{"id":155244,"date":"2026-08-21T16:30:25","date_gmt":"2026-08-21T14:30:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244"},"modified":"2026-08-21T16:38:37","modified_gmt":"2026-08-21T14:38:37","slug":"hinweise-des-tages-ii-738","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h01\">&laquo;Die Einsch&auml;tzungen der westlichen Regierungen in Bezug auf den Ukraine-Krieg waren falsch&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h02\">Bundeswehr unterst&uuml;tzt Polen beim Ausbau von Grenzbefestigungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h03\">Nord Stream: Tusk spricht sich gegen Strafverfolgung von Verd&auml;chtigen aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h04\">Wettbewerbsf&auml;higkeit: Nina Warken k&uuml;ndigt weitere Reformen zur Entlastung von Unternehmen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h05\">&Ouml;lpreise: Polen plant befristete Steuererh&ouml;hung f&uuml;r Energiekonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h06\">Braunkohle-Ausstieg 2030 vor dem Aus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h07\">Beihilfe zum V&ouml;lkermord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h08\">&bdquo;Unverantwortlich&ldquo;, &bdquo;Heuchelei&ldquo; &ndash; USA und Russland attackieren Baerbock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h09\">Wetten auf Waldbr&auml;nde, Kriege und Sport: Wie Prognosem&auml;rkte fast alles zu Geld machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h10\">Niemand hat um KI gebeten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h11\">Mehr Todesf&auml;lle durch Behandlungsfehler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h12\">Uwe Steimle gibt nach Stauffenberg-Aussage Unterlassungserkl&auml;rung ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h13\">&bdquo;Vernichtendes Zeugnis&ldquo; &ndash; &bdquo;Correctiv&ldquo; verliert vor Gericht wegen Bericht &uuml;ber zu Guttenberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h14\">&ldquo;Hospiz darf AfD-Kandidatin nicht k&uuml;ndigen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h15\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&laquo;Die Einsch&auml;tzungen der westlichen Regierungen in Bezug auf den Ukraine-Krieg waren falsch&raquo;<\/strong><br>\nJe mehr Zeit vergeht, desto deutlicher wird, dass die Einsch&auml;tzungen der westlichen Regierungen zum Krieg in der Ukraine falsch waren. Erinnern Sie sich daran, dass unsere &laquo;Experten&raquo; in den Jahren 2022 bis 2025 behaupteten, Russland habe keine Raketen, keine Panzer und keine Munition mehr, Wladimir Putin habe Krebs und so weiter. Seit Ende 2025 wird uns verk&uuml;ndet, dass Russland uns angreifen wolle.<br>\nHeute ist es die Ukraine, die verzweifelt nach Flugabwehrraketen sucht, und ihre Verb&uuml;ndeten weigern sich, ihr welche zu geben, weil sie Angst vor einer zuk&uuml;nftigen russischen Invasion haben! Im Jahr 2023 hatte ich geschrieben, dass der Ukraine die Flugabwehrraketen ausgehen w&uuml;rden. Unsere Politiker sahen darin russische Desinformation und haben absolut nichts unternommen.<br>\nErst jetzt wird immer deutlicher, dass die Einsch&auml;tzungen der westlichen Regierungen in Bezug auf den Ukraine-Krieg falsch waren. Im Grunde genommen zeigt die EU damit, dass sie den Krieg um das Narrativ verloren hat. Deshalb muss man alle anderen Stimmen zum Schweigen bringen, das Internet blockieren und so weiter. Man hat Angst vor diesen Stimmen. Man bem&uuml;ht die &laquo;hybride Kriegf&uuml;hrung&raquo; &ndash; von der niemand weiss, was sie ist, aber man spricht st&auml;ndig dar&uuml;ber &ndash;, um die Wahrnehmung der Menschen zu beeinflussen und zu kontrollieren. Hatte man vor vier Jahren gesagt, die Ukraine werde verlieren, spielte das keine Rolle, denn man war in der EU so &uuml;berzeugt, dass die Ukraine gegen Russland gewinnen w&uuml;rde. Heute ist es offensichtlich, dass die Ukraine verliert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zgif.ch\/2026\/08\/19\/die-einschaetzungen-der-westlichen-regierungen-in-bezug-auf-den-ukraine-krieg-waren-falsch\/\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Verhandlungskiller<\/strong><br>\nDer Mythos eines milit&auml;rischen Sieges der Ukraine h&auml;lt sich wacker. Doch er versperrt den Weg zu ernsthaften Friedensgespr&auml;chen.<br>\nWer den Krieg in der Ukraine nur am Rande verfolgt, mag es f&uuml;r entt&auml;uschend oder gar unerkl&auml;rlich halten, dass die j&uuml;ngsten Angriffe Kiews auf russisches Territorium keine Auswirkungen auf das Geschehen an der Front hatten. Wer den Krieg hingegen aufmerksam verfolgt hat, wird darin den j&uuml;ngsten Beweis daf&uuml;r erkennen, dass es keine realistische milit&auml;rische L&ouml;sung f&uuml;r den Konflikt gibt.<br>\nAnfang dieses Sommers hatte der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj eine 40-t&auml;gige Kampagne mit schweren Angriffen in Russland angek&uuml;ndigt. Das erkl&auml;rte Ziel: die russische F&uuml;hrung unter Druck setzen, den Krieg beenden. Die Mainstream-Medien berichteten triumphierend &uuml;ber die Sch&auml;den, die die Ukraine mit ihren von den USA unterst&uuml;tzten Drohnenangriffen auf russischem Boden anrichtete. Es hie&szlig;, die Ukraine werde &bdquo;jetzt das Blatt wenden&ldquo;, habe die &bdquo;entscheidende Oberhand&ldquo; und sei sogar dabei, &bdquo;den Krieg zu gewinnen&ldquo;.<br>\nDoch detaillierte Analysen der tats&auml;chlichen Frontverl&auml;ufe zeigten, dass sich vor Ort kaum etwas ge&auml;ndert hatte, als die 40-Tage-Frist Anfang August ablief.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/verhandlungskiller-9249\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundeswehr unterst&uuml;tzt Polen beim Ausbau von Grenzbefestigungen<\/strong><br>\nSteine an der Grenze, Minen in der R&uuml;ckhand: Polens Armee befestigt die Grenze zu Kaliningrad &ndash; mithilfe der Bundeswehr. Der Einsatz der deutschen Soldaten soll bis Oktober gehen. Falls die Russen angreifen, stehen wir gemeinsam bereit, so die Nachricht. [&hellip;]<br>\nEs ist auch die Ostgrenze der Nato. Sie soll befestigt werden &ndash; und Bundeswehrsoldaten helfen dabei. Generalmajor Tilo Maedler reckt das Kinn Richtung Russland. &ldquo;Sollen sie uns sehen &ndash; dann wissen sie gleich, mit wem sie es tun zu haben. Das dient auch der Abschreckung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Pioniere-in-Polen-Bundeswehr-unterstuetzt-Grenzbefestigung-id31216603.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Litauen baut nahe Belarus Camp f&uuml;r Bundeswehr- und Nato-Soldaten<\/strong><br>\nLitauen investiert in ein neues Milit&auml;rcamp, um Soldaten der Bundeswehr und anderer Nato-L&auml;nder unterbringen zu k&ouml;nnen. Die Bundeswehr soll mit einer Brigade einziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-08\/militaercamp-litauen-rudninkai-nato-bundeswehr\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nord Stream: Tusk spricht sich gegen Strafverfolgung von Verd&auml;chtigen aus<\/strong><br>\nPolens Ministerpr&auml;sident spricht sich gegen eine strafrechtliche Verfolgung der Nord-Stream-Verd&auml;chtigen in Deutschland aus. In Kroatien wurde f&uuml;r einen Verd&auml;chtigen Untersuchungshaft angeordnet.<br>\nDer polnische Ministerpr&auml;sident Donald Tusk hat sich erneut gegen eine strafrechtliche Verfolgung der Verd&auml;chtigen im Fall der gesprengten Nord-Stream-Pipelines durch Deutschland ausgesprochen, wie TVP World berichtet. &bdquo;Diejenigen, die diese Pipeline gebaut haben, sollten sich sch&auml;men, nicht diejenigen, die sie au&szlig;er Betrieb gesetzt haben&ldquo;, sagte Tusk demnach.<br>\nHintergrund ist die Festnahme des ukrainischen Verd&auml;chtigen Vladimir Z. in Kroatien. Z. war am Mittwoch in der kroatischen Stadt Pula auf Grundlage eines Europ&auml;ischen Haftbefehls festgenommen worden. Ein Gericht in Pula ordnete laut AFP am Donnerstag Untersuchungshaft an. Als Grund wurde laut dem Bericht Fluchtgefahr genannt. &Uuml;ber eine m&ouml;gliche Auslieferung muss demnach das zust&auml;ndige kroatische Gericht entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/tusk-spricht-sich-gegen-strafverfolgung-von-nord-stream-verdaechtigen-aus-10314945\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wettbewerbsf&auml;higkeit: Nina Warken k&uuml;ndigt weitere Reformen zur Entlastung von Unternehmen an<\/strong><br>\nDeutsche Unternehmen m&uuml;ssten wieder wettbewerbsf&auml;higer werden, sagt die Kanzleramtschefin. Erste Reformen seien bereits auf dem Weg, weitere sollen im Herbst folgen.<br>\nKanzleramtschefin Nina Warken (CDU) hat weitere Reformen f&uuml;r Herbst angek&uuml;ndigt, um die Wirtschaft zu entlasten. Deutschland m&uuml;sse wettbewerbsf&auml;higer werden, als es jetzt gerade ist, sagte Warken im ZDF-Morgenmagazin. Das sei auch das Ziel der Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-08\/kanzleramtschefin-nina-warken-unternehmen-reformen-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das scheint ein Ping-Pong-Spiel vor aller Augen zu sein. Die Wirtschaftsverb&auml;nde fordern zum x-Ten &ldquo;Reformen&rdquo; (Lohn- und Sozialk&uuml;rzungen), und die Bundesregierung in Person von Warken katzbuckelt &ndash; schlie&szlig;lich sieht man das alles genauso (die anspruchsvollen, aber faulen Arbeitnehmer; die viel zu hohen L&ouml;hne, die gek&uuml;rzt werden m&uuml;ssen). Warken erz&auml;hlt nat&uuml;rlich den &uuml;blichen Unsinn: dass die Wettbewerbsf&auml;higkeit gesteigert werden m&uuml;sse, als w&auml;re Deutschland nicht angesichts des &uuml;berbordenden Au&szlig;enhandels&uuml;berschusses viel *zu wettbewerbsf&auml;hig*; dass die weiteren K&uuml;rzungen (&ldquo;Reformen&rdquo;) die Wirtschaft voranbringen w&uuml;rden, obwohl sie in Wirklichkeit die Binnenwirtschaft und damit den entscheidenden Teil der Wirtschaft weiter ruiniert; dass diese Politik der Umverteilung von unten nach oben, des Wohlstandsentzugs bei der &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheit, bei weiten Teilen von Unter- und Mittelschicht, irgendwann in Form von Wohlstand zur&uuml;ckk&auml;me, was weder geplant noch m&ouml;glich ist (mehr Wohlstand durch weniger Geld). Immerhin ein wahres Wort: dass die Politik der Bundesregierung harte &ldquo;Einschnitte&rdquo; bedeutet und die Bundesregierung unbeliebt macht &ndash; zu Recht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Ouml;lpreise: Polen plant befristete Steuererh&ouml;hung f&uuml;r Energiekonzerne<\/strong><br>\nPolen will gro&szlig;e Kraftstoffkonzerne vor&uuml;bergehend st&auml;rker besteuern. Das soll indirekt Geld f&uuml;r energieintensive Industrien generieren und ihre Wettbewerbsf&auml;higkeit sichern.<br>\nDie polnische Regierung plant eine befristete Erh&ouml;hung der K&ouml;rperschaftssteuer f&uuml;r gro&szlig;e Energieversorger und Kraftstoffunternehmen. Mit den Einnahmen sollen Hilfen f&uuml;r energieintensive Industrien finanziert werden. Der Steuersatz solle im Jahr 2027 von derzeit 19 Prozent auf 30 Prozent steigen, hie&szlig; es in einem am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Gesetzentwurf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/energie\/oelpreise-polen-plant-befristete-steuererhoehung-fuer-energiekonzerne\/100248695.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die polnische Regierung kann also &Uuml;bergewinne identifizieren und besteuern &ndash; die deutsche kann das irgendwie nicht. Seltsam, seltsam.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Braunkohle-Ausstieg 2030 vor dem Aus?<\/strong><br>\nBleibt es in NRW beim geplanten Ausstieg aus der Braunkohle-Verstromung im Jahr 2030 oder verl&auml;ngert sich die Laufzeit der NRW-Kraftwerke noch einmal um drei weitere Jahre? Die Entscheidung dar&uuml;ber sollte in wenigen Tagen fallen &ndash; daraus wird aber wohl nichts.<br>\nBis 2038 wird Deutschland aus der Kohle aussteigen, so ist es beschlossen. In Nordrhein-Westfalen soll es schon deutlich fr&uuml;her soweit sein. Die schwarz-gr&uuml;ne Landesregierung hatte den Ausstieg aus der Kohle auf 2030 vorgezogen. Und Ende 2022 hatte auch der Bundestag konkret beschlossen, dass die drei Braunkohlebl&ouml;cke Neurath F und G und Niederau&szlig;em K im Rheinischen Braunkohlerevier schon 2030 vom Netz gehen.<br>\n&Uuml;bergangszeit bis 2033?<br>\nAllerdings unter Vorbehalt: Bis zum 15. August 2026 kann der Bund die Notbremse ziehen und den Kohleausstieg nach hinten schieben. Dann k&ouml;nnten die Kraftwerksbl&ouml;cke in eine Reserve &uuml;berf&uuml;hrt werden und bis Ende 2033 am Netz bleiben. Daf&uuml;r muss die Bundesregierung bis zum Stichtag einen Revisionsbericht vorlegen.<br>\nWie die Rheinische Post zuerst berichtete, scheint der Bericht nicht rechtzeitig fertig zu werden. Auf Nachfrage des WDR best&auml;tigt das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Energie: Der Evaluationsbericht sei noch nicht fertig. Die Auswertung werde vorbereitet &ndash; und &ldquo;den Ergebnissen kann nicht vorweggegriffen werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/wirtschaft\/braunkohle-ausstieg-nrw-2030-fraglich-100.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Greenpeace ruft zu einer Protestmail auf und meint <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.de\/klimaschutz\/energiewende\/kohleausstieg\">&ldquo;Kohleausstieg: Je schneller desto besser f&uuml;rs Klima&rdquo;<\/a>. Aber angesichts keiner Kernkraftwerke und fehlender Gaskraftwerke stellt sich dann die Frage, mit welchen konstanten Energietr&auml;gern insbesondere ab dem Jahr 2030 (aber vielleicht auch bereits fr&uuml;her) in Deutschland als Industriestandort Strom g&uuml;nstig hergestellt werden soll. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Wirtschaftsministerium: Kohleausstiegs-Bericht kommt sp&auml;ter<\/strong><br>\nDas Bundeswirtschaftsministerium legt einen wichtigen Bericht zum f&uuml;r 2030 geplanten Kohleausstieg in Nordrhein-Westfalen nicht rechtzeitig vor. Die Erarbeitung werde weitere Zeit in Anspruch nehmen, sagte das Ministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Eigentlich sollte der Bericht zum 15. August erstellt werden. Zuvor hatten die &laquo;Rheinische Post&raquo;, &laquo;Spiegel&raquo; und &laquo;Welt&raquo; &uuml;ber die Verz&ouml;gerung berichtet. (&hellip;)<br>\nMan werde den Bericht &laquo;schnellstm&ouml;glich nach Abschluss der vorgesehenen Analysen vorlegen&raquo;, versicherte das Ministerium. Im Kohleverstromungsbeendigungsgesetz ist vorgesehen, dass die Bundesregierung die Auswirkungen des Ausstiegs unter anderem auf Versorgungssicherheit und Strompreise zu festgesetzten Zeitpunkten &uuml;berpr&uuml;ft.<br>\nDas Ministerium begr&uuml;ndete den Verzug mit in diesem Jahr anstehenden Ausschreibungen f&uuml;r Kapazit&auml;ten zur Stromerzeugung, die f&uuml;r den Bericht ber&uuml;cksichtigt werden sollten. Geplant ist der Bau von Gaskraftwerken. Angepeilt werden insgesamt 11 Gigawatt neuer Kapazit&auml;ten, die sp&auml;testens Ende 2031 am Netz sein sollen.<br>\nDie neuen Anlagen sollen zun&auml;chst Erdgas verbrennen, was mit dem Aussto&szlig; sch&auml;dlicher Klimagase verbunden ist. Sp&auml;testens 2045 sollen die Gaskraftwerke dann klimaneutral mit Wasserstoff laufen. Die neuen Anlagen sollen die Stromversorgung trotz des Kohleausstiegs sichern und den Ausbau von &Ouml;kostrom flankieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2026-08\/11\/wirtschaftsministerium-kohleausstiegs-bericht-kommt-spaeter\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Den Bericht wolle das Ministerium &ldquo;schnellstm&ouml;glich nach Abschluss der vorgesehenen Analysen vorlegen&rdquo;. Vermutlich werden diese Analysen erst nach den Landtagswahlen abgeschlossen sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Beihilfe zum V&ouml;lkermord<\/strong><br>\nZur deutschen Staatsr&auml;son geh&ouml;rt die Sicherheit eines Staates, der Genozid an einer Bev&ouml;lkerungsgruppe ver&uuml;bt.<br>\nIm September 2025 stellte eine unabh&auml;ngige Untersuchungskommission der Vereinten Nationen fest, dass Israel in Gaza V&ouml;lkermord begeht. Dies ist keine Randmeinung, kein Kommentar einer einzelnen Organisation, sondern die nach eigener Einsch&auml;tzung der Vereinten Nationen &bdquo;bislang autoritativste UN-Feststellung&ldquo; zu diesem Vorwurf. Gleichzeitig h&auml;lt die deutsche Bundesregierung unver&auml;ndert daran fest, dass die Sicherheit ebendieses Staates zur deutschen Staatsr&auml;son geh&ouml;re. Was bedeutet es, wenn beides zugleich wahr ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/beihilfe-zum-volkermord\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Unverantwortlich&ldquo;, &bdquo;Heuchelei&ldquo; &ndash; USA und Russland attackieren Baerbock<\/strong><br>\nAnnalena Baerbock steht f&uuml;r ihre Rolle im Auswahlverfahren f&uuml;r die Nachfolge von UN-Generalsekret&auml;r Guterres in der Kritik. Die USA sehen eine &bdquo;Kompetenz&uuml;berschreitung&ldquo;. Auch Russland &auml;u&szlig;ert sich.<br>\nRussland und die USA werfen Annalena Baerbock vor, sich als Pr&auml;sidentin der UN-Generalversammlung bei der Auswahl des n&auml;chsten UN-Generalsekret&auml;rs in Kompetenzen des Sicherheitsrats eingemischt zu haben. Russland sei besorgt &bdquo;&uuml;ber die Rolle, die sich die Pr&auml;sidentin der Generalversammlung selbst zuzuschreiben versucht&ldquo;, sagte der russische UN&#8209;Botschafter Wassili Nebensja in New York. Damit schloss er sich einer Kritik vom Vortag aus den USA an, in der Baerbock unter anderem &bdquo;Heuchelei&ldquo; unterstellt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a8775fec3692834ff6d7bef\/baerbock-streit-um-ihre-un-rolle-eskaliert-usa-sieht-kompetenzueberschreitung.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wetten auf Waldbr&auml;nde, Kriege und Sport: Wie Prognosem&auml;rkte fast alles zu Geld machen<\/strong><br>\nAuf den Kriegsbeginn mit dem Iran wetten? Oder auf die Ausbreitung eines Waldbrandes? Auf Prognosem&auml;rkten wie Polymarket und Kalshi werden mit solchen Wetten Millionengewinne erzielt. Immer wieder gibt es den Verdacht, dass einzelne Nutzer:innen dabei von geheimen Informationen profitieren. Auch Donald Trump Jr. ist mit beiden Plattformen eng verbunden. Polymarket bewirbt sein Angebot mit bezahlten Anzeigen auf X (fr&uuml;her Twitter) gezielt auch f&uuml;r Menschen in &Ouml;sterreich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/prognosemaerkte-wetten-polymarket-kalshi-oesterreich\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Niemand hat um KI gebeten<\/strong><br>\nNicht Konsumnachfrage auf dem &raquo;freien Markt&laquo; hat uns den KI-Boom beschert, sondern hochkonzentriertes Kapital, das von wenigen m&auml;chtigen M&auml;nnern kontrolliert wird. Entsprechend sollten auch sie, und nicht wir, f&uuml;r seine verheerenden Folgen aufkommen.<br>\nDie gro&szlig;en Tech-Unternehmen haben seit Beginn des KI-Booms eine Billion Dollar in K&uuml;nstliche Intelligenz investiert. Nahezu die gesamte Summe floss in den Bau von Rechenzentren, den Kauf von Chips f&uuml;r diese Zentren sowie in die Errichtung der Energiesysteme, die sie mit Strom versorgen und k&uuml;hlen.<br>\nDiese Billion h&auml;tte f&uuml;r alles M&ouml;gliche verwendet werden k&ouml;nnen. Man h&auml;tte sie in erneuerbare Energien stecken k&ouml;nnen. Man h&auml;tte lebensrettende neue Medikamente entwickeln k&ouml;nnen. Man h&auml;tte Wohnraum, &ouml;ffentliche Infrastruktur oder andere Dinge bauen k&ouml;nnen, die Menschen zum &Uuml;berleben und Wohlf&uuml;hlen brauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/ki-blase-tech-oligarchen-grace-blakeley\/\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der technokratische Putsch<\/strong><br>\nWas den Menschen in den n&auml;chsten Jahren drohen k&ouml;nnte, ist nicht nur das Ende der Freiheit im Internet, sondern auch das Verschwinden jeder Individualit&auml;t. Teil 1 von 2.<br>\nEine internationale &bdquo;selbsternannte Elite&ldquo;, angef&uuml;hrt von Intellektuellen und KI-Pionieren aus den USA, arbeitet seit Jahren daran, ein digitales Gef&auml;ngnis f&uuml;r die Menschheit zu bauen, und ihr Plan steht kurz vor der Vollendung. Mit neuen technischen Standards wie Zero Trust und AIVS, mit KI-Kontrollversagen wie ExploitGym, mit pseudogeopolitischen Krisen wie WAICO sowie mit der spirituellen Bullshit-Rhetorik eines Boston Global Forum (BGF) und der AI World Society (AIWS) soll ein digitaler Totalitarismus unter dem Deckmantel von Schutz und Vertrauen etabliert werden. Eine Dystopie der &bdquo;verifizierten Wahrheit&ldquo;, der Bespitzelung und des gegenseitigen Verrats. Ein Totalitarismus der seines Gleichen sucht, verkauft mit Euphemismen wie Menschenw&uuml;rde, Inklusion und der Gleichheit aller Menschen. Ein digitaler Alptraum, herbeifantasiert von der Technokratie verfallenen Gestalten, die im &Uuml;berfluss leben, in ihrem Leben keinen einzigen Finger ger&uuml;hrt haben und stattdessen von Subventionen, Steuergeldern, dem Finanz-Casino oder dem schmutzigen Geld eines Jeffrey Epsteins leben beziehungsweise lebten. Gestalten, die vor Langweile und Selbst&uuml;berh&ouml;hung den Sinn im Leben in der Kontrolle der Welt und der Menschheit sehen. Sorgen wir daf&uuml;r, dass sie scheitern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-technokratische-putsch\">Manova<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Heimliches KI-Training: Amazon zerst&ouml;rt massenhaft alte B&uuml;cher<\/strong><br>\nDie Werke werden durch den Scanvorgang zerst&ouml;rt. B&uuml;cher werden palettenweise gekauft &ndash; auch in &Ouml;sterreich<br>\nAmazon kauft im gro&szlig;en Stil gewaltige Mengen an B&uuml;chern. Diese werden gescannt und mit ihren Inhalten KI-Modelle trainiert. Anschlie&szlig;end werden die Werke vernichtet. Journalisten konnten nun erstmals nachweisen, wie das gro&szlig;e B&uuml;cherschreddern funktioniert.<br>\nSchon seit geraumer Zeit kursiert in der Buchbranche der Verdacht, dass KI-Firmen den Markt systematisch leerkaufen, um ihre k&uuml;nstliche Intelligenz mit neuen Trainingsdaten zu f&uuml;ttern. H&auml;ndlern fielen in den vergangenen Monaten immer wieder ungew&ouml;hnliche Gro&szlig;bestellungen auf &ndash; mit einer oft scheinbar zuf&auml;lligen Auswahl seltener Titel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/3000000335984\/heimliches-ki-training-amazon-zerstoert-massenhaft-alte-buecher\">der Standard<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mehr Todesf&auml;lle durch Behandlungsfehler<\/strong><br>\nIn Deutschland wurden im vergangenen Jahr mehr als 3.000 medizinische Behandlungsfehler best&auml;tigt. 97 von ihnen hatten t&ouml;dliche Folgen, zeigt eine aktuelle Statistik. Doch die Dunkelziffer liegt vermutlich deutlich h&ouml;her.<br>\nRund 11.700 Verdachtsmeldungen auf medizinische Behandlungsfehler haben Experten im vergangenen Jahr im Auftrag der Krankenkassen &uuml;berpr&uuml;ft. In knapp 3.100 F&auml;llen wurden entstandene gesundheitliche Sch&auml;den best&auml;tigt &ndash; also in etwa jedem vierten Fall. Das war etwas weniger als noch 2024, wie der Medizinische Dienst der Krankenkassen mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/statistik-behandlungsfehler-patienten-102.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Uwe Steimle gibt nach Stauffenberg-Aussage Unterlassungserkl&auml;rung ab<\/strong><br>\nBei einer AfD-Veranstaltung hatte der Kabarettist Uwe Steimle indirekt zu Gewalt gegen den Bundeskanzler aufgerufen. Wiederholt er das, droht ihm eine Vertragsstrafe. [&hellip;]<br>\nSteimles Rechtsanwalt sagte, sein Mandant habe die Unterlassungserkl&auml;rung umgehend unterzeichnet, &raquo;ohne rechtliche Beratung und ohne juristischen Zwang&laquo;. Steimle habe &raquo;gesp&uuml;rt, dass er in seinem Beruf als politischer Kabarettist etwas ber&uuml;hrt hat, was rechtlich zul&auml;ssig ist, was aber andere verletzt hat&laquo;. Deshalb habe er die Erkl&auml;rung unterschrieben &ndash; und &raquo;nicht, weil sie richtig ist&laquo;.<br>\nInzwischen sei Steimle zu der Auffassung gelangt, dass &raquo;das Wirken der M&auml;nner des 20. Juli 1944&laquo; nicht Gegenstand &raquo;kabarettistischer Zuspitzungen&laquo; sein sollte. Allerdings habe es bei seinem Mandanten &raquo;keinen Sinneswandel gegeben und es gibt auch keinen Grund f&uuml;r eine Entschuldigung&laquo;, sagte der Rechtsanwalt der Bild.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2026-08\/uwe-steimle-afd-stauffenberg-friedrich-merz-unterlassungserklaerung\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Vernichtendes Zeugnis&ldquo; &ndash; &bdquo;Correctiv&ldquo; verliert vor Gericht wegen Bericht &uuml;ber zu Guttenberg<\/strong><br>\nDer ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat sich vor Gericht erfolgreich gegen eine Berichterstattung von &bdquo;Correctiv&ldquo; durchgesetzt. &Uuml;ber die Entscheidung der Pressekammer des Landgerichts Berlin II berichtet die &bdquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&ldquo;.<br>\nDemnach wurde es dem Medienunternehmen untersagt, den Eindruck zu erwecken, zu Guttenberg habe sich in einem Podcast f&uuml;r eine &bdquo;punktuelle Zusammenarbeit zwischen Konservativen und Rechtspopulisten&ldquo; &ndash; gemeint sind Union und AfD &ndash;, f&uuml;r eine Minderheitsregierung und daf&uuml;r, Gesetze notfalls mit der AfD zu verabschieden, ausgesprochen. Tats&auml;chlich sei das Gegenteil der Fall, zu Guttenberg vertrete diesen Standpunkt gerade nicht. In dem Beschluss hei&szlig;t es, &bdquo;Correctiv&ldquo; habe zu Guttenberg &bdquo;verk&uuml;rzt und verzerrend zitiert&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a873b12c3692834ff6d7a53\/vernichtendes-zeugnis-correctiv-verliert-vor-gericht-wegen-berichterstattung-ueber-zu-guttenberg.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Hospiz darf AfD-Kandidatin nicht k&uuml;ndigen&rdquo;<\/strong><br>\nLTO: Herr Professor Th&uuml;sing, kann die Kandidatur f&uuml;r eine vom Verfassungsschutz beobachtete Partei den Arbeitgeber zur K&uuml;ndigung berechtigen?<br>\nProfessor Gregor Th&uuml;sing: Grunds&auml;tzlich gilt: Es gibt keine Pflicht zur parteipolitischen Neutralit&auml;t des Arbeitnehmers. Wess&rsquo; Brot ich ess&rsquo;, dess&rsquo; Lied ich sing&rsquo;, gilt nicht im Arbeitsrecht. Auch die Mitgliedschaft in einer vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingeordneten Partei rechtfertigt keine K&uuml;ndigung, erst recht, wenn die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Einstufung aktuell ja gerichtlich gekl&auml;rt wird.<br>\nWenn nicht extremistisches Verhalten der Person selbst nachgewiesen ist und dadurch der Betriebsfrieden oder der soziale Geltungsanspruch des Arbeitgebers gest&ouml;rt wird, ist die Privatsph&auml;re des Arbeitnehmers zu respektieren. Deren Kandidatur f&uuml;r eine extremistische Partei allein reicht nicht, zuletzt, weil die Feststellungen des Verfassungsschutzes gegen die AfD in Niedersachsen nicht rechtskr&auml;ftig sind.<br>\nSelbst da, wo der Geltungsanspruch des Arbeitgebers ins Spiel kommt, also das Bed&uuml;rfnis des Arbeitgebers, mit bestimmten Werten wahrgenommen zu werden, sind seine Interessen abzuw&auml;gen mit denen des Arbeitnehmers. Das gilt auch dann, wenn die Arbeitnehmer selbst im Privaten von der &Ouml;ffentlichkeit mit dem Arbeitgeber identifiziert werden, Fu&szlig;ballspieler etwa, oder das leitende Management eines DAX&#8209;Konzerns. Davon ist man hier weit entfernt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/kuendigung-afd-kandidatur-kreistag-niedersachsen-diakonie-mission-lebenshaus\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>\n    <strong>&ldquo;Kampf um die Justizreform &ndash; Wohin steuert Israel?&rdquo;<\/strong><br>\n    Vortrag und Diskussion mit Victor Walter*<br>\n    Donnerstag, 27. August, 19 Uhr<br>\n    Kultursaal Buchoase, Germaniastr. 14, Kassel<br>\n    Eintritt frei<br>\n    Vor dem 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg in Gaza war Israel ein tief gespaltenes Land. Woche f&uuml;r Woche gingen Hunderttausende Israelis auf die Stra&szlig;e, um zu verhindern, dass die als &bdquo;Justizreform&ldquo; betitelten Pl&auml;ne der Regierung um Ministerpr&auml;sident Netanjahu in die Tat umgesetzt w&uuml;rden. Diese sahen vor, der Regierung die Kontrolle &uuml;ber die Ernennung von Richter*innen zu &uuml;bertragen und die Kompetenzen des israelischen Verfassungsgerichts stark zu beschneiden. Effektiv h&auml;tte eine derartige Aushebelung der Gewaltenteilung das Ende f&uuml;r die israelische Demokratie bedeutet.<br>\n    W&auml;hrend es zun&auml;chst danach aussah, als habe der 7. Oktober und der darauffolgende Krieg die Pl&auml;ne vorl&auml;ufig gestoppt, treibt die Regierung Netanjahu ihre Pl&auml;ne f&uuml;r einen tiefgreifenden Staatsumbau im Nebel des Krieges in Gaza und nun mit dem Iran weiter voran. Dabei geht es um nicht weniger als das Fortbestehen der israelischen Demokratie.<br>\n    Mit den noch 2026 anstehenden Wahlen in Israel soll diese Veranstaltung daher einen &Uuml;berblick &uuml;ber die aktuellen innenpolitischen K&auml;mpfe in Israel bieten. Dabei soll gekl&auml;rt werden welche gesetzlichen Vorst&ouml;&szlig;e die Justizreform umfasst, von welchen politischen Str&ouml;mungen sie vorangetrieben wird und welche konkreten Gefahren sie f&uuml;r die israelische Demokratie birgt.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/280821-PDF1_Justizreform_27-08-26_Flyer.pdf\">Attac-Regionalgruppe Kassel<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>Antimilitaristischer Aktionstag<\/strong><br>\n    Wir m&ouml;chten euch herzlich zu unserem diesj&auml;hrigen Antimilitaristischen Aktionstag am 22.08.2026 von 11-15 Uhr vor der Gedenkkirche St. Christoph in Mainz einladen. Der Aktionstag steht unter dem Motto Den Frieden gewinnen &ndash; nicht den Krieg. Krankenh&auml;user statt Kasernen! und wird von inzwischen 18 Organisationen und Einzelpersonen unterst&uuml;tzt.<br>\n    Wir beginnen um 11:00 Uhr mit einer Flashmob-Aktion unter dem Motto &ldquo;Wo bleiben die Milliarden?&rdquo;, mit der wir den Zusammenhang zwischen steigenden R&uuml;stungsausgaben und dem derzeitigen radikalen Sozialabbau aufzeigen.<br>\n    Auf euch wartet ein interessantes Programm. Als Hauptredner haben wir Hannes Kramer (G&ouml;ttingen), einen der bundesweiten Sprecher der Schulstreikbewegung gegen die Wehrpflicht, gewinnen k&ouml;nnen. Weitere Redebeitr&auml;ge kommen u.a. von Jan Menning, Sprecher des Wiesbadener B&uuml;ndnisses gegen Raketenstationierungen sowie Julia-C. Stange, gelernte Pflegekraft und MdB f&uuml;r die Partei Die Linke. Als Mitmachaktion f&uuml;r Kinder werden 99 Luftballons f&uuml;r den Frieden steigen gelassen. Musikalische Beitr&auml;ge kommen von der Musikgruppe Lebenslaute.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/280821-PDF2_Aktionstag2026_Flyer.pdf\">Tobias Kriele<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>Aktionstag am 26. September: Den Widerstand hat sich die Bundesregierung &bdquo;hart verdient&ldquo;: Sp&auml;testens jetzt!<\/strong><br>\n    &bdquo;Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.&ldquo; Unter diesem Motto hat der DGB f&uuml;r einen bundesweiten Aktionstag gegen Sozialabbau am 26. September in Berlin, Bremen, Erfurt, Essen, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Hannover, Kiel, Leipzig, Magdeburg, N&uuml;rnberg, Rostock, Saarbr&uuml;cken und Stuttgart aufgerufen. &bdquo;Wir, die Besch&auml;ftigten, haben unsere L&ouml;hne hart verdient und unsere Rechte erk&auml;mpft. Der Sozialstaat ist kein Geschenk der Politik oder der Arbeitgeber. (&hellip;) Wir stellen uns entschieden gegen den Abbau sozialer Leistungen. Statt K&uuml;rzungen braucht es Investitionen in gute Gesundheitsversorgung, eine verl&auml;ssliche Rente, eine starke Pflege und Arbeitsbedingungen, die Menschen gesund halten. Wer arbeitet, muss von seiner Arbeit leben k&ouml;nnen und auf soziale Sicherheit vertrauen d&uuml;rfen&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Aufruf. Und weiter: &bdquo;Die Finanzierung eines starken Sozialstaats ist eine Frage der Gerechtigkeit. Deshalb setzen wir uns daf&uuml;r ein, hohe Verm&ouml;gen und sehr gro&szlig;e Einkommen st&auml;rker an der Finanzierung des Gemeinwesens zu beteiligen.&ldquo;<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/spaetestens-jetzt-4817362\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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