{"id":156590,"date":"2026-09-23T08:20:01","date_gmt":"2026-09-23T06:20:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590"},"modified":"2026-09-23T08:20:01","modified_gmt":"2026-09-23T06:20:01","slug":"hinweise-des-tages-5188","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h01\">UN: Tiefe Kluft zwischen den USA und dem Rest der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h02\">Im Baltikum stehen die Zeichen auf Atomwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h03\">Kein Erdbeben bei den russischen Wahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h04\">Der Krieg und seine Verbrecher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h05\">BRICS vor dem Gipfel: Die Kleinen f&uuml;rchten eine &bdquo;unbequeme Realit&auml;t&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h06\">Berliner Protestwache f&uuml;r Kuba endet mit Umzingelung der US-Botschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h07\">EU und Philippinen: Freihandelsabkommen in den Startl&ouml;chern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h08\">Bericht deckt geheime US-Abkommen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h09\">Nach Terrorangriff im Westjordanland: Steht Israel vor der ersten Hinrichtung seit 1962?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h10\">Wurde gegen hauseigene Regeln versto&szlig;en?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h11\">Luxushotels statt Rente: Zahn&auml;rzte-Versorgungswerk verzockt 1,3 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h12\">Kritik am Rechtsstaat: Finanzwende prangert Ungleichheit bei Strafverfolgung an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h13\">Der legale R&auml;uber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h14\">Bahn: Abschied vom Fahrplan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156590#h15\">Legoland ist abgebrannt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>UN: Tiefe Kluft zwischen den USA und dem Rest der Welt<\/strong><br>\nTrump p&ouml;belt auf der Generalversammlung. Doch es gibt kaum Widerspruch, obwohl die Auswirkungen der Krieges allen L&auml;ndern zu schaffen machen.<br>\nDer amerikanische Pr&auml;sident Trump sprach am Dienstag von seiner Wahl zwischen dem Wiederaufbau Irans und dessen Vernichtung. Andere Staats- und Regierungschefs warnten auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen vor den Gefahren von Spaltung und einseitigem Handeln. Es zeigte sich, so die New York Times, eine &bdquo;tiefe Kluft zwischen den Visionen des Pr&auml;sidenten und seiner Amtskollegen weltweit&ldquo;.<br>\nTrump nutzte seine Rede zu Beginn des Tages, um den Krieg zu verteidigen, den er im Februar an der Seite Israels begonnen hatte. Er attackierte den Iran und drohte ihm, ihn &bdquo;in die H&ouml;lle zu treiben, ohne jede &Uuml;berlebenschance&ldquo; &ndash; und das, wie die Times schreibt, &bdquo;von einem Podium aus, auf dem Staatschefs &uuml;blicherweise Frieden und globale Harmonie predigen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/usa\/2026\/09\/23\/un-tiefe-kluft-zwischen-den-usa-und-dem-rest-der-welt\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Trump erwartet Iran-Abkommen nach den Zwischenwahlen<\/strong><br>\nIn seiner Rede vor den Vereinten Nationen gibt sich US-Pr&auml;sident Trump zuversichtlich, den Iran-Krieg mit einem Abkommen beenden zu k&ouml;nnen. Erneut verbindet er dies mit einer Drohung. Auch f&uuml;r den Ukraine-Krieg rechnet er bald mit einer L&ouml;sung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/un-generalversammlung-trump-rede-100.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Mutwillig ins Elend gest&uuml;rzt (II)<\/strong><br>\nDie fortdauernde Aggression der USA gegen Iran, das Befeuern des Ukrainekriegs durch Deutschland und die EU sowie die daraus resultierenden Handelsblockaden treiben den Globalen S&uuml;den immer st&auml;rker in eine Nahrungsmittelkrise. Bereits im M&auml;rz hatte das Weltern&auml;hrungsprogramm der Vereinten Nationen gewarnt, allein der Irankrieg k&ouml;nne rund 45 Millionen Menschen weltweit in eine Hungersnot st&uuml;rzen &ndash; zus&auml;tzlich zu den bereits hungernden 318 Millionen. Wirkt sich die Sperrung der Stra&szlig;e von Hormuz bereits gravierend aus, so kommt nun noch hinzu, dass ukrainisches und russisches Getreide kaum noch &uuml;ber das Schwarze Meer exportiert werden k&ouml;nnen; es geht um rund ein Viertel der Getreideexporte weltweit. F&uuml;r den Globalen S&uuml;den wirkt sich fatal aus, dass das ungleiche Welthandelssystem ihn von D&uuml;nge- und von Grundnahrungsmitteln aus den L&auml;ndern des Nordens abh&auml;ngig gemacht hat. Zugleich dominiert in den USA wie auch in Deutschland und der EU das offene Interesse, jeweils die eigene Dominanz in Nah- und Mittelost (Irankrieg) respektive in Osteuropa (Ukrainekrieg) durchzusetzen. Washington und Berlin nehmen dabei anwachsenden Hunger im Globalen S&uuml;den in Kauf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10550\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Im Baltikum stehen die Zeichen auf Atomwaffen<\/strong><br>\nLettland und Estland verhandeln mit Frankreich &uuml;ber eine Beteiligung an dessen nuklearer Abschreckung. Litauen will sein Verfassungsverbot f&uuml;r Massenvernichtungswaffen und ausl&auml;ndische Milit&auml;rbasen streichen.<br>\nFrankreich will mit Lettland &uuml;ber eine Beteiligung an seiner Initiative zur nuklearen Abschreckung verhandeln. Der lettische Ministerpr&auml;sident Andris Kulbergs erkl&auml;rte am Dienstag laut Reuters, Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron habe dem Beginn entsprechender Gespr&auml;che zugestimmt.<br>\nNach Angaben der lettischen Regierung soll in K&uuml;rze eine franz&ouml;sische Delegation nach Lettland reisen. Macron habe au&szlig;erdem zugesagt, die franz&ouml;sische Milit&auml;rpr&auml;senz in Lettland zu verst&auml;rken, insbesondere im Bereich der Luftverteidigung. Au&szlig;en- und Verteidigungsministerium sollen ein Kooperationsmodell und einen Zeitplan f&uuml;r die Gespr&auml;che ausarbeiten.<br>\nEine Stationierung franz&ouml;sischer Atomwaffen in Lettland ist damit nicht beschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/top-news\/2026\/09\/23\/im-baltikum-stehen-die-zeichen-auf-atomwaffen\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Neue EU-Regelung: &bdquo;R&uuml;stungsprojekte sollen durchgewunken werden&ldquo;<\/strong><br>\nDie Fristen zur Genehmigung von R&uuml;stungsprojekten sollen drastisch verk&uuml;rzt werden. Der EU-Abgeordnete Friedrich P&uuml;rner warnt vor Risiken f&uuml;r Gesundheit und Sicherheit.<br>\nMit breiter Mehrheit hat das EU-Parlament vergangene Woche das Omnibus-Paket zur Verteidigungsbereitschaft beschlossen. Die die drei Gesetzesvorhaben des sogenannten &bdquo;Defence Readiness Omnibus&ldquo; k&ouml;nnten Genehmigungen f&uuml;r R&uuml;stungsprojekte deutlich erleichtern. Im Interview mit World News Monitor erkl&auml;rt der fraktionslose EU-Abgeordnete Friedrich P&uuml;rner die Folgen dieses Pakets.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/2026\/09\/22\/neue-eu-regelung-ruestungsprojekte-sollen-durchgewunken-werden\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kein Erdbeben bei den russischen Wahlen<\/strong><br>\nDie Kriegsm&uuml;digkeit d&uuml;rfte, wie diverse russische Quellen in letzter Zeit berichteten, zwar zugenommen haben, aber die politische Unterst&uuml;tzung von Pr&auml;sident Wladimir Putin ist ungebrochen. Es geht ja nicht zuletzt auch um den generellen Russenhass, der von Wolodymyr Selenskyj t&auml;glich gepredigt und vom Westen, insbesondere in Deutschland und Gro&szlig;britannien, von der Politelite und den gro&szlig;en Medien permanent gepflegt wird, und der dazu beitr&auml;gt, dass Russland &ndash; der Kreml und auch die Bev&ouml;lkerung! &ndash; sich bedroht f&uuml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/kein-erdbeben-bei-den-russischen-wahlen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Krieg und seine Verbrecher<\/strong><br>\nEin aktuelles Urteil des Kosovo-Sondertribunals in Den Haag best&auml;tigt: Die Bundesregierung und die NATO haben den Krieg gegen Jugoslawien im Jahr 1999 in enger Kooperation mit Serienfolterern und -m&ouml;rdern gef&uuml;hrt. Das Tribunal hat in der vergangenen Woche den ehemaligen U&Ccedil;K-Anf&uuml;hrer Hashim Tha&ccedil;i und drei weitere U&Ccedil;K-Funktion&auml;re wegen Folter in mehr als 300 F&auml;llen und Mord in rund 100 F&auml;llen zu langj&auml;hrigen Haftstrafen verurteilt. Demnach tr&auml;gt Tha&ccedil;i Verantwortung f&uuml;r zahlreiche dieser F&auml;lle, darunter nicht zuletzt solche, die von seinen Gefolgsleuten ver&uuml;bt wurden, als er Anfang 1999 in Rambouillet und in Paris Verhandlungen &uuml;ber die Zukunft des Kosovo mit Politikern westlicher Staaten f&uuml;hrte, darunter auch Bundesau&szlig;enminister Josef Fischer. Tha&ccedil;i galt damals als die wohl zentrale Bezugsperson des Westens im Kosovo &ndash; und dies auch sp&auml;ter noch, als er zun&auml;chst als Ministerpr&auml;sident, dann als Pr&auml;sident des Kosovo amtierte. Die U&Ccedil;K mit ihren Folterern und M&ouml;rdern fungierte 1999 de facto als Bodentruppe der NATO. Das wohl gr&ouml;&szlig;te Verbrechen begingen damals allerdings Deutschland und die NATO selbst: die Entfesselung eines v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskriegs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10549\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>BRICS vor dem Gipfel: Die Kleinen f&uuml;rchten eine &bdquo;unbequeme Realit&auml;t&ldquo;<\/strong><br>\nIm globalen S&uuml;den sieht man eine Ann&auml;herung der USA und Chinas mit Argwohn: Man m&uuml;sste dann zwei Herren dienen.<br>\nVor dem Treffen von Xi Jinping und Donald Trump am Donnerstag in Washington wird in Teilen der BRICS-Presse die Frage gestellt, ob die von dem Staatenbund propagierte multipolare Ordnung von einer neuen Machtkonzentration auf die USA und China &uuml;berlagert werden k&ouml;nnte. Am deutlichsten wird diese Sorge derzeit in Indien formuliert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/china\/2026\/09\/23\/brics-vor-dem-gipfel-die-kleinen-fuerchten-eine-unbequeme-realitaet\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU und Philippinen: Freihandelsabkommen in den Startl&ouml;chern<\/strong><br>\nDie EU und die Philippinen wollen Z&ouml;lle auf zahlreiche Produkte senken oder abschaffen. Zivilgesellschaft sorgt sich um Umwelt und Menschenrechte.<br>\nDie EU und die Philippinen wollen ein Freihandelsabkommen schlie&szlig;en. Beide Seiten h&auml;tten sich darauf geeinigt, die Z&ouml;lle auf zahlreiche Produkte zu senken oder abzuschaffen, sagte EU-Handelskommissar Maro&scaron; &Scaron;ef&#269;ovi&#269; am Dienstag in Br&uuml;ssel. Das Abkommen geht nun in die juristische Detailarbeit und soll &bdquo;in den kommenden Monaten&ldquo; formal unterzeichnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-und-Philippinen\/!6215291\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Berliner Protestwache f&uuml;r Kuba endet mit Umzingelung der US-Botschaft<\/strong><br>\nProtestwache war eine Woche Tag und Nacht im Zentrum Berlins. Vielf&auml;ltige Diskussionsrunden, internationale Aufmerksamkeit, aber wenig Resonanz in deutscher Presse<br>\nAm Samstag haben rund 200 Personen die US-Botschaft in Berlin symbolisch mit einer Menschenkette umzingelt. Die Demonstrierenden wollten damit ein Zeichen gegen die anhaltende Blockade der USA setzen, die Kuba von s&auml;mtlichen Energielieferungen abschneidet (amerika21 berichtete). Die Umzingelung war der H&ouml;hepunkt und Abschluss einer Aktionswoche, zu der &uuml;ber 50 zivilgesellschaftliche Gruppen und weitere Akteure aufgerufen hatten, um gegen die Blockade zu demonstrieren und &uuml;ber ihre Auswirkungen aufzukl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2026\/09\/290473\/kuba-umzingelung-us-boschaft-berlin\">amerika21<\/a>\n<p>dazu: <strong>Solidarit&auml;t &uuml;ber Parteigrenzen hinweg<\/strong><br>\nZum Abschluss der Aktionswoche gegen die Blockade Kubas wurde am Sonnabend eine Menschenkette um die US&#8209;Botschaft gebildet<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/530105.unblock-cuba-solidarit%C3%A4t-%C3%BCber-parteigrenzen-hinweg.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bericht deckt geheime US-Abkommen auf<\/strong><br>\n&Uuml;ber 25.000 Menschen sollen von der US-Einwanderungsbeh&ouml;rde ICE nicht in ihre Heimatl&auml;nder, sondern in fremde Drittstaaten abgeschoben worden sein. Das zeigt eine am Montag ver&ouml;ffentlichte Recherche mehrerer internationaler Medien. Die USA h&auml;tten Abschiebeabkommen mit zahlreichen L&auml;ndern in der H&ouml;he von insgesamt rund 410 Millionen US-Dollar (rund 360 Mio. Euro) unterzeichnet, um Menschen in Staaten auf der ganzen Welt zu deportieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3442791\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nach Terrorangriff im Westjordanland: Steht Israel vor der ersten Hinrichtung seit 1962?<\/strong><br>\nDer rechtsextreme Minister Ben-Gvir dr&auml;ngt auf die Todesstrafe f&uuml;r einen pal&auml;stinensischen Attent&auml;ter. Das Gesetz richtet sich nur gegen Pal&auml;stinenser.<br>\nEin Anschlag am Sonntag im Westjordanland k&ouml;nnte zur Probe aufs Exempel werden. Zum ersten Mal seit der Hinrichtung von Adolf Eichmann in Jerusalem im Jahr 1962 k&ouml;nnte die Todesstrafe in Israel vollstreckt werden. [&hellip;]<br>\nEs w&auml;re das erste Mal, dass das im M&auml;rz erlassene Gesetz in die Praxis umgesetzt w&uuml;rde. Schon lange war die Todesstrafe Ben-Gvirs Steckenpferd, immer wieder wurde er mit einer goldenen Schlinge als Anstecker am Revers gesehen &ndash; Teil seiner Kampagne f&uuml;r die Einf&uuml;hrung der Todesstrafe, die im M&auml;rz schlie&szlig;lich Fr&uuml;chte trug.<br>\nMenschenrechtsorganisationen kritisierten im M&auml;rz nicht nur die Wiedereinf&uuml;hrung der Todesstrafe an sich, sondern auch die Ausgestaltung des Gesetzes. Denn klar ist: Die Todesstrafe ist nur eine f&uuml;r Pal&auml;stinenser, und zwar sowohl in der Version, die f&uuml;r das Westjordanland gilt, als auch in der f&uuml;r Israel. In beiden F&auml;llen k&ouml;nnen damit Personen bestraft werden, die wegen eines terroristischen Mordes verurteilt werden, der vermeintlich oder tats&auml;chlich mit der Absicht begangen wird, den Staat Israel auszul&ouml;schen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nach-Terrorangriff-im-Westjordanland\/!6215011\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wurde gegen hauseigene Regeln versto&szlig;en?<\/strong><br>\nDrei kleinere Krankenkassen haben laut NDR, WDR und SZ zusammen mehr als 100 Millionen Euro im Veriusfonds verloren. Eine Sonderpr&uuml;fung der KV Berlin bezweifelt, ob ihre Anlagerichtlinie eingehalten wurde.<br>\nIm Skandal um die Millionenverluste bei Krankenkassen und Kassen&auml;rztlichen Vereinigungen (KV) kommen neue Details ans Licht. So haben drei kleinere Krankenkassen, die bislang keine Angaben zur H&ouml;he ihrer Fehlinvestments gemacht haben, nach Recherchen von NDR, WDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; (SZ) zusammen rund 100 Millionen Euro verloren. Demnach hat die Bahn BKK und die Viactiv-Krankenkasse jeweils 40 Millionen Euro mit dem Verius-Fonds verloren, die Siemens BKK 20 Millionen Euro.<br>\nKeine der betroffenen Kassen will sich auf Anfrage konkret &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/krankenkassen-verluste-anlagen-102.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Luxushotels statt Rente: Zahn&auml;rzte-Versorgungswerk verzockt 1,3 Milliarden Euro<\/strong><br>\nErmittler durchsuchen im Sommer das Berliner Zahn&auml;rzte-Versorgungswerk. Dabei stehen zwei ehemalige F&uuml;hrungskr&auml;fte im Fokus. Jahrelang hat die Rentenkasse riskant investiert, unter anderem in Luxushotels. &Uuml;ber die H&auml;lfte des Verm&ouml;gens ist verloren. Die versicherten Zahn&auml;rzte m&uuml;ssen mit &ldquo;schmerzhaften Einschnitten&rdquo; bei ihrer Rente rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Zahnaerzte-Versorgungswerk-verliert-1-3-Milliarden-Euro-nun-drohen-Rentenkuerzungen-id31320636.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Norbert Bl&uuml;ms Diktum &ldquo;Die Rente ist sicher!&rdquo; wird hier korrekt zitiert, bezieht sich aber auf die Umlagerente. Und die ist wirklich sicher, weil die Beitragszahlungen direkt und ohne Umwege bei den Beg&uuml;nstigten (den Rentnern) landen &ndash; es besteht gar keine Chance, dieses Geld zu &ldquo;verzocken&rdquo;. Umgekehrt wird der Irrsinn einer Kapitalrente propagiert, bei der riskante Anlagestrategien nicht nur in Einzelf&auml;llen vorkommen, sondern um so systematischer, je mehr Geld ins System gepumpt wird und je mehr Anlagenotstand deshalb herrscht. Um die versprochenen hohen Renditen zu erzielen, *m&uuml;ssen* die Geldmanager ins Risiko gehen. Und das geht zwangsl&auml;ufig mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit schief, mit hohen Verlusten bis zum Totalverlust. &ldquo;Sichere Geldanlage&rdquo; und &ldquo;hohe Rendite&rdquo; schlie&szlig;en sich gegenseitig aus. Dennoch wird dieser Unsinn f&uuml;r die Altersvorsorge propagiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kritik am Rechtsstaat: Finanzwende prangert Ungleichheit bei Strafverfolgung an<\/strong><br>\nIn Deutschland w&uuml;rden Armutsdelikte strenger verfolgt als schwere Wirtschaftskriminalit&auml;t, kritisiert die Organisation. Die fr&uuml;here Cum-Ex-Ermittlerin Brorhilker fordert ein strengeres Durchgreifen.<br>\nNach Ansicht des Vereins B&uuml;rgerbewegung Finanzwende gibt es in Deutschland systematische Unterschiede bei der Strafverfolgung zwischen Sozialleistungsbetrug und Wirtschaftskriminalit&auml;t. Der Grundsatz &ldquo;Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich&rdquo; aus dem Grundgesetz werde in der Durchsetzung nicht eingehalten, kritisiert Finanzwende Recherche in einem Bericht, den die fr&uuml;here Oberstaatsanw&auml;ltin Anne Brorhilker in Berlin vorstellte.<br>\n&ldquo;Einkommensschw&auml;chere Menschen, die sogenannte Armutsdelikte begehen, m&uuml;ssen in vielen F&auml;llen mit einer konsequenteren Verfolgung rechnen als finanziell meist deutlich besser aufgestellte Wirtschaftskriminelle&rdquo;, schreibt Finanzwende Recherche, eine gemeinn&uuml;tzige Tochter von Finanzwende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/id_101447180\/finanzwende-prangert-ungleichheit-bei-strafverfolgung-an.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der legale R&auml;uber<\/strong><br>\nDer Staat greift tief in die Taschen seiner B&uuml;rger, doch von Steuergerechtigkeit ist er weit entfernt.<br>\nBesteuert werden in Deutschland Einkommen, Konsum, Eigentum und Verm&ouml;gens&uuml;bertragungen, w&auml;hrend der Apparat des Staates w&auml;chst. Gleichzeitig werden gigantische Summen f&uuml;r Aufr&uuml;stung mobilisiert und soziale Sicherungssysteme auf den Pr&uuml;fstand gestellt. Kleine und mittlere Einkommen sollen nun steuerlich entlastet werden. Gut so. Aber reicht das? Steuergerechtigkeit bemisst sich nicht allein daran, wie viel ein Staat einnimmt. Sie bemisst sich auch daran, wem er wie viel nimmt &mdash; und wof&uuml;r er das Geld ausgibt. Frei nach Augustinus, fragt Uwe Froschauer deshalb: Was ist ein Staat ohne Steuergerechtigkeit anderes als ein R&auml;uber?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-legale-rauber\">Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Das Krebsgeschw&uuml;r der Gesellschaft<\/strong><br>\nDie radikale Umwandlung unserer Zivilgesellschaft in eine gigantische Milit&auml;rmaschine erzeugt uns&auml;gliches Leiden der Bev&ouml;lkerung und wird auf der ganzen Linie scheitern.<br>\nWachstum wird im Normalfall positiv bewertet &mdash; gerade im &ouml;konomischen Kontext. Anders ist es, wenn das, was w&auml;chst, seinen eigenen N&auml;hrboden zerst&ouml;rt, wenn alle anderen wichtigen Bereiche in einem System massiv in ihrer Entfaltung behindert oder gar vernichtet werden. Das deutsche Gemeinwesen ist lebensgef&auml;hrlich erkrankt. Der Krebs, der es befallen hat, hei&szlig;t Hochr&uuml;stung. Ein immer gr&ouml;&szlig;erer Teil des gemeinsam erwirtschafteten Wohlstands, immer mehr Kreativit&auml;t und Gedankenenergie flie&szlig;en in das Milit&auml;r, also in die Vorbereitung von T&ouml;tungsvorg&auml;ngen. Dies k&ouml;nnte auf zweierlei Arten den Untergang Deutschlands bedeuten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/das-krebsgeschwur-der-gesellschaft\">Hermann Ploppa auf Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bahn: Abschied vom Fahrplan<\/strong><br>\nVielleicht sollte die Bahn auf Konzepte wir &bdquo;Fahrplan&ldquo;, &bdquo;Zugbindung&ldquo; und &bdquo;Reservierung&ldquo; ganz verzichten. Man geht einfach zum Bahnhof und steigt in den n&auml;chsten Zug, der in die richtige Richtung f&auml;hrt. Eine App k&ouml;nnte einem eine Prognose geben, welche Z&uuml;ge einen zum Ziel bringen. In der Praxis l&auml;uft es l&auml;ngst so.<br>\nJeder, der oft mit der Bahn f&auml;hrt, kennt es: man bucht eine Fahrkarte zum Super-Sparpreis, reserviert sich sogar einen Sitzplatz, plant genau die Zugverbindung, die Zeit zum Umsteigen. Aber kaum ist man am Bahnhof angekommen, ist alles anders. Der Zug f&auml;llt aus oder ist versp&auml;tet, sodass man den Anschlusszug beim Umstieg nur erreiche w&uuml;rde, wenn man einen anderen versp&auml;teten Zug nimmt, der gerade einf&auml;hrt. Wenn man Gl&uuml;ck hat, wird die Zugbindung wegen der Versp&auml;tung aufgehoben und man kann nun alle Z&uuml;ge nehmen, die in die richtige Richtung fahren. Am Ende kommt man sogar ungef&auml;hr zu der Zeit an, die man erwartet hatte, nur die Platzreservierung war nat&uuml;rlich umsonst.<br>\nDer moderne Mensch f&auml;hrt mit der Bahn nicht nach Fahrplan, sondern nach den Informationen und Vorschl&auml;gen, die ihm die Bahn-App in Echtzeit liefert. Das einzige Problem dabei sind die Sonderangebote mit Zugbindung, das macht die Sache zu einer Wette: Wird die Zugbindung rechtzeitig aufgehoben, sodass ich auch andere Verbindungen nutzen kann? Auf Platzkartenreservierungen verzichtet man am Besten ganz, das macht sowieso nur &Auml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/texte-zur-sache.de\/joerg-phil-friedrich-arte-fakten\/bahn-abschied-vom-fahrplan\/\">J&ouml;rg Phil Friedrich auf Texte zur Sache<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Legoland ist abgebrannt<\/strong><br>\nBerlin w&auml;hlt links, Rechte beschw&ouml;ren den Untergang. Dabei wollten viele wom&ouml;glich bloss ihre n&auml;chste Miete bezahlen k&ouml;nnen.<br>\nIch lag in Venedig im Bett und &ouml;ffnete X, und offenbar stand der Dritte Weltkrieg vor der T&uuml;r. In Berlin jedenfalls. Die Stasi war zur&uuml;ckgekehrt, die SED wird in den kommenden Wochen das Rathaus &uuml;bernehmen, an der Wahlparty der Linken tauchte ein sogenannter Clanchef auf, daneben die Intifada, und &uuml;ber X hing die Gewissheit, dass diese Stadt endg&uuml;ltig verloren war. Das Schicksal der Berliner Republik, schrieb Ulf Poschardt, Ex-Herausgeber der Berliner &laquo;Welt&raquo;, &laquo;wird ab heute von den R&auml;ndern diktiert&raquo;, das sogenannte &laquo;B&uuml;ckb&uuml;rgertum&raquo; (CDU und FDP) habe dem &laquo;Shitb&uuml;rgertum&raquo; (Gr&uuml;ne und SPD) die Macht geschenkt, &laquo;und jetzt gehen sie gemeinsam unter&raquo;. Wenn SPD und Gr&uuml;ne in Berlin die Linke zur B&uuml;rgermeisterpartei machten, &laquo;sind sie auch Parteien des radikalen Judenhasses und Sozialismus&raquo;, so der rechte Kommentator Benedikt Brechtken. &laquo;Es braucht jetzt einen Kampf gegen Links. Und ein Ende des Mitte-Wahns&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/legoland-ist-abgebrannt\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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