{"id":155924,"date":"2026-09-07T09:17:10","date_gmt":"2026-09-07T07:17:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155924"},"modified":"2026-09-07T09:56:11","modified_gmt":"2026-09-07T07:56:11","slug":"wahlen-in-sachsen-anhalt-weiter-so-hat-sich-erledigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155924","title":{"rendered":"Wahlen in Sachsen-Anhalt: Weiter so hat sich erledigt"},"content":{"rendered":"<p>In den vergangenen Wochen konnte man mitunter den Eindruck gewinnen, dass in der &ndash; jedenfalls in der allgemeinen Wahrnehmung &ndash; eher unspektakul&auml;ren Region rund um die St&auml;dte Magdeburg, Halle, Dessau, Stendal und Wittenberg am Sonntag &uuml;ber das m&ouml;gliche Ende des politischen Gef&uuml;ges in der Bundesrepublik Deutschland entschieden werde, weil dort der Faschismus an der T&uuml;rschwelle stehe. Was nat&uuml;rlich Unfug ist, aber in der Tat hat die Wahl zu erheblichen Verwerfungen im Parteiengef&uuml;ge gef&uuml;hrt, deren Folgen f&uuml;r Sachsen-Anhalt, aber auch dar&uuml;ber hinaus noch nicht absehbar sind. Von <strong>Rainer Balcerowiak<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bildschirmfoto-2026-09-07-um-08.59.27.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bildschirmfoto-2026-09-07-um-08.59.27-1024x440.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"440\" class=\"size-large wp-image-155925\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bildschirmfoto-2026-09-07-um-08.59.27-1024x440.jpg 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bildschirmfoto-2026-09-07-um-08.59.27-300x129.jpg 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bildschirmfoto-2026-09-07-um-08.59.27-768x330.jpg 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bildschirmfoto-2026-09-07-um-08.59.27-1536x660.jpg 1536w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bildschirmfoto-2026-09-07-um-08.59.27-2048x880.jpg 2048w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bildschirmfoto-2026-09-07-um-08.59.27-1060x456.jpg 1060w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bildschirmfoto-2026-09-07-um-08.59.27-1140x490.jpg 1140w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bildschirmfoto-2026-09-07-um-08.59.27-570x245.jpg 570w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><br>\n<small>Quelle: tagesschau.de<\/small><\/p><p>Laut dem vorl&auml;ufigen amtlichen Wahlergebnis hat die AfD die Wahl zwar mit 43,8 Prozent deutlich gewonnen und damit ihren Stimmenanteil gegen&uuml;ber 2021 mehr als verdoppelt, aber mit 39 Sitzen die absolute Mehrheit im Landtag, der insgesamt 83 Mitglieder hat, knapp verpasst. Die CDU erzielte 17,2 Prozent und verlor damit &uuml;ber die H&auml;lfte ihres Stimmenanteils. Sie kommt auf 15 Sitze. Es folgen die SPD (9,3 Prozent), die Gr&uuml;nen (8,9 Prozent) und die Linke (8,6 Prozent) mit jeweils 8 Sitzen. Das BSW hat es nach einer stundenlangen H&auml;ngepartie mit 5,3 Prozent und 5 Sitzen ebenfalls in den Landtag geschafft. Die FDP ist dagegen mit 2,6 Prozent krachend gescheitert. Nach ersten Analysen hat die AfD vor allem von der deutlich gestiegenen Wahlbeteiligung (von 60,3 auf 77,8 Prozent) profitiert. Ihren fulminanten Wahlerfolg <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article413080064\/waehlerwanderung-sachsen-anhalt-wahl-2026-afd-cdu.html\">verdankt sie<\/a> in starkem Ma&szlig;e rund 170.000 bisherigen Nichtw&auml;hlern, dazu kamen Wechselw&auml;hler aus allen politischen Lagern, vor allem von der CDU (82.000).<\/p><p>F&uuml;r die CDU ist das Ergebnis ein Desaster, was auch Parteivertreter nach den ersten Hochrechnungen unumwunden einr&auml;umten. Unmittelbare Konsequenzen f&uuml;r die Bundespolitik sind derzeit noch nicht absehbar, aber die Diskussionen &uuml;ber den Bundeskanzler und Parteivorsitzenden Friedrich Merz werden gewaltig Fahrt aufnehmen. Auch Zweifel an seinem &bdquo;Reformkurs&ldquo; mehren sich, <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/08-35-Soeder-So-kann-es-nicht-weitergehen-id31274056.html\">selbst bei der CSU<\/a>. Die SPD ist zwar mit einem blauen Auge davongekommen, aber auch bei den Sozialdemokraten wird das Rumoren &uuml;ber politische Ausrichtung und F&uuml;hrungspersonal vernehmlicher werden. F&uuml;r die Linke bedeutet das Wahlergebnis eine Entt&auml;uschung. Gerechnet wurde mit Zugewinnen, doch heraus kamen Verluste und das schlechteste Wahlergebnis seit Gr&uuml;ndung des Bundeslandes 1990. M&ouml;glicherweise ist der vorauseilende Treueschwur f&uuml;r eine CDU-gef&uuml;hrte &bdquo;Weiter-so-Regierung&rdquo; bei vielen Stammw&auml;hlern nicht gut angekommen. &Uuml;berraschend gut abgeschnitten haben dagegen die Gr&uuml;nen, deren Wiedereinzug in den Landtag lange Zeit als fraglich galt. Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Gruene-und-SPD-nehmen-Hilfe-an-Kampagne-soll-AfD-Regierung-verhindern-id31194521.html\">profitierten<\/a> von einer Leihstimmenkampagne, mit der sichergestellt werden sollte, dass die AfD keine absolute Mehrheit erh&auml;lt, was bei einem Scheitern der Gr&uuml;nen m&ouml;glich gewesen w&auml;re. Erleichtert ist man auch beim BSW, das in den Umfragen der letzten Monate fast durchgehend bei 4 Prozent lag.<\/p><p>Jetzt beginnt die Stunde der Hinterzimmerstrategen, die aus dem Wahlergebnis eine irgendwie einigerma&szlig;en funktionsf&auml;hige Landesregierung f&uuml;r Sachsen-Anhalt zusammenschustern m&uuml;ssen. Mit der Wahl eines neuen Ministerpr&auml;sidenten kann man sich laut Landesverfassung aber Zeit lassen, denn Sven Schulze (CDU) und seine Regierung bleiben gesch&auml;ftsf&uuml;hrend im Amt, bis ein neuer Ministerpr&auml;sident gew&auml;hlt worden ist. Eine Frist daf&uuml;r, wann diese Wahl sp&auml;testens erfolgen muss, gibt es nicht.<\/p><p><strong>Sachsen-Anhalt: Ein Land im strukturellen Desaster<\/strong><\/p><p>Gew&auml;hlt wurde in einem Bundesland, in dem gerade mal knapp drei Prozent aller deutschen Wahlberechtigten leben. Dem Land geht es nicht sonderlich gut, die Einwohnerzahl sank seit 1990 um 26 Prozent &ndash; so stark wie in keinem anderen neuen Bundesland. Demografisch sieht das alles nicht gut aus: Der Altersdurchschnitt ist mit 48,6 Jahren der h&ouml;chste aller Bundesl&auml;nder, auff&auml;llig ist auch der extreme &bdquo;M&auml;nner&uuml;berschuss&ldquo; in der Altersgruppe der 18- bis 30-J&auml;hrigen. Das Steueraufkommen und das BIP pro Kopf liegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, bei den Durchschnittseinkommen teilt man sich den letzten Platz mit Mecklenburg-Vorpommern.<\/p><p>Spitzenpl&auml;tze belegt man dagegen beim Niedriglohnsektor, bei der Armutsquote und bei der Zahl der Schulabbrecher. Auch der Schwund bei den Arbeitspl&auml;tzen in der Industrie h&auml;lt ungebrochen an, von dem einst f&uuml;r die DDR mit zentraler Bedeutung entwickelten Chemiedreieck um Leuna, Buna und Bitterfeld und der Kohlef&ouml;rderung und -veredelung im Mansfelder Land ist nicht mehr allzu viel &uuml;briggeblieben, und der Strukturwandel verl&auml;uft holprig. Die soziale Infrastruktur ist &ndash; gelinde gesagt &ndash; ausbauf&auml;hig, gerade in zentralen Bereichen wie Gesundheitsversorgung, Schulen und &ouml;ffentliche Mobilit&auml;t. Womit Sachsen-Anhalt allerdings keineswegs allein dasteht.<\/p><p>Punkten kann das Land mit einigen Kulturleuchtt&uuml;rmen mit &uuml;berregionaler oder gar internationaler Bedeutung. Dazu geh&ouml;ren diverse Einrichtungen rund um die 1925 von Walter Gropius in Dessau etablierte Bauhaus-Schule f&uuml;r Gestaltung, sowie die regelm&auml;&szlig;igen Festivit&auml;ten zu Ehren von zwei aus diesem Bundesland stammenden Komponisten, die zu den bedeutendsten ihrer Zunft in der deutschen Musikgeschichte geh&ouml;ren: Georg Friedrich H&auml;ndel (Halle) und Kurt Weill (Dessau). Und nat&uuml;rlich ist die Schlosskirche in Wittenberg, an deren Portal der Reformator Martin Luther im Oktober 1517 seine 95 Thesen anschlug (was historisch umstritten ist), ein Wallfahrtsort f&uuml;r Protestanten aus aller Welt.<\/p><p>Doch darum ging es bei dieser Wahl nicht, und auch nicht um eine Entscheidungsschlacht zwischen &bdquo;liberaler Demokratie&ldquo; und Faschismus. Sondern schlicht darum, ob es der AfD erstmals gelingt, in einem Bundesland die absolute Mehrheit der Mandate zu erringen und eine Landesregierung zu f&uuml;hren. Im Wahlkampf ging es auch nicht in erster Linie um spezifisch landespolitische Themen, sondern um das &bdquo;gro&szlig;e Ganze&ldquo;. Der AfD ist es gelungen, den aufgestauten Frust und die stetig wachsende Wut auf die seit 35 Jahren herrschenden Parteien im Land und im Bund aufzusaugen und mit einfachen Erz&auml;hlungen zu f&uuml;ttern. Vor allem in Bezug auf illegale Zuwanderung und &bdquo;&Uuml;berfremdung&rdquo;, obwohl Sachsen-Anhalt einen im Bundesvergleich sehr geringen Anteil nichtdeutscher Einwohner hat. Als Turbo f&uuml;r den scheinbar unaufhaltsamen Aufstieg der AfD wirken zudem die geplanten massiven Einschnitte bei der sozialen Daseinsvorsorge seitens der Merz-Regierung. Und die aggressive antirussische Politik nebst s&uuml;ndteurer &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; sind in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern eh ziemlich unpopul&auml;r. Die teilweise skurrilen bis be&auml;ngstigenden Pl&auml;ne f&uuml;r die k&uuml;nftige Landespolitik d&uuml;rften die meisten AfD-W&auml;hler &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; nur am Rande interessiert haben.<\/p><p>Auf der anderen Seite stand bei der Wahl ein &bdquo;Brandmauer&ldquo;-Parteienblock, dessen einziges gemeinsames Wahlziel die Verhinderung einer AfD-Regierung war. Zu dem geh&ouml;rten nicht nur die drei Parteien der derzeitigen Regierungskoalition (CDU, SPD und FDP), sondern auch die Gr&uuml;nen und die LINKE, die stets signalisiert hat, k&uuml;nftig eine CDU-gef&uuml;hrte Minderheitsregierung unterst&uuml;tzen zu wollen, um die &bdquo;Demokratie&rdquo; gegen die AfD zu verteidigen. Was gar nicht so ungew&ouml;hnlich ist, denn in Th&uuml;ringen und Sachsen sind CDU-gef&uuml;hrte Minderheitsregierungen schon seit einiger Zeit auf Absprachen mit den Linken angewiesen.<\/p><p><strong>BSW hat eine Nische gefunden<\/strong><\/p><p>Das BSW positionierte sich angesichts dieses Blockgef&uuml;ges und einer m&ouml;glichen Rolle als Z&uuml;nglein an der Waage in einer sehr speziellen Nische. Die Partei schloss eine Unterst&uuml;tzung der Wiederwahl des amtierenden CDU-Ministerpr&auml;sidenten Sven Schulze kategorisch aus, und pl&auml;dierte f&uuml;r einen &bdquo;unabh&auml;ngigen&ldquo; Ministerpr&auml;sidenten, der mit einem &bdquo;Expertenkabinett&rdquo; und wechselnden Mehrheiten unter Einbeziehung der AfD das Land regieren soll. Zwar wollte das BSW auch die Wahl des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund nicht direkt unterst&uuml;tzen, k&uuml;ndigte aber f&uuml;r einen m&ouml;glichen dritten Wahlgang, in dem keine absolute Mehrheit f&uuml;r einen Kandidaten notwendig w&auml;re, Stimmenthaltung an, auch wenn das Siegmund zu dem Amt verhelfen k&ouml;nnte.<\/p><p>Dieses &bdquo;Modell&ldquo; avancierte dann zum zentralen Wahlkampfthema des BSW, was sich letztendlich trotz einiger Turbulenzen in der Partei auszahlte. Denn Parteigr&uuml;nderin Sahra Wagenknecht und mit ihr die gesamte Bundesspitze des BSW hatten den Sachsen-Anhalt-Move zu einer Art Generallinie erhoben, und die Th&uuml;ringer Parteifreunde ultimativ aufgefordert, die dortige Koalition sofort zu verlassen und dem CDU-Ministerpr&auml;sidenten Mario Voigt das Vertrauen zu entziehen. Was die Th&uuml;ringer Fraktion und die Landesspitze rigoros ablehnten.<\/p><p>Am Freitag &ndash; zwei Tage vor der Wahl im Nachbarland &ndash; dann schlie&szlig;lich der finale Showdown im erneut eskalierenden Konflikt zwischen Wagenknecht und der Th&uuml;ringer Landeschefin und Vize-Ministerpr&auml;sidentin Katja Wolf. Die trat gemeinsam mit neun weiteren Abgeordneten und dem kompletten Landesvorstand aus dem BSW aus &ndash; ein Timing, das zweifellos streng nach gezielter Sabotage der eigenen Ex-Partei riecht. Es gebe &bdquo;keinen gemeinsamen Weg mehr&ldquo;, man sei nicht f&uuml;r &bdquo;das Ertragen von Flirts mit Rechtsradikalen&rdquo; gew&auml;hlt worden, so Wolf, die ank&uuml;ndigte, die Fraktion mit einer flugs gegr&uuml;ndeten neuen Partei (&bdquo;Gerechtes Th&uuml;ringen&ldquo;) aufrecht erhalten und die Koalition <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/thueringen\/gerecht-bsw-partei-neugruendung,ex-bsw-partei-gerechten-100.html\">weiterf&uuml;hren zu wollen<\/a>. Wagenknecht wertete dies als &bdquo;Befreiungsschlag&ldquo; f&uuml;r ihre Partei. Dass das BSW in Sachsen-Anhalt unter diesen Vorzeichen 5,3 Prozent der Stimmen erhielt, kann man als &uuml;berlebensnotwendigen Erfolg bezeichnen, denn ein Scheitern bei dieser Wahl h&auml;tte auch die Gesamtpartei erheblich belastet.<\/p><p>In den n&auml;chsten Wochen wird es also um die Bildung einer Regierung gehen, bei der an der AfD &ndash; in welcher Rolle auch immer &ndash; kein Weg mehr vorbeif&uuml;hrt. Die &bdquo;Brandmauer&ldquo; hat sich jedenfalls erledigt, sie ist von den W&auml;hlern in Sachsen-Anhalt eingerissen worden. Es ist auch nicht auszuschlie&szlig;en, dass einige AfD-affine CDU-Landtagsabgeordnete zur AfD-Fraktion wechseln, und der somit doch noch zur absoluten Mehrheit verhelfen k&ouml;nnten. Was angesichts der vertrackten Mehrheitsverh&auml;ltnisse sicherlich die bequemste L&ouml;sung w&auml;re, aber die CDU ins Fegefeuer st&uuml;rzen k&ouml;nnte.<\/p><p>Sachsen-Anhalt wird also nicht so schnell aus dem medialen Blitzlichtgewitter verschwinden. Der Tross zieht aber erstmal weiter &ndash; schlie&szlig;lich gibt es schon in zwei Wochen zwei weitere spannende Landtagswahlen, in Berlin und in Mecklenburg-Vorpommern. Da steht dann zwar nicht der Faschismus an der T&uuml;rschwelle, aber immerhin droht in Berlin laut CDU die &bdquo;Macht&uuml;bernahme durch Antisemiten und Linksextremisten&rdquo;.<\/p><p><small>Titelbild: Screenshot tagesschau.de<\/small><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/3cc7c30ec6be482ca2d637fa3d74229f\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den vergangenen Wochen konnte man mitunter den Eindruck gewinnen, dass in der &ndash; jedenfalls in der allgemeinen Wahrnehmung &ndash; eher unspektakul&auml;ren Region rund um die St&auml;dte Magdeburg, Halle, Dessau, Stendal und Wittenberg am Sonntag &uuml;ber das m&ouml;gliche Ende des politischen Gef&uuml;ges in der Bundesrepublik Deutschland entschieden werde, weil dort der Faschismus an der T&uuml;rschwelle<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155924\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":155925,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[190],"tags":[783,708,709,312,846,255,426],"class_list":["post-155924","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wahlen","tag-merz-friedrich","tag-nichtwaehler","tag-protestwaehler","tag-reformpolitik","tag-sachsen-anhalt","tag-wahlanalyse","tag-wahlbeteiligung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bildschirmfoto-2026-09-07-um-08.59.27.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155924","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=155924"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155924\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":155938,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155924\/revisions\/155938"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/155925"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=155924"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=155924"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=155924"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}