{"id":156759,"date":"2026-09-25T16:39:13","date_gmt":"2026-09-25T14:39:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759"},"modified":"2026-09-25T16:39:13","modified_gmt":"2026-09-25T14:39:13","slug":"hinweise-des-tages-ii-743","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h01\">Vergessene Feindesklauseln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h02\">Diesel: Export-Stopp der USA w&uuml;rde Deutschland treffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h03\">Vergesellschaftung gro&szlig;er Wohnungsbest&auml;nde in Berlin: Bundesgesetz bricht nicht Grundgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h04\">Allesamt ratlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h05\">Kampf der Generationen: Wie die AfD und ihr Vorfeld &uuml;ber die Landtagswahlen diskutieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h06\">Keine Angst vor schlechter Presse!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h07\">Die Rache des Ostens: Das Ende Westdeutschlands ist endg&uuml;ltig gekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h08\">Hamburg im Krieg (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h09\">Butscha neu aufgerollt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h10\">Erfolg f&uuml;r zwei russische Milliard&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h11\">3000 Milliarden an den Steuer&auml;mtern vorbei geschleust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h12\">Ein Jahr hinter Glas &ndash; Die Ulm5, Elbit und die Grenzen politischen Protests<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h13\">Der Aufstieg der Roboter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h14\">Mehr Psychopharmaka, mehr Suizide<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156759#h15\">Gl&uuml;cksfall Fehlz&uuml;ndung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Vergessene Feindesklauseln<\/strong><br>\nDeutschland war nach Ende des Zweiten Weltkriegs von der UN als Feindstaat festgelegt. Was bedeutet das f&uuml;r die Gegenwart?<br>\nDie sogenannten Feindstaatenklauseln stammen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit und erlaubten es urspr&uuml;nglich den Siegerm&auml;chten des Zweiten Weltkriegs, Zwangsma&szlig;nahmen gegen ehemalig gegnerische Staaten zu ergreifen, ohne dass diese vom UN-Sicherheitsrat genehmigt sein mussten. Mittlerweile wurden die Feindstaatenklauseln f&uuml;r obsolet erkl&auml;rt. Doch ganz so einfach scheint die Sache nicht. Der nachfolgende Text besch&auml;ftigt sich mit der Geschichte der Klauseln wie auch mit der Frage, inwiefern sie heute noch relevant sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/vergessene-feindesklauseln\">Wolfgang Bittner auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Diesel: Export-Stopp der USA w&uuml;rde Deutschland treffen<\/strong><br>\nNachdem Russland und der Nahe Osten als Importeure wegfallen oder stark eingeschr&auml;nkt sind, w&auml;re der Ausfall der Amerikaner gavierend.<br>\nEin Export-Stopp f&uuml;r Diesel k&ouml;nnte Deutschland in eine schwierige Lage bringen. Deutschland importierte im vergangenen Monat laut Kpler 30.000 Barrel Diesel aus den USA. In diesem Jahr machen US-Importe bisher rund 18 Proeznt der deutschen Importe aus, so der Branchenverband en2x.<br>\nDie US-Regierung bereitet offenbar ein 90-t&auml;giges Exportverbot f&uuml;r Diesel vor. Dieser Schritt w&uuml;rde eine riesige L&uuml;cke in Europas Versorgung mit dem Kraftstoff rei&szlig;en, der im Schwerlastverkehr und in der Industrie verwendet wird. Pr&auml;sident Donald Trump hatte einen Export-Stopp ins Gespr&auml;ch gebracht. Energieminister Chris Wright lehnt das Verbot ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/2026\/09\/25\/diesel-export-stopp-der-usa-wuerde-deutschland-treffen\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vergesellschaftung gro&szlig;er Wohnungsbest&auml;nde in Berlin: Bundesgesetz bricht nicht Grundgesetz<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will die nach Art. 15 GG zul&auml;ssige Vergesellschaftung gesetzlich verbieten. Ein solches Verbotsgesetz w&auml;re verfassungswidrig &ndash; auch im Gewand eines &ldquo;Rahmengesetzes&rdquo;, schreiben David Krebs und Remo Klinger.<br>\nBundeskanzler Friedrich Merz will die Umsetzung des Berliner Volksentscheids zur Vergesellschaftung gro&szlig;er Wohnungsbest&auml;nde per Bundesgesetz verbieten. Was er Anfang Juli ank&uuml;ndigte, bekr&auml;ftigte er nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus. Und er erl&auml;uterte die Botschaft, die er damit an internationale Investoren senden will: &ldquo;Es gibt in Deutschland keine Enteignungen von privatem Eigentum.&rdquo; Unabh&auml;ngig davon, dass Enteignungen nach Art. 14 Abs. 3 Grundgesetz (GG) in Deutschland aus Gr&uuml;nden des &ouml;ffentlichen Wohls nichts Ungew&ouml;hnliches sind, will die Bundesregierung der Sache nach damit eine Art &ldquo;Bundes-Veto&rdquo; gegen&uuml;ber dem Berliner Vorhaben zur Vergesellschaftung geltend machen.<br>\nEin solches Einspruchsrecht hatte die Weimarer Reichsverfassung (WRV) f&uuml;r die Vergesellschaftung nach Art. 7 Ziff. 13 WRV in Art. 12 Satz 2 WRV tats&auml;chlich vorgesehen. Ins GG wurde es jedoch nicht &uuml;bernommen, wie Gr&uuml;bl ausf&uuml;hrlich dargelegt hat. Die Bundesjustizministerin erkannte daher zutreffend, dass jedenfalls ein &ldquo;pauschales Verbot&rdquo; der Vergesellschaftung &ldquo;sicher nicht m&ouml;glich&rdquo; sein w&uuml;rde, da es verfassungswidrig w&auml;re. Ein einfaches Bundesgesetz kann die Verfassung &ndash; hier Art. 15 GG &ndash; nicht au&szlig;er Kraft setzen. Dies erl&auml;uterte bereits Rath f&uuml;r die LTO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/vergesellschaftung-wohnungen-berlin-verbotsgesetz-verfassungswidrig\">LTO<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Vergesellschaftung von Wohnbest&auml;nden: Ausgestaltung entscheidend f&uuml;r Finanzierbarkeit, Rechtssicherheit und Umsetzbarkeit<\/strong><br>\nEine Vergesellschaftung gro&szlig;er Wohnungsbest&auml;nde wird den Wohnraummangel in Deutschlands Gro&szlig;st&auml;dten nicht beheben. Dazu braucht es Neubau in gro&szlig;em Stil. Dennoch kann die Vergesellschaftung als erg&auml;nzendes Element sinnvoll sein, um das Bezahlbarkeitsproblem von Mieten zu vermindern, ergibt eine neue Studie am Beispiel der Situation in Berlin.* Wichtig ist dabei aber erstens, dass der ohnehin angespannte Berliner Landeshaushalt nicht belastet wird und zweitens, dass die Vergesellschaftung so umgesetzt wird, dass nicht zugleich der Neubau leidet. Zu diesem Ergebnis kommen Prof. Dr. Sebastian Dullien vom Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, Dr. Patrick Kaczmarczyk und Prof. Dr. Tom Krebs von der Universit&auml;t Mannheim sowie Prof. Dr. Achim Truger von der Universit&auml;t Duisburg-Essen. Die &Ouml;konomen zeigen am Beispiel Berlins, dass die Vergesellschaftung von Wohnungen nicht nur sozialpolitisch sinnvoll, sondern &ndash; je nach Modell &ndash; auch wirtschaftlich und fiskalisch tragbar sein kann. Die bei einer &Uuml;berf&uuml;hrung von rund 210.000 Wohnungen in Gemeineigentum f&auml;llige Entsch&auml;digung f&uuml;r die privaten Wohnungsunternehmen veranschlagen die Forscher auf rund 13,5 Milliarden Euro. Bei kluger Ausgestaltung der Vergesellschaftung w&auml;re das ohne K&uuml;rzungen im Berliner Landeshaushalt finanzierbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-vergesellschaftung-von-wohnbestaenden-79118.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Allesamt ratlos<\/strong><br>\nBeim Scheitern zusehen: Das ZDF folgt Merz, Schulze und Co. bis zum Wahldesaster in Schwerin. Interpretiert vom Mainstream.<br>\nDiese Geschichte hat alles, was eine gute Geschichte braucht. Bilder, einen Spannungsbogen mit dramatischem Ende und prominente Protagonisten. Es sind die Helden von der traurigen Gestalt aus der CDU, die gegen die Windm&uuml;hlen der AfD k&auml;mpfen und denen die Kameras ganz nahe kommen. Das ZDF war wieder &bdquo;Inside CDU&ldquo;. Nach Staffel 1 (f&uuml;nf Folgen, 2025, ebenfalls in der Mediathek) war der Endpunkt f&uuml;r die Fortsetzung von vornherein klar: die absehbare Wahlkatastrophe im September. Die Serie war also von der Dramaturgie her ein Selbstl&auml;ufer, ebenso die Kurzversion &bdquo;Machtbeben. Die CDU im Abstiegskampf&ldquo;, die Dienstagabend im linearen ZDF-Programm lief. Wir haben sie aus aktuellem Anlass am Medien-Tresen verfolgt. Und so konnten wir den Politikern beim Scheitern zuschauen, beim Halbieren der eigenen Prozentwerte statt der der AfD. Die Kameras waren dicht dran. Weniger am Kanzler, er kommt immer wieder vor, ist auch zu sehen und zu h&ouml;ren &ndash; inklusive seiner Stellungnahme am Sonntag, auf die noch zur&uuml;ckzukommen ist. Die Filmemacher sind aber vor allem anderen Protagonisten gefolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/allesamt-ratlos\">Freie Medienakademie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kampf der Generationen: Wie die AfD und ihr Vorfeld &uuml;ber die Landtagswahlen diskutieren<\/strong><br>\nTrotz demonstrativer Einigkeit und &ouml;ffentlichen Jubels brechen hinter den Kulissen alte Konflikte wieder auf &ndash; und eine neue Konfliktlinie wird sichtbar.<br>\nDie Stimmung k&ouml;nnte bei der AfD kaum besser sein. In Sachsen-Anhalt erzielte sie das bundesweit beste Wahlergebnis ihrer Geschichte, in Mecklenburg-Vorpommern kam das zweitbeste Ergebnis hinzu. Und auch bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin erzielte die AfD ein Rekordergebnis.<br>\nEntsprechend selbstbewusst pr&auml;sentierte sich die Parteispitze nach den Wahlen. Alles laufe bestens, erkl&auml;rte Alice Weidel: &bdquo;Wir werden Kurs halten.&ldquo; Auch Tino Chrupalla sah keinerlei Korrekturbedarf. Kompromissf&auml;higer m&uuml;sse man gegen&uuml;ber der Union nicht werden. Die anderen m&uuml;ssten sich vielmehr auf die AfD zubewegen. Doch hinter der demonstrativen guten Laune und Geschlossenheit hat die Aufarbeitung begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ueberrechts.de\/p\/kampf-der-generationen-afd-leif-erik-holm-internes-papier-geheimpapier-daniel-fiss-benedikt-kaiser\">&Uuml;ber Rechts<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Keine Angst vor schlechter Presse!<\/strong><br>\nDie Emp&ouml;rung &uuml;ber Die Linke nach der Berlin-Wahl folgt einem uralten Drehbuch aus &Uuml;bertreibung und Angstmache. Doch das Publikum merkt zunehmend, dass Medien und W&auml;hlerschaft ganz unterschiedliche Probleme f&uuml;r relevant halten. [&hellip;]<br>\nB&uuml;rgerliche Medien, die sich gern als Watchdogs der Politik verstehen, haben eine viel staatstragendere Rolle, als sie sich selbst eingestehen. Sie vertreten die Positionen der politischen Mitte und nicht &ndash; wie von Rechten gern behauptet &ndash; die der Linken. Darum erkennen sie auch in zig Verschlechterungen des Lebensstandards, von der Renten- bis zur Krankenhausreform, einen technokratischen Sachzwang, w&auml;hrend sie Reformen, die der Mehrheit der Menschen zugutekommen, stets mit einer Mischung aus Argwohn und Ablehnung begleiten. Es ist gut, dass die Vorstellungen der Linkspartei in diesem Milieu anecken, genau hier soll sie schlie&szlig;lich polarisieren.<br>\nDer Pushback der letzten Tage ist ein Zeichen daf&uuml;r, dass die Linkspartei mit ihren popul&auml;ren Forderungen einen wunden Punkt getroffen hat. Die Messlatte f&uuml;r eine erfolgreiche Linksregierung ist, ob sie diese Forderungen auch erf&uuml;llen kann &ndash; und nicht, ob ihr die Hauptstadtpresse das Siegel &raquo;regierungsf&auml;hig&laquo; verleiht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/linke-berlin-elif-eralp-medien\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Rache des Ostens: Das Ende Westdeutschlands ist endg&uuml;ltig gekommen<\/strong><br>\nDie Niederlagen des Establishments bei den Landtagswahlen im Osten markieren mehr als nur eine Krise der etablierten Parteien. Denn es geht um weit mehr als &ldquo;nur&rdquo; um den allgemeinen Niedergang und Untergang der traditionellen Parteien. Was sich nun &ndash; endlich &ndash; tats&auml;chlich vollzieht, ist das Ende Westdeutschlands. (&hellip;)<br>\nHier wird gerade Geschichte geschrieben &ndash; Geschichte von historischer Tragweite. Denn es geht um weit mehr als nur um ein unumkehrbares Fiasko f&uuml;r die CDU; es geht auch &uuml;ber den allgemeinen Niedergang und Untergang der deutschen etablierten Parteien sowie deren politisches, mediales und kulturelles &Ouml;kosystem hinaus. Was sich nun &ndash; endlich &ndash; tats&auml;chlich vollzieht, ist das Ende Westdeutschlands.<br>\nAnders als die ehemalige DDR fand Westdeutschland mit der Wiedervereinigung 1990 kein wirkliches Ende. Im Gegenteil: Dort, wo die beiden deutschen Staaten des Kalten Krieges in br&uuml;derlicher Eintracht h&auml;tten zusammenfinden k&ouml;nnen, um eine neue politische Heimat zu schaffen, wurde diese einmalige nationale Chance geradezu enthusiastisch vertan; stattdessen &uuml;bernahm Westdeutschland den Osten schlichtweg. Auch innerhalb Deutschlands endete der Kalte Krieg nicht mit einem echten Neuanfang, sondern damit, dass der Westen dem Osten seine Strukturen und Gepflogenheiten aufzuzwingen versuchte. [&hellip;]<br>\nKaum mehr als eine Generation, nachdem die Wiedervereinigung das Ende des ostdeutschen Staates aus der Zeit des Kalten Krieges besiegelt hatte, ist nun auch die Zeit Westdeutschlands endg&uuml;ltig abgelaufen. F&uuml;r die Menschen im ehemaligen Osten, denen eine weitere CDU-Ikone &ndash; der &ldquo;Kanzler der Einheit&rdquo;, Helmut Kohl &ndash; &ldquo;bl&uuml;hende Landschaften&rdquo; versprochen hatte, die aber stattdessen einen dauerhaften Status als B&uuml;rger zweiter Klasse erlebten, mag dies wie eine wohlverdiente Abrechnung mit einem westdeutschen Establishment wirken, das sie betrogen und ausgenutzt hat und &ndash; bestenfalls &ndash; auf sie herabsah.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/292548-die-rache-des-ostens-das-ende-westdeutschlands-ist-endgueltig-gekommen\/\">Tarik Cyril Amar auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hamburg im Krieg (II)<\/strong><br>\nSeit dem gestrigen Donnerstag trainieren die Bundeswehr und zivile Organisationen in Hamburg den Durchmarsch von Truppen an die NATO-Ostflanke. Zugrundeliegendes Szenario ist bei dem Man&ouml;ver Red Storm Charlie eine Mobilmachung ins Baltikum noch vor einem russischen Angriff und damit auch noch vor dem Ausrufen des Spannungs- und Verteidigungsfalls &ndash; und das hei&szlig;t: ohne die Aktivierung der Notstandsgesetze, die im Inland eine massiv versch&auml;rfte Repression erlauben. Nach Angaben der Bundeswehr konnte der Kreis der teilnehmenden Organisationen im Vergleich zum Vorjahresman&ouml;ver Red Storm Bravo ausgebaut werden. Unter anderem sind mehrere Polizeibeh&ouml;rden, die Feuerwehr, der Hamburger Hafen, der Flughafen, das Universit&auml;tsklinikum und zahlreiche Privatunternehmen involviert. Die Bestrebungen, die deutsche Gesellschaft kriegst&uuml;chtig zu machen, kommen dabei nicht allein aus dem Milit&auml;r oder von staatlichen Beh&ouml;rden. So wirbt beispielsweise der Handelskonzern Edeka mit dem Verkauf eines &bdquo;Notfallrucksacks&ldquo; f&uuml;r die Umsetzung der Empfehlungen des Bundesamtes f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Die Hamburger Handelskammer bietet eine &Uuml;bung namens Red Storm Business an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10555\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Butscha neu aufgerollt<\/strong><br>\nRussische Untersuchung greift die offizielle Opferliste an. Sacharowa wirft London und westlichen Medien eine gezielte &bdquo;False Flag&ldquo; vor. Die neue Moskauer Untersuchung greift einen der symboltr&auml;chtigsten F&auml;lle des Ukrainekriegs an der empfindlichsten Stelle an &ndash; bei den Namen der Toten. Auf der Gedenkwand in Butscha als Zivilopfer gef&uuml;hrte Personen werden darin als Soldaten, Territorialverteidiger oder an anderen Orten Get&ouml;tete identifiziert. Damit gewinnt ein alter Streitpunkt neue Sch&auml;rfe. Auf welcher Tatsachengrundlage wurde Russland 2022 so schnell und so eindeutig verurteilt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/butscha-neu-aufgerollt\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Erfolg f&uuml;r zwei russische Milliard&auml;re<\/strong><br>\nDie EU streicht die Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman von ihrer Russland-Sanktionsliste. F&uuml;r Usmanow hatte sich vor allem Paris eingesetzt.<br>\nDie EU-Sanktionen gegen Russland sind schon lange ein Zankapfel. Bisher endete der Streit meist, wenn sich die 27 Mitgliedstaaten auf neue Strafma&szlig;nahmen geeinigt hatten. Diesmal ist es anders: Der EU-Beschluss, die beiden russischen Milliard&auml;re Alischer Usmanow und Michail Fridman von der Sanktionsliste zu streichen, sorgt f&uuml;r Emp&ouml;rung in der Ukraine, aber auch dar&uuml;ber hinaus.<br>\nDer ukrainische Au&szlig;enminister Andrij Sybiha nannte die Entscheidung auf X (vormals Twitter) besch&auml;mend und nicht zu rechtfertigen. &bdquo;Moskau feiert&ldquo;, erkl&auml;rte er. Die EU-Staaten sollten nun eigene, nationale Sanktionen gegen die beiden Oligarchen verh&auml;ngen. Lettland will diesem Appell offenbar folgen. EU-Diplomaten in Br&uuml;ssel sprachen von einem Pr&auml;zedenzfall und warnten vor m&ouml;glichen Folgen.<br>\nAllerdings ist es nicht das erste Mal, dass russische Oligarchen &bdquo;delistet&ldquo; werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-Sanktionen-gegen-Russland\/!6215559\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>3000 Milliarden an den Steuer&auml;mtern vorbei geschleust<\/strong><br>\nDie Schweiz betreibt das weltgr&ouml;sste Steuersparmodell. Wer seine Dividenden nicht versteuern will, gr&uuml;ndet hier eine Firma.<br>\nDie UBS hat unter den zehn gr&ouml;ssten Banken Europas im Verh&auml;ltnis zum Gewinn den weitaus h&ouml;chsten Aktienkurs. Das kommt daher, dass sich die Anleger nicht f&uuml;r den Gewinn interessieren. Sondern f&uuml;r das, was ihnen davon nach Abzug der Steuern &uuml;brig bleibt. Und da sind Schweizer Unternehmen gut, allen voran die UBS: Seit 2011 hat sie den weitaus &uuml;berwiegenden Teil ihrer Gewinne steuerfrei ausgesch&uuml;ttet.<br>\nSie hat dazu zwei Instrumente eingesetzt: Einmal den R&uuml;ckkauf von Aktien: Angenommen eine Firma im B&ouml;rsenwert von 100 macht einen Gewinn von 10. Wenn sie den als &ndash; steuerbare &ndash; Dividende aussch&uuml;ttet, kommen bei den Aktion&auml;ren 7 an, weil die Steuer&auml;mter einen Teil davon abzwacken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/schweiz\/3000-milliarden-an-den-steueraemtern-vorbei-geschleust\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein Jahr hinter Glas &ndash; Die Ulm5, Elbit und die Grenzen politischen Protests<\/strong><br>\n&Uuml;ber Stuttgart liegt an diesem 28. August ein Gewitter. Starker Regen zieht &uuml;ber die Stadt, Donner ist &uuml;ber Stammheim zu h&ouml;ren. Drinnen, im Gerichtsgeb&auml;ude Stuttgart-Stammheim, ist der Zuschauerraum voll. Wie an fr&uuml;heren Verhandlungstagen sind Menschen aus verschiedenen Teilen Deutschlands und aus dem Ausland angereist, um ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die f&uuml;nf Aktivist*innen zu zeigen.<br>\nDann &ouml;ffnen sich die T&uuml;ren.<br>\nDie f&uuml;nf Angeklagten werden in Handschellen hereingef&uuml;hrt. Im Zuschauerraum stehen Menschen auf. Applaus bricht los, &bdquo;Free Palestine&ldquo; und &bdquo;Shut Elbit down&ldquo; wird gerufen. F&uuml;r einen kurzen Moment geh&ouml;rt der Raum nicht dem Gericht, sondern den Unterst&uuml;tzer*innen auf den Zuschauerpl&auml;tzen. Auch an anderen Verhandlungstagen wurde applaudiert, gesungen und wurden Parolen gerufen.<br>\nDie Vorsitzende Richterin kommt herein und unterbindet den Tumult.<br>\nEs wird still. Der Raum geh&ouml;rt wieder dem Justizsystem.<br>\nDie Angeklagten setzen sich. Die Handschellen sind sichtbar. Zwischen ihnen und ihren Verteidiger*innen steht eine dicke Glaswand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/ein-jahr-hinter-glas-die-ulm5-elbit-und-die-grenzen-politischen-protests\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Aufstieg der Roboter<\/strong><br>\nHumanoide Robotik entwickelt sich zu einer der zentralen strategischen Schl&uuml;sseltechnologien der kommenden Jahrzehnte. Mit ihrem menschlichen Aussehen und F&auml;higkeiten k&ouml;nnen sie in der Industrie, Produktion, Pflege, Logistik bis hin zu &ouml;ffentlichen Dienstleistungen eingesetzt werden. Vorreiter ist einmal mehr China, das unter anderem &uuml;ber internationale Normungsorganisationen regulatorischen Einfluss auf globale Technologiestandards gewinnt. Europa ist gut daran beraten, eine eigene Strategie f&uuml;r humanoide Robotik zu entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Wirtschaft\/Der-Aufstieg-der-Roboter\">A&amp;Wblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mehr Psychopharmaka, mehr Suizide<\/strong><br>\nDas GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz der Bundesregierung, das eher Gesundheitszerst&ouml;rungsgesetz genannt werden sollte, wurde am 10. Juli vom Bundestag verabschiedet. Es sieht drastische Ver&auml;nderungen f&uuml;r erkrankte Menschen sowie Behandlerinnen und Behandler vor. Ziel des Gesetzes ist es, die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) zu verbessern und die Beitragszahlungen stabil zu halten, indem Kosten reduziert werden. Die Defizite der GKV entstanden allerdings zum Teil durch B&ouml;rsenspekulationen im Immobilienbereich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/mehr-psychopharmaka-mehr-suizide-4818452\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gl&uuml;cksfall Fehlz&uuml;ndung<\/strong><br>\nAls 1980 im US-Bundesstaat Arkansas ein Atom-Silo barst, machte das Pentagon zwei Mechaniker haftbar und verschwieg den Zivilisten die Gefahr.<br>\nDieser Atomwaffenunfall h&auml;lt einen Rekord: Bei der Explosion einer nuklearen Tr&auml;gerrakete war die st&auml;rkste jemals auf einer US-Interkontinentalrakete montierte Sprengkopfladung involviert &ndash; ein Neun-Megatonnen-W53-Sprengkopf. Am 18. September 1980, gegen 18:30 Uhr, f&uuml;hrten Senior Airman David Powell und Airman Jeffery Plumb Routinearbeiten an der Rakete B-25 im Komplex 374-7 in Damascus (US-Bundesstaat Arkansas) durch. Statt des vorgeschriebenen schweren Drehmomentschl&uuml;ssels hatten sie eine ungesicherte Ratsche dabei, deren rund 4,5 Kilo schwerer Steckschl&uuml;sseleinsatz sich in H&uuml;fth&ouml;he l&ouml;ste. Das Teil st&uuml;rzte rund 24 Meter tief in den Schacht, prallte von einem Tr&auml;ger ab und schlug ein Leck in die d&uuml;nne Aluminiumh&uuml;lle des Tanks der ersten Raketenstufe. Hochtoxisches Aerozin-50, ein Raketentreibstoff, str&ouml;mte unkontrolliert aus.<br>\n&Uuml;ber acht Stunden lang herrschte im Silo und in den Befehlsstellen organisatorisches Chaos. Die Evakuierung lief schleppend an, die lokalen Amtstr&auml;ger und die Bev&ouml;lkerung wurden &uuml;ber das Ausma&szlig; der Bedrohung nicht informiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/glucksfall-fehlzundung\">Freie Medienakademie<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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