{"id":154991,"date":"2026-08-16T09:00:05","date_gmt":"2026-08-16T07:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154991"},"modified":"2026-08-14T15:15:41","modified_gmt":"2026-08-14T13:15:41","slug":"hinweise-der-woche-472","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154991","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154991#h01\">&bdquo;Mehr-russische-Soldaten-t&ouml;ten&ldquo;-Aussage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154991#h02\">Michael Hudson: Herrscherbasierte Ordnung oder V&ouml;lkerrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154991#h03\">Die Drohne in Leipzig\/Halle und die Geheimdienst-Gurken von Vilnius? Skeptisch bleiben!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154991#h04\">Mehr Befugnisse f&uuml;r Nachrichtendienste Notwendige Reform oder &ldquo;historischer Tabubruch&rdquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154991#h05\">K&uuml;nstliche Intelligenz: Der R&uuml;stungswettlauf um Entscheidungsgeschwindigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154991#h06\">&laquo;Nie zuvor so viele Menschen mit schweren Verletzungen gesehen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154991#h07\">218 neue EU-Sanktionen, eine Quittung: Chinas Antwort auf die Erpressung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154991#h08\">Staatliche Investitionen stabilisieren Wirtschaft im Euroraum deutlich wirksamer als Steuersenkungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154991#h09\">Die Regierungsangst der AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154991#h10\">Kommunen in Finanznot: St&auml;dtetags-Pr&auml;sident warnt vor &raquo;explosiver Stimmung&laquo; in Rath&auml;usern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Mehr-russische-Soldaten-t&ouml;ten&ldquo;-Aussage<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>\n    <strong>&bdquo;Willkommen in der realen Welt&ldquo;<\/strong><br>\n    FAZ-Korrespondent Michael Martens fragte am vergangenen Samstag, wie Europa der Ukraine helfen k&ouml;nne, mehr russische Soldaten zu t&ouml;ten, und verteidigte die Formulierung anschlie&szlig;end ausdr&uuml;cklich. Das Problem ist damit kein Versprecher mehr. Es ist eine Haltung, in der Menschen zu Verschlei&szlig;material eines Abnutzungskrieges werden.<br>\n    Kriege zerst&ouml;ren nicht erst H&auml;user, K&ouml;rper und Landschaften. Sie zerst&ouml;ren zuvor die Sprache. Begriffe werden verschoben, Hemmschwellen sinken, Menschen verschwinden hinter Kategorien wie &bdquo;Ziele&ldquo;, &bdquo;Kapazit&auml;ten&ldquo;, &bdquo;Verluste&ldquo; und &bdquo;Ersatzraten&ldquo;. Vielleicht frisst der Krieg deshalb tats&auml;chlich zuerst einige seiner geistigen Kinder. Jene, deren Beruf eigentlich darin best&uuml;nde, Distanz zu halten und genau hinzusehen.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/willkommen-in-der-realen-welt\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>&bdquo;Helfen, mehr russische Soldaten zu t&ouml;ten&ldquo; &ndash; die bestialische Frage eines FAZ-Autors<\/strong><br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154800\">NachDenkSeiten <\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>FAZ reagiert auf &bdquo;Mehr-russische-Soldaten-t&ouml;ten&ldquo;-Aussage &ndash; der Fisch stinkt vom Kopf her<\/strong><br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154829\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>Mit eliminatorischem Russenhass in den NATO-Krieg<\/strong><br>\n    Ein FAZ-Korrespondent fragt in Belgrad den ukrainischen Pr&auml;sidenten, was man tun k&ouml;nne, um noch mehr Russen zu t&ouml;ten &ndash; und findet damit den ideologischen Kern des Krieges.<br>\n    Man muss dem FAZ-Korrespondenten Michael Martens dankbar sein. Mit seiner Frage auf einer Pressekonferenz in Belgrad an den ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj &ndash; &bdquo;Was k&ouml;nnen wir Europ&auml;er konkret tun, um noch mehr Russen zu t&ouml;ten &ndash; russische Soldaten nat&uuml;rlich?&ldquo; &ndash; hat Martens den ideologischen Kern des NATO-Krieges in der Ukraine herausgesch&auml;lt. Es geht darum, noch mehr Russen zu t&ouml;ten. Der Nachsatz mit dem Verweis, dass es um das T&ouml;ten von noch mehr russischen Soldaten gehe, scheint nicht mehr als eine wohlkalkulierte Zweideutigkeit. Martens ist denn kein Praktikant bei der FAZ und sollte als langj&auml;hriger Besch&auml;ftigter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Fragen pr&auml;zise formulieren k&ouml;nnen. Man kann diesen Satz in seiner offenbar gewollten Doppeldeutigkeit nicht anders lesen als ein Bekenntnis zu einem eliminatorischen Rassismus gegen Russen.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154871\">Sevim Dagdelen auf NachDenkSeiten<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>Russen t&ouml;ten<\/strong><br>\n    Was als Solidarit&auml;t mit der Ukraine verkauft wird, ist die zynische Inkaufnahme des Ausblutens dieses Landes, der massiven ukrainischen Verluste. Dar&uuml;ber wird eisern geschwiegen. Denn es sind die Ukrainer, die f&uuml;r uns &bdquo;Russen&ldquo; t&ouml;ten sollen und dabei auf dem Schlachtfeld fallen oder schwer verwundet werden. Dass sie in diesem Krieg keine Chance haben, wusste Obama und wollte sie nicht bewaffnen. Unter Trump erfolgte die Bewaffnung und Biden, der den Krieg h&auml;tte verhindern und sp&auml;ter fr&uuml;hzeitig beenden k&ouml;nnen, k&ouml;nnen, lie&szlig; die Ukraine ins Messer laufen. Dieser unmenschliche Kurs wird bis heute beibehalten.<br>\n    Dass mit Herrn Martens nun ausgerechnet ein Deutscher die &bdquo;Drecksarbeit&ldquo; offenlegt, die durch die Ukraine kriegerisch erledigt werden soll, statt sich um Dialog und eine &Uuml;berwindung der Kriegsursachen zu bem&uuml;hen, ist auch nichts Neues angesichts der Geschichtsvergessenheit in diesem Land, das sich schon lange im Russenhass suhlt und mit gro&szlig;er Vorliebe seit vielen Jahren dem Mantra folgt, dass &bdquo;den Russen&ldquo; &ndash; anf&uuml;hrt von einem Pr&auml;sidenten Putin (dem &ldquo;killer&rdquo;, laut Joe Biden) &ndash; jede Gemeinheit und jedes Verbrechen zuzutrauen ist (und demzufolge auch mit schneller Feder zugeschrieben wird).<br>\n    Es ist die mangelnde Aufarbeitung der geschichtlichen Verbrechen Hitlerdeutschlands gegen&uuml;ber der Sowjetunion und nicht das genetische Band zu einstigen Nazis, das T&ouml;tungsphantasien bef&ouml;rdert. Martens ist nicht verantwortlich f&uuml;r seinen Stammbaum. Er scheint nur nichts daraus gelernt zu haben.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/russen-toten\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>Verteidigung braucht keinen Hass<\/strong><br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154944\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Michael Hudson: Herrscherbasierte Ordnung oder V&ouml;lkerrecht<\/strong><br>\nDie globale Entscheidung von heute: Eine auf US-amerikanischen Ma&szlig;st&auml;ben basierende Weltordnung oder V&ouml;lkerrecht<br>\nWas Michael Hudson im folgenden Essay pr&auml;sentiert, ist nichts anderes als eine hervorragende Erkl&auml;rung dessen, warum die USA und ihre Vasallen geopolitisch handeln, wie sie handeln. Geradezu genial ist die Demaskierung der im Westen so beliebten Floskel von der &bdquo;regelbasierten Ordnung&ldquo; mit einem Begriff, der das Wesen dieser Ordnung schn&ouml;rkellos beschreibt: der &bdquo;herrscherbasierten Ordnung&ldquo;. Nichts k&ouml;nnte treffender sein. Denn die Regeln, nach denen die USA und ihre Komplizen sich ihre Welt zurechtbiegen, zurechtsanktionieren und zurechtbomben sind die Regeln der &bdquo;Herrschenden&ldquo;, nicht die der V&ouml;lker, die eine Welt auf der Basis gemeinsam erarbeiteter und gegenseitig anerkannter Regeln schaffen wollen &ndash; dem V&ouml;lkerrecht. Aus den Widerspr&uuml;chen zwischen der &bdquo;herrscherbasierten Ordnung&ldquo; und dem V&ouml;lkerrecht ergeben sich die Spannungen, Probleme und Kriege der Gegenwart, die Michael Hudson &uuml;beraus anschaulich und verst&auml;ndlich herleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/michael-hudson-herrscherbasierte-ordnung-oder-voelkerrecht\">Seniora.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der englische Originaltext kann <a href=\"https:\/\/www.democracycollaborative.org\/whatwethink\/todays-global-choice\">hier nachgelesen werden<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Ohne die Regeln des Krieges verlieren wir alle.&ldquo;<\/strong><br>\nAuch wo Krieg gef&uuml;hrt wird, sollten gewisse Regeln eingehalten werden &ndash; so der Wunsch des Internationalen Strafgerichtshofs I.C.C. in Den Haag. Zum Beispiel der Schutz der Zivilisten. Die gegenw&auml;rtigen Kriege, man denke vor allem an das Vorgehen Israels im Gaza-Streifen, lassen wenig davon erkennen &hellip; Ein paar Anmerkungen dazu von unserem Kolumnisten Patrick Lawrence aus den USA.<br>\nZun&auml;chst einmal sind alle Zionisten Extremisten. Unz&auml;hlige von ihnen haben unz&auml;hlige Male das Argument vorgebracht, dass Israel nur an die Bibel gebunden sei und damit das staatliche Recht durch religi&ouml;ses Recht ersetzt. Nach jedem ernsthaften Geschichtsverst&auml;ndnis ist dies ein radikaler R&uuml;ckschritt in die Vormoderne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ohne-die-regeln-des-krieges-verlieren-wir-alle\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Drohne in Leipzig\/Halle und die Geheimdienst-Gurken von Vilnius? Skeptisch bleiben!<\/strong><br>\nPutin ist unsere letzte Instanz. Wann immer etwas Seltsames oder Hinterh&auml;ltiges passiert in der westlichen Welt, waren&rsquo;s &bdquo;die Russen&ldquo;. F&uuml;r diesen Interpretationsautomatismus sind die &bdquo;Sicherheitsexperten&ldquo; zust&auml;ndig. Sie wissen schon vor dem Ereignis, wer es ausgel&ouml;st hat, wer &uuml;ber die entsprechenden Mittel verf&uuml;gt und wem es n&uuml;tzt. Sie stecken so tief in ihrer Geheimdienstwelt, dass sie &bdquo;Ermittlungen in alle Richtungen&ldquo; f&uuml;r &uuml;berfl&uuml;ssig halten. Sie wissen Bescheid. Wie bei der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines. [&hellip;]<br>\nDer Geheimdienstspezialist Roderich Kiesewetter (CDU) wollte die NATO-Partner gem&auml;&szlig; Artikel 4 des Atlantikvertrags konsultieren. Ihm war klar: Die schlecht zusammengebastelte Drohne mit der Konservendose voller Sprengstoff konnte nur eine &uuml;ble Spezialoperation des russischen Milit&auml;rgeheimdienstes GRU gewesen sein, ausgef&uuml;hrt von &bdquo;Wegwerfagenten&ldquo;, die nur einmal benutzt werden, um sie dann ihrem Schicksal zu &uuml;berlassen. Wie zynisch die Russen doch sind. Der Westen w&uuml;rde so etwas nie tun.<br>\nAber lassen wir die Paranoia, kommen wir zu den Fakten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/drohne-in-leipzig-halle-und-geheimdienst-gurken-von-vilnius-skeptisch-bleiben\/ab3198ba-ebf8-4276-895b-0203774f3262\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Update f&uuml;r Gruselgeschichte<\/strong><br>\nNach Drohnenfund am Flughafen Leipzig: Neue Version der Ereignisse, angebliche DNA-Spuren entdeckt. Drohnenabwehr wird erweitert<br>\nNach dem Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Halle\/Leipzig am vergangenen Mittwoch hat die offizielle Version der Ereignisse am Wochenende einige &raquo;Updates&laquo; erfahren &ndash; die allerdings die Geschichte nicht unbedingt plausibler erscheinen lassen.<br>\nDie Wochenzeitung Die Zeit &ndash; auch schon nach dem Nord-Stream-Anschlag ma&szlig;geblich an der Legendenbildung beteiligt &ndash; meldete am Montag, die Drohne sei auf dem Rollfeld liegend gefunden worden. Vergangene Woche hatte sie noch berichtet, ein Busfahrer habe das kleine Flugger&auml;t in der Nacht zu Mittwoch knapp &uuml;ber dem Boden schwebend entdeckt und dann mit einem Tritt zu Boden bef&ouml;rdert. Nun soll er lediglich noch seinen Fu&szlig; auf die bereits liegende Drohne gesetzt und das Sicherheitspersonal informiert haben.<br>\nDes weiteren behauptet das Blatt, Ermittler h&auml;tten Aufnahmen von &Uuml;berwachungskameras ausgewertet, aus denen sich ergebe, &raquo;dass Leipzig wesentlich knapper einer Katastrophe entgangen ist als bislang bekannt&laquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/527716.drohnenbombe-am-flughafen-leipzig-update-f%C3%BCr-gruselgeschichte.html\">junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2026-08\/leipziger-flughafen-drohne-anschlag\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Ein Beleg daf&uuml;r, dass man uns vorf&uuml;hrt&ldquo; &ndash; CDU-Politiker will BND in Russland zuschlagen lassen<\/strong><br>\nDer Chef des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Marc Henrichmann, will die Geheimdienste zu Attacken in Russland bef&auml;higen. Kritiker warnen vor einem massiven Machtzuwachs der Dienste.<br>\nDer Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages, Marc Henrichmann (CDU), will deutsche Nachrichtendienste zum Cyber-Pr&auml;ventivschlag gegen russische Drohnenhersteller bef&auml;higen. Das sei Teil der Nachrichtendienstreform, die er gerade mit vorbereite. Eine &bdquo;reine Nachrichtensammlerei&ldquo; werde k&uuml;nftig nicht mehr reichen, betonte Henrichmann. Die beste Drohne sei die, die nie aufsteige und so auch keine Menschenleben in Deutschland bedrohe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a7aaae20e3689919ec7741f\/nach-drohnenvorfallund-in-leipzig-ein-beleg-dafuer-dass-man-uns-vorfuehrt-cdu-politiker-will-bnd-in-russland-zuschlagen-lassen.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein Beleg wof&uuml;r? Soweit ich wei&szlig;, gibt es bisher &uuml;berhaupt keine Belege oder gar Beweise daf&uuml;r (auch wenn es nicht ausgeschlossen ist), dass die Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen von Russland geschickt wurde. Auf dieser nicht vorhanden Grundlage m&ouml;chte Henrichmann den BND f&uuml;r Sabotageaktionen berechtigen und losschicken, also den &ldquo;hybriden Krieg&rdquo; starten, den er Russland vorwirft. Im schlimmsten Fall kann das in einen hei&szlig;en Krieg mit Russland hineinlaufen &ndash; ist das Henrichmann egal, oder sehnt er es geradezu herbei? Aus der CDU (und hier sogar vom wichtigen Chef des Parlamentarischen Kontrollgremiums) kommt grassierender Irrsinn.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Russland zum Drohnenvorfall: &bdquo;zusammengezimmerte Provokation&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154783\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mehr Befugnisse f&uuml;r Nachrichtendienste Notwendige Reform oder &ldquo;historischer Tabubruch&rdquo;?<\/strong><br>\nDas Kabinett hat die Reform der Nachrichtendienste beschlossen. Sie sollen k&uuml;nftig aktiv gegen Angreifer vorgehen d&uuml;rfen. Die Opposition bef&uuml;rchtet fehlende rechtsstaatliche Kontrolle und sieht einen historischen Tabubruch.<br>\nDas Kabinett hat eine viel diskutierte und kritisierte Reform der Nachrichtendienste auf den Weg gebracht. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch Sabotage und Spionage sollen das f&uuml;r das Inland zust&auml;ndige Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) und der f&uuml;r das Ausland zust&auml;ndige Bundesnachrichtendienst (BND) mehr Befugnisse erhalten. Sie sollen nicht mehr nur Informationen sammeln und auswerten, sondern auch aktiv eingreifen d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/nachrichtendienste-reform-kabinett-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Eine Lehre aus der NS-Zeit<\/strong><br>\nDie Trennung von Polizei und Inlandsgeheimdienst ist eine deutsche Besonderheit. In den meisten Staaten, auch in westlichen Demokratien, kennt man sie nicht. Dort gibt es Geheimdienste, die auch polizeiliche Befugnisse haben, also zum Beispiel R&auml;ume durchsuchen und Personen festnehmen d&uuml;rfen. Die deutsche Sondersituation ist eine Folge der NS-Herrschaft mit ihrer allm&auml;chtigen Geheimen Staatspolizei (Gestapo). Als nach dem Krieg das Grundgesetz geschaffen wurde, wollten die westlichen Siegerm&auml;chte eine solche Machtzusammenballung verhindern.<br>\nAm 14. April 1949 intervenierten die Alliierten in die Schlussberatungen des Grundgesetzes mit ihrem &ldquo;Polizeibrief&rdquo;. Darin forderten sie, das neu geplante Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz &ldquo;soll keine Polizeibefugnisse haben&rdquo;. Es sollte also nur Informationen sammeln. Die Deutschen f&uuml;gten sich und setzten die alliierte Vorgabe um.<br>\nAllerdings ist ein Grundgedanke des Polizeibriefs ins Grundgesetz eingeflossen: Artikel 87 sieht unterschiedliche Zentralstellen des Bundes f&uuml;r die Kriminalpolizei und den Verfassungsschutz vor. Das Bundeskriminalamt und das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz d&uuml;rfen also nicht zu einer neuen Super-Sicherheitsbeh&ouml;rde fusioniert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.das-parlament.de\/2012\/29-31\/themenausgabe\/eine-lehre-aus-der-ns-zeit\">DAS PARLAMENT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Quo vadis D?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Waffen f&uuml;r den Schattenkrieg<\/strong><br>\nBundeskabinett beschlie&szlig;t Erm&auml;chtigungen f&uuml;r BND und BfV. Agenten sollen angreifen, sabotieren und manipulieren d&uuml;rfen. Linke warnt vor Geheimpolizei<br>\nAuch im Verborgenen will der deutsche Imperialismus k&uuml;nftig wieder zum Klub der Gro&szlig;en geh&ouml;ren. So schickt sich die BRD an, weniger von CIA, MI6, Mossad und Co. abh&auml;ngig zu sein und ihre Geheimdienste f&uuml;r den Kampf gegen innere wie &auml;u&szlig;ere Feinde aufzur&uuml;sten. Das Vorhaben hat am Mittwoch die n&auml;chste parlamentarische Station passiert und wurde vom Kabinett der Bundesregierung von CDU\/CSU und SPD in Form des &raquo;Gesetzentwurfs zur Reform des Nachrichtendienstrechts&laquo; beschlossen. Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille sprach im Anschluss gegen&uuml;ber Journalisten in Berlin davon, dass die F&auml;higkeiten und Kompetenzen &raquo;unserer Nachrichtendienste&laquo; an das Niveau verb&uuml;ndeter Staaten &raquo;angepasst&laquo; w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/527836.erm%C3%A4chtigung-der-geheimdienste-waffen-f%C3%BCr-den-schattenkrieg.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Bundesgeheimpolizei: Dobrindts Nachrichtendienstreform<\/strong><br>\nWerbekampagnen geben einem leicht angestaubten Produkt eine neue Verpackung oder einen neuen Namen. Der Schokoriegel bleibt der Schokoriegel, hei&szlig;t jetzt aber anders. Die Regierung dieses Landes verf&auml;hrt umgekehrt. Sie will die Befugnisse eines ihrer Gewaltapparate so drastisch ausbauen, dass, kommt sie damit durch, wof&uuml;r angesichts der tr&uuml;ben politischen Lage einiges spricht, aus diesem Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz am Ende eine andere Beh&ouml;rde geworden sein wird. Der alte Name bleibt erhalten, doch unter dieser H&uuml;lle w&auml;re etwas Neues entstanden: eine Bundesgeheimpolizei.<br>\nUnd der zust&auml;ndige Minister, der dem Kabinett am Mittwoch einen Gesetzentwurf zum diesbez&uuml;glichen Staatsumbau vorgelegt hat, macht auch gar kein Hehl daraus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/527833.bundesgeheimpolizei.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>K&uuml;nstliche Intelligenz: Der R&uuml;stungswettlauf um Entscheidungsgeschwindigkeit<\/strong><br>\nWenn &uuml;ber k&uuml;nstliche Intelligenz beim Milit&auml;r gesprochen wird, geht es vor allem um die autonome Waffe, also um ein System, das ohne menschlichen Befehl ein Ziel ausw&auml;hlt und bek&auml;mpft. Diese Debatte wird seit Jahren gef&uuml;hrt, und sie ist wichtig. Ihr Nachteil liegt darin, dass sie die Aufmerksamkeit auf den letzten Schritt einer Kette richtet, deren vorangehende Glieder gerade umgebaut werden, ohne dass &uuml;ber die damit verbundene Ver&auml;nderung milit&auml;rischer Entscheidungsprozesse eine erkennbare politische Grundsatzdebatte gef&uuml;hrt worden w&auml;re.<br>\nNachlesen l&auml;sst sich der Umbau in den Dokumenten der Streitkr&auml;fte selbst. Geheim ist daran nichts. Es steht auf offiziellen Seiten und ist dort deutlicher formuliert, als die &ouml;ffentliche Debatte es abbildet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arnogottschalk1.substack.com\/p\/kunstliche-intelligenz-der-rustungswettlauf\">Arno Gottschalk via Substack<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&laquo;Nie zuvor so viele Menschen mit schweren Verletzungen gesehen&raquo;<\/strong><br>\nEin fr&uuml;herer WHO-Mitarbeiter beschreibt die dramatischen Zust&auml;nde in Gaza. Das Sauberste in einem Spital war eine Kinderwindel.<br>\nDer niederl&auml;ndische Arzt Rik Peeperkorn war f&uuml;nf Jahre lang f&uuml;r die WHO im Einsatz in Pal&auml;stina und vorher, von 2013 bis 2020, in Afghanistan. Nach seiner Pensionierung teilte er einem Reporter der &Auml;rztezeitung &laquo;The Lancet&raquo; mit, was er in den letzten Jahren in Gaza erlebt hat: &laquo;Ich habe nie zuvor eine solche Menge an Kindern, Heranwachsenden, Frauen, M&auml;nnern und &auml;lteren Menschen mit schweren Verletzungen gesehen.&raquo;<br>\nDie Arbeit der Helfer habe unter &laquo;unaufh&ouml;rlichen Bombardierungen und Angriffen stattgefunden&raquo;, mit &laquo;zahlreichen Attacken auf das Gesundheitssystem und dessen Mitarbeitende&raquo;. Manche Situationen seien &laquo;jenseits von verzweifelt&raquo; gewesen, so Peeperkorn, der sich bereits w&auml;hrend seiner Zeit in Gaza verschiedentlich zu Wort gemeldet und ein Ende des &laquo;sinnlosen T&ouml;tens&raquo; gefordert hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/nie-zuvor-so-viele-menschen-mit-schweren-verletzungen-gesehen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>218 neue EU-Sanktionen, eine Quittung: Chinas Antwort auf die Erpressung<\/strong><br>\nDie EU versch&auml;rft ihre Sanktionen gegen Russland und trifft dabei auch chinesische Unternehmen &ndash; doch Peking l&auml;sst den Angriff nicht unbeantwortet. Mit Exportkontrollen f&uuml;r 14 europ&auml;ische Unternehmen und strategisch wichtige Rohstoffe f&uuml;hrt China der EU ihre eigene wirtschaftliche Abh&auml;ngigkeit vor Augen. W&auml;hrend Br&uuml;ssel von &bdquo;strategischer Souver&auml;nit&auml;t&ldquo; spricht, kontrolliert Peking zentrale Lieferketten und verf&uuml;gt damit &uuml;ber weitaus sch&auml;rfere Druckmittel. Der Soziologe Willy Sabautzki zeigt in seinem Kommentar, wie europ&auml;ische Machtanspr&uuml;che an der Realit&auml;t der globalen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse zerschellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/wirtschaft\/218-neue-eu-sanktionen-eine-quittung-chinas-antwort-auf-die-erpressung\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Staatliche Investitionen stabilisieren Wirtschaft im Euroraum deutlich wirksamer als Steuersenkungen<\/strong><br>\nGemeinsame Geldpolitik im Euroraum erh&ouml;ht Wirksamkeit nationaler Staatsausgaben &ndash; &Ouml;ffentliche Investitionen und Staatskonsum kurbeln Wirtschaft deutlich st&auml;rker an als Steuersenkungen &ndash; Kurzfristige Stabilisierungsvorteile m&uuml;ssen gegen Risiken f&uuml;r Staatsfinanzen und langfristiges Wachstum abgewogen werden<br>\n&Ouml;ffentliche Investitionen und Staatskonsum stabilisieren die Wirtschaft eines Mitgliedslandes des Euroraums kurzfristig deutlich st&auml;rker als Steuersenkungen. Das zeigt eine neue Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Die gemeinsame Geldpolitik im Euroraum verst&auml;rkt die positiven Effekte fiskalischer Ma&szlig;nahmen einzelner L&auml;nder. F&uuml;r ihre Untersuchung kombinieren die Studienautoren G&ouml;khan Ider und Malte Rieth aus der Abteilung Makro&ouml;konomie ein Modell f&uuml;r eine typische Volkswirtschaft des Euroraums mit empirischen Analysen der Mitgliedstaaten auf Basis von Eurostat-Daten. Das Ergebnis: Jeder zus&auml;tzliche Euro an staatlichen Ausgaben erh&ouml;ht das Bruttoinlandsprodukt demnach im ersten Jahr um bis zu 1,30 Euro. Steuersenkungen erzielen dagegen lediglich einen Effekt von bis zu 40 Cent je Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.1016280.de\/staatliche_investitionen_stabilisieren_wirtschaft_im_euroraum_deutlich_wirksamer_als_steuersenkungen.html\">DIW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Regierungsangst der AfD<\/strong><br>\nIn den eigenen Reihen wachsen Zweifel, ob die AfD bereit f&uuml;r die Regierungsverantwortung ist. Die St&auml;rke der AfD legt ein Problem frei, das in der Opposition lange verborgen blieb.<br>\nJe n&auml;her die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt r&uuml;ckt, desto m&ouml;glicher erscheint das lange f&uuml;r unm&ouml;glich Gehaltene. Die AfD steht stabil bei etwas &uuml;ber 40 Prozent. Normalerweise w&uuml;rde das nicht f&uuml;r eine eigene Mehrheit reichen. Doch mit SPD, Gr&uuml;nen, BSW und FDP bewegen sich gleich vier Parteien in der N&auml;he der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde. Sollte keine von ihnen den Einzug in den Landtag schaffen, d&uuml;rfte die AfD am Ende mehr Sitze erringen als die beiden &uuml;brigen Fraktionen von CDU und Linke zusammen. Damit h&auml;tte sie eine absolute Mehrheit. Und laut der aktuellen Umfrage von INSA k&ouml;nnte es sogar f&uuml;r eine knappe Mehrheit der Sitze reichen, selbst wenn die SPD in den Landtag einzieht, das BSW aber knapp nicht reinkommt.<br>\nEigentlich ist das eine blendende Perspektive f&uuml;r die AfD, die 13 Jahre nach ihrer Gr&uuml;ndung erstmals in einem Bundesland tats&auml;chlich ans Ruder kommen k&ouml;nnte. Doch in diversen Hintergrundgespr&auml;chen konnte man in den vergangenen Monaten bei Akteuren aus ganz unterschiedlichen Netzwerken und weltanschaulichen Str&ouml;mungen der Partei immer wieder Sorgen, teilweise sogar &Auml;ngste wahrnehmen vor einer solchen Regierungs&uuml;bernahme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ueberrechts.de\/p\/regierungsangst-afd-sachsen-anhalt-torben-braga\">&Uuml;ber Rechts<\/a>\n<p>dazu: <strong>AfD-Umfragehoch vor den Ostwahlen: Wirtschaft statt Moral<\/strong><br>\nDie ideologisch Gefestigten k&ouml;nnen die demokratischen Parteien nicht von der AfD zur&uuml;ckholen. Anders sieht es bei wirtschaftlich Frustrierten aus.<br>\nW er die politischen Talkshows und Interviews dieser Wochen verfolgt, erlebt ein wiederkehrendes Muster der Hilflosigkeit. Als Reaktion auf den H&ouml;henflug der AfD liefern Politiker:innen und Beobachter:innen des politischen Betriebs die immer gleichen S&auml;tze: Die AfD wolle zur&uuml;ck in die Zeit vor Adenauer, ihr d&uuml;rfe man das Land nicht &uuml;berlassen. Es wirkt wie der verzweifelte Versuch, der W&auml;hlerschaft nachzuweisen, dass die Partei f&uuml;r historische R&uuml;ckw&auml;rtsgewandtheit steht.<br>\nHinter dieser Strategie steckt aber ein Irrtum: Das politische Establishment h&auml;lt die AfD im Kern noch immer f&uuml;r eine reine Protestpartei. Man redet sich ein, dass Menschen ihr Kreuz nur aus Frust dort machen und im Zweifel damit gegen ihre pers&ouml;nlichen wirtschaftlichen Interessen handeln. Entsprechend gro&szlig; ist die Hoffnung, die Partei werde sich mangels Substanz irgendwann selbst entzaubern.<br>\nDoch diese Erz&auml;hlung geht an der Realit&auml;t vorbei. Vor allem j&uuml;ngere W&auml;hlergruppen haben keine Angst vor historischen Vergleichen; das NS-Regime ist f&uuml;r sie weit weg. Sie w&auml;hlen die AfD heute nicht mehr trotz, sondern auch wegen handfester wirtschaftlicher Erwartungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/AfD-Umfragehoch-vor-den-Ostwahlen\/!6203186\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein unaufgeregter und ganz vern&uuml;nftiger Artikel. Ich glaube, an der Analyse, dass AfD-W&auml;hlen auch oder sogar zu einem gro&szlig;en Teil aus wirtschaftlicher Frustration entsteht, ist viel Wahres dran. Aber dann der &uuml;bliche Klopper, der aus Mainstream-Medien und aus den K&ouml;pfen nicht rauszukriegen ist: &ldquo;Deutschland [muss] seine Wettbewerbsf&auml;higkeit jedoch dringend zur&uuml;ckerlangen&rdquo;. Es stimmt, dass die allermeisten Deutschen und die meisten AfD-W&auml;hler so denken, aber die Behauptung ist komplett falsch. Die deutsche Wettbewerbsf&auml;higkeit ist bei einem Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss von immer noch inakzeptabel hohen 4 bis 5 Prozent viel zu hoch und muss dringend *gesenkt* werden. Die Wettbewerbsf&auml;higkeit zu senken bedeutet z.B. h&ouml;here L&ouml;hne, h&ouml;here Renten und mehr Investitionen in die Infrastruktur, und ja, mit so einer vern&uuml;nftigen Politik k&ouml;nnte man die &ldquo;wirtschaftlich Frustrierten&rdquo; vielleicht wirklich zur&uuml;ckholen. Wie kann eine eigentlich reflektierte Frau wie die Mitgr&uuml;nderin diese Umfrageinstitut diesen Unsinn (mehrfach) wiederholen?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Linke dient sich an<\/strong><br>\nWahlkampf in Sachsen-Anhalt: Spitzenfunktion&auml;re des rechten Fl&uuml;gels blinken Richtung CDU, um eine Regierung mit der AfD zu verhindern<br>\nH&ouml;here Mieten, niedrigere Steuern f&uuml;r Unternehmen, mehr Befugnisse f&uuml;r die Polizei, h&auml;rtere Sanktionen f&uuml;r Bezieher von Transferleistungen &ndash; die CDU steht f&uuml;r vieles, was die Partei Die Linke bek&auml;mpft. Dennoch k&ouml;nnte diese nach der Wahl in Sachsen-Anhalt in knapp vier Wochen CDU-Ministerpr&auml;sident Sven Schulze zur Wiederwahl verhelfen. Luigi Pantisano, neuer Kovorsitzender der Partei Die Linke, hat im ZDF-&raquo;Sommerinterview&laquo; am Sonntag abend dieses Vorgehen signalisiert. &raquo;Es geht darum, zu verhindern, dass eine rechtsextreme Partei an die Macht kommt&laquo;, sagte Pantisano mit Blick auf die AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/527774.landtagswahl-in-sachsen-anhalt-die-linke-dient-sich-an.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kommunen in Finanznot: St&auml;dtetags-Pr&auml;sident warnt vor &raquo;explosiver Stimmung&laquo; in Rath&auml;usern<\/strong><br>\nDeutschlands Kommunen stehen unter finanziellem Druck. St&auml;dtetags-Pr&auml;sident Burkhard Jung fordert die Bundesregierung jetzt mit eindringlichen Worten zum Handeln auf.<br>\nDeutsche Kommunen leiden unter Finanznot &ndash; der Pr&auml;sident des Deutschen St&auml;dtetages Burkhard Jung hat nun deshalb die Bundesregierung aufgefordert, diese st&auml;rker zu entlasten. &raquo;Ich bin jetzt 21 Jahre dabei und spreche mit vielen Kolleginnen und Kollegen&laquo;, sagte der SPD-Politiker und Leipziger Oberb&uuml;rgermeister dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). &raquo;Glauben Sie mir: Die Stimmung in den Rath&auml;usern der Republik ist explosiv. Sie war noch nie so schlecht wie heute. Da m&uuml;ssen sich Bund und L&auml;nder einfach bewegen.&laquo;<br>\nDie Kommunen verzeichneten inzwischen jedes Jahr ein Defizit von mehr als 30 Milliarden Euro. &raquo;Deshalb muss sich der Bund in diesem Herbst bei den Finanzen bewegen. Wir werden nicht lockerlassen, bis das erreicht ist&laquo;, sagte Jung. Statt Entlastungen k&auml;men immer neue Belastungen hinzu. Kommunen k&ouml;nnten ihre Aufgaben immer schlechter erf&uuml;llen &ndash; &raquo;obwohl wir sie laut Grundgesetz erf&uuml;llen m&uuml;ssen&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/kommunen-in-finanznot-staedtetag-praesident-burkhard-jung-verlangt-entlastung-durch-bundesregierung-a-07002e7b-62f2-408a-bbfa-95c7325f0b08\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Einmal mehr wird auf die schlimme finanzielle Lage der Kommunen hingewiesen und auf den Abbau bei der Daseinsvorsorge, und einmal mehr wird der Ruf ungeh&ouml;rt verhallen, weil es f&uuml;r die Bundesregierung wichtiger, geradezu unerl&auml;sslich ist, die zig Milliarden Euro j&auml;hrlich f&uuml;r noch mehr Unternehmenssteuergeschenke und noch mehr irrsinnige und sch&auml;dliche Aufr&uuml;stung zum Fenster hinauszuwerfen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154991\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-154991","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154991","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=154991"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154991\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":154994,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/154991\/revisions\/154994"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=154991"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=154991"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=154991"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}