{"id":155019,"date":"2026-08-17T09:00:37","date_gmt":"2026-08-17T07:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155019"},"modified":"2026-08-17T09:56:50","modified_gmt":"2026-08-17T07:56:50","slug":"die-politik-will-jegliche-beziehungen-kappen-bsw-politiker-alexander-king-ueber-das-russische-haus-und-erinnerungskultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155019","title":{"rendered":"\u201eDie Politik will jegliche Beziehungen kappen\u201c: BSW-Politiker Alexander King \u00fcber das Russische Haus und Erinnerungskultur"},"content":{"rendered":"<p>Das Russische Haus in Berlin-Mitte steht massiv unter Druck; von mehreren Parteienvertretern wird offen seine Schlie&szlig;ung gefordert. Demgegen&uuml;ber hat das BSW eine Petition f&uuml;r den Erhalt des Kulturzentrums gestartet. Am Rande der BSW-Veranstaltung <em>&bdquo;Erinnerung bewahren, Kulturbr&uuml;cken erhalten&ldquo;<\/em> im Berliner Sprechsaal sprach &Eacute;va P&eacute;li mit dem Berliner BSW-Spitzenkandidaten Alexander King. Im Interview erkl&auml;rt er, warum es bei dem Streit um das Russische Haus l&auml;ngst um weit mehr geht als um ein einzelnes Objekt &ndash; und warum eine von Rot-Rot-Gr&uuml;n getriebene Abschottungspolitik jeden zivilgesellschaftlichen Austausch zu zerst&ouml;ren droht. Mit <strong>Alexander King<\/strong> sprach <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>&Eacute;va P&eacute;li: Herr King, die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Russische Haus wegen angeblicher Verst&ouml;&szlig;e gegen das Au&szlig;enwirtschaftsgesetz, im Abgeordnetenhaus wird offen &uuml;ber die Schlie&szlig;ung der Einrichtung diskutiert. Wie bewertet das BSW diesen Druck &ndash; und wie begegnen Sie den Vorw&uuml;rfen, das Haus diene verdeckten Aktivit&auml;ten?<\/strong><\/p><p><strong>Alexander King:<\/strong> Beweise kenne ich bis heute keine. Ich halte das alles in erster Linie f&uuml;r eine politische Kampagne. Das ist f&uuml;r mich v&ouml;llig offensichtlich, denn dieser Druck in Richtung Schlie&szlig;ung w&auml;chst nun schon seit einigen Jahren. Die treibende Kraft in Berlin sind dabei die Gr&uuml;nen. Deren Vorsitzende Bettina Jarasch hat neulich auf einer Veranstaltung am Pariser Platz, an der ich teilgenommen habe &ndash; ich habe mich sozusagen eingeschmuggelt &ndash;, verk&uuml;ndet, dass die Gr&uuml;nen, sobald sie wieder Teil des Senats sind, das Russische Haus direkt nach dem 20. September schlie&szlig;en wollen.<\/p><p>Seit einigen Tagen herrscht auch Gewissheit &uuml;ber die Absichten der SPD, weil der SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach das Thema aktiv f&uuml;r seine &Ouml;ffentlichkeitsarbeit nutzt. Es handelt sich um eine politische Kampagne mit sehr wenig Sachkenntnis; hier geht es rein um Propaganda. Die Linke hat bereits im vergangenen Jahr gefordert, das Geb&auml;ude zu beschlagnahmen.<\/p><p>Interessant ist dabei, dass v&ouml;llig ignoriert wird: Der Betrieb des Russischen Hauses ist durch einen internationalen Staatsvertrag gesch&uuml;tzt, der spiegelbildlich auch die Arbeit des Goethe-Instituts in Moskau absichert. Ich habe Frau Jarasch auf dieser Veranstaltung gefragt, ob sie bei einer Schlie&szlig;ung des Hauses damit rechnet, dass in Moskau folgerichtig das Goethe-Institut geschlossen wird &ndash; schlie&szlig;lich w&auml;re der Vertrag damit gebrochen. Daraufhin antwortete sie, das mache nichts, da die Arbeit des Goethe-Instituts in Moskau ohnehin nicht ihren Vorstellungen entspreche. Das offenbart ein erschreckendes Verst&auml;ndnis von V&ouml;lkerrecht und Diplomatie bei einer Partei, die bis vor Kurzem noch die deutsche Au&szlig;enministerin stellte und angeblich so viel Wert auf das V&ouml;lkerrecht gelegt hat.<\/p><p><strong>Bef&uuml;rworter eines Kompromisses schlagen vor, lediglich die T&auml;tigkeiten des Hauses einzuschr&auml;nken, statt es komplett zu schlie&szlig;en oder zu enteignen, bis sich die Lage entspannt. Wie bewerten Sie diesen Mittelweg?<\/strong><\/p><p>Eine Einmischung in die inhaltliche Arbeit des Hauses verbietet sich aus meiner Sicht. Ich sehe dort absolut nichts Problematisches. Ich habe das Russische Haus in letzter Zeit mehrfach besucht und mir zwei Ausstellungen angesehen, die ich unbedingt weiterempfehlen kann. Die eine widmete sich russischen Widerstandsk&auml;mpfern gegen das nationalsozialistische Regime &ndash; ein v&ouml;lkerverbindender Aspekt, der in der deutschen Geschichtsschreibung viel zu kurz kommt. Die andere erinnerte an die beiden sowjetischen Piloten, die im April 1966 &ndash; zur Zeit des Regierenden B&uuml;rgermeisters Willy Brandt &ndash; ihr defektes Flugzeug gezielt in den St&ouml;&szlig;ensee lenkten, um einen Absturz in ein Berliner Wohngebiet und damit den Tod vieler Zivilisten zu verhindern. Das war ein wichtiger Impuls f&uuml;r die damalige Entspannungspolitik<\/p><p>Das sind hochinteressante, v&ouml;lkerverbindende Projekte, genau wie die Street-Art-Ausstellungen oder die Sprach- und Malkurse vor Ort. Politiker d&uuml;rfen Kritik an der Regierung in Moskau &uuml;ben, das ist ihr gutes Recht, aber das rechtfertigt niemals, jeden zivilgesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Austausch zu kappen. Genau darauf zielt die Politik von Rot-Rot-Gr&uuml;n jedoch ab.<\/p><p><strong>Kritiker bem&auml;ngeln, dass unter dem aktuellen Namen l&auml;ngst keine echte Wissenschaft mehr betrieben wird. Ist das Haus damit &uuml;berhaupt noch tragbar?<\/strong><\/p><p>Ausschlaggebend ist f&uuml;r mich, dass &uuml;berhaupt ein Austausch zwischen den Menschen stattfindet. Ob das nun hoch wissenschaftlich ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Priorit&auml;t hat ein kultureller und popul&auml;rwissenschaftlicher Dialog. Die Politik von Rot-Rot-Gr&uuml;n l&auml;uft darauf hinaus, s&auml;mtliche Kontakte abzubrechen und sich auf einen dauerhaften Konflikt mit Russland einzurichten. Wer so agiert, will keinen Frieden; wer so agiert, rechnet gar nicht mehr mit einer diplomatischen L&ouml;sung. Das ist unser direkter Nachbar &ndash; eine derartige Abschottungspolitik k&ouml;nnen wir uns schlicht nicht erlauben.<\/p><p><strong>Demgegen&uuml;ber stehen Berichte, wonach westliche Nachrichtendienste dem Haus sogar Spionage-Aktivit&auml;ten zuschreiben. M&uuml;sste man bei einer Best&auml;tigung dieser Vorw&uuml;rfe die v&ouml;lkerrechtliche Kulturarbeit ganz anders bewerten?<\/strong><\/p><p>Solche Aktivit&auml;ten d&uuml;rfen dort selbstverst&auml;ndlich nicht stattfinden. Das Russische Haus muss sich strikt an die vertraglichen Vereinbarungen halten. Sollten sich konkrete Verfehlungen nachweisen lassen, m&uuml;ssen die Regierungen dar&uuml;ber sprechen, wie diese zu unterbinden sind. Zugleich m&uuml;ssen wir uns ehrlich machen: Kultur- und Bildungsinstitute in fremden L&auml;ndern betreiben in gewissem Ma&szlig;e immer auch eine Form von ausw&auml;rtiger Kulturpolitik &ndash; das gilt f&uuml;r russische Einrichtungen genauso wie f&uuml;r die deutschen Goethe-Institute weltweit.<\/p><p>Sobald es jedoch in Richtung geheimdienstlicher Operationen geht, &uuml;berschreitet das jede Grenze und muss sofort gestoppt werden. Das rechtfertigt jedoch keineswegs die Schlie&szlig;ung des gesamten Hauses; in diesem Fall f&uuml;hrt man Gespr&auml;che mit dem Vertragspartner. Das ist jedoch ohnehin nur ein Vorwand. Das wahre Ziel der letzten Jahre besteht darin, jegliche Beziehungen zu Russland komplett zu kappen &ndash; im Sport wie in Kultur und Wissenschaft.<\/p><p><strong>Die Schlie&szlig;ung ist zu einem reinen Parteipolitikum geworden. Hat das BSW Verb&uuml;ndete in diesem Kampf?<\/strong><\/p><p>Die AfD hat sich zuletzt &uuml;ber den Berliner Bundestagsabgeordneten Ronald Gl&auml;ser ebenfalls gegen die Schlie&szlig;ung ausgesprochen. Nach dem 20. September wird die Koalitionsbildung spannend. Die Gr&uuml;nen wollen diesen Schritt erzwingen. Sollte es zu einer Neuauflage von Rot-Rot-Gr&uuml;n kommen, wird es f&uuml;r das Haus extrem eng. Sollten die Gr&uuml;nen mit der CDU verhandeln, bleibt abzuwarten, was am Verhandlungstisch &uuml;brig bleibt. Umso wichtiger ist, dass das BSW nach der Wahl im Abgeordnetenhaus vertreten ist, um eine starke Stimme f&uuml;r den Frieden und gute Nachbarschaft zu sein &ndash; und als Anwalt der Hunderttausenden russischsprachigen Berlinerinnen und Berliner, gegen die sich diese Politik letztlich ebenfalls richtet.<\/p><p><strong>Warum k&uuml;mmern sich Parteien darum? M&uuml;ssten das nicht prim&auml;r die Besucher des Hauses tun?<\/strong><\/p><p>Die Betroffenen tun das bereits, und wir verschaffen ihnen daf&uuml;r eine Plattform. Wir haben als BSW eine <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/petition-russisches-haus-in-berlin-erhalten\">Petition<\/a> zum Erhalt gestartet, die von mehreren Tausend Menschen unterzeichnet wurde. Gerade im Osten der Stadt verbinden viele B&uuml;rger positive Erinnerungen mit dem Haus. Uns sind F&auml;lle bekannt, in denen Besucher auf dem Weg dorthin von politischen Gegnern angep&ouml;belt oder bedroht wurden. Die Politik hat dieses Thema auf diese Eskalationsstufe gehoben &ndash; nicht wir, sondern SPD und Gr&uuml;ne haben den Konflikt begonnen, und wir stemmen uns dagegen.<\/p><p><strong>&Uuml;ber welche parlamentarischen Instrumente verf&uuml;gt das BSW im Abgeordnetenhaus, um auf den Erhalt von Gedenkorten und Kulturinstitutionen hinzuwirken?<\/strong><\/p><p>Als Einzelabgeordneter besitze ich derzeit kein Antragsrecht, nutze jedoch das parlamentarische Fragerecht intensiv &ndash; insbesondere im Interesse der sowjetischen Ehrenm&auml;ler. Es gibt von der Organisation Memorial sowie von Abgeordneten der SPD und der Gr&uuml;nen zahlreiche Vorst&ouml;&szlig;e, das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park in seiner Botschaft subversiv zu ver&auml;ndern. Da werden Totenb&uuml;cher ausgelegt, Namen vorgelesen, nicht-russische Nationalit&auml;ten gezielt in den Vordergrund gestellt oder Stalin-Zitate mit QR-Codes und Erkl&auml;rtafeln versehen, so als w&auml;ren die Besucher unf&auml;hig, sich eigene Gedanken zu machen. Das ist reines &bdquo;betreutes Gedenken&ldquo;!<\/p><p>Ich habe dazu parlamentarische Anfragen gestellt und die Antworten des Senats &ouml;ffentlich gemacht. Antr&auml;ge kann ich allein nicht einbringen, aber ich nutze meine Redem&ouml;glichkeiten bei gro&szlig;en Gedenkdebatten. Dort erleben wir regelm&auml;&szlig;ig die Tendenz, den Bezug des Gedenkens zu Russland zu verw&auml;ssern: Es hei&szlig;t dann stets, Russland sei ja nur einer von 15 Unionsstaaten und trage keine alleinige Verantwortung. Dem halte ich entgegen, dass die Russische F&ouml;deration laut internationalen Vertr&auml;gen die v&ouml;lkerrechtliche Nachfolge der Sowjetunion angetreten hat &ndash; inklusive aller Schulden, Vertr&auml;ge und des st&auml;ndigen Sitzes im UN-Sicherheitsrat.<\/p><p>Sobald wir nach dem 20. September als Fraktion im Abgeordnetenhaus vertreten sind, bringen wir eigene Initiativen zum Erhalt des Russischen Hauses und zum Schutz der Ehrenm&auml;ler ein. Bis dahin beteilige ich mich lautstark an allen Debatten.<\/p><p><strong>Sie haben diese Vorst&ouml;&szlig;e zur &bdquo;Kontextualisierung&ldquo; der Denkm&auml;ler als &bdquo;Geschichtsrevisionismus&ldquo; kritisiert. Welche Gefahr sehen Sie darin, wenn das Gedenken an den Kampf gegen den Faschismus funktionalisiert wird?<\/strong><\/p><p>Darin liegt eine enorme Gefahr. Es ist f&uuml;r mich unbegreiflich, dass wir in diesem Jahr &ndash; in dem wir an 85 Jahre Vernichtungskrieg der Wehrmacht gegen die Sowjetunion und die Belagerung von Leningrad erinnern &ndash; stattdessen eine Entlastungsdebatte dar&uuml;ber f&uuml;hren, was Russland in der Gegenwart verbrochen hat. Ich verharmlose den Krieg in der Ukraine keineswegs, der ist schrecklich. Dennoch gibt es keinen Grund, das historische Gedenken an unsere Vorfahren und an die Opfer der V&ouml;lker der Sowjetunion mit tagespolitischen Konflikten zu vermengen und zu relativieren.<\/p><p>Fr&uuml;her kannten wir solchen Geschichtsrevisionismus vor allem vom rechten Rand; heute beobachten wir, dass dieser Druck prim&auml;r von Linken und Gr&uuml;nen ausgeht. Das ist v&ouml;llig inakzeptabel. Die Rote Armee hat den Faschismus besiegt und Berlin befreit &ndash; dieses historische Faktum mit aktueller Tagespolitik zu vermischen, um unterschwellig Zweifel an dieser Befreiung zu s&auml;en, lehne ich entschieden ab.<\/p><p><strong>Das BSW wirbt gezielt um die russischsprachige Community in Berlin. Welche Rolle spielt dieser Br&uuml;ckenschlag?<\/strong><\/p><p>Diese Rolle ist zweigeteilt. Zum einen verstehen wir uns als Friedenspartei, und eine europ&auml;ische Friedensordnung macht es zwingend erforderlich, das Verh&auml;ltnis zu unserem Nachbarn Russland zu normalisieren. Zum anderen sprechen wir die rund 350.000 Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion an, die als Sp&auml;taussiedler oder Russlanddeutsche nach Berlin gezogen sind. Sie bilden von Natur aus eine Br&uuml;cke, weil sie hier heimisch sind, aber gleichzeitig famili&auml;re Bande und Mediengewohnheiten in den Osten pflegen.<\/p><p>Diese Menschen sind von der etablierten Politik mehrfach entt&auml;uscht worden. Viele von ihnen kamen mit gro&szlig;en Hoffnungen in die Bundesrepublik, erkennen das Land im Jahr 2026 jedoch kaum wieder. Sie leiden unter den Konsequenzen einer unkontrollierten Zuwanderungspolitik, einer abgehobenen Identit&auml;tspolitik und sp&uuml;rbaren sozialen H&auml;rten. Da sie im Gegensatz zu den traditionellen Berliner Milieus keine jahrzehntelang verankerten Parteibindungen besitzen, bilden sie sich frei eine eigene Meinung &ndash; und genau da existiert eine starke Schnittmenge mit dem BSW.<\/p><p><strong>Beobachten Sie im Alltag soziale Spannungen zwischen den ukrainischen und russischen Communities in Berlin, etwa durch Verteilungsk&auml;mpfe oder Neid auf staatliche Hilfeleistungen?<\/strong><\/p><p>Solche Reibungspunkte spielen im gesellschaftlichen Raum gewiss eine Rolle &ndash; nicht nur bei Russlanddeutschen, sondern bei vielen B&uuml;rgern, die beobachten, wie umfangreich ukrainische Fl&uuml;chtlinge im Vergleich zu anderen Gruppen unterst&uuml;tzt werden. Was ich jedoch als faszinierendes Ph&auml;nomen erlebe: Auf der menschlichen Ebene, im Alltag der ganz normalen Nachbarn jenseits politischer Aktivisten und Funktion&auml;re, existiert keinerlei Verfeindung. Ein enger Bekannter von mir ist mit einer Ukrainerin verheiratet, die unsere politischen Ansichten teilt; sie verbringen im Osten Berlins v&ouml;llig selbstverst&auml;ndlich ihre Freizeit im gemischten Kreis mit ukrainischen und russischen Freunden.<\/p><p>Das verdeutlicht, dass Menschen jenseits der gro&szlig;en Politik sehr wohl in der Lage sind, aufeinander zuzugehen. Genau diesen Ansatz m&uuml;ssen wir st&auml;rken, anstatt &ndash; wie es die rot-rot-gr&uuml;ne Politik vormacht &ndash; konsequent jeden Gespr&auml;chsfaden abzurei&szlig;en.<\/p><p><em>&Uuml;ber den Gespr&auml;chspartner: Dr. Alexander King ist Berliner BSW-Abgeordneter im Abgeordnetenhaus und Spitzenkandidat der Partei. Der Politikwissenschaftler engagiert sich intensiv f&uuml;r eine Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zu Russland und vertritt eine dezidierte Position zur Berliner Erinnerungskultur.<\/em><\/p><p><em>&Eacute;va P&eacute;li ist geb&uuml;rtige Ungarin, promovierte Sprachwissenschaftlerin (Puschkin-Institut Moskau) und freie Journalistin. Nach Stationen in Russland, Spanien und Gro&szlig;britannien lebt sie seit 2010 in Berlin und publiziert regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r Medien wie die NachDenkSeiten, Multipolar, das Nachrichtenmagazin Hintergrund und die Berliner Zeitung. Sie schreibt &uuml;ber Geopolitik und analysiert diese in Interviews und Berichten; ihr Schwerpunkt liegt dabei auf Mittel- und Osteuropa sowie dem postsowjetischen Raum.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: &copy; Tilo Gr&auml;ser<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/1e7afc9c3d094cf48a396418c874e911\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Russische Haus in Berlin-Mitte steht massiv unter Druck; von mehreren Parteienvertretern wird offen seine Schlie&szlig;ung gefordert. Demgegen&uuml;ber hat das BSW eine Petition f&uuml;r den Erhalt des Kulturzentrums gestartet. Am Rande der BSW-Veranstaltung <em>&bdquo;Erinnerung bewahren, Kulturbr&uuml;cken erhalten&ldquo;<\/em> im Berliner Sprechsaal sprach &Eacute;va P&eacute;li mit dem Berliner BSW-Spitzenkandidaten Alexander King. 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