{"id":156497,"date":"2026-09-21T08:44:32","date_gmt":"2026-09-21T06:44:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497"},"modified":"2026-09-21T08:44:32","modified_gmt":"2026-09-21T06:44:32","slug":"hinweise-des-tages-5186","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h01\">Friedrich Merz riskiert den Weltfrieden, um sich vor seinem Sturz als Kanzler zu retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h02\">Merz droht mit Nachschlag <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h03\">Auch ohne Interesse am Dienst: Bundeswehr beginnt mit Pflicht-Musterungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h04\">Selenskyj richtet Gipfel der Karpaten-L&auml;nder aus und nennt Haushaltsl&uuml;cke &bdquo;astronomisch&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h05\">Implosion einer Nachricht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h06\">Slowakei-Premier Fico: Ukraine-Krieg ist nicht unser Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h07\">Deutscher General wird Vorsitzender des Nato-Milit&auml;rausschusses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h08\">Beste Freunde, starke M&auml;nner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h09\">In Zeiten der Zeitenwende: Wir sind nicht die Guten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h10\">Leipzig-Drohne attribuiert, Nord Stream vertagt: Wie die Bundesregierung mit zweierlei Ma&szlig; misst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h11\">Was die Schlie&szlig;ung f&uuml;r Russen in Deutschland bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h12\">Huthi erreichen Bab al-Mandab &ndash; Washington l&auml;sst Riad allein k&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h13\">Gr&uuml;ne und Verbrauchersch&uuml;tzer kritisieren neuen Tankrabatt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h14\">Die BRICS-Staaten ebnen den Weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h15\">Wirtschaftswunder Wei&szlig;russland: Wachstum und Vollbesch&auml;ftigung trotz Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h16\">&bdquo;Wollen Fairplay statt Foulplay&ldquo;: Krankenkassen verklagen Bund wegen Finanzierungsl&uuml;cke bei Grundsicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156497#h17\">Linnemann will gerade gestrichene Informationspflicht wieder einf&uuml;hren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Friedrich Merz riskiert den Weltfrieden, um sich vor seinem Sturz als Kanzler zu retten<\/strong><br>\nIn der CDU gab es schon mal eine &bdquo;Operation Kanzlersturz&ldquo;. Die M&ouml;chtegern-Putschisten scheiterten an einem taktischen Befreiungsschlag Helmut Kohls. Friedrich Merz&rsquo; Lage ist v&ouml;llig anders. Warum er trotzdem noch l&auml;nger im Amt bleiben wird [&hellip;]<br>\nMerz will sich ja nicht von innenpolitischen Problemen befreien, um auf diplomatischem Parkett gl&auml;nzen zu k&ouml;nnen, nein, er will die Konfrontation mit Russland verst&auml;rken, um innenpolitische H&auml;ndel als unwichtig abtun zu k&ouml;nnen. Das ist die deutsche Variante von russischem Roulette. Ein Kanzler riskiert den Weltfrieden, um seinen Job zu retten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/friedrich-merz-riskiert-den-weltfrieden-um-dem-sturz-als-kanzler-zu-entgehen\/d496efe7-e743-4a3d-a7fe-4adfd5bca4e7\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merz droht mit Nachschlag <\/strong><br>\nKurz nach den ersten Prognosen trat der sp&auml;testens seit dem Debakel der Union bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vor zwei Wochen angez&auml;hlte Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz mit einem vorbereiteten Statement vor die Kameras &ndash; in dem sichtlichen Bem&uuml;hen, den zu erwartenden R&uuml;cktrittsforderungen pr&auml;ventiv zu begegnen. Merz machte unmissverst&auml;ndlich deutlich, dass er nicht die Absicht hat, sich als Parteivorsitzender bzw. als Bundeskanzler zur&uuml;ckzuziehen. Inhaltlich k&uuml;ndigte er eine Fortsetzung des &raquo;Reform&laquo;-Kurses an. &raquo;Reformen&laquo; seien &raquo;das Mittel gegen das autorit&auml;re Gift&laquo;. &raquo;Was jetzt zu tun ist, erfordert R&uuml;ckgrat, Standhaftigkeit und Geduld&laquo;, drohte Merz und f&uuml;gte hinzu: &raquo;Die Reformen m&uuml;ssen kommen.&laquo;<br>\nDie mit Merz regierende SPD ist bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin abgest&uuml;rzt und hat mit rund 12 Prozent das schlechteste Berliner Ergebnis der Nachkriegszeit eingefahren. Spitzenkandidat Steffen Krach sprach von einem &raquo;katastrophalen Ergebnis&laquo;, die ehemalige Regierende B&uuml;rgermeisterin Franziska Giffey, die voraussichtlich den Einzug ins Abgeordnetenhaus verpasst, von einer &raquo;Z&auml;sur&laquo;. In Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD, die dort in Umfragen vor einigen Monaten noch weit abgeschlagen hinter der AfD lag, mit der amtierenden Ministerpr&auml;sidentin und Spitzenkandidatin Manuela Schwesig dagegen von einem Polarisierungs- und Mobilisierungseffekt profitiert, der ihr die Stimmen von W&auml;hlern zugef&uuml;hrt hat, die vor allem verhindern wollten, dass die AfD st&auml;rkste Kraft wird. Dieser Effekt hat die SPD am Ende auf 35,5 Prozent getragen. Schwesig gewann ihren Schweriner Wahlkreis deutlich gegen den AfD-Ministerpr&auml;sidentenkandidaten, den Bundestagsabgeordneten Leif-Erik Holm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/530623.landtagswahlen-merz-droht-mit-nachschlag.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Partei des amtierenden Bundeskanzlers fliegt aus einem Landtag. Das sieht der BlackRock-Kanzler jedoch nicht als Folge seiner miserablen Politik, die insbesondere durch Wohlstandsverlust gepr&auml;gt ist. Anstatt die Politik zu &auml;ndern, sollen die sogenannten Reformen nun erst recht umgesetzt werden, d.h. K&uuml;rzungen auf breiter Ebene sollen die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in Deutschland zu sp&uuml;ren bekommen. F&uuml;r wen arbeitet dieser Kanzler &ndash; immer noch f&uuml;r BlackRock?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Schwesig: Haben W&auml;hler wegen Ukraine verloren<\/strong><br>\nManuela Schwesig sagte nach der Wahl, die SPD habe sich &ldquo;klar entschieden, weiter solidarisch zu sein f&uuml;r die Ukrainer und nicht wegen Verlusten in der W&auml;hlerschaft den Kurs zu &auml;ndern oder zu wackeln&rdquo;.<br>\nEines der gro&szlig;en Tabu-Themen in den Wahlk&auml;mpfen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern war die Haltung Deutschlands im Krieg Russlands gegen die Ukraine. Einzig das BSW hatte das Thema gro&szlig; vorangetrieben &ndash; die Partei wurde wegen ihrer Forderung nach einem diplomatischen Ansatz massiv attackiert und als Verbreiterin von Kreml-Propaganda bezeichnet. Die AfD ging taktischer vor: Vor allem der Co-Vorsitzende Tino Chrupalla &auml;u&szlig;erte wiederholt den Wunsch, mit Russland ins Gespr&auml;ch zu kommen. Angeblich arbeitet die AfD im Hintergrund an einem Treffen mit Kreml-Vertretern, um &uuml;ber die &Ouml;ffnung der Nord Stream Pipeline zu sprechen. Die anderen Parteien klammerten das Thema im Wahlkampf weitgehend aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/top-news\/2026\/09\/21\/schwesig-haben-waehler-wegen-ukraine-verloren\/\">World News Monitor<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Berlin: Geteilt, aber keine Frontstadt mehr<\/strong><br>\nDie Wahlen zum Berliner Abgeordneten-Haus zeigen gravierende Verschiebungen im Vergleich zu 2023. Die Parolen des Kalten Kriegs ziehen nicht mehr.<br>\nDer Osten geht an Linke und AfD, im Westen dominiert die CDU. Die Gr&uuml;nen und die SPD verlieren an Terrain. Der Vergleich der Sieger in den Wahlbezirken Berlins von 2023 und 2026 zeigt: Die CDU hatte im Osten ihre Chance, hat sie aber nicht gen&uuml;tzt. Die Gr&uuml;nen erging es in der Mitte der Stadt &auml;hnlich. Im Westen Berlins dagegen gilt: nichts Neues.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/top-news\/2026\/09\/21\/berlin-geteilt-aber-keine-frontstadt-mehr\/\">World News Monitor<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Taktisch-w&auml;hlen-Kampagne von Campact: Die Kritik der Linkspartei ist &uuml;berzogen, aber berechtigt<\/strong><br>\nMit ihrer Kampagne, bei den Wahlen in Ostdeutschland taktisch zu w&auml;hlen, &uuml;berzieht Campact sein Engagement zur Rettung der Demokratie.<br>\nZugegeben: Die Worte, mit denen diverse Linken-Spitzen gerade die Kampagnenorganisation Campact kritisieren, sind zum Teil daneben. Campact sei &bdquo;nichts weniger als eine willige, aber nicht ganz billige Vorfeldorganisation&ldquo; der Gr&uuml;nen, schrieb etwa Bodo Ramelow auf Twitter. Die Abgeordnete Lea Reisner toppt das sogar noch. Sie &bdquo;hasse&ldquo; Campact, erkl&auml;rt Reisner, es sei falsch, wenn &bdquo;Berliner Hipster Tausende Euro in Wahlk&auml;mpfe im Osten&ldquo; pumpen.<br>\nTrotzdem ist die Kritik der Linken an einem erneuten Campact-Aufruf bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern, &bdquo;strategisch&ldquo; zu w&auml;hlen, richtig. &bdquo;Strategisch w&auml;hlen&ldquo; hei&szlig;t f&uuml;r Campact mehr oder weniger, das Kreuz bei den Gr&uuml;nen zu machen. 150.000 Euro l&auml;sst sich die Organisation die Kampagne kosten, die sich an W&auml;hler:innen von Linkspartei und SPD wenden soll. Ziel ist, dass die Gr&uuml;nen den Einzug ins Landesparlament sicher schaffen und so das demokratische Lager dort st&auml;rken. [&hellip;]<br>\nV&ouml;llig aus dem Blick ger&auml;t dabei die Frage, warum &bdquo;der Demokratie&ldquo; &uuml;berhaupt fortlaufend die Leute wegbrechen. Wer diese Frage stellt, wird unweigerlich auf Sozialabbau und K&uuml;rzungspolitik, auf die massive Aufr&uuml;stung und das Versagen beim Klimaschutz sto&szlig;en. Diese neoliberale Politik ist die strukturelle Basis f&uuml;r den Rassismus der AfD &ndash; und diese Politik haben die Gr&uuml;nen in den vergangenen Jahren in Regierungsverantwortung stets mitgetragen. Die Partei wird deshalb nicht komplett zu Unrecht im Osten abgestraft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Taktisch-waehlen-Kampagne-von-Campact\/!6208405\/%20\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Oh, ganz ungewohnte Einsichten bei der taz. Korrigiert man noch &ldquo;nicht ganz zu Unrecht&rdquo;, dann stimmt es 100%: &ldquo;V&ouml;llig aus dem Blick ger&auml;t dabei die Frage, warum &bdquo;der Demokratie&ldquo; &uuml;berhaupt fortlaufend die Leute wegbrechen. Wer diese Frage stellt, wird unweigerlich auf Sozialabbau und K&uuml;rzungspolitik, auf die massive Aufr&uuml;stung und das Versagen beim Klimaschutz sto&szlig;en. Diese neoliberale Politik ist die strukturelle Basis f&uuml;r den Rassismus der AfD &ndash; und diese Politik haben die Gr&uuml;nen in den vergangenen Jahren in Regierungsverantwortung stets mitgetragen. Die Partei wird deshalb [v&ouml;llig zu Recht] im Osten abgestraft.&rdquo; Traurig, dass solche Einsichten die taz 22 Jahre zu sp&auml;t und erst wegen der riesigen Wahlerfolge der AfD erreichen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Auch ohne Interesse am Dienst: Bundeswehr beginnt mit Pflicht-Musterungen<\/strong><br>\nKein Interesse am Wehrdienst ist k&uuml;nftig keine Ausrede mehr. Ab Juli 2027 soll die verpflichtende Musterung fl&auml;chendeckend starten. Doch Hunderte junge M&auml;nner bekommen bereits in diesem Sommer Vorladungen.<br>\nDie Bundeswehr hat damit begonnen, 18-j&auml;hrige M&auml;nner zur Musterung vorzuladen, die kein Interesse am Wehrdienst bekundet haben. Seit Juli seien im Rahmen der Wehrerfassung fast 1000 von ihnen gemustert worden, teilte das Bundesverteidigungsministerium in Berlin mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bundeswehr-beginnt-mit-Pflicht-Musterungen-id31325292.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Selenskyj richtet Gipfel der Karpaten-L&auml;nder aus und nennt Haushaltsl&uuml;cke &bdquo;astronomisch&ldquo;<\/strong><br>\nDie Ukraine steht vor einer Finanzierungsl&uuml;cke f&uuml;r ihre Verteidigung. Beim ersten Gipfel der Karpaten-L&auml;nder bezeichnete Pr&auml;sident Selenskyj das Defizit als &bdquo;astronomisch&ldquo;.<br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj hat die Finanzierungsl&uuml;cke seines Landes als &bdquo;astronomisch&ldquo; bezeichnet. &bdquo;Wir arbeiten an einigen Vorschl&auml;gen, um das von mir angesprochene Defizit zu beheben &ndash; das, unter uns gesagt, astronomisch ist&ldquo;, sagte Selenskyj nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Freitag vor Journalisten bei dem von ihm einberufenen Gipfel von Karpaten-Staaten.<br>\nEs gebe bereits einige Vereinbarungen, sagte er weiter und verwies dem Bericht zufolge auf ein Telefonat mit EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag. Die EU-Kommission hatte am Freitag erkl&auml;rt, der Ukraine im Rahmen des 90 Milliarden schweren EU-Kredits 3,3 Milliarden Euro f&uuml;r Raketen und Drohnen auszuzahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/selenskyj-richtet-gipfel-der-karpaten-laender-aus-und-nennt-haushaltsluecke-astronomisch-10408951\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Implosion einer Nachricht<\/strong><br>\nEine Meldung vom Donnerstag abend auf Tagesschau.de h&auml;tte das Zeug, in ein Antilehrbuch des Journalismus einzugehen. &Uuml;berschrift: &raquo;Tusk warnt vor russischem Plan&laquo; zu Angriffen auf NATO Staaten. Einen Absatz weiter sind es dann nur noch &raquo;hybride Angriffe&laquo;, unter denen man sich alles vorstellen kann, was man will: Hat die Stra&szlig;enbahn Versp&auml;tung, steckt Putin dahinter. Und weiter unten ist dann nur noch die Rede vom &raquo;realen Risiko&laquo;, dass &raquo;Drohnen auf das Gebiet eines oder mehrerer Staaten an der NATO-Ostflanke st&uuml;rzten&laquo;. Zwischen einem konkreten &raquo;Plan&laquo; und einem m&ouml;glichen Absturz von Drohnen liegt allerdings ein erheblicher Unterschied. Moskaus offizielle Darstellung werde sein, &raquo;dass es sich um einen Unfall handelt&laquo;. Gehandelt habe &ndash; aber soviel Deutsch kann man in Hamburg offenbar nicht mehr. Zur Frage, aus welchen Quellen er seine Warnung sch&ouml;pfe, blieb der polnische Premier wortkarg: &raquo;Geheimdienstinformationen&laquo;. Sag: Der Knaller ist leise implodiert.<br>\nAnlass f&uuml;r Tusks Alarm &ndash; am Donnerstag nachmittag heulten in Lublin und Rzesz&oacute;w sogar die Luftschutzsirenen &ndash; waren die russischen Angriffe auf den ukrainisch-polnischen Grenz&uuml;bergang Jagodin Anfang der Woche. Der liegt nun zwar unzweifelhaft auf ukrainischem Gebiet, und getroffen wurden zwei Tankstellen und die Lokomotive eines Zuges nach Warschau. Die Passagiere kamen mit einem Schrecken davon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/530033.implosion-einer-nachricht.html%20\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bekommt Polen weitere US-Basis?<\/strong><br>\nTusk rechnet mit baldigen russischen Angriffen auf Nato-Staaten<br>\nNach mehreren russischen Angriffen in der N&auml;he der polnisch-ukrainischen Grenze warnt Polens Premier Tusk vor einem &ldquo;realen Risiko&rdquo; von Attacken auch auf NATO-Staaten. Gleichzeitig stellt US-Pr&auml;sident Trump Warschau einen weiteren US-St&uuml;tzpunkt in Aussicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Tusk-rechnet-mit-baldigen-russischen-Angriffen-auf-Nato-Staaten-id31318919.html%20\">ntv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Tusk will den Krieg mit Russland herbeireden, anders kann man das kaum interpretieren. Anscheinend sind die Regierungschefs fast aller NATO-Staaten wild entschlossen zum Ernstfall.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Moskau: Sikorskis &Auml;u&szlig;erungen zu NATO-&Uuml;bungen nahe Kaliningrad gef&auml;hrden Polen selbst<\/strong><br>\nDie &Auml;u&szlig;erungen des polnischen Au&szlig;enministers Rados&#322;aw Sikorski zur Notwendigkeit einer Intensivierung der NATO-Milit&auml;r&uuml;bungen in der N&auml;he der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad stellten eine Bedrohung f&uuml;r Warschau selbst dar. Dies erkl&auml;rte der russische Vize-Au&szlig;enminister Alexander Gruschko am Dienstag gegen&uuml;ber der TASS. &ldquo;Ehrlich gesagt m&ouml;chte ich Sikorskis &Auml;u&szlig;erungen nicht kommentieren, denn ich denke, das sollten Menschen in wei&szlig;en Kitteln tun&rdquo;, sagte er. Es sei erstaunlich, dass der polnische Chefdiplomat solche Erkl&auml;rungen abgebe, die &ldquo;wiederum die Spannungen versch&auml;rfen und eine Bedrohung f&uuml;r Polen selbst&rdquo; darstellen, so Gruschko weiter. &ldquo;Als Au&szlig;enminister wird er daf&uuml;r bezahlt, alles zu tun, um die Sicherheit Polens zu st&auml;rken&rdquo;, f&uuml;gte der russische Minister hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/291759-moskau-sikorskis-aeusserungen-zu-nato\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Slowakei-Premier Fico: Ukraine-Krieg ist nicht unser Krieg<\/strong><br>\nDer slowakische Ministerpr&auml;sident Robert Fico hat seine Forderung erh&auml;rtet, die Nato d&uuml;rfe sich nicht in einen Krieg gegen Russland hineinziehen lassen. Obwohl Russland mit seinem Angriff &ldquo;eine Verletzung des V&ouml;lkerrechts&rdquo; begangen habe, sei der Krieg in der Ukraine &ldquo;weder unser Krieg noch ein Krieg der Nato&rdquo;, sagte der Linkspopulist am Samstagabend in einer Videoansprache. Schon jetzt habe der Krieg Millionen Tote und enorme Zerst&ouml;rungen verursacht. Statt eine weitere Eskalation zu riskieren, m&uuml;sse ein Ausweg auf dem Verhandlungsweg gesucht werden.<br>\nZuvor hatte eine &Auml;u&szlig;erung Ficos, die auf Internetplattformen verk&uuml;rzt wiedergegeben worden war, f&uuml;r mediales Aufsehen gesorgt. Der slowakische Premier hatte am Donnerstag davor gewarnt, dass das Risiko einer unkontrollierbaren Eskalation &ldquo;so hoch wie nie&rdquo; sei: &ldquo;Es gen&uuml;gt, dass eine Drohne absichtlich oder unabsichtlich ein Wohnhaus in einem Nato-Staat trifft und Zivilisten t&ouml;tet&rdquo; &ndash; und schon k&ouml;nne ein B&uuml;ndnisfall eintreten, der auch das Nato-Mitglied Slowakei betreffe.<br>\nDeshalb sei es &ldquo;die Pflicht von uns Politikern, wieder &ouml;fter von Frieden zu reden&rdquo; und rechtzeitig nach einem Ausweg zu suchen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.onvista.de\/news\/2026\/09-20-slowakei-premier-fico-ukraine-krieg-ist-nicht-unser-krieg-0-10-26555268\">onvista<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Fico-Ukraine-Krieg-weder-unser-Krieg-noch-ein-Krieg-der-Nato-id31325492.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zu so einer Bewertung &ndash; der Ukraine-Krieg ist nicht unser Krieg &ndash; k&ouml;nnte auch die deutsche Bundesregierung kommen. Macht sie jedoch nicht &ndash; und ob ein Ende der Merz-Kanzlerschaft daran etwas &auml;ndern w&uuml;rde, ist derzeit eher unwahrscheinlich. Der NATO-Vertrag sieht keinen Automatismus zur milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung der Mitglieder vor.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Ukraine-Krieg ist mehr oder minder von Anfang an ein Krieg der NATO &ndash; eigentlich schon lang vorher, wenn man die jahrelangen Vorst&ouml;&szlig;e der NATO, die Ukraine aufzunehmen, ber&uuml;cksichtigt. Aber Ficos Aussagen finden nat&uuml;rlich deshalb Erw&auml;hnung, weil es au&szlig;ergew&ouml;hnlich ist, dass der Regierungschef eines NATO-Lands erkl&auml;rt, dass der Ukraine-Krieg nichts mit der NATO zu tun habe und nicht von ihr bestritten werden sollte; sogar, und da schl&auml;gt Fico ganz sch&ouml;n &uuml;ber die Str&auml;nge, dass man es mit Diplomatie und Verhandlungen versuchen sollte. Solche eigentlich auf der Hand liegenden Forderungen gelten heutzutage in den meisten NATO-L&auml;ndern fast als Skandal.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutscher General wird Vorsitzender des Nato-Milit&auml;rausschusses<\/strong><br>\nDeutschlands rangh&ouml;chster Soldat wird neuer Vorsitzender des Nato-Milit&auml;rausschusses. Generalinspekteur Carsten Breuer wurde bei einer Sitzung des Gremiums in Kopenhagen zum Nachfolger des italienischen Admirals Giuseppe Cavo Dragone gew&auml;hlt, wie die Nato mitteilte. Breuer setzte sich gegen die kanadische Generalstabschefin Jennie Carignan durch, die im Fall ihrer Wahl die erste Frau an der Spitze des Milit&auml;rausschusses geworden w&auml;re. Er soll im Juli 2027 die Nachfolge des derzeitigen Amtsinhabers antreten. Der Vorsitzende des Milit&auml;rausschusses ber&auml;t die politische F&uuml;hrung der Nato und ist in der Regel f&uuml;r &#8288;drei Jahre im Amt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-09\/carsten-breuer-nato-militaerausschuss%20\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Breuer verteidigt Aufr&uuml;stungsstrategie der Bundeswehr gegen Kritik<\/strong><br>\nGeneralinspekteur Carsten Breuer verwahrt sich gegen die Kritik, das Verteidigungsministerium setze bei der Ert&uuml;chtigung der Bundeswehr auf veraltete Technologie. &ldquo;Es geht bei unserer Beschaffung nicht um die Alternative Kampfpanzer oder Drohne, das ist kein Entweder-Oder, sondern um beides: Kampfpanzer und Drohne, oder besser Panzer mit Drohne&rdquo;, sagte der rangh&ouml;chste Soldat der Bundeswehr der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&rdquo;. (&hellip;)<br>\nBreuer trat auch dem Vorwurf entgegen, die Bundeswehr sei zu langsam bei der Entwicklung von Innovationen. Zwar gelinge es Deutschland noch nicht, das Tempo der Ukraine bei technologischen Entwicklungen zu erreichen, &ldquo;wir sind aber deutlich schneller geworden&rdquo;, sagte der Generalinspekteur. So seien Kamikazedrohnen innerhalb von acht Monaten erprobt worden und k&ouml;nnten zeitnah in die Truppe eingef&uuml;hrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.finanznachrichten.de\/nachrichten-2026-09\/69622790-breuer-verteidigt-aufruestungsstrategie-der-bundeswehr-gegen-kritik-003.htm\">FinanzNachrichten.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Beste Freunde, starke M&auml;nner<\/strong><br>\nBoris Pistorius besucht Pete Hegseth in Washington &ndash; und schon ist von neuer deutsch-amerikanischer Freundschaft die Rede. Ein fiktiver Blick in Pistorius&rsquo; Tagebuch zeigt, wie eine solche Freundschaft aussehen k&ouml;nnte: Einer sagt, wo der Hammer h&auml;ngt, der andere kauft ihn.<br>\n&bdquo;Sind sie neue beste Freunde?&ldquo; fragt die Rheinische Post anl&auml;sslich des Besuches von Verteidigungsminister Boris Pistorius bei Kriegsminister Hegseth in Washington.<br>\n&bdquo;Fast wieder Freunde: Pistorius kauft die Amerikaner gl&uuml;cklich&ldquo;, so sieht es der Tagesspiegel aus Berlin.<br>\nWas f&uuml;r neue beste Freunde haben sich denn da im Pentagon getroffen? Es war der fromme amerikanische Kriegsminister Pete Hegseth, der seine Brust mit dem Kreuzfahrersymbol t&auml;towiert hat und sein neuer Freund, der kriegst&uuml;chtig werden wollende Verteidigungsminister Boris Pistorius.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/beste-freunde-starke-maenner\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>In Zeiten der Zeitenwende: Wir sind nicht die Guten<\/strong><br>\nEine neue Friedensbewegung w&auml;re dringend notwendig. Viel zu lange wurde das Thema moralisch selbstgewiss den Falschen &uuml;berlassen.<br>\nWenn man in Deutschland auf die siebzig zugeht, schaut man auf eine lange Zeit des Friedens zur&uuml;ck. Manchmal sehe ich jetzt 30-J&auml;hrige oder 3-J&auml;hrige und frage mich: Werdet ihr Krieg erleben? Wohin man schaut, Werbung f&uuml;r die Bundeswehr, Artikel &uuml;ber Zivilschutz, die geringe Zahl an Bunkerpl&auml;tzen, die Bedrohung durch Russland. Und eine nie da gewesene Aufr&uuml;stung: 600 Milliarden Euro werden in Deutschland recht ger&auml;uschlos bis 2029 daf&uuml;r bereitgestellt. Zum Vergleich: Die &bdquo;Rente mit 63&ldquo; kostet pro Jahr 10 Milliarden. Habe ich zu viel Geschichte studiert, wenn mir der Gedanke kommt: &bdquo;Es f&uuml;hlt sich an wie eine Vorkriegszeit&ldquo;? Und es k&ouml;nnte kommen, wie es schon manchmal kam: Alle f&uuml;hlen sich im Recht &ndash; und dann beginnt das Grauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/In-Zeiten-der-Zeitenwende\/!6213932\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ganz ungewohnte Einsichten von der taz: der Westen tr&auml;gt eine gro&szlig;e Schuld an der Zerst&ouml;rung des V&ouml;lkerrechts und ist keinen Deut besser als Russland (eher schlimmer). Hoffentlich ist Wolfgang M&uuml;ller kein Putin-Versteher oder gar Putin-Freund!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Leipzig-Drohne attribuiert, Nord Stream vertagt: Wie die Bundesregierung mit zweierlei Ma&szlig; misst<\/strong><br>\nVier Wochen bis zur Schuldzuweisung an Moskau, vier Jahre Schweigen zu Nord Stream: In der Bundespressekonferenz zerf&auml;llt die Begr&uuml;ndung f&uuml;r beides.<br>\nEs gibt Fragen, die in der Bundespressekonferenz keine Antwort finden, sondern ein Ausweichman&ouml;ver. Die Frage, warum die Bundesregierung im Fall der Leipziger Drohne binnen vier Wochen zu einer offiziellen Schuldzuweisung an russische Nachrichtendienste fand, w&auml;hrend sie im Fall der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines seit fast vier Jahren auf laufende Ermittlungen verweist, geh&ouml;rt offenkundig zu dieser Kategorie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/nord-stream-und-leipzig-drohne-bundesregierung-geraet-bei-der-attribuierung-in-erklaerungsnot-10403504\">Florian Warweg in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Was die Schlie&szlig;ung f&uuml;r Russen in Deutschland bedeutet<\/strong><br>\nDas russische Generalkonsulat in Bonn wird heute endg&uuml;ltig geschlossen. F&uuml;r viele Russen in und in ganz Deutschland bringt das Schwierigkeiten mit sich. Und dazu: Die Sorge vor Konsequenzen aus Russland auf der einen Seite und Anfeindungen in Deutschland auf der anderen.<br>\nHeute am sp&auml;ten Vormittag ist es ruhig vor dem Russischen Generalkonsulat in Bonn. Normalerweise k&ouml;nnen russische Staatsangeh&ouml;rige hier ihre P&auml;sse verl&auml;ngern oder auch w&auml;hlen gehen. Doch jetzt ist das Konsulat endg&uuml;ltig geschlossen. Nur ein paar Demonstranten sind vor Ort, die f&uuml;r Frieden in der Ukraine demonstrieren. (&hellip;)<br>\nSeit bekannt wurde, dass das Konsulat geschlossen wird, laufen die Leitungen im Bonner Reiseb&uuml;ro &ldquo;Kontinent&rdquo; hei&szlig;. Das B&uuml;ro unterst&uuml;tzt russische Kunden bei Passangelegenheiten. &ldquo;Die Menschen sind in Panik geraten. Besonders die, die nur einen russischen Pass haben, der in den n&auml;chsten Monaten abl&auml;uft. Ihr deutscher Aufenthaltstitel ist an den Pass gekoppelt, sie k&ouml;nnen Probleme mit der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde bekommen&rdquo;, sagt Mitarbeiterin Elena Markin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nrw\/rheinland\/bonn\/russisches-konsulat-bonn-schliessung-100.html%20\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sch&ouml;n, dass der &bdquo;WDR&ldquo; relativ neutral und vor allem &uuml;ber die ver&auml;nderte Situation f&uuml;r die Betroffenen berichtet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Huthi erreichen Bab al-Mandab &ndash; Washington l&auml;sst Riad allein k&auml;mpfen<\/strong><br>\nDie Huthi r&uuml;cken bis zur strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab vor und greifen erneut Saudi-Arabien an. Doch als Riad Washington um direkte Milit&auml;rschl&auml;ge gegen die Huthi bittet, lehnt US-Pr&auml;sident Donald Trump ab. Damit ger&auml;t auch eine wichtige Route f&uuml;r saudische &Ouml;lexporte unter Druck. (&hellip;)<br>\nDie Berichte vom Schlachtfeld sind wie immer mit Vorsicht zu genie&szlig;en &ndash; viele der konkreten Behauptungen stammen von der einen oder anderen Seite und lassen sich in Echtzeit nur schwer &uuml;berpr&uuml;fen, und die Fronten verschieben sich t&auml;glich. Die Richtung, in die es geht, steht jedoch nicht ernsthaft in Frage. (&hellip;)<br>\nDas Bild, das sich abzeichnet, ist das einer &Uuml;berlegenheit der Huthi, die auf einen R&uuml;ckzug der USA trifft, w&auml;hrend Saudi-Arabien dazwischen steckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/292060-huthi-erreichen-bab-al-mandab\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne und Verbrauchersch&uuml;tzer kritisieren neuen Tankrabatt<\/strong><br>\nEine Neuauflage des Tankrabatts nutze vor allem m&auml;chtigen &Ouml;lkonzernen, monieren Umweltsch&uuml;tzer. Der Bauernverband begr&uuml;&szlig;t die Pl&auml;ne der Bundesregierung dagegen.<br>\nDer von der Bundesregierung angek&uuml;ndigte Tankrabatt hat bei Oppositionspolitikern, Umweltsch&uuml;tzern sowie Sozial- und Verbraucherverb&auml;nden Kritik ausgel&ouml;st, Landwirte begr&uuml;&szlig;en die Ma&szlig;nahme dagegen. Die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), Ramona Pop, bem&auml;ngelte die Ma&szlig;nahme als nicht zielgerichtet genug.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-09\/tankrabatt-bundesregierung-energiesteuer-reaktionen-gruenen-bauernverband%20\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Tankrabatt und Spritpreisdeckel kommen &ndash; und nun? <\/strong><br>\nDas Entlastungspaket soll demnach bis zum 1. Oktober umgesetzt werden. Neben dem Tankrabatt ist sp&auml;testens ab Januar 2027 auch ein Spritpreisdeckel geplant, aber als Kriseninstrument und nicht dauerhaft. W&ouml;rtlich hei&szlig;t es im Beschlusspapier: &bdquo;Der Bund wird in regelm&auml;&szlig;ige Gespr&auml;che mit der Mineral&ouml;lwirtschaft eintreten und einen nicht dauerhaften, krisenbedingten Spritpreisdeckel nach dem Vorbild Luxemburgs oder Belgiens fr&uuml;hestm&ouml;glich, sp&auml;testens aber zum 1. Januar 2027, einf&uuml;hren.&ldquo; (&hellip;)<br>\nTats&auml;chlich sind die Spritpreise in Deutschland zuletzt stark gestiegen und im europ&auml;ischen Vergleich besonders hoch &ndash; selbst wenn man die Steuerlast herausrechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/tankrabatt-was-autofahrer-jetzt-wissen-muessen\/100255728.html%20\">WirtschaftsWoche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist nicht hilfreich, auf gegenw&auml;rtig (massiv?) steigende Spritpreise mit der allgemeinen Forderung zu reagieren, Deutschland unabh&auml;ngiger vom &Ouml;l bzw. von allen fossilen Energietr&auml;gern zu machen, ohne mitzuteilen, wie das konkret funktionieren k&ouml;nnte. Das scheint leichter gesagt als getan &ndash; insbesondere dann, wenn die Preise z.B. f&uuml;r Diesel und Strom klein sein sollen. Energieintensive Unternehmen ben&ouml;tigen eine permanent konstante Energieversorgung zu g&uuml;nstigen Preisen, wenn sie international wettbewerbsf&auml;hig bleiben sollen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die BRICS-Staaten ebnen den Weg<\/strong><br>\nAls die BRIC-Gruppe (wie sie damals hie&szlig;) zum ersten Mal in Erscheinung trat, wurde sie mit Belustigung aufgenommen: eine weitere exotische Variante einer Buchstabensuppe im Zeitalter der Globalisierung. Als sie sich zu einer festeren Gr&ouml;&szlig;e entwickelte, galt sie als &bdquo;Arme-Leute-Version&ldquo; eines globalen Clubs, als bescheidene Antwort auf die G7. In j&uuml;ngerer Zeit wird sie &ndash; nicht zuletzt von US-Pr&auml;sident Donald Trump &ndash; als potenzielle Bedrohung f&uuml;r die Dominanz des US-Dollars gef&uuml;rchtet. Im Vorfeld des BRICS-Gipfels 2026 in Neu-Delhi verlagerte sich der Fokus der westlichen Medien auf die Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Gruppe, wobei im Wesentlichen versucht wurde, sie als weniger darzustellen als die Summe ihrer Teile. All diese Fehlinterpretationen verkennen die tats&auml;chliche Bedeutung der BRICS als fr&uuml;hes Modell der sich abzeichnenden multipolaren Weltordnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-brics-staaten-ebnen-den-weg\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wirtschaftswunder Wei&szlig;russland: Wachstum und Vollbesch&auml;ftigung trotz Sanktionen<\/strong><br>\nW&auml;hrend in der Europ&auml;ischen Union Stagnation und Werksschlie&szlig;ungen zur Tagesordnung geh&ouml;ren, hat die Wirtschaft der Republik Belarus in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Erholung hingelegt. Nach den externen Schocks, die auf die Volkswirtschaft in Form von Pandemie und EU-Sanktionen eingewirkt haben, verzeichnete das Land im Jahr 2023 ein Wirtschaftswachstum von 3,9 Prozent und im Jahr 2024 von 4 Prozent. Diese kleine, vom Export abh&auml;ngige &Ouml;konomie schafft es, trotz widriger Umst&auml;nde erfolgreicher zu wirtschaften als die meisten EU-Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wirtschaftswunder-weissrussland-wachstum-und-vollbeschaeftigung-trotz-sanktionen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Wollen Fairplay statt Foulplay&ldquo;: Krankenkassen verklagen Bund wegen Finanzierungsl&uuml;cke bei Grundsicherung<\/strong><br>\nSeit Jahren zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber &uuml;ber ihre Krankenkassenbeitr&auml;ge indirekt f&uuml;r eine staatliche Aufgabe mit &ndash; ohne dass dar&uuml;ber &ouml;ffentlich gro&szlig; diskutiert worden w&auml;re. Menschen, die auf staatliche Grundsicherungsleistungen (ehemals B&uuml;rgergeld) angewiesen sind, haben in Deutschland Anspruch auf gesetzliche Krankenversicherung. Der Bund &uuml;berweist daf&uuml;r eine Pauschale an den Gesundheitsfonds. Doch zwischen dieser Zahlung und den tats&auml;chlich anfallenden Behandlungskosten klafft eine L&uuml;cke, die sich mittlerweile auf mehrere Milliarden Euro pro Jahr summiert und durch h&ouml;here Beitr&auml;ge f&uuml;r Versicherte kompensiert wird.<br>\nLange haben die Krankenkassen und ihre Dachorganisation auf politische L&ouml;sungen gehofft, Gutachten in Auftrag gegeben und die Verantwortlichen in Berlin auf das strukturelle Problem hingewiesen. Ohne Ergebnis. Nun haben 79 gesetzliche Krankenversicherungen den Rechtsweg eingeschlagen &ndash; und damit eine Auseinandersetzung angesto&szlig;en, die am Ende wom&ouml;glich das Bundesverfassungsgericht entscheiden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/79-krankenkassen-klagen-wegen-grundsicherungs-finanzierungsluecke-zr-94494957.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Linnemann will gerade gestrichene Informationspflicht wieder einf&uuml;hren<\/strong><br>\nKrankenkassen sollten ihre Versicherten k&uuml;nftig doch wieder aktiv &uuml;ber h&ouml;here Beitr&auml;ge informieren. Gesundheitsminister Carsten Linnemann kehrt damit eine umstrittene Sparma&szlig;nahme der Koalition teilweise zur&uuml;ck.<br>\nBundesgesundheitsminister Carsten Linnemann will eine gerade gestrichene Informationspflicht der Krankenkassen bei Beitragserh&ouml;hungen im Kern wieder einf&uuml;hren. &bdquo;Beitragss&auml;tze sind entscheidende Informationen f&uuml;r die Versicherten&ldquo;, sagte der CDU-Politiker der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo; (Samstag). &bdquo;Die Krankenkassen sollten ihre Mitglieder auch in Zukunft individuell informieren m&uuml;ssen, etwa digital per Krankenkassen-App oder schriftlich.&ldquo; Es gehe um das Vertrauen der Versicherten in die Kassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6aae6dd3b1857e86757a722e\/krankenkassen-beitraege-linnemann-will-gerade-gestrichene-informationspflicht-wieder-einfuehren.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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