{"id":156630,"date":"2026-09-23T16:00:45","date_gmt":"2026-09-23T14:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156630"},"modified":"2026-09-23T15:47:11","modified_gmt":"2026-09-23T13:47:11","slug":"leserbriefe-zu-eu-regierungschefs-in-militaerjacken-verrat-am-frieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156630","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eEU-Regierungschefs in Milit\u00e4rjacken: Verrat am Frieden\u201c"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\n<strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> kommentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156506\">hier<\/a> ein <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/finnishgovernment\/albums\/72177720335588552\/with\/55527458613\">Bild<\/a>, auf dem sich die Staats- und Regierungschefs der EU beim Arktis-Gipfel der &Ouml;ffentlichkeit Schulter an Schulter mit Milit&auml;rjacken pr&auml;sentieren w&uuml;rden. Ein Bild sage mehr als tausend Worte, hei&szlig;e es. Dem Betrachter werde gezeigt, dass das Friedensprojekt Europ&auml;ische Union Vergangenheit sei. Bilder wie diese seien kein Zufall. Wer sich als Politiker auf dieser hochkar&auml;tigen Ebene bewege, wisse genau, wie er sich der &Ouml;ffentlichkeit zeige. In Anbetracht eines Europas, dessen Politiker in zwei Weltkriegen unermessliches Leid hervorgebracht h&auml;tten, gleiche &bdquo;das Auftreten der EU-F&uuml;hrer nicht nur einem intellektuellen Bankrott&ldquo;. Unser Autor meint, das sei &bdquo;ein Verrat am Frieden &ndash; zum schweren Nachteil von uns allen&ldquo;. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. K&uuml;rzungen aus redaktionellen Gr&uuml;nden bleiben vorbehalten. Wir danken f&uuml;r die interessanten E-Mails dazu. Die nun folgende Auswahl der Leserbriefe hat <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt.<\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>sehr geehrter Marcus Kl&ouml;ckner,<\/p><p>Sie treffen den Nagel auf den Kopf mit &ldquo;Ein Bild sagt mehr als tausend Worte&rdquo;.<\/p><p>Diese Politiker m&uuml;ssen weg, weil diese n&auml;mlich unser aller Untergang sind.<\/p><p>Was wir hier in Deutschland und in Europa brauchen sind keine Demonstrationen oder Wahlen sondern Aufst&auml;nde. Aber bedauerlicherweise wird es dazu nicht kommen.<\/p><p>Und den Grund daf&uuml;r haben Sie zutreffend in Ihrem Artikel vom 17.09.2026 &ldquo;Politik auf Augenh&ouml;he ? Das w&auml;re eine demokratische Zumutung&rdquo; beschrieben. Das Volk f&uuml;hlt sich nicht nur wie Untertan, die Leute benehmen sich auch allesamt so.<\/p><p>Ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, wen ich mehr verachte &ndash; diese Kriegstreiber in den Parlamenten oder all die unterw&uuml;rfigen B&uuml;cklinge um mich herum.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Patrick Meiser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>&ldquo;Wobei die Parlamentarier nat&uuml;rlich nicht selbst in den Krieg ziehen, sondern andere k&auml;mpfen lassen werden.&ldquo;<\/p><p>Ganz genau.<\/p><p>Wenn es hart auf hart kommt, ist diese Klientel die allererste, die diese Jacken ganz schnell auszieht.<\/p><p>Und genau das zeigt die totale Verlogenheit dieser Bande !<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>T. Rath<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>w&auml;ren folgende Fragen noch eine Abkl&auml;rung wert: &ldquo;Wollte Frau Merkel mit ihrer &ldquo;Corona-Spritzen-Politik&rdquo; den Menschen- (K&ouml;rper) als neue Wirtschafts-Wachstumsquelle erschlie&szlig;en, so wie die jetzige Politik versucht, mit der Aufr&uuml;stungs\/Zerst&ouml;rungsorgie sog. Wachstum zu generieren?<\/p><p>Die Rolle des General Carsten Breuer gilt es da genauer in den Blick zu nehmen:<\/p><p>General Carsten Breuer leitete in der Corona-Politik von Dezember 2021 bis Mai 2022 den Corona-Krisenstab im Bundeskanzleramt.<\/p><p>und jetzt:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/breuer-nato-militaerausschuss-100.html\">Generalinspekteur Breuer wird Vorsitzender des NATO-Milit&auml;rausschusses<\/a><\/p><p>Fortsetzung von Zuckmayers &ldquo;Des Teufels General&rdquo; ?!?<\/p><p>Friedensbewegte Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Ute Plass<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>Es gibt Fragen, wo eine Antwort &uuml;berfl&uuml;ssig ist. Beispiel: sollte es tats&auml;chlich zum totalen Krieg mit Russland kommen, werden wir dann die EU-Regierungschefs in ihren Milit&auml;rjacken an der Front im Sch&uuml;tzengraben finden?<\/p><p>Es gilt die Frage zu beantworten, warum die Regierungschefs das machen, Milit&auml;rjacken anziehen?<\/p><p>Die Antwort:<\/p><p>Sie signalisieren der Armee, dem Milit&auml;r: wir packen mit an, wir sind welche von euch (Milit&auml;r). Es signalisiert Solidarit&auml;t und Verbundenheit mit den Soldaten und ihrem Auftrag.<\/p><p>Sie nutzen das als optische Bildsprache, das Bild sagt viel mehr als eine lange Rede. Das Bild sagt, wir k&uuml;mmern uns um die Armee, das Erreichen der Kriegst&uuml;chtigkeit ist unser oberstes Gebot.<\/p><p>Es ist ein Markenzeichen, guter Vergleich das Tragen des olivgr&uuml;nen T-Shirt durch Selenskyj.<\/p><p>Das Tragen eines Ma&szlig;anzugs w&uuml;rde suggerieren, wir befinden uns im normalen politischen Alltag.<\/p><p>Das tragen dieser Jacken soll Tatkraft, Entschlossenheit und F&uuml;hrungsst&auml;rke symbolisieren.<\/p><p>Leider machen die Regierungschefs einen Fehler, der sie der L&auml;cherlichkeit preisgibt: wei&szlig;es Hemd und blaue Krawatte statt gr&uuml;nes T-Shirt unter der Tarnjacke das wirkt unpassend und nicht authentisch.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<\/p><p>Patrick Janssens<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>zu Ihrem Artikel gibt es weiter nicht zu sagen. Ja, diese Damen und Herren machen eine bis ins Mark verkommenen Politik.<\/p><p>Sie schreiben u.a.: &ldquo;In Anbetracht eines Europas, dessen Politiker in zwei Weltkriegen unermessliches Leid hervorgebracht haben, gleicht das Auftreten der EU-F&uuml;hrer nicht nur einem intellektuellen Bankrott.&rdquo; Ich frage Sie, wo ist bei diesen Leuten irgend etwas, was man als Intellekt bezeichnen k&ouml;nnte?<\/p><p>In einer Sache muss ich Ihnen aber widersprechen. Ganz am Anfang schreiben Sie auch:&rdquo;Die &Ouml;ffentlichkeit sieht den Verrat am Frieden!&rdquo;<\/p><p>Nein, die &Ouml;ffentlichkeit sieht nichts, sonst w&uuml;rde sie in Massen auf die Stra&szlig;e gehen. Die sogenannten &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; haben ganze Arbeit geleistet. Die Masse scheint total &ldquo;verbl&ouml;det&rdquo; zu sein. Ich kann es nicht anders ausdr&uuml;cken. Ich merke es immer wieder in Gespr&auml;chen mit angeblich gebildeten Bekannten, dass sie diese Kriegspolitik nicht durchschauen. Da helfen keine noch so stichhaltigen Argumente. Es ist einfach zum Kopfsch&uuml;tteln. Ich hatte z.B. einem Bekannten einen Artikel aus der &ldquo;Jungen Welt&rdquo; geschickt. Seine Reaktion war, dass diese Zeitung ein kommunistisches Propaganda-Blatt ist, und unter Putins Einfluss steht. Der Mann hat eine abgeschlossene Hochschulausbildung.<\/p><p>Ich denke, dass andere Leser der NDS solche Erfahrungen auch schon gemacht haben.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Ulrich Kleinecke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Marcus Kl&ouml;ckner,<\/p><p>in diesem Zusammenhang m&ouml;chte ich Ihnen mitteilen, was mir seit einiger Zeit im &ldquo;Stadtbild&rdquo; unangenehm auff&auml;llt: Die Modebranche hat schon l&auml;nger, aber seit diesem Herbst endg&uuml;ltig, Olive als Trendfarbe entdeckt. Fifty shades of Olive, sozusagen. Ich finde es unm&ouml;glich. Und wenn dann noch Leute in &ldquo;modischem Flecktarn&rdquo; herumlaufen, wird mir richtig &uuml;bel. Selbst Kindern wird solch ein Mist gelegentlich &uuml;bergest&uuml;lpt. Bei Kindern wird der Flecktarn oft auch in einem Dinomuster o. &auml;. untergebracht. Und dagegen kann ja niemand etwas sagen. &#128584; Furchtbar!<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Andreas H.<\/p><p><em><strong>Anmerkung MK:<\/strong> Das stimmt. Flecktarn und milit&auml;rische Farben sind ziemlich &bdquo;modern&ldquo;. Ich kann Ihnen nicht genau sagen, seit wann das der Fall ist, aber sch&auml;tzungsweise seit 10-15 Jahren zieht sich dieser Trend durch nahezu alle Modemarken bis hin zu den Edeldesignern Camouflage. Warum das so ist: Dar&uuml;ber darf man spekulieren&hellip; .<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>na, da haben Sie ja einen vom Stapel gelassen. Dabei haben sich unsere Volksvertreter doch blo&szlig; vor dem Putin gesch&uuml;tzt. Der wollte sie n&auml;mlich aus der Ferne abraketen, w&auml;hrend sie einander beim Arktis-Gipfel friedlich Watteb&auml;uschchen zuwarfen. Deshalb lie&szlig;en sich unsere Chefs kurzerhand vor Milit&auml;rfahrzeugen fotografieren, vor denen sie bestens getarnt waren. Der Putin soll im Kreml gebr&uuml;llt und getobt haben wie ein Berserker. Jetzt waren endlich einmal alle auf einem Haufen versammelt und dann versteckten sie sich hinter Tarnfarben. Putin musste seine Rakete also im letzten Moment wieder im Silo versenken, ehe er den entscheidenden Treffer landen konnte. Aber so sind sie halt, unsere Volksvertreter, bauernschlau und verschlagen. Denen kommt man nicht so leicht bei, wie der Putin sich das dachte. Die haben Grips. Die haben Mumm. Das sind Checker!<\/p><p>Aber mal was ganz anderes, Herr Kl&ouml;ckner. Haben Sie sich das Tarnmuster einmal genauer angeschaut? Nein? Dann tun Sie das Mal und sezieren sie jede einzelne Farbe, die sie auf dem Muster finden. Behalten sie anschlie&szlig;end die Farben als Beuteschema im Kopf. Und nun gehen Sie mit offenen Augen durch ihre Umwelt und schauen Sie, wo sie ihr Beuteschema wiederfinden. Kleiner Tipp: Fahrrad- und Autoh&auml;ndler w&auml;ren eine gute Adresse. Modern ist halt immer, was gerade Spa&szlig; macht, nicht wahr? Tja, und im Moment bereitet es unseren Granden eben Freude, wenn sie Anderen beim Sterben zuschauen k&ouml;nnen. &ldquo;Dying-Watching&rdquo; hei&szlig;t das auf Neudeutsch. Schlie&szlig;lich sterben die Sterbenden ja f&uuml;r eine gute Sache und verteidigen an der Front unseren Lebensstil. Sie verteidigen also etwas, was sie nichts mehr angeht, sobald sie in den Bus zum Schlachtfeld gestiegen sind.<\/p><p>Apropos: gestern zeigte mir meine Frau ein Zeitungsfoto, auf dem voll vermummte Soldaten mit Gasmasken zu sehen waren. Im dazugeh&ouml;rigen Artikel hie&szlig; es, dass wir uns an solche Bilder jetzt gew&ouml;hnen sollten, weil gerade im ganzen Land milit&auml;rische &Uuml;bungen durchgef&uuml;hrt w&uuml;rden. Der Fritze und seine Kollegen wollten sich also nicht blo&szlig; vor dem Putin tarnen, sondern gleichzeitig einen Beitrag zu diesem Gew&ouml;hnungsprozess leisten. Das ist aller Ehren wert und sollte von ihnen nicht derart niedergeschrieben werden. Def&auml;tismus ist in Kriegszeiten unangebracht, Herr Kl&ouml;ckner! Stattdessen sollten sie &ndash; jetzt! &ndash; ihre verbale Klinge sch&auml;rfen und selbst in die Kampfhandlungen mit eingreifen &ndash; wie das ihre Kollegen von den etablierten Medien so mutig tun. Vielleicht kann Sie ja ein Ritt auf einem olivgr&uuml;nen E-Bike von meinem Vorschlag &uuml;berzeugen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Michael Freuding<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wie recht Sie haben, Herr Kl&ouml;ckner!<\/p><p>Die Schamlosigkeit mit der die Regierenden in Europa uns tagt&auml;glich begl&uuml;cken ist nur noch zum K&hellip;.en.<\/p><p>Meine Gedanken dazu habe ich im beigef&uuml;gten Text aufgeschrieben.<\/p><p>HG und vielen Dank f&uuml;r Ihr und der NDS unerm&uuml;dliches Engagement in der Aufdeckung und Benennung der Missetaten der Verantwortlichen in Europa und seinen Mitgliedsl&auml;ndern.<\/p><p>J&uuml;rgen Scherer<\/p><p><strong>Bilder, Bilder, Bilder! Lassen wir uns nicht gew&ouml;hnen!<\/strong><\/p><p><em>Eine Glosse zur Kriegsgew&ouml;hnungspolitik<\/em><\/p><p>Jeden Tag wird uns eine andere milit&auml;rische Gaukelei vor Augen gef&uuml;hrt. Mit durchsichtigen Absichten! Sie wollen uns gew&ouml;hnen und so auf den Ernstfall vorbereiten, der Ihnen seit Jahr und Tag vorschwebt: Krieg gegen Russland mit dem Ziel, man denke an das Kriegsgeschrei der ehemaligen Au&szlig;enministerin unseres Landes: &ldquo;Russland vernichten&rdquo;! Wie sie das machen mit der Gew&ouml;hnung? Sie arbeiten mit den Mechanismen, mit denen man Menschen am besten manipulieren kann: Mit einpr&auml;gsamen, teils martialischen, teils &ldquo;harmlosen&rdquo; Bildern. Getreu dem alten Wahlspruch: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! (Vor allem kann es sich in Herzen und Seelen einschleichen&hellip;) &ldquo;Begleitet&rdquo; werden die PolitikerInnen bei ihrem Vorhaben sehr oft von JournalistInnen im n&auml;mlichen Geiste oder auch auflagengeilen Vollpfpsten. Schlie&szlig;lich nutzt das sch&ouml;nste Bild nichts, wenn es nicht massentauglich unter die Leute gebracht wird! Erinnern wir an einige Bildchen mit militaristischem Touch. M&ouml;ge jede\/r f&uuml;r sich noch mal rekapitulieren, was diese Darstellungen mit ihm gemacht haben bzw. teils bewusst, teils unbewusst, immer noch irgendwie machen&hellip; Als erstes f&auml;llt mir die damals frischgebackene, nassforsche &ldquo;Verteidigungsministerin&rdquo; vdLeyen ein, die sich wahrlich nicht zu bl&ouml;d vorkam, in schwarzem Outfit in und auf Panzern die Catwoman zu geben: Frauenpower im Modelgewand! Immerhin ging damals noch ein nicht geringes Kopfsch&uuml;tteln durch unser Land. Den Untertitel dazu formulierte dann, ganz ohne Modelgewand und eher medusenhaft in feministischer Au&szlig;enpolitikmanier Jahre sp&auml;ter Frau Baerbock mit ihrem Ausspruch &uuml;ber das zu vernichtende Russland. Solche damals noch solit&auml;re Veranstaltungen wie die von Frau vdL haben inzwischen Gew&ouml;hnungscharakter angenommen, allein wenn man sich eines der j&uuml;ngsten PolitikerInnenbildnisse vor Augen h&auml;lt: Die StaatslenkerInnen der EU auf dem Gr&ouml;nlandGipfel Schulter an Schulter in Milit&auml;rparkas und damit presse&ouml;ffentlich wirksam als kernige K&auml;mpferInnen f&uuml;r&hellip; Na ja, jedenfalls gegen den gar nicht so weit entfernten Arktisanrainer Russland. Zugleich demonstrierend: Diplomatische Vorhaben im Marschgep&auml;ck eher nein, Kriegspfadget&uuml;mmel eher ja. Wenn Faschingszeit w&auml;re, k&ouml;nnte man ja &uuml;ber solche Inszenierungen evtl. noch lachen. Da dem aber nicht so ist, bleibt nur die Vermutung auf die Botschaft an uns und gen Osten: Wir (!) sind sch&ouml;n warm angezogen, rechnet mit uns; auch russ.sibirische K&auml;lte wird uns nicht abschrecken: Kusch, russischer B&auml;r! Sonst ziehen wir Dir das Fell &uuml;ber die Ohren! Dass die EU einmal f&uuml;r ihr Friedensprojekt eine Auszeichnung erhalten hat, soll uns ein solches Bild vergessen machen. Zugleich symbolisiert es die Kriegspropagandadauerschleife der EUau&szlig;enbeauftragten Kallas, die bei keiner Gelegenheit vers&auml;umt, ihr Credo in die Welt zu schreien: Russland muss weg! Alles mit Billigung der EU Verantwortlichen und der L&auml;nderbellizisten wie Merz und Macron. Ein weiteres Bild dr&auml;ngt sich mir auf: Vor gar nicht allzu langer Zeit, w&auml;hlte &ldquo;Der Spiegel&rdquo; ein nicht weniger militaristisches Titelbild als Aufmacher wie das oben beschriebene. Er zeigte Frau vdLeyen, wie wir wissen seit einigen Jahren Vorsitzende der EU-Kommission von Frankreichs Gnaden, zusammen mit Bundeskanzler Merz in Form einer Fotomontage im unverkennbaren Flecktarn der deutschen Armee: Erhobene H&auml;upter, vorgereckte Kinne, entschlossene Blicke. Aussage: Schaut uns an. Wir sind da. Mit uns m&uuml;sst und k&ouml;nnt ihr rechnen. Seid auf der Hut. Zack: Schon wieder kein diplomatischer Akt! Eher Bereitschaft zum Kampf. Ist es nicht sch&ouml;n, zu sehen, dass sie f&uuml;r uns k&auml;mpfen wollen. Und was sollen wir denken? Nicht etwa: Wie kann man nur so wenig aus der Vergangenheit lernen?<\/p><p>Vielmehr: Wenn die das schon tun, dann k&ouml;nnen wir stolz auf unsere Volksvertreter innen(!) sein und sollten ihnen vertrauensvoll folgen. Also rein ins Wochenendvergn&uuml;gen und ab zur Heimatschutztruppe. Der Russe wird ganz sch&ouml;n gro&szlig;e Augen machen, wenn er demn&auml;chst vor unserer Haust&uuml;r steht. Wir k&ouml;nnen n&auml;mlich mit unserem G3 auch um die Ecke schie&szlig;en. Und: Gut dass es jetzt in unserer Feuerwehr vor Ort, die erweiterte Katastrophenschutzausbildung mit Kriegsszenarien gibt. Da f&uuml;hlt man sich doch gleich sicherer! Oder: Ist doch toll, dass die maroden Autofabriken jetzt auf Kriegsger&auml;te umschwenken. Da haben wir doch weiterhin Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r die Zukunft. Klar: Wir m&uuml;ssen auch mal in den Kampf. Der &Ouml;zdemir hat uns doch erst k&uuml;rzlich gezeigt, dass man manchmal gegen sein Friedensgen antreten muss. Vom Anton aus Bayern (Nicht aus Tirol!) ganz zu schweigen. Man darf das alles nicht so kurzfristig sehen. Nach so nem Kriegsgewitter gibt es ja schlie&szlig;lich wieder viel aufzubauen. Das sieht man doch an der Ukraine. Da ist doch die Zukunft der kommenden Generationen &uuml;ber lange Zeit gesichert. Sch&ouml;n, dass wir so tolle (Vor-) Bilder haben!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-156630","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156630","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=156630"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156630\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":156631,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156630\/revisions\/156631"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=156630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=156630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=156630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}