{"id":155195,"date":"2026-08-22T12:00:48","date_gmt":"2026-08-22T10:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155195"},"modified":"2026-08-22T08:00:00","modified_gmt":"2026-08-22T06:00:00","slug":"abschied-vom-staatsbuerger-in-uniform-gotteslaesterung-im-bendlerblock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155195","title":{"rendered":"Abschied vom \u201eStaatsb\u00fcrger in Uniform\u201c: Gottesl\u00e4sterung im Bendlerblock"},"content":{"rendered":"<p>Am 20. Juli 2026 wurde im Bendlerblock die Idee des Grafen Wolf von Baudissin vom &bdquo;Staatsb&uuml;rger in Uniform&ldquo; beim Gel&ouml;bnis der neuen Soldaten und Soldatinnen &ouml;ffentlich desavouiert. Daran &auml;ndert auch nichts die Rede von Navid Kermani mit seinem Aufruf zur Befehlsverweigerung, so <strong>Klaus Kenke<\/strong>, Referent des Superintendenten f&uuml;r Friedensfragen Kirchenkreis J&uuml;lich, in einem Gastbeitrag f&uuml;r die <em>NachDenkSeiten<\/em>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2578\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-155195-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260822_Abschied_vom_Staatsbuerger_in_Uniform_Gotteslaesterung_im_Bendlerblock_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260822_Abschied_vom_Staatsbuerger_in_Uniform_Gotteslaesterung_im_Bendlerblock_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260822_Abschied_vom_Staatsbuerger_in_Uniform_Gotteslaesterung_im_Bendlerblock_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260822_Abschied_vom_Staatsbuerger_in_Uniform_Gotteslaesterung_im_Bendlerblock_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=155195-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260822_Abschied_vom_Staatsbuerger_in_Uniform_Gotteslaesterung_im_Bendlerblock_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260822_Abschied_vom_Staatsbuerger_in_Uniform_Gotteslaesterung_im_Bendlerblock_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>230 Rekrutinnen und Rekruten hatten gelernt und trainiert, ganz neu zu gehen und zu stehen. Uniformit&auml;t war angesagt, im Gleichschritt Vordermann und Seitenfrau. Wie an einer Schnur aufgereiht und regungslos standen sie da.<\/p><p>Fahne und Adler, Preu&szlig;en und Kaiserreich waren wieder da. Und dann der Schwur, heraus- und nachgebr&uuml;llt; am Ende dann der liebe Gott: so wahr mir Gott helfe! <\/p><p>Wobei soll er, vermutlich ist es ein &bdquo;ER&ldquo;, wobei soll er helfen? Soll er beim T&ouml;ten und Get&ouml;tetwerden helfen? Ist er der &bdquo;Gott mit uns&ldquo;, der schon einmal auf deutschen Koppelschl&ouml;ssern stand? Das Kreuz, in dessen Zeichen schon einmal einer siegen sollte, das Kreuz schm&uuml;ckt jedenfalls Panzer und Bomber.<\/p><p>&bdquo;Aufwuchspotenzial&ldquo; wird gebraucht, sagt der Generalinspekteur. Der &bdquo;Staatsb&uuml;rger in Uniform&ldquo; ist zu einer gedrillten, uniformen Masse geworden.<\/p><p>Schon lange hatte sich die Bundeswehr von ihrem eigentlichen Auftrag entfernt, so wie im Kosovo und dann in Afghanistan, wo Deutschland am Hindukusch verteidigt werden sollte. Dass das eine L&uuml;ge war, h&auml;tte man wissen k&ouml;nnen. Den Verteidigungsfall betrifft ausschlie&szlig;lich das Bundesgebiet, so jedenfalls steht es im Grundgesetz Artikel 115a.<\/p><p>Generalleutnant und Friedensforscher Wolf Graf von Baudissin entwickelte die Idee vom Staatsb&uuml;rger in Uniform. Die neue Bundeswehr sollte ein radikaler Neuanfang sein, ohne irgendeine Kontinuit&auml;t zur deutschen Wehrmacht. Der Widerstand der M&auml;nner des 20. Juli, das sollte die einzige Verbindung zur Vergangenheit und Grundlage der neuen Bundeswehr sein. Sich daran zu erinnern und zu orientieren, das mache unsere Demokratie stark und wehrhaft.<\/p><p>Die meisten Soldaten haben, so Baudissin, kein Verh&auml;ltnis zu &bdquo;Gott&ldquo;. Er selbst, ein gl&auml;ubiger Protestant, lehnte deshalb den Eid ab. Man k&ouml;nne unter diesen Umst&auml;nden nicht verlangen, einen Eid zu schw&ouml;ren. Dies sei nichts anderes als eine Verleitung zur Gottesl&auml;sterung. Die zweiseitige Verpflichtung verl&ouml;re ihre Kraft, wenn die eine Seite etwas verlangt, was gegen Gottes Gebot verstie&szlig;e.<\/p><p>F&uuml;r ihn war der Fahneneid ein Relikt aus obrigkeitsstaatlichen Zeiten und charakteristisch f&uuml;r das Siegdenken des 19. Jahrhunderts. F&uuml;r den Rechtsstaat k&ouml;nne es keine Dienstverpflichtung mit Haut und Haaren mehr geben. Der gewissenhafte und das hei&szlig;t der kritische Gehorsam solle nicht durch missverst&auml;ndliche Rituale vernebelt werden. Es gen&uuml;ge eine Unterschrift unter eine entsprechende Urkunde, eine Verpflichtung durch Handschlag.<\/p><p>Der &bdquo;Staatsb&uuml;rger in Uniform&ldquo; und der &bdquo;Soldat f&uuml;r den Frieden&ldquo; k&ouml;nne nicht mehr mit der kriegsverherrlichenden Vergangenheit begr&uuml;ndet werden. Deshalb brauche es heute etwas anderes als Exerzierordnung und Waffenstolz.<\/p><p>Das Gel&ouml;bnis am 20. Juli 2026 im Bendlerblock und die als anst&ouml;&szlig;ig empfundene Rede des Schriftstellers Navid Kermani machen deutlich: Wir m&uuml;ssen uns wieder an die Urspr&uuml;nge des &bdquo;Staatsb&uuml;rgers in Uniform&ldquo; erinnern. Das zu vergessen und den alten Krieger wieder hervorzuholen, wird uns in Abgr&uuml;nde st&uuml;rzen, die wir glaubten, &uuml;berwunden zu haben.<\/p><p>1989 veranstalteten die M&uuml;nchner Kammerspiele ein Podium mit dem Thema &bdquo;Reden &uuml;ber das eigene Land.&ldquo; Eingeladen war dort auch Graf Wolf von Baudissin. <\/p><p>An seine Rede muss erinnert werden, um zu erkennen, in welche Gefahr uns die gegenw&auml;rtige politische und milit&auml;rische F&uuml;hrung f&uuml;hren will.<\/p><p>F&uuml;r Baudissin war klar, dass eine Sicherheitspolitik im Nuklearzeitalter eine ganz andere Politik und Strategie erfordert. Die Aufr&uuml;stungsspirale der Weltm&auml;chte, die fortw&auml;hrende schnelle Entwicklung hochtechnisierter autonomer Waffen, verbunden mit wahnsinnigen Kosten, h&auml;tten nicht zu mehr Sicherheit gef&uuml;hrt &ndash; im Gegenteil. <\/p><p>Die Schlussfolgerung daraus war f&uuml;r Baudissin: Sicherheitspolitik muss Sicherheitspolitik miteinander sein. Sicherheitspolitik im Atomzeitalter muss von der Einsicht ausgehen, dass es nicht um Sicherheit voreinander geht, sondern um Sicherheit miteinander. Ohne Empathie k&ouml;nnen wir die Bedrohungsgef&uuml;hle und &Auml;ngste der anderen Seite nicht verstehen. Die innere Stabilit&auml;t der anderen Seite ist von existenzieller Bedeutung f&uuml;r die eigene Sicherheit. Milit&auml;rische &Uuml;berlegenheit gibt nicht mehr Sicherheit, sie kann destabilisieren, sie beunruhigt den anderen und beschleunigt den R&uuml;stungsprozess.<\/p><p>Was wir brauchen, ist Transparenz. Gegenseitig muss pr&auml;zise aufgezeigt werden: Was ist die Zielsetzung, was sind die Entscheidungsprozesse, welche Milit&auml;rstrategie gibt es und welche Potenziale.<\/p><p>Wenn wir wirklich Entspannungspolitik wollen, dann, so Baudissin, m&uuml;ssen wir auf Feindbilder verzichten. Feindbilder sind attraktiv. Die Welt wird eingeteilt in die Guten und die B&ouml;sen. Das kann uns ablenken von den eigenen Konflikten in unserer Gesellschaft und den Schwierigkeiten im eigenen B&uuml;ndnis.<\/p><p>Bedrohungs&auml;ngste und Misstrauen aber verhindern eine rationale Politik. Wir m&uuml;ssen akzeptieren, dass unser Gegen&uuml;ber anders ist als wir. Wesentlich war f&uuml;r Baudissin die Einsicht: Der jeweilige Gegner hat von seinem Standpunkt genauso recht, selbst wenn er das Gegenteil tut oder behauptet von dem, was wir gerne f&uuml;r das Richtige halten.<\/p><p>Konflikte zu l&ouml;sen ist ein m&uuml;hsamer Prozess. Schritt f&uuml;r Schritt und nur mit einem internationalen Krisenmanagement kann es gelingen. Deshalb m&uuml;ssen wir die internationalen Strukturen st&auml;rken.<\/p><p>Kooperative R&uuml;stungssteuerung ist notwendig, und ein System kollektiver Sicherheit zur friedlichen Konfliktregelung k&ouml;nnte aus dem Kreislauf der Gewalt heraushelfen.<\/p><p>Auf einen gerade heute wichtigen Aspekt hat Baudissin in seiner M&uuml;nchner Rede hingewiesen:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Wir sind nicht nur in der NATO, um gesch&uuml;tzt zu werden, sondern auch, damit die anderen vor m&ouml;glichen teutonischen Ausfl&uuml;gen sicher sind.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Wir brauchen deshalb eine Entmilitarisierung nach innen. Die Bundeswehr solle Interdependenzen und Assoziierungen eingehen mit unterschiedlichen L&auml;ndern, gerade auch mit anderer politischer Ausrichtung. Das diene einer guten Koexistenz und diene dem Frieden mehr als einer drohenden Aggression. Hoch qualifizierte Generalstabsoffiziere und Diplomaten k&ouml;nnten ein Defence College bilden aus unterschiedlichen L&auml;ndern. Das w&auml;re die Basis einer fruchtbaren Koexistenz.<\/p><p>Es gibt Bef&uuml;rchtungen, so Baudissin 1989, dass Deutschland mit seiner politischen und wirtschaftlichen Macht sich zu einem vierten Reich entwickeln k&ouml;nnte. Ein unkontrolliertes Deutschland nach der Wiedervereinigung erscheine unseren Nachbarn gef&auml;hrlich.<\/p><p>Heute, 37 Jahre sp&auml;ter, klingen Baudissins Worte wie eine sich erf&uuml;llende Prophetie.<\/p><p>Baudissin, der damals schon ein ungeliebter Mahner war, wird nur noch hin und wieder erw&auml;hnt. <\/p><p>Den Ton aber geben die Krieger an:<\/p><p>80 Jahre der Zur&uuml;ckhaltung sind genug. Deutschland muss zu einer F&uuml;hrungsmacht in Europa werden. Feindbilder beherrschen den Diskurs. Barbaren seien die Russen, so Kanzler Merz, Schl&auml;chter und Unmenschen. Deshalb sei es nur folgerichtig, Russland in unserer Milit&auml;rstrategie als den Hauptfeind zu brandmarken. Und deshalb m&uuml;sse Deutschland zur st&auml;rksten konventionellen Armee in Europa werden. Weil wir wirtschaftlich stark sind, qualifiziert uns das, die F&uuml;hrungsrolle zu &uuml;bernehmen.<\/p><p>Alle m&uuml;ssen in die Arena, sagt der Generalinspekteur. Alle, auch die Kinder, Popcorn ist alle. Kampf ist angesagt. <\/p><p>Nie wieder Sieg!? Baudissin scheint sich geirrt zu haben. Ein Weichei sei er gewesen, der Graf, get&ouml;pfert habe er mit seiner Frau.<\/p><p>S&ouml;nke Neitzel, Professor in Potsdam f&uuml;r Milit&auml;rgeschichte , beschreibt in einem TAZ-Interview die Aufgabe der Soldaten so: K&auml;mpfen, t&ouml;ten, sterben. Vielleicht ist es der letzte Sommer in Frieden. Die Soldaten m&uuml;ssen wir motivieren, mit Liedern, mit Uniformen, mit Abzeichen. Sinn m&uuml;ssen wir ihnen vermitteln. Altmodische Dinge wie Lieder, Fahnen und Abzeichen. Warum hat die Bundeswehr kein einziges Lied aus Afghanistan, fragt S&ouml;nke Neitzel. Wo sind die Ehrenkreuze f&uuml;r Tapferkeit?<\/p><p>Der deutsche Krieger erlebt gerade eine erstaunliche Wiedergeburt. Vergessen scheint das Friedensgebot des Grundgesetzes, das V&ouml;lkerrecht, der Verteidigungsauftrag nur f&uuml;r das Bundesgebiet. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag: gebrochen!<\/p><p>Wer aber rettet uns vor der Hybris unserer politischen und milit&auml;rischen F&uuml;hrung, wir seien wieder berufen, die Gr&ouml;&szlig;ten, die St&auml;rksten zu sein? Wer rettet uns vor dem Wahn, Krieg sei die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln?<\/p><p>Ist es der Gott, der im Bendlerblock angeschrien wurde, zu helfen, und auf dessen Hilfe der fromme Katholik Friedrich Merz in seinem Amtseid auch nicht verzichten mochte? Schaden wolle er vom deutschen Volk abwenden und das Grundgesetz wahren und verteidigen, so wahr ihm Gott helfe?<\/p><p>Vielleicht ist die Enzyklika des neuen Papstes &bdquo;Magnifica Humanitas&ldquo; es wert, innezuhalten und nachzudenken.<\/p><p>Es festigt sich zunehmend, so Papst Leo XIV., eine Kultur der Macht. Herrschaft wird ausge&uuml;bt, weil man es kann. Das Gemeinwohl der Menschheit ist uninteressant, es spielt keine Rolle. Das Drama der V&ouml;lker im Krieg, es ist zweitrangig. Normalisiert wird der Krieg. Es geht um immer gr&ouml;&szlig;ere Macht, und der Realismus der Macht behauptet: Es gibt keine Alternative.<\/p><p>Das historische Ged&auml;chtnis verblasst. Weitblick auf langfristige Folgen gibt es nicht. <\/p><p>Kriege werden auch kulturell vorbereitet: durch vereinfachende Narrative, eine Freund-Feind-Logik, Desinformation und Angst. Gewalt gilt als notwendig oder wird sogar als &bdquo;sauber&ldquo; dargestellt.<\/p><p>Dialog, Diplomatie, Konfliktpr&auml;vention, Vergebung sind suspendiert.<\/p><p>F&uuml;r Papst Leo XIV. ist der R&uuml;ckgriff auf St&auml;rke, Gewalt und Waffen nichts anderes als Ausdruck von Beziehungsarmut. Es ist eine Katastrophe f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung. Konflikte werden zur Quelle von Macht und Profit.<\/p><p>Papst Leo XIV. macht Vorschl&auml;ge, um eine Einstellung gegen das Bollwerk der Entmenschlichung zu finden:<\/p><p>Worte entwaffnen, Frieden in Gerechtigkeit aufbauen, die Perspektive der Opfer einnehmen, einen gesunden Realismus pflegen, den Dialog und den Multilateralismus wiederbeleben.<\/p><p>An die Regierenden richtet Papst den besonderen Appell: &bdquo;Lasst uns zusammenkommen, lasst uns miteinander sprechen, lasst uns verhandeln! Krieg ist niemals unvermeidlich, Waffen l&ouml;sen keine Probleme, sondern sie versch&auml;rfen sie. Geschichte schreiben die Friedensstifter, nicht die, die Leid s&auml;en.<\/p><p>Die anderen sind nicht zuerst unsere Feinde, sondern unsere Mitmenschen, sie sind keine Verbrecher, die man hassen muss, sondern M&auml;nner und Frauen, mit denen wir sprechen k&ouml;nnen.<\/p><p>Erteilen wir den manich&auml;ischen Vorstellungen eine Absage, die so typisch sind f&uuml;r die Narrative der Gewalt, die Welt in Gute und B&ouml;se zu teilen.&ldquo;<\/p><p><em>Klaus Kenke, Pfr.i.R.<\/em><br>\n<em>Referent des Superintendenten<\/em><br>\n<em>f&uuml;r Friedensfragen<\/em><br>\n<em>Kirchenkreis J&uuml;lich<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Screenshot Phoenix<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 20. Juli 2026 wurde im Bendlerblock die Idee des Grafen Wolf von Baudissin vom &bdquo;Staatsb&uuml;rger in Uniform&ldquo; beim Gel&ouml;bnis der neuen Soldaten und Soldatinnen &ouml;ffentlich desavouiert. Daran &auml;ndert auch nichts die Rede von Navid Kermani mit seinem Aufruf zur Befehlsverweigerung, so <strong>Klaus Kenke<\/strong>, Referent des Superintendenten f&uuml;r Friedensfragen Kirchenkreis J&uuml;lich, in einem Gastbeitrag f&uuml;r<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155195\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":155196,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,170,165,199],"tags":[3293,358,3260,893,525,2433],"class_list":["post-155195","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-friedenspolitik","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-kirchen-religionen","tag-bellizismus","tag-bundeswehr","tag-feindbild","tag-militarisierung","tag-papst","tag-wehrdienst"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/260821_nds_kenke_soldaten.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155195","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=155195"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155195\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":155261,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155195\/revisions\/155261"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/155196"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=155195"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=155195"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=155195"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}