{"id":156065,"date":"2026-09-10T12:00:57","date_gmt":"2026-09-10T10:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156065"},"modified":"2026-09-10T13:46:00","modified_gmt":"2026-09-10T11:46:00","slug":"was-wusste-netanjahu-vor-dem-7-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156065","title":{"rendered":"Was wusste Netanjahu vor dem 7. Oktober?"},"content":{"rendered":"<p>Fast drei Jahre nach dem Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 tauchen immer mehr Hinweise darauf auf, dass die israelische F&uuml;hrung von einem solchen geplanten Angriff wusste. Eine <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/haaretz-eineinhalb-wochen-vor-dem-7-oktober-wurde-benjamin-netanjahu-gewarnt\">neue Recherche<\/a> der israelischen Zeitung <em>Haaretz<\/em> legt nahe, dass Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu pers&ouml;nlich rund zehn Tage zuvor eine konkrete Warnung vor einer gr&ouml;&szlig;eren Hamas-Operation erhielt &ndash; und diese nicht an die Spitzen des israelischen Sicherheitsapparates weitergab. Ein &Uuml;berblick von <strong>Maike Gosch<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nNach den Recherchen der israelischen Journalisten Shlomi Eldar und Ruth Yuval von <em>Haaretz<\/em> rief der Pr&auml;sident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Zayed Al Nahyan, Netanjahu Ende September 2023 an. In dem rund 45-min&uuml;tigen Gespr&auml;ch warnte er ihn, Yahya Sinwar, der politische F&uuml;hrer der Hamas im Gazastreifen, bereite eine gr&ouml;&szlig;ere Operation gegen Israel vor, die zu erheblichem Blutvergie&szlig;en f&uuml;hren und die gesamte Region destabilisieren k&ouml;nne. Netanjahu soll gelassen reagiert und erkl&auml;rt haben, Israel sei auf alle Szenarien vorbereitet.<\/p><p>Generalstabschef Herzi Halevi und Shin-Bet-Chef Ronen Bar erkl&auml;rten gegen&uuml;ber den Haaretz-Autoren, von dieser Warnung nicht informiert worden zu sein. Netanjahus B&uuml;ro bestreitet, dass das Gespr&auml;ch stattgefunden habe.<\/p><p>Die Recherche st&uuml;tzt sich dagegen auf drei hochrangige ausl&auml;ndische Quellen; eine mit dem Vorgang vertraute emiratische Quelle best&auml;tigte das Telefonat und die darin ausgesprochene Warnung inzwischen auch gegen&uuml;ber der <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/days-before-oct-7-uae-leader-warned-netanyahu-hamas-was-planning-war-but-pm-did-nothing-with-the-info-report\/\"><em>Times of Israel<\/em><\/a>.<\/p><p>Dies war auch keineswegs die einzige Warnung vor einem bevorstehenden Angriff. Wie die <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2023\/11\/30\/world\/middleeast\/israel-hamas-attack-intelligence.html\"><em>New York Times<\/em><\/a> bereits Ende November 2023 berichtete, verf&uuml;gten israelische Milit&auml;r- und Geheimdienststellen seit mehr als einem Jahr &uuml;ber den rund 40-seitigen Hamas-Angriffsplan &sbquo;Jericho Wall&lsquo;. Darin wurde erstaunlich genau beschrieben, was sp&auml;ter tats&auml;chlich geschah: massiver Raketenbeschuss, Drohnen zur Ausschaltung israelischer &Uuml;berwachungsanlagen, Durchbrechen der Grenzbefestigungen und das Eindringen zahlreicher K&auml;mpfer sowie Angriffe auf israelische Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte.<\/p><p>Israelische Grenzbeobachterinnen hatten zudem &uuml;ber Monate immer wieder auf entsprechende Hamas-&Uuml;bungen <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/surveillance-soldiers-warned-of-hamas-activity-on-gaza-border-for-months-before-oct-7\/\">hingewiesen<\/a>. Wie die <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2023\/11\/30\/world\/middleeast\/israel-hamas-attack-intelligence.html\"><em>New York Times<\/em> berichtete<\/a>, warnte eine erfahrene Geheimdienstanalystin der ber&uuml;chtigten israelischen Einheit 8200 bereits im Juli 2023 ausdr&uuml;cklich in verschl&uuml;sselten E-Mails an eine Gruppe israelischer Geheimdienstexperten, dass eine Hamas-&Uuml;bung dem &bdquo;Jericho Wall&ldquo;-Plan entsprach.<\/p><p>Die neue Haaretz-Recherche ergab nun, dass Yahya Sinwar selbst im September 2023 einem pal&auml;stinensischen Mittelsmann ausdr&uuml;cklich auftrug, Israel zu warnen: Sollten die laufenden Verhandlungen nicht vorankommen, bereite er eine &bdquo;riesige &Uuml;berraschung&ldquo;, einen &bdquo;Zilzal&ldquo; &ndash; ein &bdquo;Erdbeben&ldquo; &ndash; vor. Die Warnung gelangte &uuml;ber einen pal&auml;stinensischen Berater des Pr&auml;sidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohamed bin Zayed Al Nahyan, schlie&szlig;lich am 15. September zum Shin Bet und von dort zu Netanjahu. Bei einer Sicherheitsbesprechung am 17. September warnte daher Shin-Bet-Chef Ronen Bar, Israel befinde sich auf &bdquo;Kollisionskurs&ldquo;, und empfahl entweder eine pr&auml;ventive Operation oder zumindest starke defensive Ma&szlig;nahmen. Eine Entscheidung in diese Richtung wurde jedoch nicht getroffen.<\/p><p>Nachdem bin Zayed sah, dass Israel nicht entsprechend reagierte, warnte er Netanjahu dann rund eineinhalb Wochen vor dem 7. Oktober in dem oben bereits erw&auml;hnten 45-min&uuml;tigen Telefonat noch einmal pers&ouml;nlich vor einer gro&szlig; angelegten Operation Sinwars. Netanjahu versicherte ihm, Israel sei vorbereitet. &Uuml;ber diese zus&auml;tzliche Warnung informierte Netanjahu <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/haaretz-eineinhalb-wochen-vor-dem-7-oktober-wurde-benjamin-netanjahu-gewarnt\">laut <em>Haaretz<\/em><\/a> weder die Chefs von Shin Bet und Mossad noch den Generalstabschef.<\/p><p>Auch aus &Auml;gypten kamen Warnungen. Bereits am 10. Oktober 2023 berichtete <a href=\"https:\/\/www.ynetnews.com\/article\/hyjgqqz11a\"><em>Ynet<\/em><\/a> unter Berufung auf einen &auml;gyptischen Geheimdienstvertreter, Geheimdienstchef Abbas Kamel habe Netanjahu zehn Tage vor dem Angriff angerufen und vor &bdquo;etwas Heftigem&ldquo; aus Gaza gewarnt; Netanjahu habe sich davon unbeeindruckt gezeigt und auf die Lage im Westjordanland verwiesen. Nach einem neuen Bericht des israelischen Armeeradios Galei Tzahal, den die <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/liveblog_entry\/egypt-told-israel-before-oct-7-that-hamas-planned-to-make-the-ground-in-gaza-tremble-report\/\"><em>Times of Israel<\/em> wiedergibt<\/a>, hatte auch der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet Netanjahu vor dem 7. Oktober Warnungen &auml;gyptischer Geheimdienstpartner vorgelegt, Hamas wolle den &bdquo;Boden in Gaza zum Beben bringen&ldquo;.<\/p><p>Und selbst in der Nacht unmittelbar vor dem Angriff <a href=\"https:\/\/www.npr.org\/2025\/03\/05\/nx-s1-5318591\/israel-shin-bet-security-failure-october-7-attack\">lagen weitere konkrete Informationen vor<\/a>: Shin Bet und Milit&auml;r registrierten ungew&ouml;hnliche Aktivit&auml;ten der Hamas, darunter die Aktivierung zahlreicher israelischer SIM-Karten. Stunden vor Beginn des Angriffs fanden deshalb bereits Telefonkonferenzen hochrangiger Sicherheitsvertreter statt. Der Shin Bet informierte in der Nacht auch Netanjahus Nationalen Sicherheitsrat dar&uuml;ber, dass die Vorg&auml;nge auf offensive Aktivit&auml;ten der Hamas hindeuten k&ouml;nnten. Dennoch wurden <a href=\"https:\/\/www.ynetnews.com\/magazine\/article\/h1zianrq1l\">weder die Alarm- noch die Bereitschaftsstufen der an der Grenze stationierten Truppen erh&ouml;ht, noch gr&ouml;&szlig;ere Verst&auml;rkungen dorthin verlegt<\/a>.<\/p><p>Ob und gegebenenfalls auf welcher Ebene der Angriff bewusst geschehen gelassen wurde, ist mit all dem nicht bewiesen. Die inzwischen bekannte Informationslage geht jedoch erheblich &uuml;ber einige vereinzelte, erst im Nachhinein verst&auml;ndliche Warnsignale hinaus: Ein detaillierter Angriffsplan lag vor; dessen Umsetzung wurde trainiert und dies von israelischen Soldatinnen beobachtet; ausl&auml;ndische Geheimdienste warnten Israel; Yahya Sinwar lie&szlig; selbst ausdr&uuml;ckliche Warnungen &uuml;bermitteln; Netanjahu soll pers&ouml;nlich &uuml;ber eine bevorstehende gr&ouml;&szlig;ere Operation informiert worden sein; und noch in der Nacht vor dem Angriff registrierte der Sicherheitsapparat ungew&ouml;hnliche Aktivit&auml;ten der Hamas.<\/p><p>Die neue Haaretz-Recherche wirft jedoch nicht nur neues Licht auf das Geschehen vor dem 7. Oktober. Ebenso brisant sind ihre Erkenntnisse dar&uuml;ber, was unmittelbar danach geschah.<\/p><p><strong>Geiselfreilassung am 7. und 8. Oktober angeboten<\/strong><\/p><p>Bereits am Abend des 7. Oktober rief nach der Recherche von <em>Haaretz<\/em> der katarische Ministerpr&auml;sident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani Mossad-Chef David Barnea an. Er habe der Hamas-F&uuml;hrung mit Ausweisung aus Katar gedroht und diese habe sich daraufhin bereit erkl&auml;rt, alle zivilen Geiseln sofort freizulassen; Katar k&ouml;nne hierbei vermitteln. Barneas Antwort lautete: Wenn Hamas die Zivilisten freilassen wolle, solle sie es tun; Israel sei nicht bereit, mit Hamas zu sprechen. Barneas Mitarbeiter behaupten heute, Hamas habe unannehmbare Bedingungen gestellt. Katar bestreitet dies. Laut <em>Haaretz<\/em> war Al Thani selbst von Barneas Antwort verwirrt und sagte anschlie&szlig;end zu seinen Mitarbeitern: &bdquo;Das sind nicht die Israelis, die ich kenne.&ldquo;<\/p><p>Daraufhin versuchte der katarische Ministerpr&auml;sident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, US-Au&szlig;enminister Antony Blinken einzuschalten. Er berichtete ihm laut <em>Haaretz<\/em>, Israel zeige kein Interesse an seinem Vermittlungsangebot. Blinken soll zun&auml;chst zum Abwarten geraten und erkl&auml;rt haben, er werde mit Netanjahu sprechen. Einige Tage sp&auml;ter soll er Al Thani mitgeteilt haben, Netanjahu sei hinsichtlich der Geiselfrage &bdquo;noch nicht so weit&ldquo;. Blinken bestreitet diese Darstellung.<\/p><p>Am folgenden Tag wurde &uuml;ber einen zweiten, unabh&auml;ngigen pal&auml;stinensischen Gespr&auml;chskanal ein weiteres Angebot Sinwars &uuml;bermittelt: Hamas sei bereit, in einer ersten Phase &bdquo;alle Zivilisten ohne Gegenleistung&ldquo; freizulassen. Es m&uuml;sse lediglich schnell ein von beiden Seiten akzeptierter Vermittler gefunden werden. Anschlie&szlig;end sollte &uuml;ber die Freilassung gefangengenommener israelischer Soldaten und Offiziere im Austausch gegen pal&auml;stinensische Gefangene sowie &uuml;ber die Blockade Gazas verhandelt werden.<\/p><p>Die gefangengenommenen israelischen Soldaten waren als Verhandlungsmasse vorgesehen, um pal&auml;stinensische Geiseln aus israelischen Gef&auml;ngnissen freizubekommen. Dass dies ein wesentliches Ziel der Operation war, hatte Hamas bereits am 7. Oktober &ouml;ffentlich erkl&auml;rt. Das Vorbild war vermutlich der Gefangenenaustausch von 2011: Damals lie&szlig; Israel im Gegenzug f&uuml;r den israelischen Soldaten Gilad Shalit 1.027 pal&auml;stinensische Gefangene frei.<\/p><p>Die Gefangennahme israelischer Soldaten, um sie sp&auml;ter gegen Gefangene auszutauschen, ist auch einer der Hintergr&uuml;nde f&uuml;r die sogenannte &bdquo;Hannibal-Direktive&ldquo; Israels, die vorschreibt, dass die Geiselnahme von israelischen Soldaten unbedingt zu verhindern ist, notfalls auch durch die Gef&auml;hrdung ihres Lebens oder die Inkaufnahme ihrer T&ouml;tung (s. ausf&uuml;hrlich hierzu <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153811\">Jens Bergers Artikel<\/a> zum Einsatz der Hannibal-Direktive am 7. Oktober).<\/p><p>Zum Zeitpunkt des 7. Oktober 2023 befanden sich Tausende Pal&auml;stinenser in israelischen Gef&auml;ngnissen, darunter zahlreiche Menschen, die ohne Anklage und Gerichtsverfahren auf unbestimmte Zeit festgehalten wurden. Seitdem hat sich diese Situation drastisch versch&auml;rft. Das <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/sites\/default\/files\/documents\/countries\/opt\/20240731-Thematic-report-Detention-context-Gaza-hostilities.pdf\">UN-Menschenrechtsb&uuml;ro dokumentiert<\/a> immer wieder willk&uuml;rliche Masseninhaftierungen sowie Folter und schwere Misshandlungen pal&auml;stinensischer Gefangener. Allein im Westjordanland registrierte es bis Mitte 2024 fast 9.000 solcher, gr&ouml;&szlig;tenteils willk&uuml;rlicher Festnahmen.<\/p><p>Auch dieses zweite Angebot erreichte offenbar die israelische F&uuml;hrung. Ein hochrangiger israelischer Verteidigungsvertreter best&auml;tigte gegen&uuml;ber <em>Haaretz<\/em>, dass zumindest einige der Vorschl&auml;ge Mossad, Shin Bet und Netanjahu vorlagen. Laut dem pal&auml;stinensischen Politiker Samir Mashharawi, der an der Vermittlung beteiligt war, lautete die &uuml;ber den Shin Bet zur&uuml;ckgekommene Antwort: &bdquo;Netanjahu will &uuml;ber nichts reden. Er will nur Krieg und die Zerschlagung der Hamas.&ldquo; Besonders aufschlussreich ist eine weitere Aussage desselben israelischen Verteidigungsvertreters: Die Befreiung der Geiseln sei in der Nacht zum 8. Oktober nicht einmal in die von der Regierung formulierten Kriegsziele aufgenommen worden. Eine Diskussion des Angebots w&auml;re m&ouml;glich gewesen, habe aber nicht stattgefunden.<\/p><p>Die neuen Erkenntnisse sind deshalb vor allem im Hinblick auf eine der sp&auml;ter immer wieder vorgebrachten Rechtfertigungen f&uuml;r den Krieg gegen Gaza von Bedeutung: die Befreiung der israelischen Geiseln. Jetzt gibt es immer mehr konkrete Hinweise darauf, dass die israelische F&uuml;hrung sowohl mehrere ausdr&uuml;ckliche Warnungen vor dem Angriff am 7. Oktober bewusst ignorierte als auch bereits am 7. und 8. Oktober M&ouml;glichkeiten zur unmittelbaren Freilassung zahlreicher Geiseln nicht nutzte &ndash; und dass deren Befreiung zu diesem Zeitpunkt nicht einmal zu den von ihr beschlossenen Kriegszielen geh&ouml;rte. Vorrang hatte offenbar von Beginn an der &bdquo;Krieg&ldquo; gegen Gaza und die Vernichtung der Hamas.<\/p><p>Langsam wird also immer deutlicher, dass die Ereignisse des 7. Oktober 2023 in einem anderen Zusammenhang betrachtet werden m&uuml;ssen, als sie in der westlichen und insbesondere auch deutschen Berichterstattung immer wieder dargestellt wurden.<\/p><p>Inwieweit die Inhalte und der Zeitpunkt dieser geh&auml;uften Enth&uuml;llungen mit dem aktuellen Wahlkampf in Israel und politischen Angriffen auf Netanjahu (die israelische Parlamentswahl ist f&uuml;r den 27. Oktober 2026 angesetzt) zusammenh&auml;ngen, werden wir in den n&auml;chsten Tagen in einem weiteren Artikel beleuchten.<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=153811\">Geleaktes Video belegt: Israel hat in Gaza die Hannibal-Direktive ausgerufen<\/a><\/p>\n<\/div><p><small>Titelbild: Ververidis Vasilis \/ shutterstock.com<\/small><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/df7889808d1e42439125c66d8a901eaa\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast drei Jahre nach dem Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 tauchen immer mehr Hinweise darauf auf, dass die israelische F&uuml;hrung von einem solchen geplanten Angriff wusste. 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