{"id":155146,"date":"2026-08-20T08:46:51","date_gmt":"2026-08-20T06:46:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146"},"modified":"2026-08-20T08:46:51","modified_gmt":"2026-08-20T06:46:51","slug":"hinweise-des-tages-5164","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h01\">Politische Krise in Ukraine schwelt weiter &ndash; Fedorow attackiert Selenskyj<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h02\">Anschlag auf Nord Stream: Ermittler nehmen weiteren Verd&auml;chtigen fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h03\">Die Hemmungen fallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h04\">Der D&uuml;nger und die toten Russen: Ein Preis f&uuml;r Krisen-PR und eine Idee f&uuml;r die FAZ-Kantine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h05\">Unheimlicher Aufmarsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h06\">Der Papst protestierte schon 1983 gegen US-Marschflugk&ouml;rper<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h07\">&Ouml;konomische Aspekte der Aufr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h08\">Gasspeicher so schlecht gef&uuml;llt wie nie: Europa braucht jetzt 420 LNG-Ladungen mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h09\">Geheime Absprachen mit Wirtschaftsministerium: Fossile Lobby bringt Bundesregierung auf Linie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h10\">Sozialreformen im Gesundheitswesen: Was sich f&uuml;r gesetzlich Versicherte ver&auml;ndert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h11\">Kapitale Stichwortgeber f&uuml;r Sozialreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h12\">Die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde schl&auml;gt zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h13\">Sorge um Israels Ansehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h14\">USA verh&auml;ngen Sanktionen gegen Pr&auml;sidentin des Strafgerichtshofs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155146#h15\">Koalition der Unterw&uuml;rfigen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Politische Krise in Ukraine schwelt weiter &ndash; Fedorow attackiert Selenskyj<\/strong><br>\nDie politische Krise in der Ukraine schwelt auch nach dem Ende der parlamentarischen Sommerpause weiter. Pr&auml;sident Selenskyj hat immer noch keine Nachfolger f&uuml;r den gechassten Verteidigungsminister Fedorow gefunden. Die Proteste gegen Selenskyjs Willk&uuml;r gehen weiter, zuletzt hat auch Ex-Pr&auml;sident Poroschenko scharfe Kritik ge&auml;u&szlig;ert. Selenskyj habe die gr&ouml;&szlig;te Krise seit der ukrainischen Unabh&auml;ngigkeit zu verantworten, sagte Poroschenko. Angesichts des erwarteten harten Kriegswinters brauche das Land einen &ldquo;&Uuml;berlebensplan&rdquo;. Doch Selenskyj schmiedet lieber neue Angriffspl&auml;ne gegen Russland, die er offenbar mithilfe von Echtzeit-Satellitendaten der USA (und britischen Drohnen) in die Tat umsetzt. Au&szlig;erdem lenkt er von der Krise ab, indem er weitere Nazi-Kollaborateure als &ldquo;Helden&rdquo; feiern l&auml;sst. Die EU, die alles bezahlt, l&auml;sst ihm freie Hand, wie die &ldquo;FAZ&rdquo; zufrieden notiert. Selenskyj habe die politische Krise &ldquo;entsch&auml;rft&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/politische-krise-in-der-ukraine-schwelt-weiter\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Anschlag auf Nord Stream: Ermittler nehmen weiteren Verd&auml;chtigen fest<\/strong><br>\nEin ausgebildeter Taucher soll dabei gewesen sein, als in der Ostsee die Sprengs&auml;tze angebracht wurden. Nach monatelanger Fahndung erfolgt eine Festnahme in der kroatischen K&uuml;stenstadt Pula.<br>\nNach den Anschl&auml;gen auf die Nord-Stream-Pipelines haben die Ermittler einen weiteren Verd&auml;chtigen festgenommen. Wie die Bundesanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, wurde er in Kroatien gefasst. Der Ukrainer soll an den Tauchg&auml;ngen zum Anbringen der Sprengs&auml;tze mitgewirkt haben.<br>\nKroatische Polizeikr&auml;fte hatten nach Angaben der Bundesanwaltschaft am Dienstagmorgen in der K&uuml;stenstadt Pula den ukrainischen Staatsangeh&ouml;rigen Vladimir Z. festgenommen. Grundlage sei ein Europ&auml;ischer Haftbefehl des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 3. Juni 2024, teilte die Karlsruher Beh&ouml;rde mit. Der Zugriff sei durch die Polizeidirektion Pula erfolgt und von der Generalpolizeidirektion Zagreb koordiniert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/anschlag-auf-nord-stream-ermittler-nehmen-weiteren-verdaechtigen-fest-10308396\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Froschmann geht ins Netz<\/strong><br>\nZweiter mutma&szlig;licher Nord-Stream-Attent&auml;ter gefasst. Ukraines Exverteidigungsminister Fedorow fordert trotz Kriegs Neuwahlen<br>\nDer Bundesanwaltschaft scheint ein gro&szlig;er Fang gelungen: Ein zweiter mutma&szlig;licher Attent&auml;ter auf die Ostseepipeline Nord Stream 2 im September 2022 konnte festgenommen werden. Nach Darstellung der Ermittlungsbeh&ouml;rde erfolgte der Zugriff am Mittwoch morgen in der kroatischen K&uuml;stenstadt Pula. Der Verd&auml;chtige ist ein ausgebildeter Sporttaucher, der sich laut der Anklage daran beteiligt haben soll, die f&uuml;r den Anschlag verwendete Yacht zu chartern und die Sprengladungen in 80 Metern Tiefe an den Leitungen anzubringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/528241.konflikt-in-osteuropa-froschmann-geht-ins-netz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Hemmungen fallen<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien best&auml;tigt Drohnenlieferungen an Ukraine f&uuml;r Langstreckenangriffe. Moskau droht mit Konsequenzen (&hellip;)<br>\nussland reagierte auf den Bericht mit der erwartbaren Emp&ouml;rung und drohte London mit &raquo;Konsequenzen&laquo;. Sie w&uuml;rden um so h&auml;rter ausfallen, je tiefer Britannien in den Konflikt verstrickt sei. Wie solche Konsequenzen ausfallen w&uuml;rden, wurde von britischer Seite heruntergespielt: Einen Angriff auf die NATO werde sich Russland sicher nicht zutrauen, allenfalls ein bisschen &raquo;S&auml;belrasseln&laquo;. Und vielleicht werde man versuchen, britische Schiffe in russischen Hoheitsgew&auml;ssern zu beschlagnahmen, wenn die Zugriffe britischer Kr&auml;fte auf Tanker mit russischem &Ouml;l oder Gas weitergehen sollten.<br>\nDie staatliche russische Nachrichtenagentur TASS berichtete am Dienstag morgen, bei einem ukrainischen Gro&szlig;angriff in der Nacht zum Montag seien insgesamt 598 Drohnen von der russischen Luftabwehr abgeschossen worden. Darunter bef&auml;nden sich auch Modelle aus den USA (&raquo;Dart&laquo; und &raquo;Hornet&laquo;) und Deutschland (RZR-01 und &raquo;Vector&laquo;).<br>\nWie das russische Verteidigungsministerium au&szlig;erdem mitteilte, soll bei einem russischen Raketengriff auf Kiew am fr&uuml;hen Montag morgen ein Betrieb des Unternehmens Fire Point zumindest schwer besch&auml;digt worden sein. Dort sollen aus britischen, israelischen, deutschen und d&auml;nischen Komponenten ukrainische ballistische Raketen des Typs &raquo;Flamingo&laquo; zusammengesetzt werden. Diese seien im &uuml;brigen Klone der britischen Rakete FP-5 des Unternehmens Milanion Group. Dabei komme die Elektronik aus Gro&szlig;britannien, der K&ouml;rper der Raketen aus Deutschland und der Treibstoff aus D&auml;nemark. Ukrainisch seien die Drohnen nur der Aufschrift nach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/528178.ukraine-krieg-die-hemmungen-fallen.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Ukraine hat auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149330#h04\">eine &ldquo;R&uuml;stungsallianz mit deutschem Unternehmen&rdquo; abgeschlossen<\/a>. Der deutsche Bundeskanzler setzt weiterhin auf Eskalation statt Diplomatie und hat zusammen mit dem ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151376#h03\">einen Vertrag f&uuml;r Drohnen aus M&uuml;nchen unterzeichnet<\/a>. Und das obwohl bereits Monate zuvor das russische Verteidigungsministerium ein Statement <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149151#h06\">&uuml;ber die Gefahren der Drohnenproduktion f&uuml;r die Ukraine ver&ouml;ffentlicht hatte<\/a>. Auf einer Liste mit Produktionsst&auml;tten sind auch drei in Deutschland ans&auml;ssige Unternehmen genannt &ndash; eine in Hanau und zwei in M&uuml;nchen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der D&uuml;nger und die toten Russen: Ein Preis f&uuml;r Krisen-PR und eine Idee f&uuml;r die FAZ-Kantine<\/strong><br>\nUnser Kolumnist w&uuml;rdigt eine Journalistenfrage an Ukraine-Pr&auml;sident Selenskyj und den anschlie&szlig;enden Versuch, Sprechdurchfall zu parf&uuml;mieren.<br>\nEs gibt viele Journalistenpreise. Wo ist der f&uuml;r die Pressemitteilung des Jahres? Gut, dann stifte ich einen. And the winner is: die &bdquo;Stellungnahme der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu einer Frage ihres Korrespondenten bei einer Pressekonferenz in Belgrad&ldquo;. So sch&ouml;n kann Krisen-PR sein.<br>\nFAZ-Mitarbeiter Michael Martens, hei&szlig;t es darin, habe Pr&auml;sident Selenskyj gefragt, &bdquo;was die Europ&auml;er tun k&ouml;nnten, um der Ukraine zu helfen, mehr russische Soldaten zu t&ouml;ten&ldquo;. Eine Pioniertat. Oder hat derlei je ein bundesdeutscher Journalist vorgebracht? Allenfalls auf dem Klo. Aber nicht welt&ouml;ffentlich.<br>\nVorarbeit leistete Bild-Reporter R&ouml;pcke, als er einst feierte, dass &bdquo;Hunderte Russen zu D&uuml;nger gemacht&ldquo; worden seien. Oder Politologin Gaub, der zufolge Russen zwar europ&auml;isch aussehen, es aber kulturell keineswegs sind. Immerhin sagte sie nicht &bdquo;Untermenschen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/der-duenger-und-die-toten-russen-ein-preis-fuer-krisen-pr-und-eine-idee-fuer-die-faz-kantine-10300047\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Unheimlicher Aufmarsch<\/strong><br>\nWie die &bdquo;Welt&ldquo; und das Nachrichtenportal &bdquo;n-tv&ldquo; berichteten, entwickeln mehrere Ressorts der Bundesregierung Notfallpl&auml;ne f&uuml;r den Fall, dass einzelne Bundesl&auml;nder, namentlich das vom AfD-Wahlerfolg bedrohte Sachsen-Anhalt, die Verlegung von NATO-Truppen an die Ostflanke behindern k&ouml;nnten.<br>\nWas konkret anliegt, verdeutlicht Thorsten Alme, Bundeswehrkommandeur im Landeskommando Sachsen-Anhalt: &bdquo;Wir m&uuml;ssen uns vorstellen, dass die Marschbewegungen schon erheblichen Umfang haben. Die NATO-Planungen sehen vor, zur Abschreckung bis zu 800.000 Soldaten zu verlegen, inklusive etwa 300.000 bis 400.000 Kraftfahrzeuge. Und die bewegen sich dann &uuml;ber Deutschlands Stra&szlig;en &ndash; welche, ist nat&uuml;rlich geheim&ldquo;. Alme h&auml;lt f&uuml;r &bdquo;geheim&ldquo;, was jeder wei&szlig;. F&uuml;r die NATO sind die gro&szlig;en Ost-West-Verbindungen durch Deutschland von strategischer Bedeutung. Die im Operationsplan Deutschland (OPLAN) skizzierten Massen an schwerem Ger&auml;t und Mannschaften nehmen ihren Anfang in den Nordseeh&auml;fen (Rotterdam, Antwerpen, Hamburg, Bremerhaven) und laufen quer durch deutsches Territorium. Der zentrale trinationale Musterkorridor (Niederlande &ndash; Deutschland &ndash; Polen) wurde bereits im Januar 2024 eingerichtet und im Rahmen der &Uuml;bung &bdquo;DeployEx 2024&ldquo; erprobt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/unheimlicher-aufmarsch-2-4817345\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Papst protestierte schon 1983 gegen US-Marschflugk&ouml;rper<\/strong><br>\nAls M&ouml;nch bezog er gegen die Stationierung von Nato-Raketen Stellung. Nun ruft er die Jugend auf, sich f&uuml;r den Frieden einzusetzen.<br>\nEs ist der 22. Oktober 1983. In Rom herrscht Ausnahmezustand. Rund eine Million Menschen str&ouml;men auf die Strassen, um gegen die Stationierung von Pershing II und Cruise Missiles zu demonstrieren. Die vieldiskutierten Pl&auml;ne sahen vor, diese neuen Mittelstreckensysteme in f&uuml;nf europ&auml;ischen Nato-L&auml;ndern aufzustellen: ballistische Pershing-II-Raketen in der Bundesrepublik Deutschland sowie Marschflugk&ouml;rper (Cruise Missiles) in Grossbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden. Mitten in diesem un&uuml;bersehbaren Meer aus Protestierenden marschiert eine kleine Gruppe von Ordensbr&uuml;dern im dunklen Habit. Sie tragen ein schlichtes, handgeschriebenes Schild mit der klaren Botschaft: &laquo;Agostiniani per la Pace&raquo; (Augustiner f&uuml;r den Frieden). Unter ihnen befindet sich der damals 28-j&auml;hrige US-Amerikaner Robert Francis Prevost. Ein historisches Schwarz-Weiss-Foto des Pax-Christi-Fotografen Gianni Novelli h&auml;lt diesen Moment fest. Laut Aussagen von Mitbr&uuml;dern war es Prevost selbst, der die Gemeinschaft zu diesem unbewaffneten Protest bewegte [1,2].<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/der-papst-protestierte-schon-1983-gegen-us-marschflugkoerper\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Ouml;konomische Aspekte der Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\nEuropa und &Ouml;sterreich r&uuml;sten auf. Der Preis hierf&uuml;r ist hoch, der &ouml;konomische Nutzen gering: Steigende Milit&auml;rausgaben bringen vergleichsweise geringes Wachstum und wenig Jobs, w&auml;hrend Kriege erhebliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Sch&auml;den verursachen. Vom R&uuml;stungsboom profitieren vor allem die R&uuml;stungsindustrie und Exporteure wie die USA. Wer trotzdem dauerhaft mehr f&uuml;r R&uuml;stung ausgeben will, sollte das &uuml;ber Verm&ouml;genssteuern finanzieren. Gleichzeitig sollte &uuml;ber Alternativen zur St&auml;rkung der Neutralit&auml;t diskutiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Wirtschaft\/Oekonomische-Aspekte-der-Aufruestung\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gasspeicher so schlecht gef&uuml;llt wie nie: Europa braucht jetzt 420 LNG-Ladungen mehr<\/strong><br>\nAsien lockt immer mehr LNG-Tanker weg. Europa m&uuml;sste mit h&ouml;heren Gaspreisen gegenhalten. Trotzdem &uuml;berl&auml;sst die Bundesregierung die Wintervorsorge dem Markt.<br>\nDie Gasspeicher-Krise in Europa spitzt sich zu. Laut Daten von Gas Infrastructure Europe (GIE) sind die EU-Speicher mit aktuell 61,4 Prozent so schlecht gef&uuml;llt wie noch nie zu diesem Zeitpunkt seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2011. In Deutschland ist die Lage noch angespannter: Hier liegt der F&uuml;llstand nur bei rund 50 Prozent &ndash; ebenfalls ein historischer Tiefstand f&uuml;r diese Jahreszeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/gasspeicher-so-schlecht-gefuellt-wie-nie-europa-braucht-jetzt-420-lng-ladungen-mehr-10307909\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ministerium sieht trotz niedriger Gasvorr&auml;te keinen Handlungsbedarf<\/strong><br>\nWenige Wochen vor Beginn der Heizsaison sind die Gasspeicher nur zur H&auml;lfte gef&uuml;llt. Das Bundeswirtschaftsministerium sieht die Importeure von Gas in der Pflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-08\/gasspeicher-deutschland-heizsaison-lng-weltmarktpreise\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Russland-Gas ab 2027 verboten: EU nennt keine Ersatzmengen &ndash; Ex-Eon-Manager schl&auml;gt Alarm<\/strong><br>\nDie EU steigt ab Januar aus russischem LNG und dann aus Turkstream aus. Ist der Ersatz &uuml;berhaupt da? Und schadet die Sanktion Russland wirklich? Eine Analyse. [&hellip;]<br>\nAb 2027 versch&auml;rft die EU zugleich die Methanregeln f&uuml;r Gasimporte. Deutsche Gasimporteure melden bereits Probleme bei LNG-Vertr&auml;gen. Und ab Januar 2027 darf dazu noch russisches LNG nicht mehr in die EU kommen. Ab Herbst folgt sp&auml;ter das Verbot f&uuml;r russisches Pipelinegas, das derzeit vor allem &uuml;ber Turkstream nach S&uuml;dosteuropa flie&szlig;t. Doch ist der Ersatz &uuml;berhaupt gesichert?<br>\nThomas Geisel bezweifelt das deutlich. &bdquo;Ich gehe nicht davon aus, dass die russischen Pipelinegas- und LNG-Lieferungen aus anderen Quellen nachhaltig ersetzt werden k&ouml;nnen&ldquo;, sagt der fr&uuml;here Direktor f&uuml;r Erdgaseinkauf bei Eon Ruhrgas sowie der Ex-Oberb&uuml;rgermeister von D&uuml;sseldorf. Geisel zog 2024 f&uuml;r das BSW ins Europaparlament ein, trat im Juli 2026 jedoch aus der Partei aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/russland-gas-ab-2027-verboten-eu-nennt-keine-ersatzmengen-ex-eon-manager-schlaegt-alarm-10288783\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Geheime Absprachen mit Wirtschaftsministerium: Fossile Lobby bringt Bundesregierung auf Linie<\/strong><br>\nDie Stimmung ist angespannt, als die Spitzen von Union und SPD Anfang Juli zu einer Sitzung des Koalitionsausschusses zusammenkommen. Unter dem Druck einer stagnierenden Wirtschaft, geopolitischer Schocks und hoher Energiepreise ringt die Regierung um einen Befreiungsschlag. Nach einem intensiven Verhandlungsmarathon steht am 2. Juli schlie&szlig;lich das &bdquo;Programm f&uuml;r Aufschwung und Besch&auml;ftigung&ldquo;.<br>\nIn den vereinbarten Ma&szlig;nahmen verbirgt sich auch ein unscheinbarer Absatz, der das Schicksal des deutschen Lieferkettengesetzes (LkSG) besiegelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/fossile-lobby-bringt-bundesregierung-auf-linie-94449380.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lieferkettengesetz: Wenn Exxon Mobil und Katar die Regeln diktieren<\/strong><br>\nDie Berichterstattung der Frankfurter Rundschau &uuml;ber die Aush&ouml;hlung der Lieferkettengesetze in der EU und in Deutschland hat einige heftige Reaktionen nach sich gezogen &ndash; nicht nur aus den Reihen der Opposition. Die FR hatte in einer gemeinsamen Recherche mit der Online-Plattform &bdquo;Frag den Staat&ldquo; aufgedeckt, dass das Bundeswirtschaftsministerium nach zahlreichen Treffen mit Lobbyisten half, das Gesetz auf EU-Ebene abzuschw&auml;chen &ndash; um das sodann auch auf Deutschland auszuweiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/lieferkettengesetz-exxon-und-katar-diktierten-merz-die-regeln-94450916.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sozialreformen im Gesundheitswesen: Was sich f&uuml;r gesetzlich Versicherte ver&auml;ndert<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will Milliarden einsparen, aber gleichzeitig die Kassenbeitr&auml;ge stabil halten. Der Kompromiss sind Leistungsk&uuml;rzungen im ganzen System. Das betrifft vor allem Ehegatten und Familien. Ein &Uuml;berblick. [&hellip;]<br>\nAm st&auml;rksten f&auml;llt wohl der Beitragszuschlag f&uuml;r familienversicherte Ehegatten und Lebenspartner ins Gewicht. Ab dem Jahresbeginn 2028 zahlen gesetzlich Versicherte f&uuml;r ihre mitversicherten Partner einen Zusatzbeitrag von 2,5 Prozentpunkten. Kinder bleiben beitragsfrei familienversichert. Vom Zuschlag befreit sind unter anderem Partner mit Erwerbsminderungsrente, nicht erwerbsm&auml;&szlig;iger Pflege eines Angeh&ouml;rigen oder Betreuung eines Kindes unter 12 Jahren. Auch die Beitragsbemessungsgrenze wird angehoben, sodass auch h&ouml;here Einkommen einen gr&ouml;&szlig;eren Beitrag zahlen. Ab 2027 liegt sie um 300 Euro monatlich h&ouml;her.<br>\nEbenfalls sp&uuml;rbar werden f&uuml;r Versicherte die erh&ouml;hten Zuzahlungen zu Medikamenten sein, die mindestens 7,50 Euro und h&ouml;chstens 15 Euro betragen werden. Davor lagen sie zwischen 5 und 10 Euro. Au&szlig;erdem werden f&uuml;r jeden Kalendertag bei einer station&auml;ren Behandlung oder zur Intensivpflege in vollstation&auml;ren Einrichtungen 15 statt bisher 10 Euro erhoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/sozialreformen-im-gesundheitswesen-was-sich-fur-gesetzlich-versicherte-verandert-15955613.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kapitale Stichwortgeber f&uuml;r Sozialreform<\/strong><br>\nAWO-Ifo-Ideen zwischen Armutsbek&auml;mpfung, Arbeitsmarktchancen und Effizienzlogik. Verb&auml;nde diskutieren Vorschl&auml;ge &ndash; BSW warnt vor gigantischem Sozialabbau<br>\nEine Zusammenarbeit, die &uuml;berrascht &ndash; ein bisschen jedenfalls: Die sozialdemokratisch-orientierte Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat das kapitalnahe Ifo-Institut aus M&uuml;nchen mit einer Studie beauftragt. Die Abhandlung erschien am Mittwoch unter der Headline: &raquo;Ifo-Studie zeigt: Zusammenlegung von Sozialleistungen erm&ouml;glicht Armutsbek&auml;mpfung und Arbeitsmarktchancen.&laquo; Unterzeile: &raquo;AWO macht Vorschl&auml;ge zur Umsetzung der Sozialstaatsreform.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/528257.sozialpolitik-kapitale-stichwortgeber-f%C3%BCr-sozialreform.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wegbereiter<\/strong><br>\nW&auml;hrend eine SPD-Bauministerin vorschl&auml;gt, das Wohngeld um 2 Milliarden Euro zu senken und damit zu 70 Prozent armen Familien oder Alleinerziehenden mit Kindern ins schmale Portemonnaie greift, schwimmt ihr Kollege Kriegsminister &ndash; auch SPD &ndash; im Geld. W&auml;hrend der zivile Wohnungsbau fast zum Erliegen gekommen ist, plant Pistorius eines der gr&ouml;&szlig;ten Wohnraumprogramme der neueren deutschen Geschichte. Mehrere zum Teil Dutzende von Hektar gro&szlig;e Areale sollen demn&auml;chst bebaut werden mit funkelnigelnagelneuen Kasernen f&uuml;r die geplanten 260.000 aktiven Soldaten der Bundeswehr und f&uuml;r 200.000 regelm&auml;&szlig;ig das T&ouml;ten &uuml;bende Reservisten. Dazu kommen weitere Pl&auml;tze in &auml;hnlichen Gr&ouml;&szlig;enordnungen f&uuml;r die Nutzung durch die Bundeswehr. Deren genauer Umfang steht als noch geheime Anforderung im &bdquo;Operationsplan Deutschland&ldquo;. Mit ihm sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um &bdquo;zehntausende alliierte Streitkr&auml;fte &hellip; an eine m&ouml;gliche Kontaktlinie mit Russland an der Ostflanke der NATO&ldquo; zu bringen, wie die FAZ am 13. August verk&uuml;ndete. Die Federf&uuml;hrung f&uuml;r dieses milliardenschwere Bettenbauprogramm hat der Staatssekret&auml;r Nils Hilmer &ndash; auch SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/wegbereiter-4817308\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde schl&auml;gt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nEs ist entlarvend, dass die SPD sich angesichts ihrer miesen Wahlprognosen in Sachsen-Anhalt pl&ouml;tzlich doch offen f&uuml;r eine Absenkung der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde zeigt: &raquo;Eine Drei-Prozent-H&uuml;rde w&auml;re immer noch ein wirksamer Schutz vor Zersplitterung&laquo;, sagte ihr Spitzenkandidat Armin Willingmann k&uuml;rzlich dem Tagesspiegel.<br>\nSPD, Gr&uuml;ne und FDP m&uuml;ssen in Sachsen-Anhalt nun alle um ihren Einzug zittern, obwohl sie jahrelang selbst die Rechte von kleinen Parteien beschnitten haben: Die Ampelkoalition hat nicht nur eine H&uuml;rde f&uuml;r Europawahlen durchgewunken, sondern f&uuml;r die Bundesebene auch noch die Grundmandatsklausel abschaffen wollen. Dass man sich dadurch auch gleich noch der Linkspartei und ihren Stimmen h&auml;tte entledigen k&ouml;nnen, war garantiert nur ein rein zuf&auml;lliger Nebeneffekt &ndash; alles im Namen der Demokratie, versteht sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/email\/4ea5213e-778b-48d3-b3fd-cd9315f888bd\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sorge um Israels Ansehen<\/strong><br>\nNach Mordaufruf: Deutsche Politiker distanzieren sich von Israels Polizeiminister Ben-Gvir &ndash; aber nicht von Netanjahu und schon gar nicht vom Kolonialismus<br>\nDie j&uuml;ngsten Mordaufrufe von Israels &raquo;Sicherheitsminister&laquo; Itamar Ben-Gvir haben selbst im bundesdeutschen Politbetrieb f&uuml;r Emp&ouml;rung gesorgt. Zugleich bem&uuml;hen sich Vertreter von Bundesregierung, Opposition und &raquo;Zivilgesellschaft&laquo;, zwischen Ben-Gvir und der restlichen Regierungsmannschaft sowie der israelischen Bev&ouml;lkerung zu &raquo;differenzieren&laquo;, indem sie den faschistischen Minister als Abweichler oder Extremisten darzustellen versuchen.<br>\nAm Sonntag hatte der ehemalige Soldat und Gefangene des pal&auml;stinensischen Widerstands, Rom Braslawski, die erste Episode seines Podcasts &raquo;October 8&laquo; ver&ouml;ffentlicht. Im Gespr&auml;ch mit Ben-Gvir flehte er den &raquo;verehrten Minister&laquo; f&ouml;rmlich an, pers&ouml;nlich inhaftierte Pal&auml;stinenser hinrichten zu d&uuml;rfen. Er wolle &raquo;jeden Terroristen im Staate Israel&laquo; exekutieren &ndash; am liebsten &raquo;mit seinen eigenen H&auml;nden&laquo;. Ben-Gvir, der als Polizeiminister die Gef&auml;ngnisse kontrolliert, versprach ihm, er werde alles in seiner Macht stehende tun, &raquo;die Welt auf den Kopf stellen&laquo;, um den Wunsch des mordlustigen Podcasters zu erf&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/528250.selektive-emp%C3%B6rung-sorge-um-israels-ansehen.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die bequeme Emp&ouml;rung &uuml;ber Israels unbequemsten Minister<\/strong><br>\nDass der Minister nun in einem Podcast zur gezielten T&ouml;tung von Pal&auml;stinensern aufruft, ist daher keine &Uuml;berraschung. Es ist auch deshalb keine &Uuml;berraschung, weil die T&ouml;tung von Menschen, die f&uuml;r Israel tats&auml;chlich oder angeblich eine Bedrohung darstellen, von der israelischen Armee l&auml;ngst ausgef&uuml;hrt wird. (&hellip;)<br>\nDie Emp&ouml;rung deutscher Politiker &uuml;ber Ben-Gvirs j&uuml;ngste &Auml;u&szlig;erungen ist deshalb verst&auml;ndlich &ndash; aber scheinheilig. Gro&szlig;e Teile der deutschen Politik versuchen sich n&auml;mlich seit Jahren an einem Kunstst&uuml;ck. Sie tun praktisch so, als sei Itamar Ben-Gvir gar nicht Teil der israelischen Regierung. Sie verurteilen Ben-Gvir, halten sich mit Blick auf die gesamte israelische Regierung aber weitgehend zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ben-gvir-gaza-palaestinenser-toeten-israel-kommentar-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>USA verh&auml;ngen Sanktionen gegen Pr&auml;sidentin des Strafgerichtshofs<\/strong><br>\nDie USA erh&ouml;hen den Druck auf den Internationalen Strafgerichtshof: Au&szlig;enminister Rubio setzt IStGH-Pr&auml;sidentin Tomoko Akane und einen leitenden Ankl&auml;ger auf die Sanktionsliste. Es sind nicht die ersten Ma&szlig;nahmen dieser Art.<br>\nDie US-Regierung verh&auml;ngt erneut Sanktionen gegen Juristen des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH). Betroffen davon ist dieses Mal auch die IStGH-Pr&auml;sidentin Tomoko Akane. Au&szlig;enminister Marco Rubio teilte mit, die Japanerin Akane gemeinsam mit dem ranghohen senegalesischen Juristen Abdoulaye Seye auf die Sanktionsliste zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/strafgerichtshof-usa-verhaengen-sanktionen-gegen-praesidentin-tomoko-akane-a-cbad7bea-3d22-49bb-8327-df8ac9fbdc10\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Koalition der Unterw&uuml;rfigen<\/strong><br>\nDer starke Rechtsruck in Lateinamerika geht Hand in Hand mit einer ausdr&uuml;cklichen Unterordnung gegen&uuml;ber den USA und ihrer milit&auml;rischen Pr&auml;senz in der Region<br>\nS&uuml;dlich des Grenzflusses Rio Grande w&auml;chst die Kriegsbereitschaft. Nachdem im Januar 2014 noch alle 33 Mitgliedsl&auml;nder der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (&shy;CELAC) die Region zu einer &raquo;Zone des Friedens&laquo; erkl&auml;rt hatten, stimmten mehrere rechte Regierungschefs in der vergangenen Woche dem Einsatz von US-Streitkr&auml;ften in ihren L&auml;ndern zu. Bei der offiziell als Kampf gegen Drogenkartelle bezeichneten Offensive geht es tats&auml;chlich um die Durchsetzung der nach US-Pr&auml;sident Donald Trump benannten &raquo;Donroe-Doktrin&laquo;, mit der Washington die Kontrolle &uuml;ber ganz Lateinamerika und dessen Ressourcen beansprucht. Zugleich soll der Einfluss anderer Akteure, vor allem Chinas, in der Region zur&uuml;ckgedr&auml;ngt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/528276.lateinamerika-koalition-der-unterw%C3%BCrfigen.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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