{"id":154979,"date":"2026-08-16T13:00:24","date_gmt":"2026-08-16T11:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154979"},"modified":"2026-08-14T20:55:39","modified_gmt":"2026-08-14T18:55:39","slug":"die-ruhe-vor-dem-krieg-in-dem-wir-uns-schon-laengst-befinden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154979","title":{"rendered":"Die Ruhe vor dem Krieg, in dem wir uns schon l\u00e4ngst befinden"},"content":{"rendered":"<p>Das Projekt &bdquo;Friedensnoten&ldquo;, ein Friedensb&uuml;ndnis von <em>Manova<\/em>, <em>Radio M&uuml;nchen<\/em>, <em>NachDenkSeiten<\/em> und Protestnoten, verschafft Stimmen des Friedens das dringend gebotene Geh&ouml;r. Die Initiatoren des Projektes wollen &uuml;ber die Musik Gr&auml;ben &uuml;berwinden helfen, die in den letzten Jahren entstanden sind, und den Blick auf das richten, was wirklich z&auml;hlt: Frieden! Die <em>NachDenkSeiten<\/em> beteiligen sich mit Liedvorstellungen. Hier ein Beitrag &uuml;ber den Song &bdquo;Idylle im Krieg&ldquo; der Band &bdquo;Die Z&ouml;llner&ldquo; und Gedanken &uuml;ber die Idylle, die keine ist. Von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9807\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-154979-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260816_Die_Ruhe_vor_dem_Krieg_in_dem_wir_uns_schon_laengst_befinden_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260816_Die_Ruhe_vor_dem_Krieg_in_dem_wir_uns_schon_laengst_befinden_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260816_Die_Ruhe_vor_dem_Krieg_in_dem_wir_uns_schon_laengst_befinden_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260816_Die_Ruhe_vor_dem_Krieg_in_dem_wir_uns_schon_laengst_befinden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=154979-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260816_Die_Ruhe_vor_dem_Krieg_in_dem_wir_uns_schon_laengst_befinden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260816_Die_Ruhe_vor_dem_Krieg_in_dem_wir_uns_schon_laengst_befinden_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Idylle im Krieg, unser Frieden ist schon diese &bdquo;Idylle&ldquo;<\/strong><\/p><p>&bdquo;Die Z&ouml;llner&ldquo;, im Besonderen S&auml;nger Dirk Z&ouml;llner, geh&ouml;ren zu meinen Lieblingsmusikern in diesem Land, und das seit ihren Anfangstagen in den 1980ern in der damaligen DDR. Ja, sie sind &bdquo;Ostmusiker&ldquo;, die bis heute ihre Songs mit seltenen Ausnahmen lediglich im Osten auff&uuml;hren. Die Einheit scheint an der Band vorbeigegangen zu sein, was nicht an ihnen liegt. Dirk Z&ouml;llners Engagement geht &uuml;ber die Kunst, seine zahlreichen Konzerte, Wortmeldungen, die Themen der Lieder &uuml;ber popmusikalische Liebesst&uuml;cke hinaus. Frieden, innige Verbindungen der Menschen, sich die H&auml;nde reichen, das sind Dirk Z&ouml;llners Anliegen. Ein Spruch von ihm: Das Leben ist sch&ouml;n. Die Umsetzung seiner Gedanken, das Werben f&uuml;r seine friedliche, verbindende Lebensweise auf seine k&uuml;nstlerische, politische Art sind wichtig und wundervoll.<\/p><p>Wie er das unter anderem macht? Lieder wie &bdquo;Idylle im Krieg&ldquo; (von Z&ouml;llners unvergessenem Freund und Texter Andreas H&auml;hle) t&ouml;nen federleicht und unaufdringlich auf &uuml;beraus stimmigem Harmonieteppich, obwohl die Geschichte bitterernst ist. Z&ouml;llners Stimme klingt sonor, klar, leicht und unverwechselbar soulig im Halbton-Ansingen, mal hauchend bis schreiend. Er mahnt: Es herrscht Krieg, es scheint Frieden zu herrschen &ndash; bei uns, doch wird jetzt schon von Sieg und Niederlage gesprochen. Wir, die Guten, werden gewinnen. Zu welchem Preis? Wir zahlen jetzt schon zu viel &hellip; Der Liedtext ist eine Liebeserkl&auml;rung und eine in Reime gefasste Bef&uuml;rchtung:<\/p><blockquote><p>\n    <em><strong>Idylle im Krieg<\/strong><\/em><\/p>\n<p>    <em>Dich muss die Sonne geboren haben<\/em><br>\n    <em>Auch wenn du mir ganz nah erscheinst<\/em><br>\n    <em>Wir sprechen beide dieselbe Sprache<\/em><br>\n    <em>Nur dass ich lache, wenn du weinst<\/em><br>\n    <em>Wir haben beide denselben Vater<\/em><br>\n    <em>Der uns verlie&szlig; vor &lsquo;ner Ewigkeit<\/em><br>\n    <em>Sei das Schlachtfeld meiner Gaben<\/em><br>\n    <em>Wir sind blind, doch wir sind zu zweit<\/em><\/p>\n<p>    <em>Lass mich nicht los<\/em><br>\n    <em>Ich will nicht wissen, was du f&uuml;hlst<\/em><br>\n    <em>Lass mich nicht fallen<\/em><br>\n    <em>Ich will nicht h&ouml;ren, dass du mit mir spielst<\/em><br>\n    <em>Lass mich nicht los &hellip; lass mich nicht fallen<\/em><\/p>\n<p>    <em>Schau doch, die D&auml;mmerung ist verschwunden<\/em><br>\n    <em>Sie sucht woanders ihre Zeit<\/em><br>\n    <em>Brich nicht die Stille, schlag keine Wunden<\/em><br>\n    <em>Bevor du unseren Tanz bereust<\/em><br>\n    <em>Komm, lieb mich und meine Leiden<\/em><br>\n    <em>Lass sie doch reden von ihrem Sieg<\/em><br>\n    <em>Wir k&ouml;nnen das Ende nicht vermeiden<\/em><br>\n    <em>Von der Idylle im Krieg<\/em><\/p>\n<p>    <em>Lass mich nicht los<\/em><br>\n    <em>Ich will nicht wissen, was du f&uuml;hlst<\/em><br>\n    <em>Lass mich nicht fallen<\/em><br>\n    <em>Ich will nicht h&ouml;ren, dass du mit mir spielst<\/em><br>\n    <em>Lass mich nicht los &hellip; lass mich nicht fallen<\/em><br>\n    <em>Lass mich nicht los &hellip; lass mich nicht fallen<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Das Lied &bdquo;Idylle im Krieg&ldquo; zu h&ouml;ren, ist eine Freude, der Song f&uuml;r mich ein Hit, ein Ohrwurm, in Struktur, Rhythmus und Pr&auml;sentation. Eine feine Version in Bild und Ton findet sich im Netz. Tats&auml;chlich traten Die Z&ouml;llner mal bei der <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ryvgEPXyxVU&amp;list=RDryvgEPXyxVU&amp;start_radio=1\">NDR-Sendung &bdquo;Inas Nacht&ldquo;<\/a> in Hamburg tief im Westen auf. Immer wieder frage ich mich, warum so ein Song es nicht ins gesamtdeutsche Bewusstsein schafft. An den K&uuml;nstlern liegt das nicht.<\/p><p>Der Berliner S&auml;nger Dirk Z&ouml;llner interpretiert die Zeilen des Texters Andreas H&auml;hle in beunruhigend ruhiger Weise. Die besungene Idylle, sie ist keine. Wenn es auch, wie gerade in diesem unserem hei&szlig;en Sommer 2026, so scheint, blenden wir das Bedrohliche aus. Dunkle Wolken ziehen seit einiger Zeit auf. Zynisch formulierende, klickzahlengeile Schreiberlinge hatten 2025 schon &Uuml;berschriften wie diese drauf: &bdquo;Ist das der letzte Sommer im Frieden?&ldquo; Der 2026er-Sommer ist einer eines besch&auml;digten Friedens.<\/p><p>Z&ouml;llner stemmt schon seit zig Jahren sich gegen diese Vorstellung und die blanke Realit&auml;t des Irrsinns Krieg. Im Gespr&auml;ch mit den <em>NachDenkSeiten<\/em> sagt er in Richtung Mitb&uuml;rger und Kollegen: &bdquo;Ihr einfachen lieben Leute &ndash; wir sind nicht der Krieg, wir sind nur sein Fressen! Liebe K&uuml;nstler: Es ist h&ouml;chste Zeit f&uuml;r Friedenslieder!&ldquo;<\/p><p>Mehr noch, Z&ouml;llner fordert die Rundfunksender im Land auf, die wichtigen Lieder zu spielen, und meint damit gar nicht seine. Dem vorherrschenden Einerlei geb&uuml;hrt in der Tat ein Gegen&uuml;ber. Generell t&ouml;nt in diesen idyllischen Zeiten (Ironie aus) aus den Lautsprechern vielfach Einerlei, Friede, Freude &hellip; Das Sprechradio von <em>Deutschlandfunk<\/em> und Co. verbreitet in zahlreichen Beitr&auml;gen und &bdquo;Nachrichten&ldquo; eine seltsame Stimmung, auf dass der Umbau der bundesdeutschen Friedens- in eine profitable, Sieg bringende, wertebasierte Kriegswirtschaft eine grandiose Perspektive darstelle. Und w&auml;hrend der Kanzler der Nichtherzen jubelt, dass das Geld nur so sprudelt, um den Sieg zu erringen, h&ouml;rt das Publikum im Sprechradio einen kleinen Beitrag aus einer bayerischen Kleinstadt, in der die Musikschule bald schlie&szlig;en k&ouml;nnte. Von wegen Idylle. Ja, Idylle im Krieg, sage ich. Und das, obwohl alle laut singen und aufspielen m&uuml;ssten: Gib dem Frieden eine Chance.<\/p><p>Nebenbei: Nicht nur, dass so eine im <em>BR<\/em> besprochene Schlie&szlig;ung fatal w&auml;re, auch die fatalistische, unkritische, ganz und gar nicht aufbegehrende Reaktion von betroffenen Lehrern macht mich fassungslos. Die reden blass, dass in diesen Zeiten die Finanzierung halt unsicher sei. Blablabla. Frage: Muss der G&uuml;rtel enger geschnallt werden? Kein Wort aus der Musikschule vernahm ich etwa in der Art: F&uuml;r R&uuml;stung und Krieg habt ihr Geld, f&uuml;r die Musik, f&uuml;r das Lernen nicht? Ich h&ouml;re Musik, Z&ouml;llner zum Beispiel, oder lese Texte <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154400\">wie diesen<\/a>:<\/p><p><strong>Wer zieht in den Krieg und wer nicht?<\/strong><\/p><p>Mein gesch&auml;tzter Kollege, der NachDenkSeiten-Redaktionschef Jens Berger, hat in einem Beitrag zum Thema Projekt &bdquo;Friedensnoten&ldquo; &uuml;ber das Lied &bdquo;Johnny I Hardly Knew Ye&ldquo; darauf aufmerksam gemacht, wer in Wahrheit in den Krieg zieht und wer nicht: &bdquo;Unsere Geschichtsb&uuml;cher erz&auml;hlen gerne von Gener&auml;len, Feldherren, K&ouml;nigen und Pr&auml;sidenten, die Kriege f&uuml;hren, gewinnen und verlieren. Doch sie sind es nicht, die elend in Sch&uuml;tzengr&auml;ben kauern und denen die Gliedma&szlig;en von einer feindlichen Kugel weggerissen werden. F&uuml;r das Schicksal der &bdquo;Johnnys&ldquo;, die mit Trommeln und Versprechungen gek&ouml;dert und dann im Milit&auml;r gebrochen und in Kriegen verheizt werden &hellip; Es erinnert uns daran, dass hinter jeder strategischen Debatte irgendwann ein Johnny steht. Einer, der fortgeht. Und einer, den man &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; kaum noch wiedererkennt. Das macht das Lied aktueller denn je. Auch heute h&ouml;ren wir die &bdquo;Drums and Guns&ldquo;, auch heute werden in Deutschland die Johnnys, die bei uns eher Kevin oder Mohammed hei&szlig;en, mit Pathos und haltlosen Versprechungen f&uuml;r die Armee rekrutiert. Werden auch sie einst gebrochen und verunstaltet zu ihrer Geliebten zur&uuml;ckkehren?&ldquo;<\/p><p><strong>Gebrochen und verunstaltet zur Geliebten zur&uuml;ck &ndash; oder im Blechsarg?<\/strong><\/p><p>Wir w&auml;hnen uns (noch) in Sicherheit, falls wir an das glauben, was von vielen interessierten Akteuren verkauft wird &ndash; als Faktoren Verteidigung, St&auml;rke und Abschreckung. Doch diese Zutaten sind welche, die unsere Geborgenheit billigend hergeben. Schon kehren viele Menschen in Europa, im weiten Osten gebrochen und verunstaltet zur Geliebten zur&uuml;ck oder im Blechsarg; viele, viele junge Menschen, die verachtet werden. Sie dienen nur als &ndash; welch schlimmes Wort: Kanonenfutter.<\/p><p>Ich bin froh und dankbar, dass hierzulande viele K&uuml;nstler in ihren Werken kritisch, fordernd, Augen &ouml;ffnend sich der Barbarei &ndash; es ist nichts anderes &ndash; entgegenstellen. Ihren Liedern nicht die geb&uuml;hrende &Ouml;ffentlichkeit, immer und immer wieder, einzur&auml;umen, geh&ouml;rt jedoch zum gegenw&auml;rtigen reaktion&auml;ren Treiben der Zeitenwende-Macher.<\/p><p><strong>Z&ouml;llners Mahnungen gab es schon in den 1980ern<\/strong><\/p><p>Dirk Z&ouml;llner schuf noch vor der Wende 1989 das Lied &bdquo;K&auml;fer auf&lsquo;m Blatt&ldquo;, das ein ostdeutscher Hit wurde und bis heute nichts an Aktualit&auml;t verloren hat. Im Grunde beschreibt er lyrisch, was allgegenw&auml;rtig war und ist: die Verachtung der Menschen. Die Abwertung. Der Mensch, bei <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=H2nUNc44q-I\">Z&ouml;llners Song<\/a> ist der ein K&auml;fer. Tja, was ist schon ein Mensch, man macht ihn platt, es geht um ganz andere Preise &ndash; gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen. Textauszug:<\/p><blockquote><p>\n    &lsquo;n K&auml;fer auf &lsquo;m Blatt, was ist das schon?<br>\n    Das Blatt haut man ab,<br>\n    den K&auml;fer latscht man platt<br>\n    &lsquo;n K&auml;fer auf &lsquo;m Blatt, was ist das schon?<\/p>\n<p>    &lsquo;n Blick in &lsquo;ner Stadt, was ist das schon?<br>\n    Die Stadt ist so satt<br>\n    und den Blick streift man schnell ab<br>\n    &lsquo;n Blick in &lsquo;ner Stadt, was ist das schon?<\/p>\n<p>    &lsquo;ne Hand in einer Hand, was ist das schon?<br>\n    der einen gibt man ein Gewehr<br>\n    die andre w&auml;scht den Toten hinterher<br>\n    &lsquo;ne Hand in einer Hand, was ist das schon?\n<\/p><\/blockquote><p>Dirk Z&ouml;llner &auml;u&szlig;ert sich im NDS-Gespr&auml;ch &uuml;ber die damalige Motivation, das Lied zu schreiben:<\/p><blockquote><p><em>Eines meiner &auml;ltesten Lieder hei&szlig;t &bdquo;K&auml;fer auf&lsquo;m Blatt&ldquo;, inmitten des Aufr&uuml;stungswahns der 1980er-Jahre geschrieben. Auch in der DDR konnte man als Pazifist anecken, denn die Aufr&uuml;stung des eigenen Landes war nat&uuml;rlich nur Verteidigung. Fakt ist, dass wir uns vor einem atomaren Inferno f&uuml;rchteten, egal ob die Raketen der Gro&szlig;m&auml;chte Pershing II oder SS-20 hie&szlig;en. Beidseitig wurden ungeheure Drohkulissen aufgebaut, bis eine einzelne vern&uuml;nftige Person die Vernunft aufbrachte, den Teufelskreis der Idiotie zu durchbrechen. Michail Gorbatschow setzte eine Bewegung in Gang, die schlie&szlig;lich die Welt ver&auml;nderte.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Ganz und gar ohne eloquente Politikerformulierungen sagt er seine Meinung zur heutigen Lage:<\/p><blockquote><p><em>Die Macht liegt allerdings in H&auml;nden weniger Figuren, die sich zunehmend hinter Glas, Beton und Stacheldraht in ihren Sonnenstaaten verschanzen und ihre Sch&auml;fchen mit Hilfe der zunehmend ihnen geh&ouml;renden Medien mit der jeweiligen Wahrheit versorgen. Wieder gibt es zwei gro&szlig;e, miteinander konkurrierende Wirtschaftssysteme, nur diesmal sind beide nicht bereit, ihren Reichtum mit den &Auml;rmsten zu teilen. Mit der Schlagkraft einer einzelnen Figur ist derzeit nicht zu rechnen, denn wir lassen uns vor die Karren der jeweiligen Macht- und Geldmonster spannen und vergeuden die Zeit damit, uns auf unterster Ebene die K&ouml;pfe einzuschlagen &ndash; in den angezettelten Kriegen und verbal an den Stammtischen im Internet. Die Vernunft kann jetzt nur noch vom Volk ausgehen.<\/em><\/p><\/blockquote><p><strong>An die Radiostationen des Landes: Lasst die Friedenslieder ins Programm!<\/strong><\/p><p>Die Texte f&uuml;r Frieden, Verst&auml;ndigung, Liebe, die sie transportierenden Melodien geh&ouml;ren ins Programm der Radios, der TV-Sender. Jetzt um so mehr, Tag f&uuml;r Tag. Der kleinste gemeinsame Nenner bei diesem Projekt ist der Frieden. Ich fasse f&uuml;r mich zusammen, dass das Friedensb&uuml;ndnis von <em>Manova<\/em>, <em>Radio M&uuml;nchen<\/em>, <em>NachDenkSeiten<\/em> und Protestnoten ebenfalls jede Unterst&uuml;tzung verdient, &uuml;ber die Musik die schon ausgehobenen und stur beibehaltenen Gr&auml;ben endlich zu &uuml;berwinden. Nochmal, was wirklich z&auml;hlt: Frieden!<\/p><p><small>Titelbild: Wirestock Creators \/ Shutterstock<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Projekt &bdquo;Friedensnoten&ldquo;, ein Friedensb&uuml;ndnis von <em>Manova<\/em>, <em>Radio M&uuml;nchen<\/em>, <em>NachDenkSeiten<\/em> und Protestnoten, verschafft Stimmen des Friedens das dringend gebotene Geh&ouml;r. Die Initiatoren des Projektes wollen &uuml;ber die Musik Gr&auml;ben &uuml;berwinden helfen, die in den letzten Jahren entstanden sind, und den Blick auf das richten, was wirklich z&auml;hlt: Frieden! Die <em>NachDenkSeiten<\/em> beteiligen sich mit Liedvorstellungen. Hier<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154979\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":154982,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,170,917],"tags":[3293,1120,3659,1268,1678,2301,893,2181,3412],"class_list":["post-154979","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-friedenspolitik","category-kultur-und-kulturpolitik","tag-bellizismus","tag-friedensbewegung","tag-friedensnoten","tag-kalter-krieg","tag-kuenstler","tag-konfrontationspolitik","tag-militarisierung","tag-wettruesten","tag-zoellner-dirk"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/shutterstock_2592353967.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154979","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=154979"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154979\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":155018,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154979\/revisions\/155018"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/154982"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=154979"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=154979"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=154979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}