{"id":155711,"date":"2026-09-03T08:40:56","date_gmt":"2026-09-03T06:40:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711"},"modified":"2026-09-03T08:40:56","modified_gmt":"2026-09-03T06:40:56","slug":"hinweise-des-tages-5174","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h01\">Russlands rote Linien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h02\">Unfreundliche Gr&uuml;&szlig;e nach Moskau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h03\">Alles begann mit einer L&uuml;ge <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h04\">EU-Staaten pr&uuml;fen Anfrage der Ukraine zu neuer Luftabwehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h05\">Kriegsgrund gesucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h06\">Warum Friedrich Merz scheitern muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h07\">IG-Metall will mehr betriebliche Lohn-Flexibilit&auml;t &ndash; Das ist ein grandioser Irrweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h08\">Finanzsorgen von Eltern in Deutschland nehmen zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h09\">Mercosur, TTIP &amp; Co.: Wer vom Freihandel wirklich profitiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h10\">UN halbiert Hungerhilfe f&uuml;r Westjordanland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h11\">Deutschland darf Gaskraftwerke mit Milliarden f&ouml;rdern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h12\">Die Klimakrise, die wir geflissentlich ignorieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h13\">Bundeswirtschaftsministerium will Kohlekraftwerke st&auml;rker nutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h14\">Netzbetreiber planen an der Realit&auml;t vorbei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155711#h15\">Wie sicher ist das Recht in Deutschland?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Russlands rote Linien<\/strong><br>\nDie Debatte um den Drohnenanschlag am Leipziger Flughafen wirft zum wiederholten Mal die Frage nach Russlands roten Linien im Ukraine-Krieg auf. Moskau hat in den vergangenen Jahren immer wieder gewarnt, &uuml;berschritten die westlichen Staaten seine roten Linien &ndash; so zum Beispiel mit der Lieferung weitreichender Raketen an die Ukraine, mit der die ukrainischen Streitkr&auml;fte Ziele weit im russischen Hinterland angreifen k&ouml;nnen &ndash;, dann behalte es sich Reaktionen vor. Inzwischen wird das russische Kernland mit weitreichenden Drohnen aus britischer Produktion angegriffen; derartige Drohnen werden, explizit f&uuml;r den Export in die Ukraine, auch in der Bundesrepublik hergestellt. Ein russischer Regierungsberater best&auml;tigte k&uuml;rzlich, es k&ouml;nne &bdquo;fr&uuml;her oder sp&auml;ter&ldquo; eine &bdquo;nicht nur verbale, sondern vielleicht auch sichtbare Reaktion&ldquo; darauf geben. Auch Cyberangriffe oder &bdquo;halbmilit&auml;rische Schritte&ldquo; seien denkbar. Die Ziele k&ouml;nnen dabei auch asymmetrisch gew&auml;hlt werden. Sollte sich best&auml;tigen, dass die T&auml;ter in Leipzig in Kontakt mit russischen Stellen standen, dann k&ouml;nnte der Anschlag eine Reaktion Russlands auf das &Uuml;berschreiten seiner roten Linien sein. Deutschland st&uuml;nde ein St&uuml;ck weiter im Krieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10519\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine bedroht zivilen Luftverkehr &uuml;ber Russland<\/strong><br>\nW&auml;hrend Deutschland versucht, die EU und die Nato gegen Russland zu mobilisieren, k&uuml;ndigt die Ukraine die n&auml;chste Eskalation an: Pr&auml;sident Selenskyj will den Luftverkehr &uuml;ber Russland zum Erliegen bringen. Der russische Luftraum, der u.a. von t&uuml;rkischen und asiatischen Airlines genutzt wird, werde durch ukrainische Drohnen &ldquo;komplett gef&auml;hrlich&rdquo; und sei &ldquo;faktisch geschlossen&rdquo;. Er betonte, die Ukraine stelle keine Bedrohung f&uuml;r die Zivilluftfahrt &ldquo;als solche&rdquo; dar &ndash; doch &ldquo;Drohnen im russischen Luftraum&rdquo; m&uuml;ssten ber&uuml;cksichtigt werden. Die Reaktion lie&szlig; nicht lange auf sich warten. Kremlchef Putin sprach von &ldquo;Staatsterrorismus&rdquo;. &ndash; Dr&ouml;hnendes Schweigen herrscht dagegen in Br&uuml;ssel. Die EU finanziert die ukrainischen Drohnen, die Nato hilft bei der Zielsteuerung. Doch die Europ&auml;er denken nicht daran, Selenskyj in den Arm zu fallen. Der f&uuml;hlt sich offenbar ermutigt &ndash; und k&uuml;ndigte an, t&auml;glich bis zu 1000 Drohnen auf Russland abzuschie&szlig;en. Im Vergleich dazu sind die drei (nicht gez&uuml;ndeten) Drohnen in Leipzig doch recht harmlos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ukraine-bedroht-zivilen-luftverkehr-ueber-russland\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Unfreundliche Gr&uuml;&szlig;e nach Moskau<\/strong><br>\nSie bem&uuml;hten sich sichtlich, den Eindruck zu vermeiden, es handle sich um eine Kriegserkl&auml;rung an Russland: Nato-Generalsekret&auml;r Mark Rutte und EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen kamen beide am Mittwoch in Br&uuml;ssel zusammen. Ihr Top-Thema: die Drohnenattacke am Flughafen Leipzig\/Halle und die Ansage der Bundesregierung, dass russische Dienste f&uuml;r den Vorfall zur Verantwortung zu ziehen sind.<br>\nBeide sagten Deutschland ihre volle Solidarit&auml;t zu und sprachen von einer neuen Eskalation seitens Russlands. Eine Attacke, ausgef&uuml;hrt von russischen Agenten mit milit&auml;rischem Material, die Nato-Territorium ins Visier nahm, markiere eine weitere Stufe russischer Aggression. &bdquo;W&auml;re der Anschlag gegl&uuml;ckt, h&auml;tte er t&ouml;dlich enden k&ouml;nnen&ldquo;, sagte von der Leyen. (&hellip;)<br>\nAuf europ&auml;ischer und Nato-Ebene informierte der deutsche Nato-Botschafter am Mittwoch seine Amtskollegen. Die Bundesregierung verzichtet bislang darauf, Artikel 4 des Nato-Vertrags zu aktivieren. Dieser w&uuml;rde Konsultationen erm&ouml;glichen, Abschreckungsma&szlig;nahmen besser koordinieren und mehr milit&auml;rische &Uuml;bungen in strategisch wichtigen Regionen, etwa den baltischen Staaten, einleiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Berlin-gibt-Russland-Schuld\/!6209513\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wie Kinder im Sandkasten: &bdquo;Haust du meine Burg kaputt, hau ich deine Burg kaputt&ldquo;<\/strong><br>\nDeutschland und Russland brechen ihre kulturellen Br&uuml;cken. Die Politik der eskalierenden Ma&szlig;nahmen f&uuml;hrt zu Krieg als letztem Ausweg. Neben die Milit&auml;rlogik muss als zweite S&auml;ule das Gespr&auml;ch treten.<br>\nDie Engl&auml;nder nennen es &bdquo;Tit for Tat&ldquo;. Die kleinen Kinder im Sandkasten: &bdquo;Haust du meine Burg kaputt, hau ich deine Burg kaputt.&ldquo; Die Erwachsenen: &bdquo;Schickst du mir deine Drohne, schlie&szlig; ich dein Konsulat.&ldquo; [&hellip;]<br>\nOhne Gespr&auml;ch gibt es keine Suche nach Auswegen. Und ohne diese Suche, die nur gemeinsam m&ouml;glich ist, bleibt am Ende nur ein Ausweg, der letzte.<br>\nDie Milit&auml;rlogik f&uuml;hrt zum Krieg, nicht gewollt, aber hingenommen. Da hilft es auch nicht, dass man die Eskalation sorgf&auml;ltig dosiert. Vielleicht existieren eindeutige Beweise, dass die Leipziger Drohne aus Russland stammt. Man zeigt sie der &Ouml;ffentlichkeit nicht, um den Kreml nicht zu kompromittieren. Aus demselben Grund h&auml;lt sich der Bundeskanzler mit seinen &Auml;u&szlig;erungen zur&uuml;ck. Das &auml;ndert nichts daran, dass die Eskalation nur eine Richtung kennt: hin zum letzten Ausweg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/russland-deutschland-krieg-eskalationsspirale-kommentar-10352228\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Leipzig-Drohne: Wie Medien die Politik vor sich her treiben<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155629%20\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Eine russische Verantwortung&ldquo;<\/strong><br>\nVier Wochen nachdem auf dem Leipziger Flughafen eine Drohne entdeckt wurde, erkl&auml;ren Innenminister Dobrindt und Au&szlig;enminister Wadephul auf einer gemeinsamen Pressekonferenz, die Regierung sei sich nun sicher, dass Russland dahinter stecke. Auf welche Erkenntnisse st&uuml;tzen sie sich? Eine Analyse. [&hellip;]<br>\nDie Frage liegt auf der Hand: Wenn ein ausl&auml;ndischer Geheimdienst einen Anschlag begehen m&ouml;chte, warum l&auml;sst er sein Tatwerkzeug dann stundenlang in auff&auml;lliger Weise in Feindesland vor Ort herumfliegen? Eine denkbare Antwort w&auml;re: Diese Drohne sollte entdeckt werden und flog daher so lange herum, bis sie eben jemand bemerkte. Diese Variante weitet den m&ouml;glichen T&auml;terkreis allerdings stark aus. Denn an der Wahrnehmung einer Drohnen-Gefahr f&uuml;r die deutsche &Ouml;ffentlichkeit &ndash; nicht aber unbedingt auch an einer Explosion &ndash; k&ouml;nnten viele ein Interesse haben: All diejenigen etwa im In- und Ausland, die Deutschland intensiver in den Krieg mit Russland verwickeln wollen. Wenn Deutschland direkt bedroht erscheint, l&auml;sst sich Unnachgiebigkeit und auch eine Eskalation gegen&uuml;ber Russland leichter rechtfertigen. Zus&auml;tzlich profitieren auch jene privatwirtschaftlichen Kreise, die &ouml;ffentliche Gro&szlig;investitionen etwa in eine Drohnenabwehr propagieren.<br>\nDass Russland hinter dem Vorfall steckt, bleibt nichtsdestotrotz m&ouml;glich. Ohne konkretere Belege und eine &ndash; auch objektivierbare &ndash; Plausibilit&auml;t bleiben allerdings Fragen. Dass Dobrindt und Wadephul solchen Fragen am 1. September auswichen, deutet an, wie wenig sicher sie ihrer Sache m&ouml;glicherweise sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/eine-russische-verantwortung\">Multipolar<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Alles begann mit einer L&uuml;ge <\/strong><br>\nHeutige Kriege sind Informationskriege, das best&auml;tigt der aktuelle Krieg in der Ukraine einmal mehr. In Br&uuml;ssel glaubt man, positive Schlagzeilen seien gleichbedeutend mit dem Sieg. Basieren tut dieser Irrglaube auf einer makabren Arithmetik und einer speziellen Art von Dolchsto&szlig;legende aus den Zeiten des Vietnam-Kriegs. Wehe dem, der seinen eigenen L&uuml;gen glaubt.<br>\nWenn wir heute &uuml;ber hybride und Informations-Kriegf&uuml;hrung sprechen und fremde, besonders russische und chinesische Desinformation beklagen, sollten wir uns &uuml;ber die Urspr&uuml;nge des Informationskriegs Rechenschaft geben. Dieser entstand im Vietnam-Krieg, als Bilder von K&auml;mpfen, von gefallenen US-Soldaten, ermordeten Zivilpersonen und Berichte &uuml;ber Kriegsverbrechen die &Ouml;ffentlichkeit weltweit schockierten und in den USA Stimmung gegen die Fortsetzung des Kriegs machten. Seither wurde in NATO-Kreisen die Notwendigkeit von Informations-Kriegf&uuml;hrung und von psychologischen Operationen diskutiert (1). Diese Diskussion m&uuml;ndete in den vergangenen Jahren in die Doktrin der &bdquo;kognitiven Kriegf&uuml;hrung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/alles-begann-mit-einer-luege\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU-Staaten pr&uuml;fen Anfrage der Ukraine zu neuer Luftabwehr<\/strong><br>\nDie EU-Staaten pr&uuml;fen einen Antrag der Ukraine auf Geld f&uuml;r neue Flugabwehr. Das sagte EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen in Br&uuml;ssel bei einem Pressetermin mit NATO-Generalsekret&auml;r Mark Rutte. Sie k&ouml;nne die neue Zahlungsanforderung best&auml;tigen. &bdquo;Sie hat einen Wert von mehreren Milliarden Euro und w&uuml;rde die Luftverteidigung der Ukraine abdecken, einschlie&szlig;lich der hochmodernen PAC-3-Patriot-Luftverteidigungssysteme.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3441001\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kriegsgrund gesucht<\/strong><br>\nDer Spiegel stellt sich in den Dienst Israels und lanciert die Erz&auml;hlung, Teheran baue &raquo;wieder&laquo; an der Atombombe. Fakten interessieren weniger<br>\nDer Spiegel haut gewaltig daneben, liegt damit aber im Trend. Das ausschlie&szlig;lich aufgrund fr&uuml;herer Verdienste unter Blattgr&uuml;nder Rudolf Augstein &raquo;legend&auml;ren&laquo; oder wenigstens &raquo;angesehenen&laquo; Hamburger Nachrichtenmagazins machte am Montag online mit einem Text auf, der schnell wieder aus dem Blickfeld entfernt wurde: &raquo;Vor der zerst&ouml;rten Atomanlage Taleghan 2 stehen schon die Baukr&auml;ne.&laquo; Und im Teaser hie&szlig; es raunend weiter: &raquo;Satellitenbilder zeigen, dass die Reparaturen an einer mutma&szlig;lichen Nuklearanlage bereits begonnen haben.&laquo; Fazit des Artikels: Die Islamische Republik ist trotz schwerer Milit&auml;rschl&auml;ge der Gegenseite schon wieder zur&uuml;ck auf dem Weg zum Bau eigener Atomwaffen.<br>\nZweimal sei die Anlage Taleghan im milit&auml;rindustriellen Komplex Parchin vom israelischen Milit&auml;r zerst&ouml;rt worden, im Oktober 2024 und bei mehreren Angriffen im Fr&uuml;hjahr 2026, hie&szlig; es beim Spiegel &ndash; doch erneut schreite der Wiederaufbau der Anlage voran. Ein Konglomerat von Unterstellungen und unbewiesenen Schlussfolgerungen. Das mag im heutigen Medienbetrieb v&ouml;llig normal erscheinen. Aber im Fall des Spiegel-Artikels kommt hinzu: Das St&uuml;ck kam &raquo;aufgepeppt&laquo; daher und geb&auml;rdete sich als aktuelle Nachricht. Doch im wesentlichen war es nicht mehr als die unkritische Nacherz&auml;hlung eines Textes, den David Albright schon am 10. Juli publiziert und in einem von der Zeit am 11. Juli ver&ouml;ffentlichten Interview auch dem deutschsprachigen Publikum zug&auml;nglich gemacht hatte. Und die scheinbare Sensationsgeschichte des Autorinnentrios enthielt &uuml;ber dessen Darstellung hinaus keine neuen Informationen. Es gab zu diesem Zeitpunkt keinen erkennbaren Anlass, mit dieser alten Geschichte &raquo;gro&szlig; rauszugehen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/529041.iran-kriegsgrund-gesucht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum Friedrich Merz scheitern muss<\/strong><br>\nFriedrich Merz wollte die Union nach den Merkel-Jahren wirtschaftsliberaler, konservativer und f&uuml;hrungsst&auml;rker machen. Jetzt steht er vor den Tr&uuml;mmern seiner Kanzlerschaft &ndash; denn dieser Kurs f&uuml;hrt nicht zu Prosperit&auml;t, sondern nur zu weiterem Abstieg. [&hellip;]<br>\nMedial wurde die Schnieder-Aff&auml;re als F&uuml;hrungskrise verhandelt: Merz&rsquo; Politikstil, so der Tenor, rei&szlig;e bereits bei der ersten Belastungsprobe. Der Brandbrief der Industrie wiederum wurde als Ausdruck wachsender Ungeduld mit der ausbleibenden Reformdynamik gelesen. Doch beides greift zu kurz: Hinter Merz&rsquo; Fall steckt mehr als ein Stilproblem, das sich mit dem versprochenen &raquo;Herbst der Reformen&laquo; schon l&ouml;sen lie&szlig;e.<br>\nVielmehr sind sein F&uuml;hrungsstil, die Lage der deutschen Wirtschaft und die Krise seines politischen Projekts keine drei getrennten Geschichten. Sie alle sind Symptome desselben strukturellen Problems des konservativen Projektes, das eine Koalition unvereinbarer &ouml;konomischer Interessen zusammenhalten und ein ersch&ouml;pftes Entwicklungsmodell wiederbeleben soll &ndash; mit den Mitteln von gestern. Doch die versuchte R&uuml;ckkehr in die Nachkriegszeit-Prosperit&auml;t f&uuml;hrt nicht in den Wohlstand, sondern den verwalteten Abstieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/friedrich-merz-anti-merkel\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>IG-Metall will mehr betriebliche Lohn-Flexibilit&auml;t &ndash; Das ist ein grandioser Irrweg <\/strong><br>\nNicht von den Arbeitgebern, nein, von der IG-Metall selbst kommt ein Vorsto&szlig; zur Flexibilisierung der Tarifabschl&uuml;sse. Das ist tragisch. Es zeigt jedoch die seit Anfang der 2000er Jahre um sich greifende Desorientierung der Gewerkschaftsfunktion&auml;re.<br>\nJahrzehntelang war der Fl&auml;chentarifvertrag das wichtigste Instrument gewerkschaftlicher Lohnpolitik. Doch das Wissen um die &uuml;berragende Bedeutung des Fl&auml;chentarifvertrages f&uuml;r die Arbeitnehmer und f&uuml;r die gesamte Volkswirtschaft ist verloren gegangen. Wer Produktivit&auml;tszuw&auml;chse und steigende Reall&ouml;hne f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten will, muss auf der strikten Anwendung des Fl&auml;chentarifvertrages beharren. Wer davon abweicht, f&uuml;hrt die Volkswirtschaft auf die falsche Schiene der Rettung von Arbeitspl&auml;tzen um jeden Preis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/09\/02\/ig-metall-will-mehr-betriebliche-lohn-flexibilitaet-das-ist-ein-grandioser-irrweg\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Finanzsorgen von Eltern in Deutschland nehmen zu<\/strong><br>\nF&uuml;r viele Eltern sind laut einer Umfrage M&ouml;bel, Ausfl&uuml;ge oder Restaurantbesuche kaum finanzierbar. Mehr als ein Viertel sorgt sich zudem, in den kommenden zw&ouml;lf Monaten Grundbed&uuml;rfnisse ihrer Familie nicht mehr decken zu k&ouml;nnen.<br>\nGut ein Viertel der Eltern minderj&auml;hriger Kinder in Deutschland macht sich einer Umfrage zufolge Sorgen, in den kommenden zw&ouml;lf Monaten Grundbed&uuml;rfnisse der Familie wie Heizen, Kleidung oder Essen nicht mehr decken zu k&ouml;nnen. Der Anteil stieg im Vergleich zum September 2025 leicht von 25 auf 27 Prozent. Im Januar 2025 hatte er noch bei 15 Prozent gelegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/geldsorgen-eltern-fuerchten-um-grundbeduerfnisse-ihrer-familien-a-7030a415-9399-44ea-ac30-2eda19fa17d8\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mercosur, TTIP &amp; Co.: Wer vom Freihandel wirklich profitiert<\/strong><br>\nIndien, Australien, Indonesien, Mexiko: Die Liste der Handelsabkommen der EU wird stetig l&auml;nger. Sie versprechen Wohlstand und Stabilit&auml;t in einer volatilen Welt. Doch was bedeuten sie f&uuml;r den Arbeitsmarkt und die Besch&auml;ftigten in &Ouml;sterreich?<br>\nDeregulierung ist so etwas wie das unternehmerische Schlagwort der Stunde. Unternehmen m&uuml;ssten vom Joch der B&uuml;rokratie, von &Uuml;berregulierung und Beschr&auml;nkungen befreit werden. Nur wenn der Staat die Wirtschaft von der Leine l&auml;sst, k&ouml;nne diese auch florieren. Dieses Versprechen schwingt auch in den diversen Freihandelsabkommen mit, die unl&auml;ngst immer zahlreicher unterzeichnet werden. Wie der Name schon sagt, sollen sie den freien Handel zwischen L&auml;ndern und Unternehmen garantieren. Das Eigenartige: Meist braucht es mehrere Hundert oder gar mehrere Tausend Seiten, um diese Freiheit zu verschriftlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-wirtschaft.at\/der-unfreie-handel-freihandelsabkommen-eu-deregulierung-freihandel\/\">Arbeit&amp;Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>UN halbiert Hungerhilfe f&uuml;r Westjordanland<\/strong><br>\nDas Westjordanland ben&ouml;tige doppelt so viele Nahrungsmittelhilfen wie 2023, schreibt das UN-Weltern&auml;hrungsprogramm. Wegen Geldmangels m&uuml;sse es die Hilfen aber k&uuml;rzen.<br>\nDas Weltern&auml;hrungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) muss seine Nahrungsmittelhilfen f&uuml;r das Westjordanland wegen fehlender finanzieller Unterst&uuml;tzung eigenen Angaben zufolge um die H&auml;lfte k&uuml;rzen. Zugleich habe sich der Bedarf seit 2023 mehr als verdoppelt, schreibt das WFP. So werde die Notlage der Menschen im von Israel besetzten Westjordanland immer gr&ouml;&szlig;er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2026-09\/welternaehrungsprogramm-vereinte-nationen-westjordanland-nahrungsmittelhilfe-kuerzung-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutschland darf Gaskraftwerke mit Milliarden f&ouml;rdern<\/strong><br>\nIn Deutschland sollen in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren zahlreiche neue Gaskraftwerke gebaut werden &ndash; das war bereits beschlossen worden. Nun hat die EU-Kommission zugestimmt, dass die Bundesrepublik den Bau mit bis zu 35 Milliarden Euro f&ouml;rdern darf.<br>\nBezahlt werden soll das von allen Stromnutzern &uuml;ber eine neue Umlage ab dem Jahr 2031. Um wie viel der Strom dann teurer wird, ist offen. (&hellip;) Die Kraftwerke sollen helfen, m&ouml;gliche L&uuml;cken in der Stromversorgung zu vermeiden und einspringen, wenn zu wenig Wind- und Sonnenenergie erzeugt werden. Daf&uuml;r soll ab 2032 ein sogenannter Kapazit&auml;tsmarkt entstehen. Das hei&szlig;t, Kraftwerksbetreiber werden daf&uuml;r bezahlt, dass sie Kapazit&auml;ten vorhalten, die gerade nicht gebraucht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/energie\/eu-milliarden-gaskraftwerke-deutschland-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Klimakrise, die wir geflissentlich ignorieren<\/strong><br>\nVon Kyoto bis Paris, von einer COP zur n&auml;chsten wei&szlig; die Welt seit Jahrzehnten um den Ernst der Klimakrise. Und trotzdem leben wir weiter, als st&uuml;nde uns ein anderer Planet zur Verf&uuml;gung. Regierungen und gro&szlig;e Wirtschaftsinteressen tragen eine enorme Verantwortung, aber auch wir B&uuml;rger:innen k&ouml;nnen Entscheidungen treffen, uns beteiligen und Ver&auml;nderungen einfordern. Wir k&ouml;nnen nicht l&auml;nger behaupten, wir h&auml;tten es nicht gewusst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/09\/die-klimakrise-die-wir-geflissentlich-ignorieren\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundeswirtschaftsministerium will Kohlekraftwerke st&auml;rker nutzen<\/strong><br>\nObwohl es eine ineffiziente Form der Energiegewinnung ist, will das Bundeswirtschaftsministerium den Einsatz alter Kohlekraftwerke pr&uuml;fen. Grund ist der hohe Strompreis.<br>\nDas Bundeswirtschaftsministerium will wegen der hohen Strompreise eine st&auml;rkere Nutzung der deutschen Kohlekraftwerke pr&uuml;fen. Dabei geht es Ministeriumsangaben zufolge um die deutschen Kohlerkraftwerke, welche aktuell als Reserve dienen und nur bei Stromknappheit eingesetzt werden. Regierungssprecher Stefan Kornelius relativierte die Option einer baldigen Nutzung der Reservekraftwerke: &raquo;Diese Frage stellt sich momentan nicht&laquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-08\/kohlekraftwerke-reserve-strompreise-bundeswirtschaftsministerium-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Netzbetreiber planen an der Realit&auml;t vorbei<\/strong><br>\nDie Annahmen zur Entwicklung der Stromerzeugung, Speicherung und des k&uuml;nftigen Verbrauchs gehen an der Realit&auml;t vorbei. Es drohen Fehlplanungen.<br>\nDie Bundesnetzagentur hat den Szenariorahmen der vier deutschen &Uuml;bertragungsnetzbetreiber ver&ouml;ffentlicht. Auch wenn diese Prognosen noch &ouml;ffentlich diskutiert werden sollen, offenbaren sie erstaunliche Schw&auml;chen und ein erhebliches Ma&szlig; an Realit&auml;tsverweigerung.<br>\nDas zeigt sich vor allem an zwei Statistiken zum Ausbau von Rechenzentren und Gro&szlig;batterien. Demnach liegen bereits gemeldete Projektplanungen im Bereich von 400 Terawattstunden (TWh) f&uuml;r den Zubau von Rechenzentren vor. Bei Gro&szlig;batteriespeichern sind 200 TWh angemeldet.<br>\nIn den Szenarien f&uuml;r das Jahr 2045 wird von einem Stromverbrauch deutscher Rechenzentren im Bereich von 100 TWh ausgegangen, ein Viertel der aktuellen Projektank&uuml;ndigungen. Gro&szlig;batteriespeicher sollen bis dahin 100 TWh einspeisen, halb so viel wie derzeit angemeldet. Eine Erkl&auml;rung gibt es nicht, weshalb bereits jetzt vorliegende Projektanmeldungen &uuml;ber der Annahme f&uuml;r 2045 liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/deutschland-2045-netzbetreiber-planen-an-der-realitaet-vorbei-2609-212505.html\">Golem<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie sicher ist das Recht in Deutschland?<\/strong><br>\nDas Recht und die Rechtssprechung wandeln sich sp&uuml;rbar von einem lange gesch&uuml;tzten juristischen Gut zu einer Ware in einem zunehmend ungesch&uuml;tzten, nicht mehr definierten Rahmen. Den nach wie vor verbal geltenden, wohlklingenden Gesetzen mit ihren Paragraphen und Artikeln steht zunehmend eine Parallelwelt gegen&uuml;ber von auf dem &uuml;blichen Rechtsweg nicht angreifbaren und teils den &bdquo;alten Gesetzen&ldquo; widersprechenden neuen Gesetzen, nicht hinterfragbaren Absprachen, ungeschriebenen Regeln und Auslegungen nach dem Prinzip des vorauseilenden Gehorsams und politischer Gef&auml;lligkeiten. Ja, wir sprechen von der Bundesrepublik Deutschland des Jahres 2026. Der nachfolgende Artikel beschreibt einen Teil dieser Welt, die die Politik offensichtlich mit aller ihr zur Verf&uuml;gung stehenden Macht im Schatten, im Ungef&auml;hren halten will. Dieses &bdquo;Primat der Politik&ldquo; &uuml;ber das Recht hat weitreichende Folgen: f&uuml;r die Wirtschaft, f&uuml;r die Gesellschaft, f&uuml;r die sanktionierten Personen ohne die M&ouml;glichkeit eines Rechtsweges. Recht nach Gutsherrenart a la EU. Im Folgenden eine Betrachtung zur Rechts-&ldquo;Sicherheit&ldquo; in der Bundesrepublik Deutschland mit einem sehr pers&ouml;nlichen Einblick in die Welt eines v&ouml;llig willk&uuml;rlich Betroffenen dieses Wahnsinns.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/deutschland\/wie-sicher-ist-das-recht-in-deutschland\">Seniora.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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