{"id":155997,"date":"2026-09-08T15:00:48","date_gmt":"2026-09-08T13:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155997"},"modified":"2026-09-08T16:02:08","modified_gmt":"2026-09-08T14:02:08","slug":"tschuess-briefkasten-die-post-macht-die-flatter-und-hinterlaesst-eine-servicewueste-namens-dhl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155997","title":{"rendered":"Tsch\u00fcss Briefkasten! Die Post macht die Flatter und hinterl\u00e4sst eine Servicew\u00fcste namens DHL"},"content":{"rendered":"<p>Die ehemalige Deutsche Bundespost war ein verl&auml;sslicher Versorger, der der Allgemeinheit qua Gesetz mit fl&auml;chendeckendem Angebot zu erschwinglichen Preisen zu dienen hatte. An seine Stelle trat eine Profitmaschine, die aus Besch&auml;ftigten und Verbrauchern herausquetscht, was geht, um Aktion&auml;re froh zu machen. Die miese Masche gibt es jetzt mit neuem Label. Eine Abrechnung von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7172\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-155997-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260908_Tschuess_Briefkasten_Die_Post_macht_die_Flatter_und_hinterlaesst_eine_Servicewueste_namens_DHL_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260908_Tschuess_Briefkasten_Die_Post_macht_die_Flatter_und_hinterlaesst_eine_Servicewueste_namens_DHL_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260908_Tschuess_Briefkasten_Die_Post_macht_die_Flatter_und_hinterlaesst_eine_Servicewueste_namens_DHL_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260908_Tschuess_Briefkasten_Die_Post_macht_die_Flatter_und_hinterlaesst_eine_Servicewueste_namens_DHL_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=155997-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260908_Tschuess_Briefkasten_Die_Post_macht_die_Flatter_und_hinterlaesst_eine_Servicewueste_namens_DHL_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260908_Tschuess_Briefkasten_Die_Post_macht_die_Flatter_und_hinterlaesst_eine_Servicewueste_namens_DHL_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Fulda in Hessen ist stolzer Besitzer eines Drive-in-Briefkastens. Das ist ein &ouml;ffentlicher Briefkasten, der so dicht an der Stra&szlig;e platziert ist, dass Autofahrer ihre Sendungen aus dem Fahrzeug heraus direkt einwerfen k&ouml;nnen. Willkommen in der Zukunft! Wobei &ndash; nicht ganz. Bis vor Kurzem noch war die gelbe Kiste so ausgerichtet, dass der Schlitz nicht zur Stra&szlig;e zeigte. Nutzer mussten sich deshalb weit aus dem Fenster lehnen oder gleich ganz aussteigen, um ihren Brief zielsicher unterzubringen. Das ging ganze zwei Jahre lang so, seit dem Tag n&auml;mlich, als der Kasten seinerzeit ausgetauscht wurde.<\/p><p>Aber jetzt ist wieder alles in bester Ordnung. Wie die &ouml;rtliche Presse berichtet, haben <a href=\"https:\/\/www.fuldaerzeitung.de\/fulda\/deutsche-post-drive-in-briefkasten-fulda-strasse-autofahrer-heinrich-bibra-platz-94477849.html\">&bdquo;zust&auml;ndige Fachleute&ldquo;<\/a> ihn dieser Tage um 90 Grad gedreht, sodass das Ding wieder seinen Zweck erf&uuml;llt. Alle Achtung! Oder Willkommen in der Servicew&uuml;ste namens Deutsche Post AG &hellip;<\/p><p>Verzeihung, b&ouml;ser Fehler. Seit 1. September hei&szlig;t die Post gar nicht mehr Post, sondern DHL, genauer: DHL AG. Zum Monatsstart wurde ein Beschluss der Hauptversammlung vom Mai umgesetzt, bei der damals 99,95 Prozent der Anteilseigner daf&uuml;r votiert hatten, der Unternehmensgruppe einen neuen Namen zu verpassen beziehungsweise einen neuen alten Namen oder alten neuen. Wie auch immer.<\/p><p><strong>Zum Vergessen<\/strong><\/p><p>Es gibt ja Pubertierende, die urpl&ouml;tzlich und hormongetrieben nicht mehr so hei&szlig;en wollen, wie sie hei&szlig;en. Eltern sorgen f&uuml;r solche F&auml;lle vor, indem sie ihren Spr&ouml;sslingen zur Geburt zum ersten einen Zweitnamen mitgeben, eine Art Ersatzreifen, zum Beispiel Kevin\/Theodor oder Chantal\/Aurelia. Wenn er passt, h&auml;lt der Reifen vielleicht ein Leben lang.<\/p><p>Bei der Deutschen Post lief es &auml;hnlich, aber doch anders. Anfang der 2000er-Jahre kauften sich die Bonner einfach einen Namen dazu, in Gestalt des damals schon weltweit agierenden US-Logistikers DHL. Genau genommen kauften sie sich sogar drei Namen dazu: Dalsey, Hillblom und Lynn. So hie&szlig;en die drei inzwischen verblichenen Gr&uuml;nder des Konzerns. Man stelle sich vor, die Post taufte sich in DalseyHillblomLynn AG um. Das erst machte die gute alte Post wohl ganz vergessen.<\/p><p>Denn darum geht es: Die Post will einfach nicht mehr die Post sein. Weil die als verstaubt gilt, aus der Zeit gefallen, nicht &bdquo;hip&ldquo;, nicht &bdquo;crazy&ldquo;, eben zum Vergessen. Wer kann sich heute auch noch daran erinnern, dass der Laden einmal funktioniert hat, in Zeiten, als er noch unter Deutsche Bundespost firmierte und in Staatshand einen staatlichen Versorgungsauftrag erf&uuml;llte; als Briefe, Postkarten und Pakete noch t&auml;glich und verl&auml;sslich ankamen und alle Leistungen so erschwinglich waren, dass Oma Erna es sich leisten konnte, ihrem Enkelchen alle Woche eine Tafel Schokolade zu schicken.<\/p><p><strong>Nur subjektive M&auml;ngel &hellip;<\/strong><\/p><p>Aber dann kam die Privatisierung, 1994, also der Gang an die B&ouml;rse, mittels der sogenannten Postreform II. F&uuml;nf Jahre davor, qua Postreform I, hatte die Politik das Staatsmonopol bereits in drei Teile zerschlagen. Zwischendrin wurde auch noch aus Raider Twix. Allerdings blieb der neue Schokoriegel vom Inhalt der alte &ndash; &bdquo;&hellip; sonst &auml;ndert sich nix&ldquo; &ndash;, w&auml;hrend sich die Post, die Telekom und die Postbank in Profitmaschinen verwandelten, denen ihre Kunden mit der Zeit immer egaler wurden.<\/p><p>Heute jedenfalls geht die Post so richtig nur noch bei der Beschwerdeabteilung ab. Anfang Juli vermeldete die Bundesnetzagentur ein neues Allzeithoch. Im ersten Halbjahr waren beim &bdquo;M&auml;ngelmelder&ldquo; der Bundesnetzagentur 35.728 Eingaben wegen verlegter, verlorener oder besch&auml;digter Briefe und Pakete eingegangen. Fast 90 Prozent davon betreffen den Marktf&uuml;hrer Post\/DHL. Im Vorjahreszeitraum hatte die Beh&ouml;rde 22.981 R&uuml;gen gez&auml;hlt, bis dahin ebenso historisch spitze. 2022 waren es &uuml;bers ganze Jahr betrachtet 43.500 und damit nahezu dreimal so viele wie 2021. Daraus l&auml;sst sich ein Trend ablesen.<\/p><p>Aber die Post-Bosse k&ouml;nnen oder wollen nicht lesen, sie beschweren sich lieber selbst. Den &bdquo;M&auml;ngelmelder&ldquo; gibt es erst seit 2025. Mit ihm k&ouml;nnen Verbraucher ihre Beanstandung per Multiple-Choice-System loswerden, ohne leidiges Ausformulieren, wie es bis dahin n&ouml;tig war. Die Konzernf&uuml;hrung argumentiert, dass mit der Umstellung die Hemmschwelle sinke und sich manch einer leichter tue mit der Eingabe <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2026-07\/maengelmelder-bundesnetzagentur-beschwerden-post-dhl-dpd\">&bdquo;subjektiv empfundener M&auml;ngel, die sich bei n&auml;herer Betrachtung jedoch als unberechtigt erwiesen&ldquo;<\/a>, wie unl&auml;ngst <em>Die Zeit<\/em> aufkl&auml;rte.<\/p><p><strong>Real existierender Kapitalismus<\/strong><\/p><p>Soll hei&szlig;en: Briefe landen nur subjektiv nicht im Briefkasten, objektiv aber schon. Der Inhalt von Paketen, die durch Lieferanten unter Dauerstress vor die Haust&uuml;r gefeuert werden, ist nur zum Schein kaputt, und Oma Erna hat sich die st&auml;ndigen Aufschl&auml;ge beim Porto nur eingebildet und ist au&szlig;erdem Million&auml;rin. Und nat&uuml;rlich war die alte Z&auml;hlweise, die Beschwerderekorde in Serie dokumentierte, in ihrer Evidenz irgendwie gehemmt.<\/p><p>So wie &uuml;berhaupt die ganze Wirklichkeit nicht wahr sein kann: etwa die Vernichtung Zigtausender Arbeitspl&auml;tze in der Vergangenheit, w&auml;hrend das Management heute &uuml;ber chronischen Personalmangel lamentiert und die Belegschaft bei schlechter Bezahlung und miesen Arbeitsbedingungen &ndash; bis zu 300 Pakete pro Tag zustellen &ndash; auf Sparflamme h&auml;lt und krank macht.<\/p><p>Oder die Tatsache, dass die Post physisch praktisch von der Bildfl&auml;che verschwunden ist, weil ihre Dienste via &bdquo;Umstrukturierung&ldquo; fast komplett ausgelagert wurden an sogenannte Postagenturen in Gestalt von Tankstellen, Kiosken, Superm&auml;rkten oder Pizzab&auml;ckern. Dazu kamen zuletzt noch 130 Pflichtstandorte ohne Standort, also Gemeinden, wo die Post gem&auml;&szlig; Gesetzesauftrag eigentlich pr&auml;sent sein m&uuml;sste &ndash; wenigstens beim Metzger, Friseur oder Nagelstudio &ndash;, aber dies einfach unterl&auml;sst.<\/p><p><strong>Langsamer ist mehr<\/strong><\/p><p>Klassische Filialen mit eigenen Angestellten gibt es nur mehr drei, eine im Deutschen Bundestag, eine am Posttower in Bonn &ndash; und eine auf der Zugspitze. Ja, &uuml;ber die M&uuml;hen der Ebene sind die Bonner l&auml;ngst hinaus. Man denkt eben in anderen Dimensionen. 2025 strich die Post\/DHL einen operativen Gewinn von 6,1 Milliarden Euro ein, wovon mal eben 2,1 Milliarden Euro in die Taschen der Aktion&auml;re wanderten. Klar, dass man in Zukunft noch schneller wachsen will.<\/p><p>Wie steht es um den Gewinn auf Seiten der Kunden? Im Vorjahr stieg das Porto im Schnitt um 10,48 Prozent. Ferner trat zum 1. Januar 2025 das neue &bdquo;Gesetz zur Modernisierung des Postrechts&ldquo; in Kraft und damit ein Freibrief f&uuml;r &bdquo;Schneckenpost&ldquo;. Sendungen m&uuml;ssen seither zu 95 Prozent erst am dritten Werktag nach Einwurf und zu 99 Prozent am vierten Werktag den Empf&auml;nger erreichen.<\/p><p><strong>Maxi nur beim Preis<\/strong><\/p><p>Davor hatten 80 Prozent am Tag eins und 95 Prozent an Tag zwei nach Aufgabe anzukommen. Was man halt so &bdquo;Modernisierung&ldquo; nennt &ndash; die nat&uuml;rlich ihren Preis hat. Zum kommenden Jahreswechsel sollen die Kosten weiter steigen, st&auml;rker als beim letzten Mal, wie Vorstandsmitglied Nikola Hagleitner schon vor einem Jahr klarstellte. Nicht weil man gierig sei, sondern <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68c9077abc538c447095e01d\/ab-2027-es-muss-nennenswert-wachsen-deutsche-post-pocht-auf-deutliche-erhoehung-des-briefportos.html\">&bdquo;um die Modernisierung zu stemmen&ldquo;<\/a>.<\/p><p>Modern ist es zum Beispiel auch, den Maxibrief neu zu erfinden. Der darf ab n&auml;chstem Jahr zwar schwerer sein, bis zu zwei Kilogramm, aber nur noch drei Zentimeter hoch sein, nach bisher f&uuml;nf Zentimetern. <a href=\"https:\/\/www.chip.de\/news\/geld-finanzen-recht\/neue-brief-regeln-bei-der-deutschen-post-was-sich-ab-2027-aendert_5fd838bc-6168-4ca2-8b30-e303750cf1ab.html\">Es passt also demn&auml;chst sowohl mehr rein als auch weniger.<\/a> Im zweiten Fall hilft nur der Umstieg auf ein P&auml;ckchen, das freilich mehr kostet, genau genommen 1,29 Euro mehr &ndash; mindestens.<\/p><p>Mehr soll selbstredend auch der Konzernumbau einbringen: mehr Profit, mehr Rendite, mehr Marktmacht. <a href=\"https:\/\/group.dhl.com\/de\/presse\/pressemitteilungen\/2026\/dhl-group-schliesst-neuaufstellung-ab.html\">&bdquo;Wir modernisieren unsere Struktur, st&auml;rken die globale Ausrichtung des Konzerns und schaffen die Grundlage f&uuml;r weiteres Wachstum&ldquo;<\/a>, lie&szlig; sich zum &bdquo;Namenstag&ldquo; besagte Frau Hagleitner zitieren. Die Umbenennung sei &bdquo;&uuml;berf&auml;llig&ldquo;, um die historisch gewachsene Struktur den neuen Gegebenheiten anzupassen, hatte Konzernchef Tobias Meyer bereits auf der Hauptversammlung vor vier Monaten get&ouml;nt.<\/p><p><strong>Saures mit BlackRock<\/strong><\/p><p>Brav ordnete die Dinge <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/dhl-deutschepost-100.html\">Tagesschau.de<\/a> ein: &bdquo;DHL macht rund 80 Prozent seines Umsatzes im Ausland. Viele Kunden und Investoren k&ouml;nnen dort mit dem Namen Deutsche Post AG nicht viel anfangen.&ldquo; Das trifft es: Was schert es den global f&uuml;hrenden Verm&ouml;gensverwalter BlackRock als einen der gr&ouml;&szlig;ten institutionellen Anleger bei Post\/DHL, wenn Oma Ernas Enkel keine Schokolade mehr bekommt? Eine rhetorische Frage &ndash; &auml;hnlich der, ob die Post noch das ist, was sie einmal war.<\/p><p>Immerhin soll der neueste Umbruch von den Menschen in Deutschland m&ouml;glichst unbemerkt bleiben. Die Bezeichnung Deutsche Post AG hat weiterhin Bestand, wenngleich nur noch als Etikett der frisch gegr&uuml;ndeten Tochtergesellschaft Post &amp; Paket Deutschland innerhalb der DHL-Holding. &bdquo;F&uuml;r unsere Kundinnen und Kunden bleibt zugleich alles vertraut: Briefe, Pakete, Filialen, Packstationen, Poststationen und Briefk&auml;sten &ndash; wir liefern weiter, wie gewohnt&ldquo;, befand Hagleitner. Das klingt wie eine Drohung.<\/p><p><small>Titelbild: Margitta Hamel \/ shutterstock.com<\/small><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/9bce7395bc58419c8531799ae495f8c4\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ehemalige Deutsche Bundespost war ein verl&auml;sslicher Versorger, der der Allgemeinheit qua Gesetz mit fl&auml;chendeckendem Angebot zu erschwinglichen Preisen zu dienen hatte. An seine Stelle trat eine Profitmaschine, die aus Besch&auml;ftigten und Verbrauchern herausquetscht, was geht, um Aktion&auml;re froh zu machen. Die miese Masche gibt es jetzt mit neuem Label. Eine Abrechnung von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser<\/em><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155997\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":155999,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,1],"tags":[],"class_list":["post-155997","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-das-kritische-tagebuch"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/shutterstock_2254105261.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155997","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=155997"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155997\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":156001,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/155997\/revisions\/156001"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/155999"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=155997"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=155997"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=155997"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}