{"id":155306,"date":"2026-08-25T08:46:36","date_gmt":"2026-08-25T06:46:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306"},"modified":"2026-08-25T11:02:21","modified_gmt":"2026-08-25T09:02:21","slug":"hinweise-des-tages-5167","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h01\">Russlands neues Afghanistan?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h02\">&bdquo;Moskaus Mitschuld am Weltkrieg&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h03\">London und Kyjiw schlie&szlig;en Abkommen zur milit&auml;rischen Nutzung von KI<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h04\">Alle Zeichen auf &raquo;Weiter so&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h05\">Wie Trump versuchte, den Chef der iranischen Revolutionsgarde zu bestechen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h06\">In Erdo&#287;ans Friedensplan kommt das Wort &laquo;Kurde&raquo; nicht vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h07\">Die Likud-Partei feiert das B&ouml;se: Warum stellen sich israelische Politiker gern als B&ouml;sewichte dar?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h08\">Gro&szlig;e Milliardendeals: US-Investoren kaufen sich bei der deutschen Industrie ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h09\">Die digitale Welt des Silicon Valley und ihre Gefahren aus psychoanalytischer Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h10\">Sozialforum in Cotonou: Agnoletto: &bdquo;Afrika baut Widerstand gegen den globalen Neoliberalismus auf&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h11\">Faktenchecken war gestern, jetzt wird das kritische Milieu auseinandergenommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h12\">Slawa Ukrajini? Jedem das Seine?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h13\">Zeitung gegen den Krieg &ndash; Herbst 2026<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h14\">&bdquo;Autsch, das schmerzt&ldquo;: Ein Bekannter entdeckt Fehler in Kowalczuks Buch &bdquo;Freiheitsschock&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h15\">Geheime Corona-Sitzung: Warum waren die Krankenh&auml;user leer?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155306#h16\">Das Letzte: Selbstst&auml;ndig gemacht: Ex-SPD-Abgeordneter Michael Roth ber&auml;t Lottogesellschaften<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Russlands neues Afghanistan?<\/strong><br>\nWestliche Kommentatoren unterstellen Wladimir Putin gerne neokoloniale Ambitionen und hoffen, der andauernde Ukraine-Krieg werde in den Kollaps Russlands m&uuml;nden, so wie Ende der Achtzigerjahre der Krieg in Afghanistan den Niedergang der Sowjetunion beschleunigt hatte. Damals erwiesen sich handlungsunf&auml;hige Polit-Greise wie Leonid Breschnew, Juri Andropow und Konstantin Tschernenko als unf&auml;hig, die politische und wirtschaftliche Krise zu &uuml;berwinden und den Krieg zu beenden. Doch die Voraussetzungen heute sind fundamental anders als damals.<br>\nWenn am 18. bis 20. September in Russland 450 Abgeordnete von Staatsduma und F&ouml;derationsversammlung gew&auml;hlt werden, werden nicht wenige westliche Presseerzeugnisse die sattsam bekannten Narrative benutzen, wonach Putin unbedingt noch Jahre an der Macht blieben m&ouml;chte, um den territorialen Bestand der Sowjetunion wiederherzustellen oder zumindest, um in den Nachbarl&auml;ndern gef&uuml;gige Regierungen an die Macht zu bringen. Das aber w&uuml;rde den Erfahrungen der Generation widersprechen, welche den Niedergang der Sowjetunion noch selbst miterlebt hat und heute in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eine f&uuml;hrende Rolle spielt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/russlands-neues-afghanistan\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Andrej Bezrukov: Der neue Krieg und was wir tun sollten<\/strong><br>\nDer Autor des Artikels. Andrej Bezrukov, ist ein k&uuml;hler Analytiker der russischen Gegebenheiten und &auml;u&szlig;ert sich immer wieder zu m&ouml;glichen Entwicklungen seines Landes. Schon im Juni Jahres hatte er auf dem Petersburger Wirtschaftsforum mit einer fulminanten Rede Aufsehen erregt, die er praktisch aus dem Stegreif hielt.<br>\nIm folgenden Artikel geht er auf eine Vielzahl von Fragen ein, vor denen die russische Gesellschaft steht: Das Verh&auml;ltnis zu den USA, Wirtschaft, Bildung, Demografie, M&ouml;glichkeiten und Notwendigkeiten der Verlagerung des Schwerpunktes des Landes nach Sibirien, die Rolle Chinas, nachhaltige wirtschaftliche Souver&auml;nit&auml;t. Die Aufz&auml;hlung ist nicht vollst&auml;ndig. Die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung dabei: Alle diese Aufgaben muss Russland praktisch gleichzeitig l&ouml;sen, und das unter den Bedingungen gewaltiger Sanktionen und eines Krieges, den der Westen im besten Falle ewig am Laufen halten will.<br>\nDer Duktus des einleitenden Absatzes zeigt, dass der Beitrag f&uuml;r das russische Publikum geschrieben wurde, was dem Leser einen im Westen inzwischen seltenen Einblick erlaubt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/der-neue-krieg-und-was-wir-tun-sollten-2\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Moskaus Mitschuld am Weltkrieg&ldquo;<\/strong><br>\nEine f&uuml;hrende deutsche Tageszeitung &ouml;ffnet sich f&uuml;r die Relativierung der deutschen Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg. Wie es in einem ganzseitigen Beitrag hei&szlig;t, den die einflussreiche Frankfurter Allgemeine Zeitung in der vergangenen Woche ver&ouml;ffentlichte, habe die Sowjetunion &ndash; &bdquo;diktiert von dem Bed&uuml;rfnis nach Krieg in Europa&ldquo; &ndash; per Unterzeichnung des deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrags am 23. August 1939 &bdquo;gr&uuml;ne[s] Licht&ldquo; f&uuml;r den deutschen &Uuml;berfall auf Polen gegeben. Dies erst habe &bdquo;die destruktive Entfaltung&ldquo; der &bdquo;gleichsam instinktiven Disposition&ldquo; von Adolf Hitler zum Krieg &bdquo;erm&ouml;glicht&ldquo;; &bdquo;ein vors&auml;tzlich handelnder Stalin&ldquo; habe sich dadurch &bdquo;mitschuldig&ldquo; am Zweiten Weltkrieg gemacht. Der Autor des Textes, der Historiker Manfred Kittel, sorgte bereits vor Jahren f&uuml;r Schlagzeilen, als in der Berliner Staats-Stiftung Flucht, Vertreibung, Vers&ouml;hnung unter seiner Leitung drastisch revisionistische Tendenzen zutage traten. Aktuell beklagt Kittel &bdquo;Stalins Mitt&auml;terschaft beim Entfesseln des Krieges 1939&ldquo; und will eine &bdquo;fatale Rolle des russischen Imperialismus klar und deutlich [&hellip;] benennen&ldquo; &ndash; bis heute. Bereits 2025 hatte er Russlands Krieg gegen die Ukraine zum &bdquo;Vernichtungskrieg&ldquo; erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10509\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>London und Kyjiw schlie&szlig;en Abkommen zur milit&auml;rischen Nutzung von KI<\/strong><br>\nDie Ukraine setzt KI in ihrem Verteidigungskampf gegen Russland ein, um Drohnen zu steuern, Ziele f&uuml;r Angriffe festzulegen oder gro&szlig; angelegte Eins&auml;tze zu koordinieren. Laut einer Mitteilung der britischen Regierung sollen Daten aus den Kampfeins&auml;tzen demn&auml;chst in Gro&szlig;britannien getestet werden, um milit&auml;rische Einrichtungen, Flugh&auml;fen, Schienennetze, Kraftwerke sowie Gef&auml;ngnisse zu sch&uuml;tzen.<br>\nDie Ukraine &uuml;berl&auml;sst Gro&szlig;britannien dazu einen Datensatz mit Millionen Aufnahmen vom Schlachtfeld. Dieser unter dem Namen &raquo;R&auml;cher&laquo; bekannte Datensatz wird im Augenblick genutzt, um autonome ukrainische Drohnen zu trainieren. London sprach von einer &raquo;Goldmine&laquo;.<br>\nIm Gegenzug wird das Vereinigte K&ouml;nigreich den Angaben zufolge die Ukraine durch seine Universit&auml;ten, Wissenschaftler und Technik-Unternehmen wie auch durch sein &raquo;KI-&Ouml;kosystem&laquo; unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/london-und-kyjiw-schliessen-abkommen-zur-militaerischen-nutzung-von-ki-a-7405706d-8345-4e98-b493-4360ac941b26\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Alle Zeichen auf &raquo;Weiter so&laquo;<\/strong><br>\nZum 35. Jahrestag der ukrainischen Unabh&auml;ngigkeit hat Staatspr&auml;sident Wolodimir Selenskij gefordert, Russland m&uuml;sse &raquo;auf die Knie gezwungen&laquo; werden. In einem 20min&uuml;tigen Video, das am Montag ver&ouml;ffentlicht wurde, sagte Selenskij, die Ukraine sei zu einem milit&auml;rischen Giganten geworden, der russische Soldaten &raquo;zu D&uuml;nger&laquo; mache. Wladimir Putin und das russische Volk h&auml;tten die Hartn&auml;ckigkeit untersch&auml;tzt, mit der die Ukrainer um ihre Unabh&auml;ngigkeit k&auml;mpften.<br>\nBundeskanzler Friedrich Merz revanchierte sich mit dem Kompliment, die Ukraine f&uuml;hre einen &raquo;beispielhaften Freiheitskampf&laquo;. Bundesau&szlig;enminister Johann Wadephul sagte am Montag morgen im Deutschlandfunk, andere L&auml;nder sollten &raquo;ebenso ins Risiko gehen wie Deutschland&laquo;. Gleichzeitig r&auml;umte Wadephul ein, dass Berlin ebenso wie der ganzen EU derzeit keine weiteren diplomatischen Druckmittel auf Russland mehr zur Verf&uuml;gung st&uuml;nden. Die Bundesregierung sei im Gespr&auml;ch mit L&auml;ndern wie der T&uuml;rkei und &Auml;gypten, die &raquo;noch Gespr&auml;chskan&auml;le nach Moskau&laquo; h&auml;tten. Der Au&szlig;enminister rief auch die deutschen Kommunen auf, der Ukraine eventuell noch bei ihnen vorhandene Stromerzeuger und Wasserbeh&auml;lter zu spenden. Die Ukraine brauche dieses Ger&auml;t derzeit dringender.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/528522.ukraine-krieg-alle-zeichen-auf-weiter-so.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie Trump versuchte, den Chef der iranischen Revolutionsgarde zu bestechen <\/strong><br>\nEine Quelle von Transition Procol*, wie wir hier live enth&uuml;llten, ist unmissverst&auml;ndlich: Der Pr&auml;sident der USA &ndash; obwohl er den Krieg gegen den Iran unz&auml;hlige Male &ldquo;gewonnen&rdquo; hat, zumindest was das laute Geschrei angeht &ndash; unternahm einen gro&szlig; angelegten Versuch, den Befehlshaber der Revolutionsgarde (IRGC), General Ahmad Vahidi, und hochrangige iranische Milit&auml;rf&uuml;hrer durch enorme finanzielle Anreize dazu zu bringen, mit der Regierung in Teheran zu brechen. (&hellip;)<br>\nEs ist kein Wunder, dass ein krasser Neo-Crassus in War-a-Lago\/Washington tats&auml;chlich glaubte, ein kampferprobter Milit&auml;rf&uuml;hrer &ndash; und die Leute um ihn herum &ndash; k&ouml;nnten das Schicksal eines Zivilisationsstaates f&uuml;r ein blo&szlig;es Bestechungsgeld verkaufen und dazu verleitet werden, &uuml;berzulaufen, sich abzuwenden oder einen Regime Change zu erm&ouml;glichen.<br>\nDie gleiche Methode wie in Venezuela anzuwenden, bedeutet, dass die Trump-Regierung tats&auml;chlich glaubte, sie lie&szlig;e sich auf den Kontext des schiitischen Iran &uuml;bertragen. Das beweist einmal mehr ein erstaunliches Ma&szlig; an kultureller Dummheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/international\/289536-wie-trump-versuchte-chef-iranischen\/\">Pepe Escobar auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>In Erdo&#287;ans Friedensplan kommt das Wort &laquo;Kurde&raquo; nicht vor<\/strong><br>\nEin Abkommen zwischen der T&uuml;rkei und dem Kurdenf&uuml;hrer &Ouml;calan besiegelt zwar das Ende des Kriegs &ndash; den Frieden jedoch nicht.<br>\nDer 10. August h&auml;tte in der T&uuml;rkei zu einem seltenen historischen Moment werden k&ouml;nnen, als die st&auml;rksten M&auml;nner im Land versprachen, eine neue Seite im hundertj&auml;hrigen Konflikt mit der kurdischen Minderheit aufzuschlagen und Frieden mit ihr sowie mit sich selbst zu schliessen. W&auml;hrend zweieinhalb Jahren liefen bereits die Verhandlungen zwischen dem t&uuml;rkischen Staat und dem auf der Insel Imrali vor der K&uuml;ste Istanbuls inhaftierten Kurdenf&uuml;hrer Abdullah &Ouml;calan sowie der pro-kurdischen DEM-Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/in-erdogans-friedensplan-kommt-das-wort-kurde-nicht-vor\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Likud-Partei feiert das B&ouml;se: Warum stellen sich israelische Politiker gern als B&ouml;sewichte dar?<\/strong><br>\nIsraelische Politiker, insbesondere aus der Likud-Partei, bedienen zunehmend Bilder und eine Rhetorik, die mit Grausamkeit und B&ouml;swilligkeit assoziiert werden. Dazu geh&ouml;ren zum Beispiel &Auml;u&szlig;erungen von Likud-Politikern und anderen rechten Pers&ouml;nlichkeiten &uuml;ber Praktiken, die gegen pal&auml;stinensische H&auml;ftlinge angewendet werden. So prahlte Minister Itamar Ben-Gvir damit, dass er die Essensrationen der Gefangenen auf das Minimum herabgesetzt habe. Soldaten, denen mutma&szlig;liche Misshandlungen von Gefangenen vorgeworfen werden, werden mit &Auml;u&szlig;erungen verherrlicht, die Pal&auml;stinenser entmenschlichen. Ben-Gvir forderte, dass jeden Tag 30-40 Pal&auml;stinenser in Gaza get&ouml;tet werden sollten. Netanjahus &bdquo;Super-Sparta&ldquo;-Rede wirft ein Licht auf die Ursachen f&uuml;r diese b&ouml;sartigen Klischees.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mailchi.mp\/8e4009094c6f\/bip-aktuell-408-die-likud-partei-feiert-das-bse?e=ddf4bed664\">BIP-Aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Milliardendeals: US-Investoren kaufen sich bei der deutschen Industrie ein<\/strong><br>\nIn den USA beheimatete Investoren suchen zunehmend nach Geldanlagen im Ausland. Dabei steht einer Datenanalyse zufolge auch verst&auml;rkt die deutsche Industrie auf der Einkaufsliste. Daf&uuml;r gibt es mehrere Gr&uuml;nde.<br>\nUS-Investoren nehmen offenbar verst&auml;rkt deutsche Industrieunternehmen ins Visier. Im vergangenen Jahr sei es insgesamt zu 76 &Uuml;bernahmen und Beteiligungen an deutschen Industrie- und Fertigungsunternehmen durch US-Akteure gekommen, berichtet das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; unter Berufung auf eine Auswertung des Finanzdatenanbieters Pitchbook. Dabei handle es sich um den h&ouml;chsten Wert seit Beginn der Auswertung im Jahr 2022.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/US-Investoren-kaufen-sich-bei-der-deutschen-Industrie-ein-id31224932.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die digitale Welt des Silicon Valley und ihre Gefahren aus psychoanalytischer Sicht<\/strong><br>\nIn seinem Buch &bdquo;Menschlichkeit in digitalen Zeiten &ndash; Warum wir ohne lebendige Wirklichkeit nicht leben k&ouml;nnen&ldquo; warnt Joachim Bauer vor dem totalit&auml;ren Zugriff auf den Menschen in digitalen Zeiten. Digitalisierung und Transhumanismus f&uuml;hrten zu Neurotisierung, Verunsicherung und gesellschaftlichen Spaltungstendenzen. Dies seien nicht nur Nebenwirkungen der Digitalisierung, sondern Teil der im Silicon Valley beheimateten Strategie. Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Menschlichkeit und f&uuml;r Lust und Freude an der K&ouml;rperlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/die-digitale-welt-des-silicon-valley-und-ihre-gefahren-aus-psychoanalytischer-sicht\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sozialforum in Cotonou: Agnoletto: &bdquo;Afrika baut Widerstand gegen den globalen Neoliberalismus auf&ldquo;<\/strong><br>\nAus Benin kommt eine Botschaft, die weit &uuml;ber die Grenzen Afrikas hinausreicht: Frieden l&auml;sst sich nicht von sozialer Gerechtigkeit, dem Schutz des Landes und der Befreiung der V&ouml;lker von neuen Formen des wirtschaftlichen Kolonialismus trennen. Dies ist die Erkenntnis, die sich aus dem XVII. Weltsozialforum in Cotonou ergibt. Bei dieser Veranstaltung kamen Hunderte afrikanische Organisationen und internationale Bewegungen zusammen, die sich gegen Rohstoffraub, Kriege und Neoliberalismus engagieren.<br>\nZu den Hauptakteuren des Forums geh&ouml;rte Vittorio Agnoletto, der langj&auml;hrige Sprecher des Genua-Sozialforums. Er schildert, wie Afrika heute eine der fortschrittlichsten Keimzellen f&uuml;r eine neue Ann&auml;herung zwischen Bauern-, Gewerkschafts-, Umwelt-, Frauen- und Friedensbewegungen darstellt. Eine Ann&auml;herung, die gerade wegen ihrer politischen Kraft bereits vor der offiziellen Er&ouml;ffnung der Veranstaltung mit Repression seitens der beninischen Beh&ouml;rden konfrontiert war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/08\/sozialforum-in-cotonou-agnoletto-afrika-baut-widerstand-gegen-den-globalen-neoliberalismus-auf\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Faktenchecken war gestern, jetzt wird das kritische Milieu auseinandergenommen<\/strong><br>\nDer Deutschlandfunk diente k&uuml;rzlich den mit Steuergeld gekauften Wissenschaftlern des Wahrheitskomplexes als Verk&uuml;ndungsorgan ihrer neuesten Masche. Nachdem bisher der Schwerpunkt darauf lag, mit sogenannten Faktenchecks und dem sogenannten Prebunking Menschen, welche den Regierenden noch vertrauen, gegen Botschaften des kritischen Milieus unempf&auml;nglich zu machen, r&uuml;ckt nun das kritische Milieu selbst in den Fokus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/connecting-the-dots\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.P.:<\/strong> hier ein, wie ich finde, sehr lesens- und empfehlenswerter Artikel von Norbert Haering. Die Vita und Vernetzungen der &lsquo;verlinkten&rsquo; Herrschaften (und weitere Links im Text) anzusehen, lohnt sich, meines Erachtens, ebenfalls. Es ist doch immer wieder bemerkenswert, was alles getan wird, um &lsquo;Teile und Herrsche&rsquo; nie aus den Augen zu verlieren. In meinen Augen hingegen: wieder ein perfektes Beispiel f&uuml;r die kognitive Kriegsf&uuml;hrung gegen die eigene Bev&ouml;lkerung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Slawa Ukrajini? Jedem das Seine?<\/strong><br>\nNicht zu fassen: Der Bundeskanzler gr&uuml;&szlig;t auf X mit ukrainischem Gru&szlig;e, als sei das das Normalste von der Welt. Bei anderen historisch belasteten Phrasen gilt das ganz und gar nicht als normal.<br>\nFriedrich Merz ist eine gescheiterte Kanzlerexistenz &ndash; eine, die offenbar l&auml;ngst jegliche Bodenhaftung verloren hat. Nun hat er &ndash; sein Social-Media-Stab in seinem Namen &ndash; bei X klargemacht, wie sehr ihm die Ukraine am Herzen liege. Ein kurzes Video zeigt einen Zusammenschnitt deutsch-ukrainischer Freundschaft, dar&uuml;bergelegt: Eine kurze Ansprache des Kanzlers. Dar&uuml;ber zu lesen: &raquo;Slawa Ukrajini! &#1057;&#1083;&#1072;&#1074;&#1072; &#1059;&#1082;&#1088;&#1072;&#1111;&#1085;&#1110;!&laquo;<br>\nFrage: Wie tief kann ein deutscher Bundeskanzler eigentlich sinken? Friedrich Merz&lsquo; Antwort: &raquo;Ja!&laquo; &raquo;Slawa Ukrajini!&laquo; &ndash; &uuml;bersetzt: Ruhm der Ukraine! Ist doch nett, dass der Regierungschef eines fremden Landes so viel Ruhmreiches f&uuml;r ein anderes Land er&uuml;brigt, k&ouml;nnte man nun einwenden. Aber ist das seine Aufgabe? Wird er daf&uuml;r vereidigt? Doch wen interessiert schon dieser leidige Amtseid? Nun ist dieser Gru&szlig; auf Ukrainisch historisch vorbelastet. Die ukrainischen Faschisten begr&uuml;&szlig;ten sich auf diese Weise. Dazu hoben sie den rechten Arm &ndash; man kannte diese Form der Begr&uuml;&szlig;ung auch auf deutschem Boden. Dort w&uuml;nschte man jedoch nicht dem Land Ruhm &ndash; oder Heil &ndash;, sondern dem Mann an der Spitze dieses Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/gesellschaft-kommentar\/slawa-ukrajini-jedem-das-seine\/\">Roberto De Lapuente auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zeitung gegen den Krieg &ndash; Herbst 2026<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung-gegen-den-krieg.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/zgk63_01-08web.pdf\">ZgK Ausgabe Nr. 63 (PDF)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Autsch, das schmerzt&ldquo;: Ein Bekannter entdeckt Fehler in Kowalczuks Buch &bdquo;Freiheitsschock&ldquo;<\/strong><br>\nKowalczuk gilt als wichtiger Kenner der DDR-Geschichte und wird bald wieder omnipr&auml;sent sein, wenn Medien die Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern deuten. Unser Autor kennt ihn seit 1990 &ndash; und hat Zweifel an seinen Thesen [&hellip;]<br>\nVon alledem ausgehend schaue ich nun auf Kowalczuks Debattenverhalten, seinen Umgang mit Andersdenkenden: In Katja Hoyers Diesseits der Mauer komme der Staat &uuml;berhaupt nicht vor, sagte er einmal. Ich habe es stichprobenartig &uuml;berpr&uuml;ft: Es stimmt nicht. Dirk Oschmann behaupte in Der Osten: eine westdeutsche Erfindung, alle Ostdeutschen seien so w&uuml;tend wie er. Stimmt ebenfalls nicht. Er habe mit seinen Vorstellungen die Debatte intellektuell um Jahre &bdquo;zur&uuml;ckgeworfen&ldquo; &ndash; doch Debatten haben kein vorherbestimmtes Ziel.<br>\nWas nun Kowalczuks Eloquenz betrifft, hier nur ein Satz aus einer Besprechung: Christoph Links&lsquo; Buch Verschwundene Verlage sei &bdquo;ein Denkmal f&uuml;r die Verschwundenen, deren L&uuml;cken nicht nur bis 1989, sondern im &uuml;bertragenen Ma&szlig;e bis heute schmerzen&ldquo;. Autsch, das schmerzt wirklich.<br>\nFazit: Man verteidigt Freiheit und Demokratie nicht mit Verf&auml;lschungen und unbewiesenen Behauptungen. In seinen Geschichtsdarstellungen und Immer-feste-druff-Polemiken nutzt Kowalczuk die Methoden genau jener gesellschaftlichen Str&ouml;mung, gegen die er nach eigenem Bekunden ank&auml;mpft. Warum ihm trotzdem so viele folgen, w&auml;re noch zu kl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/erhard-weinholz\/ddr-historiker-kowalczuk-bekannter-deckt-fehler-im-buch-freiheitsschock-auf\/b797baa1-6b2f-43f7-a70d-9e29c8b34287\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Geheime Corona-Sitzung: Warum waren die Krankenh&auml;user leer?<\/strong><br>\nInterne Dokumente zeigen, wie die Corona-Enquetekommission bei brisanten Themen ins Schwimmen kommt. Manches ist gar dubios.<br>\nEin Sitzungssaal im Paul-L&ouml;be-Haus, Kameras aus, Mikrofone stumm. Was hier passiert, wird offiziell erst nach Ende der Wahlperiode aktenkundig. Die Berliner Zeitung hat trotzdem einen exklusiven Einblick in sogenannte nicht&ouml;ffentliche Sitzungen der Corona-Enquetekommission des Bundestags erhalten.<br>\nDie Corona-Enquetekommission des Bundestags gilt gemeinhin als zahnloser Tiger. Die &ouml;ffentlichen Sitzungen folgen fast immer demselben Drehbuch: Auf der einen Seite Vertreter der etablierten Parteien, die lieber mauern als aufkl&auml;ren. Auf der anderen Seite ein paar unbequeme Sachverst&auml;ndige, die meisten von ihnen von der AfD benannt.<br>\nHerausgekommen ist dabei bislang wenig &ndash; meist bleibt es beim Schaulaufen, echter Erkenntnisgewinn ist eher die Ausnahme. Ganz anders verl&auml;uft es hinter verschlossenen T&uuml;ren, wo offenbar immer wieder die Fetzen fliegen &ndash; und erstaunliche Dinge werden zutage gef&ouml;rdert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/geheime-sitzungen-corona-enquete-10314463\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Selbstst&auml;ndig gemacht: Ex-SPD-Abgeordneter Michael Roth ber&auml;t Lottogesellschaften<\/strong><br>\nDer ehemalige SPD-Abgeordnete Michael Roth hat einen neuen Job. Mit seiner Beratungsfirma hilft er dem Lotto- und Totoblock.<br>\nDer fr&uuml;here SPD-Au&szlig;enpolitiker Michael Roth wechselt ins Beratergesch&auml;ft: Wie der &ldquo;Stern&rdquo; berichtet, ber&auml;t der langj&auml;hrige Bundestagsabgeordnete ab dem 1. Oktober den Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB), den Zusammenschluss der 16 Landeslotteriegesellschaften. Auf Nachfrage best&auml;tigte Roth das Engagement gegen&uuml;ber dem Magazin.<br>\nBeruflich hat sich der ehemalige Au&szlig;enpolitiker Roth mit der Freedomfighter GmbH selbstst&auml;ndig gemacht, einer Beratungsfirma f&uuml;r internationale und europ&auml;ische Themen. In diesem Rahmen werde er k&uuml;nftig die deutschen Lottogesellschaften unterst&uuml;tzen &ndash;unter anderem bei europarechtlichen Fragen rund um das Gl&uuml;cksspielmonopol sowie bei der bevorstehenden &Uuml;berarbeitung des Staatsvertrags, erkl&auml;rte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/parteien\/id_101400420\/ex-spd-aussenpolitiker-michael-roth-hat-neuen-job.html\">t-online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Fr&uuml;here Au&szlig;enministerin: Baerbock wird nach Medienberichten Professorin an der New Yorker Columbia University<\/strong><br>\nDie fr&uuml;here Bundesau&szlig;enministerin und scheidende Pr&auml;sidentin der UNO-Vollversammlung, Baerbock, wechselt nach Medienberichten im Herbst zur New Yorker Columbia University.<br>\nDort wird die 45-J&auml;hrige laut dem Portal &bdquo;Table Briefings&ldquo; Professorin f&uuml;r Global Leadership und befasst sich mit Fragen der internationalen politischen F&uuml;hrung. Baerbock wird zudem Co-Chefin des entsprechenden Masterprogramms. Ihre Vollzeitstelle ist auf drei Jahre angelegt und praxisorientiert, also keine klassische Forschungsprofessur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/baerbock-wird-nach-medienberichten-professorin-an-der-new-yorker-columbia-university-102.html\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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