{"id":15631,"date":"2013-01-04T09:17:22","date_gmt":"2013-01-04T08:17:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15631"},"modified":"2015-06-18T13:04:46","modified_gmt":"2015-06-18T11:04:46","slug":"nie-gab-es-mehr-erwerbstatige-propaganda-mit-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15631","title":{"rendered":"\u201eNie gab es mehr Erwerbst\u00e4tige\u201c \u2013 Propaganda mit Zahlen"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;<a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/2012-so-viele-erwerbstaetige-wie-noch-nie\/7579606.html\">So viele Erwerbst&auml;tige wie noch nie<\/a>&ldquo;, &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/print_wirtschaft\/article112367547\/Nie-gab-es-mehr-Erwerbstaetige.html\">Nie gab es mehr Erwerbst&auml;tige<\/a>&ldquo;. So oder so &auml;hnlich lauteten die Schlagzeilen.<br>\nIm Jahr 2012 waren durchschnittlich rund 41,5 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbst&auml;tig, das waren 416 000 Personen oder 1,0 % mehr als ein Jahr zuvor. Nach ersten vorl&auml;ufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erreichte die Zahl der Erwerbst&auml;tigen damit im sechsten Jahr in Folge einen neuen H&ouml;chststand. Seit 2005 ist die Zahl der Erwerbst&auml;tigen um insgesamt 2,66 Millionen Personen (+ 6,8 %) gestiegen, so meldete <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2013\/01\/PD13_001_13321.html\">gestern das Statistische Bundesamt<\/a>. Unser Leser G.K. analysiert diese Erfolgsmeldung. Das Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. (BIAJ) hat dar&uuml;ber hinaus noch eine von den Medien weit verbreitete Falschmeldung entdeckt.<br>\n<!--more--><br>\nDas organisatorisch dem Bundesinnenministerium unterstellte Statistische Bundesamt scheint sich bei der Auswahl des Betrachtungszeitraumes von propagandistischen Motiven leiten zu lassen. Denn das von ihm gew&auml;hlte Vergleichsjahr 2005 entspricht &ldquo;zuf&auml;llig&rdquo; jenem Jahr, welches sowohl die h&ouml;chste offiziell ausgewiesene Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung als auch einen sehr niedrigen Besch&auml;ftigungsstand aufwies. Der Verweis auf das Vergleichsjahr 2005 kann wohl nur dem durchsichtigen Ziel dienen, die nach der Jahrtausendwende durchgef&uuml;hrten &ldquo;Arbeitsmarktreformen&rdquo; gegen&uuml;ber der Bev&ouml;lkerung als &ldquo;Erfolg&rdquo; darzustellen.<\/p><p>Das Statistische Bundesamt vermeidet allerdings Aussagen zur Entwicklung der Vollzeit- und Teilzeitbesch&auml;ftigung. Auf Basis einer Prognose des der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zugeordneten <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2012\/kb0312.pdf\">Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vom M&auml;rz 2012 [PDF &ndash; 639 KB]<\/a> (diese wies eine Gesamtbesch&auml;ftigung 2012 in H&ouml;he von 41,6 Mio aus; der nun vom Statistischen Bundesamt gemeldete Wert bel&auml;uft sich auf 41,55 Mio.) entwickelten sich die Vollzeit- und Teilzeitbesch&auml;ftigung (inkl. Minijobs) der Arbeitnehmer im Zeitraum 2005 bis 2012 wie folgt:<\/p><ul>\n<li>Vollzeitbesch&auml;ftigung: +  983 Tsd. bzw. +4,2  Prozent<\/li>\n<li>Teilzeitbesch&auml;ftigung: +1.430 Tsd. bzw. +12,7 Prozent.<\/li>\n<\/ul><p>Die zumeist schlecht bezahlten Teilzeit- und Minijobs legten sowohl absolut als auch prozentual deutlich st&auml;rker zu als die Vollzeitstellen. Zudem ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass der Anstieg der Vollzeitstellen zu einem erheblichen Teil auf schlecht bezahlte Leiharbeitsjobs zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130104_leiharbeit_deutschland.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130104_leiharbeit_deutschland_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++3418e2be-1e97-11e2-8d4b-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/p><p>Zugleich ist der Anteil der Arbeitnehmer, die zumeist aus finanziellen Gr&uuml;nden (Stichworte: Prekarisierung der Arbeit \/ miserable Reallohnentwicklung in Deutschland) zus&auml;tzlich in einem Nebenjob arbeiten (m&uuml;ssen), seit 2005 um 891 Tsd. bzw. um 43,2 Prozent angestiegen (diese Nebenjobs sind in den obigen Daten zur Voll- und Teilzeitbesch&auml;ftigung bereits mit enthalten). <\/p><p>Die ab der Jahrtausendwende bis zum Jahre 2005 anhaltende miserable Entwicklung des hiesigen Bruttoinlandsprodukts sowie der Arbeitslosen- und Besch&auml;ftigungsdaten waren das Resultat der durch Reallohnsenkung und Sozialabbau bewusst herbeigef&uuml;hrten Schw&auml;chung des deutschen Binnenmarktes zwecks Steigerung der preislichen Wettbewerbsf&auml;higkeit der Exportwirtschaft gegen&uuml;ber dem Ausland. Ab dem Jahre 2006 &uuml;berwogen die Effekte aus der massiven Steigerung des Au&szlig;enhandels&uuml;berschusses (Differenz der Exporte zu den Importen) jene aus der nach wie vor anhaltenden Binnenmarktschw&auml;che. Zugleich hat jedoch das von Deutschland ausgehende Lohn- und Sozialdumping ma&szlig;geblich zu jenen &ouml;konomischen Schieflagen innerhalb der Eurozone beigetragen, die heute unter dem Namen &ldquo;Eurokrise&rdquo; firmieren.<\/p><p>Der Vergleich mit den vom Statistischen Bundesamt f&uuml;r das Jahr 1991 (dem ersten vergleichbaren Jahr nach der Wiedervereinigung) ausgewiesenen Besch&auml;ftigungsdaten zeigt bei der Arbeitnehmerbesch&auml;ftigung <a href=\"https:\/\/www-genesis.destatis.de\/genesis\/online;jsessionid=994D8ADC2EF53C64DAA891A2BFE536EA.tomcat_GO_1_1?operation=previous&amp;levelindex=2&amp;levelid=1357227262727&amp;step=2\">massive Verschiebungen zwischen Vollzeit- und Teilzeitbesch&auml;ftigung<\/a>: <\/p><ul>\n<li>Vollzeitbesch&auml;ftigung\n<ul>\n<li>2012  24,3 Millionen <\/li>\n<li>1991  29,2 Millionen<\/li>\n<li>Ver&auml;nderung: -4,9 Mio. bzw. -16,6% <\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Teilzeitbesch&auml;ftigung (inkl. Minijobs)\n<ul>\n<li>2012  12,7 Millionen<\/li>\n<li>1991   4,7 Millionen<\/li>\n<li>Ver&auml;nderung: +7,9 Mio. bzw. +167,7%<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul><p>Der Anstieg der Arbeitnehmerbesch&auml;ftigung gegen&uuml;ber dem Jahre 1991 um ca. 3 Millionen ist somit das Resultat einer St&uuml;ckelung ehemaliger Vollzeitstellen in Teilzeit- und Minijobs. Zudem ist ber&uuml;cksichtigen, dass die heutige Teilzeitbesch&auml;ftigung einen deutlich h&ouml;heren Anteil an Minijobs aufweist.<\/p><p>Auch zum Vergleichsjahr 1991 hat sich die Anzahl der Leiharbeitsjobs deutlich erh&ouml;ht. Au&szlig;erdem hat sich der Anteil der zeitlich befristeten Arbeitsvertr&auml;ge gegen&uuml;ber dem Jahre 1991 erheblich ausgeweitet. <\/p><p>Wird in Pressemitteilungen des Statistischen Bundesamtes oder in Medienberichten von der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung gesprochen, dann ist dar&uuml;ber hinaus zu bedenken, dass diese &ndash; im Gegensatz zu fr&uuml;heren Jahrzehnten &ndash; nicht nahezu ausschlie&szlig;lich gut bezahlte Vollzeitstellen umfasst, sondern auch zumeist schlecht bezahlte Teilzeitjobs (ohne Minijobs) sowie Leiharbeitsjobs.<\/p><p>Fazit: F&uuml;r Besch&ouml;nigungen der Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland besteht auch vor dem Hintergrund der seit Ende der 90er Jahre miserablen Lohnentwicklung, der drastischen Zunahme prek&auml;rer Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse sowie der vom deutschen Lohn- und Sozialdumping ausgehenden Negativeffekte auf die &uuml;brigen Staaten der Eurozone keinerlei Anlass. Das vom Statistischen Bundesamt in der obigen Pressemitteilung gew&auml;hlte Vergleichsjahr 2005 dient dem durchsichtigen Ziel, die nach der Jahrtausendwende durchgef&uuml;hrten &ldquo;Arbeitsmarktreformen&rdquo; gegen&uuml;ber der Bev&ouml;lkerung in ein g&uuml;nstiges Licht zu r&uuml;cken.<\/p><p><strong>Siehe zur Propaganda mit Statistik weiter:<\/strong><\/p><p>37 Millionen sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte? dpa setzt qualifizierte Pressearbeit fort<br>\nAm 2. Januar 2013 pr&auml;sentierte das Statistische Bundesamt (destatis) die ersten vorl&auml;ufigen Ergebnisse zur Erwerbst&auml;tigkeit in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2012. In <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2013\/01\/PD13_001_13321.html\">der Pressemitteilung Nr. 001<\/a> hei&szlig;t es u.a.:<\/p><blockquote><p><em>&bdquo;Von der positiven Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt profitierten insbesondere die sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigten, deren Anzahl &ndash; wie schon in den Jahren 2010 und 2011 &ndash; auch im Jahr 2012 &uuml;berproportional gestiegen ist. Insgesamt wuchs die Zahl der Arbeitnehmer mit Wohnort in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2012 um 410 000 Personen (+ 1,1 %) auf rund 37,0 Millionen.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote><p>Und welche Meldung machen dpa und, von dpa unkritisch abschreibend, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/zahl-der-erwerbstaetigen-steigt-auf-rekordhoch-a-875386.html\">SPIEGEL<\/a> , <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/konjunktur\/konjunktur-in-deutschland-so-viele-erwerbstaetige-wie-noch-nie-12011999.html\">FAZ<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/zahl-der-jobs-2012-auf-rekordhoch-1948953.html\">STERN<\/a>, Weser-Kurier5 und viele andere daraus?<\/p><p>&bdquo;Am st&auml;rksten wuchs erneut die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten, die mit rund 37 Millionen auch weiterhin die gr&ouml;&szlig;te Gruppe stellen.&ldquo;<\/p><p>Aus 37 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden 37 Millionen sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte. Tats&auml;chlich aber sind l&auml;ngst nicht alle &bdquo;Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer&ldquo; sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte. Dies sollte sich auch in den Nachrichtenagenturen und &bdquo;Qualit&auml;ts- Medien&ldquo; herumgesprochen haben.<br>\nDie bisher ver&ouml;ffentlichten, zum Teil hochrechneten vorl&auml;ufigen Daten der daf&uuml;r zust&auml;ndigen Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit lassen f&uuml;r 2012 einen jahresdurchschnittlichen Bestand von etwa 29 Millionen sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten am Arbeitsort Bundesrepublik Deutschland bzw. knapp unter 29 Millionen mit Wohnort Bundesrepublik Deutschland erwarten (einschlie&szlig;lich der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten in der Freistellungsphase der Altersteilzeit im Blockmodell).<br>\nZwischen der Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Erwerbst&auml;tigenrechnung des Statistischen Bundesamtes und der von der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ermittelten Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten besteht zur Zeit eine rechnerische &bdquo;L&uuml;cke&ldquo; von 8 Millionen, zum gro&szlig;en Teil &bdquo;gef&uuml;llt&ldquo; durch ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte, Beamtinnen und Beamte, aber auch Ein-Euro-Jobberinnen und -Jobber und Praktikantinnen und Praktikanten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2013-01-03_dpa-ua-setzen-2013-qualifizierte-pressearbeit-fort.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. (BIAJ) [PDF &ndash; 75.1 KB]<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;<a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/2012-so-viele-erwerbstaetige-wie-noch-nie\/7579606.html\">So viele Erwerbst&auml;tige wie noch nie<\/a>&ldquo;, &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/print_wirtschaft\/article112367547\/Nie-gab-es-mehr-Erwerbstaetige.html\">Nie gab es mehr Erwerbst&auml;tige<\/a>&ldquo;. So oder so &auml;hnlich lauteten die Schlagzeilen.<br \/> Im Jahr 2012 waren durchschnittlich rund 41,5 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbst&auml;tig, das waren 416 000 Personen oder 1,0 % mehr als ein Jahr zuvor. Nach ersten vorl&auml;ufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15631\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[147,141,11],"tags":[1306,343,288,405],"class_list":["post-15631","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitslosgigkeit","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-biaj","tag-luegen-mit-zahlen","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-statistisches-bundesamt"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15631","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15631"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15631\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15634,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15631\/revisions\/15634"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15631"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15631"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15631"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}