{"id":155024,"date":"2026-08-17T08:43:06","date_gmt":"2026-08-17T06:43:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024"},"modified":"2026-08-17T08:43:06","modified_gmt":"2026-08-17T06:43:06","slug":"hinweise-des-tages-5161","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h01\">Ende der konzeptlosen R&uuml;stung in Sicht? Bewegung in der SPD?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h02\">Der Geist von Anchorage ist verblasst. Wie geht es weiter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h03\">Russland wird die NATO bis Jahresende angreifen &ndash; genau genommen hat es das schon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h04\">BND soll Zugriff auf Autodaten und Schwachstellen erhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h05\">So rasend schnell verschwinden die Jobs in der Autoindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h06\">Arbeitslosengeld-Ausgaben 2012 bis Juli 2026 &ndash; nahezu 29 Milliarden Euro in den letzten 12 Monaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h07\">Insolvenzen: Niveau bleibt au&szlig;ergew&ouml;hnlich hoch &ndash; Jetzt Unternehmen st&auml;rken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h08\">SAP-Chef verdient fast 30.000 Euro pro Tag &ndash; und das 106-Fache der Besch&auml;ftigten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h09\">Zur&uuml;ck in die Barbarei: Kapitallobby trommelt f&uuml;r grenzenlose Ausbeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h10\">Verpulverte Billionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h11\">Haben wir verloren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h12\">&laquo;Ich habe sechs Menschen get&ouml;tet&raquo; &ndash; f&uuml;r nichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h13\">EZB warnt vor schleichender Verdr&auml;ngung von Bargeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h14\">Finanzbeamtin muss wegen Cum-Ex-Aff&auml;re vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h15\">Drohnenangriffe auf &Ouml;lanlagen, Sabotageakte, Morde und R&uuml;cktritte ersch&uuml;ttern Libyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155024#h16\">Bei der Leichtathletik-EM sind ARD und ZDF zum Weglaufen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ende der konzeptlosen R&uuml;stung in Sicht? Bewegung in der SPD?<\/strong><br>\nEs mag eine Bundeswehr-interne Kriegsbild- und Beschaffungsdiskussion geben, es gebe, so wird gesagt, auch entsprechende klassifizierte Papiere. Doch ob man dieser arkanartigen bzw. insiderhaften Konstellation trauen will, wird zunehmend in Frage gestellt &ndash; von Vertretern der &ouml;konomischen Wissenschaft, aber auch aus der Fachpolitik.<br>\nAbschreckend ist eben, wie es mit dem ersten Paket, unter der Ampel-Regierung, gelaufen ist bzw. wie man es hat laufen lassen. August Pradetto zitiert aus einem Gespr&auml;ch mit einem aktiven Kommandeur der Bundeswehr &ndash; demnach sind die 100 Mrd. &euro; aus dem Sonderverm&ouml;gen der Ampel-Regierung f&uuml;r Beschaffungen ausgegeben worden, die nach dem Motto bestimmt wurden: Die Ministerin \/ der Minister lie&szlig; Listen an die Teilstreitkr&auml;fte austeilen mit der Frage: Was w&uuml;nscht Ihr Euch dringend? Eine Strategie zur Bew&auml;ltigung der Aufgabe &bdquo;Landesverteidigung&ldquo; war dabei nicht leitend.<br>\nIn der Politik in der zweiten Reihe, auf Ebene der Haushaltspolitiker, beginnt es zu rumoren. Die sind f&uuml;r die Absegnung der Haushaltsvorlagen zur R&uuml;stungsbeschaffung zust&auml;ndig und stellen sich Fragen, die sie in ihrer Kompetenz als &Ouml;konomen nicht zu beantworten verm&ouml;gen. Es k&ouml;nnte schlie&szlig;lich sein, dass, wenn nicht v&ouml;llig falsch und unn&uuml;tz so doch um eine Gr&ouml;&szlig;enordnung unangemessen ger&uuml;stet wird.<br>\nDer zust&auml;ndige SPD-Abgeordnete Andreas Schwarz hat seine Sorgen in einem Interview im Deutschlandfunk am 21. Juli 2026 nach seiner R&uuml;ckkehr aus der Ukraine mit ihrer modernen digitalen, darunter auch Drohnengest&uuml;tzten Kriegsf&uuml;hrung recht klar zum Ausdruck gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/ende-der-konzeptlosen-ruestung-in-sicht-bewegung-in-der-spd\/\">Blog der Republik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das verdeutlicht, wie schlecht der Zustand der SPD mittlerweile ist &ndash; erst jetzt beginne es zu rumoren. Es rumort jedoch offensichtlich nicht in der Parteispitze, sondern lediglich &bdquo;in der zweiten Reihe, auf Ebene der Haushaltspolitiker&ldquo;. Wenn Haushaltspolitiker sich erst jetzt ernsthaft Gedanken und Sorgen &uuml;ber die Geldausgaben f&uuml;r Milit&auml;r und R&uuml;stung machen, haben sie &bdquo;ihren Job verfehlt&ldquo;. In der Tat standen solche Fragen &bdquo;schon lange an&ldquo;. Solche Fragen wurden fr&uuml;her und werden vern&uuml;nftigerweise vor solch weitreichenden Haushaltsentscheidungen gekl&auml;rt &ndash; und nicht &bdquo;wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist&ldquo; und breit angelegte K&uuml;rzungen im Sozialsystem als finanzielle Kompensation bereits beschlossen wurden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Geist von Anchorage ist verblasst. Wie geht es weiter?<\/strong><br>\nDr. Alexander Kouzminov ist ein russischer Wissenschaftler, der seit vielen Jahren in New Zealand lebt. Aber er kennt Russland nat&uuml;rlich sehr gut &ndash; und damit auch dessen Probleme. Als einer der wenigen wagt er es, die Rolle der russischen Oligarchen &ndash; der dortigen Superreichen &ndash; zu erw&auml;hnen und zu kritisieren, die mit ein Grund der nicht immer leicht nachvollziehbaren Politik des Kremls sind. Wie den Superreichen in den USA ist auch den Superreichen in Russland die Steigerung des eigenen Reichtums wichtiger als das Wohl der breiten Bev&ouml;lkerung&hellip;<br>\n&bdquo;Wie langweilig ist doch das Leben, wenn niemand gegen Russland k&auml;mpft&ldquo; &ndash; aus der Rede von Lord Henry Palmerston vor dem britischen Parlament im Jahr 1848, vor dem Krimkrieg. (&hellip;)<br>\nHeute j&auml;hrt sich zum ersten Mal das Treffen zwischen den Pr&auml;sidenten Wladimir Putin und Donald Trump in Anchorage, zu dem US-Au&szlig;enminister Marco Rubio sagte, es seien keine Vereinbarungen getroffen worden, weshalb es nichts gebe, worauf man hoffen k&ouml;nne.<br>\nIn diesem Jahr gab es bedeutende geopolitische Ver&auml;nderungen in Russland und auf der internationalen B&uuml;hne, und es sind neue globale Herausforderungen entstanden. In Russland gibt es nach wie vor einflussreiche Kr&auml;fte, die um jeden Preis bestrebt sind, dem kollektiven Westen zu gefallen und eine Einigung mit ihm zu erzielen.<br>\nLassen Sie uns die Ergebnisse eines Jahres, das vom &bdquo;Geist von Anchorage&ldquo; gepr&auml;gt war, aus der Perspektive der geopolitischen Herausforderungen analysieren, denen Russland gegen&uuml;bersteht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-geist-von-anchorage-ist-verblasst-wie-geht-es-weiter\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Russland wird die NATO bis Jahresende angreifen &ndash; genau genommen hat es das schon<\/strong><br>\nNach dem Drohnenvorfall am Flughafen Halle-Leipzig meldeten sich die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen &ndash; Roderich Kiesewetter, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, deutsche Mainstreammedien &ndash; sofort mit Schuldzuweisungen. Dabei lassen sich die Kriegstreiber nicht einmal davon beirren, dass sie in der Vergangenheit mehrmals falschlagen.<br>\nAm vergangenen Wochenende berichteten f&uuml;hrende europ&auml;ische Zeitungen einhellig Sensationelles:<br>\n&ldquo;Russland k&ouml;nnte noch vor Ende dieses Jahres die NATO angreifen.&rdquo;<br>\nDas ist eine erhebliche Beschleunigung der westlichen Schreckensszenarien &uuml;ber unsere Pl&auml;ne &ndash; schlie&szlig;lich haben sie ihre B&uuml;rger bislang mit einem unvermeidlichen Krieg gegen die Russen gedroht, der im Jahr 2029 oder 2030 beginnen w&uuml;rde. Und nun ein solch drastischer Zeitsprung!<br>\nQuelle der Sensationsmeldung waren &ldquo;exklusive Informationen&rdquo;, die die amerikanische Zeitung The Wall Street Journal von gewissen Beamten erhalten hatte, die sich ihrerseits auf &ldquo;neue Berichte des US-Geheimdienstes&rdquo; beriefen. Angeblich h&auml;tten die US-Geheimdienste bislang eingesch&auml;tzt, Russland werde die NATO erst nach Beendigung des Krieges in der Ukraine angreifen, h&auml;tten ihre Meinung jedoch ge&auml;ndert, nachdem die ad&auml;quatere Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard zur&uuml;ckgetreten war. Nun werde Russland offenbar beschlie&szlig;en, die Allianz noch vor Ende seiner Sonderoperation durch eine &ldquo;begrenzte Invasion&rdquo; auf die Probe zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/288265-russland-wird-nato-bis-jahresende-angreifen\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In Russland werden also Medien und Politik genau beobachtet und entsprechend berichtet. In Deutschland liegen die Informationen &uuml;ber Russland durch zahlreiche &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; lediglich mit einem stark eingeschr&auml;nkten Meinungskorridor vor. Desinformation statt Information k&ouml;nnte bei zahlreichen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern in Deutschland &uuml;berwiegen &ndash; und das nicht lediglich bei diesem Thema.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>BND soll Zugriff auf Autodaten und Schwachstellen erhalten<\/strong><br>\nBND und Verfassungsschutz sollen &ldquo;echte Geheimdienste&rdquo; werden. Die Wirtschaft warnt vor der Weitergabe von Zero-Day-L&uuml;cken und Eingriffen in IT-Systeme. (&hellip;)<br>\nDer Entwurf sieht unter anderem vor, dass &ouml;ffentliche und nicht&ouml;ffentliche Stellen verst&auml;rkt zum Datenaustausch mit den Diensten verpflichtet werden, beispielsweise zu Sicherheitsl&uuml;cken. &ldquo;Vor allem im Bereich der 0-Day-Schwachstellen schafft die &Uuml;bermittlung einen erheblichen Mehrwert. Bis eine 0-Day-Schwachstelle nach Ver&ouml;ffentlichung bei den Herstellern durch das Bundesamt f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik in Systemen durch Patches behoben wird, vergeht Zeit, die der Bundesnachrichtendienst f&uuml;r wichtige Arbeiten nutzen kann, welche die Grundlage f&uuml;r die Auftragserf&uuml;llung darstellen&rdquo;, hei&szlig;t es zur Begr&uuml;ndung. (&hellip;)<br>\nDar&uuml;ber hinaus werden Kraftfahrzeughersteller oder Kraftfahrzeugwerkst&auml;tten zur Herausgabe von Telemetriedaten verpflichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/reform-der-nachrichtendienste-bnd-soll-zugriff-auf-autodaten-und-schwachstellen-erhalten-2608-211852.html\">Golem<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zugriff auf Telemetriedaten: Autobranche kritisiert Geheimdienstreform<\/strong><br>\nDie Autobranche will sich nicht zum verl&auml;ngerten Arm der Schlapph&uuml;te machen lassen und fordert Nachbesserungen bei Dobrindts Geheimdienstreform.<br>\nDie Autoindustrie kritisiert die von der Bundesregierung geplante Gesetzesreform, die den deutschen Geheimdiensten unter anderem Zugriff auf umfangreiche Fahrzeugdaten erm&ouml;glichen soll. Diese Befugnisse m&uuml;ssten &bdquo;verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig und rechtssicher ausgestaltet&ldquo; werden, mahnt Hildegard M&uuml;ller, Pr&auml;sidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA). &bdquo;Es darf keine vorsorgliche Sammlung zus&auml;tzlicher Fahrzeugdaten geben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Zugriff-auf-Telemetriedaten-Autobranche-kritisiert-Geheimdienstreform-11414983.html\">Heise Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nicht neu ist allerdings die Erkenntnis, dass moderne Autos auch der Datensammlung dienen. Das kann u.a. <a href=\"https:\/\/kfz-und-fahrzeugtechnik.de\/moderne-fahrzeuge-als-datenzentren-ein-balanceakt-zwischen-verbesserter-sicherheit-und-dem-schutz-der-privatsphaere\/\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.adac.de\/rund-ums-fahrzeug\/ausstattung-technik-zubehoer\/assistenzsysteme\/daten-modernes-auto\/\">hier<\/a> nachgelesen werden. Generell k&ouml;nnte gefragt werden, ob moderne Autos wirklich dem Fortschritt dienen oder nicht doch eher (Profit-)Interessen &ndash; z.B. den Datensammlern &ndash; n&uuml;tzen. Nun sollen deutsche Geheimdienste direkt Zugang zu den Daten erhalten. Der Vorwurf, in China werde das Volk kontrolliert und &uuml;berwacht, erscheint somit nicht gerechtfertigt. Die Kontrolle und &Uuml;berwachung soll &ndash; nach dem Willen der Bundesregierung &ndash; vielmehr in Deutschland stattfinden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>So rasend schnell verschwinden die Jobs in der Autoindustrie<\/strong><br>\nIn der deutschen Autoindustrie schwinden die Arbeitspl&auml;tze derzeit schneller als in jeder anderen Industriebranche. Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 waren in der deutschen Leitbranche noch 691.500 Menschen besch&auml;ftigt und damit so wenig wie noch nie seit Beginn der vergleichbaren Statistikreihe im Jahr 2005, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Weiterer Stellenabbau steht bevor.<br>\nDie aktuelle Zahl entspricht einem R&uuml;ckgang um 42.300 Besch&auml;ftigte oder 5,8 Prozent innerhalb eines Jahres. Auch in anderen Industriezweigen gingen Arbeitspl&auml;tze verloren, wenn auch im geringeren Tempo. Im gesamten verarbeitenden Gewerbe sind in der Jahresfrist 144.000 Jobs verschwunden. Die Zahl der Besch&auml;ftigten ging damit um 2,7 Prozent auf 5,29 Millionen zur&uuml;ck. (&hellip;)<br>\nSeit dem Vor-Corona-Jahr 2019 sind in der Autoindustrie 16 Prozent der Arbeitspl&auml;tze (142.400 Jobs) weggefallen, stellt die Beratungsgesellschaft EY in ihrem aktuellen Industriebarometer fest. Experte Jan Brorhilker erwartet weitere Stellenverluste:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/auto\/deindustrialisierung-jobs-in-der-autoindustrie-verschwinden-rasend-schnell\/100247263.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p>dazu: <strong>Dann baut das Land eben Panzer statt Autos?<\/strong><br>\nDie R&uuml;stungsindustrie gilt als gro&szlig;e Hoffnung f&uuml;r die deutsche Wirtschaft. Sogar VW versucht, Werke an sie abzugeben. Neue Zahlen zeigen: Die Effekte werden &uuml;bersch&auml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/mobilitaet\/2026-08\/ruestungsindustrie-verteidigungsausgaben-produktion-autoindustrie-studie\">Die Zeit (Bezahlschranke)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitslosengeld-Ausgaben 2012 bis Juli 2026 &ndash; nahezu 29 Milliarden Euro in den letzten 12 Monaten<\/strong><br>\nIn den 12 Monaten von August 2025 bis Juli 2026 wurden von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) f&uuml;r das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) insgesamt 28,986 Milliarden Euro ausgegeben, 4,314 Milliarden Euro (17,5 Prozent) mehr als in den 12 Monaten ein Jahr zuvor (August 2024 bis Juli 2025: 24,672 Milliarden Euro). (1) (siehe BIAJ-Abbildung unten)<br>\nIm monatlichen Vorjahresvergleich stiegen die Arbeitslosengeldausgaben nach November 2022 in jedem der danach folgenden 44 Monate (Dezember 2022 bis Juli 2026). In diesen 44 Monaten stieg die 12-Monatssumme der Arbeitslosengeldausgaben um 12,443 Milliarden Euro (75,2 Prozent), von 16,543 Milliarden Euro (Dezember 2021 bis November 2022) auf die oben genannten 28,986 Milliarden Euro (August 2025 bis Juli 2026). Anmerkung: Der prozentuale Anstieg (die Wachstumsrate) der 12-Monatssumme der Arbeitslosengeldausgaben im Vorjahresvergleich, der bis Ende Dezember 2025 auf 19,4 Prozent stieg, ist seitdem leicht auf die oben genannten 17,5 Prozent gesunken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/2259-arbeitslosengeld-ausgaben-2012-bis-juli-2026-nahezu-29-milliarden-euro-in-den-letzten-12-monaten.html\">BIAJ<\/a>\n<p>dazu: <strong>BA-Haushalt: Entwicklung des Finanzierungssaldos bis Juli 2026 &ndash; minus 6,4 Milliarden Euro in den letzten 12 Monaten<\/strong><br>\nIn den letzten 12 Monaten von August 2025 bis Juli 2026 standen den Einnahmen in H&ouml;he von 48,735 Milliarden Euro &ndash; darunter Beitr&auml;ge zur Arbeitsf&ouml;rderung (Beitr&auml;ge zur Arbeitslosenversicherung) in H&ouml;he von 40,702 Milliarden Euro &ndash; Ausgaben in H&ouml;he von 55,152 Milliarden Euro gegen&uuml;ber &ndash; darunter 28,986 Milliarden Euro f&uuml;r das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld. Aus den Einnahmen und Ausgaben insgesamt ergibt sich f&uuml;r die 12 Monate von August 2025 bis Juli 2026 ein negativer Finanzierungssaldo in H&ouml;he von 6,417 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/2260-ba-haushalt-entwicklung-des-finanzierungssaldos-bis-juli-2026-minus-6-4-milliarden-euro-in-den-letzten-12-monaten.html\">BIAJ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Insolvenzen: Niveau bleibt au&szlig;ergew&ouml;hnlich hoch &ndash; Jetzt Unternehmen st&auml;rken<\/strong><br>\nMit den Unternehmen verschwinden auch die Arbeitspl&auml;tze. Die Zahl der Arbeitslosen ist wieder &uuml;ber die Drei-Millionen-Marke geklettert. Das ist ein Alarmsignal. Nur wettbewerbsf&auml;hige Unternehmen schaffen und sichern Jobs. Die Regierung muss die Unternehmen deshalb schnell und verl&auml;sslich entlasten, bei Arbeits-, Energie- und B&uuml;rokratiekosten. Deutschlands Unternehmen brauchen wieder Luft zum Investieren, Wachsen und Besch&auml;ftigen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/newsroom\/insolvenzen-niveau-bleibt-aussergewoehnlich-hoch-jetzt-unternehmen-staerken-185514\">DIHK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Jahr 2025 sind die Arbeitskosten in Deutschland <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Arbeitskosten-Lohnnebenkosten\/_inhalt.html\">geringer angestiegen als im EU-Durchschnitt<\/a>. Im ersten Quartal 2026 sind sie <a href=\"https:\/\/de.tradingeconomics.com\/germany\/labour-costs\">in Deutschland gesunken<\/a>. Das Beklagen von zu hohen Arbeitskosten geh&ouml;rt also zum &uuml;blichen Gejammer, quasi Standard-Ritual. Aber wo bleibt die Kritik des Lobbyverbandes gegen&uuml;ber der deutschen Bundesregierung und EU-Kommission bez&uuml;glich hoher Energie- und B&uuml;rokratiekosten? Warum setzt er sich nicht &ouml;ffentlichkeitswirksam insbesondere f&uuml;r g&uuml;nstige Energielieferungen aus und generell gute Beziehungen mit Russland ein?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>SAP-Chef verdient fast 30.000 Euro pro Tag &ndash; und das 106-Fache der Besch&auml;ftigten<\/strong><br>\nWieder haben es zwei geschafft. Christian Klein, Chef des Software-Konzerns SAP, und Christian Sewing, Deutsche-Bank-CEO, knackten 2025 die Zehn-Millionen-Marke bei den Bez&uuml;gen. Die beiden Topverdiener von 2024 rutschten im Verg&uuml;tungsreport der Aktion&auml;rssch&uuml;tzer vom DSW ab. Insgesamt gab es mehr Geld f&uuml;r Spitzenmanager der gr&ouml;&szlig;ten b&ouml;rsennotierten Firmen im Deutschen Aktienindex Dax. Und die Ungleichheit ist gestiegen.<br>\nSAP-Chef Klein erhielt 2025 insgesamt 10,851 Millionen Euro oder 29.728,77 Euro am Tag. Ein Jahr zuvor stand er mit 9,268 Millionen Euro auf Rang 4. Sewing von der Deutschen Bank verbesserte sich mit 10,501 Millionen Euro von Rang 3 auf Rang 2. VW-Lenker Oliver Blume, zwei Jahre lang gehaltsm&auml;&szlig;ig jenseits der Zehn-Millionen-Grenze rutschte mit 8,956 Millionen Euro auf Rang 6 ab. Auch Bj&oslash;rn Gulden, der den Sportartikelhersteller Adidas leitet, schaffte es nicht mehr &uuml;ber die Marke. 9,83 Millionen Euro reichten f&uuml;r Rang 3.<br>\nGanz am Ende der Verg&uuml;tungstabelle f&uuml;r 2025 findet sich Jens Birgersson, Chef des Chemikalienh&auml;ndlers Brenntag. Er verdiente mit 1,095 Millionen Euro knapp ein Zehntel dessen, was SAP-Chef Klein erhielt. Das durchschnittliche Bruttogehalt in Deutschland betrug dem Statistischen Bundesamt zufolge 54.066 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/grenze-sap-chef-verdient-29-810-euro-pro-tag-und-knackt-zehn-millionen-94442217.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Geh&auml;lter von Vorstandsmitgliedern seien ein &bdquo;wichtiger Indikator f&uuml;r den sozialen Frieden im Land&ldquo;. Eine hohe Verg&uuml;tung k&ouml;nne angemessen sein, wenn &bdquo;sie Ausruck au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Wertschaffung&ldquo; sei. Und wer genau schafft diese &bdquo;au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Werte&ldquo; &ndash; die Vorstandsmitglieder oder die Belegschaften? Offensichtlich hat SAP reichlich Geld zur Verf&uuml;gung, m&ouml;chte das jedoch nicht breit verteilen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zur&uuml;ck in die Barbarei: Kapitallobby trommelt f&uuml;r grenzenlose Ausbeutung<\/strong><br>\nIm Rahmen des Sozialkahlschlags will die Bundesregierung auch den Achtstundentag abschaffen. Die Medien legen sich vorab ins Zeug, um die Bev&ouml;lkerung mit Propaganda darauf einzustimmen. Milliard&auml;re und Lobbyisten d&uuml;rfen ihren Untertanen prominent &ldquo;erkl&auml;ren&rdquo;, warum sie f&uuml;r weniger Lohn noch l&auml;nger schuften sollen. (&hellip;)<br>\nFormal soll diese Wochenarbeitszeit zwar bestehen bleiben, aber noch viel drastischer als bisher &uuml;berschritten werden k&ouml;nnen, sofern die Mehrarbeit binnen eines Jahres ausgeglichen wird. Konkret bedeutet das: Wenn Unternehmen elf Stunden Ruhezeit pro Tag und einmal in der Woche mindestens 24 Stunden Freizeit einhalten, k&ouml;nnten sie ihre Besch&auml;ftigten &uuml;ber viele Monate hinweg sechs Tage pro Woche jeweils 13 Stunden schuften lassen. M&ouml;glich w&uuml;rden Arbeitswochen mit &uuml;ber 70 Stunden.<br>\nDas kann mit Fug und Recht als Ausbeutung wie vor 150 Jahren bezeichnet werden &ndash; dieses Mal sogar rechtlich abgesegnet, wie nun mal in b&uuml;rgerlichen Demokratien &uuml;blich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/288629-zurueck-in-barbarei-kapitallobby-trommelt\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verpulverte Billionen<\/strong><br>\nEine Billion ist eine Zahl mit zw&ouml;lf Nullen &mdash; eintausend Milliarden. Acht Billionen Dollar f&uuml;r zwei Jahrzehnte Kriegsf&uuml;hrung in Afghanistan, im Irak und an weiteren Schaupl&auml;tzen ist damit eine Gr&ouml;&szlig;enordnung, bei der menschliches Zahlenverst&auml;ndnis an seine Grenzen st&ouml;&szlig;t. Zur Einordnung: Das Weltern&auml;hrungsprogramm und die Ern&auml;hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen beziffern die j&auml;hrlichen Kosten, um den weltweiten Hunger bis zum Jahr 2030 zu beenden, je nach Berechnungsmodell auf 37 bis 93 Milliarden Dollar (4, 5). Selbst bei der oberen Sch&auml;tzung von 93 Milliarden Dollar pro Jahr h&auml;tten die acht Billionen Dollar aus dem &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; ausgereicht, um den Hunger auf der Welt 86 Jahre lang vollst&auml;ndig zu beenden.<br>\nDas Weltern&auml;hrungsprogramm selbst formuliert es so: Die Beendigung des weltweiten Hungers w&uuml;rde weniger als ein Prozent der globalen Milit&auml;rausgaben eines einzigen Jahrzehnts kosten &mdash; 21,9 Billionen Dollar wurden demnach allein in den vergangenen zehn Jahren weltweit f&uuml;r R&uuml;stung ausgegeben (5).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/verpulverte-billionen\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Haben wir verloren?<\/strong><br>\nDie Bewegung f&uuml;r pal&auml;stinensische Rechte und Selbstbestimmung hat schmerzlich wenig erreicht. Dar&uuml;ber zu sprechen, ist nicht das Gleiche wie Resignation.<br>\nHaben wir verloren? Die Frage mag anma&szlig;end klingen. Denn wer, bittesch&ouml;n, soll dieses Wir sein? Ich meine alle, die sich in den vergangenen drei Jahren bem&uuml;ht haben, pal&auml;stinensisches Leid in Deutschland sichtbarer zu machen, in der Hoffnung, dies werde Folgen haben, humanit&auml;r und politisch. Das ist die denkbar breiteste Definition. Dennoch soll sich hier niemand zwangsintegriert f&uuml;hlen. Meine &Uuml;berlegungen sind das Resultat einer gewissen Verzweiflung &ndash; und vielleicht kann eine n&uuml;chterne Bilanz dazu beitragen, Auswege zu finden. (&hellip;)<br>\nNach einem meiner Vortr&auml;ge bedankte sich die Leiterin einer Bildungseinrichtung, weil es &bdquo;so zivilisiert&ldquo; zugegangen sei &ndash; niemand hatte geschrien oder den Saal verlassen. Ersch&ouml;pft sich in der braven Nicht-Erregung deutsche Zivilisiertheit? Das liberale Establishment liebt die Sekund&auml;rtugenden, wenn es eigentlich um die Prim&auml;rtugend, die ethische Substanz eigenen Handelns geht. Am schwersten zu ertragen ist die dreist auftretende Deutsch-Dummheit, wie j&uuml;ngst in Gestalt der CDU-Generalin Franziska Hoppermann, die ohne jegliche Expertise in der Sache tr&ouml;tet, f&uuml;r ihre Partei existiere kein V&ouml;lkermord in Gaza.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Krieg-in-Nahost\/!6203427\/\">Charlotte Wiedemann in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&laquo;Ich habe sechs Menschen get&ouml;tet&raquo; &ndash; f&uuml;r nichts<\/strong><br>\nEin ehemaliger US-Soldat besuchte in Kabul einen Taliban-Kommandanten, gegen den er im Jahr 2010 gek&auml;mpft hatte. [&hellip;]<br>\nBei der jetzigen Begegnung in Kabul habe Gulab gefragt: &laquo;Warum begehen so viele amerikanische Soldaten, die in Afghanistan gek&auml;mpft haben und zur&uuml;ckgekehrt sind, Suizid?&raquo; Gibbons-Neff versuchte, es zu erkl&auml;ren: &laquo;Wir dachten, etwas zu tun, auf das wir stolz sein konnten. Aber unsere Vorgesetzten konnten nie klar darlegen, wie unsere Eins&auml;tze, unsere ausge&uuml;bte Gewalt und unsere erlittenen Verluste irgendjemanden in den Vereinigten Staaten sicherer machten.&raquo;<br>\nDie Vorgesetzten h&auml;tten nach ihrer R&uuml;ckkehr lukrative Posten bei R&uuml;stungsunternehmen erhalten oder mit Vortr&auml;gen hohe Honorare kassiert. Manche zur&uuml;ckgekehrte Soldaten seien damit nicht fertig geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/ich-habe-sechs-menschen-getoetet-fuer-nichts\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EZB warnt vor schleichender Verdr&auml;ngung von Bargeld<\/strong><br>\nBargeld ist im Euroraum noch immer weitverbreitet. Doch eine Entwicklung im Handel sehen die W&auml;hrungsh&uuml;ter der EZB besonders kritisch.<br>\n92 Prozent &ndash; das klingt zun&auml;chst beruhigend: So viele Unternehmen im Euroraum akzeptieren weiterhin Bargeld. Doch gleichzeitig r&uuml;sten immer mehr H&auml;ndler, Restaurants und Hotels auf bargeldloses Bezahlen um. Diese Entwicklung betrachtet die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) mit Sorge.<br>\nDie W&auml;hrungsh&uuml;ter der EZB warnen vor einer schleichenden Verdr&auml;ngung des Bargelds durch die zunehmende Automatisierung des Zahlungsverkehrs. Technische Entwicklungen d&uuml;rften nicht dazu f&uuml;hren, dass Bargeld im Alltag faktisch immer schwerer nutzbar werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/id_101387722\/ezb-warnt-kartenzahlung-macht-bargeld-im-alltag-immer-unpraktischer.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ausgerechnet die EZB warnt nun vor &bdquo;schleichender Verdr&auml;ngung von Bargeld&ldquo;. Vor einigen Jahren hat der Verband der Bargeldbranche ESTA <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/bargeld-widerstand\/esta-erpb-report\/\">die Scheinheiligkeit der EZB-Arbeitsgruppe zur Bewahrung des Bargelds entlarvt<\/a>. Und die immer noch amtierende EZB-Chefin Lagarde hatte offen gelegt, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90318#h08\">wie sie mit dem digitalen Euro das Bargeld verdr&auml;ngen will<\/a>. Erinnert sei z.B. auch an die Warnung der Gesellschaft f&uuml;r Informatik: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90887#h10\">Bargeldobergrenze und digitale W&auml;hrung f&uuml;hren zu gl&auml;sernen B&uuml;rgern<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Finanzbeamtin muss wegen Cum-Ex-Aff&auml;re vor Gericht<\/strong><br>\nEine Hamburger Finanzbeamtin muss sich wegen ihrer m&ouml;glichen Verstrickung in die Cum-Ex-Aff&auml;re doch vor Gericht verantworten. Vorgeworfen wird ihr Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Das Oberlandesgericht K&ouml;ln (OLG) entschied, dass das Hauptverfahren am Landgericht Bonn er&ouml;ffnet werden muss. Das sagte eine Sprecherin des OLG der ZEIT. Das Landgericht Bonn hatte die Anklage gegen die Frau urspr&uuml;nglich nicht zugelassen, muss jetzt aber doch verhandeln. Zuerst hatte der WDR &uuml;ber die OLG-Entscheidung berichtet.<br>\nLaut WDR ist es das erste Mal in der Cum-Ex-Aff&auml;re, dass eine Vertreterin des Staates vor Gericht gestellt wird. Die Finanzbeamtin war beim Hamburger Finanzamt zust&auml;ndig f&uuml;r die Warburg-Bank, die jahrelang an den Cum-Ex-Gesch&auml;ften beteiligt war. Mit dem Verschieben von Aktien wurden dabei die Beh&ouml;rden ausgetrickst, sodass Kapitalertragsteuern zur&uuml;ckerstattet wurden, die gar nicht gezahlt worden waren. Ab 2016 stand im Raum, dass die Bank zu Unrecht eingestrichene Gelder zur&uuml;ckzahlen muss. Die K&ouml;lner Staatsanwaltschaft wirft der Finanzbeamtin vor, versucht zu haben, dies zu verhindern. (&hellip;)<br>\nLaut der Anklageschrift, welche im vergangenen Jahr eingereicht wurde, soll die Angeklagte unter anderem ihren Vorgesetzten unvollst&auml;ndige und teils falsche Informationen geliefert haben. Das Landgericht Bonn sah allerdings &raquo;keine ausreichende Wahrscheinlichkeit&laquo;, dass sie sich strafbar gemacht habe, wie der WDR berichtete. Die Anklage wurde deshalb im M&auml;rz abgelehnt. Das OLG sieht allerdings einen hinreichenden Tatverdacht und hob diese Entscheidung auf. Ein Termin f&uuml;r den Prozess steht bislang nicht fest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-08\/cum-ex-affaere-hamburger-finanzbeamtin-olg-koeln-landgericht-bonn\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Drohnenangriffe auf &Ouml;lanlagen, Sabotageakte, Morde und R&uuml;cktritte ersch&uuml;ttern Libyen<\/strong><br>\nBei mehreren Angriffen auf das &Ouml;lkombinat von az-Zawiya wurden Wasser- und Treibstofftanks getroffen; es brachen schwere Br&auml;nde aus. Sabotageakte schr&auml;nkten die Telekommunikation im westlichen Libyen ein und sorgten im Osten f&uuml;r Blackouts in Bengasi. Neben seinen Absprachen mit Milizen wird Dabaiba auch vorgeworfen, Ukrainer und ihre Drohnen nach Westlibyen geholt zu haben.<br>\nKein Zufall d&uuml;rfte die zeitgleiche Ermordung des Milit&auml;rgeheimdienstchefs Fawzi al-Mansuri in Bengasi und der R&uuml;cktritt des Chefs der Libyschen Zentralbank, Nadschi Issa, sein. (&hellip;)<br>\nBereits um den 4. August flammten in der Gegend der gro&szlig;en Erd&ouml;l- und Erdgasanlagen von az-Zawiya, das etwa 40 Kilometer westlich von Tripolis liegt, Milizenk&auml;mpfe auf. Das Zawiya-Kombinat ist eine der wichtigsten Anlagen des libyschen &Ouml;l- und Gassektors sowie eine tragende S&auml;ule der nationalen Wirtschaft.<br>\nDie gewaltt&auml;tigen Auseinandersetzungen weiteten sich aus;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/drohnenangriffe-auf-oelanlagen-sabotageakte-morde-und-ruecktritte-erschuettern-libyen\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bei der Leichtathletik-EM sind ARD und ZDF zum Weglaufen<\/strong><br>\nARD und ZDF leisten sich bei der Leichtathletik-EM in Birmingham eine Peinlichkeit nach der anderen. Dass die Sportler sauer sind, kann man verstehen. Als Zuschauer ist man es auch. [&hellip;]<br>\nTraurig macht die offensichtliche Ahnungslosigkeit, gepaart mit Desinteresse am sportlichen Geschehen. Ob die Stabhochspringerin den ersten oder zweiten Versuch absolviert &ndash; egal. Dass der Sensations-Achte von Birmingham, Amadeus Gr&auml;ber, wieder nur einen Satz sagen darf, wirkt da wie Slapstick. Immer wieder werden die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler zu Statisten degradiert, F&uuml;llmaterial im Hintergrund. Bestellt und nicht abgeholt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien-und-film\/medienpolitik\/ard-und-zdf-versauen-die-leichathletik-em-201127191.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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