{"id":155626,"date":"2026-09-02T08:31:46","date_gmt":"2026-09-02T06:31:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626"},"modified":"2026-09-02T08:31:46","modified_gmt":"2026-09-02T06:31:46","slug":"hinweise-des-tages-5173","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h01\">Es ist &uuml;berlebensnotwendig, potenziell kriegsausl&ouml;sende &bdquo;Beweise&ldquo; kritisch zu hinterfragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h02\">Ohne uns: F&uuml;r einen Ausstieg aus der Logik des Krieges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h03\">R&uuml;stungs-Ethik statt Feindesliebe &ndash; Der intellektuelle Bankrott der deutschen Ukraine-Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h04\">Wie deutsche Politik und Medien das T&ouml;ten normalisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h05\">In Kirgistan probt der Nicht-Westen den Aufstand gegen die alte Ordnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h06\">Das sind Volkswagens Pl&auml;ne f&uuml;r seine Werke weltweit <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h07\">&bdquo;Davon kann keiner leben&ldquo; &ndash; wo der Kanzler mit der Realit&auml;t konfrontiert wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h08\">16,8 Milliarden Euro Mehrkosten: Iran-Krieg trifft deutsche Haushalte immer h&auml;rter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h09\">Frankreich: Die Wut der Feuerwehrleute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h10\">CDU-gef&uuml;hrtes Kanzleramt schleuste Agenten in Eichmann-Prozess<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h11\">Feiern zum 57. Jahrestag der Fatah-Septemberrevolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h12\">Das weltweite Schattenfinanzsystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h13\">Diese Welt ist nix f&uuml;r Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155626#h14\">Zu guter Letzt: Klingbeil verhindert Foto mit russischem Finanzminister &ndash; Wei&szlig;es Haus verteidigt Einladung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Es ist &uuml;berlebensnotwendig, potenziell kriegsausl&ouml;sende &bdquo;Beweise&ldquo; kritisch zu hinterfragen<\/strong><br>\nFriedrich Merz &ndash; als selbsternanntes Oberhaupt einer europ&auml;ischen Koalition der Willigen &ndash; ergriff (nach vier Wochen Bedenkzeit!) die Gelegenheit beim Schopf und nutzt die Leipziger Drohne f&uuml;r eine &bdquo;geopolitische&ldquo; Zuspitzung. Sie dient ihm als Mittel zum Zweck. Zum einen ist sie Gelegenheit, um von innenpolitischen Schwierigkeiten abzulenken, zum anderen bietet sie die Chance, die Gangart gegen&uuml;ber Moskau zu versch&auml;rfen.<br>\nDer Grund daf&uuml;r liegt auf der Hand: Die Entwicklungen in der Ukraine (wiederholte Entlassungen in der ukrainischen Regierungs- und Armeef&uuml;hrung, sich h&auml;ufende Korruptionsskandale, aufbrechende innerukrainische Richtungsk&auml;mpfe, zunehmende Angriffe Russlands auf die milit&auml;rische und zivile Infrastruktur) haben auch den letzten Ukraine-Optimisten vor Augen gef&uuml;hrt, dass sich das Land &ndash; ohne massive Unterst&uuml;tzung von au&szlig;en &ndash; nicht mehr lange halten kann, ja dass die ukrainischen Milit&auml;rs Schwierigkeiten haben, &uuml;berhaupt noch gen&uuml;gend Soldaten f&uuml;r den Krieg zu mobilisieren.<br>\nDie im Westen hochgelobten, letztlich aber hilflosen Versuche der Ukraine, Russland mit weitreichenden Drohnen- und Raketenangriffen empfindlich zu schw&auml;chen oder mit geheimdienstlichen Sabotageaktionen und Attentaten zu verunsichern, haben das Gegenteil bewirkt: Russland wird seine Anstrengungen verdoppeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/bundesregierung-dreht-wegen-drohne-die-eskalationsspirale-mit-russland-weiter\/7ea9cd44-8378-4822-9716-116d4e9c0716\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ob Dobrindt und Wadephul am Ende lachen?<\/strong><br>\nWenn die heutige Pressekonferenz eines gezeigt hat, dann eine versch&auml;rfte Bereitschaft zur Eskalation seitens der Bundesregierung. Die Aussagen, warum die Drohne in Leipzig russisch sein solle, machte vor allem Innenminister Alexander Dobrindt. Und die entscheidende Passage ist folgende:<br>\n&ldquo;Es wurden Tatmittel wie die Drohnenkonfiguration, diverse Bauteile, Sprengstoff und Z&uuml;ndtechnik verwendet, die aus anderen hybriden Operationen Russlands und dessen Krieg gegen die Ukraine uns bekannt ist.&rdquo; (sic) (&hellip;)<br>\nInteressant ist nat&uuml;rlich, dass nach Dobrindts Aussage die Technik des Drohnenbaus professionell war, die &ldquo;Ausf&uuml;hrung des versuchten Anschlags&rdquo; aber &ldquo;dem Bereich von Low-Level-Agenten zuzuordnen&rdquo; sei. Das ist &uuml;bersetzt die Behauptung, die Drohne sei samt Sprengladung gar nicht &ouml;rtlich von denen gefertigt worden, die sie dann eingesetzt haben. Eine etwas erstaunliche Behauptung, wenn man bedenkt, dass jede zus&auml;tzliche Instanz ein zus&auml;tzliches Risiko bedeutet.<br>\nMehr Argumente daf&uuml;r, dass das ein &ldquo;hybrider Angriff&rdquo; Russlands gewesen sei, liefert Dobrindt nicht. Beweise f&uuml;r einen &ldquo;Auftrag russischer staatlicher Stellen&rdquo;? Das w&auml;re so 20. Jahrhundert &hellip; Also beinahe vier Wochen nach dem angeblich so bedrohlichen Vorfall besteht die Argumentation immer noch aus &ndash; nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/inland\/290376-ob-dobrindt-und-wadephul-am\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Keine g&uuml;nstige Energie mehr und mit <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/inland\/290131-fast-fuenfmal-so-teuer-wie\/\">die h&ouml;chsten Strompreise der Welt<\/a>. Als ob das nicht bereits gen&uuml;gend Probleme in Deutschland sind, werden auch noch die Lieferketten auf hoher See gef&auml;hrdet. Und ganz nebenbei auch noch die Konfrontation mit dem bisher wichtigsten Handelspartner China gesteigert. Jahrelanger Wahnsinn wird immer noch gesteigert.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Russland weist Vorw&uuml;rfe zu Leipziger Drohnenvorfall zur&uuml;ck<\/strong><br>\nRussische Regierungsvertreter haben die Schuldzuweisung Deutschlands nach einem versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig\/Halle im vergangenen Monat zur&uuml;ckgewiesen. Die russische Botschaft in Deutschland teilte in einer Stellungnahme mit, die deutschen Vorw&uuml;rfe seien eine &raquo;absurde&laquo; und &raquo;unbegr&uuml;ndete Provokation&laquo;. Die angek&uuml;ndigten Ma&szlig;nahmen k&auml;men einer beispiellosen Eskalation in den russisch-deutschen Beziehungen gleich, hie&szlig; es weiter. Sie w&uuml;rden nicht ohne Folgen bleiben. F&uuml;r diese trage die Bundesregierung die volle Verantwortung.<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin hat die deutschen Strafma&szlig;nahmen gegen Russland bei einer Pressekonferenz in Bischkek in Kirgisistan als &raquo;schweren Fehler&laquo; bezeichnet. Die bisher vorgelegten Belege bezeichnete er als &raquo;gef&auml;lscht&laquo;. Deutschland habe Beweismittel untergeschoben, um Russland f&uuml;r den Vorfall verantwortlich zu machen. Mit den Vorw&uuml;rfen gegen Russland versuche die Bundesregierung, von innenpolitischen Problemen und den sinkenden Umfragewerten von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) abzulenken. Er lieferte keine Belege f&uuml;r seine Aussagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-09\/russland-drohnenangriff-flughafen-leipzig-halle-konsulat-kulturzentrum\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wollen t&auml;ten sie schon: Sanktionen gegen Russlands &raquo;Schattenflotte&laquo;<\/strong><br>\nDie Erkl&auml;rungen deutscher Offizieller zu dem Drohnenvorfall auf dem Leipziger Flughafen Anfang August sind gepr&auml;gt von Widerspr&uuml;chen und Vorbehalten. Der Kanzler k&uuml;ndigt &raquo;entschiedene Reaktionen&laquo; an, aber &raquo;abgestimmt&laquo; sollen sie schon sein. Allein vorzupreschen traut sich die Merz-Regierung offensichtlich nicht so ganz. Die Bundesregierung sei sich &raquo;weitgehend einig&laquo; &uuml;ber das geplante Vorgehen, so Merz. Das deutet darauf hin, dass die von ihm behaupteten, aber nie &ouml;ffentlich vorgelegten Beweise f&uuml;r eine Urheberschaft Russlands an dem Drohnenfund nicht einmal in den eigenen Reihen so richtig &uuml;berzeugen. Kein Wunder. Wie windig die bisher bekanntgewordenen &raquo;Erkenntnisse&laquo; sind, ist an dieser Stelle schon dargelegt worden. So blasen sie einerseits die Backen auf, wollen das aber andererseits mit &raquo;Ruhe und &Uuml;berlegung&laquo; (Regierungssprecher Steffen Kornelius) tun. Und Au&szlig;enminister Johann Wadephul erkl&auml;rt in Algier, die BRD sei &raquo;ein Stabilit&auml;tsfaktor&laquo;, aber einsch&uuml;chtern lasse sie sich auch nicht.<br>\nDas Gegenteil ist wahr. Merz und Wadephul wissen sehr gut, dass eine Eskalation im Sanktionskrieg gegen Russland die Lage destabilisieren wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/529021.wollen-t%C3%A4ten-sie-schon.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ohne uns: F&uuml;r einen Ausstieg aus der Logik des Krieges<\/strong><br>\nWir leben in Zeiten einer naiven Hoffnung. W&auml;hrend die Nachrichten t&auml;glich vom Schrecken des Krieges k&uuml;nden, wird er uns gleichzeitig als Ausweg aus den Problemen unserer Gegenwart verkauft. F&uuml;nf Jahre Stellungs- und Abnutzungskrieg in der Ukraine, aber auch 25 Jahre &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; oder der Horror von Gaza: Die bestens dokumentierte Sinnlosigkeit des Krieges kann der Hoffnung auf seine Heilungskr&auml;fte scheinbar nichts anhaben. Sein Schrecken hat sich stattdessen zum Argument verkehrt, ihm kriegst&uuml;chtig beizutreten &ndash; und wer diese Logik kritisiert oder bezweifelt, gilt als Nestbeschmutzer:in der demokratischen Zukunft, als naive:r Friedensaktivist:in oder gar als Putinist:in. Wie konnte es so weit kommen?<br>\nDer Krieg, das merken wir Tag f&uuml;r Tag, ist weit mehr als ein Schlachtfeld der K&ouml;rper und Maschinen. Er ist eine Art und Weise, die Welt zu denken, und begr&uuml;ndet einen Horizont dessen, was m&ouml;glich und notwendig scheint. Er wird uns als einzig denkbarer Ausweg aus einer sich unserem Einfluss entziehenden Lage pr&auml;sentiert, in der sich alles auf eine milit&auml;risch zu schaffende Sicherheit reduziert. Wir sollen f&uuml;r Aufr&uuml;stung, Wehrdienst und Kriegst&uuml;chtigkeit sein, denn einzig die Vorbereitung auf den Krieg soll die ersehnte Sicherheit wieder herstellen k&ouml;nnen. &bdquo;Wir sind f&uuml;r Frieden, doch erst m&uuml;ssen wir gewinnen&ldquo; hei&szlig;t es lakonisch bei den Berliner Rappern von K.I.Z. Doch was, wenn der Sieg trotz aller Siegesgewissheit nicht kommt &ndash; und der legitime Wunsch nach Sicherheit die Eskalation nur weiter befeuert?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/kampagnen\/ohne-uns\">medico<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Herbst des Protests<\/strong><br>\nRund 200 Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an den Beginn des Zweiten Weltkriegs haben am gestrigen Dienstag eine Art Startsignal f&uuml;r den sich abzeichnenden Herbst des Protests gegen Militarisierung und Krieg gegeben. Bis Ende des Jahres sind in Deutschland sowie in zahlreichen weiteren Staaten Europas Proteste aller Art angek&uuml;ndigt, die sich gegen die umfassende Hochr&uuml;stung des Kontinents, gegen den mit ihr unmittelbar verbundenen Abriss der Sozialsysteme und gegen die immer konkreteren Kriegsvorbereitungen auch in der Bundesrepublik richten &ndash; von Schulstreiks &uuml;ber Aktionen von Hafenarbeitern bis hin zu Gro&szlig;demonstrationen. Am gestrigen Dienstag begann in K&ouml;ln unter dem Motto &bdquo;Rheinmetall entwaffnen&ldquo; eine Aktionswoche gegen die hemmungslos eskalierende Militarisierung. Wie diese die Bundesrepublik transformiert, zeigt beispielhaft eine Ank&uuml;ndigung von Deutschlands gr&ouml;&szlig;tem R&uuml;stungskonzern: Rheinmetall teilte in der vergangenen Woche mit, man werde in Kooperation mit dem Bundesland Hessen die Stadt Kassel und die umliegende Region zum Defence Hub Nordhessen machen. Kassel war bislang f&uuml;r die Kunstausstellung documenta und als Museumsstandort bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10518\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>R&uuml;stungs-Ethik statt Feindesliebe &ndash; Der intellektuelle Bankrott der deutschen Ukraine-Debatte<\/strong><br>\nDie Berichterstattung &uuml;ber die Au&szlig;enpolitik des Vatikans krankt seit Beginn des Ukrainekriegs an einer sp&uuml;rbaren Verengung. Selbst in der etablierten katholischen Presse greift eine einseitige, stark westlich gepr&auml;gte Informations- und Kommentierungskultur um sich. Wenn sich hochrangige Diplomaten wie Erzbischof Paul Gallagher und der russische Au&szlig;enminister Sergei Lawrow austauschen, wird dies hierzulande meist durch eine rein geopolitische Brille gefiltert. Dabei geht die eigentliche Kernbotschaft des Heiligen Stuhls oft verloren. Es bedarf daher einer grundlegenden Klarstellung: Papst Leo XIV. ist aus tiefster christlicher &Uuml;berzeugung prinzipiell gegen jede Form des Krieges, was auch die offiziellen Kan&auml;le von Vatican News fortlaufend betonen. Sein oberstes Ziel ist das sofortige Ende des Blutvergie&szlig;ens in der Ukraine &ndash; eine Kernforderung, die auch von Gallagher unmissverst&auml;ndlich auf dem diplomatischen Parkett vertreten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ruestungs-ethik-statt-feindesliebe-der-intellektuelle-bankrott-der-deutschen-ukraine-debatte\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie deutsche Politik und Medien das T&ouml;ten normalisieren<\/strong><br>\nErich Fromms Begriff der Nekrophilie wirft ein verst&ouml;rendes Licht auf die zunehmende Entwertung menschlichen Lebens.<br>\nDie d&uuml;nne Decke der humanistischen Zivilisation zeigt tiefe Risse. Wo das kalkulierte T&ouml;ten offen eingefordert, technokratisch bem&auml;ntelt oder medial &auml;sthetisiert wird, bricht sich eine Geisteshaltung Bahn, die das menschliche Leben systematisch entwertet. Um diese moralische Enthemmung zu verstehen, erweist sich die psychologische Analyse von Erich Fromms Verm&auml;chtnis als erhellendes Erkl&auml;rungsmodell. Seine Unterscheidung zwischen Biophilie &ndash; der leidenschaftlichen Liebe zum Lebendigen &ndash; und Nekrophilie &ndash; der pathologischen Fixierung auf das Tote, Starre und Mechanische &ndash; dient als dringendes Warnsignal f&uuml;r die Gegenwart.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/wie-deutsche-politik-und-medien-das-toeten-normalisieren\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>In Kirgistan probt der Nicht-Westen den Aufstand gegen die alte Ordnung<\/strong><br>\nBeim SOZ-Gipfel in Bishkek verurteilen China, Russland, Indien und Co. die Angriffe auf den Iran und die Sanktionspolitik scharf. Man wirbt um eine neue Weltordnung.<br>\nZwei Tage lang geh&ouml;rte die kirgisische Hauptstadt jenen, die eine Alternative zum Westen aufbauen wollen. Zum 25-j&auml;hrigen Bestehen der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SOZ) kamen Staats- und Regierungschefs aus 21 L&auml;ndern zusammen. Ein B&uuml;ndnis, das nach eigenen Angaben f&uuml;r mehr als 40 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung steht, wobei die zehn SOZ-Mitglieder &ndash; China, Indien, Pakistan, Russland, Belarus, Iran, Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan und Tadschikistan &ndash; zusammen mehr als 40 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung repr&auml;sentieren. Die Organisation steht zudem f&uuml;r 23 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/sco-gipfel-bishkek-china-russland-indien-neue-weltordnung-10349800\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wachsende Attraktivit&auml;t<\/strong><br>\nSelten ist ein Staatenb&uuml;ndnis so stark divergierend eingesch&auml;tzt worden wie die Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SOZ), die am Montag und am Dienstag im kirgisischen Bischkek zu ihrem 25. Gipfeltreffen zusammenkam. Manche sehen in ihr eine Art asiatische NATO, ein &ouml;stliches Gegenst&uuml;ck zum transatlantischen Milit&auml;rpakt. W&auml;re sie das, dann h&auml;tte sie Iran offen zu Hilfe eilen m&uuml;ssen, als das Land am 28. Februar von den USA und Israel &uuml;berfallen wurde. Dies aber hat sie bekanntlich, abgesehen von einer verbalen Verurteilung des Angriffs, nicht getan. Iran kann zwar auf eine gewisse Unterst&uuml;tzung von Russland und von China z&auml;hlen, den beiden zentralen Gr&uuml;ndungsmitgliedern der SOZ. Sie erfolgt jedoch nur bilateral, nicht durch das B&uuml;ndnis. Daran &auml;nderte sich auch in Bischkek nichts.<br>\nDennoch: Die SOZ ist auch nicht der zerstrittene Haufen, zu dem manche ihrer Gegner sie erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/529016.wachsende-attraktivit%C3%A4t.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das sind Volkswagens Pl&auml;ne f&uuml;r seine Werke weltweit<\/strong><br>\nIm Strategiepapier zur Zukunft des Konzerns stehen vier deutsche Werke auf der Streichliste. Es gibt auch Chancen auf neue Standorte &ndash; aber nicht in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/auto\/vw-dossier-das-sind-die-volkswagen-plaene-fuer-die-werke-weltweit\/100251169.html\">WirtschaftsWoche (Bezahlschranke)<\/a>\n<p>dazu: <strong>Werke sollen &bdquo;leerlaufen&ldquo; &ndash; VW&#8209;Vorstand beschlie&szlig;t Ende von vier Produktionsst&auml;tten<\/strong><br>\nVW stellt laut einem Medienbericht die Produktion an vier deutschen Standorten ein &ndash; der Vorstand beschlie&szlig;t das &bdquo;Leerlaufen von Werken&ldquo;. Wettbewerbsf&auml;higkeit und Profitabilit&auml;t seien nicht l&auml;nger sichergestellt. [&hellip;]<br>\nSo soll die Produktion in Emden und Zwickau im Jahr 2031 enden, in Hannover 2032 und in Neckarsulm 2034, berichtete die &bdquo;Wirtschaftswoche&ldquo; am Dienstag aus einem Papier f&uuml;r den Aufsichtsrat. Dem Magazin zufolge kann der Vorstand das &bdquo;Leerlaufen von Werken&ldquo; am Aufsichtsrat vorbei umsetzen.<br>\nLaut &bdquo;Wirtschaftswoche&ldquo; soll das Dokument die Entscheidung des Aufsichtsrats am Ende dieser Woche vorbereiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article6a971da49452c52238230409\/medienbericht-werke-sollen-leerlaufen-vwvorstand-beschliesst-ende-von-vier-produktionsstaetten.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Davon kann keiner leben&ldquo; &ndash; wo der Kanzler mit der Realit&auml;t konfrontiert wird<\/strong><br>\nBei seinem ersten Auftritt in den ostdeutschen Wahlk&auml;mpfen bem&uuml;ht sich Merz, ein schwaches Abschneiden seiner CDU von seiner Arbeit zu entkoppeln. Kurz darauf stellen ihn zwei Fischer zur Rede. [&hellip;]<br>\nStattdessen hofft der Kanzler vage auf &bdquo;ein gutes Ergebnis&ldquo; f&uuml;r die CDU und betont dann noch schnell, dass sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch in Sachsen-Anhalt und Berlin &bdquo;zuerst Landtagswahlen&ldquo; anst&uuml;nden. Subtext: Mit ihm, dem Chef der Bundesregierung, werden die absehbar bestenfalls mittelm&auml;&szlig;igen Ergebnisse nichts zu tun haben. Doch diese stille Hoffnung konterkarieren schon im n&auml;chsten Moment die Inhaber des Fischrestaurants, Robert und Paul Keppler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a9169d4b3df30a615528e18\/merz-davon-kann-keiner-leben-wo-der-kanzler-mit-der-realitaet-konfrontiert-wird.html\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Merz zieht Grenzen zur Linken und wird ausgepfiffen<\/strong><br>\nBundeskanzler lehnt eine direkte Regierungsbeteiligung der Linken ab und warnt vor Wutb&uuml;rgern. Beim Wahlkampfauftritt an der Ostsee wird er ausgepfiffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wahlkampf-in-Ostdeutschland\/!6209030\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Merz plant Auftritte als Au&szlig;enkanzler: Ein Man&ouml;ver, um dem Chaos daheim auszuweichen?<\/strong><br>\nDer Bundeskanzler plant einen Herbst voller Auslandstermine, von der Arktis bis nach Asien. Kritiker sehen darin auch ein Ausweichen vor dem innenpolitischen Chaos.<br>\nBundeskanzler Friedrich Merz plant seinen gro&szlig;en au&szlig;enpolitischen Auftritt, w&auml;hrend hierzulande diesen Sonntag eine Wahlserie beginnt. Zun&auml;chst w&auml;hlt Sachsen-Anhalt, zwei Wochen sp&auml;ter folgen Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Dazwischen reist der Kanzler zum Arktis-Gipfel nach Finnland. Danach fliegt Merz zu einer hochrangigen UN-Woche nach New York, es folgen ein EU-Gipfel in Br&uuml;ssel und eine Reise nach Asien. Offenbar ist es der Auftritt auf internationalem Parkett, mit dem Merz als Au&szlig;enkanzler in Erinnerung bleiben m&ouml;chte.<br>\nZu Hause jedoch br&ouml;ckelt der R&uuml;ckhalt. J&uuml;ngsten Erhebungen der ARD zufolge sind rund 85 Prozent der Befragten mit seiner Arbeit unzufrieden, nur etwa 13 Prozent zufrieden. Besonders in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern liegt die AfD den Umfragen zufolge deutlich vorn, in Sachsen-Anhalt sogar mit weitem Abstand vor der Union.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/merz-aussenkanzler-herbst-ablenkung-10347334\">Berliner Zeitung (Bezahlschranke)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>16,8 Milliarden Euro Mehrkosten: Iran-Krieg trifft deutsche Haushalte immer h&auml;rter<\/strong><br>\nDer Iran-Krieg treibt Energiepreise und Inflation. F&uuml;r deutsche Haushalte summiert sich der Kaufkraftverlust bereits auf Milliarden &ndash; besonders Menschen mit wenig Einkommen trifft der Schock immer h&auml;rter.<br>\nDer Iran-Krieg ist Tausende Kilometer entfernt. Seine Folgen sind jedoch an deutschen Tankstellen, in den Heizkostenabrechnungen und zunehmend auch in den Preisen anderer Waren sp&uuml;rbar. Eine neue britische Analyse beziffert den Kaufkraftverlust der Briten auf durchschnittlich umgerechnet rund 2800 Euro je Haushalt bis Ende 2027.<br>\nAuch f&uuml;r Deutschland zeigen aktuelle Daten: Der Energieschock frisst hier bereits massiv Kaufkraft weg und trifft nicht alle Menschen gleich stark. Laut ifo Institut verursacht der Konflikt zus&auml;tzliche Konsumausgaben von 16,8 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/iran-krieg-kostet-deutsche-haushalte-16-8-milliarden-euro-geringverdiener-trifft-es-besonders-hart_f84ea4ca-6011-4b83-93d9-523c3fa9e1d4.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Frankreich: Die Wut der Feuerwehrleute<\/strong><br>\nFrankreich brennt. Doch Pr&auml;sident Emmanuel Macron brettert mit dem Jet-Ski &uuml;ber die Wellen. Jetzt regt sich Widerstand.<br>\n29 Tage k&auml;mpften 1000 Feuerwehrleute bis zur Ersch&ouml;pfung, um die D&ouml;rfer der Provence zwischen Aix und Draguignan vor den Flammen zu retten. Das gelang nicht &uuml;berall, und sie riskierten dabei Kopf und Kragen: In einem kritischen Moment umzingelte springendes Feuer rund vier Dutzend der roten Camions und ihre Crews. Ein Wasserbombardement aus der Luft rettete sie in letzter Minute.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.workzeitung.ch\/2026\/09\/die-wut-der-feuerwehrleute\/\">work<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>CDU-gef&uuml;hrtes Kanzleramt schleuste Agenten in Eichmann-Prozess<\/strong><br>\nDer BND startete laut einer Studie eine Operation zum Prozess gegen den Nazi-Verbrecher Eichmann, um die NS-Karriere von Hans Globke zu verschleiern.<br>\nDer f&uuml;r die Auslandsaufkl&auml;rung zust&auml;ndige Bundesnachrichtendienst (BND) hat 1961 w&auml;hrend des Eichmann-Prozesses in Jerusalem einen eigenen Agenten in die Verteidigung des angeklagten Nazi-Verbrechers eingeschleust. Das soll aus einer Studie des Historikers Klaus-Dietmar Henke hervorgehen, &uuml;ber die am Samstag die &raquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&laquo; berichtete. Es soll sich um den 2025 verstorbenen Juristen Dieter Wechtenbruch handeln, der als Assistent des Eichmann-Verteidigers Robert Servatius arbeitete und gleichzeitig seit 1960 als BND-Agent mit der Kennung V-7461 und dem Decknamen &raquo;Laqueur&laquo; t&auml;tig war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1202146.deckname-gleisdreieck-cdu-gefuehrtes-kanzleramt-schleuste-agenten-in-eichmann-prozess.html\">nd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Feiern zum 57. Jahrestag der Fatah-Septemberrevolution<\/strong><br>\nWie erwartet, str&ouml;mten in diesem Jahr in der Nacht zum 1. September in vielen St&auml;dten und Orten Libyens riesige Menschenmengen auf die Stra&szlig;en und Pl&auml;tze, um an den Revolutionsfeiern teilzunehmen, zu denen auch die Tochter Aischa al-Gaddafi, Tochter des ermordeten Revolutionsf&uuml;hrers Oberst Muammar al-Gaddafi und Schwester von Saif al-Islam, aufgerufen hatte. Einen zus&auml;tzlichen Grund f&uuml;r den hohen Mobilisierungsgrad waren der Protest gegen die Ermordung von Saif al-Islam Gaddafi Anfang des Jahres sowie die sich st&auml;ndig verschlechternden Lebensbedingungen, steigende Preise, Strom- und Treibstoffknappheit sowie Trinkwasserprobleme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/feiern-zum-57-jahrestag-der-fatah-septemberrevolution\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das weltweite Schattenfinanzsystem<\/strong><br>\nDas Hawala-System, ein informelles System f&uuml;r Barzahlungen &uuml;ber gro&szlig;e Distanzen abseits von Banken, ist l&auml;ngst zu einem der wichtigsten Finanzierungssysteme f&uuml;r Kriminelle geworden. Auch in &Ouml;sterreich spielt Hawala eine zunehmend wichtige Rolle, insbesondere in der Schlepperkriminalit&auml;t. Das zeigt eine investigative Recherche des ORF im Verbund mit anderen europ&auml;ischen &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3440268\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Diese Welt ist nix f&uuml;r Kinder<\/strong><br>\nKinder und Jugendliche sind Objekte, Zielpersonen von Beeinflussung und Manipulation f&uuml;r fremde Zwecke. Haben sie das Gl&uuml;ck, bei souver&auml;nen, kritischen Eltern aufzuwachsen, lernen sie Widerstand gegen die ununterbrochene Einwirkung auf Gedanken und Gef&uuml;hle. Ansonsten sind sie schutzlos dem Druck fremder Interessen ausgesetzt. Staatliche Institutionen sollten eigentlich junge Menschen vor Ausbeutung jeder Art sch&uuml;tzen; daf&uuml;r haben wir ein Grundgesetz, eine UN-Kinderrechtskonvention und ein Kinder- und Jugendhilfegesetz. Doch was, wenn sie es nicht tun?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/diese-welt-ist-nix-fuer-kinder\/\">Ossietzky 17\/2026<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Klingbeil verhindert Foto mit russischem Finanzminister &ndash; Wei&szlig;es Haus verteidigt Einladung<\/strong><br>\nRusslands Finanzminister darf am G-20-Treffen teilnehmen. Vizekanzler Lars Klingbeil kritisiert das scharf &ndash; und organisiert einen europ&auml;ischen Foto-Boykott. Das Wei&szlig;e Haus und Donald Trump reagieren anschlie&szlig;end auf den Vorfall. [&hellip;]<br>\nDas Signal, Siluanow zu empfangen, sei irritierend, sagte der Vizekanzler am Rande des Treffens. Er h&auml;tte angesichts des &bdquo;brutalen Krieges&ldquo; Russlands gegen die Ukraine auf mehr Klarheit der gastgebenden Amerikaner gehofft. &bdquo;Es gibt keine normale Situation gerade mit Russland&ldquo;, betonte Klingbeil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a95b4d99452c5223822e764\/aufregung-bei-g-20-treffen-klingbeil-verhindert-foto-mit-russischem-finanzminister-weisses-haus-verteidigt-einladung.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der deutsche Finanzminister, ein Held der Haltungsakrobatik, kritisiert die gastgebenden Amerikaner f&uuml;r deren Einladungspolitik und hat offenbar gar kein Problem mit dem brutalen Krieg der USA gegen den Iran. Washington kann auf der Welt umherbomben, wo und wie es will, es ist offenbar kein Krieg unter US-amerikanischer Beteiligung denkbar, der in den Augen einer deutschen Delegation zu so etwas wie einer unnormalen Situation f&uuml;hren k&ouml;nnte. Daf&uuml;r verk&uuml;ndete Klingbeil stolz, er habe den russischen Finanzminister Siluanow in den Sitzungen direkt angesprochen und aufgefordert, den Krieg zu beenden. Was Klingbeil wohl dem amerikanischen Kollegen gesagt haben mag? Hat er ihm vielleicht zum Diebstahl von 65 Milliarden Barrel venezolanischen &Ouml;ls gratuliert, nachdem es in der Stra&szlig;e von Hormus nicht so gut l&auml;uft f&uuml;r seinen Chef?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-155626","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155626","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=155626"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155626\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":155628,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155626\/revisions\/155628"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=155626"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=155626"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=155626"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}