{"id":155153,"date":"2026-08-20T10:08:28","date_gmt":"2026-08-20T08:08:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155153"},"modified":"2026-08-20T11:19:57","modified_gmt":"2026-08-20T09:19:57","slug":"treibjagd-auf-die-aermsten-und-die-reichsten-verbuddeln-ihre-beute-in-der-steueroase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155153","title":{"rendered":"Treibjagd auf die \u00c4rmsten \u2013 und die Reichsten verbuddeln ihre Beute in der Steueroase"},"content":{"rendered":"<p>Das Jobcenter Leverkusen hat eine Stelle zur &bdquo;Bek&auml;mpfung von Leistungsmissbrauch&ldquo; ausgeschrieben, um insbesondere &bdquo;Arbeitsverweigerern&ldquo; das Handwerk zu legen. Die gibt es zwar kaum, nur als &bdquo;Scheinriese&ldquo; in den Medien, f&uuml;r den die Regierung aber eigens das B&uuml;rgergeld abgeschafft und ein noch h&auml;rteres Sanktionsregime installiert hat. Steuerbetr&uuml;gern begegnet die Politik dagegen mit Samthandschuhen oder gar nicht, weil die Finanz&auml;mter personell ausgeblutet sind. Ein Text &uuml;ber fehlende Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeiten und falsche Verh&auml;ltnisse. Von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nEs existieren allerhand Begriffe f&uuml;r Menschen, die aus Gr&uuml;nden, die Au&szlig;enstehende nicht kennen, keiner Erwerbst&auml;tigkeit nachgehen k&ouml;nnen oder wollen und deshalb auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind: Sozialschmarotzer, Sozialbetr&uuml;ger, Faulpelze, Arbeitsverweigerer. Nimmt man den herrschenden Diskurs, gepr&auml;gt durch konservative bis reaktion&auml;re Akteure bis hin zu solchen aus der sogenannten politischen Mitte, m&uuml;sste es von derlei inkriminierten Personen sehr, sehr viele geben. Und wenn man allen das Handwerk legte und sie f&uuml;r ihr missbr&auml;uchliches Tun oder Nichtstun abstrafte, postulieren besagte Stimmen, dann blieben der &ouml;ffentlichen Hand enorme Kosten erspart.<\/p><p>Nun die Realit&auml;t: Nach Daten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) waren im Jahr 2025 lediglich 0,8 Prozent aller B&uuml;rgergeldempf&auml;nger beziehungsweise 31.000 Personen von Mittelk&uuml;rzungen unterschiedlichen Umfangs betroffen, die aufgrund von Verweigerung der Aufnahme oder Fortf&uuml;hrung einer Arbeit gegen sie verh&auml;ngt worden sind. Die Zahl sogenannter Totalverweigerer, jener Menschen also, die &bdquo;wiederholt Arbeit verweigern, ohne daf&uuml;r einen wichtigen Grund vorweisen zu k&ouml;nnen&ldquo; und denen deshalb f&uuml;r die Dauer von zwei Monaten der komplette Regelsatz gestrichen wurde, bewegte sich zwischen April 2024 und Juni 2025 in einem &bdquo;niedrigen zweistelligen Bereich&ldquo;, also unter der Marke von 50. So steht es in einer Studie des an die BA angegliederten Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).<\/p><p><strong>Viel L&auml;rm um nichts!<\/strong><\/p><p>&Uuml;berschrieben ist die Analyse mit <a href=\"https:\/\/doku.iab.de\/forschungsbericht\/2025\/fb2025.pdf\">&bdquo;Totalverweigerer: Viel L&auml;rm um nichts?&ldquo;<\/a>, wobei die Antwort der Autoren nicht h&auml;tte eindeutiger ausfallen k&ouml;nnen: Angesichts der &bdquo;extrem niedrigen&ldquo; Fallzahlen werde der Totalverweigerer &bdquo;zum Scheinriesen&ldquo; und weiter: &bdquo;Aus der Ferne &ndash; vermittelt &uuml;ber Zeitungsartikel oder in abwertenden Urteilen &uuml;ber bestimmte Gruppen von erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten &ndash; wirkt es, als w&auml;re er vielz&auml;hlig und daher eine Gefahr f&uuml;r die Finanzierbarkeit der Grundsicherung.&ldquo; Ihren Abschluss findet die Untersuchung mit dem Zitat dreier Sozialwissenschaftler, das von 2003 stammt: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Immer wenn Regierungen ein bis zwei Jahre vor der Wahl stehen und die Konjunktur lahmt, wird die Alarmglocke &sbquo;Faulheitsverdacht!&lsquo; gel&auml;utet, auch wenn es keine objektiven Anhaltspunkte daf&uuml;r gibt, dass die Arbeitslosen fauler geworden sind.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Seit geraumer Zeit erscheint der &bdquo;Scheinriese&ldquo; so riesig wie nie zuvor. F&uuml;r ihn hat die Bundesregierung &ndash; angeblich &ndash; eigens das B&uuml;rgergeld abgeschafft und durch die seit Anfang Juli geltende &bdquo;Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende&ldquo; ersetzt. Behauptetes Ziel ist es, der vermeintlichen Vielzahl an vermeintlichen Betr&uuml;gern noch rabiater als bisher zuzusetzen &ndash; auf dass sie sich endlich aus der &bdquo;sozialen H&auml;ngematte&ldquo; bequemen. Sanktionen und Mitwirkungspflichten, die in Sch&auml;rfe und Rigidit&auml;t das eigentlich &uuml;berwunden geglaubte Hartz-IV-Regime &uuml;bertreffen, sind die Mittel der Wahl. Es wird noch einmal schneller und rabiater gek&uuml;rzt. Bei einmaliger Ablehnung eines Job- oder Ausbildungsangebots werden sofort 30 Prozent der Bez&uuml;ge gekappt, bei l&auml;ngerer Zuwiderhandlung droht die vollst&auml;ndige Einstellung aller Geldleistungen inklusive der Zuwendungen f&uuml;r die Unterkunft. Rechtsexperten warnen vor Rechtsbruch, Mieterverb&auml;nde vor noch mehr Wohnungs- und Obdachlosen.<\/p><p><strong>Hand in Hand mit der Polizei<\/strong><\/p><p>F&uuml;r die Koalition ist all das offenbar kein Problem. Daf&uuml;r hat sie ein anderes: Aufwand und Ertrag m&uuml;ssen irgendwie, wenigstens ein bisschen in Einklang gebracht werden &ndash; damit sp&auml;ter keiner sagen kann, das war alles f&uuml;r die Katz. Also m&uuml;ssen die Beh&ouml;rden schlagkr&auml;ftiger werden, um so viele Spatzen wie m&ouml;glich mit noch gr&ouml;&szlig;eren Kanonen vom Himmel zu holen. Wie das gehen soll, zeigt sich exemplarisch am Fall des Jobcenters Arbeit und Grundsicherung Leverkusen (AGL). Das sucht aktuell per Stellenanzeige einen Fachexperten oder eine Fachexpertin zur <a href=\"https:\/\/interamt.de\/koop\/app\/stelle?0&amp;id=1479774\">&bdquo;Bek&auml;mpfung von Leistungsmissbrauch im Bereich SGB II&ldquo;<\/a>. Aufgrund der j&uuml;ngsten gesetzlichen &Auml;nderungen wolle man sich auf dem Gebiet &bdquo;breiter aufstellen&ldquo;. Bewerbern b&ouml;te sich die &bdquo;spannende M&ouml;glichkeit, Ihr Aufgabengebiet auch durch die Erstellung eines Konzeptes und dem (sic) entsprechenden Strukturaufbau selbst mitzuentwickeln&ldquo;, hei&szlig;t es in falschem Deutsch (ausgerechnet).<\/p><p>Vielsagend ist das Anforderungsprofil: &bdquo;Sie (&hellip;) pr&uuml;fen Verdachtsf&auml;lle sorgf&auml;ltig&ldquo;, &bdquo;Anonyme Hinweise und Anzeigen analysieren Sie gewissenhaft&ldquo;, &bdquo;im Rahmen Ihrer Ermittlungsarbeit f&uuml;hren Sie gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen Hausbesuche durch&ldquo;, &bdquo;idealerweise bringen Sie (&hellip;) Kenntnisse im Ordnungswidrigkeitenrecht, Strafrecht und Strafprozessrecht mit&ldquo;, und &bdquo;eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Polizei, dem Hauptzollamt sowie weiteren Ermittlungs- und Kooperationsbeh&ouml;rden&ldquo; geh&ouml;re zum Aufgabenbereich. Liest man das, k&ouml;nnte man denken, die Arbeitslosenverwaltung befasste sich nicht mit Menschen, die aus diversen, oft unverschuldeten Gr&uuml;nden in eine Notlage geraten sind (Jobverlust, Schicksalsschlag, Krankheit), sondern mit Schwerverbrechern.<\/p><p><strong>SOKO Geld-weg<\/strong><\/p><p>Entsprechend entsetzt ist Helena Steinhaus von der Initiative <a href=\"https:\/\/sanktionsfrei.de\/\">&bdquo;Sanktionsfrei&ldquo;<\/a>. F&uuml;r sie markiert die &bdquo;beh&ouml;rdliche Treibjagd&ldquo; eine &bdquo;neue Eskalationsstufe bei der Kriminalisierung von Leistungsberechtigten&ldquo;, wie sie den <em>NachDenkSeiten<\/em> sagte. <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Anstatt Betroffene wirksam zu unterst&uuml;tzen und vor Armut zu sch&uuml;tzen, investiert das Jobcenter Leverkusen teures Steuergeld, um einen internen Ermittlungsapparat gegen die schw&auml;chsten Mitglieder der Gesellschaft in Stellung zu bringen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Tats&auml;chlich winkt den Kandidaten laut Jobbeschreibung ein Vollzeitgehalt zwischen monatlich 4.269,64 und 6.326,77 Euro brutto. Ein &bdquo;normaler&ldquo; BA-Sachbearbeiter &ndash; ohne den geforderten Hochschulabschuss in Rechtswissenschaft &ndash; verdient deutlich weniger.<\/p><p>Passend dazu rechnet Bundesarbeitsministerin B&auml;rbel Bas (SPD) im Zuge der Umstellung auf die neue Rechtslage mit Mehrkosten f&uuml;r die Bundesagentur in H&ouml;he von 260 Millionen Euro bis 2029. Wie viel davon in den Aufbau einer &bdquo;SOKO Geld-weg&ldquo; flie&szlig;en soll, ist nicht bekannt. Klar ist hingegen schon jetzt, dass sich die Sache l&auml;ngst nicht so bezahlt machen wird, wie die Politik einst weismachen wollte. Thorsten Frei (CDU), neuerdings Unionsfraktionschef, hatte die Entlastungswirkung der B&uuml;rgergeldreform mit 30 Milliarden Euro beziffert. 15 Milliarden Euro versprach Carsten Linnemann (CDU), heute Gesundheitsminister. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) brachte anfangs zehn, sp&auml;ter f&uuml;nf Milliarden Euro ins Spiel.<\/p><p><strong>Wirklichkeit als Spielverderber<\/strong><\/p><p>Versch&auml;tzt haben sich alle &ndash; ganz geh&ouml;rig. Das Bundesarbeitsministerium rechnet mit Minderausgaben von 400 Millionen Euro, gestreckt &uuml;ber vier Jahre. Im Vortext des Bas-Gesetzes steht immerhin etwas von j&auml;hrlich 850 Millionen Euro, unter der Pr&auml;misse, dass die Zahl der Regelleistungsberechtigten um 100.000 sinkt. Wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise mit inzwischen &uuml;ber drei Millionen amtlich registrierten Erwerbslosen ist und bleibt das eine Illusion. Viel wahrscheinlicher sind kurz- und mittelfristig noch gr&ouml;&szlig;ere Jobverluste und damit weiter steigende Aufwendungen bei der Grundsicherung &ndash; womit sich die Wirklichkeit einmal mehr als Spielverderber erweist und die n&auml;chste Schmutzkampagne gegen Langzeitarbeitslose programmiert scheint.<\/p><p>Vielleicht sollte die Politik dort ansetzen, wo es etwas zu holen gibt und echte Kriminelle zugange sind. Nach Berechnungen der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) gehen dem deutschen Staat j&auml;hrlich <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/nehmen-den-staat-auf-allen-ebenen-aus-bericht-entlarvt-deutschlands-wahre-sozialschmarotzer-zr-93691262.html\">bis zu 200 Milliarden Euro<\/a> aufgrund von Steuerhinterziehung durch die Lappen. 100 Milliarden Euro Schaden entstehe durch aggressive Steuergestaltung multinationaler Konzerne etwa mit dem Hebel Briefkastenfirmen, 70 Milliarden Euro durch allt&auml;glichen Steuerbetrug und 30 Milliarden Euro mittels gezielter Steuervermeidung wie Umsatzsteuerkarusselle. Im Vergleich dazu sind die Verluste durch die sogenannte B&uuml;rgergeld-Mafia &ndash; mutma&szlig;lich kriminelle Banden aus Osteuropa, die sich hierzulande Sozialleistungen erschleichen sollen &ndash; eine Lappalie. Trotzdem werfen &bdquo;volksnahe&ldquo; Politiker diese dubiosen Kr&auml;fte &ndash; nichts Genaues wei&szlig; man &uuml;ber sie &ndash; gerne mit Millionen unbescholtenen Langzeiterwerbslosen in einen Topf.<\/p><p><strong>Sanktioniert und wertgesch&auml;tzt<\/strong><\/p><p>Die <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/nehmen-den-staat-auf-allen-ebenen-aus-bericht-entlarvt-deutschlands-wahre-sozialschmarotzer-zr-93691262.html\">&bdquo;wahren Sozialschmarotzer&ldquo;<\/a>, wie die <em>Frankfurter Rundschau<\/em> vor einem Jahr Finanzkriminelle nannte, bleiben praktisch unbehelligt. Lediglich einen Bruchteil der durch sie ergaunerten Summen treibt die Steuerfahndung sp&auml;ter wieder ein. Die Ursachen: Die Finanz&auml;mter sind bundesweit notorisch unterbesetzt, seit Jahren nimmt der Personalschwund sogar zu. Beispiel Hamburg: Dort ist in der Abteilung Betriebspr&uuml;fung <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2026-08\/16\/fehlende-finanzbeamte-linke-fordert-mehr-steuerpruefungen\">fast jede vierte Stelle unbesetzt<\/a>. Die Kontrollquote bei Unternehmen lag im ersten Halbjahr 2026 bei 0,92 Prozent. &bdquo;Ein ordnungsgem&auml;&szlig;er Steuervollzug ist unter solchen Bedingungen kaum noch m&ouml;glich&ldquo;, beklagte David Stoop von der Linksfraktion in der Hamburger B&uuml;rgerschaft in der Presse.<\/p><p>Man wundert sich: Hamburg ist reich und vor allem reich an Reichen. Warum schaut denen keiner auf die Finger? Und wieso hat man <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114287\">Deutschlands erfolgreichste Cum-Ex-J&auml;gerin<\/a>, Anne Brorhilker, aus dem Amt geekelt? Weshalb ist Lars Klingbeils (SPD) neuester Aktionsplan gegen Steuerbetrug <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154105\">&bdquo;vom mutigen Tiger zum Bettvorleger der M&auml;chtigen&ldquo;<\/a> geraten? Fragen &uuml;ber Fragen, und wachsendes Misstrauen bei den einfachen Menschen im Land.<\/p><p>Und immer mehr Anma&szlig;ungen gegen&uuml;ber denselben: &bdquo;Sie haben zwei Bewerbungsgespr&auml;che verpasst &ndash; 30 Prozent Regelsatzk&uuml;rzung!&ldquo; Wie hei&szlig;t es so sch&ouml;n in der AGL-Stellenausschreibung: &bdquo;Sie stehen im Austausch mit Kundinnen und Kunden und f&uuml;hren Gespr&auml;che auch in herausfordernden Situationen professionell und wertsch&auml;tzend.&ldquo; F&uuml;r Steinhaus von Sanktionsfrei ist das: &bdquo;der Gipfel des Zynismus!&ldquo;<\/p><p><small>Titelbild: OMIA silhouettes \/ Shutterstock<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/2c7b543979314ade9a3efe2b72ab4de0\" alt=\"\" title=\"\" height=\"1\" width=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jobcenter Leverkusen hat eine Stelle zur &bdquo;Bek&auml;mpfung von Leistungsmissbrauch&ldquo; ausgeschrieben, um insbesondere &bdquo;Arbeitsverweigerern&ldquo; das Handwerk zu legen. 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Steuerbetr&uuml;gern begegnet die Politik dagegen mit Samthandschuhen oder gar nicht,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155153\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":155155,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[135,140,145],"tags":[3622,342,859,2848,307,1738],"class_list":["post-155153","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-finanzpolitik","category-hartz-gesetze-buergergeld-grundsicherung","category-sozialstaat","tag-grundsicherung","tag-iab","tag-jobcenter","tag-personalausstattung","tag-sanktionen","tag-sozialmissbrauch"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/shutterstock_2507263831.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155153","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=155153"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155153\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":155165,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155153\/revisions\/155165"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/155155"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=155153"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=155153"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=155153"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}