{"id":156666,"date":"2026-09-24T12:00:52","date_gmt":"2026-09-24T10:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156666"},"modified":"2026-09-24T12:01:24","modified_gmt":"2026-09-24T10:01:24","slug":"kanzler-merz-und-die-afd-belastungsprobe-fuer-den-rechtsstaat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156666","title":{"rendered":"Kanzler Merz und die AfD \u2013 Belastungsprobe f\u00fcr den Rechtsstaat?"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem 6. September kennt der deutsche Michel, dank Kanzler Merz, einen wohl f&uuml;r die Mehrheit der Republik wenig bekannten Artikel des Grundgesetzes: der &bdquo;Bundeszwang&ldquo;. Der Bundeszwang ist in Artikel 37 kodifiziert. Unmittelbar danach st&uuml;rzten sich die Mainstreammedien und die politischen Parteien auf den neu entdeckten Artikel, um diesen als Instrument gegen eine m&ouml;glicherweise unbotm&auml;&szlig;ige Landesregierung, n&auml;mlich eine von der AfD gef&uuml;hrten Landesregierung in Stellung zu bringen. War die Androhung mit dem Bundeszwang wieder einmal ein ungeschickter Ausrutscher von Merz, oder spiegelt sie vielmehr ein bislang verdecktes autorit&auml;res Politikverst&auml;ndnis von Teilen der politischen Klasse wider? Wohin droht die Bundesrepublik Deutschland abzurutschen, wenn Wahlergebnisse anders ausfallen, als es sich die etablieren Parteien w&uuml;nschen? Ist die repr&auml;sentativ-parlamentarische Demokratie eine Sch&ouml;nwetterdemokratie, die es einzurollen gilt, wenn das Wetter mal wechselhaft wird? Von <strong>Alexander Neu<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Der Wahlabend am 6. September<\/strong><\/p><p>Schon Monate vor der sachsen-anhaltinischen Landtagswahl erhitzen sich die Gem&uuml;ter in den Mainstreammedien und in den Parteien der Mitte angesichts der Umfrageprognosen, in denen die AfD einen H&ouml;henflug hinlegte &ndash; sowohl auf Bundesebene, aber noch viel mehr auf der Landesebene, insbesondere in Sachsen-Anhalt. Und am Wahlabend mit der Ver&ouml;ffentlichung der ersten Ergebnisse kochten die Gef&uuml;hle &uuml;ber. Das Spektrum reichte von naiver Ungl&auml;ubigkeit bis hin zur faktischen W&auml;hlerbeschimpfung. Manche taten ganz &uuml;berrascht angesichts des Wahlergebnisses, obschon die Prognosen dieses seit Wochen relativ genau vorgesagt hatten.<\/p><p>Dies offenbart erneut die politische Seifenblase, in der die politische Klasse Deutschlands verharrt und gedenkt, auch weiterhin dort verharren zu wollen, wie die Seifenblasenerkl&auml;rungen der Parteien &ndash; nicht die &bdquo;Emotionen&ldquo; der W&auml;hler angesprochen zu haben etc. &ndash; am Wahlabend eindrucksvoll belegten. Als wolle der W&auml;hler nur richtig emotional abgeholt werden. Welches Bild von der Demokratie haben diese Parteien, die &bdquo;Emotionen&ldquo;export statt rationale Interessenvertretung zur Grundlage ihres Politikverst&auml;ndnisses machen? Wie sehr muss sich der Staatsb&uuml;rger noch als entpolitisiertes Wesen degradieren, ja geradezu verh&ouml;hnen lassen?<\/p><p>Tats&auml;chlich stellt diese Wahl in vielf&auml;ltiger Sicht eine Z&auml;sur in der bundesdeutschen Geschichte dar: Die AfD errang mit einem Plus von 23 Prozent im Vergleich zur vorangegangenen Landtagswahl 43,8 Prozent der Stimmen. Die CDU halbierte ihre W&auml;hlergunst mit einem Verlust von 19,9 Prozent und landete bei kl&auml;glichen 17,2 Prozent &ndash; immerhin noch zweistellig. Alle &uuml;brigen Parteien bewegten sich im einstelligen Bereich. Sogar das BSW schaffte mit 5,3 Prozent &uuml;berraschend den Einzug, was f&uuml;r die Parteien der Mitte den Wahlabend noch weiter versauerte. Der Unmut der W&auml;hler &uuml;ber die abgehobene und an den Interessen der Bev&ouml;lkerung vorbei gehende politische Agenda der Parteien der Mitte schlug sich nun in entsprechenden Wahlergebnissen nieder. Selten hat eine Landtagswahl bundesweit und sogar international so viel Aufmerksamkeit, so viel Unruhe erzeugt wie die am 6. September. Kanzler Merz versprach zu Beginn seiner Kanzlerschaft, mit seiner Leistung die AfD zu halbieren. Nun hat er mit seiner Performance die CDU zumindest in Sachsen-Anhalt mehr als halbiert. Zwischenzeitlich kursiert der Witz, wonach Merz die AfD nur dann halbieren k&ouml;nne, wenn er der AfD beitr&auml;te.<\/p><p>Die Z&auml;sur wurde um einen weiteren Aspekt vertieft: Es ist mehr als bemerkenswert, dass bereits am Wahlabend der Partei, die soeben nahezu 44 Prozent der W&auml;hlerstimmen auf sich vereinigen konnte, was f&uuml;r Landtagswahlen mittlerweile erstaunlich ist, vom Bundeskanzler, dessen Partei gerade mal 17 Prozent errang, mit dem Bundeszwang gedroht wird. Mehr politische Hilf- und Ratlosigkeit kann man kaum ausstrahlen.<\/p><p><strong>Bundeszwang<\/strong><\/p><p>Der Bundeszwang ist ein Verfassungsartikel, der dem f&ouml;deralen Organ Bundesregierung die M&ouml;glichkeit einr&auml;umt, in Krisensituationen den Bundesl&auml;ndern Weisungen zu erteilen, um die Integrit&auml;t und Ordnung des Gesamtstaates Bundesrepublik Deutschland zu sichern.<\/p><p>Der Artikel 37 &bdquo;Bundeszwang&ldquo; im Grundgesetz besagt:<\/p><blockquote><p>&bdquo;(1) Wenn ein Land die ihm nach dem Grundgesetz oder einem anderen Bundesgesetze obliegenden Bundespflichten nicht erf&uuml;llt, kann die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates die notwendigen Ma&szlig;nahmen treffen, um das Land im Wege des Bundeszwanges zur Erf&uuml;llung seiner Pflichten anzuhalten.<\/p>\n<p>(2) Zur Durchf&uuml;hrung des Bundeszwanges hat die Bundesregierung oder ihr Beauftragter das Weisungsrecht gegen&uuml;ber allen L&auml;ndern und ihre Beh&ouml;rden.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>In der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist von dem Instrument Bundeszwang noch nicht Gebrauch gemacht worden. Auch gibt es bislang keine Rechtsprechung oder umfassende Rechtsliteratur, um den Kompetenzgehalt eindeutig zu bewerten.<\/p><p>Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat sich im Jahre 2006 unter der &Uuml;berschrift <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/407376\/f068a274c9472b069d06344ec3eadb2f\/wd-3-249-06-pdf-data.pdf\">&bdquo;<em>M&ouml;glichkeiten des Bundeszwanges nach Art. 37 Grundgesetz &ndash; Einsetzung eines ,Sparkommissars&acute;?<\/em>&ldquo;<\/a> mit der Thematik befasst. Zwar ist das Fallbeispiel auf die Haushaltsdisziplin der Bundesl&auml;nder bezogen, die grundlegenden Aussagen sind jedoch auch auf alle anderen Konfliktm&ouml;glichkeiten zwischen Bund und L&auml;ndern anwendbar.<\/p><p>In dem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes werden auf der Grundlage der d&uuml;rftigen Rechtsliteratur zentrale Feststellungen getroffen:<\/p><ul>\n<li>Als Voraussetzung f&uuml;r die Anwendung des Bundeszwangs m&uuml;sse eine klare Bundespflichtverletzung (Grundgesetz- oder Bundesgesetzverletzung) eines Bundeslandes vorliegen. Die Anwendung des Bundeszwangs selbst <em>&bdquo;beinhalte nur die Durchsetzung der Erf&uuml;llungspflicht des Landes. Mit erfolgreicher Durchsetzung der Pflicht entf&auml;llt die Berechtigung des Bundeszwangs.&ldquo;<\/em> Das hei&szlig;t, dass der Bundeszwang weder pr&auml;ventiv noch auf wackeligen Verdacht hin Anwendung finden darf.<\/li>\n<li>Auch darf der Bundeszwang nicht dauerhaft Anwendung finden, sondern muss in dem Moment beendet werden, in dem die Landespflichten wieder erf&uuml;llt werden.<\/li>\n<li>Eine weitere Feststellung des Wissenschaftlichen Dienstes lautet, dass die <em>&bdquo;Anwendung des Bundeszwanges&ldquo;<\/em> aus <em>&bdquo;politischer Sicht erst als ultima ratio&ldquo;<\/em>, mithin als letzte Ma&szlig;nahme gedacht werden m&uuml;sse, da sie als eine <em>&bdquo;Art ,Zwangsvollstreckung&acute; ein sehr starkes Mittel gegen ein Land&ldquo;<\/em> sei. Rein rechtlich betrachtet k&ouml;nnte das Instrument des Bundeszwangs auch bereits fr&uuml;her angewendet werden.<\/li>\n<li>Zur Durchsetzung des Bundeszwanges kann auch ein <em>&bdquo;Bundesbeauftragter&ldquo;<\/em> eingesetzt werden, der &uuml;ber den Kopf der Landesregierung ausschlie&szlig;lich auf den Fall der konkreten Pflichtverletzung bezogen Entscheidungen treffen kann. Dies bedeutet keinesfalls, dass eine gew&auml;hlte Landesregierung durch die Bundesregierung rundum bevormundet oder gar abgesetzt werden kann.<\/li>\n<\/ul><p>Es handelt sich bei dem Verfassungsinstrument Bundeszwang somit um ein sehr restriktiv und tempor&auml;r zu nutzendes Instrument in der Hand der Bundesregierung &ndash; und das auch nur in Abstimmung mit dem Bundesrat, der mit <em>&bdquo;mindestens der Mehrheit seiner Stimmen&ldquo;<\/em> (Art. 52 Abs. 3 GG) dem Anliegen der Bundesregierung zustimmen muss.<\/p><p>Ob der pr&auml;ventive Hinweis und somit die faktische Drohung hinsichtlich der m&ouml;glichen Anwendung des Bundeszwangs seitens des Kanzlers Merz am Wahlabend Richtung Sachsen-Anhalt bereits eine Grenz&uuml;berschreitung darstellt, ist schwer zu beantworten. Zumindest kann man die Drohung Merz&lsquo; als eine gelbe Karte f&uuml;r den W&auml;hler, den Souver&auml;n interpretieren, woraus man durchaus demokratietheoretische Verst&auml;ndnisprobleme des Kanzlers ableiten k&ouml;nnte. Und dass die Parteien der Mitte und auch die LINKE Zustimmung zur Drohung Merz&lsquo; signalisieren, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-09\/bundeszwang-grundgesetz-afd-bsw-sachsen-anhalt\">macht die Sache nicht besser<\/a>.<\/p><p><strong>Der Souver&auml;n als W&auml;hler und ein demokratietheoretisches Missverst&auml;ndnis<\/strong><\/p><p>Das grundlegende Problem ist das Verst&auml;ndnis von der Volkssouver&auml;nit&auml;t als konstitutionelles Merkmal der Demokratie: Ohne Volkssouver&auml;nit&auml;t, mithin den B&uuml;rger als Souver&auml;n (<em>&bdquo;Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus&ldquo;<\/em>, Art. 20 Abs. 2 GG) schlichtweg keine Demokratie. Der Begriff &bdquo;Demokratie&ldquo; ergibt sich aus zwei Begriffen des antiken Griechenlands, der Wiege der Demokratie: Demos (Volk) und Kratos (Herrschaft) &ndash; was ist daran nicht zu verstehen?<\/p><p>Und genau das ist das Problem, dass die praktizierte Demokratie mittlerweile ohne den Volkswillen auszukommen scheint. Wie anders ist zu verstehen, dass Wahlversprechen nach der Wahl in das exakte Gegenteil verkehrt werden &ndash; exemplarisch hierf&uuml;r die Teilaufhebung der Schuldenbremse zur Finanzierung der Aufr&uuml;stung Deutschlands.<\/p><p>Und diese souver&auml;nbefreite Demokratie wird dann ehrlicherweise, wenn auch unbeabsichtigt, gerne als <em>&bdquo;unsere Demokratie&ldquo;<\/em> bezeichnet, womit scheinbar die Demokratie der etablierten Parteien (Parteiendemokratie) und nicht die Demokratie im eigentlichen Sinne, also die Volksherrschaft, gemeint ist.<\/p><p><strong>Der Souver&auml;n &ndash; das sind wir, die Parteien<\/strong><\/p><p>Merz &auml;u&szlig;erte, die AfD sei von 56 Prozent der W&auml;hler nicht gew&auml;hlt worden, vergisst jedoch zu erw&auml;hnen, dass die CDU von 83 Prozent der W&auml;hler ebenfalls nicht gew&auml;hlt wurde. Fasst man die Parteien jenseits der AfD zusammen, also CDU, SPD, Die Gr&uuml;nen und Die LINKE, so kommt man auf rund 51 Prozent Stimmenanteil. Somit haben 51 Prozent des w&auml;hlenden Souver&auml;ns Parteien gew&auml;hlt, die sich dezidiert (Brandmauer) gegen die AfD positionieren, also eine Art Anti-AfD-Block darstellen. Das BSW mit seinen 5,3 Prozent nimmt angesichts seiner abweichenden Position (Ablehnung der Brandmauerpolitik etc.) eine Sonderstellung ein. Der w&auml;hlende Souver&auml;n ist sodann fasst in der Mitte gespalten.<\/p><p>Hieraus ergibt sich angesichts der politischen Debatte um ein Verbot der AfD, um eine Informationsabschneidung einer m&ouml;glichen AfD-gef&uuml;hrten Landesregierung von sensiblen polizeilichen, nachrichtendienstlichen oder auch milit&auml;rischen Informationen, um eine finanzielle Strangulierung des Landes Sachsen-Anhalt durch zu streichende bundes- oder EU-Gelder die interessante Frage, wie die Anti-AfD-Parteienkoalition mit knapper Mehrheit der Stimmen den Teil des Souver&auml;ns, der die AfD als parteipolitisches Artikulationsorgan und politischen Interessenvertreter gew&auml;hlt hat, schlichtweg betrachtet.<\/p><p>Wird das Volk als Souver&auml;n, auch als Teilsouver&auml;n (44 Prozent w&auml;hlten die AfD) von der politischen Klasse &uuml;berhaupt ernst genommen? Kann man den Teil des Souver&auml;ns einfach so ignorieren, diffamieren oder gar politisch kriminalisieren? Was sollen die neuesten Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Kompetenzausweitungen der Nachrichtendienste, bei denen Minderj&auml;hrige als Informanten angeheuert werden k&ouml;nnen, private Computer manipuliert, Chats und Mobilfunktelefone nicht nur ausgelesen, sondern auch mit Falschnachrichten gef&uuml;ttert werden k&ouml;nnen, um m&ouml;glicherweise Oppositionelle aus dem politischen Verkehr zu ziehen, zu kriminalisieren? Erhebt sich der von politischen Parteien in erheblichem Ma&szlig;e kontrollierte Staat etwa <a href=\"https:\/\/arnogottschalk1.substack.com\/p\/wer-merkt-es-wenn-ein-dienst-die?r=qseyy\">&uuml;ber den B&uuml;rger als Souver&auml;n<\/a>?<\/p><p>Wo ist hier die Grenze zum demokratienegierenden und autorit&auml;ren Staatsverst&auml;ndnis? Eine politische Klasse, die sich nicht mehr als Diener der Gesellschaft, des Gemeinwohls versteht, sondern dieses Verst&auml;ndnis in ihr Gegenteil verkehrt, soll wohin f&uuml;hren? Es gilt scheinbar das Politikverst&auml;ndnis, nicht der Gesellschaft und dem Lande zu dienen, sondern die Gesellschaft zur &bdquo;richtigen Gesinnung&ldquo; erziehen zu wollen, die B&uuml;rger zu widerstandslosen Steuerzahlern zwecks Finanzierung allerlei gesinnungsethischer Projekte zu degradieren, die Menschen und die Wirtschaft mit &Uuml;berb&uuml;rokratisierung zu schikanieren, sie durch ideologiegetriebene Energiepolitik in die Armut und Insolvenz zu treiben. Wo ist das Deutschland der 1990er-Jahre, das freieste Deutschland in seiner Geschichte, geblieben?<\/p><p>Und nein, meine Gedanken sind definitiv keine Sympathiebekundung f&uuml;r die AfD. Meine Gedanken widmen sich der Sorge um ein sich &auml;nderndes Verst&auml;ndnis von Demokratie.<\/p><p><small>Titelbild: penofoto \/ Shutterstock<\/small><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/4b484e70e36349c38d88d745edeffde5\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 6. September kennt der deutsche Michel, dank Kanzler Merz, einen wohl f&uuml;r die Mehrheit der Republik wenig bekannten Artikel des Grundgesetzes: der &bdquo;Bundeszwang&ldquo;. Der Bundeszwang ist in Artikel 37 kodifiziert. Unmittelbar danach st&uuml;rzten sich die Mainstreammedien und die politischen Parteien auf den neu entdeckten Artikel, um diesen als Instrument gegen eine m&ouml;glicherweise unbotm&auml;&szlig;ige<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156666\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":146509,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[124,126,190],"tags":[2938,374,418,633,3312],"class_list":["post-156666","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie","category-erosion-der-demokratie","category-wahlen","tag-autoritarismus","tag-eliten","tag-grundgesetz","tag-politikerverdrossenheit","tag-wissenschaftlicher-dienst-des-bundestages"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/shutterstock_2577855323.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156666","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=156666"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156666\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":156669,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156666\/revisions\/156669"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/146509"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=156666"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=156666"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=156666"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}