{"id":155570,"date":"2026-08-31T08:37:07","date_gmt":"2026-08-31T06:37:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570"},"modified":"2026-08-31T08:37:07","modified_gmt":"2026-08-31T06:37:07","slug":"hinweise-des-tages-5171","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h01\">Roland Popp: &bdquo;Selten haben sich Europas Eliten so einseitig gegen Russland positioniert&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h02\">Katholische Diplomatie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h03\">Westliche Dystopie: Was ist Realit&auml;t, was M&auml;rchen? Ein Friedens-Narrativ fehlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h04\">Ukraine braucht 30.000 neue Soldaten im Monat &ndash; und 1000 Drohnen pro Tag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h05\">&bdquo;Ernsthafte T&ouml;tungsabsichten&ldquo;: Experte warnt nach Waffenfund in Berlin vor Russlands Schattenkrieg <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h06\">Israel-Deal f&uuml;r VW Osnabr&uuml;ck auf der Zielgeraden &ndash; Unterschrift noch vor der Kommunalwahl? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h07\">&bdquo;Wir sind EINE Menschheit! Wir leben alle auf EINEM Planeten!&ldquo; &ndash; Zum vierten Jahrestag des Todes von Michail Gorbatschow<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h08\">Deutschland tr&auml;gt eine Mitschuld an den Folgen der Atomtests: Internationaler Tag gegen Atomwaffentests<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h09\">Geheime Lobby-Treffen mit Exxon: Reiche setzt W&uuml;nsche der US-Gaslobby um<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h10\">Sanktioniert auf Druck der USA? Bundesregierung h&auml;lt &ldquo;NATO-Beweise&rdquo; im Fall Do&#287;ru geheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h11\">Spanien bittet Frontex um Hilfe in Ceuta<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h12\">Grossbritannien: Ist die Thatcher-&Auml;ra aus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h13\">KI-B&uuml;cher im Online-Buchhandel sorgen f&uuml;r &Auml;rger bei Autoren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h14\">Alle reden &uuml;ber mehr &bdquo;KI-Kompetenz&ldquo; in der Schule &ndash; warum ein Bildungsforscher das Konzept f&uuml;r problematisch h&auml;lt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h15\">&bdquo;Tarifrevolution&ldquo; bei der IG Metall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h16\">Stabil bleiben &ndash; Sozial gestalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155570#h17\">Konzert f&uuml;r Frieden und V&ouml;lkerfreundschaft mit jungen Musikerinnen aus Valjevo\/Serbien und der Pianistin Darja Samofalova<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Roland Popp: &bdquo;Selten haben sich Europas Eliten so einseitig gegen Russland positioniert&ldquo;<\/strong><br>\nGerade reiste CIA-Direktor John Ratcliffe nach Moskau. Medienberichten zufolge soll er Putin vor einem Angriff auf NATO&#8209;Gebiet gewarnt haben. Milit&auml;rhistoriker Roland Popp ordnet die Lage ein &ndash; und kritisiert Br&uuml;ssel scharf. Ein Gespr&auml;ch [&hellip;]<br>\nEs scheint, hinter den T&uuml;ren gibt es viel Bewegung. Gerade reiste CIA-Direktor John Ratcliffe nach Moskau. Medienberichten zufolge soll er Putin vor einem Angriff auf NATO-Territorium gewarnt haben. Wie ordnen Sie das Treffen ein?<br>\nDie Amerikaner befinden sich nun selbst in einem l&auml;ngeren, nicht enden wollenden Krieg mit dem Iran. Insofern werden Drohungen die Russen kaum &uuml;berzeugen. CIA-Direktoren werden sehr selten f&uuml;r diplomatische Missionen eingesetzt. Deshalb wird spekuliert, dass es sich bei Ratcliffs Reise um einen &auml;hnlichen Vorgang wie bei der Reise des damaligen CIA-Direktors William Burns Ende 2021 handelt, der kurz vor der Invasion dem Kreml erkl&auml;rte, dass die USA w&uuml;ssten, was geplant sei, und eine Warnung aussprach. Nun wird spekuliert, dass Ratcliff den Kreml vor einem milit&auml;rischen Abenteuer im Baltikum warnte. Ich habe dabei allergr&ouml;&szlig;te Zweifel. Mir ist strategisch &uuml;berhaupt nicht klar, was irgendeine, auch eine begrenzte russische Operation im Baltikum bringen sollte, au&szlig;er die Siegchancen der Russen in der Ukraine zu minimieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/simon-zeise\/roland-popp-im-interview-ueber-hybriden-krieg\/df40eb04-5525-46dc-b63f-af28e484b0e2\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Trump: Russland &bdquo;wird kein Nato-Gebiet angreifen&ldquo;<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Trump rechnet nach eigenen Angaben nicht mit einem russischen Angriff auf ein NATO-Mitgliedsland.<br>\nZugleich wies er im Wei&szlig;en Haus Medienberichte zur&uuml;ck, wonach CIA-Direktor Ratcliffe bei seinem Besuch in Moskau russische Regierungsvertreter vor einer solchen Attacke gewarnt habe, etwa im Baltikum. Der Kreml nannte entsprechende Medienberichte Panikmache.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/trump-russland-wird-kein-nato-gebiet-angreifen-108.html\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Moskau und Washington schweigen, aber die medialen Spekulationen rei&szlig;en nicht ab. Immerhin verf&uuml;gt die US-Regierung noch &uuml;ber funktionierende Kommunkationskan&auml;le zu Russlands Regierung. Daran mangelt es insbesondere der Bundesregierung. Mit Unterst&uuml;tzung zahlreicher Medien und &bdquo;Experten&ldquo; treibt sie stattdessen die Konfrontation gegen Russland voran.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Finnischer Pr&auml;sident weist Warnungen vor russischem Nato-Angriff bis 2029 zur&uuml;ck<\/strong><br>\n&ldquo;Wenn jemand eine solche Kristallkugel h&auml;tte &ndash; wunderbar. Aber ich sehe daf&uuml;r einfach weder Belege noch Fakten&rdquo;, sagte Stubb der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung. Er glaube nicht, dass Russland &ldquo;jemals das m&auml;chtigste Milit&auml;rb&uuml;ndnis der Welt, die Nato, angreifen wollen w&uuml;rde&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/russland-krieg-ukraine\/finnischer-praesident-weist-warnungen-russischem-nato-angriff-2029-zurueck-42667094\">Web.de<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Gesundes Milit&auml;rempfinden<\/strong><br>\nDer Besuch des CIA-Chefs John Ratcliffe am Dienstag in Moskau l&auml;sst den medialen NATO-Flohzirkus auch am Freitag tanzen: Nichts Genaues wei&szlig; keiner, um so wilder ist das Geplapper. Also schreibt die in d&uuml;sterer Russophobie versumpfte FAZ einfach bei Wall Street Journal und Politico ab und titelt auf Seite eins: &raquo;CIA-Direktor soll Moskau vor Angriff auf NATO gewarnt haben.&laquo; Das einschr&auml;nkende &raquo;soll&laquo; ist der erreichbare Gipfel an Seriosit&auml;t, hindert aber nicht am Wiederk&auml;uen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/528828.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Katholische Diplomatie<\/strong><br>\nAm Dienstag, dem 25. August, reiste der vatikanische Staatssekret&auml;r f&uuml;r die Beziehungen zu den Staaten, Erzbischof Paul Richard Gallagher, nach Moskau. Ein bemerkenswerter Besuch. In Russland wurde er von Sergej Lawrow, dem russischen Au&szlig;enminister, empfangen. Das erste Treffen dauerte mehr als eine Stunde. Der vatikanische Gesandte soll in Russland bis zum 28. August weilen.<br>\nEs war das erste Mal seit der direkten russischen Intervention in der Ukraine im Februar 2022, dass der vatikanische Staatssekret&auml;r f&uuml;r die Beziehungen zu den Staaten Russland besuchte. Der letzte Besuch von Erzbischof Paul Richard Gallagher in Russland fand im Jahr 2021 statt.<br>\nNach dem &auml;u&szlig;eren Eindruck zu urteilen, verlief der j&uuml;ngste Besuch in Russland positiv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/katholische-diplomatie\/\">Globalbridge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> An dieser &bdquo;katholischen Diplomatie&ldquo; k&ouml;nnte sich vor allem <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/abgeordnete\/biografien\/M\/merz_friedrich-1046080\">der katholische Bundeskanzler Merz<\/a> orientieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Westliche Dystopie: Was ist Realit&auml;t, was M&auml;rchen? Ein Friedens-Narrativ fehlt<\/strong><br>\nIm britischen Nationalarchiv wurden 2022 Dokumente aus den Jahren 1995 bis 1999 freigegeben, die sich mit der Frage der Nato-Erweiterung besch&auml;ftigen. Aktuell sind sie nicht online, sondern m&uuml;ssen vor Ort eingesehen werden. Marc Curtis von Declassified UK hat das getan. Sein Bericht l&auml;sst keinen Zweifel daran, dass auch die britischen Regierungschefs (erst John Major, dann Tony Blair) genau wussten, dass die Erweiterung der Nato f&uuml;r Russland ein neuralgischer Punkt war, oder wie es der US-Botschafter Burns in seinem ber&uuml;hmten Bericht &bdquo;Njet means njet&ldquo; formulierte, als es um die Nato-Einladung der Ukraine ging: Es war &bdquo;die r&ouml;teste aller roten (russischen) Linien&rdquo;. Es ging nicht um pathologische russische Hirngespinste. Nein, die Briten analysierten <a href=\"https:\/\/www.declassifieduk.org\/nato-expansion-would-provoke-russians-uk-understood\/\">im September 1999 messerscharf<\/a>:\n<blockquote><p>&ldquo;The underlying reason for this disquiet (which is genuine) is a feeling that the United States and Nato are a law unto themselves. The idea that the West takes little account of Russian interests and that the process of Nato enlargement is intended to constrain Russia still further.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>&Uuml;bersetzung: Der eigentliche Grund f&uuml;r diese (durchaus berechtigte) Besorgnis ist das Gef&uuml;hl, dass die Vereinigten Staaten und die NATO sich &uuml;ber jedes Gesetz hinwegsetzen. Die Vorstellung, dass der Westen den russischen Interessen kaum Rechnung tr&auml;gt und dass der Prozess der NATO-Erweiterung darauf abzielt, Russland noch weiter einzuschr&auml;nken.<\/p>\n<p>Das war zu einer Zeit, als Russland politisch, &ouml;konomisch und sozial am Boden lag, und im Westen mit Vorliebe gedacht wurde, man k&ouml;nne Russland und seine Reaktionen irgendwie &bdquo;managen&ldquo;, kurz, Russland unter die westliche Knute zwingen. Auch das geht aus der Berichterstattung &uuml;ber die freigegebenen britischen Dokumente eindeutig hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/westliche-dystopie-was-ist-realitat\">Petra Erler<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine braucht 30.000 neue Soldaten im Monat &ndash; und 1000 Drohnen pro Tag<\/strong><br>\nPr&auml;sidialamtschef Kyrylo Budanow h&auml;lt ein schnelles Kriegsende f&uuml;r unrealistisch. Wolodymyr Selenskyj droht zugleich mit einer Ausweitung der Angriffe auf russische H&auml;fen.<br>\nDie Ukraine muss nach Einsch&auml;tzung ihres Pr&auml;sidialamtschefs Kyrylo Budanow jeden Monat mindestens 30.000 Menschen mobilisieren, um ihre derzeitige Position im Krieg gegen Russland zu halten. Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj gab zugleich ein weiteres Ziel aus: Die ukrainischen Streitkr&auml;fte sollen t&auml;glich 1000 Drohnen f&uuml;r Langstreckenangriffe gegen Russland einsetzen.<br>\n&bdquo;Wir k&ouml;nnen nicht weniger als 30.000 Menschen pro Monat mobilisieren. Das ist die Mindestzahl, die wir ben&ouml;tigen, um das zu halten, was wir haben&ldquo;, sagte Budanow in einem ukrainischen Fernsehinterview. &Uuml;ber seine Aussagen berichteten der Kyiv Independent und die Ukrainska Pravda.<br>\nSeit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 gilt in der Ukraine das Kriegsrecht. Weil sich immer weniger Menschen freiwillig melden, ist die Mobilisierung zu einem der politisch heikelsten Themen des Landes geworden. Berichte &uuml;ber Zwang bei Einberufungen und &Uuml;bergriffe durch Mitarbeiter der Rekrutierungszentren sorgen f&uuml;r wachsende Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/ukraine-selenskyj-1000-drohnen-30000-soldaten-10338411\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Ernsthafte T&ouml;tungsabsichten&ldquo;: Experte warnt nach Waffenfund in Berlin vor Russlands Schattenkrieg<\/strong><br>\nRund um M&uuml;ggelheim ist viel Moor, viel Wald und viel Nichts. Mehr als genug Raum, um ein paar Waffen so zu verstecken, dass niemand sie jemals finden wird, der sie nicht finden soll. Sicherheitsbeh&ouml;rden haben sie dann aber doch gefunden, nach einem Tipp: Am Rande von Berlin, nahe dem M&uuml;ggelsee, entdeckten Polizisten zwei Pistolen sowie Munition in einem geheimen Waffendepot.<br>\nSchon im Oktober habe der Verfassungsschutz von dem Waffenversteck erfahren, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) j&uuml;ngst bei einer Pressekonferenz. Seitdem mehren sich Hinweise, dass die Waffen im Auftrag russischer Geheimdienste hinterlegt worden waren, Dobrindt sprach von einer m&ouml;glichen Beteiligung &bdquo;fremder M&auml;chte&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/toetungsabsichten-experte-warnt-nach-waffenfund-vor-putins-schattenkrieg-zr-94461727.html\">Merkur.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zahlreiche &bdquo;Experten&ldquo;, Medien und Politiker scheinen sich einig bzw. sicher zu sein, dass Russland hinter dem &bdquo;Waffenversteck&ldquo; stecken k&ouml;nne. Das &bdquo;Versteck&ldquo; umfasse lediglich &bdquo;zwei Pistolen sowie Munition in einem geheimen Waffendepot&ldquo;. Belege f&uuml;r eine Beteiligung Russlands werden nicht geliefert, daf&uuml;r sprie&szlig;en die Spekulationen um so schriller. Irgendetwas soll wohl bei den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern durch diese fragw&uuml;rdige mediale Berichterstattung h&auml;ngen und die &bdquo;Bedrohung Russlands&ldquo; aufrechterhalten bleiben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Israel-Deal f&uuml;r VW Osnabr&uuml;ck auf der Zielgeraden &ndash; Unterschrift noch vor der Kommunalwahl?<\/strong><br>\nVolkswagen-Anteilseigner Katar wird durch neue Konstruktion ausgetrickst (&hellip;)<br>\nWie die &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung am Freitag (28. August) unter Berufung auf Bloomberg berichtet, steht eine Einigung inzwischen kurz bevor. Bereits im September k&ouml;nnte demnach eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet werden.<br>\nEin wichtiges Datum ist dabei der 4. September. An diesem Freitag kommt der Volkswagen-Aufsichtsrat zusammen. Bei der Sitzung soll auch die Zukunft des Osnabr&uuml;cker Standorts und die m&ouml;gliche Zusammenarbeit mit Rafael eine Rolle spielen.<br>\nSollte dort tats&auml;chlich gr&uuml;nes Licht gegeben werden und die anschlie&szlig;end notwendigen Schritte schnell erfolgen, w&auml;re sogar eine Unterzeichnung noch vor der Kommunal- und Oberb&uuml;rgermeisterwahl in Osnabr&uuml;ck am 13. September denkbar. Zwischen der Aufsichtsratssitzung und dem Wahlsonntag liegen lediglich neun Tage. Einen best&auml;tigten Termin f&uuml;r die Vertragsunterzeichnung gibt es bislang allerdings nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hasepost.de\/israel-deal-fuer-vw-osnabrueck-auf-der-zielgeraden-unterschrift-noch-vor-der-kommunalwahl-748592\/\">Hasepost<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit &bdquo;Tricks&ldquo; wird aus dem Volkswagen-Standort ein R&uuml;stungsstandort mit allen (milit&auml;rischen) Risiken, die damit verbunden sein k&ouml;nnen. Denn wenn dort tats&auml;chlich R&uuml;stungsg&uuml;ter zum Beispiel f&uuml;r den Krieg in der Ukraine produziert werden und zum Einsatz kommen sollten, k&ouml;nnte Osnabr&uuml;ck ein Ziel f&uuml;r eine milit&auml;rische Antwort aus Russland werden. Oberb&uuml;rgermeisterin P&ouml;tter hofft vermutlich auf einen positiven Effekt f&uuml;r die erw&auml;hnte Kommunalwahl, bei der auch sie zur Wahl steht. Der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102333\">Ruf als Friedensstadt<\/a> w&uuml;rde dadurch komplett ruiniert. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h09\">VW-Standorte: &ldquo;Keine Gespr&auml;che mit chinesischen Herstellern&rdquo;<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Aus f&uuml;r Lokbau in Kassel wird konkreter: Rheinmetall will Alstom-Werk &uuml;bernehmen<\/strong><br>\nDie &Uuml;bernahme des Lokomotivwerks von Alstom durch den R&uuml;stungskonzern Rheinmetall wird konkreter. Betriebsrat und IG Metall k&uuml;ndigten im Gespr&auml;ch mit unserer Zeitung Protest gegen die m&ouml;gliche &Uuml;bernahme des Standortes mit seinen 900 Besch&auml;ftigten an. Rheinmetall betreibt in unmittelbarer Nachbarschaft im Industriepark Mittelfeld bereits ein Werk und sucht Fl&auml;chen und Personal, um seine Panzerproduktion auszubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hna.de\/kassel\/rheinmetall-will-alstom-lokwerk-uebernehmen-betriebsrat-aus-zeitung-erfahren-94464915.html\">HNA<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&ldquo;Wollen kein Zentrum der Kriegsindustrie werden&rdquo;<\/strong><br>\nRheinmetall investiert mehr als 260 Millionen Euro in Kassel und am Flughafen in Calden, das Land Hessen weitere 25 Millionen. Wirtschaft und Politik begr&uuml;&szlig;en den Ausbau. Doch es gibt auch scharfe Kritik &ndash; vor allem am Einsatz von Steuergeld und an der Rolle des Flughafens. (&hellip;)<br>\nLaut Rheinmetall sollen schon bald die Bagger rollen. Ende 2027 soll das neue Logistikzentrum auf 30.000 Quadratmetern am Kassel Airport in Calden fertig sein. Zudem flie&szlig;en Millionen in den Ausbau des bestehenden Rheinmetall-Werks in Kassel, in ein Schulungszentrum und in ein Drohnen-Testzentrum in Calden.<br>\nDer Jubel dar&uuml;ber ist bei vielen Vertretern aus Politik und Wirtschaft gro&szlig;. Es gibt aber auch kritische Stimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/wirtschaft\/rheinmetall-in-kassel-kritik-an-millionen-fuer-ruestungsprojekt-v1,rheinmetall-reax-100.html\">hessenschau<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Protest gegen israelische R&uuml;stungsansiedlung in Sangerhausen: Springer hetzt, OB relativiert<\/strong><br>\nDas B&uuml;ndnis &ldquo;Keep Elbit Out&rdquo; will die Ansiedlung des israelischen R&uuml;stungskonzerns Elbit Systems im S&uuml;den Sachsen-Anhalts verhindern. Es hat ein B&uuml;rgerbegehren eingereicht und ruft zu einer Demonstration am Samstag in Sangerhausen auf, wo der Konzern bauen will.<br>\nDer Axel-Springer-Verlag reagierte darauf mal wieder mit einer Hetzkampagne. Sangerhausens Oberb&uuml;rgermeister Torsten Schweiger verharmloste: Elbit wolle dort nur Zubeh&ouml;r f&uuml;r Drohnen und Waffensysteme bauen. Die werden nicht nur in Pal&auml;stina eingesetzt, sondern wohl auch in der Ukraine. Von seinem Jobversprechen ruderte er nun auch zur&uuml;ck: Statt 400 k&ouml;nnten es nur 250 Arbeitspl&auml;tze werden. Jobs waren das Hauptargument, mit dem die Stadtratsmehrheit, darunter CDU und AfD, ihre Zustimmung rechtfertigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/290009-protest-gegen-israelische-ruestungsansiedlung-in-sangerhausen\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Wir sind EINE Menschheit! Wir leben alle auf EINEM Planeten!&ldquo; &ndash; Zum vierten Jahrestag des Todes von Michail Gorbatschow<\/strong><br>\nSeit Gorbatschows Tod, am 30. August 2022, habe ich zu diesem Datum jedes Jahr an den Ausnahmepolitiker erinnert, jenen Chef einer Supermacht, der nichts weniger als eine atomwaffen-, nein: gewaltfreie Welt anstrebte. Es ist auch dieses Jahr n&ouml;tig. Um daran zu erinnern, wie weit wir alle schon einmal waren. Und um zu zeigen, zu welchen Prinzipien wir wieder zur&uuml;ckfinden m&uuml;ssen, wenn die Menschheit &uuml;berleben will.<br>\n&bdquo;Sieger ist nicht, wer Schlachten in einem Krieg gewinnt, sondern wer Frieden stiftet!&ldquo;<br>\n(Michail Gorbatschow)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wir-sind-eine-menschheit-wir-leben-alle-auf-einem-planeten-zum-vierten-jahrestag-des-todes-von-michail-gorbatschow\/\">Leo Ensel auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschland tr&auml;gt eine Mitschuld an den Folgen der Atomtests: Internationaler Tag gegen Atomwaffentests<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich des Internationalen Tages gegen Atomwaffentests am 29. August fordert die &auml;rztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, sich entschieden f&uuml;r das Verbot von Atomtests und die Unterst&uuml;tzung der Betroffenen einzusetzen. Weltweit leben unz&auml;hlige Menschen mit den langfristigen gesundheitlichen, sozialen und &ouml;kologischen Folgen der radioaktiven Verseuchung ihrer Heimat. Die wenigsten wurden entsch&auml;digt oder erhalten eine ausreichende medizinische Versorgung.<br>\n&bdquo;Der Internationale Tag gegen Nuklearversuche gibt den Betroffenen der jahrzehntelangen Testreihen eine Stimme und erinnert daran, dass Atomtests keine abgeschlossene Geschichte sind. Ihre Folgen wirken &uuml;ber Generationen fort&ldquo;, erkl&auml;rt Dr. Lars Pohlmeier, Vorsitzender der IPPNW. &bdquo;In Deutschland m&uuml;ssen wir endlich den Menschen zuh&ouml;ren, die bereits heute mit den Folgen leben.&ldquo;<br>\nIn der Geschichte der Atomwaffentests steht Deutschland nicht nur an der Seitenlinie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/presse\/artikel\/de\/deutschland-traegt-eine-mitschuld-an.html\">IPPNW<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Im Zeitalter der Atomwaffen (III)<\/strong><br>\nIn Berlin werden &Uuml;berlegungen angestellt, mit den Nuklearstreitkr&auml;ften Gro&szlig;britanniens zu kooperieren. Dies berichtet die Tageszeitung The Telegraph. Dies k&ouml;nnte Deutschland Einfluss auf, vielleicht gar Mitsprache &uuml;ber den Einsatz von Atomwaffen verschaffen. Im ersten Schritt ist im Gespr&auml;ch, die Nuklearstreitkr&auml;fte des Vereinigten K&ouml;nigreichs nichtnuklear zu unterst&uuml;tzen &ndash; etwa durch die Entsendung von Patriot-Luftabwehrbatterien an die schottische U-Boot-Basis Faslane, wo nuklar bewaffnete Atom-U-Boote stationiert sind. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nne man auf lange Sicht die US-Elemente der britischen Nuklearstreitkr&auml;fte &ndash; beispielsweise die Trident-Raketen &ndash; durch deutsch-britische Waffensysteme ersetzen. Grundlage der &Uuml;berlegungen ist der Ausbau der deutsch-britischen R&uuml;stungskooperation, der sich vor allem seit dem vergangenen Jahr beschleunigt und umfassende Investitionen deutscher Waffenschmieden im Vereinigten K&ouml;nigreich umfasst, von Rheinmetall bis zu Helsing. In R&uuml;stungskreisen ist schon von einem &bdquo;goldenen Zeitalter&ldquo; der deutsch-britischen Zusammenarbeit in der Herstellung von Waffensystemen aller Art die Rede &ndash; von Panzern bis zu KI-gesteuerten Drohnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10514\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Geheime Lobby-Treffen mit Exxon: Reiche setzt W&uuml;nsche der US-Gaslobby um<\/strong><br>\nDas Wirtschaftsministerium unter Katherina Reiche hat sich mit Exxon &uuml;ber die Abschw&auml;chung der europ&auml;ischen Lieferkettenrichtlinie ausgetauscht und im Anschluss Lobbyw&uuml;nsche des Konzerns umgesetzt. Das hat eine Recherche der Frankfurter Rundschau gezeigt. Eine weitere Recherche von ZDF Frontal deckte auf, dass Reiche die Kontrolle des Lieferkettengesetzes bereits jetzt geschw&auml;cht habe. LobbyControl kritisiert Reiches Vorgehen als weiteres Zeichen f&uuml;r ihre problematische und einseitige N&auml;he zur Gaslobby &ndash; sowohl zur deutschen als nun auch der US-amerikanischen &ndash; sowie f&uuml;r einen h&ouml;chst fragw&uuml;rdigen Umgang mit geltendem Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/08\/geheime-lobby-treffen-mit-exxon-reiche-setzt-wuensche-der-us-gaslobby-um\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sanktioniert auf Druck der USA? Bundesregierung h&auml;lt &ldquo;NATO-Beweise&rdquo; im Fall Do&#287;ru geheim<\/strong><br>\nDer deutsche Journalist H&uuml;seyin Do&#287;ru muss sich vor europ&auml;ischen Gerichten gegen EU-Sanktionen wehren. Die Bundesregierung will das wohl verhindern. Angebliche Beweise erkl&auml;rt sie zur NATO-Geheimsache, verweigert seinem Anwalt ihre Herausgabe &ndash; und verstrickt sich zunehmend in Widerspr&uuml;che und L&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/289831-sanktioniert-auf-druck-usa-bundesregierung\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Spanien bittet Frontex um Hilfe in Ceuta<\/strong><br>\nSpanien bittet die europ&auml;ische Grenzschutzagentur Frontex um Unterst&uuml;tzung bei der Registrierung von Migrantinnen und Migranten in seiner nordafrikanischen Enklave Ceuta.<br>\nDer spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska richtete gestern ein entsprechendes Gesuch an die Generaldirektorin f&uuml;r Migration und Inneres der Europ&auml;ischen Kommission, Beate Gminder.<br>\nHintergrund sind massenhafte Ank&uuml;nfte von Migrantinnen und Migranten vor knapp einem Monat: Ende Juli waren mindestens 72.000 Menschen &uuml;ber die Grenze gelangt. Dabei kamen auf spanischer Seite 82 Migrantinnen und Migranten ums Leben, Marokko best&auml;tigte zudem 14 weitere Todesf&auml;lle.<br>\nNach Angaben der Beh&ouml;rden halten sich derzeit noch zwischen 5.000 und 8.000 Menschen in Ceuta auf. Spanien fordert zehn zus&auml;tzliche Frontex-Beamte zur Unterst&uuml;tzung an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3440549\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Grossbritannien: Ist die Thatcher-&Auml;ra aus?<\/strong><br>\nSeit Margaret Thatchers Wahlsieg von 1979 setzten alle britischen Regierungen beim Service public auf neoliberale Rezepte. Das k&ouml;nnte sich jetzt &auml;ndern. Der neue Labour-Regierungschef Andy Burnham will mehr Service public in England. So soll beispielsweise der vom Konkurs bedrohte Wasserkonzern Thames Water verstaatlicht werden. (&hellip;)<br>\nDie Privatisierung der Bahn, des Nahverkehrs, der Energie- und der Wasserversorgung f&uuml;hrten zu einem Desaster. Die privaten Investoren dieser &ouml;ffentlichen Dienste waren prim&auml;r an schnellen Gewinnen interessiert und nicht am Service public. Deshalb sagte Burnham in der britischen Zeitung &laquo;The Guardian&raquo;, dass &laquo;Milliarden und Abermilliarden aus der Wasserwirtschaft abgezogen wurden, ohne dass dieses Geld wieder in die Infrastruktur geflossen ist&raquo;. Dasselbe sei auch bei der Eisenbahn und der Energiewirtschaft geschehen. Diese Selbstkritik ist bemerkenswert, hatte doch Burnham den New-Labour-Kurs seiner Mentoren Blair und Brown mitgetragen. Ob es tats&auml;chlich zu einer Vergesellschaftung von Thames Water kommt, ist offen. Die betroffenen Kapitalisten wehren sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.workzeitung.ch\/2026\/08\/grossbritannien-ist-die-thatcher-aera-aus\/\">work<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>KI-B&uuml;cher im Online-Buchhandel sorgen f&uuml;r &Auml;rger bei Autoren<\/strong><br>\nDigitale Inhalte, die mit KI erstellt wurden, sichtbar geringe Qualit&auml;t haben und meistens auf Masse produziert werden &ndash; das ist sogenannter &ldquo;AI slop&rdquo; oder auf Deutsch: KI-Schrott. Auch immer mehr Onlineh&auml;ndler werden davon &uuml;berschwemmt, zum Beispiel mit Begleitheften, die zu tats&auml;chlich existierenden Ratgebern vermarktet werden. Welche Folgen hat das f&uuml;r Autorinnen und Autoren? Und was ist mit dem Urheberrecht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/panorama\/fakes-ki-urheberrecht-verkauf,buecher-202.html\">MDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Alle reden &uuml;ber mehr &bdquo;KI-Kompetenz&ldquo; in der Schule &ndash; warum ein Bildungsforscher das Konzept f&uuml;r problematisch h&auml;lt<\/strong><br>\nK&uuml;nstliche Intelligenz stellt Schulen vor eine eigent&uuml;mliche Situation: Sie k&ouml;nnen versuchen, die neue Technik aus Lernprozessen herauszuhalten &ndash; oder Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler m&ouml;glichst schnell f&uuml;r den Umgang damit fit zu machen. Der Bildungsforscher Thomas Knaus h&auml;lt beide Antworten f&uuml;r unzureichend. Gerade weil KI immer st&auml;rker beeinflusst, wie Menschen kommunizieren, recherchieren und Wissen produzieren, ohne dass der Einzelne ihre Entscheidungen vollst&auml;ndig nachvollziehen kann, m&uuml;sse Bildung weiter ansetzen. Und das stellt auch die verbreitete Vorstellung infrage, die Antwort der Schule m&uuml;sse vor allem in der Vermittlung von mehr &bdquo;KI-Kompetenz&ldquo; bestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.news4teachers.de\/2026\/08\/alle-reden-ueber-mehr-ki-kompetenz-in-der-schule-warum-ein-bildungsforscher-das-konzept-fuer-problematisch-haelt\/\">News4Teachers<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Tarifrevolution&ldquo; bei der IG Metall<\/strong><br>\nIm Herbst startet die n&auml;chste Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie. Die Unternehmen haben wie stets &bdquo;nichts zu verteilen&ldquo;. Die Antwort der IG Metall: Verstehen wir, aber es gibt auch Firmen, die machen viel Gewinn. Also mehr Lohn dort und, klar, weniger bei dem gro&szlig;en Rest. &Uuml;ber eine fatale Logik.<br>\nSonderlich einfallsreich waren die deutschen Unternehmer noch nie. Vor jeder neuen Tarifrunde das gleiche Lied: Wir leiden unter zu hohen Arbeitskosten, Sozialabgaben, Energiepreisen! Hinzu kommen zu viele staatliche Vorschriften, zu viele unlautere Konkurrenz aus dem Ausland und deshalb zu wenige gewinnbringende Auftr&auml;ge! So geht auch dieses Mal die berechnende Klage. Die damit verbundene Botschaft an die Gewerkschaften ist ebenfalls nicht neu &ndash; &bdquo;zu verteilen&ldquo; gibt es wenig bis gar nichts.<br>\nDa zeigen sich die Interessensvertretungen der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten seit Jahren wesentlich kreativer. Mal sind es flexible Arbeitszeiten, mal Freizeit statt Geld oder umgekehrt, mal m&uuml;ssen die Arbeitspl&auml;tze in der Industrie mit einem Industriestrompreis gerettet werden, mal sorgen ordentliche L&ouml;hne, daf&uuml;r, dass die Unternehmen mehr von ihrem Zeug verkaufen k&ouml;nnen, mal retten sie sogar die Demokratie.<br>\nDer neueste Vorschlag der IG Metall beweist dies einmal mehr: Es soll einen Aufschlag auf das Gehalt geben, zus&auml;tzlich zum Tarifabschluss. Da wundert sich jeder, der die traditionell verantwortungsbewussten Tarifabschl&uuml;sse der IG Metall kennt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/tarifrevolution-bei-der-ig-metall\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Stabil bleiben &ndash; Sozial gestalten<\/strong><br>\nStatt dar&uuml;ber zu sprechen, wie unser Sozialstaat gerechter finanziert und gestaltet werden kann, wird nur dar&uuml;ber diskutiert, wo gek&uuml;rzt werden soll. Fragen wie die nach einer st&auml;rkeren Beteiligung der Reichsten an der Finanzierung unseres Gemeinwesens, kommen in dieser Erz&auml;hlung nicht vor. Diese Debatte ist gef&auml;hrlich und hat vor allem f&uuml;r Arbeitnehmende gravierende Folgen: mehr arbeiten, l&auml;nger arbeiten, sp&auml;ter in Rente, weniger soziale Sicherheit und Rechte. Die im Bundestag Anfang M&auml;rz 2026 verabschiedete &bdquo;neue Grundsicherung&ldquo; ist Ausdruck und warnendes Beispiel f&uuml;r diese Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/stabilbleiben-sozialgestalten\/startseite\">ver.di<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Konzert f&uuml;r Frieden und V&ouml;lkerfreundschaft mit jungen Musikerinnen aus Valjevo\/Serbien und der Pianistin Darja Samofalova<\/strong><br>\nDienstag, 1. September Antikriegstag: Konzert f&uuml;r den Frieden, Beginn 20 Uhr, Festsaal des Rathauses in Pfaffenhofen an der Ilm<br>\nMusik steht f&uuml;r Offenheit, Verst&auml;ndnis, Toleranz und dem Wunsch nach einem friedlichen Miteinander. Bei ihrem Konzert m&ouml;chten die jungen serbischen K&uuml;nstler ihre Zuh&ouml;rer auf eine Reise durch verschiedene L&auml;nder, Kulturen und musikalische Sprachen mitnehmen: von der serbischen Musiktradition &uuml;ber die europ&auml;ische Klassik und Romantik bis hin zu den Kl&auml;ngen Spaniens, Frankreichs, Ungarns, Brasiliens und Argentiniens. Die ausgew&auml;hlten St&uuml;cke zeigen, dass Vielfalt keine Trennung bedeutet, sondern eine Quelle der Sch&ouml;nheit und Inspiration ist. [&hellip;]<br>\nGestalten werden das Programm Tara Ljuji&#263;, Fl&ouml;te, Hana Peri&#263;, Violoncello, Anastasia &#272;uri&#269;i&#263;, Fl&ouml;te, Duo &bdquo;Ch&eacute;ri&ldquo;, Fl&ouml;te und Violoncello, Lena Rankovi&#263;, Violine. mit der Pianistin Darja Samofalovic.<br>\nDie Pianistin Darja Samofalovic hat ihr Masterstudium 2015 an der Musikhochschule in Belgrad und ihr Doktorstudium als Stipendiatin der russischen F&ouml;deration an der an der russischen Musikakademie &ldquo;Gnesini&rdquo; in Moskau abgeschlossen. Bei nationalen und internationalen Wettbewerben erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb junger Pianisten (Sabac, 2005), Sonderpreis Lyra beim Jugendmusikfestival von Montenegro (2009), 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb junger Pianisten Davorin Jenko (Belgrad 2015 und 2021), den 3. Preis beim 6. Internationalen Jugendakademie-Wettbewerb (Rom, 2026).<br>\nVeranstalter: Freundschaft mit Valjevo e.V.<br>\nEintritt ist frei, um Spenden wird gebeten<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freundschaft-mit-valjevo.de\/wordpress\/konzert-fuer-frieden-und-voelkerfreundschaft-mit-jungen-musikerinnen-aus-valjevo-serbien-und-der-pianistin-darja-samofalova\/\">Freundschaft mit Valjevo e.V.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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