{"id":155825,"date":"2026-09-05T14:00:44","date_gmt":"2026-09-05T12:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155825"},"modified":"2026-09-04T18:26:44","modified_gmt":"2026-09-04T16:26:44","slug":"wahlkampf-hoehepunkt-in-sachsen-anhalt-mit-wirkung-bundesweit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155825","title":{"rendered":"Wahlkampf-H\u00f6hepunkt in Sachsen-Anhalt \u2013 mit Wirkung bundesweit"},"content":{"rendered":"<p>Das Festival der Meinungsfreiheit stand unter keinem guten Stern. 60 Prozent Regenwahrscheinlichkeit, und das f&uuml;r ein ganzt&auml;giges Open-Air-Programm von 11 bis 19:30 Uhr &ndash; noch dazu zum H&ouml;hepunkt des Wahlkampfes zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Ein Programm fast durchg&auml;ngig im Halbstundentakt. Was kann da Substanzielles geboten werden f&uuml;r einen politischen Ur-Kiesel der Siebzigerjahre, zudem &ndash; heute &ndash; aus dem fernen Schleswig-Holstein? Es kam erstens anders und zweitens als ich dachte. Ein Erfahrungsbericht von <strong>Udo Fr&ouml;hlich<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nIch bin nach zwei Jahren, sagen wir mal gutm&uuml;tig &bdquo;Reifezeit&ldquo;, seit Ende Februar dieses Jahres Mitglied beim BSW. Die Aussicht in Magdeburg, mir bei Regen Wahlkampfreden anzuh&ouml;ren, hatte mich nicht gereizt. Zu bedenken war ja die lange Anreise aus Bad Segeberg in Schleswig-Holstein. Allein der Solidarit&auml;t wegen? Damit die H&uuml;tte voll wird?<\/p><p>Was mich dann doch dazu brachte, zusammen mit meiner Frau gen Magdeburg zu reisen, das waren die Gelegenheiten. Schlie&szlig;lich g&auml;be es etliche Referenten live zu erleben. Sie galt es zu kontaktieren, als potenzielle Referenten f&uuml;r meine eigentliche ehrenamtliche Leidenschaft. Schlie&szlig;lich organisiere ich von Anbeginn an NachDenkSeiten-Gespr&auml;chskreise, zuerst f&uuml;r ganz Schleswig-Holstein, dann in Hamburg und S&uuml;dholstein, aktuell nur noch rund um Bad Segeberg. Au&szlig;erdem &ndash; wir waren bisher noch nicht in Magdeburg.<\/p><p>Dazu kamen Interessenten f&uuml;r eine Gespr&auml;chskreis-Neugr&uuml;ndung im Raum Erfurt, die zwecks Erfahrungsaustauschs mit mir ins Gespr&auml;ch kommen wollten. Sie hatten von mir als Organisator der bisherigen Bundestreffen der NDS-Gespr&auml;chskreise gelesen und waren mit Caravan zum Festival angereist. Markus, Anita und Sohn Elias, f&uuml;nf Jahre. Er war mit Sicherheit der j&uuml;ngste Festivalbesucher am Sonntag und &ndash; so viel sei jetzt schon best&auml;tigt &ndash; wie eigentlich alle ganzt&auml;gig bester Laune.<\/p><p>Au&szlig;erdem ergab sich die Gelegenheit, in Magdeburg einen Journalisten zu treffen, der Tage zuvor einen Artikel zur Strategie des BSW beim <em>Overton Magazin<\/em> ver&ouml;ffentlicht hatte. Eine Debatte zum Thema halte ich nach den Wirren um Th&uuml;ringen und Brandenburg im BSW lange schon f&uuml;r &uuml;berf&auml;llig. Und wenn der Autor im Hamburger Umfeld lebt, dann hat er es gegebenenfalls zu einer Live-Debatte in Schleswig-Holstein nicht weit. Reisekosten senkend, an so etwas muss man denken, wenn es ehrenamtlich zugeht.<\/p><p>Beide Gespr&auml;che konnte ich bereits am Tag vor dem Festival in Au&szlig;enbereichen zweier Caf&eacute;s der Magdeburger Innenstadt f&uuml;hren. Beim abendlichen &bdquo;Strategiegespr&auml;ch&ldquo; stie&szlig;en noch BSWler aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachen dazu, was zwecks Fortsetzung des l&auml;nder&uuml;bergreifenden Dialogs beinahe zur Gr&uuml;ndung einer &bdquo;AG Flair&ldquo; gef&uuml;hrt h&auml;tte. &bdquo;Flair&ldquo;, weil das Caf&eacute; so hei&szlig;t und &bdquo;Magdeburger Kreis&ldquo; seitens der SPD bereits negativ besetzt ist, Zwinkersmiley.<\/p><p>Von wegen Regen ist angesagt: gut 22 Grad selbst zu abendlicher Stunde. F&uuml;r mich jedenfalls hatte sich die Reise 15 Stunden vor Beginn des Festivals bereits gelohnt. Ich f&uuml;hlte mich jetzt schon wie das tapfere Schneiderlein &ndash; mit einer Reise gleich mehrere Anliegen erledigt.<\/p><p>Am Sonntag dann &ndash; ohne angemeldet zu sein &ndash; vom elbenahen Parkplatz zu Fu&szlig; hinauf zur Feste Mark: fr&uuml;her eine ehemalige &bdquo;Defensivkaserne&ldquo; der Festung Magdeburg. &bdquo;Defensiv&ldquo; klingt schon ganz gut, ein &bdquo;Zentrum f&uuml;r Kulturveranstaltungen&ldquo; klingt aber heute noch besser. So wird die Anlage samt fast komplettem Ringgem&auml;uer heute genutzt. Und was f&uuml;r eine eindrucksvolle Atmosph&auml;re vermittelt diese Anlage mit modernen B&uuml;hnen und einem textilen Regenschirm, wahlweise Sonnendach, von 30 Metern Durchmesser. So umringt und beh&uuml;tet, waren alle Voraussetzungen f&uuml;r eine eindrucksvolle Veranstaltung gegeben.<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"100%\" height=\"auto\" style=\"aspect-ratio: 16 \/ 9\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/vFJGUQYpCxs?si=rFW4M-1gIIdSs70t\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><br>\n<em>BSW-Festival der Meinungsfreiheit in Magdeburg: Alle Podiumsgespr&auml;che und Vortr&auml;ge im Re-Live!<\/em><\/p><p>&bdquo;Beim Gongschlag war es ungef&auml;hr elf Uhr&ldquo; und die Chose begann. Ausgestattet mit dem Teilnehmer-Armb&auml;ndchen ohne wirkliche Berechtigungen und einigem Info-Material, stiegen wir vom kontrollierten Zugang hinab in die Politarena. Im Blickfeld eine alles dominierende gro&szlig;e B&uuml;hne, auf die hin etwa 1.500 St&uuml;hle ausgerichtet waren &ndash; und nur noch wenige St&uuml;hle davon frei. Rundherum Versorgungs-, B&uuml;cher und BSW-St&auml;nde, an denen sich Hunderte ebenso aufhielten wie auf der Liegewiese, halb Hangwiese, halb Sandstrand.<\/p><p>Was sich danach mit einem Dutzend Akte, neudeutsch Panels, auf der B&uuml;hne entfaltete, das war respektabel und strafte meine Sorge um Wahlkampf-Rhetorik L&uuml;gen. Zwar erinnerten die beiden Spitzenkandidaten f&uuml;r die Landtagswahl, Dr. Claudia Wittig und Thomas Schulze, bei ihren Zwischenmoderationen an den schweren Urnengang am kommenden Sonntag, ohne extra darauf hinweisen zu m&uuml;ssen. Sie moderierten launig und voller Zuversicht, jedenfalls wirkten sie so auf mich.<\/p><p>Doch gleich mit dem ersten &bdquo;Panel&ldquo; wurde es ernst. Die Corona-Politik wurde mit Paul Schreyer, Bastian Barucker und Tom Lausen souver&auml;n und beschlagen auseinandergenommen. Von diesem Moment an war klar: Hier geht es heute nicht um Slogans, es geht um Klartext.<\/p><p>Mit Ausz&uuml;gen aus ihrem Programm &bdquo;Testzentrum&ldquo; sorgten Autorin Christine Prayon und Schauspielkollegin Felicia Binger f&uuml;r kabarettistische Entspannung. Vor allem Prayons gekonnte Parodie des Ex-Ministers &sbquo;Klabauterbach&lsquo; begeisterte das Publikum. F&uuml;r meine Frau und mich war es ein Wiedersehen, weil beide auf der Hamburger B&uuml;hne des Rudolf-Steiner-Hauses im Dezember 2024 G&auml;ste des NDS-Gespr&auml;chskreises waren, zugleich der letzten von mir verantworteten GK-Veranstaltung in Hamburg. Sp&auml;ter waren sie G&auml;ste der NDS beim Pleisweiler Gespr&auml;ch.<\/p><p>Das Publikum erwies sich als &auml;u&szlig;erst aufmerksam und bereit f&uuml;r einiges mehr. Vor der Mittagspause res&uuml;mierte mit gewohnt launigen, aber gleichwohl pr&auml;zisen Darlegungen Prof. Stefan Homburg seine pers&ouml;nlichen Erfahrungen von &bdquo;Zensur und politischer Verfolgung&ldquo;.<\/p><p>Im Nachhinein bin ich noch immer angetan von der Art und Weise, wie nach Homburg auch der K&uuml;nstler Simon Rosenthal und der Galerist Steffen Peter ihr nicht minder brisantes Thema &bdquo;Justizterror gegen kritische Kunst&ldquo; pr&auml;sentierten. Nie r&uuml;ckw&auml;rts gerichtet Beschwerde f&uuml;hren, stets mit aufrechtem Gang und klarem Blick nach vorne. <\/p><p>Eine sehr ermutigende Veranstaltung, meinten meine Freunde aus Rostock, Hamburg, Bremerhaven und auch Frankfurt am Main, die ich in Magdeburg getroffen habe.<\/p><p>Es zeigte sich schon zur Halbzeit des Festivals, dass keineswegs die allerorten in der Republik thematisierte Angst vor Denunziation und Repression die Stimmung beherrschte, sondern ein selbstbewusstes &bdquo;Nicht mit uns!&ldquo; die vorherrschende Botschaft aus Magdeburg sein w&uuml;rde.<\/p><p>Souver&auml;n von Sevim Dagdelen moderiert, schlugen die Journalisten Norbert H&auml;ring und Aya Vel&aacute;zquez sowie der Anwalt Markus Haintz mit ihren Erfahrungen mit &bdquo;staatlich gelenkter Meinungsmache&ldquo; in dieselbe Kerbe. Waren es bei H&auml;ring seine Recherchen zu den mit Millionenbetr&auml;gen instrumentalisierten sogenannten NGOs (Nicht-Regierungsorganisationen), bei Vel&aacute;zquez die Informationen aus den geleakten RKI-Protokollen, so berichtete Haintz aus seiner anwaltlichen Erfahrung im Umgang mit Beh&ouml;rden. Es waren allesamt erschreckende Zustandsbeschreibungen.<\/p><p>Einen echten H&ouml;hepunkt erreichte die Aufmerksamkeit im Publikum, als Journalistin und Publizistin Gabriele Krone-Schmalz zum Thema &bdquo;Russland verstehen verboten?&ldquo; vortrug. Fast vierzig Minuten scharfe Analyse und am Ende stehender Applaus f&uuml;r die TV-Legende, die man trotz Dokus von ihr und &uuml;ber sie mit Rekordsehbeteiligung heute im TV schlicht versucht, vergessen zu machen.<\/p><p>Neugierig folgte das Publikum den Schilderungen zur perspektivischen Verarmung, beinahe Selbstgleichschaltung, deutscher Universit&auml;ten. Mit Ulrike Gu&eacute;rot und Patrik Baab war das &bdquo;Panel&ldquo; auch prominent besetzt. Das Publikum wei&szlig; offenkundig nicht nur um deren Rausw&uuml;rfe aus den Unis in Bonn (Gu&eacute;rot) sowie Berlin und Kiel (Baab), sondern versteht dies auch als Teil einer Art &bdquo;S&auml;uberung&ldquo;. Der Beifall des Publikums kann nur als herzliche Zuneigung zu diesen Gallionsfiguren der kritischen Seite dieser Republik gewertet werden, so mein Eindruck.<\/p><p>Nach Corona-Aufarbeitung, Justizbeobachtung, NGO-Enttarnung und Russland-verstehen-m&uuml;ssen stand das Meta-Thema Medien auf dem Programm. Noch immer &ndash; f&uuml;nf Stunden nach Beginn der Veranstaltung &ndash; war das Publikum konzentriert. Es lauschte Alexander Teskes Lesung aus seinem Buch &bdquo;Inside Tagesschau&ldquo;. Er traf mit seiner Textauswahl den Nerv der etwa 2.000 Zuh&ouml;rerinnen und Zuh&ouml;rer.<\/p><p>In einer von Michael L&uuml;ders knackig anmoderierten Runde menschelte es. Flavio von Witzlebens Schilderung der Kontok&uuml;ndigung durch seine Sparkasse zu einer Zeit, als seine Frau hochschwanger war, und just an seinem Geburtstag brachte jedem in der Feste Mark in diesem Moment unsere Verletzlichkeit nahe, wenn schier &uuml;berm&auml;chtige Organisationen unsere Existenzgrundlagen attackieren. Professor Michael Meyen mit n&uuml;chterner Analyse des Medienbetriebs und der &bdquo;Ostmatador&ldquo; &ndash; so schien mir der spontane Applaus bei schlichter Namensnennung zu belegen &ndash; Florian Warweg mit seinem schier unersch&uuml;tterlichen Optimismus in der Arena der Bundespressekonferenz wiesen Wege und machten Hoffnung, wenn diese auch nicht den &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien zugedacht waren. Immerhin h&auml;tten die L&auml;nder &ndash; so ein Wink mit dem Zaunpfahl &ndash; in Sachen Medienstaatsvertr&auml;gen das Sagen.<\/p><p>Den Schlussstein von Magdeburg &ndash; bevor Jens Fischer Rodrian im abschlie&szlig;enden Musikpart aufspielte &ndash; lieferten die Spitzenkandidatin Dr. Claudia Wittig, Schriftstellerin Daniela Dahn und Parteigr&uuml;nderin Sahra Wagenknecht. Ihre Frage, ob es eine &bdquo;Meinungsdiktatur 2.0&ldquo; gebe, f&uuml;hrte zu naheliegenden Vergleichen, ohne die es keine Erkenntnis gibt &ndash; auch die, dass Ostdeutsche ein scharfes Sensorium f&uuml;r autorit&auml;re Strukturen besitzen.<\/p><p>Der Tag endete mit einem fast leeren B&uuml;chertisch des Westend Verlags, einem weiterhin gut gelaunten Elias, der mir quer durch die Arena zuwinkte, einem Kopf voller guter Eindr&uuml;cke und dem Versprechen, mir die Aufzeichnung dieses Tages St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck noch einmal zu g&ouml;nnen.<\/p><p>F&uuml;r meine Frau und mich endete diese beeindruckende Reise nach Magdeburg mit der banalen Erkenntnis: Folge nie einem Vorurteil, sondern bleibe neugierig. Aus 60 Prozent Regenwahrscheinlichkeit wurden sonnig bis leicht bew&ouml;lkt und zwei warme Sp&auml;tsommertage. Aus schlichter Wahlwerbung wurde geballte Information, und aus einer Reise abseits des eigenen Bundeslandes wurde ein Wiedersehen mit zahlreichen Freunden aus BSW und <em>NachDenkSeiten<\/em>-Community. Meine Gespr&auml;chskreis-Gelbweste brachte Kontakte, die den NDS f&uuml;r ihre Arbeit danken wollten, was ich hiermit weitergebe. Und eine Leserin sprach mich an, um mich &uuml;ber die tags zuvor gestartete Campact-Kampagne u.a. gegen die <em>NachDenkSeiten<\/em> zu informieren. Die Community h&auml;lt zusammen.<\/p><p>Zum gem&uuml;tlichen Abendessen unter freiem Himmel beim Italiener trafen wir uns mit unserem Holsteiner Freund und YouTuber Harald Kaufmann, der den ganzen Tag &uuml;ber hinter seinen Kameras hin und her geflitzt war, um das Geschehen auf der B&uuml;hne zu dokumentieren. Nach 13 Stunden Aufbau, Filmerei und Abbau war er wirklich geschafft. F&uuml;r uns alle ging am Montag das kleine Abenteuer Magdeburg zu Ende mit einer Autofahrt &uuml;ber die D&ouml;rfer, per F&auml;hre &uuml;ber die Elbe, durch wunderbare Landschaften und unter dramatisch wolkenverhangenem Himmel zur&uuml;ck zu Winnetous Jagdgr&uuml;nden.<\/p><p>F&uuml;r das BSW wird sich erst am kommenden Sonntag zeigen, ob das Festival in Sachsen-Anhalt gewirkt hat oder ob die Wirkung noch unterwegs ist im restlichen Deutschland, von wo auch ein Gro&szlig;teil der G&auml;ste gekommen war.<\/p><p><small>Titelbild: Screenshot BSW via YouTube<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Festival der Meinungsfreiheit stand unter keinem guten Stern. 60 Prozent Regenwahrscheinlichkeit, und das f&uuml;r ein ganzt&auml;giges Open-Air-Programm von 11 bis 19:30 Uhr &ndash; noch dazu zum H&ouml;hepunkt des Wahlkampfes zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Ein Programm fast durchg&auml;ngig im Halbstundentakt. 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