{"id":156716,"date":"2026-09-27T10:00:53","date_gmt":"2026-09-27T08:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156716"},"modified":"2026-09-25T14:25:36","modified_gmt":"2026-09-25T12:25:36","slug":"wundervolle-aktion-fuer-die-menschenrechte-1-355-langsam-und-einzeln-ausgesprochene-worte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156716","title":{"rendered":"Wundervolle Aktion f\u00fcr die Menschenrechte: 1.355 langsam und einzeln ausgesprochene Worte"},"content":{"rendered":"<p>Unterdr&uuml;ckung und Ungerechtigkeit sind fortlaufend ungebremst wirksame, zerst&ouml;rerische Faktoren unserer Gesellschaften. Das Schweigen der Guten zum gierigen Treiben der B&ouml;sen ist die eigentlich noch gr&ouml;&szlig;ere Trag&ouml;die. Doch las ich gerade, dass diese Stille endlich zunehmend durchbrochen werde &ndash; und sei es mit kleinen Aktivit&auml;ten. Laut und deutlich, geduldig und Geduld fordernd kam es im Sommer in &Ouml;sterreich zu einer politischen Kunst-Aktion, die ganz und gar nicht schweigend daherkam: &bdquo;Wort f&uuml;r Wort &ndash; totale Rezitation der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte&ldquo;. Von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Der Wohlstand schwelgt, und doch gibt es Aktivit&auml;ten wider die Sattheit<\/strong><\/p><p>Die &ouml;sterreichische Hauptstadt Wien und viele Menschen in der Altstadt, in den Parks, Museen, weitl&auml;ufigen Anlagen erlebte und beobachtete ich in diesem Sommer bei einem Ausflug als eine &uuml;beraus mond&auml;ne, aufger&auml;umte und zufriedene Gesellschaft. Gut geht&rsquo;s ihnen und sie zeigen es auch. Was scheren mich die Not der anderen, die Probleme der anderen, die Welt da drau&szlig;en, las ich geradezu manche Gedanken der feinen Leute. In der sch&ouml;nen, wohlhabenden City rund um den Stephansdom pr&auml;sentierten sich der Reichtum und die Sch&ouml;nheit ausladend. Die schicken Au&szlig;enbereiche der Gastronomie waren gut gef&uuml;llt. Aus den zahlreichen teuren Edelboutiquen traten zufriedene Kunden mit Einkaufstaschen voller Luxuswaren. So, wie bei mir zu Hause in Deutschland das Parlament Pause machte, schien die Politik auch an der Donau kein Thema zu sein. Wobei mir der Zusammenhang zwischen politischem Handeln und dem Ergebnis, hier gro&szlig;er Reichtum in Wien, treffsicher vor Augen gef&uuml;hrt wurde &hellip;<\/p><p>Und doch gab es etwas zu erleben fern von Opulenz, fern der Ablenkung durch museale Kunst, feine Architektur, pr&auml;chtige Kirchens&auml;le und gro&szlig;st&auml;dtische, gepflegt ausufernde bourgeoise Lebensart. So h&ouml;rten Passanten (einer davon war ich) aus dem Vorgarten des Wiener Weltmuseums ungew&ouml;hnliche, langsam und stilistisch unterschiedlich ausgesprochene Begriffe, die erst beim N&auml;hertreten einen Zusammenhang ergaben. Wort f&uuml;r Wort bildeten sich S&auml;tze. Wort f&uuml;r Wort von jeweils einem anderen Menschen gesprochen, wurde deren Vortrag die Pr&auml;sentation der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte. Die Erkl&auml;rung stammt aus dem Jahr 1948, es ist eines der wichtigsten Dokumente der Weltgemeinschaft. An einem Gestell waren Plakate und Lautsprecher montiert, im Hof des Wiener Weltmuseums gab es Sitzgelegenheiten zum Innehalten f&uuml;r Interessenten und Neugierige der Aktion &bdquo;Wort f&uuml;r Wort &ndash; totale Rezitation der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte&ldquo;.<\/p><p><strong>Jede Aktion lohnt, jedes Brechen des Schweigens &ndash; richtig und wichtig<\/strong><\/p><p>Ich betrat den Innenhof vor dem Weltmuseum, nahm mir Zeit und sp&uuml;rte eine anf&auml;ngliche Irritation. Die Situation war spannend, ich w&uuml;nschte, es w&auml;ren mehr Leute vom Burgring aus abgebogen. Ich fragte mich: Wer h&ouml;rt schon mal S&auml;tze in der Form, dass nach jedem Wort ein anderer Mensch das darauffolgende sagt, nach und nach der Text der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte, 30 Artikel insgesamt, vor einem liegt? 1.355 W&ouml;rter umfassend. Ich las vor Ort, dass diese Aktion sehr politisch motiviert und eindringlich war. F&uuml;r Menschlichkeit und die Freiheit der Grundrechte hatten schon 2025 mehr als tausend Menschen vor dem Portal des Wiener Volkstheaters auf dem Heldenplatz ihre Stimme erhoben. Einer Idee des K&uuml;nstlers Gerhard R&uuml;hms folgend, Legende der &ouml;sterreichischen Nachkriegsavantgarde, wurde damals einzeln und nacheinander, Wort f&uuml;r Wort, die &bdquo;Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte&ldquo; vorgelesen. Die 1.355 gesprochenen Worte der Deklaration wurden bei der mehrst&uuml;ndigen Aktion &uuml;ber zwei gro&szlig;e Lautsprecher in den Wiener Stadtraum getragen und parallel aufgezeichnet. In diesem Sommer 2026 nun, im August, wurden die Aufnahmen nochmals pr&auml;sentiert. Ich h&ouml;rte eine halbe Stunde zu.<\/p><p>Die Pr&auml;sentation war das eine, in Teilen stand die Erkl&auml;rung zum Nachlesen auf festen Transparenten. Verlinkungen zum Informieren fehlten nicht. Nur ein paar Minuten Lekt&uuml;re reichten selbst f&uuml;r den oberfl&auml;chlichen Betrachter, die Wucht, die Wichtigkeit, die brennende Aktualit&auml;t der 1.355 Worte zu sp&uuml;ren.<\/p><p>Die &bdquo;Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte&ldquo; ist eine besondere Schrift, sie ist eine der gro&szlig;artigsten Schriften der Menschen, sie steht an der Spitze schriftlicher Manifeste unserer Gesellschaften. Und sie hat einen Fehler, sagen Kritiker, tr&auml;gt sie nun mal deutlich die Handschrift westlich gepr&auml;gter Initiatoren. Die Vereinten Nationen verk&uuml;ndeten 1948 die Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte, ein Dokument f&uuml;r alle V&ouml;lker, zukunftsweisend, erschaffen im R&uuml;ckblick auf den bis dahin schlimmsten Krieg in der Menschheitsgeschichte. Nie wieder soll so ein Krieg geschehen. Daf&uuml;r braucht es Grundlagen wie so eine Erkl&auml;rung, die Menschen einander n&auml;herbringt statt sie zu entzweien, zu entfremden, zu Feinden zu machen.<\/p><p><strong>30 Artikel versammeln Rechte, Hoffnungen, W&uuml;nsche, M&ouml;glichkeiten &ndash; deren Umsetzung ist immer m&ouml;glich, w&auml;re der politische Wille daf&uuml;r Alltag<\/strong><\/p><p>Ich las die 30 Artikel dann nach und nach und sammelte die vorangestellten Stichw&ouml;rter. Es dauerte, bis die Liste geschafft war, doch es lohnte sich: Freiheit, Gleichheit, Solidarit&auml;t, Verbot von Diskriminierung, Recht auf Leben und Freiheit und Sicherheit, Verbot der Sklaverei und des Menschenhandels, Verbot der Folter, Anerkennung der Rechtsperson, Gleichheit vor dem Gesetz, Anspruch auf Rechtsschutz, Schutz vor Ausweisung und Verhaftung, Anspruch auf faire Gerichtsverfahren, Unschuldsvermutung, Freiheitssph&auml;re des Einzelnen, Freiz&uuml;gigkeit und Auswanderungsfreiheit, Asylrecht, Recht auf Staatsangeh&ouml;rigkeit, Ehe, Familie, Recht auf Eigentum, Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit, Meinungs- und Informationsfreiheit, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, Wahlrecht, Recht auf soziale Sicherheit, Recht auf Arbeit und gleichen Lohn, Recht auf Erholung und Freizeit, Recht auf Wohlfahrt, Recht auf Bildung, Freizeit und Kulturleben, Soziale und internationale Ordnung, Grundpflichten, Auslegungsregel.<\/p><p>Beim Lesen von verschiedenen Kommentaren zur Erkl&auml;rung wurde mir offenbar, dass die Aufz&auml;hlung von den Kritikern als &sbquo;W&uuml;nsch-Dir-was-Zettel&lsquo; abgetan wird, die meinen, dass Rechte und Forderungen nicht einhaltbar seien, weil man sich die nicht leisten k&ouml;nne. Mir fiel unsere Gesellschaft in Deutschland ein, in der f&uuml;hrende Politiker und Akteure an den Schaltstellen der Macht, Entscheidungstr&auml;ger, einflussreiche Mitb&uuml;rger &auml;hnlich reden. Wir k&ouml;nnen uns Rechte und Wohlstand weniger leisten, der G&uuml;rtel muss enger geschnallt werden, der Begriff der Freiheit wird mit dem eines fragw&uuml;rdigen Patriotismus verkn&uuml;pft. Unsere Ressourcen, unsere Energie, unsere Talente werden umgeleitet und still und leise Inhalte wie die der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte zur&uuml;ckgedr&auml;ngt. Dabei haben schon die Autoren dieses Schriftst&uuml;cks bedacht, dass es nicht um Schlaraffenland-Fantasien, sondern um <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/menschenrechtsschutz\/deutschland-im-menschenrechtsschutzsystem\/vereinte-nationen\/vereinte-nationen-aemr\/artikel-aemr\">die vorhandene Machbarkeit<\/a> geht:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Jeder Mensch hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Ma&szlig;nahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Ber&uuml;cksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die f&uuml;r die eigene W&uuml;rde und die freie Entwicklung der eigenen Pers&ouml;nlichkeit unentbehrlich sind.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p><strong>Der Alltag ist die Durchsetzung einer Politik &ndash; f&uuml;r wenige<\/strong><\/p><p>Ich hielt inne im Museumshof von Wien. Wir haben zwar das Grundgesetz und die Schriften wie die Deklaration &ndash; vonseiten der Entscheidungstr&auml;ger wird jedoch anders gehandelt, dachte ich. Von wegen Demokratie, da steht ein Wort, damit soll es das gewesen sein. Alles, was danach getan wird, wird als demokratisch definiert, ohne den Nachweis zu erbringen. Ich h&ouml;re Widerspruch: Was willst Du denn? Wir leben in einer Demokratie. Paradox: Die sei gef&auml;hrdet, sagen die, die sie grunds&auml;tzlich missachten, anders handeln. Sie, die Demokratie, ist nicht gef&auml;hrdet, sie ist schon demontiert, sie wird kosmetisch aufgeh&uuml;bscht &ndash; sch&ouml;n, dass wir dar&uuml;ber geredet haben. Demokratie bedeutet Gerechtigkeit, Sozialverantwortung, Gemeinsinn. Die gegenw&auml;rtigen Verh&auml;ltnisse sind andere. Unter dem Logo Demokratie werden Privateigentum und Macht zum Alleinseeligen durchgesetzt. Monopoly tagein, tagaus, R&uuml;stungsgeilheit, der Krieg wird am Laufen gehalten. Viele Merkmale der Demokratie, z.B. die Meinungsfreiheit, werden plattgemacht. In Gedanken war ich mit dem K&uuml;nstler Gerhard R&uuml;hm im Dialog. Die Demokratie ist grunds&auml;tzlich besch&auml;digt, auch weil viele Menschen fortlaufend unter der Beeinflussung ihres Denkens stehen, weil sie Meinungsmache, Weltanschauungsvermittlung in Form von Realit&auml;tsumkehr erleben. Warum ist es so, dass ein Arbeiter den politischen Ansatz, der ihn achtet und f&ouml;rdert, schlecht findet, ablehnt, gar bek&auml;mpft? Warum folgen die einfachen Leute den Erz&auml;hlungen der Eliten?<\/p><p><strong>Das Schweigen der Guten zum Treiben der B&ouml;sen ist die gr&ouml;&szlig;te Trag&ouml;die<\/strong><\/p><p>Keine Rede, keinen Satz des amtierenden deutschen Regierungschefs empfinde ich nach, wie ich die Worte der Deklaration empfinde. Das hat einen Grund: W&auml;hrend die Motivation der Autoren der Deklaration tief mit dem Inhalt verbunden ist, f&uuml;hle ich bei unserem Kanzler keine Empathie, ich vermute andere Motivationen. Warum hat der Bundeskanzler sich noch nie &uuml;ber den Zusammenhang BlackRocks mit dem, was er tut, ge&auml;u&szlig;ert? Dass er Worte w&auml;hlt, die jedem normalen B&uuml;rger einer Beleidigung gleichkommen m&uuml;ssen, wird von seinem Umfeld und denen, die immer noch folgen (warum auch immer), durchgewinkt.<\/p><p>Ich denke an NachDenkSeiten-Autorin Maike Gosch. Sie hat in ihrem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156381\">aktuellen Artikel<\/a> Martin Luther King Jr. zitiert. Das Schweigen der Mehrheit zu Ungerechtigkeit und Unterdr&uuml;ckung ist immer der beste Schutz derer, die diese begehen oder zulassen. Oder, wie Martin Luther King Jr. es formulierte: &bdquo;Die gr&ouml;&szlig;te Trag&ouml;die ist nicht die Unterdr&uuml;ckung und Grausamkeit der B&ouml;sen, sondern das Schweigen der Guten dazu.&ldquo;<\/p><p>In der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte steht kein Wort von Krieg, von Feindschaft, von Abwendung, von Boshaftigkeit, von falschem Patriotismus.<\/p><p>Ich kam nach Deutschland, nach Hause zur&uuml;ck und las Aussagen von Militaristen, die fordern, dass wir B&uuml;rger uns auf Krieg einstellen m&uuml;ssten. Ich h&ouml;re jetzt vom Kanzler, dass er trotz allem an seinem Regierungsstil festhalten will. Ich bekomme von der b&uuml;rgerlichen Edelfederpresse serviert, dass der Verteidigungsminister stolz wie Bolle nach Amerika d&uuml;st, um dort superteure Kampfflieger in Empfang zu nehmen &ndash; Flieger, die dazu noch mit Tarnkappen ausgestattet sind. Mann, die sieht der Feind also gar nicht. Die Dinger kosten Zigmilliarden. Das Geld ist dann mal weg f&uuml;r alles, was wichtiger ist im Leben.<\/p><p>Ich lese mir noch mal den Satz aus der Erkl&auml;rung vor, den aktuell aggressiv agierende Politiker nicht auf dem Zettel haben:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Jeder Mensch hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Ma&szlig;nahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Ber&uuml;cksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die f&uuml;r die eigene W&uuml;rde und die freie Entwicklung der eigenen Pers&ouml;nlichkeit unentbehrlich sind.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p><small>Titelbild: Pixel-Shot \/ shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unterdr&uuml;ckung und Ungerechtigkeit sind fortlaufend ungebremst wirksame, zerst&ouml;rerische Faktoren unserer Gesellschaften. Das Schweigen der Guten zum gierigen Treiben der B&ouml;sen ist die eigentlich noch gr&ouml;&szlig;ere Trag&ouml;die. Doch las ich gerade, dass diese Stille endlich zunehmend durchbrochen werde &ndash; und sei es mit kleinen Aktivit&auml;ten. Laut und deutlich, geduldig und Geduld fordernd kam es im Sommer<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156716\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":156717,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,917,161],"tags":[771,305,3619,639],"class_list":["post-156716","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-kultur-und-kulturpolitik","category-wertedebatte","tag-oesterreich","tag-menschenrechte","tag-reisebericht","tag-uno"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/shutterstock_2727768779.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156716","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=156716"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156716\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":156743,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156716\/revisions\/156743"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/156717"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=156716"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=156716"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=156716"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}