{"id":156597,"date":"2026-09-23T10:00:59","date_gmt":"2026-09-23T08:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156597"},"modified":"2026-09-23T10:49:32","modified_gmt":"2026-09-23T08:49:32","slug":"nein-frau-weidel-hitler-war-kein-linker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156597","title":{"rendered":"Nein, Frau Weidel: Hitler war kein Linker"},"content":{"rendered":"<p>Alice Weidel hat es wieder getan. Die AfD-Vorsitzende hat Adolf Hitler wieder zum Linken erkl&auml;rt. Auf der AfD-Pressekonferenz nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern am Montag erkl&auml;rte sie (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=S8wxa0Rh5c4\">bei Minute 1:04:26<\/a>): &bdquo;Adolf Hitler hat eine v&ouml;llig linksgerichtete Politik gemacht. Er war ein Linksradikaler, ein Linksextremist.&ldquo; [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Wer sich mit der Geschichte besch&auml;ftige, werde diese Behauptung best&auml;tigt finden, versicherte Weidel. Herausforderung angenommen. Ein Kommentar von <strong>Detlef Koch<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nSozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschafter geh&ouml;rten zu den Gegnern, gegen die das Nazi-Regime seine Gewalt richtete. Ihre Organisationen wurden ausgeschaltet, ihre Mitglieder verfolgt. F&uuml;r den 2. Mai 1933, vormittags zehn Uhr, sah Robert Leys Rundschreiben vom 21. April 1933 den Zugriff auf die freien Gewerkschaften vor. [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] SA und SS sollten ihre H&auml;user besetzen und Funktion&auml;re in &bdquo;Schutzhaft&ldquo; nehmen. Zugleich sollte den Mitgliedern versichert werden, ihre Rechte blieben gewahrt. So sah die nationalsozialistische &bdquo;F&uuml;rsorge&ldquo; f&uuml;r die Arbeiterschaft aus. Hitler nachtr&auml;glich als ihren politischen Verb&uuml;ndeten auszugeben, ist eine Verh&ouml;hnung derer, die seiner Herrschaft widerstanden.<\/p><p>Auch kommunistische Diktaturen haben linke Oppositionelle verfolgt. Die Gegnerschaft zur Arbeiterbewegung allein entscheidet deshalb nicht &uuml;ber Hitlers politische Einordnung. Norberto Bobbio unterscheidet das Verh&auml;ltnis zur Gleichheit von der Frage nach Freiheit und autorit&auml;rer Herrschaft. Es gibt demokratische und autorit&auml;re Linke wie Rechte. Den Nationalsozialismus ordnet er ausdr&uuml;cklich der extremen Rechten zu: Er bek&auml;mpfte Freiheit und rechtfertigte Ungleichheit und welche Ungleichheit, zeigt seine Politik. [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]<\/p><p>In seiner Ordnung entschied die zugeschriebene Abstammung dar&uuml;ber, ob Menschen dazugeh&ouml;ren durften, welche Rechte sie besa&szlig;en und schlie&szlig;lich, ob sie leben sollten. Juden wurden entrechtet und ermordet. Roma und Sinti wurden fast vollst&auml;ndig ausgerottet. Die Eroberung Osteuropas sollte eine rassische Herrschaftsordnung schaffen und kein sozialistisches Paradies erschaffen. Das Individuum hatte sich dem vermeintlichen Interesse des deutschen &bdquo;Volksk&ouml;rpers&ldquo; zu unterwerfen. Ein Jude konnte durch keine noch so tadellose Lebensf&uuml;hrung zum gleichberechtigten Mitglied dieser Gemeinschaft werden. Der Ausschluss steckte in ihrer Definition. Das war das politische Zentrum des Nationalsozialismus. Hitlers Antimarxismus geh&ouml;rte dazu. Er bek&auml;mpfte eine politische Tradition, die Menschen auch &uuml;ber nationale Grenzen hinweg durch gemeinsame soziale Interessen verband.<\/p><p><strong>War die NSDAP &bdquo;sozialistisch&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Das Vorhaben war extremistisch. Die Faschismusforschung beschreibt es als Projekt einer &bdquo;nationalen Wiedergeburt&ldquo;: Eine angeblich verfallene Nation soll gewaltsam erneuert werden. Daf&uuml;r k&ouml;nnen ihre Anh&auml;nger auch &uuml;berkommene konservative Bindungen zertr&uuml;mmern. Der Soziologe Michael Mann untersucht, wie sich dieses Versprechen mit autorit&auml;rer Staatsmacht und paramilit&auml;rischer Gewalt verband. Die &Uuml;berwindung des Klassenkampfes sollte die ganze Nation als Verf&uuml;gungsmasse verf&uuml;gbar machen. Arbeiter und Unternehmer bekamen dabei aber durchaus unterschiedliche Pl&auml;tze zugewiesen. Die einen sollten gehorchen, die anderen konnten weiterhin Unternehmen besitzen und Gewinne erzielen. Das klingt eher nach rheinischem Kapitalismus und nicht nach sozialistischem Aufbruch.<\/p><p>Nun steht das Wort &bdquo;Sozialismus&ldquo; aber tats&auml;chlich im Namen, das ist nicht zu leugnen. Die NSDAP erhob 1920 tats&auml;chlich Forderungen nach Verstaatlichung von Trusts, Gewinnbeteiligung an Gro&szlig;betrieben, Altersversorgung und Bodenreform. Das l&auml;sst sich in ihrem Programm nachlesen. [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] Man sollte dann allerdings auch die &uuml;brigen Punkte lesen. Staatsb&uuml;rger sollte nur sein k&ouml;nnen, wer &bdquo;deutschen Blutes&ldquo; war. Juden, Sinti und Roma wurden ausdr&uuml;cklich ausgeschlossen. Die staatliche Sicherung des Lebensunterhalts sollte vorrangig dieser abgegrenzten Gruppe gelten. K&ouml;nne der Staat die Gesamtbev&ouml;lkerung nicht ern&auml;hren, sollten Nichtstaatsb&uuml;rger ausgewiesen werden. Das war bestenfalls sozialistische Verhei&szlig;ung mit einer Art rassistischer Zugangskontrolle.<\/p><p>Innerhalb der NSDAP wurde &uuml;ber die wirtschaftlichen Forderungen wirklich ernsthaft gestritten. Reinhard K&uuml;hnl hat am Strasser-Programm von 1925\/26 gezeigt, dass diese Auseinandersetzungen keineswegs blo&szlig; pers&ouml;nliche Rivalit&auml;ten waren. Die Strasser-Anh&auml;nger wollten die F&uuml;hrung auf antikapitalistische Forderungen festlegen und verstanden sich durchaus als Sozialisten. Ihr Entwurf verlangte eine nationale Diktatur und den Entzug der Staatsb&uuml;rgerrechte j&uuml;discher Deutscher. [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] Hitler aber setzte sich gegen diese Konkretisierung durch. Wer heute auf den &bdquo;linken Fl&uuml;gel&ldquo; der NSDAP verweist, muss schon erkl&auml;ren, weshalb dessen Konflikt mit Hitler ausgerechnet Hitler zum Linksradikalen machen soll.<\/p><p><strong>Das Versprechen der &bdquo;Volksgemeinschaft&ldquo;<\/strong><\/p><p>Der Historiker Michael Wildt zeigt, was das Versprechen der &bdquo;Volksgemeinschaft&ldquo; leisten konnte. Es vermittelte Zugeh&ouml;rigkeit, weckte Erwartungen und verschaffte dem Regime Zustimmung. [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] Erfahrungen von Gemeinschaft waren f&uuml;r die Beteiligten nicht einfach eingebildet. Ich erinnere nur an die Kameradschaftsabende im Reichsarbeitsdienst (RAD) oder das Programm &bdquo;Kraft durch Freude&ldquo; (KDF). Die sozialen Gegens&auml;tze verschwanden deshalb aber keineswegs. Arbeitgeber blieben Arbeitgeber, Arbeitnehmer blieben abh&auml;ngig. Zugleich konnte sich der in der Gemeinschaft eingeschlossene &bdquo;Volksgenosse&ldquo; &uuml;ber die Ausgeschlossenen erheben. Das Angebot lautete, innerhalb einer rassischen Rangordnung auf der bevorzugten Seite zu stehen. Mit gleichen Rechten f&uuml;r alle in einer klassenlosen Gesellschaft hatte es nichts zu tun.<\/p><p>Von der Zerschlagung unabh&auml;ngiger Arbeitnehmervertretungen profitierten auch Unternehmer. Hitler regierte mit ma&szlig;geblichen Teilen der wirtschaftlichen Eliten. Unternehmen fanden im Regime Auftr&auml;ge und M&ouml;glichkeiten zur Expansion, der Staat ben&ouml;tigte ihre Produktionskapazit&auml;ten f&uuml;r die Aufr&uuml;stung. Dabei ging es um konkrete Interessen, um Eigentum, Gewinne und Einfluss. Die Beziehungen waren weder &uuml;berall gleich noch konfliktfrei. F&uuml;r die Behauptung, hier habe ein linker Politiker die Macht des Kapitals gebrochen, gibt es keinen Beleg.<\/p><p>Der &Ouml;konom Germ&agrave; Bel hat die Privatisierungspolitik der Nationalsozialisten untersucht. W&auml;hrend anderswo in der Wirtschaftskrise verstaatlicht wurde, &uuml;bertrug das NS-Regime in den drei&szlig;iger Jahren staatliches Eigentum an private Erwerber. Bel erkl&auml;rt diese Politik auch aus dem Bestreben, die Unterst&uuml;tzung wirtschaftlicher Gruppen zu gewinnen und zu festigen. Hinzu kam der Finanzbedarf der Aufr&uuml;stung. Die Regierung verkaufte Verm&ouml;gen und band Unternehmer an sich. [<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/p><p>Staatliche Kontrolle und Regulierung nahmen dabei weiter zu. Man konnte unter Hitler mehr private Anteile besitzen und trotzdem enger an seine politischen Vorgaben gebunden sein.<\/p><p>Ein Beispiel sind die Vereinigten Stahlwerke. 1936 verkaufte die Regierung ihre verbliebene Beteiligung f&uuml;r rund 100 Millionen Reichsmark an das Unternehmen. Bel verweist auf Fritz Thyssen, einen fr&uuml;hen Unterst&uuml;tzer Hitlers, und die R&uuml;ckkehr staatlicher Beteiligungen in private H&auml;nde. Er deutet den Vorgang als Teil der politischen Bindung zwischen Regierung und Gro&szlig;industrie. Das Regime suchte und festigte die Zusammenarbeit mit Unternehmern, deren Eigentumsinteressen es bediente. F&uuml;r einen angeblichen Feldzug gegen die Kapitalisten war das eine bemerkenswert entgegenkommende Praxis.<\/p><p>Nicht jeder Unternehmer, der sp&auml;ter profitierte, hatte Hitler schon vor 1933 unterst&uuml;tzt. Bel beschreibt anf&auml;ngliche Zur&uuml;ckhaltung vieler Industrieller; Unterst&uuml;tzung, Anpassung und eigene Initiative entwickelten sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Gerade deshalb lohnt der Blick auf die Entscheidungen nach der Macht&uuml;bernahme.<\/p><p><strong>Private Gewinninteressen und diktatorische Steuerung<\/strong><\/p><p>Wie eng die wirtschaftlichen Spielr&auml;ume tats&auml;chlich waren, ist in der Forschung umstritten. Peter Hayes betont die zunehmende staatliche Regulierung, Einsch&uuml;chterung und den Zwang. [<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] Christoph Buchheim und Jonas Scherner heben dagegen fortbestehende unternehmerische Entscheidungen, Vertragsbeziehungen und finanzielle Anreize hervor. [<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>] Beide Seiten untersuchen ein Verh&auml;ltnis, in dem private Gewinninteressen und diktatorische Steuerung ineinandergriffen. Der Streit ist aufschlussreich, weil er die wirklichen Machtverh&auml;ltnisse betrifft. F&uuml;r Hitlers angeblichen Linksextremismus liefert dieser Streit allerdings keinen Beleg. Wer wie Alice Weidel jede staatliche Lenkung zu Sozialismus erkl&auml;rt, hat wohl vergessen, was gelenkt wurde und zu welchem Zweck.<\/p><p>Bei IG Farben wird dieser Zweck besonders deutlich. Mark Spoerer beschreibt die enge Verbindung des Konzerns zur Aufr&uuml;stung, unter anderem durch die Herstellung synthetischer Treibstoffe und von Buna, einem synthetischen Kautschuk. [<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] Hayes zeigt zudem, wie sich einzelne F&uuml;hrungskr&auml;fte von IG Farben und Degussa mit staatlichen und milit&auml;rischen Stellen verbanden. [<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>] Solche Allianzen konnten sogar Konflikte innerhalb der Unternehmen versch&auml;rfen. Die Industrie war kein einheitlicher Block. Ihre f&uuml;hrenden M&auml;nner waren &uuml;berwiegend keine unbeteiligten Zuschauer, denen Politik lediglich widerfuhr, sondern empathielose T&auml;ter, verantwortlich f&uuml;r Tausende von Toten.<\/p><p>Mit Auschwitz-Monowitz f&uuml;hrt die Geschichte in einen Bereich, in dem das Gerede vom linken Hitler besonders sch&auml;big wird. IG Farben setzte beim Aufbau seines Werks KZ-H&auml;ftlinge ein. &Uuml;ber ihren Einsatz verhandelte ein Privatunternehmen mit der SS. Spoerer schildert, wie wirtschaftliche Kalkulationen die Lebensbedingungen der Gefangenen beeinflussten. Die H&auml;ftlinge waren einer Gewalt ausgeliefert, in der Arbeitsf&auml;higkeit &uuml;ber ihre weitere Verwendung entschied. Hier wurde der Mensch als verschlei&szlig;bare Arbeitskraft behandelt. Den Herrscher dieses Systems nachtr&auml;glich zum Vertreter einer Politik der Arbeiterbefreiung zu erkl&auml;ren, verh&ouml;hnt auch die Opfer dieser Verbindung von Unternehmensinteressen und staatlichem Terror. An dieser Stelle w&auml;re der geeignete Zeitpunkt, sich bei den Nachfahren der zahllosen Opfer zu entschuldigen, Frau Weidel.<\/p><p>Besonders bedr&uuml;ckend ist der von Spoerer untersuchte Umgang mit kranken H&auml;ftlingen. IG Farben setzte gegen&uuml;ber der SS durch, dass Tagess&auml;tze f&uuml;r Kranke h&ouml;chstens 21 Tage zu zahlen waren. Kranke wurden nach Auschwitz zur&uuml;ckgeschickt und durch andere H&auml;ftlinge ersetzt. Die Gefangenen hatten keine M&ouml;glichkeit, sich gegen diese Verf&uuml;gung &uuml;ber ihren K&ouml;rper zu wehren.<\/p><p><strong>Neue M&ouml;glichkeiten der Ausbeutung<\/strong><\/p><p>Eine echte demokratische Linke muss weder jede Wirtschaftslenkung verteidigen noch jede private Firma abschaffen, um links zu sein. Ihr Anspruch auf das Linkssein wird dort konkret, wo Besch&auml;ftigte Rechte haben, ihre Interessen organisieren und wirtschaftlicher Macht Grenzen setzen k&ouml;nnen. Hitlers Herrschaft zerst&ouml;rte systematisch solche M&ouml;glichkeiten und schuf zugleich f&uuml;r Teile der Unternehmerschaft neue M&ouml;glichkeiten der Ausbeutung.<\/p><p>Das Handeln wirtschaftlicher Eliten erzeugt auch noch heute weltweit gro&szlig;es Leid und t&ouml;tet in unvorstellbarer Menge. Jean Ziegler, der ehemalige UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r das Recht auf Nahrung, bemerkte schon 2012 in der Zeitung <em>junge Welt<\/em>:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Der deutsche Faschismus brauchte sechs Kriegsjahre, um 56 Millionen Menschen umzubringen &ndash; die neoliberale Wirtschaftsordnung schafft das locker in gut einem Jahr.&ldquo; [<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]<\/p><\/blockquote><p>Weidels Etikettierung erleichtert die Flucht aus dieser Frage. Pl&ouml;tzlich soll man &uuml;ber die angeblich linke Herkunft des Nazi-Regimes streiten, statt seine tats&auml;chlichen Partner und Profiteure zu betrachten, oder sich endlich auf die m&ouml;rderische neoliberale Ideologie zu konzentrieren, die die AFD (und andere Parteien im Bundestag) mit ihrer Wirtschaftspolitik vertreten.<\/p><p>Der Name &bdquo;Nationalsozialismus&ldquo; ist eine historische Bezeichnung f&uuml;r diese Bewegung und ihr Regime, aber kein Hinweis auf die Bedeutung des Wortes &bdquo;Sozialismus&ldquo;.<\/p><p><strong>Verh&ouml;hnung des Widerstands<\/strong><\/p><p>Frau Weidel, Sie haben zur Besch&auml;ftigung mit der Geschichte aufgefordert. Ich habe die Herausforderung angenommen. Die Dokumente zeigen einen Hitler, der Gleichheit bek&auml;mpfte, die Arbeiterbewegung verfolgen lie&szlig; und sich mit ma&szlig;geblichen Teilen der Gro&szlig;industrie verband. Sie zeigen, wer seine Macht st&uuml;tzte und wer ihr ausgeliefert war. Sozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschafter verfolgte Hitler als Gegner mit t&ouml;dlicher Pr&auml;zision.<\/p><p>Frau Weidel, bitte verh&ouml;hnen Sie diese gro&szlig;artigen und mutigen M&auml;nner und Frauen nicht als Genossen von Adolf Hitler. Ich glaube, jetzt ist ein guter Zeitpunkt f&uuml;r eine Entschuldigung!<\/p><p><small>Titelbild: Juergen Nowak \/ shutterstock.com<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127001\">Musk und Weidel &ndash; Viel L&auml;rm um nichts<\/a><\/p>\n<\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Weidel, A. (2026): &Auml;u&szlig;erung auf der AfD-Pressekonferenz nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. 21. September, Video, Zeitmarke 1:04:26&ndash;1:04:33.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Ley, R. (1933): Rundschreiben zur Gleichschaltungsaktion gegen die Freien Gewerkschaften, 21. April. In: <em>Der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Milit&auml;rgerichtshof<\/em>, Bd. XXV, N&uuml;rnberg 1947, Dokument 392-PS, S. 534&ndash;536.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Bobbio, N. (1996): <em>Left and Right: The Significance of a Political Distinction<\/em>. &Uuml;bersetzt von Allan Cameron. Chicago: University of Chicago Press, S. 77&ndash;79, insbesondere S. 79.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] NSDAP (1920): Programm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, 24. Februar, Punkte 13&ndash;17. In: Treue, W. (Hrsg.) (1955): <em>Deutsche Parteiprogramme 1861&ndash;1954<\/em>. G&ouml;ttingen: Musterschmidt, S. 143&ndash;146.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] K&uuml;hnl, R. (1966): &bdquo;Zur Programmatik der nationalsozialistischen Linken: Das Strasser-Programm von 1925\/26&ldquo;. <em>Vierteljahrshefte f&uuml;r Zeitgeschichte<\/em>, 14(3), S. 317&ndash;333, insbesondere S. 317, 322&ndash;324 und 331.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Wildt, M. (2014): &bdquo;Volksgemeinschaft&ldquo;. <em>Docupedia-Zeitgeschichte<\/em>, Version 1.0, 3. Juni, insbesondere Abschnitt 2 &bdquo;Deutungskontroverse&ldquo;.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Bel, G. (2010): &bdquo;Against the mainstream: Nazi privatization in 1930s Germany&ldquo;. <em>The Economic History Review<\/em>, 63(1), S. 34&ndash;55, insbesondere S. 49&ndash;53.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Hayes, P. (2009): &bdquo;Corporate Freedom of Action in Nazi Germany&ldquo;. <em>Bulletin of the German Historical Institute<\/em>, 45, S. 29&ndash;42, insbesondere S. 30&ndash;32.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Buchheim, C. und Scherner, J. (2009): &bdquo;Corporate Freedom of Action in Nazi Germany: A Response to Peter Hayes&ldquo;. <em>Bulletin of the German Historical Institute<\/em>, 45, S. 43&ndash;50, insbesondere S. 43&ndash;44 und 49&ndash;50.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Spoerer, M. (2008): <em>Zwangsarbeit im Dritten Reich<\/em>. Frankfurt am Main: Norbert Wollheim Memorial, Goethe-Universit&auml;t\/Fritz Bauer Institut, insbesondere S. 19&ndash;20.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] Hayes, P. (2009): &bdquo;Corporate Freedom of Action in Nazi Germany&ldquo;. <em>Bulletin of the German Historical Institute<\/em>, 45, S. 29&ndash;42, insbesondere S. 39.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Wolter, P. (2012): &bdquo;F&uuml;r die V&ouml;lker des S&uuml;dens hat der dritte Weltkrieg l&auml;ngst begonnen&ldquo;. Interview mit Jean Ziegler. <em>junge Welt<\/em>, 16. November.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alice Weidel hat es wieder getan. Die AfD-Vorsitzende hat Adolf Hitler wieder zum Linken erkl&auml;rt. Auf der AfD-Pressekonferenz nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern am Montag erkl&auml;rte sie (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=S8wxa0Rh5c4\">bei Minute 1:04:26<\/a>): &bdquo;Adolf Hitler hat eine v&ouml;llig linksgerichtete Politik gemacht. Er war ein Linksradikaler, ein Linksextremist.&ldquo; [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Wer sich mit der Geschichte<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156597\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":127125,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[201,11],"tags":[2871,2938,339,1403,3625,416,826,1006,687,2172],"class_list":["post-156597","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ideologiekritik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-antikommunismus","tag-autoritarismus","tag-chauvinismus","tag-konzentrationslager","tag-links-rechts-debatte","tag-nationalsozialismus","tag-rassismus","tag-regulierung","tag-ungleichheit","tag-weidel-alice"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/shutterstock_2527670081.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156597","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=156597"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156597\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":156600,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156597\/revisions\/156600"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/127125"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=156597"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=156597"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=156597"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}