{"id":155714,"date":"2026-09-03T10:00:50","date_gmt":"2026-09-03T08:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155714"},"modified":"2026-09-03T10:42:16","modified_gmt":"2026-09-03T08:42:16","slug":"vom-spatenstich-zum-milliardengrab-organisierte-geldverschwendung-im-rahmen-der-berliner-schulbau-offensive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155714","title":{"rendered":"Vom Spatenstich zum Milliardengrab \u2013 Organisierte Geldverschwendung im Rahmen der Berliner Schulbau-Offensive"},"content":{"rendered":"<p>Wo bunte B&auml;nder durchgeschnitten werden, ist Politprominenz nicht weit. Das gilt besonders in Wahlkampfzeiten. In Berlin wird der Neubau des Heinrich-Hertz-Gymnasiums hinter dem Ostbahnhof gleich zwei Mal feierlich er&ouml;ffnet, am 2. und 4. September Es ist zu erwarten, dass mit Eigenlob nicht gegeizt wird: &bdquo;Seht her, was wir geschafft haben! Schon wieder ein neues Gymnasium!&ldquo; Tats&auml;chlich ist der Schulneubau Teil eines Gro&szlig;vorhabens, das Unverstand mit Fehlplanung verbindet und zu Verz&ouml;gerung und nahezu ma&szlig;loser Geldverschwendung f&uuml;hrt. Das organisierte Versagen toppt m&uuml;helos die Kostensteigerungen und Verz&ouml;gerungen des Berliner Pannenflughafens BER. Wie es zu dieser Katastrophe kam, berichtet <strong>Carl Wa&szlig;muth<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDer Anfang des Desasters reicht zehn Jahre zur&uuml;ck: Auch damals war in Berlin Wahlkampf. Der Zustand der Schulen spielte dabei eine gro&szlig;e Rolle: Michael M&uuml;ller versprach auf dem SPD-Parteitag, als Regierender B&uuml;rgermeister alle Schulen zu sanieren, die Delegierten feierten ihn mit stehenden Ovationen. Die Berliner Linkspartei hatte passenderweise schon einen Vorschlag ausgearbeitet, wie dazu die Schuldenbremse umgangen werden k&ouml;nnte: mit der Auslagerung des Schulbaus in eine externe GmbH. Rot-Rot-Gr&uuml;n erhielt eine Mehrheit und rief die Berliner Schulbau-Offensive (BSO) aus. Sie beinhaltete mehr als nur Sanierungen &ndash; Berlin hatte 20 Jahre lang keine Schule mehr neu gebaut, ja sogar viele Schulen verkauft oder abgerissen. Und nun stiegen die Sch&uuml;lerzahlen. Die Schulbau-Offensive sollte daher zum gr&ouml;&szlig;tem Investitionsprojekt von Berlin werden.<\/p><p>So weit, so gut &ndash; w&auml;re da nicht die Versessenheit gewesen, einen Teil des Vorhabens formell zu privatisieren. Ausgew&auml;hlt wurde die landeseigene, aber privatrechtliche Wohnungsbaugesellschaft Howoge. Die Howoge hatte zuvor weder jemals eine Schule gebaut noch ein Schulgeb&auml;ude saniert. Nun sollte sie in kurzer Zeit 28 Schulen neu bauen und zw&ouml;lf komplexe Schulsanierungen &uuml;bernehmen. Bezogen auf den Schulneubau bekam sie damit mehr als ein Drittel des Mega-Investitionsvorhabens &uuml;bertragen.<\/p><p><strong>Scheitern mit Ansage<\/strong><\/p><p>Gegen den Privatisierungsteil der BSO wurde unmittelbar nach seiner Ausrufung eine Volksinitiative gegr&uuml;ndet, das war 2018. Unter der Schirmherrschaft der B&uuml;rgerinitiative &bdquo;Gemeingut&ldquo; erk&auml;mpften sich die Aktiven durch Unterschriftensammlungen eine &ouml;ffentliche Anh&ouml;rung im Abgeordnetenhaus. Dort warnten sie die Abgeordneten und den Senat vor enormen Kostensteigerungen, erheblichen Verz&ouml;gerungen und vor negativen Auswirkungen auf den Schulbetrieb. Die <em>NachDenkSeiten<\/em> berichteten im Weiteren mehrfach &uuml;ber die enorme Privatisierung, so etwa <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44122\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46831\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54195\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55337\">hier<\/a>. Die geballte Kritik und tausende Emails aufgebrachter Menschen f&uuml;hrten dazu, dass die Bezirke den zugeh&ouml;rigen Rahmenvertrag nicht mehr unterschreiben wollten. Im Rahmenvertrag war festgehalten, dass die Bezirke &uuml;ber Mietvertr&auml;ge alle anfallenden Kosten &uuml;bernehmen sollten, egal in welcher H&ouml;he, und das bis zu 37 Jahre lang. Nachdem jedoch eilig noch ein Zusatzpassus eingef&uuml;gt wurde, gem&auml;&szlig; dem Berlin wiederum die nach oben offenen Mietkosten tragen w&uuml;rde, unterschrieben die Bezirke doch.<\/p><p><strong>Verwaltung &uuml;berfordert? Schuldenbremse umgehen!<\/strong><\/p><p>F&uuml;r die Einbindung der Howoge in den Schulbau wurden im Wesentlichen zwei Argumente vorgebracht. Argument eins lautete, die Verwaltung w&auml;re &uuml;berfordert. Tats&auml;chlich haben sich die ausf&uuml;hrenden Ebenen der &ouml;ffentlichen Hand im Schulbau als enorm leistungsf&auml;hig erwiesen, besonders die Bezirke. Wer den Staat gern als unf&auml;hig bezeichnet, sollte jetzt aufpassen: In den zehn Jahren seit Start der BSO bauten die Bezirke mit Hilfe der Landesbauverwaltung 32 neue Schulen und 119 Erweiterungsbauten. Die als externe GmbH ausgew&auml;hlte Wohnungsbaugesellschaft Howoge kam im selben Zeitraum auf neun Schulen und keinen Erweiterungsbau. Saniert hat die Howoge genau eine Schule, die Bezirke &uuml;ber 50.<\/p><p>Das zweite Argument lautet folgenderma&szlig;en: F&uuml;r die BSO w&auml;re nicht genug Geld im regul&auml;ren Haushalt, man m&uuml;sse die Schuldenbremse umgehen. Tats&auml;chlich hatte Berlin in den Anfangsjahren der BSO aufgrund guter Konjunktur aus Steuereinnahmen &uuml;bersch&uuml;ssiges Geld. Aber statt es in den Schulbau zu stecken, tilgte der damalige Finanzsenator Matthias Kollatz 2,8 Milliarden Euro Landesschulden. In Zeiten von Nullzinsen war das eine fiskalpolitische Wahnsinnstat. Die Schulden im Howoge-Schattenhaushalt belaufen sich auf 5,6 Milliarden Euro und kosten circa vier Prozent Zinsen. F&uuml;r den bezirklichen Schulbau mussten hingegen keine Schulden aufgenommen werden. Der <a href=\"https:\/\/www.parlament-berlin.de\/ados\/18\/IIIPlen\/vorgang\/d18-0424.pdf\">Rechnungshof kritisierte entsprechend schon 2017<\/a>, dass ein Verweis darauf, dass die Schuldenbremse nur mit einer Aufgabenerledigung au&szlig;erhalb des Landeshaushalts eingehalten werden k&ouml;nne, &bdquo;sachfremd&ldquo; sei.<\/p><p><strong>Die schlimmsten Szenarien &uuml;bertroffen<\/strong><\/p><p>Was auf die Schulbau-Auslagerung an die Howoge folgte, &uuml;bertraf letztlich sogar die Szenarien der Volksinitiative: Die Howoge sollte anfangs Schulbau im Volumen von einer Milliarde Euro &uuml;bernehmen. W&auml;hrend die Bezirke flei&szlig;ig und zu unterdurchschnittlichen Kosten bauten, baute die Howoge nur z&ouml;gerlich und verursachte dennoch eine wahre Kostenexplosion. F&uuml;r Schulsanierungen erwartete sie 2019 Kosten von 160 Millionen Euro, 2026 prognostizierte sie schon Sanierungskosten von mehr als einer Milliarde &ndash; fast siebenmal mehr. Inklusive Schulneubau erwartete der Senat bereits 2023 nicht mehr nur eine Milliarde Euro an Kosten durch die Howoge, <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Fragekatalog-an-den-Berliner-Senat_2023_09_017.pdf\">sondern 11,7 Milliarden<\/a>. Dabei war der beauftragte Umfang sogar kleiner geworden. Mehr als die H&auml;lfte der Kosten f&auml;llt dabei f&uuml;r die Zinsen der Schattenkredite an, die laut Senat 6,1 Milliarden Euro ausmachen sollen.<\/p><p>Die Mahner der Volksinitiative waren nicht die einzigen. Der Landesrechnungshof kritisierte bereits 2020: &bdquo;Die Kosten der mit dem Programm [der BSO] insgesamt geplanten Ma&szlig;nahmen betragen aktuell mehr als elf Milliarden Euro und haben sich damit bereits jetzt verdoppelt.&ldquo; Im Weiteren wurde bem&auml;ngelt, dass der Senat keine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur Einbindung der Howoge durchgef&uuml;hrt habe, vielmehr seien alternative L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten &uuml;berhaupt nicht gepr&uuml;ft worden. Laut <em>NachDenkSeiten<\/em> war das Modell eine teure <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66803\">Verpf&auml;ndung von Berlins Lehranstalten<\/a>.<\/p><p>Wie absurd teuer die Howoge Schulen plant, finanziert und baut, l&auml;sst sich auch an den sp&auml;teren Mietkosten ablesen. Schulbau und Wohnungsbau werden gemeinhin hinsichtlich der Baukosten demselben Segment zugeordnet &ndash; so verf&auml;hrt &uuml;brigens auch der Berliner Senat, wie aus einer <a href=\"https:\/\/pardok.parlament-berlin.de\/starweb\/adis\/citat\/VT\/19\/SchrAnfr\/S19-18331.pdf\">Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Dr. King (BSW)<\/a> hervorgeht. Die meisten w&auml;ren &uuml;berfragt, wie viel Miete eine Schule pro Quadratmeter kosten sollte. Mit der Antwort ist klar: so viel wie eine Wohnung. Viele Menschen kennen die Quadratmeterpreise gut, 5,00 Euro pro Quadratmeter ist (mittlerweile) g&uuml;nstig, 15,00 Euro pro Quadratmeter ist teuer. Das von der Howoge sanierte Schadow-Gymnasium soll eine Million Euro Miete pro Monat kosten, das sind etwa 82,00 Euro pro Quadratmeter. Noch Fragen?<\/p><p><strong>Das Management der Howoge und deren Freunde <\/strong><\/p><p>Angesprochen auf die erheblichen Mehrkosten, lautet eine g&auml;ngige Antwort: Die Howoge w&uuml;rde ja an der BSO nichts verdienen. Tats&auml;chlich wurden jedoch im Rahmenvertrag umfangreiche Verg&uuml;tungen f&uuml;r die Howoge vereinbart, die zus&auml;tzlich anfallen. Die Howoge bekam gleichzeitig im gesamten Vertragswerk keinerlei Anreiz, g&uuml;nstig zu bauen. Sie darf gem&auml;&szlig; Rahmenvertrag alle Kosten einfach den Bezirken auf die Miete aufschlagen &ndash; zuz&uuml;glich der Prozente f&uuml;r ihre Transaktionskosten. H&ouml;here Baukosten verschaffen der Howoge damit h&ouml;here Einnahmen.<\/p><p>F&uuml;r die Erstellung der Entwurfsplanung und die Durchf&uuml;hrung von Partizipation sollen 90 bis 150 Millionen Euro an die Howoge gezahlt werden. Dazu kommen Leistungen f&uuml;r Projektentwicklung von 265 Millionen Euro, eine sogenannte Asset-Managementgeb&uuml;hr von 392 Millionen Euro und baulicher Unterhalt in den ersten f&uuml;nf Jahren der neu gebauten bzw. neu sanierten Schulen von 106 Millionen Euro. Zus&auml;tzlich zu erwarten ist zudem eine heute noch unbekannte Summe, die von den Bezirken f&uuml;r die Abl&ouml;se der Bauten nach Auslaufen der Erbpachtvertr&auml;ge an die Howoge gezahlt werden muss. &Uuml;ber die gesamte Laufzeit von 37 Jahren kommen dabei mindestens 850 bis 900 Millionen Euro an Transaktionskosten zusammen &ndash; Kosten, die bei bezirklichem Schulbau niemals anfallen w&uuml;rden.<\/p><p>Auch wenn die Howoge eine landeseigene Gesellschaft ist: Ihr fast eine Milliarde Euro an &uuml;berfl&uuml;ssigen Transaktionskosten zuzuschachern, ist unverantwortlich und ein Anreiz f&uuml;r Korruption und Misswirtschaft. Das zugeh&ouml;rige Management k&ouml;nnte sich der Privatwirtschaft mehr verbunden f&uuml;hlen als der &ouml;ffentlichen Hand. Die Howoge-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Stefanie Frensch, die 2018 den Rahmenvertrag mit Berlin ausgehandelt hatte, wechselte kurz danach in die private Immobilienwirtschaft Berlins. Zur Howoge gekommen war sie vom Beratungskonzern Ernst&amp;Young. F&uuml;r Frensch kam Ulrich Schiller von der Vonovia. Im April dieses Jahres ging Schiller wieder (&bdquo;Ich habe Lust auf die freie Wirtschaft.&rdquo;). Auf Schiller folgte Inga Stein-Barthelmes, die zuvor bei Partnerschaften Deutschland und beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie gearbeitet hatte &ndash; beides Lobbyverb&auml;nde f&uuml;r sogenannte &ouml;ffentlich-private Partnerschaften, einer Privatisierungsform, die vor allem der Bauindustrie n&uuml;tzt. Statt dem Filz ein Ende zu setzen, m&ouml;chte der aktuelle Senat das Privatisierungsmodell aus dem Schulbau zum Vorbild nehmen f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150445\">Sanierung von Berlins maroden Universit&auml;tsgeb&auml;uden<\/a>.<\/p><p><strong>Langsamer statt schneller<\/strong><\/p><p>Es ging durch die Einbindung der Howoge auch nicht schneller. Vielmehr plante und baute die Howoge die ersten Jahre gar nichts. Stattdessen besch&auml;ftigte sie viele Anw&auml;lte, denn es sollten mit Berlin sage und schreibe 120 Vertr&auml;ge ausgehandelt werden. Die prognostizierten Er&ouml;ffnungstermine ihrer Schulbauten schoben sich immer weiter nach hinten: Im sogenannten Schulmonitoring nannte die Howoge Fertigungstermine f&uuml;r ihre Schulsanierungen zwischen 2024 und 2027. Die Termine waren aber unverbindlich und wurden von Jahr zu Jahr nach hinten geschoben, inzwischen liegen sie im Mittel bei 2034, im Fall der Wilma-Rudolph-Schule sogar im Jahr 2040. Das w&auml;re dann 24 Jahre nach Ausrufung der Schulbau-&bdquo;Offensive&ldquo;.<\/p><p>W&auml;hrend die Kostenexplosion durch die Howoge f&uuml;r die Menschen abstrakt bleibt und nicht mit den zahlreichen Leistungsk&uuml;rzungen im Bereich von Sozialem und Kultur in Verbindung gebracht wird, sind die Verz&ouml;gerungen deutlich sp&uuml;rbar. Grundschulen wurden von den Bezirken gebaut, dort wurde der Schulplatzbedarf knapp erf&uuml;llt. Inzwischen sinkt in diesem Bereich die Auslastung sogar wieder, und es wird wieder abgerissen: Gem&auml;&szlig; einer bezirksinternen Liste von Neuk&ouml;lln sollen dort an mehreren Schulen &auml;ltere Bestandsgeb&auml;ude abgerissen werden. In Kreuzberg droht der beliebten Reinhardswald-Grundschule der Abriss, obwohl Eltern und Lehrerschaft Widerstand leisten.<\/p><p>Der Bereich der weiterf&uuml;hrenden Schulen war der Howoge zugewiesen worden. Damit hatte man der Wohnungsbaugesellschaft etwas mehr Zeit einger&auml;umt. Die hat sie offenbar nicht genutzt &ndash; in den kommenden drei bis vier Jahren steht vielen Berliner Bezirken bei den Oberschulpl&auml;tzen eine erhebliche Unterversorgung bevor. Danach sinken die Sch&uuml;lerzahlen wieder, aber aktuell ist die Not oft gro&szlig;: Einige Schul&auml;mter bestellen ab dem Tag der Aussendung der Bescheide f&uuml;r ihre Eing&auml;nge einen Wachschutz, und trotzdem kam es mehrfach dazu, dass sich aufgebrachte Eltern Zugang verschafften und die Angestellten wegen erhaltener Ablehnungen konfrontierten.<\/p><p><strong>Bauen f&uuml;r den Leerstand<\/strong><\/p><p>Der Neubau des Heinrich-Hertz-Gymnasiums birgt einen eigenen tragischen Skandal: Das bisher genutzte Geb&auml;ude, ein sch&ouml;ner Altbau, sollte f&uuml;r eine neue Grundschule zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Daf&uuml;r besteht nun, nach vielen Jahren Planungs- und Bauzeit, kein Bedarf mehr &ndash; das Geb&auml;ude wird leer stehen. Als &bdquo;Reserve&ldquo;, argumentiert der Bezirk. Der Verein Gemeingut fordert, alle Schulbauvertr&auml;ge mit der Howoge umgehend zu k&uuml;ndigen, und <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/petition-schulbau-klappt-aber-nicht-mit-der-howoge\">sammelt daf&uuml;r Unterschriften<\/a>. Noch w&auml;re nicht alles Geld verloren. F&uuml;r die derzeitige Phase der Unterversorgung im Bereich der weiterf&uuml;hrenden Schulen sollen lieber bestehende Grundschulgeb&auml;ude genutzt werden, statt weiter zu exorbitanten Kosten neu zu bauen und parallel dazu an anderer Stelle abzurei&szlig;en. Dem ist nichts hinzuzuf&uuml;gen.<\/p><p><em>&Uuml;ber den Autor: <strong>Carl Wa&szlig;muth<\/strong> ist Bauingenieur und Autor sowie Vorstand und Sprecher von &bdquo;Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand&ldquo;. Als Vertrauensperson der Volksinitiative &bdquo;Unsere Schulen&ldquo; wurde er im Abgeordnetenhaus zum Thema Schulbau angeh&ouml;rt. Zur Berliner Schulbauoffensive hat er mehrere Studien verfasst.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Wortformer.de mit ChatPGT erweitert<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo bunte B&auml;nder durchgeschnitten werden, ist Politprominenz nicht weit. Das gilt besonders in Wahlkampfzeiten. In Berlin wird der Neubau des Heinrich-Hertz-Gymnasiums hinter dem Ostbahnhof gleich zwei Mal feierlich er&ouml;ffnet, am 2. und 4. September Es ist zu erwarten, dass mit Eigenlob nicht gegeizt wird: &bdquo;Seht her, was wir geschafft haben! Schon wieder ein neues Gymnasium!&ldquo;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155714\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":155716,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[127,144],"tags":[1845,1435,1192,2052,694,847,1347],"class_list":["post-155714","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-private-public-partnership","tag-bauwirtschaft","tag-buergerinitiative","tag-berlin","tag-investitionen","tag-milliardengrab","tag-rechnungshof","tag-wahlkampf"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/9313deaa-176f-44ca-9f3e-2a87c24f5599.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=155714"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155714\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":155721,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155714\/revisions\/155721"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/155716"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=155714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=155714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=155714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}