{"id":155270,"date":"2026-08-24T08:42:09","date_gmt":"2026-08-24T06:42:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270"},"modified":"2026-08-24T08:42:09","modified_gmt":"2026-08-24T06:42:09","slug":"hinweise-des-tages-5166","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h01\">Wenn Gespr&auml;chsf&auml;den rei&szlig;en: Kultur, Krieg und das Ringen um das Russische Haus in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h02\">Selenskyjs Offenbarungseid: Die Ukraine braucht noch mehr Geld!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h03\">Mutma&szlig;licher Nord-Stream-Taucher bei Hollywood-Dreh festgenommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h04\">Iran: Teilnehmer am US-Wirtschaftskrieg werden als Feinde betrachtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h05\">Die Bundesregierung r&uuml;gt Ben-Gvirs rassistischen T&ouml;tungsaufruf und schweigt zum V&ouml;lkermord an den Pal&auml;stinensern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h06\">Kapital schickt Erpresserschreiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h07\">Krankengeld: Wichtige Frist wird stark verk&uuml;rzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h08\">Wie Fr&uuml;hrentner ihr Einkommen maximieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h09\">Zu den Regelleistungen im Jahr 2027: K&uuml;rzungen beim Existenzminimum? Die neuen Regels&auml;tze werden streng geheim berechnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h10\">Vorgabe zur Bef&uuml;llung von Gasspeichern wohl kaum mehr zu schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h11\">Tote Wale f&uuml;r deutsches Gas in Argentinien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h12\">Wegen D&uuml;rre: Mehr Schadstoffe in Gew&auml;ssern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h13\">Ein nicht genehmigtes Pestizid soll auf unseren &Auml;ckern landen? Keine Notfallzulassung f&uuml;r Cinmethylin!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h14\">&ldquo;Riesige, h&auml;ssliche, schmutzige Bauten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h15\">Die privatisierte Welt der Oligarchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h16\">Wie die NSDAP? Echt jetzt?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wenn Gespr&auml;chsf&auml;den rei&szlig;en: Kultur, Krieg und das Ringen um das Russische Haus in Berlin<\/strong><br>\nIm Berliner &laquo;Sprechsaal&raquo; hat eine Veranstaltung des BSW Berlin und des mitorganisierenden Integral e.V. im aktuellen politischen Diskurs gezeigt, wie hoch das Thema um die drohende Schlie&szlig;ung des Russischen Hauses aufgeladen ist. Dabei haben B&uuml;rger mit dem BSW-Landesspitzenkandidaten Alexander King &uuml;ber Wege aus der politischen Gespr&auml;chsverweigerung, einen neuen Geschichtsrevisionismus und den Erhalt wichtiger Kultur- und Freir&auml;ume diskutiert. Ein Bericht von &Eacute;va P&eacute;li.<br>\n&laquo;Wer wirklich jeden Gespr&auml;chsfaden abschneiden zwischen Russland und Deutschland m&ouml;chte &ndash; und sei es eben nur, in Anf&uuml;hrungszeichen, das Russische Haus, seien es nur Sprachkurse, Konzerte oder Ausstellungen zu schlie&szlig;en &ndash;, der bereitet sich, uns und unsere Stadt nicht auf den Frieden vor. Sondern er bereitet auf den Krieg vor. Oder auf einen langen, immerw&auml;hrenden Konflikt. Und das k&ouml;nnen wir uns alle gar nicht leisten.&raquo;<br>\nMit diesen Worten kommentierte Alexander King, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und Co-Landesvorsitzender des BSW Berlin, bei der Veranstaltung &laquo;Erinnerung bewahren, Kulturbr&uuml;cken erhalten&raquo; die Forderungen mehrerer Politiker, das Russische Haus im Herzen der deutschen Hauptstadt zu schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wenn-gespraechsfaeden-reissen-kultur-krieg-und-das-ringen-um-das-russische-haus-in-berlin\/\">&Eacute;va P&eacute;li auf Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der Weg in den Abgrund<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngste gef&auml;hrliche Eskalation in den Beziehungen zwischen Gro&szlig;britannien und Russland l&ouml;st ernste Sorgen in London aus und l&auml;sst eine &auml;hnliche Entwicklung auch f&uuml;r Deutschland bef&uuml;rchten. Das Vereinigte K&ouml;nigreich hat begonnen, weitreichende Drohnen an die Ukraine zu liefern und sie auch f&uuml;r Angriffe auf Ziele weit im russischen Kernland freizugeben. Kiew hat sie insbesondere f&uuml;r Attacken auf russische Erd&ouml;lraffinerien eingesetzt. Russlands Au&szlig;enminister Sergej Lawrow hat daraufhin erkl&auml;rt, Moskau d&uuml;rfe das als britische Kriegsbeteiligung verstehen. Demnach sind russische Gegenangriffe &ndash; welcher Art auch immer &ndash; erlaubt. Auch die Bundesregierung unterst&uuml;tzt die Produktion weitreichender Drohnen im eigenen Land und ihre Lieferung in die Ukraine, um Angriffe tief auf russisches Territorium zu erm&ouml;glichen. Ob derlei Lieferungen bereits erfolgt sind, ist unklar. Russische Gegenschl&auml;ge k&ouml;nnten dabei auch asymmetrisch vorgenommen werden, etwa mit Cyber- oder auch mit sogenannten hybriden Attacken. Spezielle Sorgen l&ouml;st in London aus, dass die zentralen Kommunikationskan&auml;le zu Russland abgebrochen sind. Dies erm&ouml;gliche, warnt ein britischer Ex-Milit&auml;rattach&eacute;, eine ungewollte bewaffnete Eskalation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10507\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Selenskyjs Offenbarungseid: Die Ukraine braucht noch mehr Geld!<\/strong><br>\nAm Montag feiert die Ukraine ihre Unabh&auml;ngigkeit von der Sowjetunion. Au&szlig;enminister Wadephul nahm den 35. Jahrestag zum Anlass, um nach Kiew zu reisen und weitere deutsche und europ&auml;ische Hilfe zu versprechen. Er verstieg sich sogar zu der Behauptung, die Ukraine werde &ldquo;diese milit&auml;rische Auseinandersetzung gewinnen&rdquo;. Wie er zu dieser Einsch&auml;tzung kommt, ist unklar. Klar ist hingegen, da&szlig; das von Russland &uuml;berfallene Land ohne massive Unterst&uuml;tzung von au&szlig;en nicht mehr bestehen kann. Das gerade erst gew&auml;hrte EU-Darlehen von 90 Mrd. Euro reicht nicht aus, hie&szlig; es am Wochenende in Kiew. Pr&auml;sident Selenskyj ist deshalb schon wieder im Gespr&auml;ch mit Deutschland und Frankreich, wie er auf X mitteilte. Gebraucht w&uuml;rden nicht nur ganz schnell 30 Mrd. Euro aus Br&uuml;ssel, sondern auch neue Patriot-Abfangraketen. &ndash; Selenskyjs Tweet gleicht einem Offenbarungseid: Die Ukraine ist v&ouml;llig abh&auml;ngig von deutscher und franz&ouml;sischer Hilfe geworden &ndash; welch bittere Nachricht zum Unabh&auml;ngigkeitstag&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/selenskyjs-offenbarungseid-die-ukraine-braucht-noch-mehr-geld\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wadephul sichert Ukraine Unterst&uuml;tzung zu<\/strong><br>\nRussland habe die Ukraine in den vergangenen Monaten &bdquo;auf das H&auml;rteste&ldquo; angegriffen. Wadephul warf Moskau &bdquo;wahllosen Mord an Zivilisten&ldquo; vor und sagte, die t&auml;glichen Bilder der Zerst&ouml;rung d&uuml;rften niemanden kalt lassen. Er sei sich aber sicher, dass die Ukraine die milit&auml;rische Auseinandersetzung gewinnen werde.<br>\nWadephul ist seit seinem Amtsantritt das vierte Mal in der Ukraine. Anlass ist diesmal auch der Unabh&auml;ngigkeitstag des Landes am kommenden Montag. Vor 35 Jahren hatte sich die Ukraine von der damals noch existierenden Sowjetunion losgesagt.<br>\nWadephul teilte nach seiner Ankunft mit, er wolle mit m&ouml;glichst vielen Menschen sprechen &ndash; vor allem dar&uuml;ber, wie Deutschland die Ukraine gezielt unterst&uuml;tzen k&ouml;nne. Der deutsche Au&szlig;enminister betonte zugleich, man k&ouml;nne von der Ukraine viel lernen. Er verwies dabei erneut auf die technische und wirtschaftliche Zusammenarbeit &ndash; etwa bei der gemeinsamen Entwicklung von Drohnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wadephul-sichert-ukraine-unterstuetzung-zu-100.html%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Dann schlagen die Raketen ein<\/strong><br>\nVor dem Winter spitzt sich die Lage f&uuml;r die Ukraine im Krieg gegen Russland zu. Au&szlig;enminister Wadephul will zeigen, dass Berlin an der Seite Kiews steht. Doch Wladimir Putin setzt weiterhin auf Terror. (&hellip;)<br>\nDoch dann passiert etwas, was auf der neunst&uuml;ndigen Nachtfahrt regelm&auml;&szlig;ig passieren sollte: Es gibt Alarm. Die Delegation von Au&szlig;enminister Johann Wadephul (CDU) sollte sich vor Beginn der Reise in die Ukraine eine App auf ihren Mobiltelefonen installieren, die vor russischen Luftangriffen warnt. Dreimal in dieser Nacht ert&ouml;nen Sirenen, und eine Stimme sagt: Nicht leichtsinnig sein, bitte umgehend einen Bunker aufsuchen. Wenige Minuten sp&auml;ter kommt die Entwarnung, die Gefahr sei vorbei. Eine Stimme sagt: &ldquo;M&ouml;ge die Macht mit euch sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ukraine\/id_101399176\/ukraine-krieg-wadephul-setzt-auf-gespraeche-putin-eskaliert.html%20\">t-online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es sind jedoch solche Aussagen von Herrn Wadephul und Artikel wie dieser von &bdquo;t-online&ldquo;, die wie Durchhalteparolen wirken, also Propaganda, die mit dem echten Kriegsverlauf <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155254#h06\">nichts zu tun haben<\/a>. Dem widersprechen auch die Vorbereitungen auf einen Verteidigungsfall, weshalb das Bundesverteidigungsministerium Vorhaltevertr&auml;ge <a href=\"https:\/\/www.mmnews.de\/aktuelle-presse\/255418-ministerium-plant-vorhaltevertraege-mit-ruestungsindustrie\">mit der R&uuml;stungsindustrie plane<\/a>. Die Koalition der Kriegst&uuml;chtigkeits-Bef&uuml;rworter muss sich entscheiden &ndash; entweder wird Russland von der Ukraine besiegt werden oder Russland ist der Feind, der demn&auml;chst auch Berlin bedrohen k&ouml;nnte. Die beiden sich widersprechenden Erz&auml;hlungen werden von Politik und Medien je nach Bedarf verwendet, ohne jedoch den Widerspruch zu hinterfragen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mutma&szlig;licher Nord-Stream-Taucher bei Hollywood-Dreh festgenommen<\/strong><br>\nDie Festnahme am Mittwoch geschah offenbar unter skurrilen Umst&auml;nden. So soll Z. nach Informationen von LTO in Kroatien bei Dreharbeiten zu eben jener Nord-Stream-Sprengung festgenommen worden sein. In Kroatien haben Anfang August Filmarbeiten f&uuml;r einen neuen fiktionalen Polit-Thriller mit den Hollywoodstars Sean Penn und Adrien Brody begonnen. Der Titel: &ldquo;Snake Island&rdquo;. Regie f&uuml;hrt der US-Regisseur Doug Liman, bekannt unter anderem durch seinen Film &ldquo;Die Bourne Identit&auml;t&rdquo;.<br>\n&ldquo;Snake Island&rdquo; soll inspiriert sein von den Vorg&auml;ngen um die Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines vor der deutschen K&uuml;ste 2022. Medienberichten zufolge soll es in dem Film um ein verdeckt operierendes Team ukrainischer Taucher gehen, das sich auf eine gef&auml;hrliche Unterwassermission begebe, w&auml;hrend die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine eskalierten.<br>\nNachdem die Dreharbeiten laut kroatischen Medien zun&auml;chst in der Hauptstadt Zagreb stattfanden, zog der Dreh nun weiter an die kroatische K&uuml;ste. Vermutlich, um Tauchszenen aufzunehmen. Gedreht wurde zuletzt in der K&uuml;stenstadt Pula.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/nord-stream-pipeline-sprengung-festnahme-generalbundesanwalt-kroatien-haftbefehl-taucher-ukraine-russland%20\">LTO<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der BGH meinte, es &bdquo;spr&auml;chen dringende Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass die Sprengung staatlich initiiert und gesteuert wurde&ldquo;. Ja, aber von welchem Staat, das soll offensichtlich nicht ernsthaft ermittelt werden. Die Richter und ermittelnden Beh&ouml;rden k&ouml;nnten ja mal den Pulitzer-Preistr&auml;ger <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93548\">Seymour Hersh<\/a> oder den Dokumentarfilmer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153405\">Moritz Enders<\/a> fragen. Die aktuelle Festnahme eines Ukrainers k&ouml;nnte erneut der Ablenkung dienen. Irritierend und stutzig machend ist auch die Meinung des polnischen Ministerpr&auml;sidenten Tusk, der sich gegen eine Strafverfolgung ausgesprochen hat. Zuf&auml;llig &ndash; oder auch nicht &ndash; profitiert Polen von der Sprengung der wichtigsten deutschen und europ&auml;ischen Infrastruktur zur g&uuml;nstigen Energiegewinnung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Iran: Teilnehmer am US-Wirtschaftskrieg werden als Feinde betrachtet<\/strong><br>\nDer oberste Sicherheitsbeauftragte des Iran, Mohsen Rezaei, hat am Samstag gewarnt, dass jedes Land, das sich am Wirtschaftskrieg der USA gegen den Iran beteiligt, von Teheran als &bdquo;Feind&ldquo; betrachtet werde.<br>\nRezaei, Sekret&auml;r des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Iran, &auml;u&szlig;erte sich dazu in einem Interview mit dem staatlichen Fernsehsender IRIB.<br>\nDer Iran werde zun&auml;chst mit diesen L&auml;ndern verhandeln und sie auffordern, sich aus dem Konflikt herauszuhalten. Im Falle einer Weigerung drohte er jedoch mit Vergeltungsma&szlig;nahmen gegen deren Interessen. Sollten sich die Nachbarl&auml;nder der US-Blockade anschlie&szlig;en, werde der Iran &bdquo;nicht zulassen, dass auch nur ein einziger Tropfen &Ouml;l aus der Stra&szlig;e von Hormus exportiert wird&ldquo;.<br>\nRezaei wies darauf hin, dass der Iran im Laufe der Jahre gelernt habe, die US-Sanktionen zu umgehen und den &Ouml;lverkauf fortzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2026\/08\/23\/ARTI1787477285779402\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Bundesregierung r&uuml;gt Ben-Gvirs rassistischen T&ouml;tungsaufruf und schweigt zum V&ouml;lkermord an den Pal&auml;stinensern<\/strong><br>\nDie Bundesregierung nennt Itamar Ben-Gvirs rassistischen Aufruf zu gezielten T&ouml;tungen von Pal&auml;stinensern &bdquo;nicht hinnehmbar&ldquo; &ndash; und liefert zugleich Waffen an den israelischen Staat. W&auml;hrend Berlin die v&ouml;lkerrechtswidrige Besatzung zur Frage ihrer &bdquo;menschenw&uuml;rdigen&ldquo; Verwaltung macht, genehmigt es allein im ersten Halbjahr 2026 R&uuml;stungsexporte im Wert von mehr als 799 Millionen Euro. Der Soziologe Willy Sabautzki erkl&auml;rt, warum hinter dieser scheinbaren Widerspr&uuml;chlichkeit ein systematisches Verh&auml;ltnis von Staat, Kapital und imperialer Gewalt steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/die-bundesregierung-ruegt-ben-gvirs-rassistischen-toetungsaufruf-und-schweigt-zum-voelkermord-an-den-palaestinensern\/%20\">etos.media<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Toten finden keine Ruhe<\/strong><br>\nIn rund 60 besetzen Grenzd&ouml;rfern in S&uuml;dlibanon hat Israels Armee auch Friedh&ouml;fe zerst&ouml;rt. Dabei sind Grabst&auml;tten v&ouml;lkerrechtlich besonders gesch&uuml;tzt. (&hellip;)<br>\nAufgrund ihrer religi&ouml;sen und kulturellen Bedeutung sind Gr&auml;ber v&ouml;lkerrechtlich besonders gesch&uuml;tzt. Tarek Chabaane hofft, das Beweismaterial des israelischen Vorgehens in der Region vor Gericht bringen zu k&ouml;nnen. Doch Libanon ist kein Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs. Dieser hat deshalb keine Erlaubnis, Kriegsverbrechen in dem Land zu untersuchen. Hinzu kommt: Libanons Regierung hat im Abkommen mit Israel unterschrieben, auf Strafverfolgung zu verzichten.<br>\nW&auml;hrend Libanons Regierung noch mit Israel verhandelt, verw&uuml;sten israelische Truppen weiter die D&ouml;rfer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Israel-zerstoert-Doerfer-im-Libanon\/!6202662\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kapital schickt Erpresserschreiben<\/strong><br>\nUnternehmerverb&auml;nde und Konzernbosse fordern per &raquo;Brandbrief&laquo; mehr Tempo und H&auml;rte beim Sozialkahlschlag. Kanzleramtschefin nimmt Auftrag an<br>\nNina Warken, die frischgebackene Kanzleramtsministerin, hat in etwa so viel Demokratiesinn wie ein Weizenbr&ouml;tchen. Also gar keinen. Motto: Das Volk darf eine Regierung w&auml;hlen, aber regiert wird nat&uuml;rlich gegen es. Am Freitag bekr&auml;ftigte die CDU-Politikerin im ZDF-&raquo;Morgenmagazin&laquo; die Entschlossenheit von Union und SPD zu weitreichenden und unbequemen &raquo;Reformen&laquo; in den Bereichen Rente, Gesundheit, Pflege und Arbeitsrecht. Damit mache man sich nicht unbedingt beliebt, sagte sie angesichts von Umfrageergebnissen auf Schwundkurs und Kompetenzwerten von St&uuml;mpern. Mit &raquo;eher schlecht&laquo; bewerten laut neuestem ZDF-&raquo;Politbarometer&laquo; 70 Prozent der Befragten die Arbeit der Koalition. &raquo;Aber darum geht&rsquo;s auch nicht&laquo;, so Warken. &raquo;Es muss jetzt gehandelt werden.&laquo;<br>\nDie wirklich herrschende Klasse findet das auch. &raquo;Schleunigst und ohne irgendwelche Abstriche&laquo; m&uuml;sse umgesetzt werden, was im Koalitionsvertrag niedergeschrieben stehe, hei&szlig;t es in einem &raquo;Brandbrief&laquo; m&auml;chtiger Kapitalvertreter aus dem S&uuml;dwesten der Republik, der gestern medial die Runde machte. Zu den Unterzeichnern geh&ouml;ren die Chefs der Unternehmerverb&auml;nde der Metall- und Elektroindustrie aus Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg sowie die Vorst&auml;nde und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer namhafter Konzerne wie Audi, BMW, Mercedes-Benz, Porsche, Siemens und der Zulieferer Ebersp&auml;cher und ZF Friedrichshafen. Gemeinsam verlangen sie &raquo;echte Strukturreformen in allen Zweigen der Sozialversicherung, die an der Kostenseite ansetzen und den stetigen Anstieg der Ausgaben abbremsen&laquo;. Die Zeitungen der Mediengruppe Bayern hatten zuerst &uuml;ber den Vorsto&szlig; berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/528367.kahlschlag-f%C3%BCr-den-standort-kapital-schickt-erpresserschreiben.html%20\">Ralf Wurzbacher in junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es konnte angenommen werden, dass sich die Unternehmen und ihre Lobbyverb&auml;nde &uuml;ber die hohen Energiekosten in Deutschland beschweren und eine Senkung der Kosten anmahnen. Aber stattdessen unterst&uuml;tzen sie den Weg der Bundesregierung, &uuml;ber Sozialk&uuml;rzungen zu Entlastungen zu gelangen. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155244#h04\">Wettbewerbsf&auml;higkeit: Nina Warken k&uuml;ndigt weitere Reformen zur Entlastung von Unternehmen an<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>L&auml;nger arbeiten, weniger verdienen<\/strong><br>\nVor zwei Jahren hat Griechenland die Sechstagewoche eingef&uuml;hrt, inzwischen sind auch 13-Stunden-Tage m&ouml;glich. Die Wirtschaft w&auml;chst, die Arbeitslosigkeit sinkt. Bei den Besch&auml;ftigten kommt davon wenig an.<br>\nDie griechische Regierung hat zur Bek&auml;mpfung des Fachkr&auml;ftemangels vor zwei Jahren die Sechstagewoche f&uuml;r bestimmte Unternehmen eingef&uuml;hrt. Die Reform ist Teil einer ganzen Reihe von &Auml;nderungen am griechischen Arbeitsmarkt.<br>\nIn Griechenland arbeiten Besch&auml;ftigte knapp 40 Wochenstunden &ndash; so viel wie in kaum einem anderen EU-Land und rund sechs Stunden mehr als in Deutschland. Fast jeder dritte arbeitet dabei auch am Wochenende, in Deutschland ist es etwa jeder f&uuml;nfte. Doch bringt mehr Arbeitszeit der Wirtschaft tats&auml;chlich etwas? (&hellip;)<br>\nObwohl in Griechenland besonders lange gearbeitet wird, geh&ouml;rt das Land bei der Produktivit&auml;t zu den Schlusslichtern der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/griechenland-sechstagewoche-arbeitszeit-loehne-100.html%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Meint die deutsche Bundesregierung etwa, von Griechenland lernen zu k&ouml;nnen, wenn sie den Achtstundentag im Rahmen breit angelegter Sozialk&uuml;rzungen abschaffen m&ouml;chte und 70 Wochenstunden drohen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Krankengeld: Wichtige Frist wird stark verk&uuml;rzt<\/strong><br>\nWer l&auml;nger Krankengeld bezieht, wird von seiner Kasse h&auml;ufig zur Reha aufgefordert. F&uuml;r den entsprechenden Antrag haben Versicherte jetzt deutlich weniger Zeit, es drohen ernste Konsequenzen.<br>\nDas Gesetz zur Stabilisierung der Beitr&auml;ge in der gesetzlichen Krankenversicherung ist beschlossen. W&auml;hrend Einschr&auml;nkungen bei der kostenlosen Familienversicherung und h&ouml;here Eigenbeteiligungen bei Medikamenten gro&szlig;e Aufmerksamkeit bekamen, blieb eine folgenschwere &Auml;nderung beim Krankengeld weitgehend unbemerkt.<br>\nSo verk&uuml;rzt die Bundesregierung die Frist f&uuml;r die Antragstellung zur Rehabilitation. Diese soll ab kommendem Jahr nur noch bei vier statt wie bislang bei zehn Wochen liegen. Krankengeldbezieher haben somit deutlich weniger Zeit, den entsprechenden Antrag bei ihrer Krankenkasse einzureichen. (&hellip;)<br>\nDabei kann jeder Tag entscheidend sein. Wer die Frist verstreichen l&auml;sst, verliert seinen Anspruch auf Krankengeld. Die Krankenkasse ist in diesem Fall berechtigt, die Krankengeldzahlung mit dem letzten Tag der Frist einzustellen. Zwar lebt der Anspruch auf Krankengeld wieder auf, wenn der Antrag sp&auml;ter gestellt wird. Eine r&uuml;ckwirkende Zahlung des Krankengelds f&uuml;r die Tage des Verzugs ist allerdings nicht m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/ratgeber\/versicherungen\/krankenversicherung\/id_101399928\/krankengeld-diese-wichtige-frist-wird-bald-drastisch-verkuerzt.html%20\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was f&uuml;r ein Verst&auml;ndnis hat die schwarz-rote Bundesregierung von Gesundheit? Blo&szlig; weil eine Frist verk&uuml;rzt wird, werden die Versicherten nicht schneller arbeitsf&auml;hig, aber genau das scheint sie zu denken. Anstatt den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern in Deutschland das Leben angenehmer zu gestalten, wird einfach alles gek&uuml;rzt, was m&ouml;glich erscheint. Von kranken bzw. unzufriedenen Arbeitnehmern profitieren jedoch nicht einmal Arbeitgeber. Aber selbst das scheint nicht von Interesse zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie Fr&uuml;hrentner ihr Einkommen maximieren<\/strong><br>\nWer vorzeitig Rente bezieht, kann seit 2023 unbegrenzt hinzuverdienen. Das nutzen zunehmend mehr Menschen aus, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft.<br>\nImmer mehr Menschen nutzen die finanziell attraktive M&ouml;glichkeit, vorzeitig Rente zu beziehen und gleichzeitig sozialversicherungspflichtig hinzuzuverdienen. Das aber untergrabe nicht nur &bdquo;das mit der Anhebung der Regelaltersgrenze verbundene Ziel, die effektive Lebensarbeitszeit zu erh&ouml;hen&ldquo;, dieser vorgezogene Rentenbezug erh&ouml;he auch den Ausgabendruck auf die gesetzliche Rentenversicherung. Dies ist das Ergebnis eines neuen Gutachtens, das das Institut der deutschen Wirtschaft mit Unterst&uuml;tzung des Forschungsnetzwerkes Alterssicherung () der Deutschen Rentenversicherung Bund vorgelegt hat. Demnach tr&auml;gt die Abschaffung der Hinzuverdienstgrenzen auch dazu bei, dass sich seit 2020 ein h&ouml;herer Anteil an Personen daf&uuml;r entscheidet, trotz Abschl&auml;gen von der Rente sich fr&uuml;her die Rente auszahlen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/rente\/nachrichten\/wie-fruehrentner-ihr-einkommen-maximieren%20\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ausgaben f&uuml;r Sozialhilfe im Jahr 2025 um 6,1 % gestiegen<\/strong><br>\nSteigender Anteil der Hilfe zur Pflege an den Gesamtausgaben (&hellip;)<br>\nIm Jahr 2025 haben die Sozialhilfetr&auml;ger in Deutschland 21,5 Milliarden Euro netto f&uuml;r Sozialhilfeleistungen nach dem Zw&ouml;lften Buch Sozialgesetzbuch ( ) ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Ausgaben damit gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 6,1 %. (&hellip;)<br>\nDer Gro&szlig;teil der Ausgaben f&uuml;r Sozialhilfeleistungen ging mit 54,9 % wie in den Vorjahren auf die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zur&uuml;ck: Auf diese Leistungen, die vollst&auml;ndig aus Erstattungsmitteln des Bundes an die L&auml;nder finanziert werden, entfielen im Jahr 2025 nach Angaben des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales 11,8 Milliarden Euro. Gegen&uuml;ber dem Vorjahr stiegen die Ausgaben f&uuml;r die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zwar um 2,9 %, ihr Anteil an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe ging jedoch im dritten Jahr in Folge zur&uuml;ck (2022: 59,0 %).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2026\/08\/PD26_300_221.html\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zu den Regelleistungen im Jahr 2027: K&uuml;rzungen beim Existenzminimum? Die neuen Regels&auml;tze werden streng geheim berechnet<\/strong><br>\nIm BMAS herrscht gerade keine Sommerpause, sondern es wird u.a. an den Regels&auml;tzen f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre herumgerechnet. Eine spezielle Sonderauswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2023 hat das Sozialministerium schon lange. Diese Daten werden geheimer als die Zugangscodes zu Atombomben behandelt, so ein Ministeriumsmitarbeiter. Das Ministerium will noch nicht einmal die Vorgaben f&uuml;r die Sonderauswertung ver&ouml;ffentlichen. Zuerst hatte es eine Kleine Anfrage der Linksfraktion unzureichend beantwortet. Vor allem hat es sich dazu ausgeschwiegen, auf welchen Einkommensgruppen die neuen Regels&auml;tze beruhen sollen ( BT-Drs. 21\/6151) .<br>\nUnd nun hat das Sozialministerium auch meine Anfrage nach dem IFG abgelehnt. Das ist an sich alles andere als eine &Uuml;berraschung, aber die Begr&uuml;ndung ist interessant:<br>\nDie Ver&ouml;ffentlichung der Vorgaben w&uuml;rde den laufenden Entscheidungsfindungsprozess &uuml;ber &bdquo;m&ouml;gliche Ausgestaltungsoptionen der k&uuml;nftigen Regelbedarfsermittlung&ldquo; beeintr&auml;chtigen (<a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/anfrage\/sonderauswertung-der-einkommens-und-verbrauchsstichprobe-2023\/1134095\/anhang\/eingabe-name_geschwaerzt.pdf\">fragdenstaat.de, PDF S. 3<\/a>). Diese Begr&uuml;ndung ist bemerkenswert, weil die Bundesregierung Kritik an ihrer Berechnungen immer damit abwehrt, dass das Rechenmodell verfassungsrechtlich abgesegnet ist und es angeblich &ldquo;keinen Entscheidungsspielraum [&hellip;] f&uuml;r die H&ouml;he der Regels&auml;tze&rdquo; gibt (so auch auf der <a href=\"https:\/\/www.bmas.de\/DE\/Soziales\/Sozialhilfe\/Methodik-der-Regelbedarfsermittlung-FAQ\/faq-sozialhilfe-regelbedarfsermittlung.html\">Website<\/a>, Antwort auf Frage 3.8).<br>\nJetzt r&auml;umt die Bundesregierung ein, dass es Gestaltungsspielraum gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tacheles-sozialhilfe.de\/newsticker\/thome-newsletter-28-2026-vom-23-08-2026.html\">Tacheles e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vorgabe zur Bef&uuml;llung von Gasspeichern wohl kaum mehr zu schaffen<\/strong><br>\nDie &#8288;staatlich vorgegebene Bef&uuml;llung der Gasspeicher auf 70 Prozent bis Anfang November ist nach Einsch&auml;tzung aus der Energiebranche kaum mehr zu schaffen. &ldquo;Das ist irgendwann physikalisch nicht mehr m&ouml;glich&rdquo;, sagte die Vorsitzende der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Stromlobbyverbandes BDEW, Kerstin Andreae, am Freitag im Deutschlandfunk. Es werde trotz hoher Gaspreise beim Einkauf zwar weiter eingespeichert, aber nur langsam. Noch sei die Vorgabe f&uuml;r die F&uuml;llst&auml;nde erreichbar. &ldquo;Aber es wird immer enger.&rdquo; Die Regierung will die Lage zun&auml;chst weiter beobachten, beh&auml;lt sich aber Eingriffe vor. Die Bundesnetzagentur sieht die Gasunternehmen in der Pflicht. Auch die Bonner Beh&ouml;rde ist skeptisch, dass die staatliche Vorgabe noch erreicht werden kann.<br>\nDie Gasspeicher sind derzeit nur etwa zu 50 Prozent gef&uuml;llt. Im vergangenen &#8288;Jahr waren es zum &#8288;gleichen Zeitpunkt 67 Prozent. Normalerweise k&ouml;nnen Gash&auml;ndler im Sommer g&uuml;nstig einkaufen und somit die Speicher f&uuml;llen, die dann im Winter angezapft werden. Dies ist dieses Jahr aber wegen des Nahost-Krieges, der die Energiepreise nach oben getrieben hat, so nicht m&ouml;glich. Deswegen z&ouml;gern viele Firmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.onvista.de\/news\/2026\/08-21-energie-verband-vorgabe-zur-befuellung-von-gasspeichern-kaum-mehr-zu-schaffen-0-20-26545189%20\">onvista<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bundesnetzagentur will Vorgaben zur Gaspeicher-F&uuml;llst&auml;nden abschaffen<\/strong><br>\nIn der Diskussion &uuml;ber die F&uuml;llst&auml;nde der Gasspeicher in Deutschland regt die Bundesnetzagentur an, die staatlichen Vorgaben abzuschaffen. Netzagentur-Chef M&uuml;ller sagte der &bdquo;Zeit&ldquo;, diese h&auml;tten sich zwar in der Krise bew&auml;hrt, inzwischen drohten aber die Fehlanreize zu &uuml;berwiegen.<br>\nGrund sei, dass Gash&auml;ndler im Zweifel darauf spekulierten, dass der Staat eingreife, wenn die F&uuml;llstandsvorgaben nicht erreicht w&uuml;rden, erkl&auml;rte M&uuml;ller. Ohne Vorgaben m&uuml;ssten sich die H&auml;ndler selbst absichern durch Pipeline-, Fl&uuml;ssiggas oder Speicher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bundesnetzagentur-will-vorgaben-zur-gaspeicher-fuellstaenden-abschaffen-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Tote Wale f&uuml;r deutsches Gas in Argentinien<\/strong><br>\nFl&uuml;ssigerdgas-Terminals in Patagonien finanziert durch deutsche Kreditgeber bedrohen ein ganzes &Ouml;kosystem<br>\nIm Golfo San Mat&iacute;as sind regelm&auml;&szlig;ig zahlreiche Meeress&auml;uger zu beobachten. Der Bau von Gasterminals und Ankerpunkten f&uuml;r sechs riesige Transportschiffe k&ouml;nnte zerst&ouml;rerische Auswirkungen auf ein wichtiges &Ouml;kosystem und enormen Einfluss auf den Klimawandel haben. Auch deutsche Geldgeber spielen dabei eine Rolle, wie dieser Bericht zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/289268\/tote-wale-fuer-deutsches-gas\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wegen D&uuml;rre: Mehr Schadstoffe in Gew&auml;ssern<\/strong><br>\nWeniger Wasser im Bach bedeutet h&ouml;here Schadstoff-Konzentrationen &ndash; was sich nicht so einfach &auml;ndern l&auml;sst.<br>\nUm D&uuml;rre zu sehen, muss man derzeit nicht lange suchen. Der Wasserstand der meisten Gew&auml;sser hierzulande liegt gerade zwischen &laquo;sehr viel Ufer sichtbar&raquo; und &laquo;komplett ausgetrocknet&raquo;. Der Grundwasserspiegel ist im freien Fall, geregnet hat es seit Wochen kaum.<br>\nWo noch Wasser fliesst, lohnt sich ein Gedanke dar&uuml;ber, woraus dieses Wasser besteht. Da w&auml;re einmal Wasser aus Gletscherschmelze oder Quellen, zum andern Wasser aus Kl&auml;ranlagen. Es gibt derzeit zwar etwas weniger Abwasser, weil kein Regen mehr in die Kanalisation fliesst, aber auch insgesamt weniger Wasser in B&auml;chen und Fl&uuml;ssen. Der Abwasseranteil w&auml;chst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/wasser-gewaesser\/wegen-duerre-mehr-schadstoffe-in-gewaessern\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ein nicht genehmigtes Pestizid soll auf unseren &Auml;ckern landen? Keine Notfallzulassung f&uuml;r Cinmethylin!<\/strong><br>\nUnter dem Markennamen &bdquo;Luxinum&ldquo; darf der Chemieriese BASF diesen Herbst und Winter in Deutschland bis zu 266.800 Liter eines neuen Pestizids verkaufen. Der Wirkstoff Cinmethylin ist m&ouml;glicherweise hormonsch&auml;digend und in in der EU bisher nicht genehmigt. Trotzdem soll er im Rahmen einer Notfallzulassung auf bis zu 400.000 Hektar Winterweizen eingesetzt werden d&uuml;rfen. Das Umweltinstitut hat deshalb sofort Widerspruch eingelegt. Doch der Fall k&ouml;nnte nur ein kleiner Vorgeschmack auf das sein, wohin der sogenannte Pestizid-Omnibus in den kommenden Jahren f&uuml;hren kann: Ausnahmen f&uuml;r besonders sch&auml;dliche Pestizide k&ouml;nnten zur Regel werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/umweltinstitut.org\/landwirtschaft\/meldungen\/cinmethylin-neue-notfallzulassung\/\">Umweltinstitut M&uuml;nchen e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Riesige, h&auml;ssliche, schmutzige Bauten&rdquo;<\/strong><br>\nIn den USA w&auml;chst sich der Protest gegen KI-Rechenzentren zu einer regelrechten Bewegung aus, auch in Europa gibt es zunehmend Widerstand. Hier geht es um weit mehr als Nimbyism (Not in my backyard).<br>\nIn &Ouml;sterreich und Bayern haben sich j&uuml;ngst zwei neue B&uuml;rgerinitiativen gebildet, um gegen Rechenzentren f&uuml;r k&uuml;nstliche Intelligenz vorzugehen. W&auml;hrend im ober&ouml;sterreichischen Kronsdorf nahe Linz der zu erwartende Strom- und Wasserverbrauch eines im Bau befindlichen Google-Rechenzentrums im Vordergrund stehen, ist das oberpf&auml;lzische Wenzenbach bei Regensburg eher ein Beispiel f&uuml;r seltsame Informationsstrategien der Konzerne schon in der Planung.<br>\nIn den USA scheint aus vielen Protesten bereits eine regelrechte Bewegung gegen KI-Rechenzentren zu werden. Je nach Umfrage sind etwa drei Viertel der US-B&uuml;rger ausdr&uuml;cklich gegen KI-Rechenzentren, egal wo sie gebaut werden sollen. Die Zahlen sind noch h&ouml;her, wenn es um ein Rechenzentrum vor Ort geht, die Sorgen richten sich auch generell gegen KI.<br>\nIn Deutschland stehen laut einer repr&auml;sentativen Yougov-Umfrage 72 Prozent dem weiteren Ausbau kritisch gegen&uuml;ber, sie f&uuml;rchten negative Folgen. Unternehmen sind hingegen stark f&uuml;r Rechenzentren in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/widerstand-gegen-ki-rechenzentren-riesige-haessliche-schmutzige-bauten-2608-212082.html\">Golem<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die privatisierte Welt der Oligarchen<\/strong><br>\nWir erleben eine Umw&auml;lzung historischen Ausma&szlig;es. Wer jetzt nicht aufwacht, findet sich als Leibeigener in einer technofeudalen Wirklichkeit wieder.<br>\nIst es Turbo-Kapitalismus? Ist es Faschismus? Der Autor ist sich sicher: Was jetzt mithilfe von Technokraten und Transhumanisten wie Peter Thiel global vorangetrieben wird, kann mit diesen Begriffen nur unzureichend bezeichnet werden &mdash; es ist schlimmer. Die Methode der neuen Feudalherren kann nicht mehr als &bdquo;Reformversuch&ldquo; bezeichnet werden &mdash; diese setzen auf Disruption: die pl&ouml;tzliche und &uuml;berfallartige Zerst&ouml;rung all dessen, was sich bisher bew&auml;hrt hatte. Mit dem Ziel, auf den Tr&uuml;mmern der alten Welt eine neue nach dem Gusto der internationalen &ouml;konomischen Pr&auml;datoren aufzubauen. Was dabei am wenigsten z&auml;hlt, sind die W&uuml;nsche der Bev&ouml;lkerungsmehrheit. Worauf wir zusteuern, ist: Post-Demokratie, Post-Humanismus, Post-Aufkl&auml;rung. Die Herren der neuen Weltsch&ouml;pfung sind der komplizierten Kompromissbildungsprozesse mit dem menschlichen Nutzvieh m&uuml;de. Sie setzen auf Abschottung in bewachten Privatst&auml;dten. Die Angeh&ouml;rigen der Mittel- und Unterschichten sollen nicht st&ouml;ren und m&uuml;ssen &mdash; wie Hunde &mdash; drau&szlig;en bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-privatisierte-welt-der-oligarchen\">Hermann Ploppa auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wie die NSDAP? Echt jetzt?<\/strong><br>\nSieben Gr&uuml;nde, warum die AfD keine neue NSDAP darstellt.<br>\nCharlotte Knobloch hat es nun auch getan: Sie sieht in der AfD starke Parallelen zur NSDAP &ndash; ja, sie f&uuml;hle sich an jene Partei aus der deutschen Geschichte erinnert, wenn sie die AfD erblicke. Damit steht die ehemalige Vorsitzende des Zentralrates der Juden nicht alleine da, schon seit geraumer Zeit verortet man die AfD irgendwo im Jahre 1933. Immer wieder wird von drohender Machtergreifung gesprochen &ndash; und dar&uuml;ber, wie sie an die Tradition der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) anschlie&szlig;e. Manche Gleichsetzung wird gar in psychotischer Manier &ndash; oder Manie? &ndash; betrieben.<br>\nKonsistent ist diese Gleichsetzung &ndash; ja, es ist nicht mal mehr ein Vergleich, sondern man behauptet ja, dass die AfD die wiederbelebte historische Partei von einst sei &ndash; jedoch nicht. Wo genau die beiden Parteien deckungsgleich sein sollen, wird so gut wie nie erl&auml;utert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/wie-die-nsdap-echt-jetzt\/%20\">Roberto De Lapuente im Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Politologe erkl&auml;rt eine Fehlannahme von AfD-W&auml;hlern<\/strong><br>\nDer AfD gelingt es besonders bei der Arbeiterschaft zu punkten. Ihre gesamte Ausrichtung ist aber marktliberal. Eine Studie zeigt, wieso sie dennoch so gro&szlig;en Zuspruch erh&auml;lt. Deren Autor ordnet ein.<br>\nDie AfD befindet sich vor den Landtagswahlen im Osten weiterhin im Aufwind. Vor allem unter Arbeitern ist die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die AfD gro&szlig;. Doch eine Studie der Uni T&uuml;bingen im Auftrag von &ldquo;Panorama&rdquo; kam zuletzt zu dem Ergebnis, dass die Vorhaben der Partei nicht im wirtschaftlichen Interesse der Arbeiterschaft sind.<br>\nFloris Biskamp ist Autor der Studie. Er veranschaulicht im Gespr&auml;ch mit der Redaktion, wie sich die Wirtschafts- und Sozialpolitik der AfD auf Arbeiter auswirkt. Au&szlig;erdem erkl&auml;rt er, warum viele Arbeiter trotzdem die AfD w&auml;hlen und wie die politische Mitte der Partei das Feld bereitet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/inland\/politologe-erklaert-fehlannahme-afd-waehlern-42636524%20\">Web.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ach was, und f&uuml;r diese Erkenntnisse hat der Professor eine Studie gebraucht? Es sollte angenommen werden, dass zumindest politische Wissenschaftler einer Universit&auml;t die (Grundsatz-)Programme der Parteien lesen. Da m&uuml;sste die &bdquo;marktliberale&ldquo; Position der AfD aufgefallen sein. Das Lesen der NachDenkSeiten h&auml;tte auch helfen k&ouml;nnen, denn bereits seit dem Jahr 2019 ist u.a. zu lesen, dass <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54522\">gl&uuml;ckliche Menschen nicht die AfD w&auml;hlen<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut Vor den Landtagswahlen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54484\">Das Kaninchen und die Schlange<\/a>. Das wirkt wie ein D&eacute;j&aacute; vu. Damals wie heute stellt sich jedoch die Frage, was denn der gro&szlig;e Unterschied zwischen einer &bdquo;marktliberalen&ldquo; AfD und den neoliberalen, den Sozialstaat immer weiter k&uuml;rzenden Parteien der Bundesregierung &ndash; aber auch weiterer Parteien &ndash; ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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