{"id":156643,"date":"2026-09-24T08:21:57","date_gmt":"2026-09-24T06:21:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643"},"modified":"2026-09-24T08:21:57","modified_gmt":"2026-09-24T06:21:57","slug":"hinweise-des-tages-5189","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><\/p><p>Bitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h01\">Milliardengesch&auml;fte ohne Vergabeverfahren: Die &bdquo;Guerilla-Einheit&ldquo; des Verteidigungsministeriums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h02\">&bdquo;Zweierlei Kriegsabsicherung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h03\">Nein zur Militarisierung der Gesellschaft und des Gesundheitswesens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h04\">Was die USA Russland zumuten, akzeptieren sie selber nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h05\">Schulenburg: &bdquo;EU wird in ihrer jetzigen Form den Ukraine-Krieg nicht &uuml;berleben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h06\">&raquo;Wer eine Politik des Friedens verfolgt, muss konsequent &rsaquo;Nein&lsaquo; zur NATO sagen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h07\">Beihilfe zum V&ouml;lkermord? Wie sich Deutschland vor dem IGH freisprechen will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h08\">Der W&auml;hler st&ouml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h09\">Regierung ohne AfD: SPD will Optionen in Magdeburg ausloten <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h10\">&bdquo;Wir sind nicht taub und blind&ldquo;: SPD zweifelt nach Wahlen an Reformen &ndash; Entsetzen in der Union<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h11\">Carsten Linnemann gegen erneute Verl&auml;ngerung bei Kinderkrankentagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h12\">Mercedes-Vorstand k&uuml;ndigt Werkschlie&szlig;ungen an, wenn Arbeitskosten nicht sinken &ndash; Widerstand vom Gesamtbetriebsrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h13\">Wohnen und Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h14\">GB und BDA: Gemeinsam f&uuml;r bessere Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156643#h15\">&ldquo;Meinen Kopf h&auml;tte es nicht gekostet&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Milliardengesch&auml;fte ohne Vergabeverfahren: Die &bdquo;Guerilla-Einheit&ldquo; des Verteidigungsministeriums<\/strong><br>\nWeniger als 20 Bundeswehr-Milit&auml;rs bahnen R&uuml;stungsdeals in Milliardenh&ouml;he an. Das BMVg verspricht gewissenhafte Pr&uuml;fung &ndash; nennt aber auf Nachfrage kaum &uuml;berpr&uuml;fbare Regeln.<br>\nEs ist eine der bemerkenswertesten Konstruktionen der deutschen Sicherheitspolitik &ndash; und eine, &uuml;ber die die Bundesregierung nur begrenzt Auskunft gibt: Ein Sonderstab von weniger als 20 Mitarbeitern im Verteidigungsministerium (BMVg) koordiniert und pr&uuml;ft R&uuml;stungsbeschaffungen f&uuml;r die Ukraine, teils binnen weniger Wochen. Die Vertr&auml;ge werden nicht von der Bundesrepublik, sondern von der ukrainischen Seite unterzeichnet. Finanziert werden die Beschaffungen dennoch aus deutschen Haushaltsmitteln.<br>\nIn der Bundespressekonferenz wurde dabei auf rund elf Milliarden Euro f&uuml;r die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung der Ukraine im ersten Halbjahr 2026 verwiesen. Welcher Anteil dieser Summe konkret &uuml;ber den Sonderstab angebahnt oder gepr&uuml;ft wird, blieb jedoch offen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/sonderstab-ukraine-milliarden-ruestungsgeschaefte-vergaberecht-10421852\">Florian Warweg in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Zweierlei Kriegsabsicherung&ldquo;<\/strong><br>\nIsraelische R&uuml;stungskonzerne dr&auml;ngen verst&auml;rkt nach Deutschland und wollen dort eine schnell wachsende Zahl an Waffenfabriken errichten. W&auml;hrend etwa Rafael im bisherigen VW-Werk in Osnabr&uuml;ck zuk&uuml;nftig Komponenten f&uuml;r Flugabwehrsysteme herstellen will, k&uuml;ndigt Elbit den Aufbau von &bdquo;bis zu acht&ldquo; neuen Standorten in der Bundesrepublik an, an denen dann &bdquo;weit &uuml;ber 1.000&ldquo; Personen besch&auml;ftigt werden sollen. Einerseits tragen die neuen Waffenfabriken zur rasanten Hochr&uuml;stung der Bundeswehr bei; andererseits erm&ouml;glichen sie es den israelischen Unternehmen, die Waffen, die die israelischen Streitkr&auml;fte ben&ouml;tigen, f&uuml;r den Fall einer weiteren Kriegseskalation in Nah- und Mittelost in sicherer Entfernung herstellen zu k&ouml;nnen. Dies bietet R&uuml;ckendeckung etwa bei einem erneuten Angriffskrieg gegen Iran. Die neue Form deutsch-israelischer R&uuml;stungskooperation kann an eine seit Mitte der 1950er Jahre gewachsene Zusammenarbeit zwischen den Waffenschmieden beider L&auml;nder ankn&uuml;pfen. Der Bundesrepublik bietet sie nicht zuletzt Zugriff auf teils herausragende High-Tech-F&auml;higkeiten der starken und dar&uuml;ber hinaus kriegserfahrenen israelischen Milit&auml;rindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10553\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nein zur Militarisierung der Gesellschaft und des Gesundheitswesens<\/strong><br>\nDie Friedensorganisation IPPNW ruft im B&uuml;ndnis mit mehr als 200 Organisationen unter dem Motto &bdquo;Nie wieder kriegst&uuml;chtig! Stehen wir auf f&uuml;r Frieden!&ldquo; zu bundesweiten Demonstrationen gegen Hochr&uuml;stung und Krieg am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart auf. Die Unterst&uuml;tzer*innen fordern von der Bundesregierung den Stopp des Hochr&uuml;stungskurses und stattdessen Abr&uuml;stung und Investitionen in Soziales, Klima und Entwicklung. Zur Kritik der IPPNW an der geplanten &bdquo;Militarisierung der Gesellschaft&ldquo; geh&ouml;rt insbesondere die Unterordnung des Gesundheitswesens unter die Kriegst&uuml;chtigkeit.<br>\nIm Geiste der sogenannten &bdquo;Zeitenwende&ldquo; soll das Gesundheitswesen auf kriegerische Auseinandersetzungen vorbereitet werden. Deutschland soll Aufmarsch- und Durchzugsgebiet von NATO-Soldat*innen werden. Die Bundeswehr rechnet mit bis zu 1.000 verletzten NATO-Soldat*innen t&auml;glich, &uuml;ber Jahre hinweg. Zudem wird in solchen Szenarien eine massive Fl&uuml;chtlingswelle von verletzten Zivilist*innen erwartet. Dem stehen bundesweit f&uuml;nf Bundeswehrkrankenh&auml;user mit insgesamt 1.800 Betten gegen&uuml;ber &ndash; eine Kapazit&auml;t, die in zwei Tagen ersch&ouml;pft w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/frieden\/artikel\/de\/nein-zur-militarisierung-der-gesells.html\">IPPNW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Was die USA Russland zumuten, akzeptieren sie selber nicht<\/strong><br>\nRaketen von China oder Russland in Lateinamerika w&auml;ren f&uuml;r die USA ein Kriegsgrund. Sogar wirtschaftlichen Einfluss bek&auml;mpfen sie.<br>\nNeustens z&auml;hlen die USA das strategisch interessante Gr&ouml;nland ebenfalls zu ihrem Einflussgebiet. Auch dort tolerieren sie wie in Lateinamerika keine andere Grossmacht. Daran erinnerte Pr&auml;sident Donald Trump auf &laquo;Truth Social&raquo;, als er vor wenigen Tagen mit Gr&ouml;nland und D&auml;nemark ein Abkommen ank&uuml;ndigte:<br>\n&laquo;Von nun an kann kein Gegner der USA JEMALS einen St&uuml;tzpunkt in Gr&ouml;nland errichten, dort milit&auml;risch pr&auml;sent sein oder sensible Investitionen in Gr&ouml;nland t&auml;tigen &ndash; ohne unsere ausdr&uuml;ckliche schriftliche Genehmigung.&raquo;*<br>\nEine derartige Einflusssph&auml;re in deren weiteren Nachbarschaft gestehen die USA den anderen beiden grossen Atomm&auml;chten Russland und China nicht zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/was-die-usa-russland-zumuten-akzeptieren-sie-selber-nicht\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schulenburg: &bdquo;EU wird in ihrer jetzigen Form den Ukraine-Krieg nicht &uuml;berleben&ldquo;<\/strong><br>\nMichael von der Schulenburg sagt, die EU setze auf R&uuml;stung ohne politischen Plan. Vor allem die aggressive Rolle der Deutschen l&ouml;se bei anderen L&auml;ndern Unbehagen aus.<br>\nMichael von der Schulenburg, fr&uuml;herer Spitzendiplomat und heute parteiloser Abgeordneter der BSW-Delegation im Europ&auml;ischen Parlament, ist &uuml;berzeugt, dass die Europ&auml;ische Union (EU) nach dem Ende des Ukraine-Kriegs in eine existentielle Krise geraten werde. Von der Schulenburg sagte World News Monitor: &bdquo;In der multipolaren Welt wird die EU nicht, wie sie immer gehofft hatte, der dritte Pfeiler neben den USA und China sein. Sie ist keine Gro&szlig;macht. Die EU in ihrer jetzigen Form wird den Ukraine-Krieg nicht &uuml;berleben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/top-news\/2026\/09\/24\/schulenburg-eu-in-ihrer-jetzigen-form-wird-ukraine-krieg-nicht-ueberleben\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&raquo;Wer eine Politik des Friedens verfolgt, muss konsequent &rsaquo;Nein&lsaquo; zur NATO sagen&laquo;<\/strong><br>\nSchweiz: Die Partei der Arbeit wirbt f&uuml;r ein Ja bei der Abstimmung zur Neutralit&auml;tsinitiative, obwohl diese von rechts lanciert wurde. Ein Gespr&auml;ch mit Siro Torresan<br>\nAm 27. September wird in der Schweiz in einem Volksbegehren &uuml;ber eine Neutralit&auml;tsinitiative abgestimmt. Eine &raquo;immerw&auml;hrende und bewaffnete&laquo; Neutralit&auml;t, ohne Milit&auml;rb&uuml;ndnisse, ohne Sanktionen, soll in der Bundesverfassung verankert werden. Lanciert wurde die Initiative vom Komitee Pro Schweiz unter F&uuml;hrung der rechten Schweizer Volkspartei, SVP. Die kommunistische Partei der Arbeit, PdA, Schweiz unterst&uuml;tzt ein &raquo;Ja&laquo; bei der Abstimmung. Wie kommt die PdA zu diesem &raquo;Ja&laquo;? Was unterscheidet sie hier von der SVP, obwohl doch beide den gleichen Zettel in die Urne legen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/530279.schweiz-wer-eine-politik-des-friedens-verfolgt-muss-konsequent-nein-zur-nato-sagen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Beihilfe zum V&ouml;lkermord? Wie sich Deutschland vor dem IGH freisprechen will<\/strong><br>\nVor dem IGH gibt sich Deutschland als rechtsstaatlicher Garant und Israelis wie Pal&auml;stinensern gleicherma&szlig;en verpflichtet. Dabei r&uuml;stet es Israel in der Praxis weiter auf.<br>\n&raquo;Es ist im Grunde das Gleiche&laquo;, erkl&auml;rte Au&szlig;enminister Johann Wadephul, als er das V&ouml;lkerrecht mit der Stra&szlig;enverkehrsordnung verglich. Wer zu schnell fahre, halte sich schlie&szlig;lich ebenfalls nicht immer an die geltenden Regeln. F&uuml;r die deutsche R&uuml;stungspolitik gegen&uuml;ber Israel trifft der Vergleich einen beunruhigenden Punkt: Es geht nicht um einen geringf&uuml;gigen Versto&szlig; gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung, sondern um m&ouml;gliche Beihilfe zu schwersten V&ouml;lkerrechtsverbrechen. Die Regeln sind bekannt &ndash; doch ob Deutschland sie befolgt, soll m&ouml;glichst nicht gerichtlich gekl&auml;rt werden.<br>\nZwischen Oktober 2023 und Juni 2026 genehmigte die Bundesregierung R&uuml;stungsexporte nach Israel im Wert von 1,47 Milliarden Euro, darunter Kriegswaffen f&uuml;r etwa 528,9 Millionen Euro. Rund um den Beschluss des Internationalen Gerichtshofs (IGH) vom 30. April 2024 im Verfahren Nicaragua gegen Deutschland gingen die Genehmigungen zun&auml;chst zur&uuml;ck. Danach stiegen sie wieder deutlich an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/beihilfe-zum-volkermord-igh-deutschland\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der W&auml;hler st&ouml;rt<\/strong><br>\nWas muss passieren, damit ein Wahlergebnis bei der CDU wieder als Nachricht ankommt? Merz rettet sich ins Weiter so. Was der B&uuml;rger will, z&auml;hlt nicht.<br>\nFriedrich Merz hat nach einer Serie verlorener Wahlen eine bemerkenswerte Lehre gezogen: keine. Der Kurs bleibt, egal, was meine W&auml;hler sagen. &bdquo;Reformkanzler&ldquo; h&auml;tten es eben immer schwer. Als Parteivorsitzender und Kanzler macht er unver&auml;ndert weiter. Wer so redet, behandelt den W&auml;hler als St&ouml;rger&auml;usch, und das wiegt schwerer als jedes einzelne verlorene Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/der-wahler-stort\">Freie Medienakademie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Regierung ohne AfD: SPD will Optionen in Magdeburg ausloten <\/strong><br>\nGut zwei Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die SPD-Spitze am Mittwoch &uuml;berraschend Vertreter von CDU, Gr&uuml;nen, Linken und BSW zu Gespr&auml;chen &uuml;ber eine Regierungsbildung eingeladen. Man stehe in der Verantwortung, &raquo;die bestehenden M&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Bildung einer stabilen und handlungsf&auml;higen Regierung ernsthaft auszuloten&laquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben der SPD-Landeschefs Juliane Kleemann und Andreas Schmidt an die anderen vier Parteien. Der Austausch soll am Dienstag stattfinden. Gr&uuml;ne und Linkspartei nehmen das Gespr&auml;chsangebot an, wie Vertreter gegen&uuml;ber dpa best&auml;tigten. Sachsen-Anhalts Ministerpr&auml;sident und CDU-Landeschef Sven Schulze sagte dpa, er werde die Einladung mit dem gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Landesvorstand besprechen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze erkl&auml;rte: &raquo;Wir freuen uns, dass unser Vorschlag des &uuml;berparteilichen Ministerpr&auml;sidenten auf Zustimmung trifft und sind gleichzeitig verwundert, dass die st&auml;rkste Fraktion im Landtag nicht zu diesen wichtigen Gespr&auml;chen eingeladen wurde.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/530640.%C3%BCberparteilicher-ministerpr%C3%A4sident-regierung-ohne-afd-spd-will-optionen-in-magdeburg-ausloten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Wir sind nicht taub und blind&ldquo;: SPD zweifelt nach Wahlen an Reformen &ndash; Entsetzen in der Union<\/strong><br>\nMerz pocht nach dem Wahldesaster in Mecklenburg-Vorpommern umso mehr auf Reformen. Die SPD dagegen bremst noch am Wahlabend. Neuer Streit scheint programmiert.<br>\nSPD&#8209;Ministerpr&auml;sidentin Manuela Schwesig hat die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern zwar nicht gewonnen, die AfD liegt laut Ergebnis vorn. Doch die &bdquo;Frau gegen Blau&ldquo; hat ihren Genossen mit ihrer Aufholjagd im Wahlkampf gezeigt, wie man beim W&auml;hler gewinnen kann: unter anderem, indem man bei Reformen auf die Bremse tritt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/der-union-spd-zweifelt-nach-wahlen-an-reformen-entsetzen-in-zr-94501978.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Carsten Linnemann gegen erneute Verl&auml;ngerung bei Kinderkrankentagen<\/strong><br>\nGesundheitsminister Carsten Linnemann will die Kinderkrankentage reduzieren. Eltern sollen dann nur zehn Arbeitstage freibekommen, um ihr krankes Kind zu betreuen.<br>\nBerufst&auml;tige Eltern m&uuml;ssen sich darauf einstellen, dass sie f&uuml;r erkrankte Kinder nur noch zehn Krankentage im Jahr beantragen k&ouml;nnen. Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) sagte in einer Regierungsbefragung im Bundestag, die Zahl der Kinderkrankentage sei w&auml;hrend der Coronapandemie erh&ouml;ht worden. Er sei der Meinung, dass die Politik gut daran tue, solche Sonderregeln wieder zur&uuml;ckzunehmen. Im kommenden Jahr werde es daher wieder zehn Krankentage pro Kind und Elternteil geben, sagte Linnemann. &raquo;Das hatten wir auch in den ganzen Jahren vor Corona.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2026-09\/kinderkrankentage-carsten-linnemann-cdu-krankengeld\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mercedes-Vorstand k&uuml;ndigt Werkschlie&szlig;ungen an, wenn Arbeitskosten nicht sinken &ndash; Widerstand vom Gesamtbetriebsrat<\/strong><br>\nMercedes-Benz k&ouml;nnte zwei Werke in Deutschland schlie&szlig;en, wenn die Arbeitskosten nicht sinken. Davor warnt der Produktionsvorstand Michael Schiebe.<br>\nMercedes-Benz k&ouml;nnte zwei Werke in Deutschland schlie&szlig;en, wenn die Arbeitskosten nicht reduziert werden. Das habe Produktionsvorstand Michael Schiebe auf einer Betriebsversammlung in Sindelfingen (Kreis B&ouml;blingen) gesagt, teilte ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Zuvor hatte die &ldquo;Stuttgarter Zeitung&rdquo; berichtet. Ab 7. Oktober verhandeln die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie mit der Gewerkschaft IG Metall &uuml;ber die k&uuml;nftigen Geh&auml;lter &ndash; und damit auch die Kosten f&uuml;r die Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/mercedes-benz-kritik-arbeitskosten-produktionsvorstand-100.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wohnen und Politik<\/strong><br>\nNach dem Sieg der Linken in Berlin wird erneut die Enteignung von Wohnungsbauunternehmen diskutiert. Enteignung klingt in den Ohren vieler wie der endg&uuml;ltige Sieg &uuml;ber den Kapitalismus. Das ist ein Irrtum. Ich habe vor ein paar Jahren bei Makroskop ein grundlegendes Papier dazu geschrieben, das immer noch aktuell ist. Es lohnt vielleicht, das noch einmal zu lesen.<br>\nW&uuml;rdiges und stressfreies Wohnen sollte in einer reichen Gesellschaft f&uuml;r alle selbstverst&auml;ndlich sein. Doch genau das liefert der Markt nicht. Die Politik aber blockiert sich selbst mit Phantasielosigkeit und Pfennigfuchserei.<br>\nEs mag den j&uuml;ngeren Generationen nicht bewusst sein, aber das, was jetzt Wohnungsnot genannt wird, ist eine immer einmal wiederkehrende, fast zyklische Begleiterscheinung der wirtschaftlichen Entwicklung. Und die Ursachen sind fast immer die gleichen: &Uuml;ber viele Jahre wird das Wohnen von der Politik vernachl&auml;ssigt, wird dem Markt &uuml;berlassen und pl&ouml;tzlich, wie aus heiterem Himmel ist sie da, die Wohnungskrise und die Politik f&auml;ngt an, sich hektisch und planlos mit dem Thema zu befassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/09\/23\/wohnen-und-politik\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>GB und BDA: Gemeinsam f&uuml;r bessere Bildung<\/strong><br>\nDie Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) setzen sich im Rahmen ihrer gemeinsamen Bildungskonferenz f&uuml;r bessere Bildung in Deutschland ein. Bereits mit ihrer gemeinsamen Stellungnahme zur Bildungskonferenz 2024 haben die Sozialpartner f&uuml;r eine Bildungsoffensive mit klaren Zielen, verbindlicher Zusammenarbeit und langfristiger Verantwortung aller staatlichen Ebenen geworben: Bis 2035 soll die Zahl der jungen Menschen, die die Basiskompetenzen nicht erreichen, keinen Schulabschluss oder keinen Berufsabschluss haben, deutlich reduziert und werden. Daf&uuml;r m&uuml;ssen die &ouml;ffentlichen Bildungsausgaben gezielt und wirksam erh&ouml;ht werden. Diese Forderungen sind unver&auml;ndert aktuell.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/pressemitteilungen\/pressemitteilung\/dgb-und-bda-gemeinsam-fuer-bessere-bildung\/\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Meinen Kopf h&auml;tte es nicht gekostet&rdquo;<\/strong><br>\nVorw&auml;rtsverteidigung hei&szlig;t die Strategie zu Prozessbeginn: In umfassenden Aussagen wecken Scheuer und Schulz Zweifel an einem Maut-Verschiebungsangebot der Betreiber bis zum EuGH-Urteil und weisen jedes Motiv f&uuml;r eine L&uuml;ge dar&uuml;ber zur&uuml;ck.<br>\nDer Ex-Bundesverkehrsminister auf der Anklagebank &ndash; dieses medial begehrte Bild bekam die Presse nicht zu sehen. Denn in Berlin k&ouml;nnen sich Angeklagte den Auftaktbildern im Gerichtssaal entziehen. Die fragw&uuml;rdige Rechtsprechung des Landesverfassungsgerichts und des Kammergerichts macht es m&ouml;glich.<br>\nSo blieben nur Aufnahmen Scheuers auf dem Weg bis zur Saalt&uuml;r des Gerichtssaals A 500 des Landgerichts (LG) Berlin I. An seiner Seite seine Verteidiger Dr. Daniel Krause und Dr. Kathrin Klose. Au&szlig;erdem nahmen der Mitangeklagte, der ehemalige beamtete Staatssekret&auml;r im Bundesverkehrsministerium Dr. Gerhard Schulz, und dessen Verteidiger Dr. Philipp Gehrmann auf der Anklagebank Platz.<br>\nInteressant dabei: Die Verteidiger beider Angeklagten geh&ouml;ren derselben Rechtsanwaltskanzlei an, Krause und Kollegen. Das ist trotz des Verbots der Mehrfachvertretung (&sect; 146 Strafprozessordnung (StPO)) zul&auml;ssig, solange jeder Anwalt nur einen Angeklagten vertritt. Doch deutete die gemeinsame Wahl bereits darauf hin, dass mit widerspr&uuml;chlichen Einlassungen kaum zu rechnen war. Im Gegenteil: Die sp&auml;teren Einlassungen der Angeklagten machten den Eindruck, feinstens koh&auml;rent abgestimmt zu sein. Verst&auml;ndlich: Sitzen doch beide im selben Boot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/scheuer-prozess-tag-1-zweifel-schulz-maut-verschiebungsangebot\">LTO<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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