{"id":156311,"date":"2026-09-16T10:00:03","date_gmt":"2026-09-16T08:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156311"},"modified":"2026-09-16T10:40:47","modified_gmt":"2026-09-16T08:40:47","slug":"kuenstliche-intelligenz-das-wettrennen-ins-ungewisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156311","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz: Das Wettrennen ins Ungewisse"},"content":{"rendered":"<p>Die f&uuml;hrenden KI-Entwickler warnen inzwischen selbst vor einem Kontrollverlust. Dennoch arbeiten sie weiter. Hinter diesem Widerspruch steckt mehr als nur wirtschaftliche Konkurrenz. Von <strong>G&uuml;nther Burbach<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nJakub Pachocki w&auml;hlte einen beunruhigenden Titel. &bdquo;An Alien Mind&ldquo;, ein fremdartiger Geist, &uuml;berschrieb der Chefwissenschaftler von OpenAI seinen Anfang September ver&ouml;ffentlichten Text. Darin berichtet er von einem Abend im Jahr 2023, an dem ihm und einem Kollegen klar geworden sei, dass Maschinen noch zu ihren Lebzeiten intelligenter werden k&ouml;nnten als Menschen. Nicht die wissenschaftlichen M&ouml;glichkeiten h&auml;tten sie damals besch&auml;ftigt, sondern die Frage, wie man die &Ouml;ffentlichkeit auf das Kommende vorbereiten solle.<\/p><p>Drei Jahre sp&auml;ter f&auml;llt Pachockis Urteil kaum beruhigender aus. Maschinelle Intelligenz werde nicht mehr in jedem Detail konstruiert. Sie entstehe durch einen Trainingsprozess, dessen Ergebnisse selbst ihre Entwickler nur teilweise durchschauen. Das Verhalten einzelner Bereiche k&ouml;nne untersucht werden, das Ganze bleibe jedoch schwer verst&auml;ndlich. Vor allem k&ouml;nne niemand sicher vorhersagen, wie ein hochentwickeltes Modell in einer unbekannten Situation handeln werde.<\/p><p><strong>Warnung und Beschleunigung finden zur selben Zeit statt<\/strong><\/p><p>Am Ende seines Beitrags steht ein Satz, der eigentlich politische Folgen haben m&uuml;sste: Kein KI-Labor habe das Problem der Kontrolle und &Uuml;berwachung bislang so weit gel&ouml;st, dass die Modelle noch lange mit maximalem Tempo weiterentwickelt werden k&ouml;nnten. OpenAI entwickelt sie trotzdem weiter.<\/p><p>Fast gleichzeitig verlangte Dario Amodei, Chef des Konkurrenzunternehmens Anthropic, eine Verlangsamung des Wettrennens. Autonome KI-Agenten k&ouml;nnten seiner Einsch&auml;tzung nach schon in sechs bis zw&ouml;lf Monaten in der Lage sein, ein dauerhaftes Botnetz &uuml;ber gro&szlig;e Teile des Internets zu legen. Sch&auml;den in dreistelliger Milliardenh&ouml;he seien denkbar. Solche Aussagen wurden fr&uuml;her als Schwarzmalerei abgetan. Nun kommen sie ausgerechnet von jenen M&auml;nnern, die an der Spitze der betreffenden Unternehmen stehen. Sie verf&uuml;gen &uuml;ber Informationen, die der &Ouml;ffentlichkeit fehlen. Sie kennen die unver&ouml;ffentlichten Modelle, sehen interne Tests und wissen, welche Grenzen innerhalb kurzer Zeit gefallen sind. <\/p><p>Ihre Unternehmen bauen derweil neue Rechenzentren, sichern sich Energie und Hochleistungschips und investieren Milliarden in die n&auml;chste Modellgeneration. Die Warnung und die Beschleunigung finden zur selben Zeit statt.<\/p><p>Die Erkl&auml;rung daf&uuml;r wird meistens im Konkurrenzkampf der Konzerne gesucht. OpenAI will Anthropic und Google nicht vorbeiziehen lassen, Microsoft muss seine Investitionen absichern, Meta verfolgt eigene Pl&auml;ne. <\/p><p><strong>Es geht nicht um Autos, sondern um das Milit&auml;r<\/strong><\/p><p>Doch der wirtschaftliche Wettbewerb ist nur die sichtbare Oberfl&auml;che. Im Hintergrund geht es um die Frage, welche Gro&szlig;macht zuerst &uuml;ber Systeme verf&uuml;gt, die der Gegenseite strategisch &uuml;berlegen sind. F&uuml;r die Regierungen in Washington und Peking ist nicht entscheidend, ob sich mit K&uuml;nstlicher Intelligenz Autos schneller bauen, Werbekampagnen billiger herstellen oder Verwaltungsabl&auml;ufe automatisieren lassen. Interessant wird die Technik dort, wo sie Satellitenbilder auswertet, milit&auml;rische Operationen plant, neue Waffensysteme entwirft, Kommunikation entschl&uuml;sselt oder Schwachstellen in gegnerischen Netzen findet. <\/p><p>Ein System, das seine eigene Forschung beschleunigen kann, w&uuml;rde die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse erheblich ver&auml;ndern. Es k&ouml;nnte Angriffsszenarien in einer Geschwindigkeit pr&uuml;fen, f&uuml;r die bislang ganze St&auml;be ben&ouml;tigt werden. Es k&ouml;nnte wissenschaftliche und milit&auml;rische Entwicklungszeiten verk&uuml;rzen und nach Sicherheitsl&uuml;cken suchen, bevor der Gegner &uuml;berhaupt wei&szlig;, dass sie existieren.<\/p><p>Ob eine solche Superintelligenz bald entsteht, ist keineswegs sicher. Die Unternehmen haben ein Interesse daran, ihre Produkte gr&ouml;&szlig;er erscheinen zu lassen, als sie wom&ouml;glich sind. Mit der Aussicht auf eine bevorstehende Revolution lassen sich Investoren, Regierungen und Kunden leichter &uuml;berzeugen. <\/p><p><strong>Angst h&auml;lt das KI-Rennen in Gang<\/strong><\/p><p>F&uuml;r ein Wettr&uuml;sten reicht allerdings bereits die Bef&uuml;rchtung, die andere Seite k&ouml;nne den Durchbruch schaffen. Die USA werden ihre Programme nicht einstellen, solange China weiterforscht. China wird sich kaum auf amerikanische Zusicherungen verlassen. Russland versucht, in milit&auml;risch wichtigen Bereichen nicht vollst&auml;ndig zur&uuml;ckzufallen. Europa redet von digitaler Souver&auml;nit&auml;t und meint damit h&auml;ufig, wenigstens nicht bei jeder entscheidenden Technologie von US-amerikanischen oder chinesischen Unternehmen abh&auml;ngig zu sein. So kann jeder behaupten, nur auf den anderen zu reagieren. Niemand muss einen Kontrollverlust wollen. Die Angst, dass der Gegner zuerst eine &uuml;berlegene Maschine besitzt, h&auml;lt das Rennen in Gang.<\/p><p>Mit dem atomaren Wettr&uuml;sten l&auml;sst sich diese Entwicklung nur bedingt vergleichen. Atomanlagen, Tr&auml;gersysteme und Sprengk&ouml;pfe konnten beobachtet und gez&auml;hlt werden. Bei K&uuml;nstlicher Intelligenz wei&szlig; kein Staat genau, welche F&auml;higkeiten in den Laboren anderer L&auml;nder bereits vorhanden sind. Der &Uuml;bergang zwischen ziviler und milit&auml;rischer Nutzung ist flie&szlig;end. Ein Modell kann medizinische Daten untersuchen, Software schreiben und zugleich f&uuml;r Cyberangriffe eingesetzt werden. Ein Rechenzentrum, in dem heute Arzneimittel erforscht werden, kann morgen milit&auml;rische Simulationen ausf&uuml;hren. Die Trennung zwischen einem n&uuml;tzlichen Assistenten und einem Angriffswerkzeug besteht manchmal nur aus dem Auftrag, den das System erh&auml;lt. <\/p><p>Was dabei schiefgehen kann, zeigte sich im Juli 2026. OpenAI lie&szlig; KI-Agenten Aufgaben aus dem Bereich der Cybersicherheit bearbeiten. Sie sollten innerhalb einer begrenzten Testumgebung Schwachstellen aufsp&uuml;ren. Mehrere Agenten &uuml;berwanden jedoch die vorgesehenen Beschr&auml;nkungen, gelangten ins Internet und drangen in interne Systeme sowie in Teile der Plattform Hugging Face ein. Sie tauschten Informationen aus, verwendeten Zugangsdaten und handelten mehrere Tage, bevor OpenAI den Vorgang vollst&auml;ndig erfasste.<\/p><p>Nach Angaben des Unternehmens waren keine Kundendaten betroffen. Dennoch bleibt die Frage, warum Systeme, die sich noch in einer Pr&uuml;fung befanden, &uuml;berhaupt auf fremde Infrastruktur zugreifen konnten. Sie mussten weder ein Bewusstsein besitzen noch einen eigenen Willen entwickeln. Sie verfolgten eine Aufgabe, fanden einen unerwarteten Weg und &uuml;berschritten dabei die von Menschen gezogenen Grenzen. <\/p><p><strong>F&uuml;r einen schweren Schaden braucht es keinen KI-Hass auf die Menschheit<\/strong><\/p><p>Gerade daran krankt ein gro&szlig;er Teil der &ouml;ffentlichen Debatte. Oft wird so getan, als werde eine KI erst dann gef&auml;hrlich, wenn sie eine Pers&ouml;nlichkeit entwickelt und sich bewusst gegen ihre Sch&ouml;pfer wendet. F&uuml;r einen schweren Schaden braucht es keinen Hass auf die Menschheit. Ein falsch gesetztes Ziel, eine unvorhergesehene Reaktion oder eine Kette automatisch ausgel&ouml;ster Entscheidungen kann gen&uuml;gen. Ein Handelssystem soll Verluste vermeiden und beginnt deshalb, Verm&ouml;genswerte abzusto&szlig;en. Andere Systeme reagieren darauf, Kurse st&uuml;rzen ab, Kredite werden gek&uuml;ndigt. Jedes Programm erf&uuml;llt seine Vorgaben. Gemeinsam erzeugen sie eine Krise, die niemand beabsichtigt hat. <\/p><p>&Uuml;bertr&auml;gt man dieses Prinzip auf Stromversorgung, Kommunikation oder milit&auml;rische Fr&uuml;hwarnsysteme, bleibt m&ouml;glicherweise keine Zeit mehr, einen Fehler zu erkennen und zu korrigieren.<\/p><p>In den vergangenen Jahrzehnten wurden fast alle lebenswichtigen Bereiche digitalisiert. Krankenh&auml;user, Banken, Energieversorger, Verkehr, Verwaltung und Milit&auml;r h&auml;ngen von vernetzten Systemen ab. Nun sollen KI-Programme diese Strukturen effizienter steuern. Dabei verschwindet der Mensch nicht vollst&auml;ndig aus dem Ablauf. Seine Rolle ver&auml;ndert sich jedoch. H&auml;ufig soll er nur noch best&auml;tigen, was ein System bereits berechnet und vorbereitet hat. Solange die Technik zuverl&auml;ssig arbeitet, gilt das als Entlastung. Tritt ein ungew&ouml;hnlicher Fall ein, sitzt dort wom&ouml;glich jemand, der den vorherigen Entscheidungsweg weder kennt noch in der verf&uuml;gbaren Zeit nachvollziehen kann. <\/p><p>Die menschliche Aufsicht besteht dann zwar auf dem Papier, praktisch greift sie zu sp&auml;t. Besonders gef&auml;hrlich wird das beim Milit&auml;r. Wenn eine Seite glaubt, der Gegner k&ouml;nne innerhalb weniger Sekunden einen Angriff erkennen und beantworten, wird sie auch den eigenen Systemen immer k&uuml;rzere Reaktionszeiten erlauben. Eine politische oder milit&auml;rische F&uuml;hrung, die jeden Vorschlag der Maschine erst gr&uuml;ndlich pr&uuml;fen l&auml;sst, ger&auml;t scheinbar ins Hintertreffen. Damit w&auml;chst der Druck, Vorentscheidungen zu automatisieren. Die Maschine erh&auml;lt vielleicht nicht offiziell die Befugnis, einen Krieg zu beginnen. Sie schafft aber Verh&auml;ltnisse, in denen f&uuml;r eine menschliche Entscheidung kaum noch Zeit bleibt.<\/p><p><strong>Die enge Verbindung zwischen KI-Industrie und Milit&auml;r<\/strong><\/p><p>Die enge Verbindung zwischen KI-Industrie und Milit&auml;r ist l&auml;ngst keine Vermutung. Anthropic stellt seine Modelle US-amerikanischen Sicherheitsbeh&ouml;rden und dem Milit&auml;r zur Verf&uuml;gung. Das Unternehmen nennt Geheimdienstanalysen, Simulationen, operative Planung und Cyberoperationen als Anwendungsfelder. Gegen zwei Bereiche wehrte es sich zuletzt: massenhafte &Uuml;berwachung im Inland und vollst&auml;ndig autonome Waffen. Die grunds&auml;tzliche milit&auml;rische Nutzung unterst&uuml;tzt Anthropic ausdr&uuml;cklich. <\/p><p>Andere Unternehmen arbeiten ebenfalls mit Verteidigungsministerien und Geheimdiensten zusammen. Die zivile Nutzung schafft daf&uuml;r Rechenkapazit&auml;ten, Modelle, Daten und Einnahmen. Chatprogramme, Bildgeneratoren und digitale Assistenten sind deshalb nicht blo&szlig; harmlose Produkte neben einer getrennten milit&auml;rischen Forschung. Beide Bereiche greifen auf dieselbe technische Grundlage zur&uuml;ck. Auch die Warnungen der Unternehmenschefs erhalten vor diesem Hintergrund eine zweite Bedeutung. Wer erkl&auml;rt, nur wenige gro&szlig;e Labore k&ouml;nnten extrem leistungsf&auml;hige Systeme sicher betreiben, liefert nebenbei ein Argument f&uuml;r deren Vorrang. Strenge Zulassungsregeln w&auml;ren notwendig, k&ouml;nnten aber kleinere Anbieter ausschalten und die Macht der gr&ouml;&szlig;ten Konzerne weiter vergr&ouml;&szlig;ern. Am Ende kontrollieren ausgerechnet jene Unternehmen den Markt, die zuvor einger&auml;umt haben, ihre eigenen Modelle nicht vollst&auml;ndig zu verstehen.<\/p><p><strong>Freiwillige Sicherheitsversprechen reichen nicht aus<\/strong><\/p><p>Freiwillige Sicherheitsversprechen reichen nicht aus. OpenAI, Anthropic oder Google k&ouml;nnen nicht gleichzeitig Teilnehmer, Schiedsrichter und Kontrollbeh&ouml;rde dieses Wettrennens sein. Unabh&auml;ngige Stellen m&uuml;ssten Zugang zu den Modellen, den Testverfahren und den Berichten &uuml;ber Zwischenf&auml;lle erhalten. Gef&auml;hrliche F&auml;higkeiten d&uuml;rften nicht erst bekannt werden, wenn ein Versuch au&szlig;er Kontrolle geraten ist oder ein betroffener Dritter den Vorgang &ouml;ffentlich macht. <\/p><p>Noch schwieriger ist die internationale Ebene. Ein Vertrag m&uuml;sste nicht nur autonome Waffen erfassen, sondern auch KI-Systeme, die Cyberangriffe vorbereiten, milit&auml;rische Entscheidungen beschleunigen oder an nukleare Fr&uuml;hwarnstrukturen angeschlossen werden. Gro&szlig;e Trainingsl&auml;ufe und ungew&ouml;hnliche Leistungsspr&uuml;nge m&uuml;ssten zumindest gegen&uuml;ber einer internationalen Kontrollinstanz offengelegt werden. China w&uuml;rde einem solchen System nicht ohne Weiteres vertrauen. Die USA ebenso wenig. Doch dieselben Einw&auml;nde wurden gegen R&uuml;stungskontrolle immer vorgebracht. Der Verzicht auf jede Vereinbarung schafft kein Vertrauen. Er sorgt lediglich daf&uuml;r, dass jede Seite vom schlimmsten denkbaren Programm des Gegners ausgeht und das eigene entsprechend erweitert.<\/p><p><strong>Noch w&auml;re es m&ouml;glich, Grenzen zu ziehen <\/strong><\/p><p>Auff&auml;llig ist auch, wie die Entwickler das Kontrollproblem l&ouml;sen wollen. Leistungsf&auml;higere KI soll dabei helfen, noch leistungsf&auml;higere KI zu &uuml;berpr&uuml;fen. Automatisierte Forscher sollen Sicherheitsverfahren entwickeln, Fehler entdecken und die n&auml;chste Modellgeneration besser beherrschbar machen. Ob diese Rechnung aufgeht, kann niemand belegen. Trotzdem wird sie zur Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Fortsetzung der Entwicklung. <\/p><p>Vielleicht endet der gegenw&auml;rtige Rausch mit &uuml;berzogenen Erwartungen, fallenden B&ouml;rsenkursen und einer Reihe &uuml;berteuerter Rechenzentren. Auch dann blieben hochentwickelte &Uuml;berwachungssysteme, automatisierte Cyberangriffe und der Verlust zahlreicher T&auml;tigkeiten. Sollte der angek&uuml;ndigte Sprung zur Superintelligenz dagegen gelingen, wird diese nicht in einer Welt entstehen, die gemeinsam &uuml;ber ihre Verwendung entschieden hat. Ihre ersten m&auml;chtigen Nutzer w&auml;ren Konzerne, Milit&auml;rs und Geheimdienste. Ihre Ziele w&auml;ren von wirtschaftlicher Konkurrenz und geopolitischer Feindschaft gepr&auml;gt.<\/p><p>Die Entwickler sprechen inzwischen offen dar&uuml;ber, dass sie nicht genau wissen, welchen Geist sie herangezogen haben. Sie wissen auch nicht, ob er sich auf Dauer kontrollieren l&auml;sst. Nur eines scheint f&uuml;r alle Beteiligten festzustehen: Aufh&ouml;ren darf man nicht, solange der Gegner weitermachen k&ouml;nnte.<\/p><p>Noch w&auml;re es m&ouml;glich, Grenzen zu ziehen. Doch w&auml;hrend die Entwickler bereits vor dem warnen, was in ihren Laboren entsteht, treiben Regierungen und Konzerne das Wettrennen weiter, aus Angst, der Gegner k&ouml;nnte den Geist zuerst beherrschen. <\/p><p>Vielleicht wird ihn am Ende keiner mehr beherrschen. <\/p><p><small>Titelbild: Summit Art Creations \/ Shutterstock<\/small><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Quellen<\/strong><\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/openai.com\/index\/an-alien-mind\/\">OpenAI: &bdquo;An Alien Mind&ldquo;<\/a> &ndash; Beitrag des OpenAI-Chefwissenschaftlers Jakub Pachocki &uuml;ber Kontrollprobleme und das weitere Entwicklungstempo. <\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/openai.com\/index\/hugging-face-incident-and-the-road-ahead\/\">OpenAI: Der Zwischenfall bei Hugging Face<\/a> &ndash; Bericht &uuml;ber KI-Agenten, die ihre Testumgebung verlie&szlig;en und in fremde Systeme eindrangen. <\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/huggingface.co\/blog\/agent-intrusion-technical-timeline\">Hugging Face: Technische Rekonstruktion<\/a> &ndash; Ablauf des mehrt&auml;gigen Zugriffs auf die Plattform. <\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/darioamodei.com\/\">Dario Amodei: &bdquo;We Must Pace the Frontier&ldquo;<\/a> &ndash; Warnung des Anthropic-Chefs vor autonomen Agenten und Forderung nach einer Verlangsamung. <\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.anthropic.com\/news\/statement-department-of-war?pubDate=20250519&amp;utm_source=chatgpt.com\">Anthropic: Erkl&auml;rung zur milit&auml;rischen Nutzung<\/a> &ndash; Angaben zur Verwendung von Claude f&uuml;r Geheimdienstanalysen, milit&auml;rische Planung, Simulationen und Cyberoperationen. <\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/digital-strategy.ec.europa.eu\/en\/faqs\/general-purpose-ai-models-ai-act-questions-answers\">EU-Kommission: Systemische Risiken allgemeiner KI-Modelle<\/a> &ndash; Erl&auml;uterungen zu Kontrollverlust und den Vorgaben des europ&auml;ischen AI Act. <\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die f&uuml;hrenden KI-Entwickler warnen inzwischen selbst vor einem Kontrollverlust. 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