{"id":15521,"date":"2012-12-20T08:41:59","date_gmt":"2012-12-20T07:41:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521"},"modified":"2012-12-20T09:10:19","modified_gmt":"2012-12-20T08:10:19","slug":"hinweise-des-tages-1786","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL\/AM)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h01\">Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h02\">Robert von Heusinger: Die Deutschen und ihre Banker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h03\">Geldinstitute mit Pleiteschutz &ndash; 36 deutsche Banken sind unsterblich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h04\">Altersarmut: Anmerkungen zum beschwichtigenden &bdquo;Gutachten&ldquo; des BMWi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h05\">Gr&uuml;nde f&uuml;r den Arbeitslosengeld-II-Bezug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h06\">Ein menschw&uuml;rdiges Leben f&uuml;r alle &ndash; das Existenzminimum muss dringend angehoben werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h07\">Leiharbeiter werden um Zuschl&auml;ge betrogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h08\">Zeit zu handeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h09\">Miss Erfolg: Angela im Eurowunderland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h10\">Europas Lebensl&uuml;gen: Wir werden uns mit Sehnsucht an 2012 erinnern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h11\">Vorsicht: Deutsche im Shoppingwahn!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h12\">Irre: ein Tabaklobbyist als Ethikberater der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h13\">Kooperation Uni K&ouml;ln\/Bayer AG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h14\">U-Multirank: mehrdimensionales Hochschulranking setzt sich international durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h15\">Norman Birnbaum: Von Gewalt durchsetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h16\">Zum Tod von Peter Struck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521#h17\">Zu guter Letzt: Deutsche Bank direkt zu Gef&auml;ngnis umgebaut<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15521&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutsche Bank<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Betrug aus Leidenschaft<\/strong><br>\nF&uuml;r die Deutsche Bank kann es nur eine L&ouml;sung geben: das gesamte Top-Management, Vorstand und alle vorbelasteten Aufsichtsr&auml;te m&uuml;ssen sofort geschlossen zur&uuml;cktreten bzw. wenn sie es nicht tun, entlassen werden.<br>\nNie in ihrer Nachkriegsgeschichte wurde die Deutsche Bank so gedem&uuml;tigt wie durch die Grossrazzia, die sie in der letzten Wochen hinnehmen musste. Die &bdquo;Schwarze Witwe&ldquo; im Netz der &bdquo;Deutschland AG&ldquo; hatte noch nie Skrupel, wenn es darum ging ihre eigenen Interessen durchzusetzen.<br>\nAls Cheflobbyist in eigener Sache tritt die Bank gerne als Beraterin der M&auml;chtigen in Politik und Wirtschaft auf, doch das Fazit ist, dass die Deutsche Bank durch Ihre vielen Fehleinsch&auml;tzungen mittlerweile einen erheblichen Reputationsverlust erlitten hat. Dieser ist jedoch nicht durch b&ouml;se M&auml;chte von au&szlig;en an Sie herangetreten, sondern durch eine fehlende ethische Geisteshaltung im inneren. Wenn bei einer Bank die Gier das Gehirn aufgefressen hat, dann bei den F&uuml;hrungskr&auml;ften der Deutschen Bank&hellip;<br>\nDie uns&auml;gliche Allianz einer Kanzlerin Merkel, die sich von kriminellen Bankern beraten lie&szlig;, anstatt unabh&auml;ngige Experten heranzuholen, zeugt leider auch von ihrer eigenen Inkompetenz in Krisenzeiten. Das Aussitzen einer Bankenkrise und das Verhindern von schnellen Reformen war letztendlich auch ein Hauptausl&ouml;ser f&uuml;r die Finanzierungkrise vieler Staaten, die anschlie&szlig;end zu einer Eurokrise f&uuml;hrte. Im Nachhinein muss wohl konstatiert werden, dass ein Untergang aller fehlgeleiteter Banken dem deutschen Steuerzahler 400 Milliarden Euro eingespart h&auml;tte, Geld das besser in einen europ&auml;ischen Infrastruktur-Marshallplan und die Bildung geflossen w&auml;re, anstatt den Bankstern auch noch die Refinanzierung ihres Schattenbankensystems zu erm&ouml;glichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38235\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Kriminelle Vereinigung. Ermittlungen gegen Deutsche Bank<\/strong><br>\nGastkommentar von Sahra Wagenknecht, erschienen in der jungen Welt am 17.12.2012<br>\n&raquo;Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gesch&auml;ftspraxis einer Bank?&laquo;, k&ouml;nnte man in Anlehnung an Bertolt Brecht fragen, wenn man sich die Skandale der Deutschen Bank in den letzten Jahren vor Augen f&uuml;hrt. Ob es um Steuerhinterziehung oder Geldw&auml;sche geht, um Zinsbetrug oder Bilanzmanipulation, um die Abzocke klammer Kommunen und H&auml;uslebesitzer oder um das Abgreifen von Steuergeldern im Zuge der Bankenrettung &#150; immer mischt die Deutsche Bank an vorderster Stelle mit. Den Schaden tragen die Steuerzahler und die Kunden der Bank, und das nicht zu knapp. Allein der Verlust, der sich f&uuml;r deutsche Steuerb&uuml;rger aus dem Umsatzsteuerbetrug im Zusammenhang mit Kohlendioxid&shy;emissionsrechten ergibt, soll sich auf 850 Millionen Euro belaufen. Um diese Vorw&uuml;rfe zu kl&auml;ren, fand vergangenen Mittwoch eine Razzia statt, bei der die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt und mehrere B&uuml;ros von Ermittlern durchsucht wurden. Ob die Untersuchung in eine gerechte Strafe m&uuml;ndet, ist jedoch mehr als fraglich &#150; schlie&szlig;lich verf&uuml;gt die Deutsche Bank &uuml;ber beste Beziehungen zu Bundes- und Landesregierungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/1472.kriminelle-vereinigung-ermittlungen-gegen-deutsche-bank.html\">sahra-wagenknecht.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Bank wegen Betrugs verurteilt<\/strong><br>\nDurch riskante Swapgesch&auml;fte verliert die Stadt Mailand Millionen. Schuld daran tragen die Deutsche Bank und andere Investmentbanken, meint ein italienisches Gericht und verurteilt die Finanzinstitute wegen schweren Betrugs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/hohe-geldstrafe-deutsche-bank-wegen-betrugs-verurteilt,1472780,21153804.html\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Robert von Heusinger: Die Deutschen und ihre Banker<\/strong><br>\nEtwa alle zehn Jahre passiert Deutschlands m&auml;chtigstem Banker ein Kommunikations-GAU: 1994 waren es die &bdquo;Peanuts&ldquo; von Hilmar Kopper, mit denen er offene Handwerkerrechnungen von &uuml;ber 50 Millionen D-Mark herunterspielte, die durch die Insolvenz des Bauunternehmers Schneider in Mitleidenschaft gezogen wurden. 2004 war es das Victory-Zeichen von Josef Ackermann zum Prozess-Auftakt in der Causa Mannesmann. Und 2012 ist es der Anruf von J&uuml;rgen Fitschen beim hessischen Ministerpr&auml;sidenten Volker Bouffier, in dem er sich &uuml;ber die Art und Weise beschwert haben soll, mit der die Staatsanwaltschaft die Bank durchsuchen lie&szlig;.<br>\nJeder Fall f&uuml;r sich zeugt von der Arroganz der Macht, von der Abgehobenheit der Manager, f&uuml;r die andere Regeln zu gelten scheinen&hellip;<br>\nDie Geschichte hinter der Geschichte relativiert zum einen die Emp&ouml;rung etwas, die sich medial entfaltet. Zum anderen aber zeigt sie, dass sich die Top-Banker ihrer Bedeutung in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit nicht bewusst sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/deutsche-bank-kommentar-die-deutschen-und-ihre-banker,1472602,21143460.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Geldinstitute mit Pleiteschutz &ndash; 36 deutsche Banken sind unsterblich<\/strong><br>\nWer als Bank auf dieser Liste steht, hat eine Lebensversicherung: Bundesfinanzminister Sch&auml;uble hat errechnet, welche Geldh&auml;user als &ldquo;systemrelevant&rdquo; gelten. Man k&ouml;nnte meinen, diese Banken w&uuml;rden von der Finanzaufsicht besonders genau kontrolliert. Doch Zahlen aus dem Finanzministerium wecken Zweifel&hellip;.<br>\n&hellip;bei rund der H&auml;lfte der aufgef&uuml;hrten Banken ist die Identit&auml;t klar. Das sind gro&szlig;e H&auml;user wie die Deutsche Bank oder die Commerzbank, die HypoVereinsbank, das genossenschaftliche Spitzeninstitut DZ-Bank, aber auch die Landesbanken. Auch gro&szlig;e Sparkassen sollen zu den systemrelevanten Instituten z&auml;hlen&hellip;<br>\nIm Grunde sollte man meinen, diese Banken w&uuml;rden von der Finanzaufsicht besonders genau kontrolliert. Doch daran wecken Zahlen aus dem Finanzministerium leise Zweifel: Die Aufsicht verbringt demnach nur ein Viertel ihrer Zeit damit, systemrelevante Institute zu kontrollieren. Drei Viertel ihrer Zeit besch&auml;ftigt sie sich mit kleinen Banken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/geldinstitute-mit-pleiteschutz-deutsche-banken-sind-unsterblich-1.1553347\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Altersarmut: Anmerkungen zum beschwichtigenden &bdquo;Gutachten&ldquo; des BMWi<\/strong><br>\nEs ist bisweilen schon erstaunlich, welch simple Textzusammenstellungen zu &bdquo;Gutachten&ldquo; geadelt werden &ndash; und welchen Niederschlag in Medien und &Ouml;ffentlichkeit solche Machwerke erhalten k&ouml;nnen. J&uuml;ngstes Beispiel: Die Verlautbarungen des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Technologie zur Altersarmut. &bdquo;Alles nicht so schlimm&ldquo;, l&auml;sst sich die Grundaussage des Textes zusammenfassen. Es lohnt sich, den Text ein wenig genauer anzusehen&hellip;<br>\nIch fasse abschlie&szlig;end die wichtigsten Kritikpunkte am &bdquo;Gutachten&ldquo; des BMWi-Beirats zusammen:\n<ul>\n<li>Das &bdquo;Gutachten&ldquo; widerlegt mit Grandezza die Behauptung, es gebe heute schon massenhaft Altersarmut, obwohl niemand Relevantes diese Behauptung aufstellt.<\/li>\n<li>Das &bdquo;Gutachten&ldquo; blendet wesentliche Faktoren aus, die zu einer zuk&uuml;nftig wachsenden Altersarmut beitragen k&ouml;nnen, n&auml;mlich die zunehmend ungleiche Verm&ouml;gensverteilung und die Tatsache, dass Frauen immer weniger &uuml;ber ihre Ehem&auml;nner im Rentenalter abgesichert sind.<\/li>\n<li>Das &bdquo;Gutachten&ldquo; untersch&auml;tzt die Auswirkungen auf die Altersrenten, die der wachsende Niedriglohnsektor und die zunehmende Ungleichheit bei der Einkommensverteilung haben d&uuml;rften.<\/li>\n<li>Das &bdquo;Gutachten&ldquo; geht weltfremd davon aus, dass die Absenkung des Rentenniveaus durch eine Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit und durch Riester-Renten sowie Betriebsrenten ausgeglichen werden k&ouml;nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1098\">annotazioni<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine lesenswerte Analyse und Kritik des BMWi-&bdquo;Gutachtens&ldquo; von Patrick Schreiner. Er hat diese Propagandaaktion aus dem Hause R&ouml;sler ausf&uuml;hrlicher und gr&uuml;ndlicher auseinandergenommen, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15505\">als es mir unter dem Aktualit&auml;tsdruck m&ouml;glich war<\/a>. Mein Kompliment!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gr&uuml;nde f&uuml;r den Arbeitslosengeld-II-Bezug<\/strong><br>\nLangzeitarbeitslosigkeit ist in den meisten F&auml;llen nicht der Grund f&uuml;r den Eintritt in Hartz IV. Das zeigt eine am Mittwoch ver&ouml;ffentlichte Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Weniger als ein Drittel der in den Hartz-IV-Bezug Eintretenden war bereits in der Zeit davor arbeitslos gemeldet. &Auml;hnlich viele waren vorher erwerbst&auml;tig. Die &uuml;brigen absolvierten zum Beispiel eine schulische Ausbildung oder ein Studium, waren Hausfrau oder Hausmann oder wegen Krankheit nicht in der Lage zu arbeiten.<br>\nInsgesamt ist bei mehr als 70 Prozent der neu hinzugekommenen Hartz-IV-Haushalte Arbeitslosigkeit der Grund f&uuml;r den Antrag. Zum einen sind das diejenigen, deren Anspruch auf das Arbeitslosengeld ausgelaufen ist und die im Anschluss Hartz IV beantragen. Zum anderen sind das jene, die vor dem Hartz-IV-Bezug erwerbst&auml;tig waren, aber zum Beispiel wegen einer nur kurzen Besch&auml;ftigungsdauer gar keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben haben, sondern sofort auf Hartz IV angewiesen sind.<br>\nOft liegen die Gr&uuml;nde f&uuml;r das Abrutschen in Hartz IV aber auch woanders: Nicht wenige sind nach der Geburt eines Kindes oder der Trennung vom Partner auf finanzielle Hilfe vom Staat angewiesen. F&uuml;r andere bedeutet das Wegfallen von Eink&uuml;nften wie Kindergeld oder Unterhalt, dass sie nicht mehr genug Geld zum Leben haben und Hartz IV beantragen m&uuml;ssen.<br>\nLangzeitarbeitslosigkeit sei weniger ein dominierender Zugangsfaktor als ein Ph&auml;nomen, das sich dann innerhalb des Hartz-IV-Bezuges verfestige, lautet das Fazit der Arbeitsmarkforscher. Ein erheblicher Teil der Hartz-IV-Bezieher bleibe dementsprechend lange bed&uuml;rftig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2012\/kb2512.pdf\">IAB [PDF &ndash; 358 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein menschw&uuml;rdiges Leben f&uuml;r alle &ndash; das Existenzminimum muss dringend angehoben werden<\/strong><br>\nGanze f&uuml;nf Euro mehr im Monat sind bei der Neubestimmung des soziokulturellen Existenzminimums durch das &bdquo;Regelbedarfsermittlungsgesetz&ldquo; im April 2011 f&uuml;r die Betroffenen herausgekommen &ndash; dazu ein unzul&auml;ngliches und b&uuml;rokratisches Bildungs- und Teilhabepaket, das bis heute kaum bei den Kindern ankommt. Zum 1. Januar 2012 wurde der Regelsatz schlie&szlig;lich von 364 Euro auf 374 Euro angehoben, als versp&auml;tete Anpassung an die Preis- und Lohnentwicklung. Ab 1. Januar 2013 betr&auml;gt der Regelsatz 382 Euro&hellip;<br>\nWir sind &uuml;berzeugt, dass eine allgemeine gesellschaftliche Diskussion dar&uuml;ber notwendig ist, was eine menschenw&uuml;rdige und gerechte Grundsicherung beinhalten soll, um der wachsenden Armut und den bedrohlichen Entsolidarisierungstendenzen in unserer Gesellschaft entgegen zu wirken. Auch dazu soll unser Positionspapier einen Beitrag leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/121220_broschuere_existenzminimum.pdf\">B&uuml;ndnis f&uuml;r ein menschenw&uuml;rdiges Existenzminimum [PDF &ndash; 983.1 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Leiharbeiter werden um Zuschl&auml;ge betrogen<\/strong><br>\nLaut IG Metall werden in Hessen die vereinbarten Zuschl&auml;ge massenhaft nicht gezahlt In Berlin ist jeder Zweite betroffen. Aus Angst um ihren Job, trauen die meisten sich nicht, etwas zu sagen. Viele halten die F&uuml;&szlig;e still. Sie haben Angst, ihren Job zu verlieren&ldquo;, sagt Peter Hintermeyer. Der Metaller kennt die Stimmungslage in den Betrieben &ndash; er ist selbst als Leiharbeiter in Th&uuml;ringen t&auml;tig. Und er kennt die Tricks der Arbeitgeber, die vereinbarten Branchenzuschl&auml;ge in der eigenen Kasse zu halten. (&hellip;) Das Drohen mit K&uuml;ndigung wirke in einer wirtschaftlichen Lage, in der die Industrie Stellen streicht und Kurzarbeit f&auml;hrt. Denn meist seien die Zeitarbeiter die ersten, die gehen m&uuml;ssen. Diese Situation nutzten viele Verleiher aus. Mindestens die H&auml;lfte der 12.000 deutschen Leiharbeitsfirmen sei bereit, bestehende Tarifnormen zu unterlaufen, sch&auml;tzt Armin Schild, Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte. Und die setzten wiederum faire Firmen unter Druck, die gewillt seien, Zuschl&auml;ge wie vereinbart zu zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/leiharbeit-leiharbeiter-werden-um-zuschlaege-betrogen,1472780,21144224.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> An die Adresse von Bild, RTL, Sat1 und Co., die die Mittelschicht gerne gegen die Unterschicht aufhetzen, sei gesagt: Die gr&ouml;&szlig;ten &ldquo;Sozialschmarotzer&rdquo; in diesem Lande sind jene der &ldquo;Elite&rdquo; angeh&ouml;renden Privatpersonen und Unternehmer, die Steuer- und Subventionsbetrug im gro&szlig;en Stil betreiben und ihre Besch&auml;ftigten &ndash; teilweise sogar unter Anwendung illegaler Methoden &ndash; mit Hungerl&ouml;hnen ausbeuten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zeit zu handeln<\/strong><br>\nBesch&auml;ftigte brauchen Hilfe um ihre psychische Gesundheit besser zu verteidigen<br>\nSt&auml;ndige &Uuml;berstunden und Erreichbarkeit f&uuml;r den Arbeitgeber, miese Bezahlung, k&uuml;rzere Taktzeiten am Band, Schicht- und Nachtarbeit, fehlende Anerkennung, unklare Arbeitsabl&auml;ufe und unf&auml;hige Vorgesetzte &ndash; es gibt viele Gr&uuml;nde, warum Arbeit restlos auspowern kann. Falls das nicht reicht: Immer mehr Besch&auml;ftigte tragen den eigenen, kleinen Chef in sich, der sie antreibt.<br>\nQuelle:  <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Burn-Out\/!107684\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Miss Erfolg: Angela im Eurowunderland<\/strong><br>\nFast k&ouml;nnte man meinen: All&uuml;berall auf den europ&auml;ischen Tannenspitzen sieht Angela goldene Lichtlein blitzen. Irland, Portugal, Italien, Spanien, ja selbst in Griechenland. Die Eurokrise scheint p&uuml;nktlich zu Weihnachten aus der Welt. Und w&auml;re dies nicht in der Tat das sch&ouml;nste Weihnachtsgeschenk? Die Massenarbeitslosigkeit geht zur&uuml;ck, die seit Ausbruch der Finanz- und Eurokrise erlittenen drakonischen Einkommensverluste sind zumindest wieder ausgeglichen. Was Miss Erfolg, Angela Merkel, und andere uns weiszumachen versuchen, ist jedoch bei n&auml;herer Betrachtung ein Misserfolg. (&hellip;) Vielleicht liegt es ja an der Rute namens staatliche Ausgabenk&uuml;rzungen, Massenentlassungen und Lohnverzicht, mit der insbesondere die so genannten Krisenl&auml;nder kr&auml;ftig verhauen werden. Und wer schwingt die Rute am heftigsten? Richtig: Angela Merkel. Treten wir also f&uuml;r einen Augenblick einen Schritt zur&uuml;ck, um uns nicht l&auml;nger von den blitzenden Lichtlein blenden zu lassen und gucken, wie sich das Einkommen &ndash; das Bruttoinlandsprodukt (BIP) &ndash; und die Arbeitslosigkeit &ndash; Arbeitslosenzahlen und Arbeitslosenquoten &ndash; seit 2007 entwickelt haben, dem Zeitpunkt unmittelbar vor Ausbruch der Finanz- und Eurokrise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=7498\">Wirtschaftundgesellschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Der Blick auf die Daten zur Entwicklung des BIP sowie der Arbeitslosenquoten zeigt zudem, da&szlig; &ndash; abgesehen von einer nur marginalen Verbesserung der irischen BIP-Daten &ndash; im laufenden Jahr auch keine Verbesserung gegen&uuml;ber 2011 eingetreten ist. Sollten die von German Foreign Policy ver&ouml;ffentlichten Citigroup-Prognosen zur zuk&uuml;nftigen Wirtschaftsentwicklung Griechenlands auch nur halbwegs zutreffen, dann w&auml;re das f&uuml;r dieses Land der &ouml;konomische &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58493\">Super-Gau<\/a>&ldquo;:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Pr&auml;zise beziffert haben das mutma&szlig;liche Ausma&szlig; des kommenden Absturzes j&uuml;ngst Experten der Citigroup. Demnach wird die Rezession, die die deutschen Spardiktate &ndash; von Berlin gegen heftigen Widerstand zahlreicher europ&auml;ischer Staaten oktroyiert &ndash; verursacht haben, fortdauern und neue H&ouml;chstwerte erreichen. Nach einem Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts um 7,2 Prozent im laufenden Jahr rechnen die Citigroup-Experten mit einem R&uuml;ckgang um 7,4 Prozent im Jahr 2013 und um 11,8 Prozent 2014. Erst 2015 verlangsame sich die Wirtschaftskontraktion auf 3,7 Prozent. Bislang unvorstellbare H&ouml;hen wird demnach die Arbeitslosigkeit annehmen, die im dritten Quartal 2012 mit 24,8 Prozent weit &uuml;ber dem Vorjahresquartal lag (17,7 Prozent), junge Menschen bis zum Alter von 24 Jahren weit &uuml;berproportional trifft (56,6 Prozent) und sich bei jungen Frauen auf 65,4 Prozent bel&auml;uft. F&uuml;r das Jahr 2013 sagt die Citigroup eine Arbeitslosigkeit von 29,7 Prozent voraus, f&uuml;r 2014 35,9 Prozent und f&uuml;r 2015 40,3 Prozent.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Aber diesbez&uuml;glich scheint &ldquo;Mutti&rdquo; Merkel v&ouml;llig schmerzfrei zu sein. Merkel geb&auml;hrdet sich sowohl gegen&uuml;ber den nicht zu den Spitzenverdienern z&auml;hlendem Menschen hierzulande als auch gegen&uuml;ber den unter deutschen &ldquo;Spar&rdquo;-Diktaten und deutschem Exportwahn leidenden Menschen in den europ&auml;ischen Krisenstaaten nur allzu h&auml;ufig als &ldquo;Rabenmutti&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Europas Lebensl&uuml;gen: Wir werden uns mit Sehnsucht an 2012 erinnern<\/strong><br>\nEin weiteres Jahr in der Euro-Krise geht so zu Ende, wie es anfing: mit einer Stimmung, die besser ist als die tats&auml;chliche Lage. Was k&ouml;nnen wir f&uuml;r 2013 erwarten? Die Lebensl&uuml;gen der Politiker werden in den kommenden Monaten auffliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/ausblick-2013-die-krise-kommt-nach-europa-zurueck-a-873829.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vorsicht: Deutsche im Shoppingwahn!<\/strong><br>\nIn den letzten Tagen vor dem Weihnachtsfest sollten Deutschlands Innenst&auml;dte nach M&ouml;glichkeit gemieden werden. Die Gefahr ist gro&szlig;, von kaufw&uuml;tigen Massen erdr&uuml;ckt zu werden, denn: Die Deutschen sind im  &bdquo;Weihnachts-Shopping-Wahn&ldquo;. So zumindest titelt Bild.de hier. Der Einzelhandel hofft auf den ganz gro&szlig;en Run in den kommenden Tagen, hei&szlig;t es weiter. Irgendwie wollen die angef&uuml;hrten Zahlen aber nicht so recht zur spitzen These passen. Denn, wie Bild.de richtig schreibt, bleibt der Einzelhandel bei seiner Prognose: &bdquo;1,5 Prozent Plus beim Umsatz &ndash; insgesamt 80,4 Milliarden Euro &ndash; im Weihnachtsgesch&auml;ft.&ldquo; Etwas weniger richtig ist die Schlussfolgerung: &bdquo;So schlecht kann der Verkauf also nicht laufen.&ldquo; Das Problem: Der Handelsverband HDE gibt seine Zahlen nur in nominaler Rechnung an, ber&uuml;cksichtigt also unterj&auml;hrige Preissteigerungen. Die Kieler &Ouml;konomen vom Institut f&uuml;r Weltwirtschaft rechnen in ihrer eben ver&ouml;ffentlichten Konjunkturprognose mit einer Inflation von 2,0 Prozent in diesem Jahr. Hei&szlig;t also: Unterm Strich m&uuml;ssen Deutschlands Einzelh&auml;ndler im Weihnachtsgesch&auml;ft sogar ein reales Minus von rund einem halben Prozent hinnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftswunder.ftd.de\/2012\/12\/18\/vorsicht-deutsche-im-shoppingwahn\/\">Wirtschaftswunder<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Auf die nicht nur von Bild.de, sondern auch von der Nachrichten-Agentur dpa betriebene Sch&ouml;nf&auml;rberei der Weihnachtsums&auml;tze des Einzelhandels durch das Verschweigen der realen Ver&auml;nderungsrate zum Vorjahr hatten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15268#h17\">die NachDenkSeiten bereits am 28.11.2012 hingewiesen<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Bei dem von der dpa berichteten 1,5 prozentigen Umsatzanstieg im Weihnachtsgesch&auml;ft auf 80,4 Mio. Euro handelt es sich um einen nominalen (d.h. nicht um die Inflation bereinigten) Umsatzanstieg. Die vom Statistischen Bundesamt f&uuml;r den Monat September 2012 ver&ouml;ffentlichte einzelhandelsspezifische Inflationsrate ohne den Tankstellenumsatz liegt jedoch bei 2,1 Prozent (mit Tankstellenumsatz: 2,4 Prozent). Von einem tats&auml;chlichen &ldquo;Rekordumsatz&rdquo; im Weihnachtsgesch&auml;ft kann mithin keine Rede sein, denn der reale (inflationsbereinigte) Einzelhandelsumsatz im Weihnachsgesch&auml;ft wird sich laut vorliegender Prognose um ca. -0,6 Prozent (= 1,5% .\/. 2,1%) gegen&uuml;ber dem Vorjahr reduzieren.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Auch die heutige Verlautbarung des Ifo-Instituts zur Entwicklung des Ifo-Index im Gro&szlig;- und Einzelhandel l&auml;&szlig;t vermuten, da&szlig; die Einzelhandelsunternehmen mit dem Verlauf des Weihnachtsgesch&auml;ftes &ndash; entgegen dem von Bild.de behaupteten &bdquo;Weihnachts-Shopping-Wahn&ldquo; &ndash; eher unzufrieden sind:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;In den beiden Handelsstufen hat sich der Gesch&auml;ftsklimaindikator abgeschw&auml;cht. Im Gro&szlig;- wie im Einzelhandel sind die befragten Unternehmer weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Gesch&auml;ftslage und etwas skeptischer mit Blick auf den weiteren Gesch&auml;ftsverlauf.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Passend dazu: Ifo-Index steigt: Firmenchefs gehen optimistisch ins neue Jahr<\/strong><br>\nDie Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im Dezember den zweiten Monat in Folge aufgehellt. Der Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex stieg um 1,0 auf 102,4 Punkte und damit auf den h&ouml;chsten Wert seit Juli, teilte das M&uuml;nchner Ifo-Institut am Mittwoch zu seiner Umfrage unter 7000 Managern mit. (&hellip;) Die Firmenchefs sch&auml;tzten die Aussichten f&uuml;r die kommenden sechs Monate optimistischer ein. Das Barometer f&uuml;r die Gesch&auml;ftserwartungen kletterte um 2,7 auf 97,9 Punkte. Die Lage wurde dagegen schlechter bewertet. Dieser Index fiel 1,0 auf 107,1 Z&auml;hler. (&hellip;) Einen Lichtblick lieferte vor allem die Industrie. &ldquo;Die Gesch&auml;ftserwartungen verzeichneten den st&auml;rksten Anstieg seit August 2009&rdquo;, sagte Sinn. &ldquo;Auch die Erwartungen an das Exportgesch&auml;ft sind erneut gestiegen.&rdquo; (&hellip;) Im Gro&szlig;- und Einzelhandel tr&uuml;bte sich das Gesch&auml;ftsklima dagegen ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/nachrichten\/ifo-index-steigt-firmenchefs-gehen-optimistisch-ins-neue-jahr-\/7541334.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Das seit vielen Jahren altbekannte Bild: Die Exportindustrie boomt, Gro&szlig;- und Einzelhandel schw&auml;cheln. Auch die industriellen Auftragseing&auml;nge f&uuml;r den Monat Oktober zeigen die einseitige Fixierung der deutschen Industrie auf die Exporte. Das hiesige Lohn- und Sozialdumping der vergangenen 15 Jahre f&uuml;hrt nicht nur gegen&uuml;ber den Staaten der Eurozone zu erschlichenen &ldquo;Wettbewerbsvorteilen&rdquo;, sondern &ndash; wegen des f&uuml;r die deutsche Industrie sehr vorteilhaften Euro-Umtauschkurses &ndash; auch gegen&uuml;ber den Staaten au&szlig;erhalb der Eurozone. Es scheint jedoch sehr fraglich, ob die &uuml;brigen Staaten auf Dauer dazu bereit und &ouml;konomisch dazu in der Lage sind, wegen der sehr hohen deutschen Exporte ihre eigenen BIP-Wachstumsraten permanent zu reduzieren und ihre Auslandsverschuldung gegen&uuml;ber Deutschland zu erh&ouml;hen. F&uuml;r die USA, die aktuell sehr stark von der deutschen &ldquo;Exportoffensive&rdquo; betroffen sind, gilt dies wegen der bereits heute sehr hohen Auslandsverschuldung in besonderem Ma&szlig;e. Bei einem aus den &ouml;konomischen Schieflagen innrhalb der Eurozone resultierenden Auseinanderbrechen der Eurozone w&uuml;rden die deutschen Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse wegen einer drastischen Aufwertung der dann wieder eingef&uuml;hrten DM ohnehin wie Schnee in der Sonne dahinschmelzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Irre: ein Tabaklobbyist als Ethikberater der EU<\/strong><br>\nKlarheit im Lobbyskandal um Ex-EU-Gesundheitskommissar John Dalli gibt es immer noch nicht. Dalli will nun gegen die Tabakfirma Swedish Match klagen. Immerhin bringt der Skandal einige Missst&auml;nde ans Licht: ein Seitenwechsler mit privilegiertem Zugang soll Ethikberater der EU-Kommission bleiben und die EU-Kommission beachtet die WHO-Empfehlungen zum Umgang mit der Tabaklobby nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/12\/irre-ein-tabaklobbyist-als-ethikberater-der-eu\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kooperation Uni K&ouml;ln\/Bayer AG<\/strong><br>\nDas Urteil des K&ouml;lner Verwaltungsgerichts zur Auseinandersetzung um die Einsichtnahme in den Kooperationsvertrag zwischen der Universit&auml;tsklinik K&ouml;ln und der Bayer HealthCare AG: \n<blockquote><p><em>&bdquo;Ein &uuml;berwiegendes Interesse der Allgemeinheit an der Gew&auml;hrung des Informationszugangs w&auml;re zudem nur hinsichtlich derjenigen Vertragsbestimmungen zu erw&auml;gen, die Auswirkungen auf die Forschungst&auml;tigkeit der Beklagten haben, nicht aber hinsichtlich derjenigen Regelungen der Rahmenvereinbarung, die ausschlie&szlig;lich die wirtschaftliche Verwertung etwaiger Forschungsergebnisse betreffen. Der Antrag auf Informationszugang konnte daher vollumf&auml;nglich abgelehnt werden, die Klage ist insgesamt unbegr&uuml;ndet.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.justiz.nrw.de\/nrwe\/ovgs\/vg_koeln\/j2012\/13_K_2679_11urteil20121206.html\">Verwaltungsgericht K&ouml;ln<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG): Das Gericht hatte sich in seiner Entscheidung &uuml;ber das Votum des NRW-Landesbeauftragten f&uuml;r Informationsfreiheit hinweg gesetzt, der eine Einsichtnahme bef&uuml;rwortet hatte (siehe <a href=\"http:\/\/www.cbgnetwork.org\/3465.html\">hier<\/a>). Anders als das Gericht hatte der Landesbeauftragte den Vertrag eingesehen und darin keine forschungsrelevanten Inhalte, die einer Ver&ouml;ffentlichung entgegenstehen, gefunden. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren sieht daher gute Chancen in der Berufungsverhandlung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>U-Multirank: mehrdimensionales Hochschulranking setzt sich international durch<\/strong><br>\nVergleich gew&uuml;nscht! Die Europ&auml;ische Kommission nimmt den Wunsch nach Transparenz im europ&auml;ischen Hochschulraum ernst. Sie f&ouml;rdert in einem zun&auml;chst zweij&auml;hrigen Projekt die Implementierung von &bdquo;U-Multirank&ldquo;, einem europa- und weltweiten Ranking-System, das in seiner Logik dem CHE-Ranking gleicht. Das internationale Ranking wird von einem europ&auml;ischen Konsortium unter Federf&uuml;hrung des CHE und des Centers for Higher Education Policy Studies (CHEPS) entwickelt und durchgef&uuml;hrt&hellip;<br>\nDas Konzept von U-Multirank lehnt sich an das CHE Ranking an&hellip;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.che-ranking.de\/cms\/?getObject=2&amp;getNewsID=1501&amp;getCB=398&amp;getLang=de\">CHE<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/europa.eu\/rapid\/press-release_IP-12-1373_en.htm#PR_metaPressRelease_bottom\">Presseerkl&auml;rung der Europ&auml;ischen Kommission, New ranking targets 500 universities<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &Ouml;sterreich und die Schweiz sind aus dem CHE-Ranking ausgeschieden, diesem Ausstieg schlie&szlig;en sich immer mehr Fachgesellschaften (Soziologen, Historiker, Erziehungswissenschaften) und Unis, <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1451-ranking-ausstieg.php\">wie etwa Leipzig und Hamburg an<\/a> und die EU-Kommission in ihrem Wettbewerbswahn steigt ein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Norman Birnbaum: Von Gewalt durchsetzt<\/strong><br>\nDie Idee einer von Feinden umzingelten Nation entstand nicht am 11. September 2001, aber viele US-Amerikaner fanden sie an diesem Tag best&auml;tigt.<br>\nDer Kampf gegen Gewaltkriminalit&auml;t war immer und ist noch eine nur schlecht verschleierte Kampagne zur Kontrolle von Immigranten und Minderheiten. Eine perverse Interpretation des Zweiten Verfassungszusatzes &ndash; der das Waffentragen f&uuml;r &ouml;ffentliche Zwecke wie lokale Milizen legitimierte &ndash; erlaubt es Privatpersonen, gro&szlig;e Arsenale von Schusswaffen anzuh&auml;ufen. Es gibt in den USA genauso viele Waffen aller Art wie Einwohner: 300 Millionen. Eines der meistgenannten Motive f&uuml;r individuellen Waffenbesitz ist nicht etwa die Jagd, sondern der Schutz vor &bdquo;Verbrechen&ldquo;. Ergebnis ist ein riesiges Ausma&szlig; h&auml;uslicher Gewalt&hellip;<br>\nDie Militarisierung gro&szlig;er Teile unserer Kultur (stellvertretend f&uuml;r viele und besonders unsere kriegstreiberischsten Politiker, Professoren und Publizisten) ist Teil einer allgemeinen Legitimierung von Gewalt&hellip;<br>\nTrotz starker kirchlicher, famili&auml;rer und nachbarschaftlicher Institutionen in gro&szlig;en Teilen unserer Gesellschaft geht gegenseitige F&uuml;rsorge und Solidarit&auml;t in unserer Kultur immer mit einem Selbstbehauptungswahn einher, als sei niemand wirklich auf Unterst&uuml;tzung angewiesen&hellip;<br>\nDie Seelsorge der Kirchen l&auml;sst viele au&szlig;en vor. In einer komplexen und sich ver&auml;ndernden Gesellschaft, in der viele darum k&auml;mpfen und daran scheitern, ihren Platz zu finden, sind individuelle Abst&uuml;rze unvermeidlich &ndash; sie bringen jede Menge Hass hervor. Diese verlorenen Seelen wandern durch eine Landschaft, die von Gewaltdarstellungen in Filmen und Druckerzeugnissen, im Fernsehen und im Internet verseucht ist.<br>\nDie Nation betrauert die Toten von Connecticut, aber niemand denkt an die Hochzeitsgesellschaften in Asien, die von unseren Drohnen getroffen werden. Das ist verst&auml;ndlich: Wir bereiten uns l&auml;ngst auf den n&auml;chsten Horror zu Hause vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Waffen-in-den-USA\/!107609\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> NDS-Freund Norman Birnbaum hat wieder einmal einen sehr lesenswerten Artikel geschrieben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zum Tod von Peter Struck<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Von Gregor Gysi<\/strong><br>\n&Uuml;ber viele Jahre konnte und durfte ich mit Peter Struck zusammenarbeiten. Er war flei&szlig;ig, engagiert und verlor nie das Gef&uuml;hl f&uuml;r die Situation der Bev&ouml;lkerung, f&uuml;r Menschen in Armut. Er konnte sich freundschaftlich, kollegial und solidarisch verhalten, inzwischen eher eine Rarit&auml;t in der Politik. Er besa&szlig; auch Humor und war lebenslustig, fuhr &ndash; f&uuml;r mich v&ouml;llig unverst&auml;ndlich &ndash; gerne Motorrad. Wir sollten versuchen, ihn mit seiner Lebenslust in Erinnerung zu behalten. Seinen Angeh&ouml;rigen dr&uuml;cke ich mein tief empfundenes Beileid aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/tiefe-trauer-tod-peter-struck\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><strong>Von Wolfgang Lieb<\/strong><br>\nMan erschrickt besonders, wenn jemand pl&ouml;tzlich stirbt, der etwa im gleichen Alter ist. Ich habe Peter Struck noch in meiner Bonner Zeit, als ich im Kanzleramt arbeitete, kennen und menschlich sch&auml;tzen gelernt. Er war anders als die &uuml;blichen Politiker. Er war offen, bescheiden, witzig und ernsthaft zugleich. Er war ein offener Diskussionspartner und jemand, mit dem man sich gerne traf und mit dem man wunderbar Fu&szlig;ball gucken konnte.<br>\nGerade weil er damals so anders war, als die Mehrheit der Politiker, die ich sonst so kennengelernt habe, h&auml;tte ich damals nie gedacht, welche &bdquo;Karriere&ldquo; er noch  machen w&uuml;rde. Ich habe mir nicht vorstellen k&ouml;nnen, dass er als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, die ersten Abweichungen der Schr&ouml;der-Regierung vom Berliner Programm, aber vor allem auch vom Wahlprogramm der SPD des Jahres 1998 gegen&uuml;ber der Fraktion durchsetzte. Und ich h&auml;tte mir nicht ausmalen k&ouml;nnen, dass er jemals h&auml;tte Verteidigungsminister werden wollen oder k&ouml;nnen und in dieser Funktion der Bev&ouml;lkerung die Legende auftischen w&uuml;rde, dass die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland auch am Hindukusch verteidigt w&uuml;rde.<br>\nVielleicht irre ich mich ja, aber ich hatte danach immer bei ihm herausgesp&uuml;rt, dass er menschlich darunter (auch) gelitten hat, was er in seinen politischen Funktionen vertreten hat oder musste.<br>\nF&uuml;r mich ist der bekennende Motorradfahrer und sensible Mensch immer auch ein Beispiel, was die parteipolitischen und zumal die Regierungszw&auml;nge, wenn man darin eine wichtige Rolle eingenommen hat, an Deformationen bewirkt. Ich war froh, dass er und nicht andere Bewerber Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung geworden ist, weil ich damit die begr&uuml;ndete Hoffnung verbunden hatte, dass diesem sozialdemokratischen Think-Tank eine gewisse Freiheit gegen&uuml;ber den taktischen Klimmz&uuml;gen der SPD und vor allem ihrer derzeitigen F&uuml;hrung garantiert war. Es wird nicht einfach, einen geeigneten Nachfolger zu finden. (Wolfgang Lieb)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Deutsche Bank direkt zu Gef&auml;ngnis umgebaut,&nbsp;um Zeit und Ermittlungsarbeit zu sparen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2012\/12\/deutsche-bank-direkt-zu-gefangnis.html\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(RS\/WL\/AM)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15521","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15521","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15521"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15521\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15528,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15521\/revisions\/15528"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15521"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15521"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15521"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}