{"id":155207,"date":"2026-08-23T09:00:11","date_gmt":"2026-08-23T07:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155207"},"modified":"2026-08-21T15:13:20","modified_gmt":"2026-08-21T13:13:20","slug":"hinweise-der-woche-473","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155207","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155207#h01\">Ende der konzeptlosen R&uuml;stung in Sicht? Bewegung in der SPD?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155207#h02\">Der Geist von Anchorage ist verblasst. Wie geht es weiter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155207#h03\">Konzentrationslager Ukraine? In der Diktatur des Komikers packt eine Pops&auml;ngerin aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155207#h04\">&ldquo;Deutschland muss gegen Russland Vergeltung &uuml;ben&rdquo; &ndash; zwei Ukraine-Fanatiker im ZDF <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155207#h05\">Verpulverte Billionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155207#h06\">Der Besuch einer Anti-Merz-Demonstration hat f&uuml;r mich etwas Therapeutisches<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155207#h07\">Der n&auml;chste Vorsto&szlig; zur Mehrwertsteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155207#h08\">Warum Ulrich Siegmund gr&ouml;&szlig;er gemacht wird, als er ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155207#h09\">Paris begr&uuml;ndet, Karlsruhe schweigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155207#h10\">Mitglieder machen dem regierungsh&ouml;rigen Vorstand der Journalistengewerkschaft dju im Fall Dogru Beine<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ende der konzeptlosen R&uuml;stung in Sicht? Bewegung in der SPD?<\/strong><br>\nEs mag eine Bundeswehr-interne Kriegsbild- und Beschaffungsdiskussion geben, es gebe, so wird gesagt, auch entsprechende klassifizierte Papiere. Doch ob man dieser arkanartigen bzw. insiderhaften Konstellation trauen will, wird zunehmend in Frage gestellt &ndash; von Vertretern der &ouml;konomischen Wissenschaft, aber auch aus der Fachpolitik.<br>\nAbschreckend ist eben, wie es mit dem ersten Paket, unter der Ampel-Regierung, gelaufen ist bzw. wie man es hat laufen lassen. August Pradetto zitiert aus einem Gespr&auml;ch mit einem aktiven Kommandeur der Bundeswehr &ndash; demnach sind die 100 Mrd. &euro; aus dem Sonderverm&ouml;gen der Ampel-Regierung f&uuml;r Beschaffungen ausgegeben worden, die nach dem Motto bestimmt wurden: Die Ministerin \/ der Minister lie&szlig; Listen an die Teilstreitkr&auml;fte austeilen mit der Frage: Was w&uuml;nscht Ihr Euch dringend? Eine Strategie zur Bew&auml;ltigung der Aufgabe &bdquo;Landesverteidigung&ldquo; war dabei nicht leitend.<br>\nIn der Politik in der zweiten Reihe, auf Ebene der Haushaltspolitiker, beginnt es zu rumoren. Die sind f&uuml;r die Absegnung der Haushaltsvorlagen zur R&uuml;stungsbeschaffung zust&auml;ndig und stellen sich Fragen, die sie in ihrer Kompetenz als &Ouml;konomen nicht zu beantworten verm&ouml;gen. Es k&ouml;nnte schlie&szlig;lich sein, dass, wenn nicht v&ouml;llig falsch und unn&uuml;tz so doch um eine Gr&ouml;&szlig;enordnung unangemessen ger&uuml;stet wird.<br>\nDer zust&auml;ndige SPD-Abgeordnete Andreas Schwarz hat seine Sorgen in einem Interview im Deutschlandfunk am 21. Juli 2026 nach seiner R&uuml;ckkehr aus der Ukraine mit ihrer modernen digitalen, darunter auch Drohnengest&uuml;tzten Kriegsf&uuml;hrung recht klar zum Ausdruck gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/ende-der-konzeptlosen-ruestung-in-sicht-bewegung-in-der-spd\/\">Blog der Republik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der Papst protestierte schon 1983 gegen US-Marschflugk&ouml;rper<\/strong><br>\nAls M&ouml;nch bezog er gegen die Stationierung von Nato-Raketen Stellung. Nun ruft er die Jugend auf, sich f&uuml;r den Frieden einzusetzen.<br>\nEs ist der 22. Oktober 1983. In Rom herrscht Ausnahmezustand. Rund eine Million Menschen str&ouml;men auf die Strassen, um gegen die Stationierung von Pershing II und Cruise Missiles zu demonstrieren. Die vieldiskutierten Pl&auml;ne sahen vor, diese neuen Mittelstreckensysteme in f&uuml;nf europ&auml;ischen Nato-L&auml;ndern aufzustellen: ballistische Pershing-II-Raketen in der Bundesrepublik Deutschland sowie Marschflugk&ouml;rper (Cruise Missiles) in Grossbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden. Mitten in diesem un&uuml;bersehbaren Meer aus Protestierenden marschiert eine kleine Gruppe von Ordensbr&uuml;dern im dunklen Habit. Sie tragen ein schlichtes, handgeschriebenes Schild mit der klaren Botschaft: &laquo;Agostiniani per la Pace&raquo; (Augustiner f&uuml;r den Frieden). Unter ihnen befindet sich der damals 28-j&auml;hrige US-Amerikaner Robert Francis Prevost. Ein historisches Schwarz-Weiss-Foto des Pax-Christi-Fotografen Gianni Novelli h&auml;lt diesen Moment fest. Laut Aussagen von Mitbr&uuml;dern war es Prevost selbst, der die Gemeinschaft zu diesem unbewaffneten Protest bewegte [1,2].<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/der-papst-protestierte-schon-1983-gegen-us-marschflugkoerper\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&Ouml;konomische Aspekte der Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\nEuropa und &Ouml;sterreich r&uuml;sten auf. Der Preis hierf&uuml;r ist hoch, der &ouml;konomische Nutzen gering: Steigende Milit&auml;rausgaben bringen vergleichsweise geringes Wachstum und wenig Jobs, w&auml;hrend Kriege erhebliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Sch&auml;den verursachen. Vom R&uuml;stungsboom profitieren vor allem die R&uuml;stungsindustrie und Exporteure wie die USA. Wer trotzdem dauerhaft mehr f&uuml;r R&uuml;stung ausgeben will, sollte das &uuml;ber Verm&ouml;genssteuern finanzieren. Gleichzeitig sollte &uuml;ber Alternativen zur St&auml;rkung der Neutralit&auml;t diskutiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Wirtschaft\/Oekonomische-Aspekte-der-Aufruestung\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Geist von Anchorage ist verblasst. Wie geht es weiter?<\/strong><br>\nDr. Alexander Kouzminov ist ein russischer Wissenschaftler, der seit vielen Jahren in New Zealand lebt. Aber er kennt Russland nat&uuml;rlich sehr gut &ndash; und damit auch dessen Probleme. Als einer der wenigen wagt er es, die Rolle der russischen Oligarchen &ndash; der dortigen Superreichen &ndash; zu erw&auml;hnen und zu kritisieren, die mit ein Grund der nicht immer leicht nachvollziehbaren Politik des Kremls sind. Wie den Superreichen in den USA ist auch den Superreichen in Russland die Steigerung des eigenen Reichtums wichtiger als das Wohl der breiten Bev&ouml;lkerung&hellip;<br>\n&bdquo;Wie langweilig ist doch das Leben, wenn niemand gegen Russland k&auml;mpft&ldquo; &ndash; aus der Rede von Lord Henry Palmerston vor dem britischen Parlament im Jahr 1848, vor dem Krimkrieg. (&hellip;)<br>\nHeute j&auml;hrt sich zum ersten Mal das Treffen zwischen den Pr&auml;sidenten Wladimir Putin und Donald Trump in Anchorage, zu dem US-Au&szlig;enminister Marco Rubio sagte, es seien keine Vereinbarungen getroffen worden, weshalb es nichts gebe, worauf man hoffen k&ouml;nne.<br>\nIn diesem Jahr gab es bedeutende geopolitische Ver&auml;nderungen in Russland und auf der internationalen B&uuml;hne, und es sind neue globale Herausforderungen entstanden. In Russland gibt es nach wie vor einflussreiche Kr&auml;fte, die um jeden Preis bestrebt sind, dem kollektiven Westen zu gefallen und eine Einigung mit ihm zu erzielen.<br>\nLassen Sie uns die Ergebnisse eines Jahres, das vom &bdquo;Geist von Anchorage&ldquo; gepr&auml;gt war, aus der Perspektive der geopolitischen Herausforderungen analysieren, denen Russland gegen&uuml;bersteht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-geist-von-anchorage-ist-verblasst-wie-geht-es-weiter\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ein Jahr nach dem Alaska-Gipfel: Warum Trump und Putin jetzt noch einmal verhandeln m&uuml;ssen<\/strong><br>\nDer Alaska-Gipfel im August 2025 wurde wegen der L&auml;nge des roten Teppichs verspottet. Die eigentliche Substanz geriet aus dem Blick, das Verhandlungsfenster wurde l&auml;ngst wieder zugeschlagen. Wie nah ist Europa seither einem eigenen Krieg? [&hellip;]<br>\nDie F&uuml;hrung um Selenskyj k&ouml;nnte geltend machen, dass auf dem ihr verbliebenen Territorium ein handlungsf&auml;higer, prowestlicher Staat Bestand hat. Inwieweit das in der Ukraine angesichts einer halben Million von Kriegsopfern und extremer materieller Verluste tr&auml;gt, wird sich zeigen, zumal Wiederaufbau nur extern finanziert werden kann.<br>\nEs k&ouml;nnte f&uuml;r Selenskyj reizvoller sein, so lange wie m&ouml;glich Krieg zu f&uuml;hren, um nicht in einem solchen Frieden zu landen. F&uuml;r Wladimir Putin lie&szlig;e sich als Erfolg herausstellen, dem kollektiven Ansinnen des Westens widerstanden zu haben, Russland endg&uuml;ltig in die Defensive zu dr&auml;ngen.<br>\nVorerst wurde verhindert, dass eine Ostausdehnung der NATO durch die Ukraine ihr finales Stadium erreicht. Dreieinhalb Jahrzehnte, nachdem sich die Sowjetunion selbst aufgab, kann man sich in Moskau zugutehalten, dass die damit gegen Russland entstandenen strategischen M&ouml;glichkeiten nicht ausgesch&ouml;pft wurden.<br>\nFreilich bleiben alle Erw&auml;gungen zur Interessenlage der Kriegsparteien theoretischer Natur. Entscheidend wird sein, dass eine Verhandlungsaufnahme nicht als irreversibler Vorgriff auf eine Kapitulation des einen oder anderen erscheint.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/es-gibt-keinen-grund-den-alaska-gipfel-vor-einem-jahr-zu-schmaehen\/a7f82686-4474-4692-8948-12d78d639c7f\">der Freitag<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Im Rausch der Kriegspropaganda<\/strong><br>\nIn einem Interview mit Vesti sprach der russische Au&szlig;enminister, Sergej Lawrow, am 14. August 2026 u. a. &uuml;ber die Beziehungen zu Tokio, den Druck der EU auf Vu&#269;i&#263;, die Beteiligung der USA am Verhandlungsprozess und erkl&auml;rte sich zu einem Dialog mit dem Westen auf prinzipientreuer Basis bereit.<br>\nIm Verlauf des Interviews kam es dann zu einer &Auml;u&szlig;erung, die in Deutschland viel Emp&ouml;rung und Aufregung ausl&ouml;ste. Erst wenn man die in Rede stehende Passage des Interviews genau liest, wird klar, wie deplatziert und theatral die ganze Emp&ouml;rung ist.<br>\nEs ging in dem uns interessierenden Teil des Interviews um die russischen Vergeltungsma&szlig;nahmen als Reaktion gegen die Angriffe des Kiewer Regimes auf die russische zivile Infrastruktur und Zivilbev&ouml;lkerung, die in Deutschland und Europa totgeschwiegen werden:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/im-rausch-der-kriegspropaganda\/\">Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Treiben westliche Siegesillusionen die Ukraine in einen Zusammenbruch?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155055\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Konzentrationslager Ukraine? In der Diktatur des Komikers packt eine Pops&auml;ngerin aus<\/strong><br>\nEin seltener Ausbruch eines Prominenten hat die Atmosph&auml;re der Angst in der Ukraine durchbrochen und Zwangsentf&uuml;hrungen, Repression und ein Regime offengelegt, das panische Angst vor der Wahrheit hat.<br>\nAbgesehen von den ungl&uuml;cklichen Opfern westlicher Informationsblockaden und Propaganda ist es l&auml;ngst offensichtlich, dass die Ukraine unter ihrem durch Wahlen an die Macht gekommenen Pr&auml;sidenten Wladimir Selenskij keine Demokratie ist, selbst nach den niedrigen Ma&szlig;st&auml;ben der realen Welt. Selenskijs Regime ist extrem korrupt, autorit&auml;r und brutal.<br>\nKritiker wie der verstorbene Gonzalo Lira werden beispielsweise durch eine Kombination aus Folter und Vernachl&auml;ssigung inhaftiert und get&ouml;tet oder f&uuml;r 15 Jahre eingesperrt, weil sie &ndash; wie der Sozialist Bogdan Sirotjuk &ndash; die Einheit russischer und ukrainischer Arbeiter gefordert haben. Auch andere Ziele des Regimes sind Attentaten ausgesetzt, sogar im Ausland. Gerade weil das Selenskij-Regime so gesetzlos, be&auml;ngstigend und brutal ist, sprechen die Ukrainer in der Regel nicht offen dar&uuml;ber, wie schrecklich es wirklich ist.<br>\nDeshalb hat ein k&uuml;rzlich auf YouTube ver&ouml;ffentlichtes Interview mit dem Popstar Olja Poljakowa landesweit f&uuml;r Emp&ouml;rung gesorgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/288987-konzentrationslager-ukraine-in-diktatur-komikers\/\">Tarik Cyril Amar auf RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zwangsrekrutierungen in der Ukraine: Die westliche &bdquo;Wertegemeinschaft&ldquo; ist zu einer offenen Kloake verkommen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155159\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Deutschland muss gegen Russland Vergeltung &uuml;ben&rdquo; &ndash; zwei Ukraine-Fanatiker im ZDF <\/strong><br>\nIm ZDF, nat&uuml;rlich in der Talkshow von Markus Lanz, haben zwei &ldquo;Experten&rdquo; gefordert, Deutschland m&uuml;sse f&uuml;r den Drohnen-Blindg&auml;nger auf dem Flughafen Leipzig-Halle Vergeltung gegen Russland &uuml;ben. In Russland selbst ist dies nicht unbemerkt geblieben.<br>\nDas klingt brenzlich, das ist brenzlich: Mitten in der besten Sendezeit durften im geb&uuml;hrenfinanzierten ZDF wieder zwei radikale Russlandhasser lautstark Krieg gegen Russland fordern. &ldquo;Sicherheitsexperte&rdquo; Peter Neumann und Sabine Adler vom Deutschlandradio (eine alte Bekannte, dazu kommen wir noch) setzten sich dazu am Dienstagabend in das Studio von Markus Lanz.<br>\nF&uuml;r ihre Kriegspropaganda bekamen die beiden zwar nur die letzten 20 Minuten der Sendung zugewiesen, und Lanz selbst war f&uuml;r seine Verh&auml;ltnisse ungew&ouml;hnlich kleinlaut, aber sonst verdient der Auftritt die Aufregung, die er in Russland bereits verursacht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/289237-deutschland-muss-gegen-russland-vergeltung\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Wir m&uuml;ssen uns &uuml;berlegen: Wie vergelten wir?&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155136\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;War&rsquo;s der Russe denn &uuml;berhaupt?&ldquo; Schon die Frage ist jetzt Ketzerei<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155190\">NachDenkSeiten <\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Der D&uuml;nger und die toten Russen: Ein Preis f&uuml;r Krisen-PR und eine Idee f&uuml;r die FAZ-Kantine<\/strong><br>\nUnser Kolumnist w&uuml;rdigt eine Journalistenfrage an Ukraine-Pr&auml;sident Selenskyj und den anschlie&szlig;enden Versuch, Sprechdurchfall zu parf&uuml;mieren.<br>\nEs gibt viele Journalistenpreise. Wo ist der f&uuml;r die Pressemitteilung des Jahres? Gut, dann stifte ich einen. And the winner is: die &bdquo;Stellungnahme der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu einer Frage ihres Korrespondenten bei einer Pressekonferenz in Belgrad&ldquo;. So sch&ouml;n kann Krisen-PR sein.<br>\nFAZ-Mitarbeiter Michael Martens, hei&szlig;t es darin, habe Pr&auml;sident Selenskyj gefragt, &bdquo;was die Europ&auml;er tun k&ouml;nnten, um der Ukraine zu helfen, mehr russische Soldaten zu t&ouml;ten&ldquo;. Eine Pioniertat. Oder hat derlei je ein bundesdeutscher Journalist vorgebracht? Allenfalls auf dem Klo. Aber nicht welt&ouml;ffentlich.<br>\nVorarbeit leistete Bild-Reporter R&ouml;pcke, als er einst feierte, dass &bdquo;Hunderte Russen zu D&uuml;nger gemacht&ldquo; worden seien. Oder Politologin Gaub, der zufolge Russen zwar europ&auml;isch aussehen, es aber kulturell keineswegs sind. Immerhin sagte sie nicht &bdquo;Untermenschen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/der-duenger-und-die-toten-russen-ein-preis-fuer-krisen-pr-und-eine-idee-fuer-die-faz-kantine-10300047\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Verpulverte Billionen<\/strong><br>\nEine Billion ist eine Zahl mit zw&ouml;lf Nullen &mdash; eintausend Milliarden. Acht Billionen Dollar f&uuml;r zwei Jahrzehnte Kriegsf&uuml;hrung in Afghanistan, im Irak und an weiteren Schaupl&auml;tzen ist damit eine Gr&ouml;&szlig;enordnung, bei der menschliches Zahlenverst&auml;ndnis an seine Grenzen st&ouml;&szlig;t. Zur Einordnung: Das Weltern&auml;hrungsprogramm und die Ern&auml;hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen beziffern die j&auml;hrlichen Kosten, um den weltweiten Hunger bis zum Jahr 2030 zu beenden, je nach Berechnungsmodell auf 37 bis 93 Milliarden Dollar (4, 5). Selbst bei der oberen Sch&auml;tzung von 93 Milliarden Dollar pro Jahr h&auml;tten die acht Billionen Dollar aus dem &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; ausgereicht, um den Hunger auf der Welt 86 Jahre lang vollst&auml;ndig zu beenden.<br>\nDas Weltern&auml;hrungsprogramm selbst formuliert es so: Die Beendigung des weltweiten Hungers w&uuml;rde weniger als ein Prozent der globalen Milit&auml;rausgaben eines einzigen Jahrzehnts kosten &mdash; 21,9 Billionen Dollar wurden demnach allein in den vergangenen zehn Jahren weltweit f&uuml;r R&uuml;stung ausgegeben (5).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/verpulverte-billionen\">Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&raquo;Wir sind in alle Kriege hineingelogen worden&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber politische Sprache, Propaganda und mediale Kriegsvorbereitung. Ein Gespr&auml;ch mit Sabine Schiffer [&hellip;]<br>\nIn Ihrem Buch &raquo;Medienanalyse&laquo; gebrauchen Sie den Begriff &raquo;ritualisierte Berichterstattung&laquo;. Was meinen Sie damit?<br>\nDabei geht es um etablierte Diskursrituale, die kaum noch auffallen, weil man daran gew&ouml;hnt ist. Dazu geh&ouml;rt selbstverst&auml;ndlich der Nahostdiskurs, wo beispielsweise beim Ausscheren aus den &uuml;blichen Frames sofort ein Antisemitismusverdacht im Raume steht. Das ist ein lange einstudiertes Ritual, das seine Urspr&uuml;nge in der strategischen Kommunikation von Thinktanks hat und nicht etwa in einer deutschen Geschichtsaufarbeitung. Auch der sogenannte Islamdiskurs, der wenig vom Islam handelt, geh&ouml;rt dazu mit Attributen wie &raquo;Gewaltaffinit&auml;t&laquo;, &raquo;R&uuml;ckst&auml;ndigkeit&laquo; und &raquo;Frauenverachtung&laquo;, was es in der vielf&auml;ltigen &raquo;islamischen Welt&laquo; ohne Zweifel gibt, wie auch anderswo &ndash; allein die Spezifik fehlt. Die Zuweisung geh&ouml;rt zum Ritual der Selbstidealisierung.<br>\nSo glauben heute viele Deutsche, wir h&auml;tten die Schoah aufgearbeitet, Antisemitismus sei ein &raquo;eingewandertes&laquo; Problem und Rassismus g&auml;be es gar nicht mehr. Das hat alles nichts mit der Realit&auml;t zu tun, wie die Mitte-Studien verraten. Aber wenn sogar f&uuml;hrende Politiker solche Narrative instrumentalisieren, br&auml;uchte man kritische Medien, die das im Sinne einer vierten Gewalt aufdecken &ndash; idealtypisch. Ein aktuelles Beispiel ist der herrliche Euphemismus &raquo;kapitalgedeckte&laquo; Rente, der in Wirklichkeit &raquo;B&ouml;rsenspekulation&laquo; bedeutet. Wir haben eine ganze Liste von solchen Neusprechbegriffen erstellt, die verschleiern sollen. Etwa wenn die EU von der &raquo;Harmonisierung von F&auml;higkeiten&laquo; schwadroniert, geht es um den Kauf kompatibler Waffengattungen f&uuml;r die Aufr&uuml;stung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/528008.notwendig-falsches-bewusstsein-wir-sind-in-alle-kriege-hineingelogen-worden.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Ein sehr lesenswertes Interview mit Frau Schiffer, die Durchblick hat und im Interview einige Hinweise gibt, mit welchen Methoden wir verbl&ouml;det werden sollen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Besuch einer Anti-Merz-Demonstration hat f&uuml;r mich etwas Therapeutisches<\/strong><br>\nDie Sparpl&auml;ne der Regierung machen vielen Menschen Angst. Die armutsbetroffene Autorin Janina L&uuml;tt findet: Sozialproteste k&ouml;nnen helfen, Wut und Sorgen in gemeinsames Handeln zu verwandeln &ndash; und verhindern, dass Rechte st&auml;rker werden<br>\nWer darauf gehofft hat, dass in der politischen Sommerpause etwas Ruhe einkehrt, hat sich geirrt. Von einer Atempause vor neuen K&uuml;rzungspl&auml;nen und Reformvorschl&auml;gen kann keine Rede sein. Auch Merz&rsquo; Regierungsumbildung l&ouml;st bei mir neue Unsicherheit aus.<br>\nDie schiere Menge an Sparvorschl&auml;gen &uuml;berfordert mich mittlerweile. Es ist schwierig, den &Uuml;berblick zu behalten und immer wieder nachzulesen, was wie und ab wann geplant ist. Von einem &bdquo;Sommerloch&ldquo; kann deshalb keine Rede sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/sozialproteste-gegen-merz-der-besuch-dieser-demos-ist-fuer-mich-therapeutisch\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sozialreformen im Gesundheitswesen: Was sich f&uuml;r gesetzlich Versicherte ver&auml;ndert<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will Milliarden einsparen, aber gleichzeitig die Kassenbeitr&auml;ge stabil halten. Der Kompromiss sind Leistungsk&uuml;rzungen im ganzen System. Das betrifft vor allem Ehegatten und Familien. Ein &Uuml;berblick. [&hellip;]<br>\nAm st&auml;rksten f&auml;llt wohl der Beitragszuschlag f&uuml;r familienversicherte Ehegatten und Lebenspartner ins Gewicht. Ab dem Jahresbeginn 2028 zahlen gesetzlich Versicherte f&uuml;r ihre mitversicherten Partner einen Zusatzbeitrag von 2,5 Prozentpunkten. Kinder bleiben beitragsfrei familienversichert. Vom Zuschlag befreit sind unter anderem Partner mit Erwerbsminderungsrente, nicht erwerbsm&auml;&szlig;iger Pflege eines Angeh&ouml;rigen oder Betreuung eines Kindes unter 12 Jahren. Auch die Beitragsbemessungsgrenze wird angehoben, sodass auch h&ouml;here Einkommen einen gr&ouml;&szlig;eren Beitrag zahlen. Ab 2027 liegt sie um 300 Euro monatlich h&ouml;her.<br>\nEbenfalls sp&uuml;rbar werden f&uuml;r Versicherte die erh&ouml;hten Zuzahlungen zu Medikamenten sein, die mindestens 7,50 Euro und h&ouml;chstens 15 Euro betragen werden. Davor lagen sie zwischen 5 und 10 Euro. Au&szlig;erdem werden f&uuml;r jeden Kalendertag bei einer station&auml;ren Behandlung oder zur Intensivpflege in vollstation&auml;ren Einrichtungen 15 statt bisher 10 Euro erhoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/sozialreformen-im-gesundheitswesen-was-sich-fur-gesetzlich-versicherte-verandert-15955613.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der n&auml;chste Vorsto&szlig; zur Mehrwertsteuer<\/strong><br>\nInnerhalb weniger Wochen liegt der dritte Vorschlag zur Mehrwertsteuer vor. Clemens Fuest wollte den erm&auml;&szlig;igten Satz abr&auml;umen und nannte das Ergebnis progressiv. Lars Feld verteidigte ihn und schob die Entlastung der Unternehmen als Begr&uuml;ndung nach. Moritz Schularick fordert jetzt drei Prozentpunkte. Aus drei Vorst&ouml;&szlig;en in dieser Dichte wird allm&auml;hlich eine Kampagne.<br>\nBei rund 16 Milliarden Euro je Prozentpunkt geht es um knapp 50 Milliarden. Es lohnt sich, die Reihenfolge anzusehen, in der diese Rechnung ankommt.<br>\nZuerst zahlen die Verbraucher, am h&auml;rtesten die mit der h&ouml;chsten Konsumquote. Wer sein ganzes Einkommen ausgibt, zahlt auf jeden Euro davon, w&auml;hrend der gesparte Teil unbelastet bleibt. Eine Familie mit zwei Kindern und niedrigem Bruttoeinkommen zahlt je Prozentpunkt gut zehn Euro im Monat mehr.<br>\nDann die Unternehmen, die ihr Geld im Inland und bei privater Kundschaft verdienen. Unter Unternehmen ist die Umsatzsteuer ein durchlaufender Posten, sie wirkt dort, wo der private Endkunde steht. Also im Handwerk, im Einzelhandel, in der Gastronomie. Diese Betriebe stehen bei Schularick auf der Entlastungsseite, weil ihre Inhaber weniger Einkommensteuer zahlen sollen. Gegenzurechnen ist der Auftrag, der dann nicht mehr kommt. Vor der Erh&ouml;hung von 2007 haben ZDH, DIHK, HDE und DEHOGA genau davor gewarnt, auch vor wachsender Schattenwirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/ArnoGottschalk\/status\/2089743978966970601\">Arno Gottschalk via Twitter\/X<\/a>\n<p>dazu: <strong>Top-&Ouml;konom will Mehrwertsteuer von 19 auf 22 Prozent anheben &ndash; und K&uuml;ndigungsschutz abschaffen<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft in Kiel h&auml;lt die Steuerreform der Bundesregierung f&uuml;r mutlos. Moritz Schularick schl&auml;gt vor: Um B&uuml;rger bei der Einkommensteuer zu entlasten, sollte die Mehrwertsteuer deutlich steigen.<br>\nSoll die Mehrwertsteuer von 19 auf 22 Prozent steigen? Der &Ouml;konom Moritz Schularick, Pr&auml;sident des Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft in Kiel, schl&auml;gt eine solche Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer vor, um eine umfassende Einkommensteuerreform in Deutschland zu finanzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6a842d6e9fcb5798aae3a589\/top-oekonom-will-mehrwertsteuer-von-19-auf-22-prozent-anheben-und-kuendigungsschutz-lockern.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Warum Ulrich Siegmund gr&ouml;&szlig;er gemacht wird, als er ist<\/strong><br>\nF&uuml;r die einen ist Ulrich Siegmund ein charismatischer Hoffnungstr&auml;ger, f&uuml;r die anderen ein gef&auml;hrlicher B&ouml;sewicht. Gegner wie Fans &uuml;bersch&auml;tzen seine Bedeutung. [&hellip;]<br>\nZusammengenommen sprechen diese Zahlen gegen die Vorstellung, Siegmund sei der entscheidende Grund f&uuml;r die St&auml;rke der AfD in Sachsen-Anhalt. Es ist eher umgekehrt: Siegmunds St&auml;rke speist sich zu einem erheblichen Teil aus der allgemeinen St&auml;rke seiner Partei &ndash; und besonders ihrer St&auml;rke in Ostdeutschland. [&hellip;]<br>\nWarum funktioniert die Erz&auml;hlung vom gef&auml;hrlichen, beinahe &uuml;berm&auml;chtigen B&ouml;sewicht Siegmund dennoch so gut? Ein Grund liegt in einer alten Logik des politischen Journalismus. Journalistinnen und Journalisten erkl&auml;ren grundlegende politische und gesellschaftliche Entwicklungen gerne &uuml;ber Personen. Personalisierung geh&ouml;rt zu den verbreiteten Mustern des politischen Journalismus in der b&uuml;rgerlichen &Ouml;ffentlichkeit. F&uuml;r den SPIEGEL gilt das in besonderer Weise. Gerade deshalb wirkt die aktuelle Aufregung &uuml;ber das Cover ein wenig merkw&uuml;rdig.<br>\nSeit seiner Gr&uuml;ndung orientiert sich der SPIEGEL am US-amerikanischen TIME Magazine. Die von diesem etablierte typische Magazinlogik lautet: Politik muss in eine Story verpackt werden und eine gute Story braucht einen guten Protagonisten, einen Helden oder einen B&ouml;sewicht. Dass der SPIEGEL genau das macht, kann man kritisieren, nur sollte es nicht &uuml;berraschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ueberrechts.de\/p\/siegmund-afd-spiegel-sachsen-anhalt\">&Uuml;ber Rechts<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Endlose Brandmauer-Koalition f&uuml;hren in Sackgasse&ldquo; &ndash; Wagenknecht fordert Voigts R&uuml;cktritt<\/strong><br>\nDie &bdquo;endlosen Brandmauer-Koalitionen&ldquo; h&auml;tten &bdquo;unsere Demokratie in eine Sackgasse gebracht&ldquo;, sagte sie. Statt immer breitere B&uuml;ndnisse von Parteien mit unterschiedlichen politischen Vorstellungen zu bilden, sollten sich Regierungen Mehrheiten &bdquo;in der Sache&ldquo; suchen. (&hellip;)  Die Ausgrenzung der AfD bezeichnete Wagenknecht als Fehler. Brandmauer-Koalitionen vermittelten vielen W&auml;hlern das Gef&uuml;hl: &bdquo;Ihr k&ouml;nnt w&auml;hlen, wie ihr wollt. Wir machen trotzdem etwas anderes.&ldquo; Das frustriere die W&auml;hler, &bdquo;das macht sie emp&ouml;rt. Das f&uuml;hrt dazu, dass am Ende irgendwann die AfD nat&uuml;rlich irgendwo die erste absolute Mehrheit haben wird.&ldquo; Ziel m&uuml;sse stattdessen eine Regierung sein, die &bdquo;unter Einbeziehung auch der AfD&ldquo; arbeite. &bdquo;Das gebietet der Respekt vor den W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern&ldquo;, sagte die BSW-Gr&uuml;nderin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a831bd49c4b68389904819f\/streit-beim-bsw-endlose-brandmauer-koalition-fuehren-in-sackgasse-wagenknecht-fordert-voigts-ruecktritt.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Betreutes W&auml;hlen: Wahlkampagnen f&uuml;r SPD und Gr&uuml;ne<\/strong><br>\nDie &Uuml;berschrift dieses Kommentars bedarf einer Erg&auml;nzung. Es muss hei&szlig;en: Mit Millionen Euro betreutes W&auml;hlen. Die beiden Aktionen des &raquo;Netzwerks&laquo; Campact (&raquo;strategisch w&auml;hlen&laquo;) und der GmbH &raquo;The Goodforces&laquo; (&raquo;taktisch w&auml;hlen&laquo;) zweier Gr&uuml;ner in den Landtagswahlk&auml;mpfen von Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liefern den Anlass. Sie fordern dazu auf, SPD und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen die Zweitstimme zu geben, damit sie &uuml;ber die F&uuml;nfprozenth&uuml;rde kommen und eine absolute Mehrheit der AfD verhindern. Mit einer &auml;hnlichen Kampagne f&uuml;r Die Linke hatte Campact vor zwei Jahren in Sachsen Erfolg, und diese &raquo;guten Kr&auml;fte&laquo; rissen den CDU-Spitzenkandidaten f&uuml;r Baden-W&uuml;rttemberg, Manuel Hagel, mit einem Video, in dem der vor Jahren von &raquo;rehbraunen Augen&laquo; geschw&auml;rmt hatte, im Wahlzirkus vom Trapez.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/528118.betreutes-w%C3%A4hlen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Paris begr&uuml;ndet, Karlsruhe schweigt<\/strong><br>\nDie Chatkontrolle, die Besorgnis der Befangenheit Harbarths und die Grenzen begr&uuml;ndungsloser Nichtannahme<br>\nDer franz&ouml;sische Verfassungsrat hat am 14. August 2026 gezeigt, wie verfassungsgerichtliche Kontrolle im digitalen Raum aussehen kann. Er blockierte zentrale Teile eines Gesetzes, das sozialen Netzwerken den Zugang f&uuml;r unter 15-J&auml;hrige untersagen sollte und daf&uuml;r praktisch Altersnachweise aller Nutzer verlangt h&auml;tte. Beanstandet wurden insbesondere unzureichend bestimmte Bedingungen und Grenzen der Altersverifikation sowie fehlende Garantien f&uuml;r Meinungs- und Kommunikationsfreiheit und Privatleben.<br>\nDer Conseil constitutionnel hat damit nicht den Kinderschutz verworfen. Er hat begr&uuml;ndet, warum Kinderschutz auch im digitalen Raum an Freiheit, Bestimmtheit und Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit gebunden bleibt.<br>\nFast zeitgleich hat das Bundesverfassungsgericht zur EU-Chatkontrolle geschwiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/drmartinweigele704391.substack.com\/p\/paris-begrundet-karlsruhe-schweigt\">Dr. Martin Weigele via Substack<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mitglieder machen dem regierungsh&ouml;rigen Vorstand der Journalistengewerkschaft dju im Fall Dogru Beine<\/strong><br>\nDie Mitgliederversammlung der Deutschen Journalisten Union (dju) in der Gewerkschaft Verdi hat mit gro&szlig;er Mehrheit einen Antrag angenommen, der die dju-Bundesspitze und Verdi auffordert, sich f&uuml;r die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen den in Berlin lebenden deutschen Journalisten H&uuml;seyin Dogru einzusetzen. Bisher hat noch keine nennenswerte Gliederung einer Gewerkschaft &ouml;ffentlich Solidarit&auml;t mit Dogru bekundet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/dju-antrag-zu-dogru\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die F&auml;lle Martens\/Do&#287;ru zeigen die ganze Heuchelei des Deutschen Journalistenverbands<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155107\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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