{"id":155512,"date":"2026-08-30T09:00:11","date_gmt":"2026-08-30T07:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155512"},"modified":"2026-08-28T13:55:30","modified_gmt":"2026-08-28T11:55:30","slug":"hinweise-der-woche-474","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155512","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155512#h01\">Wenn Gespr&auml;chsf&auml;den rei&szlig;en: Kultur, Krieg und das Ringen um das Russische Haus in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155512#h02\">Harald Kujat: &bdquo;Nehmen wir wegen des Drohnenvorfalls die Zerst&ouml;rung Deutschlands in Kauf?&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155512#h03\">Offener Brief von Natascha Wodin an die FAZ: &bdquo;Aus den Glutnestern ein Fl&auml;chenbrand&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155512#h04\">Russlands neues Afghanistan?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155512#h05\">35 Jahre unabh&auml;ngige Ukraine: Das Krim-Parlament protestierte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155512#h06\">Wie Trump versuchte, den Chef der iranischen Revolutionsgarde zu bestechen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155512#h07\">Die Bundesregierung r&uuml;gt Ben-Gvirs rassistischen T&ouml;tungsaufruf und schweigt zum V&ouml;lkermord an den Pal&auml;stinensern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155512#h08\">Dinosaurier-Waffen? Bundeswehr kauft f&uuml;r viele Milliarden Panzer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155512#h09\">Erneut Milliarden-Steuergeschenke f&uuml;r Gro&szlig;erben &ndash; Erbschaftsteuer muss endlich gerecht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155512#h10\">Misstrauen macht schlechte Gesundheitspolitik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wenn Gespr&auml;chsf&auml;den rei&szlig;en: Kultur, Krieg und das Ringen um das Russische Haus in Berlin<\/strong><br>\nIm Berliner &laquo;Sprechsaal&raquo; hat eine Veranstaltung des BSW Berlin und des mitorganisierenden Integral e.V. im aktuellen politischen Diskurs gezeigt, wie hoch das Thema um die drohende Schlie&szlig;ung des Russischen Hauses aufgeladen ist. Dabei haben B&uuml;rger mit dem BSW-Landesspitzenkandidaten Alexander King &uuml;ber Wege aus der politischen Gespr&auml;chsverweigerung, einen neuen Geschichtsrevisionismus und den Erhalt wichtiger Kultur- und Freir&auml;ume diskutiert. Ein Bericht von &Eacute;va P&eacute;li.<br>\n&laquo;Wer wirklich jeden Gespr&auml;chsfaden abschneiden zwischen Russland und Deutschland m&ouml;chte &ndash; und sei es eben nur, in Anf&uuml;hrungszeichen, das Russische Haus, seien es nur Sprachkurse, Konzerte oder Ausstellungen zu schlie&szlig;en &ndash;, der bereitet sich, uns und unsere Stadt nicht auf den Frieden vor. Sondern er bereitet auf den Krieg vor. Oder auf einen langen, immerw&auml;hrenden Konflikt. Und das k&ouml;nnen wir uns alle gar nicht leisten.&raquo;<br>\nMit diesen Worten kommentierte Alexander King, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und Co-Landesvorsitzender des BSW Berlin, bei der Veranstaltung &laquo;Erinnerung bewahren, Kulturbr&uuml;cken erhalten&raquo; die Forderungen mehrerer Politiker, das Russische Haus im Herzen der deutschen Hauptstadt zu schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wenn-gespraechsfaeden-reissen-kultur-krieg-und-das-ringen-um-das-russische-haus-in-berlin\/\">&Eacute;va P&eacute;li auf Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>W&auml;re die Schlie&szlig;ung des Russischen Hauses ein wichtiger Schlag gegen Spionage aus Russland?<\/strong><br>\nEin Gespr&auml;ch mit Manfred Sapper, Chefredakteur der Monatszeitschrift &ldquo;Osteuropa&rdquo;<br>\nDie Bundesregierung denkt dar&uuml;ber nach, das Russische Haus &ndash; das von Russland betriebene Kulturinstitut in Berlin &ndash; zu schlie&szlig;en, unter anderem, weil es laut franz&ouml;sischem Innenministerium und Medienrecherchen eine wichtige Spionage-Zentrale sei. K&ouml;nnte mit der Schlie&szlig;ung des Russischen Hauses also russische Spionage in Deutschland empfindlich gest&ouml;rt werden?<br>\nDar&uuml;ber sprechen wir auf radio3 mit Manfred Sapper, dem Chefredakteur von der Monatszeitschrift &ldquo;Osteuropa&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.radiodrei.de\/programm\/schema\/sendungen\/radio3_am_nachmittag\/archiv\/20260824_1600\/radio3_aktuell_1620.html\">radio3<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Harald Kujat: &bdquo;Nehmen wir wegen des Drohnenvorfalls die Zerst&ouml;rung Deutschlands in Kauf?&ldquo;<\/strong><br>\nAm 5. August wurde am Flughafen Halle\/Leipzig eine Drohne mit Sprengstoff entdeckt, mutma&szlig;lich gegen dort stationierte ukrainische Antonow-Frachtmaschinen gerichtet, die NATO-Hilfsfl&uuml;ge fliegen. Mitte August fanden Ermittler eine zweite Drohne samt Resten des Sprengstoffs Hexogen &ndash; einen gesicherten Beweis f&uuml;r die Urheberschaft gibt es bislang nicht. Kanzler Friedrich Merz (CDU) k&uuml;ndigte an, die &bdquo;Angreifer w&uuml;rden daf&uuml;r bezahlen&ldquo; &ndash; ohne einen Verantwortlichen zu benennen.<br>\nParallel versch&auml;rft sich der Krieg in der Ukraine: Russland attackiert Odessas Hafenanlagen, russische Raffinerien brennen nach ukrainischen Drohnenschl&auml;gen. Pr&auml;sident Selenskyj rechnet zum 35. Jahrestag der Unabh&auml;ngigkeit kaum noch mit baldigen Verhandlungen. Harald Kujat h&auml;lt im Gespr&auml;ch mit dem Freitag dagegen: Nicht Russland habe kein Interesse an Verhandlungen, sondern der Westen selbst habe sie zunichtegemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/simon-zeise\/harald-kujat-nach-drohnenvorfall-in-leipzig-eine-abenteuerliche-forderung\/74a8f0d6-c0f8-4f0b-a55b-d0704197a24f\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Drohnenvorfall am Schloss Neuhardenberg&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155398\">NachDenkSeiten <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Offener Brief von Natascha Wodin an die FAZ: &bdquo;Aus den Glutnestern ein Fl&auml;chenbrand&ldquo;<\/strong><br>\nDie Schriftstellerin bezieht Stellung zur Aussage der &bdquo;T&ouml;tung von Russen&ldquo;. Wodin zeigt, dass die Russophobie nach 1945 weiter schwelte und nun neu aufbricht. [&hellip;]<br>\nHeute werden wieder Russen mit deutschen Waffen get&ouml;tet, nach Ihrer Ansicht, Herr Martens, wohl viel zu wenige. Sie gelten erneut als Barbaren, als Weltfeind, als Monster, nah an jenen schauerlichen Wesen mit Schwanz und H&ouml;rnern, als die sie w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs dargestellt wurden. Russland wird wieder als das Reich des B&ouml;sen gesehen, das Ronald Reagan schon im Jahr 1983 von der Erdoberfl&auml;che zu tilgen versprach.<br>\nIch lese immer wieder, dass der Putsch auf dem Maidan von den USA geplant, organisiert und bezahlt war. Ich wei&szlig; nicht, ob das stimmt, ich kann es nicht nachpr&uuml;fen. Wer wei&szlig; heute &uuml;berhaupt noch, was stimmt und was Propaganda, Fake, Manipulation, was L&uuml;ge und was Wahrheit ist?! Aber ich h&ouml;re immer wieder mit meinen eigenen Ohren, wie Wladimir Putin in russischer Sprache wiederholt, dass er noch nie daran gedacht hat, Europa anzugreifen, dass derartige Behauptungen grober Unfug seien, dass er nicht w&uuml;sste, wozu er das tun sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/offener-brief-von-natascha-wodin-an-die-faz-aus-den-glutnestern-ein-flaechenbrand-10323342\">Berliner Zeitung <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Russlands neues Afghanistan?<\/strong><br>\nWestliche Kommentatoren unterstellen Wladimir Putin gerne neokoloniale Ambitionen und hoffen, der andauernde Ukraine-Krieg werde in den Kollaps Russlands m&uuml;nden, so wie Ende der Achtzigerjahre der Krieg in Afghanistan den Niedergang der Sowjetunion beschleunigt hatte. Damals erwiesen sich handlungsunf&auml;hige Polit-Greise wie Leonid Breschnew, Juri Andropow und Konstantin Tschernenko als unf&auml;hig, die politische und wirtschaftliche Krise zu &uuml;berwinden und den Krieg zu beenden. Doch die Voraussetzungen heute sind fundamental anders als damals.<br>\nWenn am 18. bis 20. September in Russland 450 Abgeordnete von Staatsduma und F&ouml;derationsversammlung gew&auml;hlt werden, werden nicht wenige westliche Presseerzeugnisse die sattsam bekannten Narrative benutzen, wonach Putin unbedingt noch Jahre an der Macht blieben m&ouml;chte, um den territorialen Bestand der Sowjetunion wiederherzustellen oder zumindest, um in den Nachbarl&auml;ndern gef&uuml;gige Regierungen an die Macht zu bringen. Das aber w&uuml;rde den Erfahrungen der Generation widersprechen, welche den Niedergang der Sowjetunion noch selbst miterlebt hat und heute in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eine f&uuml;hrende Rolle spielt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/russlands-neues-afghanistan\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Andrej Bezrukov: Der neue Krieg und was wir tun sollten<\/strong><br>\nDer Autor des Artikels. Andrej Bezrukov, ist ein k&uuml;hler Analytiker der russischen Gegebenheiten und &auml;u&szlig;ert sich immer wieder zu m&ouml;glichen Entwicklungen seines Landes. Schon im Juni Jahres hatte er auf dem Petersburger Wirtschaftsforum mit einer fulminanten Rede Aufsehen erregt, die er praktisch aus dem Stegreif hielt.<br>\nIm folgenden Artikel geht er auf eine Vielzahl von Fragen ein, vor denen die russische Gesellschaft steht: Das Verh&auml;ltnis zu den USA, Wirtschaft, Bildung, Demografie, M&ouml;glichkeiten und Notwendigkeiten der Verlagerung des Schwerpunktes des Landes nach Sibirien, die Rolle Chinas, nachhaltige wirtschaftliche Souver&auml;nit&auml;t. Die Aufz&auml;hlung ist nicht vollst&auml;ndig. Die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung dabei: Alle diese Aufgaben muss Russland praktisch gleichzeitig l&ouml;sen, und das unter den Bedingungen gewaltiger Sanktionen und eines Krieges, den der Westen im besten Falle ewig am Laufen halten will.<br>\nDer Duktus des einleitenden Absatzes zeigt, dass der Beitrag f&uuml;r das russische Publikum geschrieben wurde, was dem Leser einen im Westen inzwischen seltenen Einblick erlaubt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/der-neue-krieg-und-was-wir-tun-sollten-2\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>35 Jahre unabh&auml;ngige Ukraine: Das Krim-Parlament protestierte<\/strong><br>\nEs war die Ukraine und nicht Russland, welche sich die Krim angeeignet hatte &ndash; gegen den Willen der dortigen Bev&ouml;lkerung.<br>\nDar&uuml;ber wird nicht gerne informiert. Auch jetzt nicht, 35 Jahre, nachdem das Parlament der Ukraine am 24. September 1991 das Land &ndash; einschliesslich der Krim &ndash; f&uuml;r unabh&auml;ngig von der Sowjetunion erkl&auml;rte. Die Halbinsel Krim, die als autonomes Gebiet der Sowjetunion bereits ein eigenes Parlament hatte, protestierte lautstark.<br>\nDas Austrittsgesetz der UdSSR gab den Sowjetrepubliken (wie der Ukraine) und den autonomen Regionen (wie der Krim) das Recht, sich entweder von der UdSSR zu trennen oder sich einer neuen, lockeren sowjetischen Union anzuschliessen. Auf der Krim hatten 93 Prozent der Abstimmenden bereits Anfang 1991 f&uuml;r die &laquo;Wiederherstellung der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik Krim als Subjekt der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und als Vertragspartei des Unionsvertrags&raquo; ausgesprochen.1 Der Ja-Anteil entsprach 75 Prozent aller 1,8 Millionen Stimmberechtigten.<br>\nDie Krim wollte also im Falle einer Aufl&ouml;sung der Sowjetunion eine autonome Einheit der neuen sowjetischen Union werden &ndash; unabh&auml;ngig von der Ukraine.<br>\nDoch die Ukraine hat der Krim am 1. Dezember 1991 dieses Recht gegen den Willen der Krim-Bev&ouml;lkerung verweigert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/35-jahre-unabhaengige-ukraine-das-krim-parlament-protestierte\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Alle Zeichen auf &raquo;Weiter so&laquo;<\/strong><br>\nZum 35. Jahrestag der ukrainischen Unabh&auml;ngigkeit hat Staatspr&auml;sident Wolodimir Selenskij gefordert, Russland m&uuml;sse &raquo;auf die Knie gezwungen&laquo; werden. In einem 20min&uuml;tigen Video, das am Montag ver&ouml;ffentlicht wurde, sagte Selenskij, die Ukraine sei zu einem milit&auml;rischen Giganten geworden, der russische Soldaten &raquo;zu D&uuml;nger&laquo; mache. Wladimir Putin und das russische Volk h&auml;tten die Hartn&auml;ckigkeit untersch&auml;tzt, mit der die Ukrainer um ihre Unabh&auml;ngigkeit k&auml;mpften.<br>\nBundeskanzler Friedrich Merz revanchierte sich mit dem Kompliment, die Ukraine f&uuml;hre einen &raquo;beispielhaften Freiheitskampf&laquo;. Bundesau&szlig;enminister Johann Wadephul sagte am Montag morgen im Deutschlandfunk, andere L&auml;nder sollten &raquo;ebenso ins Risiko gehen wie Deutschland&laquo;. Gleichzeitig r&auml;umte Wadephul ein, dass Berlin ebenso wie der ganzen EU derzeit keine weiteren diplomatischen Druckmittel auf Russland mehr zur Verf&uuml;gung st&uuml;nden. Die Bundesregierung sei im Gespr&auml;ch mit L&auml;ndern wie der T&uuml;rkei und &Auml;gypten, die &raquo;noch Gespr&auml;chskan&auml;le nach Moskau&laquo; h&auml;tten. Der Au&szlig;enminister rief auch die deutschen Kommunen auf, der Ukraine eventuell noch bei ihnen vorhandene Stromerzeuger und Wasserbeh&auml;lter zu spenden. Die Ukraine brauche dieses Ger&auml;t derzeit dringender.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/528522.ukraine-krieg-alle-zeichen-auf-weiter-so.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie Trump versuchte, den Chef der iranischen Revolutionsgarde zu bestechen <\/strong><br>\nEine Quelle von Transition Procol*, wie wir hier live enth&uuml;llten, ist unmissverst&auml;ndlich: Der Pr&auml;sident der USA &ndash; obwohl er den Krieg gegen den Iran unz&auml;hlige Male &ldquo;gewonnen&rdquo; hat, zumindest was das laute Geschrei angeht &ndash; unternahm einen gro&szlig; angelegten Versuch, den Befehlshaber der Revolutionsgarde (IRGC), General Ahmad Vahidi, und hochrangige iranische Milit&auml;rf&uuml;hrer durch enorme finanzielle Anreize dazu zu bringen, mit der Regierung in Teheran zu brechen. (&hellip;)<br>\nEs ist kein Wunder, dass ein krasser Neo-Crassus in War-a-Lago\/Washington tats&auml;chlich glaubte, ein kampferprobter Milit&auml;rf&uuml;hrer &ndash; und die Leute um ihn herum &ndash; k&ouml;nnten das Schicksal eines Zivilisationsstaates f&uuml;r ein blo&szlig;es Bestechungsgeld verkaufen und dazu verleitet werden, &uuml;berzulaufen, sich abzuwenden oder einen Regime Change zu erm&ouml;glichen.<br>\nDie gleiche Methode wie in Venezuela anzuwenden, bedeutet, dass die Trump-Regierung tats&auml;chlich glaubte, sie lie&szlig;e sich auf den Kontext des schiitischen Iran &uuml;bertragen. Das beweist einmal mehr ein erstaunliches Ma&szlig; an kultureller Dummheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/international\/289536-wie-trump-versuchte-chef-iranischen\/\">Pepe Escobar auf RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Produktionsausf&auml;lle und Erdgasmangel<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngste Versch&auml;rfung des US-Wirtschaftskriegs gegen Iran erh&ouml;ht die Risiken einer weiteren Teuerung wie auch gr&ouml;&szlig;erer Produktionsausf&auml;lle in der deutschen Industrie und die Gefahr von Erdgasmangel im Winter. US-Finanzminister Scott Bessent hat am Montag angek&uuml;ndigt, die Trump-Administration wolle Iran &ouml;konomisch vollst&auml;ndig isolieren und in den wirtschaftlichen Zusammenbruch treiben. Teheran hat erkl&auml;rt, es werde sich dagegen entschlossen zur Wehr setzen. Damit ger&auml;t eine erneute &Ouml;ffnung der Stra&szlig;e von Hormuz f&uuml;r den Handel au&szlig;er Sicht. Deutsche Unternehmen sind von zahlreichen Vorprodukten abh&auml;ngig, die in anderen L&auml;ndern unter Nutzung kosteng&uuml;nstiger Rohstoffe aus den Golfstaaten hergestellt werden. Diese Vorprodukte m&uuml;ssen nun wegen der Sperrung der Stra&szlig;e von Hormuz unter Einsatz teurerer Ressourcen gefertigt werden, was die Preise f&uuml;r deutsche Unternehmen in die H&ouml;he treibt. Zugleich sind deren Lagerbest&auml;nde sehr oft gering; k&ouml;nnen Vorprodukte aufgrund der Sperrung der Stra&szlig;e von Hormuz gar nicht mehr geliefert werden, drohen vielen deutschen Firmen nach h&ouml;chstens drei Wochen Produktionsstillst&auml;nde. Aufgrund der hohen Erdgaspreise sind die Gasspeicher auf historisch niedrigem F&uuml;llniveau.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10510\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Bundesregierung r&uuml;gt Ben-Gvirs rassistischen T&ouml;tungsaufruf und schweigt zum V&ouml;lkermord an den Pal&auml;stinensern<\/strong><br>\nDie Bundesregierung nennt Itamar Ben-Gvirs rassistischen Aufruf zu gezielten T&ouml;tungen von Pal&auml;stinensern &bdquo;nicht hinnehmbar&ldquo; &ndash; und liefert zugleich Waffen an den israelischen Staat. W&auml;hrend Berlin die v&ouml;lkerrechtswidrige Besatzung zur Frage ihrer &bdquo;menschenw&uuml;rdigen&ldquo; Verwaltung macht, genehmigt es allein im ersten Halbjahr 2026 R&uuml;stungsexporte im Wert von mehr als 799 Millionen Euro. Der Soziologe Willy Sabautzki erkl&auml;rt, warum hinter dieser scheinbaren Widerspr&uuml;chlichkeit ein systematisches Verh&auml;ltnis von Staat, Kapital und imperialer Gewalt steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/die-bundesregierung-ruegt-ben-gvirs-rassistischen-toetungsaufruf-und-schweigt-zum-voelkermord-an-den-palaestinensern\/\">etos.media<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Menschenfeind Ben-Gvir und das Gejaule der guten Deutschen<\/strong><br>\nBen-Gvir sorgt mit offen volksverhetzenden Aussagen f&uuml;r Emp&ouml;rung &ndash; und das bei all jenen, die Israels Verbrechen tagt&auml;glich f&ouml;rdern, fordern und bejubeln. Warum der israelische Faschist f&uuml;r die guten Deutschen zum praktischen S&uuml;ndenbock wird, erkl&auml;rt etos.media-Redakteur Jakob Reimann in seinem Kommentar.<br>\nDie Republik der guten Deutschen ist in Aufruhr: Ein Vertreter der faschistischen Wertepartner in Israel hat ausgesprochen, was deren Streitkr&auml;fte seit bald drei Jahren Genozid ohnehin jeden Tag tun &ndash; gezielt pal&auml;stinensisches Leben ausschalten, ausdr&uuml;cklich unschuldiges Leben ausschalten. Quer durchs Land f&uuml;hlen sich Israel-Ultras von &bdquo;links&ldquo; bis rechts gen&ouml;tigt, geheuchelte Statements zu ver&ouml;ffentlichen, in denen sie vorgeben, die Forderungen des Faschisten Itamar Ben-Gvir, jede Nacht &bdquo;30&ndash;40&ldquo; Pal&auml;stinenser in Gaza &bdquo;gezielt zu t&ouml;ten&ldquo; &ndash; &bdquo;Nicht nur diejenigen, die eine unmittelbare Bedrohung darstellen&ldquo; &ndash;, zu verurteilen. Haben Klingbeil, Merz, Roth, Beck, Zentralrat, EKD, Ramelow, Hardt, Brantner, Spiegel, taz und wie sie alle hei&szlig;en die letzten drei Jahre unter einem Stein gelebt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/der-menschenfeind-ben-gvir-und-das-gejaule-der-guten-deutschen\/\">etos.media<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Toten finden keine Ruhe<\/strong><br>\nIn rund 60 besetzen Grenzd&ouml;rfern in S&uuml;dlibanon hat Israels Armee auch Friedh&ouml;fe zerst&ouml;rt. Dabei sind Grabst&auml;tten v&ouml;lkerrechtlich besonders gesch&uuml;tzt. (&hellip;)<br>\nAufgrund ihrer religi&ouml;sen und kulturellen Bedeutung sind Gr&auml;ber v&ouml;lkerrechtlich besonders gesch&uuml;tzt. Tarek Chabaane hofft, das Beweismaterial des israelischen Vorgehens in der Region vor Gericht bringen zu k&ouml;nnen. Doch Libanon ist kein Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs. Dieser hat deshalb keine Erlaubnis, Kriegsverbrechen in dem Land zu untersuchen. Hinzu kommt: Libanons Regierung hat im Abkommen mit Israel unterschrieben, auf Strafverfolgung zu verzichten.<br>\nW&auml;hrend Libanons Regierung noch mit Israel verhandelt, verw&uuml;sten israelische Truppen weiter die D&ouml;rfer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Israel-zerstoert-Doerfer-im-Libanon\/!6202662\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Likud-Partei feiert das B&ouml;se: Warum stellen sich israelische Politiker gern als B&ouml;sewichte dar?<\/strong><br>\nIsraelische Politiker, insbesondere aus der Likud-Partei, bedienen zunehmend Bilder und eine Rhetorik, die mit Grausamkeit und B&ouml;swilligkeit assoziiert werden. Dazu geh&ouml;ren zum Beispiel &Auml;u&szlig;erungen von Likud-Politikern und anderen rechten Pers&ouml;nlichkeiten &uuml;ber Praktiken, die gegen pal&auml;stinensische H&auml;ftlinge angewendet werden. So prahlte Minister Itamar Ben-Gvir damit, dass er die Essensrationen der Gefangenen auf das Minimum herabgesetzt habe. Soldaten, denen mutma&szlig;liche Misshandlungen von Gefangenen vorgeworfen werden, werden mit &Auml;u&szlig;erungen verherrlicht, die Pal&auml;stinenser entmenschlichen. Ben-Gvir forderte, dass jeden Tag 30-40 Pal&auml;stinenser in Gaza get&ouml;tet werden sollten. Netanjahus &bdquo;Super-Sparta&ldquo;-Rede wirft ein Licht auf die Ursachen f&uuml;r diese b&ouml;sartigen Klischees.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mailchi.mp\/8e4009094c6f\/bip-aktuell-408-die-likud-partei-feiert-das-bse?e=ddf4bed664\">BIP-Aktuell<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Dinosaurier-Waffen? Bundeswehr kauft f&uuml;r viele Milliarden Panzer<\/strong><br>\nDie Ausgaben f&uuml;r Panzer im Verh&auml;ltnis zu Drohnen erscheinen angesichts des Drohnenkriegs in der Ukraine, in dem vermehrt von beiden Seiten auch bereits Bodenroboter eingesetzt werden, als eine Fehlinvestition. Entsprechende Kritik daran wurde auch an Verteidigungsminister Pistorius gerichtet. Nicht nur wegen der &Uuml;berwachungs- und Kampfdrohnen sind Panzer keine Wunderwaffen mehr, sondern auch wegen der besseren Panzerabwehrwaffen und der Minenfelder. Letztlich sind das Subventionen f&uuml;r die gro&szlig;en deutschen R&uuml;stungsunternehmen wie Rheinmetall und KNDS Deutschland, die, geht man von der propagierten Bedrohung durch Russland aus, unsinnig sind, aber mit Zinsen von allen B&uuml;rgern bezahlt werden m&uuml;ssen. Insgesamt wurden 123 Leopard 2 A8 im Wert von 3,4 Milliarden Euro bestellt. Dazu sollen noch einmal 75 kommen. 200 Puma-Sch&uuml;tzenpanzer wurden f&uuml;r 4,2 Milliarden Euro, 150 Radsch&uuml;tzenpanzer &bdquo;Schakal&ldquo; f&uuml;r 3,4 Milliarden und 296 Transportpanzer f&uuml;r 960 Millionen bestellt.<br>\nLeichte Beute f&uuml;r Drohnen<br>\nGut die H&auml;lfte der Leopard-Panzer, die in die Ukraine geliefert wurden, sind zerst&ouml;rt, besch&auml;digt oder erbeutet worden, manche sagen auch alle. Wie viele noch einsatzf&auml;hig sind, ist nicht bekannt, oft fehlen Ersatzteile. Wie unsinnig die Panzerk&auml;ufe angesichts des aktuellen Krieges in der Ukraine sind, hat gerade ein Bericht in der New York Times &uuml;ber den Einsatz oder eher das Schicksal der Panzer aus dem Westen erl&auml;utert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/dinosaurier-waffen-bundeswehr-kauft-fuer-viele-milliarden-panzer\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erneut Milliarden-Steuergeschenke f&uuml;r Gro&szlig;erben &ndash; Erbschaftsteuer muss endlich gerecht werden<\/strong><br>\n34 Gro&szlig;erb*innen erhielten im Jahr 2025 Steuererlasse von insgesamt 3,7 Milliarden Euro. Das zeigen neue Zahlen des Statistischen Bundesamts zur Erbschaft- und Schenkungsteuer. M&ouml;glich macht das die 2016 eingef&uuml;hrte Verschonungsbedarfspr&uuml;fung f&uuml;r Unternehmensverm&ouml;gen oberhalb von 26 Millionen Euro. Superreiche Unternehmenserb*innen zahlen in Deutschland damit faktisch kaum Erbschaftsteuer. Die Gro&szlig;erb*innen erhielten zusammen Verm&ouml;gen von etwa 12 Milliarden Euro. Darauf mussten sie im Durchschnitt nur rund 2 Prozent Erbschaftsteuer zahlen, weil ihnen 94 Prozent der festgesetzten Steuer erlassen wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/pressemitteilungen\/pressemitteilung\/erneut-milliarden-steuergeschenke-fuer-grosserben-erbschaftsteuer-muss-endlich-gerecht-werden\/\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Misstrauen macht schlechte Gesundheitspolitik<\/strong><br>\nDie Krankschreibungsreform der Bundesregierung wird absehbar zu mehr Ansteckungen, B&uuml;rokratie und &uuml;berlasteten Praxen f&uuml;hren. Verdacht und Kontrolle im Gesundheitsbereich machen Gesellschaften nicht produktiver, sondern kr&auml;nker.<br>\nFriedrich Merz ist zur&uuml;ck aus dem Urlaub und will nun die Reformen angehen, die sein Kabinett vor der Sommerpause beschlossen hatte. Denkt man etwa an die vorgeschlagenen &Auml;nderungen im Gesundheitsbereich, ist das eine schlechte Nachricht f&uuml;r alle, die ab und zu mal krank sind. Denn wer sich in Zukunft krank meldet, muss damit rechnen, schon ab dem ersten Tag beim Arzt zu sitzen, nicht weil es medizinisch notwendig w&auml;re, sondern weil die Regierung es so will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/merz-regierung-krankschreibung-gesundheit-misstrauen\/\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Krankengeld: Wichtige Frist wird stark verk&uuml;rzt<\/strong><br>\nWer l&auml;nger Krankengeld bezieht, wird von seiner Kasse h&auml;ufig zur Reha aufgefordert. F&uuml;r den entsprechenden Antrag haben Versicherte jetzt deutlich weniger Zeit, es drohen ernste Konsequenzen.<br>\nDas Gesetz zur Stabilisierung der Beitr&auml;ge in der gesetzlichen Krankenversicherung ist beschlossen. W&auml;hrend Einschr&auml;nkungen bei der kostenlosen Familienversicherung und h&ouml;here Eigenbeteiligungen bei Medikamenten gro&szlig;e Aufmerksamkeit bekamen, blieb eine folgenschwere &Auml;nderung beim Krankengeld weitgehend unbemerkt.<br>\nSo verk&uuml;rzt die Bundesregierung die Frist f&uuml;r die Antragstellung zur Rehabilitation. Diese soll ab kommendem Jahr nur noch bei vier statt wie bislang bei zehn Wochen liegen. Krankengeldbezieher haben somit deutlich weniger Zeit, den entsprechenden Antrag bei ihrer Krankenkasse einzureichen. (&hellip;)<br>\nDabei kann jeder Tag entscheidend sein. Wer die Frist verstreichen l&auml;sst, verliert seinen Anspruch auf Krankengeld. Die Krankenkasse ist in diesem Fall berechtigt, die Krankengeldzahlung mit dem letzten Tag der Frist einzustellen. Zwar lebt der Anspruch auf Krankengeld wieder auf, wenn der Antrag sp&auml;ter gestellt wird. Eine r&uuml;ckwirkende Zahlung des Krankengelds f&uuml;r die Tage des Verzugs ist allerdings nicht m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/ratgeber\/versicherungen\/krankenversicherung\/id_101399928\/krankengeld-diese-wichtige-frist-wird-bald-drastisch-verkuerzt.html\">t-online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>H&auml;rte gegen die Schw&auml;chsten<\/strong><br>\nDie neue Grundsicherung, die das B&uuml;rgergeld abgel&ouml;st hat, enth&auml;lt &bdquo;Erziehungsma&szlig;nahmen&ldquo;, die f&uuml;r viele existenzbedrohend sein k&ouml;nnen.<br>\nRecht auf Leben? Eigentlich steht es so im Grundgesetz. F&uuml;r eine bestimmte Bev&ouml;lkerungsgruppe erweist sich dieses Recht allerdings als entsetzlich antastbar. In der Praxis wird daraus das Recht auf Leben f&uuml;r diejenigen, die den b&uuml;rokratischen Vorschriften des Jobcenters genauestens und p&uuml;nktlich folgen. Das ist an und f&uuml;r sich nichts Neues. Seit 1. Juli 2026 gilt allerdings die neue Grundsicherung. Und die hat nochmals Versch&auml;rfungen f&uuml;r Arbeitslose eingef&uuml;hrt, die vor allem f&uuml;r k&ouml;rperlich und psychisch Kranke unter bestimmten Umst&auml;nden mit der konkreten Gefahr verbunden sind, sich kein Essen mehr kaufen zu k&ouml;nnen. Die Fristen sind k&uuml;rzer geworden, die Sanktionen bei Nichtbefolgung schneller und h&auml;rter. Betroffene finden sich unter der Knute eines erbarmungslosen Systems rigider Verhaltenssteuerung wieder. Die &bdquo;Reform&ldquo; vollzog sich im politischen Umfeld eines zunehmend verrohenden Diskurses im Umgang mit den Menschen ganz unten auf der sozialen Leiter. Auch mediale Kampagnen gegen &bdquo;faule Transferleistungsempf&auml;nger&ldquo; und &uuml;ber klamme Staatskassen trugen dazu bei, dass dergleichen von der Mehrheitsgesellschaft akzeptiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/harte-gegen-die-schwachsten\">Manova<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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