{"id":155394,"date":"2026-08-27T08:26:11","date_gmt":"2026-08-27T06:26:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394"},"modified":"2026-08-27T08:26:11","modified_gmt":"2026-08-27T06:26:11","slug":"hinweise-des-tages-5169","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h01\">W&auml;re die Schlie&szlig;ung des Russischen Hauses ein wichtiger Schlag gegen Spionage aus Russland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h02\">Kriegst&uuml;chtige Geheimdienste (II) <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h03\">&bdquo;Am Wendepunkt&ldquo;: Ukraines Ex-Verteidigungsminister sieht Kiew gegen Russland auf Verliererstra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h04\">Tamedia-Zeitungen: Der Schwede ist gut, der Russe ist b&ouml;se<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h05\">Bundesregierung eskaliert den Krieg gegen Russland und &uuml;berschreitet letzte v&ouml;lkerrechtliche H&uuml;rden zur Beteiligung: Endlich Kriegspartei?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h06\">Vom Reden zum Handeln f&uuml;r den Frieden!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h07\">Gro&szlig;-Israel bis zum Litani-Fluss?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h08\">Alles darf teurer werden &ndash; nur die L&ouml;hne nicht: Lohndr&uuml;cker am Werk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h09\">200 Bewerbungen, endlich ein Job &ndash; doch Jobcenter verweigert Einstiegsgeld zur Grundsicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h10\">Mehr See f&uuml;r alle ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h11\">Studie: Mehr als eine Million Wohnungen fehlen &ndash; keine Besserung in Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h12\">28 Milliarden Euro Dividende bei VW: H&auml;tte das Management das Geld lieber investieren sollen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h13\">Unterkomplexe Erkl&auml;rungsversuche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h14\">Campact dr&auml;ngt Unternehmen zu Werbeboykott gegen politisch missliebige YouTube-Kan&auml;le<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155394#h15\">Corona-Sterblichkeit: Aus 1 Prozent wurden 0,3<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>W&auml;re die Schlie&szlig;ung des Russischen Hauses ein wichtiger Schlag gegen Spionage aus Russland?<\/strong><br>\nEin Gespr&auml;ch mit Manfred Sapper, Chefredakteur der Monatszeitschrift &ldquo;Osteuropa&rdquo;<br>\nDie Bundesregierung denkt dar&uuml;ber nach, das Russische Haus &ndash; das von Russland betriebene Kulturinstitut in Berlin &ndash; zu schlie&szlig;en, unter anderem, weil es laut franz&ouml;sischem Innenministerium und Medienrecherchen eine wichtige Spionage-Zentrale sei. K&ouml;nnte mit der Schlie&szlig;ung des Russischen Hauses also russische Spionage in Deutschland empfindlich gest&ouml;rt werden?<br>\nDar&uuml;ber sprechen wir auf radio3 mit Manfred Sapper, dem Chefredakteur von der Monatszeitschrift &ldquo;Osteuropa&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.radiodrei.de\/programm\/schema\/sendungen\/radio3_am_nachmittag\/archiv\/20260824_1600\/radio3_aktuell_1620.html\">radio3<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kriegst&uuml;chtige Geheimdienste (II)<\/strong><br>\nGegen den von der Bundesregierung gebilligten Gesetzesentwurf zur Machtausweitung der deutschen Geheimdienste w&auml;chst der Protest. Datenschutzexperten, &Auml;rztekammern, Journalisten und Politiker der Opposition &uuml;ben heftige Kritik. Die Regierung will den deutschen Geheimdiensten mit einem neuen Gesetz umfassende neue Handlungsspielr&auml;ume &ouml;ffnen. Dabei soll unter anderem der Zugriff der Dienste auf IT-Systeme insgesamt erleichtert, die Speicherung von Daten verl&auml;ngert und die Auswertung automatisiert werden. Auch sogenannte Onlinedurchsuchungen sollen die Dienste k&uuml;nftig durchf&uuml;hren d&uuml;rfen. Entscheidende Neuerung ist, dass die Geheimdienste das erste Mal seit dem Ende des deutschen Faschismus wieder zu sogenannten operativen Ma&szlig;nahmen erm&auml;chtigt werden. Im Namen der Abwehr sogenannter hybrider Angriffe treibt Berlin die Verwischung der Grenzen zwischen Polizei, Geheimdienst und Milit&auml;r weiter voran und nivelliert die Unterscheidung zwischen &auml;u&szlig;erem Feind und inneren Kritikern zusehends. Das neue Geheimdienstgesetz ist ein weiterer Schritt auf dem Weg der Bundesrepublik in die sogenannte Strategische Autonomie, die milit&auml;r- und machtpolitische Unabh&auml;ngigkeit von anderen Staaten, insbesondere von den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10511\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Am Wendepunkt&ldquo;: Ukraines Ex-Verteidigungsminister sieht Kiew gegen Russland auf Verliererstra&szlig;e<\/strong><br>\n&bdquo;Korruption, Vetternwirtschaft, ein kaum funktionierender Staat &ndash; Fedorow rechnet mit Selenskyjs Regierung ab. Der Pr&auml;sident wirft ihm eine Milliardenl&uuml;cke im R&uuml;stungsetat vor.<br>\nDer fr&uuml;here ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat die F&uuml;hrung in Kiew vor einer schleichenden Niederlage im Krieg gegen Russland gewarnt. In einem am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Exklusivinterview mit der Nachrichtenagentur Reuters, &uuml;ber das auch das Fachportal Defense News berichtete, sagte Fedorow, die Ukraine habe nur noch ein Zeitfenster von einigen Monaten, um Entscheidungen zu treffen, die den Kriegsverlauf zu ihren Gunsten wenden k&ouml;nnten.<br>\n&bdquo;Ich glaube, dass es jetzt einen Wendepunkt gibt, der unsere k&uuml;nftige Entwicklung bestimmen wird, aber es sieht so aus, als w&uuml;rden wir schrittweise, langsam verlieren&ldquo;, zitiert Reuters den 35-J&auml;hrigen. Zugleich betonte er, die Ukraine habe &bdquo;jede Chance&ldquo; zu gewinnen, brauche daf&uuml;r aber dringend einen Plan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/fedorow-gegen-selenskyj-streit-um-milliarden-und-wahlen-im-krieg-10328569\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Tamedia-Zeitungen: Der Schwede ist gut, der Russe ist b&ouml;se<\/strong><br>\nWenn sich jemand aus Russland zur Neutralit&auml;t &auml;ussert, dann ist es &uuml;bergriffig. Wenn es jemand aus Schweden tut, ist es willkommen.<br>\nFast schon im Wochen-Rhythmus berichten die vielen Tamedia-Zeitungen in letzter Zeit dar&uuml;ber, dass sich Russland in den Abstimmungs-Kampf zur Neutralit&auml;tsinitiative einmische. Manchmal ist die Kritik an der Einmischung offen ausgesprochen, manchmal bloss unterschwellig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/tamedia-zeitungen-der-schwede-ist-gut-der-russe-ist-boese\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesregierung eskaliert den Krieg gegen Russland und &uuml;berschreitet letzte v&ouml;lkerrechtliche H&uuml;rden zur Beteiligung: Endlich Kriegspartei?<\/strong><br>\n&bdquo;Wir stehen fest an der Seite der Ukraine&ldquo;, prahlte am Montag dieser Woche der gerade aus seiner Tegernseer Sommerfrische zur&uuml;ckgekehrte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf dem Onlinedienst X. Zur gleichen Zeit &uuml;bergab sein britischer NATO-Waffenbruder, Premierminister Andy Burnham, in Kiew die Konstruktionspl&auml;ne f&uuml;r den zuk&uuml;nftig gemeinsam mit Frankreich in der Ukraine produzierten Marschflugk&ouml;rper vom Typ &bdquo;Storm Shadow&ldquo;. Die Ukraine hatte diese Waffe bisher gegen weit hinter der Front liegende Logistikziele in Russland eingesetzt. Russland zeigt sich alarmiert. Au&szlig;enminister Sergej Lawrow kommentierte: &bdquo;Wissen Sie, es tut mir leid f&uuml;r Gro&szlig;britannien.&ldquo; Russland habe nun &bdquo;das Recht, die stolz verk&uuml;ndete direkte Beteiligung der britischen Raketentruppen an Angriffen auf die Russische F&ouml;deration als Kriegsteilnahme zu betrachten. Mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/endlich-kriegspartei-4817534\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukrainer &uuml;ber Merz: 64 Prozent Zustimmung &ndash; nur ein Politiker schneidet noch besser ab<\/strong><br>\nIn Deutschland fallen die Zustimmungswerte f&uuml;r Kanzler Merz auf Tiefst&auml;nde. In der Ukraine dagegen bewerten ihn fast zwei Drittel der Befragten positiv.<br>\nBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kommt in der Ukraine auf deutlich h&ouml;here Zustimmungswerte als in Deutschland. Einer Umfrage der Rating Group zufolge &auml;u&szlig;erten sich 64 Prozent der befragten Ukrainer positiv &uuml;ber den Kanzler. In deutschen Erhebungen liegen die Werte f&uuml;r Merz zuletzt teils unter 20 Prozent.<br>\nF&uuml;r die Umfrage wurde nach der Einstellung der Ukrainer zu internationalen Spitzenpolitikern gefragt. Die h&ouml;chsten Zustimmungswerte erzielte demnach der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron mit 79 Prozent. Am schlechtesten schnitt der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin mit einer Ablehnungsquote von rund 97 Prozent ab. Putin hatte im Februar 2022 den bis heute andauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine befohlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/ukraine-friedrich-merz-zustimmung-umfrage-macron-10330730\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vom Reden zum Handeln f&uuml;r den Frieden!<\/strong><br>\nDer Aufruf eines Deutschen, der sich nicht scheut, klare Ma&szlig;nahmen zu fordern. Zur Befolgung empfohlen!<br>\nMan stelle sich einen Unternehmer vor, der sich in Endlosschleifen &uuml;ber die Makro&ouml;konomie seiner Branche ausl&auml;sst und theoretisch &uuml;ber perfekte Produkte plaudert, ohne jemals konkrete Schritte auch nur zu benennen, wie er solche Produkte herstellen und damit Geld verdienen will. Wie weit wird er kommen, wenn er ohne Businessplan bei der Bank aufschl&auml;gt und einen Gesch&auml;ftskredit verlangt? Die Friedensbewegung analysiert seit Jahren globale Verflechtungen und verfasst gl&auml;nzende Petitionen und Appelle. Intelligente Menschen halten flammende Reden &ndash; doch wir weigern uns konsequent, den entscheidenden Schritt zu gehen zur konkreten, unverhandelbaren operativen Umsetzung unseres Businessplans f&uuml;r den Frieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/vom-reden-zum-handeln-fuer-den-frieden\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gro&szlig;-Israel bis zum Litani-Fluss?<\/strong><br>\nDie Ideologie und Praxis der Expansion israelischer Macht im Libanon und in Syrien hat klare Konturen. Der Begriff &raquo;Gazafizierung&laquo; f&auml;llt.<br>\nDas Bild ging vor einigen Wochen um die Welt: Israelische Soldat*innen erobern die alte Kreuzfahrer-Burg Beaufort im S&uuml;den des Libanon und hissen die israelische Fahne als Zeichen der Dominanz an diesem strategisch wichtigen und politisch symboltr&auml;chtigen Ort der libanesischen Kulturgeschichte.<br>\nIn den vergangenen zweieinhalb Jahren hat sich im Kontext der milit&auml;rischen Exzesse Israels immer deutlicher abgezeichnet, dass die israelische Regierung eine &raquo;Gro&szlig;-Israel-Politik&laquo; verfolgt. Der Begriff &raquo;Gro&szlig;-Israel&laquo; findet deshalb inzwischen auch medial Eingang in die Analysen der israelischen Kriegspolitik. Die g&auml;ngige Interpretation bringt die Gro&szlig;-Israel-Politik mit den heute an der israelischen Regierung beteiligten messianischen Siedlervertreter*innen und der faktischen Annexionspolitik der Regierung im Westjordanland sowie mit (Wieder-)Besiedlungspl&auml;nen im weithin zerst&ouml;rten Gazastreifen in Verbindung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1201170.nahost-konflikt-gross-israel-bis-zum-litani-fluss.html\">nd<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Trotz gro&szlig;er internationaler Kritik:<\/strong><br>\n&bdquo;Dies ist unser Land&ldquo; &ndash; Netanjahu k&uuml;ndigt weiteren Ausbau israelischer Siedlungen an<br>\nDie aktuelle israelische Regierung setzt ihren Siedlerkurs unbeeindruckt von Protesten aus dem Ausland fort. Netanjahu prophezeit eine &bdquo;sehr gro&szlig;e Einwanderungswelle&ldquo;.<br>\nUngeachtet wachsender internationaler Kritik hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu einen weiteren Ausbau israelischer Siedlungen im besetzten Westjordanland angek&uuml;ndigt. &bdquo;Wir k&ouml;nnen die Zahlen nicht ignorieren: 104 Ortschaften, die wir gemeinsam gegr&uuml;ndet und legalisiert haben, und 160 Farmen &ndash; und es werden noch mehr kommen&ldquo;, sagte Netanjahu am Dienstagabend in Jerusalem bei einer Veranstaltung f&uuml;r israelische Siedler in dem Pal&auml;stinensergebiet.<br>\nDie Siedler bereiteten &bdquo;den Boden f&uuml;r eine sehr gro&szlig;e Einwanderungswelle&ldquo;, sagte Netanjahu weiter: &bdquo;Ihr verwirklicht die Vision des Landes Israel, und dies ist unser Land.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/trotz-grosser-internationaler-kritik-dies-ist-unser-land--netanjahu-kundigt-weiteren-ausbau-israelischer-siedlungen-an-15983919.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es schert Netanjahu nicht, dass die Siedlungen vollkommen illegal und v&ouml;lkerrechtswidrig sind. Offenbar hat die Kritik von Deutschland, Gro&szlig;britannien, Frankreich und Italien am E1-Projekt gar nichts bewirkt. Wie w&auml;re es mal mit ernsthaften Sanktionen, dem Aussetzen der Handelsbeziehungen (insbesondere, aber nicht nur, R&uuml;stungsexporte), und noch mehr Druck durch die UNO?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Alles darf teurer werden &ndash; nur die L&ouml;hne nicht: Lohndr&uuml;cker am Werk<\/strong><br>\n&bdquo;Die Lohn- und die Lohnnebenkosten sind zu hoch.&ldquo; Wenn man dieser Endlosschleife aus den Vorstandsetagen und dem Berliner Regierungsviertel glaubt, dann sind die wahren Schuldigen der aktuellen wirtschaftlichen Misere l&auml;ngst ausgemacht. Es sind die Besch&auml;ftigten. Sie sind faul, st&auml;ndig krank und noch dazu viel zu teuer. Hinzu kommt eine in der Arbeiterklasse angeblich weit verbreitete &bdquo;Vollkasko-Mentalit&auml;t&ldquo; &ndash; die Erwartungshaltung, dass der Sozialstaat wirkungsvoll vor den Lebensrisiken Arbeitslosigkeit, Krankheit und Pflegebed&uuml;rftigkeit sch&uuml;tzt und noch dazu ein w&uuml;rdevolles Leben im Alter garantiert. Am schlimmsten sind jedoch die Gewerkschaften, die selbst dann noch an der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, am Achtstundentag und an tariflichen Standards festhalten wollen, wenn die Dividendenaussch&uuml;ttungen nicht mehr ins Unendliche steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/lohndruecker-am-werk-4817548\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>200 Bewerbungen, endlich ein Job &ndash; doch Jobcenter verweigert Einstiegsgeld zur Grundsicherung<\/strong><br>\nWer Grundsicherungsgeld bezieht und einen neuen Job findet, kann zus&auml;tzlich Einstiegsgeld erhalten. Ein Detail wurde einem Antragsteller aber zum Verh&auml;ngnis.<br>\nWer nach monatelanger Arbeitslosigkeit und Hunderten von Bewerbungen endlich eine Stelle findet, hofft auf Unterst&uuml;tzung vom Jobcenter. Doch ein aktuelles Urteil zeigt: Selbst au&szlig;ergew&ouml;hnliche Bem&uuml;hungen bei der Jobsuche reichen bei Bezug von Grundsicherung nicht aus, um Anspruch auf Einstiegsgeld zu begr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/doch-einstiegsgeld-wird-verwehrt-200-bewerbungen-grundsicherung-empfaenger-findet-job-zr-94457345.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mehr See f&uuml;r alle ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit<\/strong><br>\nMit zunehmenden Hitzewellen werden Seen als &ouml;ffentlicher Erholungsraum wichtiger. Aber gro&szlig;e Teile der &ouml;sterreichischen Seeufer werden privat genutzt, was zu sozialen Schieflagen f&uuml;hrt. Es braucht mehr &ouml;ffentliche und freie Seezug&auml;nge mit guten M&ouml;glichkeiten zum Verweilen und Erholen. Dies ist eine Frage von Gesundheit, sozialer Gerechtigkeit, Daseinsvorsorge sowie guter Planung und Gestaltung. Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich die &Ouml;sterreichische Seenkonferenz (&Ouml;SeeK), die von 24. bis 25. September 2026 in Weyregg am Attersee stattfindet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Allgemein\/Mehr-See-fuer-alle-ist-Frage-sozialer-Gerechtigkeit\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Studie: Mehr als eine Million Wohnungen fehlen &ndash; keine Besserung in Sicht<\/strong><br>\nDeutschland br&auml;uchte im Jahr 300.000 neue Wohnungen. Tats&auml;chlich kommen aber deutlich weniger hinzu und so staut sich der Bedarf. Inzwischen verursacht der Wohnungsmangel einer Studie zufolge selbst wirtschaftlichen Schaden.<br>\nIn Deutschland fehlen einer Studie zufolge bundesweit 1,35 Millionen Wohnungen. &ldquo;Das Wohnungsdefizit verharrt auf einem Rekordhoch&rdquo;, teilte das Forschungsinstitut Pestel in Berlin mit. &ldquo;Es werden so viele Wohnungen gebraucht wie lange nicht. Und es werden so wenige Wohnungen gebaut wie lange nicht. Beides kommt zusammen: Das ist toxisch&rdquo;, so Pestel-Chef Matthias G&uuml;nther. Eine Verbesserung der Lage sei nicht absehbar. In Nordrhein-Westfalen, dem bev&ouml;lkerungsreichsten Bundesland, fehlen aktuell 364.000 Wohnungen. In Bayern sind es 220.000, in Baden-W&uuml;rttemberg 201.000, in Berlin mindestens 58.000 und in Hamburg 23.000.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Studie-Mehr-als-eine-Million-Wohnungen-fehlen-keine-Besserung-in-Sicht-id31233930.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>28 Milliarden Euro Dividende bei VW: H&auml;tte das Management das Geld lieber investieren sollen?<\/strong><br>\nDie Krise bei VW hat strukturelle Ursachen, besonders das schwache Gesch&auml;ft in China belastet den Konzern. In der &Ouml;ffentlichkeit wird erstaunlich wenig dar&uuml;ber gesprochen, welche Verantwortung daf&uuml;r das Management tr&auml;gt [&hellip;]<br>\nNat&uuml;rlich sei die Krise auf einen Mix an Ursachen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. &ldquo;Allerdings h&auml;tte man die hohen Aussch&uuml;ttungen im Sinne der Aktion&auml;re nicht machen m&uuml;ssen.&rdquo; Ein Teil des Geldes, Schwope nennt zehn Milliarden, h&auml;tte investiert oder schon fr&uuml;her f&uuml;r Restrukturierungen verwendet werden k&ouml;nnen. Tats&auml;chlich waren die Probleme von VW seit Jahren absehbar, insbesondere in China. Wo mehr Investitionen geholfen h&auml;tten? Die Batterieproduktion sei ein Punkt, so Schwope, VW hat die Produktion eigener Batteriezellen erst im vergangenen Jahr in Europa gestartet. Auch die Weiterentwicklung der Produktpalette h&auml;tte zus&auml;tzliche Investitionen vertragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000337105\/28-milliarden-euro-dividende-bei-vw-haette-das-management-das-geld-lieber-investieren-sollen\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Unterkomplexe Erkl&auml;rungsversuche<\/strong><br>\nDie Ver&auml;nderungen des Weltklimas werden in der aktuellen Debatte auf eine einzige negative Ursache reduziert: vom Menschen ausgesto&szlig;enes CO2.<br>\nSchwankungen der Sonnenaktivit&auml;t. Wasser als W&auml;rmespeicher. Meeresstr&ouml;mungen wie El Ni&ntilde;o. Der Treibhauseffekt. Vulkanausbr&uuml;che, die den Himmel f&uuml;r Monate verdunkeln, &hellip; All diese Faktoren k&ouml;nnen unser Klima beeinflussen und verschiedene Abstufungen von W&auml;rme und K&auml;lte in der Luft verursachen. Die Zusammenh&auml;nge sind &auml;u&szlig;erst dynamisch und fluid &mdash; es verbietet sich insofern, eine einzige kausale Erkl&auml;rung f&uuml;r ein Ph&auml;nomen absolut zu setzen. Glauben wir jedoch den Mainstreammedien, so scheinen tiefer gehende Analysen gar nicht mehr notwendig zu sein. Die Ursache ist bekannt: Wir Menschen sind es und das von uns infolge von Industriet&auml;tigkeit, Verkehr und Tierhaltung ausgesto&szlig;ene CO2. Es scheint fast eine Art Schuldeitelkeit dahinterzustecken. Wir wollen partout die einzigen Verursacher sein, und diejenigen, die noch nicht zerknirscht genug sind, werden von der Politik auf Linie gebracht. Menschen sind dadurch manipulierbar, Freiheitseinschr&auml;nkungen erhalten eine wohlfeile Begr&uuml;ndung. Der Autor ruft hier eine Reihe weiterer wichtiger Klimafaktoren ins Ged&auml;chtnis und erg&auml;nzt monokausale Erkl&auml;rungsmuster zu einem vollst&auml;ndigeren Bild.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/unterkomplexe-erklarungsversuche\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Campact dr&auml;ngt Unternehmen zu Werbeboykott gegen politisch missliebige YouTube-Kan&auml;le<\/strong><br>\nDie Kampagnenorganisation Campact hat eine schwarze Liste von politisch missliebigen YouTube-Kan&auml;len erstellt und ausgeforscht, wessen Werbung dort zu sehen war. Nun macht sie Druck auf die betreffenden Unternehmen, sich an einem Werbeboykott gegen die gelisteten Kan&auml;le zu beteiligen.<br>\nCampact ist ein politisch der SPD und den Gr&uuml;nen nahestehender Verein mit 12 Mitgliedern und Einnahmen im letzten Jahr von 26 Millionen Euro.<br>\nDie Kriterien, anhand derer Campact die Kan&auml;le auf die schwarze Liste gesetzt hat, die von Tichys Einblick ver&ouml;ffentlicht wurde, sind vage. (&hellip;)<br>\nIn einer Pressemitteilung vom 24. August beschreibt Campact sein Vorgehen. Der Verein entwickelte ein Online-Tool, mit dem seine Anh&auml;nger und Mitstreiter melden konnten, welche Werbung sie auf rund 60 missliebigen YouTube-&bdquo;Hetz&ldquo;-Kan&auml;len fanden. Rund 15.000 Menschen h&auml;tten knapp 40.000 Werbeanzeigen gemeldet. Von 90 &bdquo;relevanten&ldquo; Unternehmen seien mehrere Anzeigen gefunden worden. Diese seien alle angeschrieben und aufgefordert worden, die von Campact aufgelisteten YouTube-Kan&auml;le auf eine Werbe-Sperrliste zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/campact-werbeboykott\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu: <strong>Was man wissen muss, um die Social-Media-Plattform X selbstbestimmt zu nutzen<\/strong><br>\nDie Plattform X hat in den letzten Monaten durchgreifende Ver&auml;nderungen vorgenommen. Sie laufen darauf hinaus, die Nutzer immer mehr einem Algorithmus auszuliefern, der f&uuml;r sie entscheidet, was sie zu sehen bekommen. Man kann jedoch einiges tun, um doch noch selbst bestimmen zu k&ouml;nnen, was man sieht und was man weiterverbreiten m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/service-fuer-x-nutzer\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Meinungskorridor kann durch vielf&auml;ltige Ma&szlig;nahmen eingeschr&auml;nkt werden, wodurch eine Steuerung erm&ouml;glicht werden kann bzw. soll.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Corona-Sterblichkeit: Aus 1 Prozent wurden 0,3<\/strong><br>\nDie Sterblichkeitsrate variierte w&auml;hrend der Pandemie stark. Eine pauschale Angabe verschleierte das Wesentliche. [&hellip;]<br>\nKaum war Ioannidis&lsquo; IFR-Sch&auml;tzung publiziert, ver&ouml;ffentlichten Wissenschaftler vom Imperial College in London &ndash; darunter jene, die zu Beginn der Pandemie eine Infektionssterblichkeitsrate von etwa einem Prozent vorhergesagt hatten &ndash; ihre eigene Berechnung, basierend auf Antik&ouml;rper-Studien: In reichen L&auml;ndern wie der Schweiz w&uuml;rden sch&auml;tzungsweise 1,15 Prozent aller Virustr&auml;ger sterben, lautete ihr erschreckendes Ergebnis. Damit best&auml;tigten die Antik&ouml;rper-Studien scheinbar, was das Imperial-Team ja schon zu Beginn der Pandemie mit seiner mathematischen Modellierung vorhergesagt hatte.<br>\nDoch: Die Imperial-Wissenschaftler hatten nur solche Antik&ouml;rper-Studien herangezogen, bei denen am Stichtag &uuml;ber 100 Covid-Todesf&auml;lle registriert worden waren. Indem sie Studien mit wenig Todesf&auml;llen ausklammerten, erhielten sie eine h&ouml;here Sterberate. Auf diese Verzerrung machte John Ioannidis im &laquo;European Journal of Clinical Investigation&raquo; aufmerksam. Die Medienkarawane war da aber schon weitergezogen. Andere Wissenschaftler errechneten ebenfalls h&ouml;here Sterberaten, indem sie nicht-repr&auml;sentative Studien ber&uuml;cksichtigten und Studien, die eine niedrige IFR fanden, ohne nachvollziehbare Begr&uuml;ndung ausschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/corona-sterblichkeit-aus-1-prozent-wurden-03\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-155394","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155394","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=155394"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155394\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":155396,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155394\/revisions\/155396"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=155394"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=155394"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=155394"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}