{"id":155532,"date":"2026-08-28T16:30:04","date_gmt":"2026-08-28T14:30:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532"},"modified":"2026-08-28T15:42:32","modified_gmt":"2026-08-28T13:42:32","slug":"hinweise-des-tages-ii-739","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h01\">NATO-Warnung? Spekulationen nach CIA-Besuch in Moskau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h02\">Atomwaffen-Lobby n&uuml;tzt unseri&ouml;ses Bedrohungsszenario aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h03\">Warum Washington zwei von Chinas drei sanktionierten &Ouml;lstr&ouml;men bricht &ndash; und den gr&ouml;&szlig;ten laufen l&auml;sst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h04\">Das Mekka-Abkommen und die Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h05\">Wohin soll das f&uuml;hren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h06\">Rheinmetall und Land investieren hunderte Millionen: Kassel Airport soll zur &ldquo;milit&auml;rischen Drehscheibe&rdquo; werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h07\">&ldquo;Bei Gasspeichern steht Vorwurf der Erpressung im Raum&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h08\">&ldquo;Das geht zu weit&rdquo;: Wie Kanzler Merz bei RTL die Nerven verlor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h09\">Streit um EU-Budget: Merz prescht mit &bdquo;Gipfel der Geizigen&ldquo; vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h10\">Eine Frage, Frau Fahimi: Steht die Gewerkschaft noch zur Pressefreiheit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h11\">Die Umsetzung verfassungsgerichtlicher Rechtsprechung nach Art des BMI &ndash; am Beispiel des BKA-Gesetzes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h12\">Private Equity kauft den Fu&szlig;ball auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h13\">Zwischen Pop, Folk, Rock und Auss&ouml;hnung des ehemaligen Jugoslawiens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h14\">Wenn der Staat t&ouml;tet &ndash; oder: Warum die Todesstrafe ein Justizmord ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h15\">Dolly Parton war eine Stimme f&uuml;r ihre Klasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155532#h16\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>NATO-Warnung? Spekulationen nach CIA-Besuch in Moskau<\/strong><br>\nNachdem CIA-Direktor John Ratcliffe am Dienstag unangek&uuml;ndigt nach Moskau gereist war, sind nun Spekulationen &uuml;ber den wahren Grund des Besuchs entbrannt. Berichte, wonach Ratcliffe Russland vor einem Angriff auf NATO-Verb&uuml;ndete gewarnt haben soll, wies der Kreml am Donnerstag jedoch zur&uuml;ck. Aus den USA hie&szlig; es, das Treffen sei eher routinem&auml;&szlig;ig gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3440377\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Atomwaffen-Lobby n&uuml;tzt unseri&ouml;ses Bedrohungsszenario aus<\/strong><br>\nDie Debatte um europ&auml;ische Atomwaffen begann bereits 2016, als Pr&auml;sident Trump die Nato f&uuml;r &laquo;obsolet&raquo; erkl&auml;rt hatte.<br>\nDie EU und die Nato-Staaten Europas haben die Diskussion dar&uuml;ber lanciert, ob Europa sich eine eigenst&auml;ndige, von den USA m&ouml;glichst unabh&auml;ngige Atomwaffenkapazit&auml;t anschaffen soll.<br>\nBei den Staaten ausserhalb Europas st&ouml;sst schon der aktuelle Status von Atomwaffen in den europ&auml;ischen Mitgliedstaaten der Nato sowie der T&uuml;rkei auf Kritik und Misstrauen. Und dies v&ouml;llig zu Recht. Denn zwei dieser Staaten &ndash; Frankreich und Grossbritannien &ndash; besitzen Atomwaffen und weigern sich seit jetzt 65 Jahren beharrlich, genauso wie die drei anderen &laquo;offiziellen&raquo; Atomwaffenm&auml;chte USA, China und Russland, ihrer Verpflichtung aus dem 1970 vereinbarten Atomwaffensperrvertrag (NPT oder Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons) zur Abr&uuml;stung ihrer atomaren Arsenale nachzukommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/atomwaffen-lobby-nuetzt-unserioeses-bedrohungsszenario-aus\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Warum Washington zwei von Chinas drei sanktionierten &Ouml;lstr&ouml;men bricht &ndash; und den gr&ouml;&szlig;ten laufen l&auml;sst<\/strong><br>\nWenn es um den Iran und um Oel geht, wird es kompliziert. Um von den USA ausgesprochene Sanktionen zu umgehen, wird so ungef&auml;hr alles gemacht: Oel wird auf offener See von einem Tanker auf einen anderen umgepumpt, Tanker wechseln auf hoher See ihre staatliche Zugeh&ouml;rigkeit, die Abrechnungen erfolgen &uuml;ber kleine und kleinste Banken &hellip; Wobei es durchaus Gremien gibt, die das alles genau zu beobachten und zu dokumentieren versuchen. Michael Hollister hat diese Untersuchungen genau studiert und dar&uuml;ber einen Bericht geschrieben &ndash; der allerdings auch nicht gerade einfach herausgekommen ist. Aber wirtschaftlich Interessierte und im Oel-Business Involvierte k&ouml;nnen daraus lernen. So schnell wird der absolute Unsinn mit den Sanktionen ja nicht zu Ende sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/warum-washington-zwei-von-chinas-drei-sanktionierten-oelstroemen-bricht-und-den-groessten-laufen-laesst\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Mekka-Abkommen und die Folgen<\/strong><br>\nEin neues Milit&auml;rb&uuml;ndnis im Mittleren Osten verschiebt die strategischen Beziehungen in einer f&uuml;r Deutschland wichtigen Region und hat wom&ouml;glich weitreichende Folgen f&uuml;r die NATO. Das &bdquo;Mekka-Abkommen&ldquo; wurde k&uuml;rzlich von Saudi-Arabien, Pakistan und der T&uuml;rkei geschlossen. Es umfasst eine Beistandsgarantie &auml;hnlich Artikel 5 des NATO-Vertrags und wirft die Frage auf, ob die NATO in einen Krieg gezogen werden k&ouml;nnte, wenn die T&uuml;rkei im Rahmen ihrer Verpflichtungen aus dem Mekka-Abkommen angegriffen wird. W&auml;hrend viele spekulieren, das Hauptziel des Abkommens sei ein Schulterschluss gegen Iran, zeigt eine genauere Analyse, dass das neue B&uuml;ndnis eine Reaktion auf den schwindenden Einfluss der USA ist und Schutz vor allem auch gegen Israel bieten soll, das im Nahen und Mittleren Osten zunehmend als Hauptaggressor wahrgenommen wird. Die T&uuml;rkei etwa ist, seit ihr Einfluss in Syrien nach dem Sturz von Bashar al Assad massiv zugenommen hat, in einen sch&auml;rferen Widerspruch zu Israel geraten. Pakistan wiederum sieht mit Sorge, dass sein Erzfeind Indien immer enger mit Israel kooperiert &ndash; auch r&uuml;stungsindustriell und milit&auml;risch, etwa in gemeinsamen Luftwaffenman&ouml;vern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10512\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wohin soll das f&uuml;hren?<\/strong><br>\nTrump sucht erneut den pers&ouml;nlichen Deal mit Kim Jong-un. Doch sein Alleingang k&ouml;nnte ein nukleares Wettr&uuml;sten auf der Halbinsel ausl&ouml;sen.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump hat erneut sein Interesse an einem Treffen mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un bekundet. Jedoch hat Kims Schwester, die zu dessen engsten Beratern z&auml;hlt, dieser Idee bereits eine Absage erteilt. Unabh&auml;ngig davon, ob dies ein Zeichen von Desinteresse oder Verhandlungstaktik ist, dr&auml;ngen sich zwei Fragen unmittelbar auf: Was verspricht sich Trump von Gespr&auml;chen mit Kim? Und wie gedenkt er, seine Ziele zu erreichen?<br>\nZiel von Trumps Gespr&auml;chen mit Kim w&auml;hrend Trumps erster Amtszeit war es, die nukleare Abr&uuml;stung Nordkoreas herbeizuf&uuml;hren. Er scheiterte. Die Zahl nordkoreanischer Gefechtsk&ouml;pfe hat sich seitdem deutlich erh&ouml;ht (laut Trump auf 57), und dasselbe gilt f&uuml;r die Reichweite und die Pr&auml;zision der Tr&auml;gerraketen, mit denen diese in der gesamten Region und weltweit an ihr Ziel bef&ouml;rdert werden k&ouml;nnten.<br>\nEin neuerlicher Versuch dieser Art wird mit ziemlicher Sicherheit zum gleichen Ergebnis f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/asien\/artikel\/wohin-soll-das-fuehren-9268\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rheinmetall und Land investieren hunderte Millionen: Kassel Airport soll zur &ldquo;milit&auml;rischen Drehscheibe&rdquo; werden<\/strong><br>\nRheinmetall und das Land wollen gemeinsam investieren: Hunderte Millionen Euro flie&szlig;en in den &ldquo;Defence Hub Nordhessen&rdquo;. Damit soll unter anderem das Werk des R&uuml;stungsunternehmens ausgebaut werden &ndash; und der Kassel Airport zur &ldquo;milit&auml;rischen Drehscheibe&rdquo; werden.<br>\nZusammen mit dem R&uuml;stungsunternehmen Rheinmetall will die Landesregierung in den kommenden Jahren massiv in den Verteidigungsstandort Nordhessen investieren.<br>\nDas teilten Ministerpr&auml;sident Boris Rhein (CDU) und Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Rheinmetall-Vorstandsvorsitzenden Armin Papperger am Donnerstag am Kassel Aiport mit. Eine entsprechende Absichtserkl&auml;rung sei unterschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/wirtschaft\/kassel-airport-als-militaerische-drehscheibe-rheinmetall-investiert-hunderte-millionen-v3,rheinmetall-defence-hub-100.html\">hessenschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Bei Gasspeichern steht Vorwurf der Erpressung im Raum&rdquo;<\/strong><br>\nDer Vorwurf steht im Raum und ist nicht von der Hand zu weisen. Die Speicher sind ein &ouml;ffentliches Gut. Die F&uuml;llvorgaben sollen den Beitrag der privaten Marktteilnehmer zur Versorgungssicherheit garantieren. Diesen Beitrag leisten viele, aber nicht alle. Einzelne hinken beim Bef&uuml;llen hinterher. Speziell der gr&ouml;&szlig;te deutsche Gasspeicher in Rehden f&auml;llt auf. Der steht bei 8 Prozent. Dem Betreiber Sefe (Securing Energy for Europe) und den Haltern der Kapazit&auml;ten in Rehden kann man vorwerfen, dass sie auf staatliches Eingreifen spekuliert haben, um den Speicher zu bef&uuml;llen. Das ist aber nicht sauber nachzuweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Bei-Gasspeichern-steht-Vorwurf-der-Erpressung-im-Raum-id31234112.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Aktuelle Lage der Gasversorgung in Deutschland<\/strong><br>\nDie F&uuml;llst&auml;nde der Speicher in Deutschland liegen derzeit deutlich niedriger als in den Vergleichszeitr&auml;umen vergangener Jahre. Die Bundesnetzagentur nimmt diese Entwicklung sehr ernst. F&uuml;r die Versorgungssicherheit entscheidend ist ein Zusammenspiel von Pipelineimporten, Speichern, LNG-Importen, Infrastruktur und Nachfrage.<br>\nDie Wintervorsorge und Bef&uuml;llung der Speicher sind grunds&auml;tzlich eine Aufgabe der Gash&auml;ndler. Sie haben Lieferverpflichtungen gegen&uuml;ber Stadtwerken, Versorgern, Industrie und anderen Kunden und m&uuml;ssen sich ausreichend absichern. Dabei greifen sie auf Pipelineimporte, LNG-Importe und eingespeicherte Mengen zur&uuml;ck und nehmen eine preisliche Optimierung ihrer Beschaffung vor. Auf dem Weltmarkt ist ausreichend Gas verf&uuml;gbar, und es sind ausreichend Importm&ouml;glichkeiten vorhanden.<br>\nDie Bundesnetzagentur beobachtet aufmerksam die Entwicklungen im Nahen Osten. Die Preiseffekte auf den Weltm&auml;rkten wirken sich auch auf die europ&auml;ischen Gro&szlig;handelspreise aus. Ob und in welchem Ausma&szlig; diese Preise bei den Kunden ankommen, ist von der L&auml;nge des Konfliktes, der Beschaffungsstrategie der Lieferanten sowie den vertraglichen Regelungen abh&auml;ngig.<br>\nDie Gasversorgung in Deutschland ist stabil. Die Versorgungssicherheit ist aktuell gew&auml;hrleistet. Die Bundesnetzagentur sch&auml;tzt die Gefahr einer angespannten Gasversorgung nach aktuellem Erkenntnisstand weiterhin als gering ein. Die Bundesnetzagentur beobachtet die Lage fortlaufend und bewertet sie mit einem besonderen Fokus auf die F&uuml;llstandsvorgabe von 30 % zum 1. Februar 2027. Ein sparsamer Umgang mit Gas bleibt angesichts des weiterhin erh&ouml;hten Preisniveaus f&uuml;r Haushaltskunden sinnvoll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bundesnetzagentur.de\/DE\/Gasversorgung\/aktuelle_gasversorgung\/start.html\">Bundesnetzagentur<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Bundesregierung schaut bisher tatenlos zu, obwohl die Vorgabe zur Bef&uuml;llung von Gasspeichern wohl kaum mehr zu schaffen ist und die Bundesnetzagentur <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155270#h10\">die Vorgaben zur Gaspeicher-F&uuml;llst&auml;nden abschaffen m&ouml;chte<\/a>. Dem <a href=\"https:\/\/www.bundeswirtschaftsministerium.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2025\/20250430-Fuellstandsvorgaben-fuer-Gasspeicheranlagen.html\">Absenken der F&uuml;llstandsvorgaben f&uuml;r Gasspeicheranlagen<\/a> als eine der letzten Amtshandlungen von Herrn Habeck im Bundesministerum f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz soll die Abschaffung der staatlichen Vorgaben folgen. Dann droht die Gefahr, dass die &ldquo;Gesetze des Marktes&rdquo; zum Wirken kommen und die Betreiber erst dann Gas einkaufen, wenn sie bei einem Verkauf w&auml;hrend der Heizperiode mit einem Gewinn rechnen k&ouml;nnen. Und genau das scheint ja auch angesichts hoher Gaspreise aktuell das Problem zu sein. Die Bundesregierung m&ouml;chte dennoch nicht unterst&uuml;tzend eingreifen &ndash; sie verpulvert offensichtlich lieber Milliarden im Rahmen der Ukraine-&ldquo;Hilfe&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Das geht zu weit&rdquo;: Wie Kanzler Merz bei RTL die Nerven verlor<\/strong><br>\nDer deutsche Kanzler stellte sich in der RTL-Sendung &ldquo;Am Tisch mit Friedrich Merz&rdquo; unzufriedenen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern. Es war nicht zu seinem Vorteil [&hellip;]<br>\nMerscher kritisiert, Merz wolle bei den Schw&auml;chsten sparen &ndash; bei Kindern, bei Menschen, die Orthesen und Rollst&uuml;hle brauchen. Und sie fragt, warum Merz vor allem gesetzlich Versicherte belaste, aber die Pharmaindustrie schone.<br>\n&ldquo;Das ist ein Gef&uuml;hl, aber das entspricht nicht unserem Gesetz&rdquo;, sagt Merz. Alle m&uuml;ssten ihren Beitrag leisten, auch die Pharmaindustrie. Das sei f&uuml;r diese gar nicht so leicht, denn: &ldquo;Die Margen in der Pharmaindustrie sind so schmal, wenn wir denen die Margen noch weiter k&uuml;rzen, dann schlie&szlig;en die Fabriken in Deutschland.&rdquo; Und dann, an Merscher direkt gewandt, sagt Merz mit emp&ouml;rtem Ton: &ldquo;Ich finde, Sie machen es sich ein bisschen leicht.&rdquo;<br>\nKein Wort des Verst&auml;ndnisses f&uuml;r Kinder und Benachteiligte, stattdessen Verteidigung der Pharmaindustrie. Man sieht das alles und fasst es nicht. Merz ist d&uuml;nnh&auml;utig, herablassend, belehrend. Wie kann man es nur so versemmeln? Und das, nachdem der Kanzler gerade vier Wochen Urlaub gehabt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000337344\/das-geht-zu-weit-wie-kanzler-merz-bei-rtl-die-nerven-verlor\">der Standard<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gro&szlig;e Mehrheit lehnt Sozialreformen ab: 81 Prozent der Deutschen sorgen sich um ihre soziale Absicherung<\/strong><br>\nEine Mehrheit der Deutschen lehnt die Reformen des Sozialsystems ab. Die Ablehnung reicht einer Umfrage zufolge &uuml;ber fast alle Parteigrenzen hinweg. Besonders junge Menschen sind stark verunsichert.<br>\nDie laufenden Debatten &uuml;ber Reformen des Sozialsystems f&uuml;hren zu einer massiven Verunsicherung in der Bev&ouml;lkerung. Laut einer am Freitag ver&ouml;ffentlichten Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung sorgen sich 81 Prozent der erwachsenen Deutschen um ihre soziale Absicherung. 42 Prozent der Menschen schr&auml;nken demnach deswegen ihren privaten Konsum ein, was die Binnennachfrage schw&auml;che.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/grosse-mehrheit-lehnt-sozialreformen-ab-81-prozent-der-deutschen-sorgen-sich-um-ihre-soziale-absicherung-15991955.html\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-debatte-ueber-sozialreformen-schraenken-konsum-ein-78523.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Sagenhafter Zuspruch f&uuml;r Friedrich Merz<\/strong><br>\nEs geht aufw&auml;rts mit Friedrich Merz. 64 Prozent sehen ihn mittlerweile positiv. Tr&auml;gt seine gute Arbeit endlich Fr&uuml;chte?<br>\nKein Bundeskanzler vor ihm hatte es derma&szlig;en schwer. Friedrich Merz ging durch ein tiefes Tal. Seine Beliebtheitswerte lagen seit seinem Amtsantritt im Keller. 36 Prozent waren Anfang Juni 2025 mit seiner Arbeit zufrieden &ndash; die besten Werte erreichte er im Juli des letzten Jahres: 43 Prozent. F&uuml;r die zweite Augusth&auml;lfte 2026 wurden sagenhaft schlechte 18 Prozent Unzufriedenheit ausgewiesen. Friedrich Merz endg&uuml;ltig am Ende? Mitnichten! Denn er steigt gerade jetzt wie Ph&ouml;nix aus der Asche hervor: 64 Prozent sehen ihn von jetzt auf gleich positiv. Eine Meinungsumfrage der Rating Group hat diese Zahl ermittelt.<br>\nEine kleine Information fehlt allerdings noch. Sie sei hiermit nachgereicht: Es sind 64 Prozent der Ukrainerinnen und Ukrainer, die den deutschen Bundeskanzler derart hoch einsch&auml;tzen. In Deutschland sind es weiterhin nur 18 Prozent der Bundesb&uuml;rger, die dem Mann nichts Schlechtes nachsagen wollen &ndash; laut Infratest dimap und Forsa sind es sogar nur 14 Prozent. Forsa wei&szlig; au&szlig;erdem, dass nur 46 Prozent aller Unionsanh&auml;nger mit Merz zufrieden sind. Aber was k&uuml;mmert das einen Bundeskanzler wie Merz, wenn er doch in der Ukraine 64 Prozent haben kann!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/sagenhafter-zuspruch-fuer-friedrich-merz\/\">Roberto De Lapuente auf Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Streit um EU-Budget: Merz prescht mit &bdquo;Gipfel der Geizigen&ldquo; vor<\/strong><br>\nDer Kanzler will es wissen und schart einen Kreis der EU-Nettozahler um sich. Mit seinem Konfrontationskurs zum Budget droht er die EU zu spalten.<br>\nDer Streit &uuml;ber das k&uuml;nftige EU-Budget f&uuml;r die Jahre 2028 bis 2034 spitzt sich zu. W&auml;hrend EU-Ratspr&auml;sident Ant&oacute;nio Costa durch die europ&auml;ischen Hauptst&auml;dte tingelt, um einen Konsens &uuml;ber den mittelfristigen Finanzrahmen (MFR) zu suchen, hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine Abwehrfront der &bdquo;frugalen&ldquo; (geizigen) Mitgliedsl&auml;nder geschmiedet. Damit riskiert er, die EU zu spalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Streit-um-EU-Budget\/!6207808\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eine Frage, Frau Fahimi: Steht die Gewerkschaft noch zur Pressefreiheit?<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich beschloss die Mitgliederversammlung des Landesverbands Berlin-Brandenburg der Deutschen Journalisten-Union (DJU), dass die Gewerkschaftsspitze sich f&uuml;r die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen den in Berlin lebenden deutschen Journalisten H&uuml;seyin Dogru einsetzen solle. Eine internationale Petition fordert das schon seit Monaten. Unterzeichner sind, neben 9.000 anderen, Yanis Varoufakis, Jeremy Corbyn, Gregor Gysi und G&uuml;nter Verheugen. Doch die obersten Gewerkschafter bremsen. Auf Multipolar-Nachfrage &uuml;bermittelte ein Sprecher von Verdi nun eine Stellungnahme des DJU-Bundesvorstands, der meint, beim Fall Dogru gehe es gar nicht um Pressefreiheit, denn: &bdquo;Es ist fraglich, wie die anfangs im russischen Staatsmedien-Netzwerk platzierte Plattform des Betroffenen zuletzt finanziert wurde und ob es sich hier um unabh&auml;ngigen Journalismus handelt. Nur dieser wird durch die Pressefreiheit gesch&uuml;tzt. Der dju-Bundesvorstand sieht daher &ndash; auch in Abstimmung mit dem ver.di-Bundesvorstand &ndash; keine Veranlassung, seine Haltung in dieser Sache zu &auml;ndern.&ldquo;<br>\nLiebe Frau Fahimi! Nur unabh&auml;ngiger Journalismus wird durch die Pressefreiheit gesch&uuml;tzt? Wo, bitte, steht das? Im Grundgesetz, Artikel 5, jedenfalls nicht:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/frage-an-fahimi\">Paul Schreyer auf Multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Umsetzung verfassungsgerichtlicher Rechtsprechung nach Art des BMI &ndash; am Beispiel des BKA-Gesetzes<\/strong><br>\n&bdquo;Der Regierungsentwurf zur Reform des Nachrichtendienstrechts stellt die umfangreichste und grundlegendste &Uuml;berarbeitung der gesetzlichen Grundlagen von Bundesnachrichtendienst und Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz in der bundesdeutschen Geschichte dar&ldquo;, schreibt das BMI stolz auf seiner Webseite. Drei &bdquo;&uuml;bergeordnete Ziele&ldquo; w&uuml;rden damit verfolgt:\n<ul>\n<li>&bdquo;Schutz herausragender Rechtsg&uuml;ter des Gemeinwohls &bdquo;&ndash; durch &bdquo;nachrichtendienstliche Bedrohungsaufkl&auml;rung&ldquo;<\/li>\n<li>St&auml;rkung und Effizienzsteigerung der &bdquo;Kontrolle &uuml;ber die T&auml;tigkeit der Nachrichtendienste&ldquo; und schlie&szlig;lich<\/li>\n<li>Umsetzung der &bdquo;Vorgaben der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung&ldquo;.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/die-umsetzung-verfassungsgerichtlicher-rechtsprechung-nach-art-des-bmi-am-beispiel-des-bka-gesetzes\">Police IT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Private Equity kauft den Fu&szlig;ball auf<\/strong><br>\nTrotz der Kritik an Gianni Infantinos Pl&auml;nen, Anteile an der WM zu ver&auml;u&szlig;ern, ist das Prinzip auf nationaler Ebene l&auml;ngst Alltag: Private-Equity-Firmen kaufen Fu&szlig;ballclubs auf, strukturieren sie um und ver&auml;u&szlig;ern sie f&uuml;r maximale Rendite weiter.<br>\nGirondins Bordeaux ist einer der traditionsreichsten und erfolgreichsten Fu&szlig;ballvereine Frankreichs. Der Verein kann auf sechs Meistertitel in der Ligue 1 zur&uuml;ckblicken und hat Starspieler wie Zinedine Zidane, Jules Kound&eacute; und Aur&eacute;lien Tchouam&eacute;ni hervorgebracht. Zu Beginn der Saison 2025\/26 stand er aber kurz vor dem Aus. Nach Jahren finanzieller Misswirtschaft, Verschuldung und Verwaltungsstrafen k&auml;mpfte der Club in der vierten Spielklasse des franz&ouml;sischen Fu&szlig;balls ums &Uuml;berleben.<br>\nDas Schicksal von Girondins ist beispielhaft f&uuml;r einen allgemeinen Trend im Profifu&szlig;ball:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/fussball-fifa-psg-uefa-infantino-private-equity\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zwischen Pop, Folk, Rock und Auss&ouml;hnung des ehemaligen Jugoslawiens<\/strong><br>\nDer Vielv&ouml;lkerstaat Jugoslawien entstand 1918 am Ende des Ersten Weltkrieges und wurde 1945 nach dem Zweiten Weltkrieg neugegr&uuml;ndet. In den 1990er Jahren brach Jugoslawien gewaltsam entlang ethnischer Trennlinien auseinander. Die Kriege zeichneten sich durch schwere Menschenrechtsverletzungen aus, die bis heute nicht ausreichend aufgearbeitet worden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/08\/zwischen-pop-folk-rock-und-aussoehnung-des-ehemaligen-jugoslawiens\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wenn der Staat t&ouml;tet &ndash; oder: Warum die Todesstrafe ein Justizmord ist<\/strong><br>\n&bdquo;Du sollst nicht t&ouml;ten!&ldquo; Gegen dieses Gebot zu versto&szlig;en, gilt weltweit als schlimmes Verbrechen. Sieht ein Staat in seiner Rechtsordnung aber die Todesstrafe vor, ist die T&ouml;tung legitimiert. Ein Grundwiderspruch, der besteht, solange es die Todesstrafe gibt. Zwar verlieren die historischen Legitimations-Argumente &ndash; zumindest in der westlichen Welt &ndash; an Zustimmung, doch auch 2025 wurden weltweit mindestens 2.707 Menschen hingerichtet &ndash; so viele wie seit 44 Jahren nicht. Die tats&auml;chliche Zahl geht in die Tausende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/wenn-der-staat-toetet-oder-warum-die-todesstrafe-ein-justizmord-ist\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Dolly Parton war eine Stimme f&uuml;r ihre Klasse<\/strong><br>\nJahrzehntelang schrieb Dolly Parton &uuml;ber Armut, harte Arbeit und den trotzigen Stolz von arbeitenden Frauen. Die Linke sollte sich ein Beispiel an der nun verstorbenen Country-S&auml;ngerin nehmen.<br>\nDie legend&auml;re S&auml;ngerin, Songwriterin und Kulturikone Dolly Parton ist am 25. August im Alter von 80 Jahren verstorben. Die Nachricht von ihrem Tod sorgte umgehend f&uuml;r zahlreiche W&uuml;rdigungen von Stars und Pers&ouml;nlichkeiten des &ouml;ffentlichen Lebens sowie f&uuml;r rege Diskussionen in den sozialen Medien.<br>\nNur wenige Promis w&uuml;rden heutzutage in den USA eine derart breite und einhellige Ehrung von allen Seiten erfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/dolly-parton-usa-country-musik-nachruf\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Goslarer Friedensgespr&auml;che: Schlafwandeln am Abgrund<\/strong><br>\nDas Friedensb&uuml;ndnis Goslar l&auml;dt herzlich zu drei weiteren Goslarer Friedensgespr&auml;chen im verbleibenden Jahr ein. Alle Vortr&auml;ge versprechen spannende und kompetent vorgetragene Analysen. Sie beginnen um 19 Uhr und finden im Kulturmarktplatz am Museumsufer im Raum &bdquo;Arcachon&ldquo; statt. Die Themen reichen von Iran &uuml;ber Chinas neue Rolle in der Welt bis zur &bdquo;Schlafwandelei&ldquo;.<br>\nDer Oldenburger Friedens- und Konfliktforscher Dr. Leo Ensel startet am Dienstag, 15. September mit dem Thema &bdquo;Schlafwandeln am Abgrund&ldquo;. Ensels Thema nimmt Bezug auf den australisch-britischen Historiker Christopher Clark und dessen bekanntes Werk &bdquo;Die Schlafwandler&ldquo;. [&hellip;]<br>\nIm Anschluss an den Vortrag beantwortet der Referent Fragen aus dem Publikum. Der Eintritt ist frei, Spenden zur Finanzierung der Friedensgespr&auml;che sind willkommen. Aufgrund begrenzter Pl&auml;tze wird eine Anmeldung unter goslarer.friedensgespraeche@posteo.de dringend empfohlen.<br>\nDie junge Politikwissenschaftlerin und Iran-Forscherin Dr. Diba Mirzaei spricht am Donnerstag, 29. Oktober zum Thema &bdquo;IRAN: Zwischen Eskalation und Neuordnung&ldquo;. Die Sicherheitsarchitektur am Persischen Golf stehe nach Mirzaei an einem Wendepunkt. Der Vortrag beleuchtet die gegenw&auml;rtigen Dynamiken rund um Iran &ndash; von regionalen Machtverschiebungen &uuml;ber milit&auml;rische Spannungen bis hin zu neuen Formen strategischer Kooperation. [&hellip;]<br>\nDer Volkswirtschaftler und Publizist Prof. Dr. Wolfram Elsner aus Bremen referiert am Donnerstag, 12. November zum Thema &bdquo;Chinas neue Rolle in der Welt: Partner &ndash; Gegner &ndash; Bedrohung?&ldquo; Die &bdquo;Pax Sinica&ldquo; war &ndash; nach Elsner &ndash; eine ca. 1.500 Jahre lange, relativ friedliche internationale Ordnung, vor allem eine Handels-Ordnung in Ost-, Zentral- und S&uuml;dasien, die bis nach Persien, Arabien und Ostafrika reichte. Diese Pr&auml;gung wirke bis heute auf das Selbstverst&auml;ndnis Chinas, seine Au&szlig;enpolitik sowie auf gro&szlig;e Teile des heutigen Globalen S&uuml;dens. Prof. Elsner wird in seinem Vortrag das chinesische Verst&auml;ndnis der Multipolarit&auml;t und internationaler Kooperation z.B. im Rahmen der BRICS-Staaten erl&auml;utern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/260822_Friedensgespraeche_2026.pdf\">Friedensb&uuml;ndnis Goslar [PDF]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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