{"id":15627,"date":"2013-01-04T08:48:11","date_gmt":"2013-01-04T07:48:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627"},"modified":"2013-01-04T09:38:57","modified_gmt":"2013-01-04T08:38:57","slug":"hinweise-des-tages-1790","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h01\">Fiskalklippe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h02\">Arbeitsmarkt in Deutschland: Hauptsache, die Statistik stimmt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h03\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h04\">Fertigungsverlagerung: Renaissance des Produktionsstandortes Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h05\">Irland missbraucht seine Ratspr&auml;sidentschaft zur Werbung f&uuml;r aggressiven Steuerwettbewerb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h06\">Robert von Heusinger zum Einkaufsmanagerindex: Gegensteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h07\">Prof. Rudolf Hickel: Wirtschaftsprognose 2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h08\">Was bilden die sich ein! &ndash; &Uuml;ber das unertr&auml;gliche Abw&auml;lzen gesellschaftlicher Verantwortung auf den Einzelnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h09\">Selbst&auml;ndige sollen seltener Hartz IV erhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h10\">EU will Verbraucher zum Wassersparen zwingen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h11\">Wasser auf die M&uuml;hlen der Liberalisierer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h12\">S 21: Silvester-Rede von Walter Sittler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h13\">Umk&auml;mpftes Copyright &ndash; Der Streit um das geistige Eigentum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h14\">Herfried M&uuml;nkler: Tendenziell gibt es &ldquo;keine Wahl&ldquo; mehr bei den Wahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h15\">Offenlegen statt verbieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h16\">Positionen des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachen zur Landtagswahl 2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h17\">Ein begossener Pudel meint im Feuer zu stehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15627#h18\">Zu guter Letzt: Zudeick zieht Bilanz &ndash; Der Satirische Jahresr&uuml;ckblick<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15620&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fiskalklippe<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>M&auml;rkte feiern Klippenfest &ndash; doch der Partyschreck lauert schon<\/strong><br>\nDie Schlacht ist geschlagen, doch der Krieg geht weiter. An den Finanzm&auml;rkten stieg am Mittwoch eine versp&auml;tete Silvesterparty, nachdem das Gesetz zur Umgehung der Fiskalklippe in den USA in der Nacht zuvor das Repr&auml;sentantenhaus passiert hatte&hellip;<br>\nDoch die Feierlichkeiten k&ouml;nnten sich als verfr&uuml;ht erweisen. Ganz unmittelbar betrifft das Klippen-Abkommen nur jene Steuererh&ouml;hungen und Ausgabenk&uuml;rzungen, die am 1. Januar in Kraft getreten sind &ndash; und davon auch nicht alle vollst&auml;ndig. Einige der Ausgabenbeschr&auml;nkungen &ndash; etwa diejenigen, die zu scharfen Einschnitten bei den Milit&auml;rausgaben f&uuml;hren k&ouml;nnten &ndash; wurden lediglich um zwei Monate verschoben.<br>\nVor allem aber &auml;ndert das Abkommen nichts an der Schuldenobergrenze, die die Schuldenaufnahme der Regierung ohne Zustimmung des Kongresses deckelt. Laut US-Finanzministerium stie&szlig;en die USA am Silvesterabend an das aktuelle Limit von 16,394 Billionen Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wallstreetjournal.de\/article\/SB10001424127887323374504578217550627704318.html\">Wall Street Journal<\/a><\/li>\n<li><strong>Klippenspazierg&auml;nge<\/strong><br>\nDie Debatte um die Ereignisse der amerikanischen Fiskalpolitik rund um den Jahreswechsel, die dem englischen Begriff der fiscal cliff folgend gerne als Fiskalklippe bezeichnet werden, waren wieder einmal ein Lehrst&uuml;ck, wie Halbwissen und Vorurteile zusammenwirken und einen rasant rotierenden, letztlich aber nicht besonders informativen Medienzirkus bilden k&ouml;nnen. W&auml;hrend die reinen Fakten des Ph&auml;nomens &ndash; was ist die Fiskalklippe eigentlich? &ndash; im Normalfall zuverl&auml;ssig transportiert wurden, war die Einordnung des Geschehens im Allgemeinen eine kleine Katastrophe. H&auml;ufig genug wurden Aussagen der streitenden Parteien einfach f&uuml;r bare M&uuml;nze genommen und wiedergegeben und keinerlei Unterschied zwischen den Folgen der tats&auml;chlichen Fiskalklippe und der Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens gemacht. Was blieb war der Eindruck, dass die amerikanische Politik v&ouml;llig wahnsinnig geworden sei. Das ist nat&uuml;rlich ein schnell und gern geglaubtes Statement, aber das macht es nicht richtiger. Tats&auml;chlich ist der Spaziergang entlang der Fiskalklippe &ndash; und um nichts anderes handelte es sich bei dem ach so dramatischen Showdown der letzten Wochen mit all seinen Livetickern und Countdowns &ndash; ein rein politisches Spiel gewesen, das mit &ouml;konomischen Konsequenzen praktisch nichts zu tun hat und dem die Vergleichbarkeit mit der hostage situation um die Erh&ouml;hung des debt ceiling fast v&ouml;llig abgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/oeffingerfreidenker.blogspot.de\/2013\/01\/klippenspaziergange.html\">Oeffinger Freidenker<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Sehr gut beschrieben, allerdings viel zu schonend im Bezug auf Obamas Verhanlungsgeschick.<\/em> <\/p>\n<p><strong>Siehe Dazu: Kommentar: Wann f&auml;ngt Obama an zu regieren<\/strong><br>\nDie goldene Regel der US-Rpublikaner m&uuml;sste eigentlich lauten : Wenn Pr&auml;sident Obama bei einer Forderung keine Einschr&auml;nkkung hinnehmen will, verhandeln wir bis zur letzten Sekunde &ndash; dann wird er nachgeben.<br>\nSo war es schon bei den letzten Verhandlungen zur Schuldenobergrenze, und so ist es nun wieder.<br>\nObwohl die Republikaner zerstritten und geschw&auml;cht aus den Wahlen 2012 hervorgegangen sind, haben sie dem Pr&auml;sidenten abgerungen, dass entschieden weniger Reiche von den Steuererh&ouml;hungen betroffen sind. Entscheidungen zu Haushaltsk&uuml;rzungen , etwa im Milit&auml;retat, wurden weitgehend vertagt.<br>\nGewiss Obama hat das Arbeitslosengeld f&uuml;r Langzeitarbeitslose gerettet und Einschnitte bei Sozial- und Gesundheitsleistungen mit dem Fiskalklippenkompromiss zumindest kurzfristig abgewendet. Doch letztlich entschieden ist noch nichts.<br>\nNur wenn Obama sich nun endlich entschieden gegen den Sparwahn der Republikaner wendet, kann er das Regieren mangels Geld bald einstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/kommentar-wann-faengt-obama-an-zu-regieren-,1472596,21368190.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> So kann die eingangs gestellte Frage, wann Obama anf&auml;ngt zu regieren &ndash; in dieser gro&szlig;en Weltwirtschafts- und Finanz-Krise -, mit &ldquo;nie&rdquo; beantwortet werden &ndash; solange die Republikaner eine Mehrheit im Repr&auml;sentantenhaus haben werden.<\/em><\/p>\n<p><em><em>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/em> Mit der sog. Fiskalklippe und dem Auslaufen der Steuersenkungen von Bush war Obama in einer hervorragenden Verhandlungsposition, die er bereit war, zu verschenken, denn sein erstes Gegenangebot an die Republikaner beinhaltete einen Abbau von Social Security und Medicare. Gl&uuml;cklicherweise haben sich die Hardliner bei den Republikanern verzockt, indem sie dieses Angebot ablehnten, und musste am Ende auf diese K&uuml;rzungen verzichten &ndash; Gott sei Dank! Aber wird Obama bei den Verhandlungen &uuml;ber die Schuldengrenze noch einmal von der Sturheit der Republikanischen Hardliner vor sich selbst gerettet werden? Hoffentlich kommt es nicht so weit, denn irgendwann geht sein Gl&uuml;ck aus und die Republikaner ziehen ihn &uuml;ber den Tisch, anstatt sich wieder zu verzocken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Michael Hudson &ndash; America&rsquo;s deceptive fiscal cliff<\/strong><br>\nWhen World War I broke out in August 1914, economists on both sides forecast that hostilities could not last more than about six months. Wars had grown so expensive that governments quickly would run out of money. It seemed that if Germany could not defeat France by springtime, the Allied and Central Powers would run out of savings and reach what today is called a fiscal cliff and be forced to negotiate a peace agreement.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rwer.wordpress.com\/2013\/01\/02\/americas-deceptive-fiscal-cliff-part-i\/\">Real World Economics Review<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt in Deutschland: Hauptsache, die Statistik stimmt<\/strong><br>\nImmer mehr Arbeitslose werden von der Arbeitsagentur in Zeitarbeit vermittelt. Inzwischen kommt Kritik auch aus der Agentur selbst.<br>\n&hellip;<br>\nLeiharbeit, so seine Kritik, integriere Besch&auml;ftigte nicht nachhaltig in den Arbeitsmarkt. F&uuml;r mehr als sechs von zehn Menschen sei nach zw&ouml;lf Monaten diese Phase sozialversicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung wieder vorbei, wenige f&auml;nden durch Leiharbeit also zu einer dauerhaften Anstellung, schreibt der BA-Mitarbeiter in seinem Papier, das im Dezember auf der Website Nachdenkseiten ver&ouml;ffentlicht wurde. Einsiedlers Pl&auml;doyer: Statt per &bdquo;Kontrolldruck und Sanktionen&ldquo; eine &bdquo;schnelle Integration oder sonstige Abmeldung zu erzielen&ldquo; m&uuml;sse es der BA darum gehen, &bdquo;Sicherheit einzul&ouml;sen&ldquo;, also Arbeitslose in ausk&ouml;mmliche und langfristige Jobs zu vermitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Arbeitsmarkt-in-Deutschland\/!108404\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Klassenkampf von oben<\/strong><br>\nSpaniens Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy hat sich mit Leib und Seele der Austerit&auml;tspolitik verschrieben. Viele Spanier nehmen es klaglos hin [&hellip;]<br>\nDie Austerit&auml;tspolitik, der sich Rajoy mit Leib und Seele verschrieben hat, verschlechtert die Lebensbedingungen der Spanier beinahe t&auml;glich. Wer noch einen Arbeitsplatz hat, muss den G&uuml;rtel &ndash; nach etlichen Steuer- und Geb&uuml;hrenerh&ouml;hungen &ndash; enger schnallen. [&hellip;]<br>\nDer Unmut der Spanier richtet sich nicht allein gegen Leistungsk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen. Er richtet sich auch gegen das ideologische Programm, das hinter Rajoys undurchsichtiger Art des Politikmachens durchschimmert. Der Justizminister plant, die Abtreibung wieder unter fast allen Umst&auml;nden bestrafen zu lassen, der Erziehungsminister schafft die Staatsb&uuml;rgerkunde ab und wertet den Religionsunterricht auf, das konservativ regierte Kastilien-La Mancha streicht den Abgeordneten des Regionalparlaments die Geh&auml;lter, die konservativ regierte Region Madrid &uuml;bergibt immer gr&ouml;&szlig;ere Teile des staatlichen Gesundheitssystems an Privatunternehmer. Das ist keine Antikrisenpolitik. Das ist Klassenkampf von oben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/analyse-klassenkampf-von-oben,1472602,21174284.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland in der Dauerkrise<\/strong><br>\nGleich mehrfach wurde Griechenland auch im dritten Jahr der Krise vor dem Staatsbankrott gerettet. Ein Hilfskredit folgte dem n&auml;chsten. Proteste und Generalstreiks gegen die radikale K&uuml;rzungspolitik der Regierung werden wohl auch im neuen Jahr nicht abebben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/808277.griechenland-in-der-dauerkrise.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fertigungsverlagerung: Renaissance des Produktionsstandortes Deutschland<\/strong><br>\nSeit zehn Jahren sinkt die Zahl der Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland, die Produktionsst&auml;tten ins Ausland verlagern. Steigende Lohnkosten, mangelnde Flexibilit&auml;t und auch Qualit&auml;tsprobleme dort sorgen f&uuml;r Heimkehrpl&auml;ne. &bdquo;Mittlerweile kommt auf jeden vierten Verlagerer ein Unternehmen, das seine Produktion nach Deutschland zur&uuml;ckholt&ldquo;, kommentiert Steffen Kinkel, Professor an der Hochschule Karlsruhe, die am 18. Dezember vorgestellte Studie &bdquo;Produktionsverlagerungen und Auslandsproduktion&ldquo;. Sie wurde vom Fraunhofer-Institut ISI und der Hochschule Karlsruhe im Auftrag des VDI durchgef&uuml;hrt.<br>\nLaut Kinkel wird der Lohnkostenanteil an den Bruttofertigungspreisen in Deutschland oft mit 20 % angegeben. Darin seien aber bis zu zwei Drittel Aufwendungen f&uuml;r das Projektmanagement und Koordinierungskosten enthalten. Diese Kosten w&uuml;rden bei einer Produktionsverlagerung nicht sinken. Der wahre Lohnkostenanteil l&auml;ge damit im verarbeitenden Gewerbe oft bei 10 %. Lohnsteigerungen im Ausland k&ouml;nnten damit schnell die zun&auml;chst geringeren Personalkosten wettmachen, besonders wenn diese Steigerungen wie in China bei bis zu 15 % im Jahr l&auml;gen. Ein Mitarbeiter in einer chinesischen Fertigung erhalte etwa ein Zehntel des Lohnes gegen&uuml;ber dem Kollegen in Deutschland, wei&szlig; Kinkel zu berichten, ein qualifizierter Mitarbeiter etwa ein F&uuml;nftel bis ein Viertel. Jemand mit Berufserfahrung verf&uuml;ge &uuml;ber ein Drittel des Lohnes seines deutschen Kollegen, ein Ingenieur aber schon &uuml;ber zwei Drittel. Ingenieure mit Berufserfahrung k&ouml;nnten Unternehmen sogar teurer kommen als in Deutschland.  &bdquo;Das Niveau der Geh&auml;lter kann aber je nach Region stark schwanken&ldquo;, warnt VDI-Pr&auml;sident Bruno O. Braun vor Vergleichen.<br>\nGr&uuml;nde f&uuml;r die Produktionsverlagerung vor allem in neue EU-L&auml;nder sowie China\/Asien sind laut Studie gewesen:  Niedrigere Personalkosten mit 72 % der Nennungen, Markterschlie&szlig;ung (29 %), gr&ouml;&szlig;ere Kundenn&auml;he (26 %), N&auml;he zur bereits verlagerten Produktion (23 %), Zugang zu Rohstoffen (14 %), Importbeschr&auml;nkungen (11 %), Personalmangel (9 %), Pr&auml;senz der Konkurrenz (9 %), geringere Abgaben und Subventionen (5%) und Wissensgewinn (1 %). An erster und zweiter Stelle der R&uuml;ckverlagerungsgr&uuml;nde stehen Flexibilit&auml;tseinbu&szlig;en mit 59 % und Qualit&auml;tsprobleme mit 52 % der Nennungen.  Steffen Kinkel: &bdquo;Die mangelnde Flexibilit&auml;t l&auml;sst auf die Komplexit&auml;t und damit einhergehende Einschr&auml;nkungen der Lieferf&auml;higkeit in grenz&uuml;berschreitenden Supply Chains schlie&szlig;en, wenn ausl&auml;ndische Produktionen nicht mit den hohen Flexibilit&auml;tsanforderungen mancher Kunden Schritt halten k&ouml;nnen. Die hohe Bedeutung von Qualit&auml;tsproblemen f&uuml;r R&uuml;ckverlagerungen zeigt wiederum, dass Qualit&auml;tsproduktion &bdquo;Made in Germany&ldquo; nicht einfach und ohne Friktionen in andere geographische und kulturelle Kontexte &uuml;bertragen werden kann, wie das manche Manager noch immer glauben.&ldquo;<br>\nDie meisten R&uuml;ckverlagerungen kamen in den letzten drei Jahren mit fast der H&auml;lfte der Nennungen aus den neuen EU-Staaten (Osteuropa), danach folgen asiatische L&auml;nder &ndash; au&szlig;er China &ndash; mit 27 %.  15 % der befragten Unternehmen holten ihre Fertigung aus China nach Deutschland zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/artikel\/Renaissance-des-Produktionsstandortes-Deutschland\/61918\/1\">VDI<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> W&auml;hrend in den meisten Stellungnahmen der Industrie als Verlagerungsmotiv vor allem Markerschlie&szlig;ung und Kundenn&auml;he in den Vordergrund ger&uuml;ckt wird, wird hier noch einmal herausgestellt, wie radikal die Unternehmen den hiesigen Lohnkostenanteil von 10 Prozent an den Fertigpreisen dr&uuml;cken wollen um die Gewinnspanne zu erh&ouml;hen. Dabei ist es nicht so, dass die Unternehmen in Europa oder den USA bei der Fertigung  keinen Gewinn machen w&uuml;rden. Nur w&uuml;rde z.B. die Gewinnspanne beim iPhone von Apple bei einer Produktion in den USA nur noch 50 Prozent ausmachen. Allerdings geht nat&uuml;rlich im Zeitverlauf in diesen L&auml;ndern auch die Qualifikation f&uuml;r bestimmte Produktionen baden. Die Frage, wie diesem Kalk&uuml;l des Kapitals zu begegnen sei, bleibt offen bzw. w&auml;re nur &uuml;ber Handelsbeschr&auml;nkungen zu l&ouml;sen. Woran das Exportkapital  naturgem&auml;&szlig; nicht interessiert ist. Im Gegenteil, l&auml;sst sich doch mit L&ouml;hnen und Arbeitsbedingungen vor Ort zu Hause ganz wunderbar erheblicher Druck aus&uuml;ben. Nat&uuml;rlich findet auch der von den Gewerkschaften oft beschworene Internationalismus hier seine Grenzen. Aber wie soll eine Gewerkschaft, die es nicht einmal in einem Betrieb schafft, die Abgrenzung von Stammbelegschaft und Leiharbeit niederzurei&szlig;en, es nicht einmal schafft, innerhalb eines Konzerns grenz&uuml;berschreitend &ndash; geschweige zwischen Kontinenten &ndash; solidarisches Vorgehen zu organisieren, den Verlagerungsstrategien bzw. -drohungen des Kapitals entgegen treten. So hat z.B. Renault unter Androhung der teilweisen Verlagerung der Produktion in asiatische oder afrikanische Niedriglohnl&auml;nder in Spanien einen Sozialpakt ausgehandelt, der zwar den Renault-Werken Valladolid, Sevilla und Palencia etwa 1300 neue Stellen beschert, aber im Gegenzug den Besch&auml;ftigten au&szlig;erordentliche Zugest&auml;ndnisse bei L&ouml;hnen und Arbeitszeiten abgerungen. Schon heute verdienen die Arbeiter in Spanien fast ein Drittel weniger als die Belegschaften in Frankreich, die damit erheblich unter Druck gesetzt werden. Auch hier hei&szlig;t es inzwischen: Entweder ein &ldquo;Abkommen zur Erh&ouml;hung der Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; oder Betriebsschlie&szlig;ungen. Deutlich wird an diesem Beispiel auch, dass nicht nur Asien Verlagerungsziel ist, sondern diese Strategien auch innerhalb der EU greifen. &ndash; So sehr sich manche in Deutschland an die Brust klopfen, dass die Offshoringspraxis deutscher Unternehmen nachl&auml;sst bzw. sogar R&uuml;ckverlagerungen stattfinden, die Studie zeigt immer noch auf: Auf eine R&uuml;ckverlagerung kommen vier Verlagerungen. &ndash; Weitere Downloads zur Studie sind <a href=\"http:\/\/www.vdi.de\/artikel\/produktionsverlagerungen-auf-neuem-tiefstand\/\">hier zu finden<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Irland missbraucht seine Ratspr&auml;sidentschaft zur Werbung f&uuml;r aggressiven Steuerwettbewerb<\/strong><br>\nHeute beginnt die neue Irische EU-Ratspr&auml;sidentschaft mit ihrer Arbeit. Das Programm der Pr&auml;sidentschaft ist in der Langfassung noch nicht pr&auml;sentiert, da muss man sich zum neuen Jahr schon &uuml;ber die Irische Werbung &auml;rgern. Auf der <a href=\"http:\/\/www.eu2013.ie\">offiziellen Internetseite<\/a> wirbt das Land mit seiner aggressiven Steuerpolitik. Es weist nicht nur darauf hin, dass man einen besonders niedrigen K&ouml;rperschaftssteuersatz anbietet, sondern mit dem Verweis auf ein breites Netz an Doppelbesteuerungsabkommen, auch Steuerbasen bequem verlagern kann: &ldquo;Ireland has a transparent and simple 12.5% corporate tax rate on trading income. We also have an extensive and expanding network of high quality tax treaties.&rdquo;<br>\nBesonders frech ist die stolze Liste der Unternehmen, die dieses Sonderangebot ausnutzen:<br>\n&ldquo;These attributes result in Ireland housing:\n<ul>\n<li>8 of the top 10 global ICT companies<\/li>\n<li>9 of the top 10 global pharmaceutical companies<\/li>\n<li>3 of the 5 top games companies<\/li>\n<li>10 of the top &lsquo;born on the Internet&rsquo; companies<\/li>\n<li>50% of the world&rsquo;s leading financial services firms<\/li>\n<li>17 out of 25 global medical device companies<\/li>\n<\/ul>\n<p>And the story continues. In recent months Ireland has welcomed further investments from major companies including Amazon, IBM, Ancestry.com, SAP, Northern Trust and Fidelity.&rdquo;<br>\nEs ist kein Zufall, dass gerade Unternehmen der Pharma-, Internet- und Finanzbranche Irland als Standort nutzen. Denn patentintensive Unternehmen k&ouml;nnen ihre konzerninternen Lizenzgeb&uuml;hren steuersparend in Irland vereinnahmen, ebenso k&ouml;nnen Banken Kapitaleinkommen dort anfallen lassen. Dabei kann Irland bestehende EU-Richtlinien f&uuml;r einerseits Zinsen und Lizenzgeb&uuml;hren und die Mutter-Tochterrichtlinie andererseits nutzen.<br>\nDazu erkl&auml;rt Sven Giegold, finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Gr&uuml;nen im Europaparlament:<br>\n&ldquo;Irland darf seine Pr&auml;sidentschaft nicht weiter zur Werbung f&uuml;r unfaire Niedrigsteuers&auml;tze missbrauchen. Vielmehr sollte das Land konstruktiv an der europ&auml;ischen Steuerkooperation etwa bei der Gemeinsamen, Konsolidierten K&ouml;rperschaftssteuerbemessungsgrundlage (GKKB) mitarbeiten. Dieser sinnvolle Vorschlag der EU-Kommission wird derzeit im Rat der Mitgliedsl&auml;nder blockiert. Dies die Bremse zu l&ouml;sen, ist die Aufgabe der rotierenden Ratspr&auml;sidentschaft, nicht die Werbung mit steuerlichen Sonderangeboten auf Kosten der Nachbarn.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.eu2013.ie\/ireland-and-the-presidency\/about-ireland\/irelandeconomy\/openforbusiness\/\">eu3012.ie<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Wichtig zu wissen. Ein unglaublicher Vorgang. Und daf&uuml;r haben wir einen Rettungsschirm aufgespannt.<\/em><br>\n<em>Und die Kommission protestiert nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Robert von Heusinger zum Einkaufsmanagerindex: Gegensteuern<\/strong><br>\nDas sind keine guten Nachrichten, die die Eink&auml;uferindizes f&uuml;r Euroland bereithalten. Die Industrie setzt ihren Schrumpfungsprozess noch eine Weile fort, die Lage wird schlimmer, nicht besser. (&hellip;) Kein Wunder, bei dem Sparkurs, den die Eurozone eingeschlagen hat &ndash; auf Dr&auml;ngen der Deutschen. Doch auch Deutschland bekommt nun die Auswirkung seiner empfohlenen Medizin zu sp&uuml;ren, denn die Rezession frisst sich von den R&auml;ndern Eurolands ins Zentrum vor. (&hellip;) Was also tun? Die typische deutsche Antwort: Auf den Export hoffen. Sollen sich doch  Amerikaner, Franzosen, Italiener und Spanier verschulden, um unsere G&uuml;ter zu kaufen, oder die Schwellenl&auml;nder. Diese Strategie ging nur deshalb gut, weil kaum ein Land sich so sehr auf den Rest der Welt verlassen hat. Nun aber f&auml;hrt ganz Euroland die selbe Strategie und hofft auf den Export. Das kann nicht funktionieren. Die  richtige Antwort lautet: Gegensteuern. Wie? Indem weniger strikt gespart wird, indem vor&uuml;bergehend eine h&ouml;here Staatsverschuldung in Kauf genommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/kommentar-zum-einkaufsmanagerindex-gegensteuern,1472780,21372808.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die Entwicklung des deutschen Einkaufsmangerindex steht somit im Gegensatz zum Ifo-Index, der im Dezember einen Anstieg verzeichnete. Bleibt abzuwarten, ob der f&uuml;r die deutsche Exportwirtschaft sehr vorteilhafte Euro-Umtauschkurs ausreicht, Exporteinbr&uuml;che im Handel mit den &uuml;brigen Eurozonen-Staaten durch zus&auml;tzliche Exporte in die Staaten au&szlig;erhalb der Eurozone auszugleichen. Unabh&auml;ngig davon scheint es jedoch sehr fraglich, ob diese Staaten auf Dauer bereit und &ouml;konomisch dazu in der Lage sind, wegen der sehr hohen deutschen Exporte ihre eigenen BIP-Wachstumsraten permanent zu reduzieren, h&ouml;here Staatsschulden in Kauf zu nehmen und ihre Auslandsverschuldung gegen&uuml;ber Deutschland permanent zu erh&ouml;hen. F&uuml;r die USA, die aktuell sehr stark von der deutschen &ldquo;Exportoffensive&rdquo; betroffen sind, gilt dies wegen der bereits heute sehr hohen Staats- und Auslandsverschuldung in besonderem Ma&szlig;e. Eine generelle Anmerkung: Der Terminus &ldquo;Sparen&rdquo; sollte in Anf&uuml;hrungszeichen gesetzt werden. Selbst das Handelsblatt setzte sich im Dezember 2012 sehr kritisch mit der ma&szlig;geblich unter deutscher Anleitung den europ&auml;ischen Krisenstaaten diktierten &ldquo;Spar&rdquo;-Doktrin auseinander: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15430#h01\">&ldquo;Euro-Retter: Zwangsdi&auml;t nach Fehldiagnose&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Res&uuml;mee dieses Handelsblatt-Beitrages:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Ein Gesundsparen der Krisenstaaten, wie es vor allem deutsche Politiker fordern, w&auml;re dann schlicht nicht m&ouml;glich. (&hellip;)  Ausgabenk&uuml;rzungen lassen die Wirtschaft derart abst&uuml;rzen, dass sich die Schuldenquote sogar erh&ouml;ht, statt auf ertr&auml;gliche Werte zu sinken. Es droht ein Teufelskreis aus immer neuen zerst&ouml;rerischen K&uuml;rzungsorgien.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Prof. Rudolf Hickel: Wirtschaftsprognose 2013<\/strong><br>\nDer Zweckoptimismus der Wirtschaftsweisen f&uuml;hrt in die Irre. Das wirkliche Problem, die Binnennachfrage, untersch&auml;tzen sie weiterhin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F01%2F03%2Fa0124&amp;cHash=0a1186f2f93979a99a455464cd0f54df\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Prognosen sind ja schwer, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. In den knapp &uuml;ber 40 Jahren des Sachverst&auml;ndigenrates gab es jedes Jahr zwei Prognosen, jeweils eine im Herbst und im Fr&uuml;hjahr. <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=torfPZvrJKM\">Die Prognosen und die Realit&auml;t stimmten nie &uuml;berein<\/a>.<\/em> <\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch die Grafik in der Spiegel-Printausgabe:<\/em><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130104_01.jpg\" alt=\"\"><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Was bilden die sich ein! &ndash; &Uuml;ber das unertr&auml;gliche Abw&auml;lzen gesellschaftlicher Verantwortung auf den Einzelnen<\/strong><br>\nWarum wohl muss Merkel, um &ldquo;unseren Zusammenhalt&rdquo; zu thematisieren, auf die Geschichten Einzelner zur&uuml;ckgreifen? Ganz einfach: Weil die Politik dem erstrebenswerten, f&uuml;r den sozialen Frieden wie f&uuml;r das Gl&uuml;ck des Einzelnen existenziellen, gesellschaftlichen Zusammenhalt nun schon seit Jahren den Boden unter den F&uuml;&szlig;en wegzieht und den bzw. die Einzelnen mit sich und ihrem Schicksal allein l&auml;sst&hellip;<br>\nEs ist eine, um es ganz deutlich zu schreiben, irrwitzige, v&ouml;llig durchgedrehte Ansprache. Es ist der schiere Individualismus, hier das Angewiesensein auf die Hilfsbereitschaft des Einzelnen, den die Kanzlerin an dieser Stelle predigt und heilig spricht, und mit dem sie uns auch noch &ldquo;Gottes Segen&rdquo; erteilt. Die Gesellschaft zur&uuml;ckgeworfen auf Freunde und Nachbarschaftshilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=7866\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Selbst&auml;ndige sollen seltener Hartz IV erhalten<\/strong><br>\nHartz IV als Teil des Gesch&auml;ftsmodells? Die Zahl der Selbst&auml;ndigen, die ihre kargen Gewinne mit der Sozialleistung aufbessern m&uuml;ssen, hat sich seit 2007 verdoppelt. Dem Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ist sie zu hoch &ndash; Weise will bei dieser &ldquo;Fehlentwicklung&rdquo; nachbessern.<br>\n&ldquo;Wir haben bei manchen Selbst&auml;ndigen mit Hartz-IV-Bezug den Eindruck, dass der Bezug der Grundsicherung zum Gesch&auml;ftsmodell geh&ouml;rt &ndash; ein Teil des Einkommens wird selbst erwirtschaftet, der andere Teil wird mit Hilfe der staatlichen Grundsicherung abgedeckt. Das kann nicht sein&rdquo;, sagte Weise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/arbeitsagentur-chef-weise-selbststaendige-sollen-seltener-hartz-iv-erhalten-1.1558892\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Interessanterweise beschwert sich Weise nicht dar&uuml;ber, dass immer mehr Unternehmen Hartz-IV zum Teil ihres Gesch&auml;ftsmodells machen, um Niedrigl&ouml;hne vom Staat subventionieren zu lassen.<\/em> <\/p>\n<p><strong>passend dazu: Wie viel Geld ist f&uuml;r was in den Hartz-IV-S&auml;tzen enthalten?<\/strong><br>\nEine Tabelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.menschenwuerdiges-existenzminimum.org\/hintergrund\/20121223357.html\">B&uuml;ndnis f&uuml;r menschenw&uuml;rdiges Existenzminimum<\/a> <\/p>\n<p><strong>Dazu: Preise steigen, Kaufkraft sinkt: Hartz-IV-Beziehern bleibt immer weniger zum Leben<\/strong><br>\nTrotz der geringf&uuml;gigen Erh&ouml;hung der Hartz-IV-Regels&auml;tze zum 1. Januar<br>\n2013 haben Leistungsbeziehende im Jahr 2013 faktisch weniger zum Leben als bei der Einf&uuml;hrung von Hartz IV vor acht Jahren. Denn seit Januar 2005 stiegen die Verbraucherpreise um 14,5 Prozent, der Regelsatz f&uuml;r einen alleinstehenden Erwachsenen jedoch nur um 10,7 Prozent. Darauf hat das B&uuml;ndnis f&uuml;r ein menschenw&uuml;rdiges Existenzminimum zum Jahreswechsel hingewiesen. Das B&uuml;ndnis wirft der Bundesregierung vor, Armut zu versch&auml;rfen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++f11eae08-50e6-11e2-9f33-00188b4dc422\/@@index.html\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU will Verbraucher zum Wassersparen zwingen<\/strong><br>\nEin vertraulicher Arbeitsplan aus Br&uuml;ssel belegt: Nach der Gl&uuml;hbirne haben sich Beamte ein neues Ziel f&uuml;r Verbote ausgesucht. Diesmal sollen Bad-Armaturen dran glauben, wenn sie nicht Wasser sparen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article112246435\/EU-will-Verbraucher-zum-Wassersparen-zwingen.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Da haben die Lobbyisten ja wieder einen wunderbaren Erfolg erzielt. In Fachkreisen ist es unstrittig, dass &bdquo;Wassersparen&ldquo; in einem Wasser&uuml;berschussland wie <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/14\/Wasserversorgung\">Deutschland &ouml;konomisch und &ouml;kologisch unsinnig ist<\/a>. Br&uuml;ssel will nicht die Umwelt schonen, sondern der Wirtschaft durch immer unsinnigere Richtlinien zu besseren Ums&auml;tzen verhelfen.<\/em><\/p>\n<p><em>F&uuml;r Hintergrundinformationen zum Thema &bdquo;Wassersparen&ldquo; empfiehlt sich der nunmehr bereits 10 Jahre alte Artikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.agenda21-treffpunkt.de\/archiv\/02\/03\/Leist-Wassersparen.htm\">Wasser sparen in Deutschland? Nein Danke!<\/a>&ldquo;, der nichts an seiner Aktualit&auml;t verloren hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wasser auf die M&uuml;hlen der Liberalisierer<\/strong><br>\nWirkt die neue Br&uuml;sseler Konzessionsrichtlinie als Schleuse f&uuml;r eine Privatisierung der Wasserversorgung?<br>\nWasser ist keine &uuml;bliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das gesch&uuml;tzt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss&rdquo; &ndash; so lautet der erste Erw&auml;gungsgrund aus der Wasserrahmenrichtlinie der Europ&auml;ischen Union aus dem Jahr 2000. Nun will die Europ&auml;ische Kommission die Konzessionsrichtlinie einf&uuml;hren, und es dr&auml;ngt sich der Verdacht auf, als w&uuml;rde man diesen Grundsatz nicht mehr ganz so eng interpretieren. Wie so oft empfiehlt es sich auch bei dieser Richtlinie, zwischen den Zeilen zu lesen und jene Passagen genauer unter die Lupe zu nehmen, die Interpre tationsspielraum zulassen. Denn durch die europaweite Ausschreibung &ouml;ffent licher Leistungen der Daseinsvorsorge werden T&uuml;ren ge&ouml;ffnet, die man sp&auml;ter schwer wieder schlie&szlig;en kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1356426235305\/Wasser-auf-die-Muehlen-der-Liberalisierer-Regner-Weidenholzer-Verheyen\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>S 21: Silvester-Rede von Walter Sittler<\/strong><br>\nDer im Volksentscheid zementierte Kostendeckel ist in atemberaubender Geschwindigkeit und H&ouml;he gesprengt, der einst so p&uuml;nktliche Bahnhof nur noch eingeschr&auml;nkt funktionsf&auml;hig, der S-Bahn Verkehr f&uuml;r lange Zeit st&auml;ndig gest&ouml;rt und zum Gl&uuml;ck ist von den allerorten viel gepriesenen Baufortschritten ist noch nichts zu sehen &ndash; das soll auch so bleiben. Der schon jetzt durch das planerische Chaos der DB AG entstandene volkswirtschaftliche Schaden ist immens. Alles, absolut alles w&uuml;rde bei gesundem Menschenverstand dazu f&uuml;hren, das Projekt sofort zu beerdigen und die bessere und viel billigere Alternative zu beginnen: den Wiederaufbau der Seitenfl&uuml;gel, die Modernisierung des Gleisvorfeldes samt dem Stellwerk und die l&auml;ngst f&auml;llige Beschleunigung der Verbindung Stuttgart-Ulm auf 48 Minuten, damit in beiden St&auml;dten ein ITF m&ouml;glich wird, alles Dinge, die sofort umgesetzt werden k&ouml;nnen, w&uuml;rden die Verantwortlichen es nur wollen. Wer kann uns dabei helfen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bei-abriss-aufstand.de\/2013\/01\/01\/silvester-rede-von-walter-sittler\/\">Bei Abriss Aufstand<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Umk&auml;mpftes Copyright &ndash; Der Streit um das geistige Eigentum<\/strong><br>\nDas geplante internationale Handelsabkommen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) hat im vergangenen Jahr weltweit heftigen Widerstand provoziert &ndash; sowohl im Netz als auch auf der Stra&szlig;e. Die teilnehmenden Staaten planten damit, global g&uuml;ltige Standards zum Schutz geistigen Eigentums und scharfe Sanktionen im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen zu etablieren. Die Kritiker bef&uuml;rchteten, dass das Abkommen massive Eingriffe in die Privatsph&auml;re und Einschnitte in die Grundrechte der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger nach sich ziehen w&uuml;rde. Auch wenn das Europ&auml;ische Parlament das Abkommen schlie&szlig;lich dank der Proteste mit gro&szlig;er Mehrheit ablehnte &ndash; der Konflikt um das Urheberrecht in der digitalen Welt ist damit nicht vom Tisch. Im Gegenteil: Anfang Oktober wurde bekannt, dass daas geplante Europ&auml;isch-Kanadische Handelsabkommen CETA &auml;hnliche Strafen f&uuml;r Copyright-Verletzungen vorsieht wie zuvor ACTA.[1] Der Streit um das Urheberrecht geht damit in eine neue Runde. Derzeit ist keine L&ouml;sung in Sicht, die den unterschiedlichen Interessensgruppen &ndash; Nutzern, Verwertern und Urhebern &ndash; gerecht werden k&ouml;nnte. Im Zentrum des Konflikts steht dabei der Begriff des geistigen Eigentums und das Recht des Urhebers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/dezember\/umkaempftes-copyright\">Bl&auml;tter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Herfried M&uuml;nkler: Tendenziell gibt es &ldquo;keine Wahl&ldquo; mehr bei den Wahlen<\/strong><br>\nAlso, parlamentarische Demokratie hei&szlig;t ja zun&auml;chst einmal Alternativenbildung, und zwar Alternativenbildung in der Weise, dass das Volk bei Wahlen &uuml;ber zumindest zwei M&ouml;glichkeiten entscheiden kann, und das nicht nur in peripheren, sondern in zentralen Fragen der Politik. Wir haben nun genau in diesem Jahr und vor allen Dingen in der Frage des Euros, aber auch eigentlich in anderen zentralen wirtschafts- und w&auml;hrungspolitischen Fragen sehen m&uuml;ssen, dass es diese Alternativen nicht gibt oder dass die Opposition dazu nicht in der Lage ist, sie zu bilden, und dass es also, wenn ich mal so sagen darf, tendenziell keine Wahl gibt bei den Wahlen&hellip;<br>\nDas Problem ist, dass in den Zeiten der Globalisierung die Politik eben diesen Einfluss nicht mehr hat, sondern dass sie, na, von der Wirtschaft vor sich hergetrieben wird wie ein Rudel Rehe durch ein paar W&ouml;lfe. Und dass sie zwar sozusagen gelegentlich starke Spr&uuml;che macht, wie sie das &auml;ndern will, aber sie in dieser Frage nichts hinbekommen hat. Das Unbehagen an der Politik, wenn ich das mal so sagen darf, im zur&uuml;ckliegenden Jahr besteht ja auch darin, dass wir gesehen haben: Politik reagiert nur auf Probleme, die ihr vorgegeben werden. Und sie ist zu keinem Zeitpunkt eigentlich proaktiv gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/1963653\/\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Offenlegen statt verbieten<\/strong><br>\nDie Ansichten vieler Deutscher zur Finanzierung von Parteien sind ein bisschen verklemmt. Es ist nicht automatisch ein Skandal, wenn Spender ihre Verbundenheit zu einer Partei auch durch Geld zum Ausdruck bringen. Sch&auml;rfere Vorschriften f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung von Spenden sind aber trotzdem n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/grossspenden-an-parteien-offenlegen-statt-verbieten-1.1563682\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Herr Dr. Prantl, frohes neues Jahr. Geben Sie <a href=\"http:\/\/www.vocer.org\/de\/autoren\/do\/viewprofile\/id\/133\/detlef-esslinger.html\">Ihrem Stellvertreter<\/a> doch unbedingt etwas Nachhilfe. Er hat sie bitter n&ouml;tig, um den Zusammenzhang zwischen Spenden &ndash; besonders einer Spendenstreuung f&uuml;r verschiedene Parteien &ndash; und einer Erwartungshaltung bestimmter Gesetztesentwicklung zu verstehen, zu erl&auml;utern und zu kommentieren. Auf gutes Gelingen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Positionen des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachen zur Landtagswahl 2013<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.paritaetischer.de\/landesverband\/downloads\/Positionspapier.pdf\">Parit&auml;tischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. [PDF &ndash; 553 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ein begossener Pudel meint im Feuer zu stehen<\/strong><br>\nZum Jahresende reiht sich auch der Bundesbankpr&auml;sident Jens Weidmann via Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in die Reihe jener Wichtigtuer ein, die noch einmal bedeutungsschwanger zu Wort kommen wollen. Sehr geschickt, wie ich finde, gelingt es aber den beiden Redakteuren Rainer Hank und Christian Siedenbiedel den Merkel-G&uuml;nstling als finanzpolitische Nulpe vorzuf&uuml;hren, der mit seiner ablehnenden Haltung zum Kurs der EZB lediglich einen Beitrag f&uuml;r Deutschlands Isolation in Europa geleistet hat&hellip;<br>\nDoch wo ist der bef&uuml;rchtete Vertrauensverlust seit dem Eingreifen der EZB geblieben, fragen die Journalisten sichtlich irritiert. Beide stellen fest, dass die blo&szlig;e Ank&uuml;ndigung Draghis, im Notfall unbegrenzt Anleihen aufkaufen zu wollen, zu einer erkennbaren Entspannung an den M&auml;rkten gef&uuml;hrt habe, ohne auch nur einen Euro tats&auml;chlich investieren oder aber eine von Weidmann einst herbeifantasierte Inflation in Kauf nehmen zu m&uuml;ssen. Eine Momentaufnahme frotzelt Weidmann zur&uuml;ck&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2012\/12\/31\/begossener-pudel-meint-feuer-stehen-15371012\/\">Andr&eacute; Tautenhahn<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Zudeick zieht Bilanz &ndash; Der Satirische Jahresr&uuml;ckblick<\/strong><br>\nDer Fall Wulff ist so gut geeignet f&uuml;r den Satirischen Jahresr&uuml;ckblick, dass er schon beinahe erfunden sein k&ouml;nnte. Und wie ein Wiederg&auml;nger erscheint der offenbar niemals endende Streit innerhalb der schwarz-gelben Bundesregierung: Betreuungsgeld, Rente, Energiewende &ndash; wenn das mal alles w&auml;re. Denn auch &uuml;ber die Frage, wie die Bundesregierung die anhaltende EU-Schuldenkrise bew&auml;ltigen kann, sind die Koalition&auml;re alles andere als einer Meinung. &Uuml;ber allem schwebt die Bundeskanzlerin in den Meinungsfragen bislang bemerkenswert unangefochten. Daf&uuml;r ben&ouml;tigt Merkel allerdings nicht den fliegenden Teppich des Entwicklungs-Ministers. Die SPD setzt mit ihrem au&szlig;erparlamentarisch viel gebuchten und gut bezahlten Redner Peer Steinbr&uuml;ck auf den Sieg bei der Bundestagswahl im n&auml;chsten Jahr. Kein Themenmangel also f&uuml;r den Satirischen Jahresr&uuml;ckblick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/wdr5-spezial\/s\/d\/31.12.2012-18.30\/b\/zudeick-zieht-bilanz-121231.html\">WDR 5<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> K&ouml;stlich!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15627","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15627","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15627"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15627\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15635,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15627\/revisions\/15635"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15627"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15627"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15627"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}