{"id":155701,"date":"2026-09-03T12:00:22","date_gmt":"2026-09-03T10:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155701"},"modified":"2026-09-03T11:24:38","modified_gmt":"2026-09-03T09:24:38","slug":"wie-israelische-waffen-deutsch-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155701","title":{"rendered":"Wie israelische Waffen \u201edeutsch\u201c werden"},"content":{"rendered":"<p>Deutschlands zivile Industrie schrumpft, aber die R&uuml;stungsproduktion w&auml;chst. Davon profitieren auch israelische Waffenkonzerne: Mit deutscher Fertigung, deutschen Partnern und &ouml;ffentlichen Geldern finden ihre Systeme Zugang zum europ&auml;ischen Markt &ndash; w&auml;hrend Technologie und Kontrolle in Israel bleiben. Das deutsch-israelische Gemeinschaftsunternehmen EuroSpike zeigt exemplarisch, wie dieses Modell funktioniert. Ein Artikel von <strong>Freddie Ponton<\/strong>, aus dem Englischen &uuml;bersetzt von <strong>Maike Gosch<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDer letzte Volkswagen wird 2027 das Werk in Osnabr&uuml;ck verlassen, wodurch mehr als 2.000 Besch&auml;ftigte davon abh&auml;ngig werden, was an seine Stelle tritt (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154814\">s. dazu ausf&uuml;hrlich hier<\/a>). Rafael, Israels staatliches R&uuml;stungsunternehmen, m&ouml;chte, dass an dieser Stelle die Waffenproduktion einsetzt und das Werk Ausr&uuml;stung f&uuml;r <a href=\"https:\/\/en.globes.co.il\/en\/article-rafael-and-vw-agree-deal-to-produce-iron-dome-parts-report-1001542922\">Iron Dome<\/a> herstellt. Am 27. August <a href=\"https:\/\/en.globes.co.il\/en\/article-vw-ceo-confirms-talks-over-iron-dome-production-1001553636\">best&auml;tigte<\/a> Volkswagen-Vorstandsvorsitzender Oliver Blume, dass die Verhandlungen fortgesetzt w&uuml;rden, w&auml;hrend <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/german-state-facilitate-defence-company-rafaels-operations-volkswagen-site-2026-07-16\/\">Niedersachsen<\/a> und die Bundesregierung &uuml;berlegten, wie sie zur Sicherung der Umstellung beitragen k&ouml;nnten.<\/p><p>Osnabr&uuml;ck ist aber kein Einzelfall. Vom brandenburgischen Werk f&uuml;r Drohnenabwehrsysteme &uuml;ber EuroSpike bis hin zu Deutschlands milliardenschweren &bdquo;Arrow&ldquo;-Verpflichtungen &ndash; in Israel entwickelte Waffen finden ihren Weg auf deutsche Fertigungsstra&szlig;en und in die deutsche Beschaffung. Dabei profitieren sie vom politischen Schutz, den ein deutscher Standort bietet. Die Kontrolle &uuml;ber die Technologie wandert jedoch nicht mit ihnen.<\/p><p>Sechshundert Kilometer &ouml;stlich von Osnabr&uuml;ck ist dieselbe Umstellung bereits sichtbar. Die Arbeiter im Werk von Heidelberger Druckmaschinen in Brandenburg an der Havel bauten einst Druckmaschinen. Im April 2026 nahm ein neues Unternehmen namens <a href=\"https:\/\/www.heidelberg.com\/global\/en\/about_heidelberg\/press_relations\/press_release\/press_release_details\/press_release_264450.jsp\">ONBERG<\/a> am Standort den Betrieb auf &ndash; mit dem Ziel, autonome Drohnenabwehrsysteme f&uuml;r Deutschland, die Ukraine und andere NATO-Staaten in Europa herzustellen und einzusetzen.<\/p><p>Die Fabrik und die Belegschaft kamen aus Heidelberg, w&auml;hrend die Technologie von Ondas Autonomous Systems stammte, einem amerikanisch-israelischen Unternehmen, dessen Tochtergesellschaft Airobotics den &bdquo;Iron Drone Raider&ldquo; entwickelte. Das System erhielt im Jahr 2023 einen <a href=\"https:\/\/www.nasdaq.com\/press-release\/ondas-holdings-airobotics-awarded-approximately-$540000-grant-from-the-israel\">Zuschuss in H&ouml;he von 540.000 US-Dollar<\/a> und im Jahr 2024 weitere <a href=\"https:\/\/ir.ondas.com\/press-releases\/detail\/177\/ondas-holdings-airobotics-secures-1-million-grant-from\">eine Million US-Dollar<\/a> von der Israel Innovation Authority. Der autonome Abfangj&auml;ger ist darauf ausgelegt, <a href=\"https:\/\/nocamels.com\/2023\/08\/israel-awards-2-1m-shekels-for-development-of-anti-uav-system\/\">feindliche Drohnen au&szlig;er Gefecht zu setzen<\/a>, wodurch ein deutsches Zivilunternehmen einen Platz in einem der am schnellsten wachsenden Milit&auml;rm&auml;rkte Europas einnimmt. In der <a href=\"https:\/\/www.heidelberg.com\/global\/en\/about_heidelberg\/press_relations\/press_kits\/2026\/presskit_onberg.jsp\">Pressemappe<\/a> von Heidelberg wird ONBERG als industrielle Basis f&uuml;r integrierte autonome Sicherheitssysteme beschrieben.<\/p><p>Der Weg von der israelischen Entwicklung &uuml;ber eine amerikanische Muttergesellschaft hin zu einem etablierten deutschen Werk verschaffte Heidelberg ein Verteidigungsgesch&auml;ft und Airobotics einen besseren Zugang zum europ&auml;ischen Markt von einem deutschen Standort aus. ONBERG hat seitdem eine <a href=\"https:\/\/www.heidelberg.com\/global\/media\/en\/global_media\/investor_relations\/ir_reports_and_presentations\/2026_27\/260819_q1_2627_press_release.pdf\">Absichtserkl&auml;rung mit Skyeton<\/a> unterzeichnet, um ein weiteres Joint Venture am selben Standort zu pr&uuml;fen, wodurch Brandenburg zu einer Plattform wird, &uuml;ber die weitere ausl&auml;ndische Milit&auml;rtechnologie in die deutsche Produktion gelangen kann.<\/p><p>Rafael hatte bereits Jahre zuvor eine weiterentwickelte Version dieses Modells gebaut, und die F&uuml;hrungskr&auml;fte des Unternehmens &auml;u&szlig;erten sich ungew&ouml;hnlich offen dar&uuml;ber, was mit einem deutschen Firmennamen erreicht werden sollte. Die Erkl&auml;rung des Rafael-Managers Tzvi Marmor h&auml;tte als Warnung dienen sollen, als er sagte, dass EuroSpike &ndash; Rafaels Joint Venture mit den deutschen Unternehmen Rheinmetall und Diehl &ndash; ein Marketingfenster &ouml;ffnete, das es dem Unternehmen erm&ouml;glichte, <a href=\"https:\/\/en.globes.co.il\/en\/article-germany-to-procure-rafael-spike-missiles-for-2b-1001524325\">&bdquo;geopolitische Zw&auml;nge&ldquo;<\/a> auf ausl&auml;ndischen M&auml;rkten zu &uuml;berwinden.<\/p><p><strong>Deutsches Unternehmen f&uuml;r israelische Raketen<\/strong><\/p><p>Auf dem Papier wirkt EuroSpike &uuml;berwiegend deutsch. Das Unternehmen mit Sitz in R&ouml;thenbach an der Pegnitz in Bayern vertreibt Rafaels gelenkte Panzerabwehrraketen in ganz Europa und befindet sich zu 80 Prozent im Besitz von zwei der gr&ouml;&szlig;ten deutschen R&uuml;stungshersteller. Diehl Defence und Rheinmetall Electronics halten jeweils <a href=\"https:\/\/tealgroup.com\/images\/TGCTOC\/sample-wmuav.pdf\">40 Prozent<\/a>, w&auml;hrend Rafael die restlichen 20 Prozent h&auml;lt. Doch der Minderheitsaktion&auml;r liefert die in Israel entwickelte Raketentechnologie, von der das Gesch&auml;ft abh&auml;ngt. Diehl und Rheinmetall fertigen <a href=\"https:\/\/www.edrmagazine.eu\/eurospike-signs-major-spike-missile-contract-with-german-army\">Raketen, Abschussger&auml;te und Schl&uuml;sselkomponenten<\/a> in Deutschland, doch beide Unternehmen machen keinen Hehl aus der Herkunft der Waffen. Diehl bezeichnet EuroSpike als Programmgesellschaft f&uuml;r die Vermarktung von <a href=\"https:\/\/new.diehl.com\/defence\/en\/company\/organization\">&bdquo;dem israelischen Spike-Typ&ldquo;<\/a> von Lenkraketen in Europa, w&auml;hrend Rheinmetall Spike LR als <a href=\"https:\/\/www.rheinmetall.com\/en\/media\/news-watch\/news\/2021\/2021-03-29_multimillion-euro-contract-goes-to-rheinmetall\">&bdquo;von Rafael hergestellt&ldquo;<\/a> beschreibt.<\/p><p>Andere israelische Vertreter &auml;u&szlig;erten sich ebenso offen &uuml;ber den Zweck der Vereinbarung. Ein Vertreter des israelischen Verteidigungsministeriums mit direktem Einblick in die Beschaffungsverhandlungen bezeichnete &ndash; unter der Bedingung der Anonymit&auml;t &ndash; die Darstellung der Gesch&auml;fte von Rafael als deutsche Transaktionen &uuml;ber EuroSpike als einen <a href=\"https:\/\/en.globes.co.il\/en\/article-germany-to-procure-rafael-spike-missiles-for-2b-1001524325\">klugen Schachzug<\/a> und als Vorbild f&uuml;r israelische Unternehmen, die mit europ&auml;ischen Partnern zusammenarbeiten.<\/p><p>Im Oktober 2025, w&auml;hrend Berlins teilweiser Stopp von Waffenexporten nach Israel noch in Kraft war, erkl&auml;rte sich Deutschland bereit, &uuml;ber EuroSpike Spike-Raketen im Wert von rund <a href=\"https:\/\/www.calcalistech.com\/ctechnews\/article\/rjhqsfsrlx\">zwei Milliarden Euro<\/a> zu kaufen. Das Verteidigungsministerium <a href=\"https:\/\/www.overtdefense.com\/2025\/10\/30\/germany-will-procure-e2%E2%80%AFbillion-worth-of-spike-anti-tank-missiles\/\">gab den Kauf<\/a> Berichten zufolge am 21. Oktober bekannt, wobei der Vertrag von der <a href=\"https:\/\/thedefensepost.com\/2025\/10\/24\/germany-spike-missiles-nato-israel\/\">NSPA<\/a>, der Beschaffungsagentur der NATO, abgewickelt wurde. Deutschland hatte den Export von Waffen eingeschr&auml;nkt, die in Gaza eingesetzt werden k&ouml;nnten, doch &uuml;ber ein deutsches Unternehmen konnte es dennoch Milliarden Euro an eine zum Teil israelische Raketenfirma lenken.<\/p><p>&bdquo;Spike&ldquo; geh&ouml;rte zudem zu einer R&uuml;stungsindustrie, die Systeme, die gegen Pal&auml;stinenser eingesetzt wurden, als &bdquo;kampferprobt&ldquo; oder &bdquo;im Einsatz bew&auml;hrt&ldquo; vermarktet hat &ndash; eine Praxis, die Antony Loewenstein in <a href=\"https:\/\/www.versobooks.com\/products\/2684-the-palestine-laboratory\">The Palestine Laboratory<\/a> dokumentiert hat. Der israelische Filmemacher Yotam Feldman f&uuml;hrte Rafaels Bericht &uuml;ber einen &bdquo;Spike 4&ldquo;-Test auf den <a href=\"https:\/\/www.972mag.com\/wars-on-gaza-have-become-part-of-israels-system-of-governance-an-interview-with-filmmaker-yotam-feldman\/\">Bombenanschlag auf eine Abschlussfeier der Polizei in Gaza<\/a> zur&uuml;ck. Pal&auml;stinensische Todesopfer waren zum Leistungsnachweis f&uuml;r eine im Ausland vermarktete Waffe geworden.<\/p><p><strong>Der Weg &uuml;ber die NATO<\/strong><\/p><p>Die NATO-Agentur f&uuml;r Unterst&uuml;tzung und Beschaffung (NSPA) beschafft Waffen und milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Mitgliedstaaten, indem sie deren Bedarf b&uuml;ndelt. Es war diese Agentur und nicht das deutsche Verteidigungsministerium, die den Spike-Auftrag abwickelte.<\/p><p>Dieser Weg war nicht neu. Israel hatte sich bereits im Rahmen eines <a href=\"https:\/\/en.globes.co.il\/en\/article-israel-signs-tenders-agreement-with-nato-1001223528\">Abkommens<\/a> Zugang zu NSPA-Ausschreibungen gesichert, bei dem rund 700 israelische Unternehmen registriert waren und das Gesch&auml;ftsm&ouml;glichkeiten im Wert von 4,5 Milliarden US-Dollar er&ouml;ffnen sollte. Das Abkommen verband die NSPA direkt mit SIBAT, der f&uuml;r die internationale Verteidigungszusammenarbeit zust&auml;ndigen Stelle des israelischen Verteidigungsministeriums. Israelischen Medienberichten zufolge war das Abkommen das Ergebnis jahrelanger Verhandlungen und wurde erst nach einem Kompromiss mit der T&uuml;rkei m&ouml;glich, die zuvor den erleichterten Zugang f&uuml;r israelische Firmen blockiert hatte. Als Berlin im Jahr 2025 seine teilweisen Waffenbeschr&auml;nkungen verh&auml;ngte, war der Beschaffungsweg bereits offen.<\/p><p>Die mit dem Zwei-Milliarden-Euro-Raketenkauf Deutschlands betraute Beh&ouml;rde sah sich mit weitaus schwerwiegenderen Fragen konfrontiert als nur ihrer Rolle dabei, den Vertrag der bilateralen Kontrolle zu entziehen. Monate bevor die NSPA die Spike-Bestellung abschloss, leiteten belgische Staatsanw&auml;lte eine <a href=\"https:\/\/corruption-tracker.org\/case\/nato-probe-and-elbit-suspension\">multinationale Untersuchung<\/a> wegen des Verdachts auf Bestechung und manipulierte Verteidigungsauftr&auml;ge ein, in die aktuelle und ehemalige Beamte der Beh&ouml;rde verwickelt waren. Die Ermittlungen richteten sich direkt auf das System, &uuml;ber das die NSPA Auftr&auml;ge vergab. Der NATO-Generalsekret&auml;r <a href=\"https:\/\/www.thenationalnews.com\/news\/europe\/2025\/12\/08\/israels-elbit-suspended-from-nato-tenders-amid-corruption-probe\/\">hob die Immunit&auml;t<\/a> von drei Beamten auf, damit die Ermittler fortfahren konnten, w&auml;hrend das NATO-Hauptquartier und die NSPA eine <a href=\"https:\/\/www.thenationalnews.com\/news\/europe\/2025\/12\/08\/israels-elbit-suspended-from-nato-tenders-amid-corruption-probe\/\">gemeinsame Task Force<\/a> bildeten. Die unter Untersuchung stehende Beh&ouml;rde sollte in den Jahren 2025 und 2026 fast zehn Milliarden Euro ausgeben. Die Ermittlungen w&uuml;rden bald auch die israelische R&uuml;stungsindustrie erreichen.<\/p><p>Am 31. Juli <a href=\"https:\/\/en.yenisafak.com\/world\/nato-agency-bars-elbit-systems-from-contracts-amid-probe-3711801\">sperrte die NSPA Elbit<\/a> und dessen Tochtergesellschaft Orion Advanced Systems von der Teilnahme an neuen Ausschreibungen aus. Die Sperre betraf Auftr&auml;ge mit einem gemeldeten Wert von etwa <a href=\"https:\/\/www.thenationalnews.com\/news\/europe\/2025\/12\/08\/israels-elbit-suspended-from-nato-tenders-amid-corruption-probe\/\">100 Millionen Euro<\/a> und folgte auf das, was in einer internen Mitteilung als <a href=\"https:\/\/www.turkiyetoday.com\/region\/israeli-defense-company-elbit-systems-suspended-by-nato-amid-corruption-probe-3211006\">schwerwiegende Vorw&uuml;rfe<\/a> wegen Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei der Auftragsvergabe bezeichnet wurde. Eine grenz&uuml;berschreitende Untersuchung ergab, dass <a href=\"https:\/\/peoplesdispatch.org\/2025\/12\/09\/elbit-systems-at-center-of-nato-corruption-investigation-reports-suggest\/\">13 Auftr&auml;ge<\/a> Elbit oder Orion betrafen. RTL <a href=\"https:\/\/www.rtl.be\/actu\/monde\/international\/dimportantes-tensions-internes-au-sein-dune-agence-de-lotan-apres-les-soupcons\/2025-10-22\/article\/767809\">berichtete<\/a>, dass Mitarbeiter der Beh&ouml;rde intern Bedenken ge&auml;u&szlig;ert h&auml;tten und dass die NSPA-F&uuml;hrung die Ermittler davon abgehalten habe, diesen Vorw&uuml;rfen nachzugehen. Elbit <a href=\"https:\/\/militarnyi.com\/en\/news\/investigation-israeli-company-elbit-suspended-from-nato-procurement-due-to-corruption\/\">bestritt<\/a> jegliches Fehlverhalten und widersprach Berichten &uuml;ber seine Ausschlussma&szlig;nahme, w&auml;hrend <a href=\"https:\/\/www.thenationalnews.com\/news\/europe\/2025\/12\/08\/israels-elbit-suspended-from-nato-tenders-amid-corruption-probe\/\"><em>The National<\/em><\/a> berichtete, dass gegen das Unternehmen selbst keine strafrechtlichen Ermittlungen liefen.<\/p><p>Drei Monate nach dem Ausschluss von Elbit von neuen Ausschreibungen schloss die NSPA &uuml;ber EuroSpike den <a href=\"https:\/\/www.adriadefense.com\/germany-signs-2-3b-deal-for-israeli-spike-missiles-through-nato\/\">Zwei-Milliarden-Euro-Kauf<\/a> von Rafael-Spike-Raketen durch Deutschland ab, w&auml;hrend ihr eigenes Vergabesystem weiterhin Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen war. Bis heute gibt es in dieser Untersuchung keine &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Unterlagen, die darauf hindeuten, dass das Gesch&auml;ft einer zus&auml;tzlichen &Uuml;berpr&uuml;fung unterzogen wurde.<\/p><p>Die Untersuchung schm&auml;lerte die Zust&auml;ndigkeit der NSPA nicht. Neun Monate sp&auml;ter weitete die NATO diese sogar noch aus. Auf ihrem <a href=\"https:\/\/www.nato.int\/en\/about-us\/official-texts-and-resources\/official-texts\/2026\/07\/08\/the-ankara-summit-declaration\">Gipfel in Ankara<\/a> im Juli 2026 k&uuml;ndigte das B&uuml;ndnis neue Beschaffungen im Wert von mehr als 50 Milliarden US-Dollar sowie &uuml;ber <a href=\"https:\/\/www.nato.int\/en\/news-and-events\/articles\/news\/2026\/07\/07\/nato-allies-invest-40-billion-dollars-in-counter-drone-capabilities-and-drone-training\">40 Milliarden US-Dollar<\/a> f&uuml;r Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung von Drohnen &uuml;ber einen Zeitraum von f&uuml;nf Jahren an. Ihre <a href=\"https:\/\/www.nato.int\/en\/about-us\/official-texts-and-resources\/official-texts\/2026\/07\/08\/strategy-for-industry-nato-cooperation\">Industriestrategie<\/a> machte die NSPA zur federf&uuml;hrenden Organisation f&uuml;r multinationale Beschaffungen. Eine Beh&ouml;rde, deren Vergabesystem weiterhin Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen war, sollte nun im Zentrum des expandierenden R&uuml;stungsmarktes der NATO stehen.<\/p><p>Die Einschr&auml;nkungen aus Berlin hatten die Bestellung nicht verhindern k&ouml;nnen. Die Raketen trafen als Kauf von einem deutschen Unternehmen &uuml;ber die NATO ein, w&auml;hrend die Auftragsvergaben der Beh&ouml;rde weiterhin Gegenstand von Ermittlungen waren. Deutschland stellte nicht nur den Markt und die Unternehmensidentit&auml;t zur Verf&uuml;gung. Es setzte auch &ouml;ffentliche Gelder ein, um die Produktionskapazit&auml;ten hinter den von ihm gekauften israelischen Waffen auszubauen.<\/p><p><strong>Bezahlung vor Lieferung<\/strong><\/p><p>Arrow 3 ist ein israelisch-amerikanisches System, das dazu dient, ballistische Raketen au&szlig;erhalb der Atmosph&auml;re abzufangen.<\/p><p>Noch bevor Deutschland seine erste Batterie erhielt, waren bereits <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/germany-releases-funds-israels-arrow-3-missiles-planned-4-bln-euro-deal-2023-06-14\/\">560 Millionen Euro<\/a> an deutschen Steuergeldern f&uuml;r die Produktion in Israel gebunden worden.<\/p><p>Berlin pr&auml;sentierte das System als oberste Ebene seiner &bdquo;European Sky Shield Initiative&ldquo; und als dringende Antwort auf eine L&uuml;cke in der deutschen Raketenabwehr. Im Juni 2023 genehmigte der Haushaltsausschuss des Bundestages den Vorschuss in H&ouml;he von 560 Millionen Euro. Deutschen Verteidigungsberichten zufolge erm&ouml;glichte die Zahlung den <a href=\"https:\/\/esut.de\/en\/2023\/06\/meldungen\/42830\/bundestag-billigt-beschaffung-von-raketenabwehrsystem-arrow-3\/\">Produktionsstart<\/a>, noch bevor der vollst&auml;ndige Kauf abgeschlossen war.<\/p><p>Von <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/germany-releases-funds-israels-arrow-3-missiles-planned-4-bln-euro-deal-2023-06-14\/\"><em>Reuters<\/em><\/a> gepr&uuml;fte Beschaffungsunterlagen enth&uuml;llten, wer das Risiko tats&auml;chlich trug. Sollte der Vertrag scheitern, k&ouml;nnte Israel den Vorschuss ganz oder teilweise einbehalten, um bereits entstandene Kosten zu decken. Israel Aerospace Industries (IAI) k&ouml;nnte mit deutschem Geld die Produktion aufnehmen, w&auml;hrend Deutschland das Risiko eines Scheiterns trug.<\/p><p>Deutschland unterzeichnete sp&auml;ter einen ersten <a href=\"https:\/\/www.jns.org\/us-okays-3-5-billion-sale-of-arrow-3-system-to-germany\/\">Vertrag &uuml;ber 3,5 Milliarden US-Dollar<\/a>; eine weitere <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/aerospace-defense\/israel-germany-sign-31-billion-contract-expand-arrow-air-defence-system-2025-12-18\/\">Erweiterung um 3,1 Milliarden US-Dollar<\/a> im Dezember 2025 erh&ouml;hte das Gesamtvolumen auf rund 6,7 Milliarden US-Dollar. Die erste Batterie <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/aerospace-defense\/germany-deploys-arrow-air-defence-counter-russian-missile-threat-2025-12-03\/\">wurde in diesem Monat<\/a> auf dem Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Holzdorf in Brandenburg in Dienst gestellt, zweieinhalb Jahre nachdem der Vorschuss genehmigt worden war.<\/p><p>Ein f&uuml;r den Raum Kaufbeuren geplanter <a href=\"https:\/\/www.defensenews.com\/global\/europe\/2026\/07\/01\/germany-expands-its-exoatmospheric-missile-shield-with-second-arrow-3-deployment\/\">zweiter &bdquo;Arrow&ldquo;-Luftabwehrstandort<\/a> wird zus&auml;tzliche Infrastruktur, geschultes Personal und fortlaufende Wartungsanforderungen mit sich bringen. Zu diesem Zeitpunkt kaufte Deutschland nicht mehr nur Abfangraketen, sondern begann, das System in seine Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte, die Personalausstattung und die langfristige Planung zu integrieren, wodurch die Beziehung zunehmend kostspieliger und schwerer r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen wurde.<\/p><p>Das &bdquo;Iron Dome&ldquo;-System k&ouml;nnte die israelische Beteiligung auf eine weitere Ebene des &bdquo;European Sky Shield&ldquo; ausweiten. Rafael-Chef Yoav Tourgeman <a href=\"https:\/\/aviationweek.com\/defense\/missile-defense-weapons\/rafael-sees-german-iron-dome-production-export-deal\">erkl&auml;rte im Juni 2026<\/a>, dass das Unternehmen das System in Deutschland produzieren w&uuml;rde, sollte Berlin sich daf&uuml;r entscheiden. Ein deutsches Werk w&uuml;rde Arbeitspl&auml;tze und einen Produktionsstandort im Inland schaffen. Der &ouml;ffentlich bekannt gegebene Vorschlag sah weder eine Eigentums&uuml;bertragung noch eine unabh&auml;ngige deutsche Kontrolle &uuml;ber die Kerntechnologie von &bdquo;Iron Dome&ldquo; vor. Durch die lokale Produktion k&ouml;nnte israelische Technologie in die deutsche Industriebasis integriert werden, ohne dass gekl&auml;rt w&auml;re, ob Deutschland das System eigenst&auml;ndig entwickeln, modifizieren oder exportieren k&ouml;nnte.<\/p><p>Das EU-Programm &bdquo;Security Action for Europe&ldquo;, bekannt als <a href=\"https:\/\/defence-industry-space.ec.europa.eu\/eu-defence-industry\/safe-security-action-europe_en\">SAFE<\/a>, bietet Verteidigungskredite in H&ouml;he von bis zu 150 Milliarden Euro an, begrenzt jedoch im Allgemeinen den Anteil von Komponenten aus L&auml;ndern au&szlig;erhalb der EU und ihrer f&ouml;rderf&auml;higen Partner auf 35 Prozent ihrer Kosten. Luft- und Raketenabwehrsysteme m&uuml;ssen gem&auml;&szlig; den <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/legislative-train\/theme-a-new-era-for-european-defence-and-security\/file-security-action-europe-(safe)\">Kontrollvorschriften<\/a> von SAFE zudem ohne Einschr&auml;nkungen durch ein Nicht-EU-Land modifiziert werden k&ouml;nnen. Eine deutsche Produktionslinie k&ouml;nnte Rafael helfen, die erste Voraussetzung zu erf&uuml;llen. Ob das Unternehmen auch die zweite erf&uuml;llen k&ouml;nnte, h&auml;ngt davon ab, wie viel Kontrolle Rafael bereit w&auml;re abzugeben.<\/p><p>Rafaels Bestreben, lokale Produktionsvereinbarungen zu schlie&szlig;en, geht &uuml;ber Deutschland hinaus. Rum&auml;nien ist ein weiteres Beispiel daf&uuml;r, wie das Unternehmen industrielle Kooperationen genutzt hat, um seine Pr&auml;senz im NATO-Raum auszubauen. Im Juli 2025 unterzeichnete das Land &uuml;ber die staatliche Beschaffungsgesellschaft CN Romtehnica ein <a href=\"https:\/\/agerpres.ro\/2025\/07\/21\/eur-2-bn-worth-of-framework-agreement-signed-for-purchase-of-shorad-vshorad-anti-aircraft-systems--1470125\">Rahmenabkommen im Wert von 2,04 Milliarden Euro<\/a>. Der erste Auftrag im Rahmen dieses Abkommens, der im Juni 2026 unterzeichnet wurde, betraf das Luftabwehrsystem <a href=\"https:\/\/www.defensenews.com\/global\/mideast-africa\/2026\/06\/29\/israel-sells-spyder-air-defense-systems-to-romania-for-23-billion\/\">SPYDER<\/a> von Rafael, einschlie&szlig;lich Abschussvorrichtungen, Abfangraketen, Radarsystemen sowie Ausbildungs- und Logistikunterst&uuml;tzung. Rafael erkl&auml;rte, das Programm werde <a href=\"https:\/\/www.defensenews.com\/global\/mideast-africa\/2026\/06\/29\/israel-sells-spyder-air-defense-systems-to-romania-for-23-billion\/\">&bdquo;eine umfassende industrielle Zusammenarbeit und lokale Fertigung in Rum&auml;nien&ldquo;<\/a> beinhalten, w&auml;hrend das rum&auml;nische Verteidigungsministerium best&auml;tigte, dass ein Teil der Produktion und Montage im Land stattfinden werde.<\/p><p>Die industriellen Grundlagen waren bereits Jahre zuvor gelegt worden. Im Jahr 2018 unterzeichnete Rafael eine <a href=\"https:\/\/www.israeldefense.co.il\/en\/node\/34255\">Vereinbarung mit dem staatlich kontrollierten Luft- und Raumfahrtunternehmen Romaero<\/a>, die die lokale Produktion und den Wissenstransfer f&uuml;r SPYDER, Iron Dome, C-Dome und Spike umfasste. Israelischen Medienberichten zufolge plante Rum&auml;nien, einen Teil des neuen SPYDER-Kaufs &uuml;ber <a href=\"https:\/\/en.globes.co.il\/en\/article-rafael-signs-huge-air-defense-deal-with-romania-1001547276\">Hilfsprogramme der Europ&auml;ischen Union<\/a> zu finanzieren. Um Zugang zu diesen Mitteln zu erhalten, m&uuml;sste Rafael laut diesem Bericht rum&auml;nische und andere europ&auml;ische Unternehmen in die Produktion einbinden.<\/p><p>Das rum&auml;nische Programm verbindet israelische Waffen mit lokaler Fertigung, heimischen Industriepartnern und potenziellem Zugang zu europ&auml;ischen Finanzmitteln. Obwohl als nationale industrielle Kapazit&auml;t dargestellt, bettet die Vereinbarung die Systeme und Lieferketten von Rafael in die rum&auml;nische Verteidigungsinfrastruktur ein und vertieft damit die Abh&auml;ngigkeit, anstatt Souver&auml;nit&auml;t aufzubauen.<\/p><p>Rafaels geplanter Einstieg in Osnabr&uuml;ck birgt f&uuml;r Deutschland das gleiche Risiko. Arrow 3 leitete deutsche Gelder in Produktionslinien in Israel um. Osnabr&uuml;ck k&ouml;nnte Rafael ein deutsches Werk, eine europ&auml;ische Adresse und mehr als 2.000 Arbeitspl&auml;tze verschaffen, mit denen das Unternehmen seine Pr&auml;senz politisch verankern k&ouml;nnte. Die Fertigung des &bdquo;Iron Dome&ldquo; dort w&uuml;rde Waffen, die von einem israelischen Staatsunternehmen entwickelt wurden und deren Systeme als kampferprobt vermarktet werden, das Label &bdquo;Made in Germany&ldquo; verleihen. Nachdem eine <a href=\"https:\/\/www.un.org\/unispal\/document\/report-of-coi-14aug25\/\">UN-Kommission<\/a> zu dem Schluss gekommen war, dass Israel V&ouml;lkermord an den Pal&auml;stinensern im Gazastreifen begangen habe, w&uuml;rde der Preis weit &uuml;ber &ouml;ffentliche Gelder und industrielle Abh&auml;ngigkeit hinausgehen. Deutschland w&uuml;rde seine Arbeitskr&auml;fte, Fabriken und seinen industriellen Ruf in den Dienst der israelischen Kriegswirtschaft stellen.<\/p><p><strong>Zur&uuml;ck nach Osnabr&uuml;ck<\/strong><\/p><p>Das nahende Ende der Automobilproduktion hat Rafael eine Chance er&ouml;ffnet, die Milit&auml;rtechnologie allein nicht h&auml;tte schaffen k&ouml;nnen. Mehr als <a href=\"https:\/\/www.jns.org\/news\/israel-news\/rafael-vw-plant-deal-not-derailed-german-magazine-reports\">2.000 Arbeitnehmer<\/a> brauchen eine Zukunft. <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/german-state-facilitate-defence-company-rafaels-operations-volkswagen-site-2026-07-16\/\">Niedersachsen<\/a> will seine industrielle Basis sichern. Berlin will den Ausbau der Verteidigungsindustrie, um Arbeitspl&auml;tze zu ersetzen, die in der zivilen Wirtschaft wegfallen. Rafaels Vorschlag trifft genau dort, wo diese Dringlichkeiten aufeinandertreffen.<\/p><p>Die Notwendigkeit, diese Arbeitspl&auml;tze zu retten, hilft Rafael beim Einstieg in das Werk. Sobald die Produktion l&auml;uft, k&ouml;nnten ebendiese Arbeitspl&auml;tze dazu beitragen, das Unternehmen dort zu halten. Wenn Existenzgrundlagen, Zulieferer und &ouml;ffentliche Investitionen an Rafaels Produktionslinie gebunden sind, w&auml;re eine Einschr&auml;nkung des Gesch&auml;fts nicht mehr nur eine au&szlig;enpolitische Entscheidung. Es w&uuml;rde deutsche Arbeitspl&auml;tze kosten.<\/p><p>In Osnabr&uuml;ck hergestellte &bdquo;Iron Dome&ldquo;-Teile k&ouml;nnten das Label &bdquo;Made in Germany&ldquo; tragen. Die Waffe w&uuml;rde weiterhin Rafael geh&ouml;ren, entworfen, im Besitz und unter der Kontrolle Israels stehen. Das Label w&uuml;rde diese Herkunft nicht blo&szlig; verschleiern. Es w&uuml;rde einen innenpolitischen Preis mit sich bringen, sollte man die dahinterstehende Beziehung abbrechen.<\/p><p><em>Dieser Artikel beruht auf einer l&auml;ngeren Recherche, die urspr&uuml;nglich am 13. Juli 2026 <a href=\"https:\/\/21stcenturywire.com\/2026\/07\/13\/osnabruck-and-the-israeli-architecture-behind-natos-defence-surge\/\">bei 21st Century Wire<\/a>, einer unabh&auml;ngigen englischsprachigen Newsplattform f&uuml;r investigativen Journalismus und geopolitische Analysen, erschienen ist. Freddie Ponton hat bereits in einem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154814\">fr&uuml;heren Artikel<\/a> auf den NachDenkSeiten Aspekte dieser Recherche geteilt.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Der Stand von Rafael Advanced Defense Systems (Israel). ILA Berlin Air Show 2024. \/ Sergey Kohl \/ Shutterstock<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154814\">Die VW-&Uuml;bernahme in Osnabr&uuml;ck durch die israelische Waffenindustrie<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147462\">Baden-W&uuml;rttembergs bedenkliche Zusammenarbeit mit Palantir<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146348\">Industrieroboter im Dienst des V&ouml;lkermords<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144963\">&bdquo;Deutschland macht sich damit gemein mit israelischen Verbrechen&ldquo; &ndash; Interview mit Shir Hever zum deutsch-israelischen Cyberpakt<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/2057e44aa4d545c1825aad233cc19578\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschlands zivile Industrie schrumpft, aber die R&uuml;stungsproduktion w&auml;chst. Davon profitieren auch israelische Waffenkonzerne: Mit deutscher Fertigung, deutschen Partnern und &ouml;ffentlichen Geldern finden ihre Systeme Zugang zum europ&auml;ischen Markt &ndash; w&auml;hrend Technologie und Kontrolle in Israel bleiben. Das deutsch-israelische Gemeinschaftsunternehmen EuroSpike zeigt exemplarisch, wie dieses Modell funktioniert. Ein Artikel von <strong>Freddie Ponton<\/strong>, aus dem Englischen &uuml;bersetzt<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155701\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":155702,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,172,30],"tags":[813,1917,2052,1557,466,2146,906,1936,2377],"class_list":["post-155701","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-aufruestung","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-drohnen","tag-genozid","tag-investitionen","tag-israel","tag-nato","tag-raketenabwehrschirm","tag-ruestungsindustrie","tag-rumaenien","tag-waffenlieferungen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/shutterstock_2477324595.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155701","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=155701"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155701\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":155729,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155701\/revisions\/155729"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/155702"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=155701"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=155701"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=155701"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}