{"id":156778,"date":"2026-09-28T08:45:33","date_gmt":"2026-09-28T06:45:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778"},"modified":"2026-09-28T08:45:33","modified_gmt":"2026-09-28T06:45:33","slug":"hinweise-des-tages-5191","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h01\">Diplomatie oder Drohung: Darum ging es beim Treffen Wadephul &ndash; Lawrow<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h02\">Rede von Russlands Au&szlig;enminister Sergej Lawrow im UN-Sicherheitsrat 23.09.2026<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h03\">Von der Waffenhilfe zur Kriegsintegration?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h04\">Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler demonstrieren gegen m&ouml;gliche Wehrpflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h05\">Der iranische Pr&auml;sident: &bdquo;Wir f&uuml;rchten keinen Krieg zur Verteidigung unseres Landes, und wir scheuen keine Verhandlungen f&uuml;r den Frieden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h06\">Milit&auml;rkooperation mit Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h07\">Auch &Auml;gypten warnte Israel vor 7. Oktober<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h08\">Was hat es mit der hysterischen Reaktion Israels auf die Preiskr&ouml;nung des Filmes &ldquo;Naza&rdquo; in Venedig auf sich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h09\">Kuba kritisiert US-Druck und drohenden Milit&auml;reinsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h10\">Union nur noch bei 19 Prozent &ndash; Gr&uuml;ne klettern auf h&ouml;chsten Wert seit drei Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h11\">Wackelt Spahns Posten im Haushaltsausschuss?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h12\">Fr&uuml;here Cum-Ex-Ermittlerin: J&auml;hrlich 100 Milliarden Euro Verlust durch Wirtschaftskriminalit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h13\">Was der Mensch zum Leben braucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h14\">Bin ich ein &bdquo;Arbeiterkind&ldquo;? Warum mir diese Frage bis heute keine Ruhe l&auml;sst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h15\">Gemeinschaftsdiagnose im Herbst 2026 &ndash; wie man sich selbst intellektuell ins Bein schie&szlig;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156778#h16\">Nun wenden sich auch noch die L&auml;nder gegen die Rentenreform<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Diplomatie oder Drohung: Darum ging es beim Treffen Wadephul &ndash; Lawrow<\/strong><br>\nDie Nachricht klang sensationell und machte gro&szlig;e Hoffnung: Der russische Au&szlig;enminister Lawrow hat sich am Rande der UN-Vollversammlung mit seinem deutschen Amtskollegen Wadephul getroffen. Doch danach setzte schnell Ern&uuml;chterung ein.<br>\nWas nach dem rund 20-min&uuml;tigen Treffen, das offenbar auf deutsche Initiative zustande kam, verlautete, klingt eher nach einer Drohung als nach Diplomatie. [&hellip;]<br>\nDiplomatie wurde dabei an die Bedingung gebunden, da&szlig; sich Russland &ldquo;ernsthaft&rdquo; in Verhandlungen begibt (Germany will pursue diplomacy if Russia seriously engages in negotiations). Was seltsam ist, wenn man bedenkt, da&szlig; Deutschland und die EU bisher nicht mal am Verhandlungstisch sitzen!<br>\nOb Wadephul im Namen der gesamten EU und\/oder der Ukraine sprach, wie das ZDF kolportierte, lie&szlig; sich hier in Br&uuml;ssel zun&auml;chst nicht &uuml;berpr&uuml;fen. Es klang eher nach einer harten deutschen Message. Und nach einer verpassten Chance, endlich mit der EU in Verhandlungen einzusteigen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/drohung-statt-diplomatie-darum-ging-es-beim-treffen-wadephul-lawrow\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Au&szlig;enminister in New York: Wadephul trifft &uuml;berraschend Lawrow<\/strong><br>\nZum ersten Mal seit Beginn des russischen &Uuml;berfalls auf die Ukraine hat ein deutscher Chefdiplomat den russischen Au&szlig;enminister getroffen. Das kurze Treffen zwischen Wadephul und Lawrow fand am Rande der UN-Generaldebatte statt.<br>\nBundesau&szlig;enminister Johann Wadephul hat sich in New York &uuml;berraschend mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow getroffen.<br>\nDas erste bilaterale Treffen der Au&szlig;enminister beider L&auml;nder seit Jahren fand am Rande der UN-Generaldebatte in einem Besprechungszimmer der russischen Seite im UN-Geb&auml;ude statt. Das Treffen dauerte gut 20 Minuten und endete mit einem Handschlag beider Minister.<br>\nWadephul sieht nach dem Gespr&auml;ch weiterhin Uneinigkeit bei den Bem&uuml;hungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. &ldquo;Es war ein intensives Gespr&auml;ch. Nat&uuml;rlich sind wir &uuml;ber wesentliche Punkte nicht einig geworden&rdquo;, sagte der CDU-Politiker dem ZDF. Er habe Lawrow &ldquo;angeboten zu deeskalieren, insbesondere auch mit Blick auf die Situation in der Ukraine, aber das hat noch keine offenen Ohren gefunden&rdquo;, f&uuml;gte der Au&szlig;enminister hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/wadephul-treffen-lawrow-100.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Erst einmal kann man also feststellen, dass die UNO und ihre Generalversammlung durchaus f&uuml;r etwas gut sind &ndash; hier als Rahmen f&uuml;r ein deutsch-russisches Gespr&auml;ch. Zweitens zeigt der Artikel nur, wie ultrapeinlich und kindisch sich die deutsche Au&szlig;enpolitik verh&auml;lt, indem sie sich seit 4,5 Jahren weigert, direkt mit Russland zu sprechen und diplomatische Kan&auml;le aufrecht zu erhalten. Drittens ist ein Gespr&auml;ch, in dem der deutsche Au&szlig;enminister nur bekannte Positionen vortr&auml;gt und unsubstantiierte Behauptungen zum Drohnenattentat (falls es das war) in Leipzig und anderen behaupteten &ldquo;hybriden Angriffen&rdquo; vorbringt, tats&auml;chlich nutzlos.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Vom Baum herunter <\/strong><br>\nDie Meldung &uuml;ber das Treffen zwischen Sergej Lawrow und Johann Wadephul auf der Internetseite des russischen Au&szlig;enministeriums war mehr als lakonisch: Wadephul habe die schon verschiedentlich ge&auml;u&szlig;erten Positionen der deutschen Regierung wiederholt. Man h&auml;tte sich die Zeit f&uuml;r die 20min&uuml;tige Begegnung auch schenken k&ouml;nnen, sagte Lawrow im Anschluss m&uuml;ndlich. Es war eine Geste gro&szlig;er Geringsch&auml;tzung. (&hellip;)<br>\nDagegen musste sich Wadephul gegen&uuml;ber deutschen Leitmedien f&ouml;rmlich winden, um schon die Tatsache zu rechtfertigen, sich mit Lawrow an einen Tisch gesetzt zu haben: Es sei von seiten &raquo;anderer Kollegen&laquo; an ihn die Bitte herangetragen worden, das Gespr&auml;ch mit Lawrow zu suchen, so Wadephul etwa gegen&uuml;ber den &raquo;Tagesthemen&laquo;. (&hellip;)<br>\nDaher suchte Wadephul an zwei Stellen den R&uuml;ckw&auml;rtsgang: erstens bei den Getreideexporten &uuml;ber das Schwarze Meer. Die Ausfuhr von Weizen aus der Ukraine &raquo;und auch Russland&laquo; m&uuml;sse wieder m&ouml;glich werden, sonst drohten im globalen S&uuml;den Hungersn&ouml;te. Nun unterliegt der Getreideexport aus Russland formal keinen Sanktionen; gleichwohl ist der Witz an Wadephuls Mahnung, dass er sie eigentlich an die Adresse der Ukraine h&auml;tte richten m&uuml;ssen. Denn die greift im Schwarzen Meer, soweit sie es noch kann, Handelsschiffe mit russischen Exportg&uuml;tern an. Die USA und die T&uuml;rkei haben sich dar&uuml;ber bereits auf diplomatischem Wege beschwert.<br>\nDer zweite Punkt, an dem Wadephul leise zur&uuml;ckruderte, war die Behandlung des Leipziger Drohnenvorfalls, den die Bundesregierung Russland anlastet: Deutschland erwarte, dass dieser Vorfall ein Einzelfall bleibe, zitierte sich Wadephul gegen&uuml;ber der ARD. Eigentlich interessant war wieder das, was Wadephul nicht offen sagte: dass im Falle, dass ein Vorfall wie der Leipziger ein Einzelfall bleibe, man dar&uuml;ber auch irgendwann wieder zur Tagesordnung &uuml;bergehen k&ouml;nne. Nur: Wer hat den Vorfall denn so aufgeblasen? Moskau oder Berlin?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/530561.vom-baum-herunter.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Jeffrey Sachs: Wor&uuml;ber Wadephul und Lawrow das n&auml;chste Mal sprechen sollten<\/strong><br>\nIn einem Gastbeitrag f&uuml;r World News Monitor erl&auml;utert der &Ouml;konom und Spitzendiplomat Jeffrey Sachs, warum das Treffen der Au&szlig;enminister Russlands und Deutschlands eine Chance ist. [&hellip;]<br>\nDeutschland hat aufgrund des Dr&auml;ngens der USA wiederholt seine eigenen Interessen in Friedensfragen und im Handel mit Russland zur&uuml;ckgestellt. Vor 2022 machte russisches Pipelinegas mehr als die H&auml;lfte der deutschen Gasimporte aus und bildete eine Grundlage der deutschen Industrie. Sein Wegfall hat Chemie, Stahl und Glas hart getroffen, und die Wirtschaft schrumpfte 2023 und 2024. Die deutsche Industrie braucht kosteng&uuml;nstige Energie, und Russland bleibt die entscheidende Quelle. Frieden und normaler Handel sind keine &bdquo;Zugest&auml;ndnisse&ldquo; an Moskau, sondern eine Frage der wirtschaftlichen Zukunft Deutschlands.<br>\nUkraine wird zerst&ouml;rt<br>\n Europa muss anerkennen, dass Russlands zentrale Sicherheitsbedenken legitim sind. Die Vereinigten Staaten w&uuml;rden niemals akzeptieren, dass Mexiko oder Kanada einem chinesischen oder russischen Milit&auml;rb&uuml;ndnis beitreten. Russlands Beharren darauf, dass die Ukraine au&szlig;erhalb der NATO bleibt, ist eine vern&uuml;nftige Forderung nach unteilbarer Sicherheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/top-news\/2026\/09\/28\/jeffrey-sachs-worueber-wadephul-und-lawrow-das-naechste-mal-sprechen-sollten\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rede von Russlands Au&szlig;enminister Sergej Lawrow im UN-Sicherheitsrat 23.09.2026<\/strong><br>\nLawrow zerst&ouml;rt in seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung gnadenlos die westliche Propaganda. F&uuml;r den Westen ein Schock, gibt er dem Nichtwesten Orientierung und Hoffnung.<br>\nDie Rede des russischen Au&szlig;enministers Sergej Lawrow in New York spiegelte die Ver&auml;nderungen im russischen Verhalten der F&uuml;hrung der Russischen F&ouml;deration gegen&uuml;ber den Machenschaften des Westens und dabei ganz besonders Europas wider.<br>\nIn seiner Kritik an der Ukraine und ihrer Sponsoren nahm er kein Blatt vor den Mund. Lie&szlig; die russische Haltung bislang Interpretationsspielraum zu, so ist dieser nicht mehr sp&uuml;rbar.<br>\nRussland fordert die unabdingbare Einhaltung weltweiter, zivilisatorischer Standards in der Ukraine im Verhalten der ukrainischen F&uuml;hrung und des Westens. F&uuml;r die russische F&uuml;hrung ist die Aufhebung des Verbots der russischen Sprache sowie der Ukrainischen Orthodoxen Kirche keine Verhandlungsmasse, sondern eine unabdingbare, nicht verhandelbare Bedingung f&uuml;r alles Weitere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/rede-von-russlands-aussenminister-sergej-lawrow-im-un-sicherheitsrat-23-09-2026\">Seniora.org<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kein Eis und kein Netz<\/strong><br>\nUkraine: Immer gr&ouml;&szlig;ere Teile der Infrastruktur unter russischem Feuer. Schwere K&auml;mpfe an der Front<br>\nRussland weitet seine Drohnen- und Raketenangriffe auf die ukrainische Infrastruktur aus. Seit Freitag mehren sich Schl&auml;ge gegen Datencenter ukrainischer Internetprovider. Die Anlagen des gr&ouml;&szlig;ten IT-Dienstleisters der Ukraine, Cosmonova, mussten am Sonnabend den Betrieb einstellen, nachdem die Server durch russischen Beschuss zerst&ouml;rt worden waren. Als Folge fiel nicht nur in Teilen der ukrainischen Hauptstadt das Internet aus, sondern auch das online verbreitete Fernsehprogramm ukrainischer Sender. Neben Anlagen der Energiewirtschaft, Tankstellen und Lagerhallen wurden aber auch Betriebe getroffen, deren milit&auml;rische Nutzung nicht nachgewiesen ist. So wurde in Schitomir westlich von Kiew die Produktionsanlage des gr&ouml;&szlig;ten Herstellers von Speiseeis in der Ukraine vollst&auml;ndig zerst&ouml;rt. Das getroffene Unternehmen hatte einen Marktanteil von 30 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/530574.krieg-in-osteuropa-kein-eis-und-kein-netz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Von der Waffenhilfe zur Kriegsintegration?<\/strong><br>\nDeutschland und die Ukraine bauen eine gemeinsame R&uuml;stungs-, Entwicklungs- und Datenbasis auf<br>\nAm 2. September telefonierte Bundeskanzler Friedrich Merz mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj. Mitgeteilt hat er ihm die deutsche Bewertung des Vorfalls am Flughafen Leipzig\/Halle, und davon handelte anschlie&szlig;end auch die Berichterstattung. Besprochen haben beide aber noch etwas anderes. Die Arbeitsst&auml;be der zwei L&auml;nder stellen den Text eines deutsch-ukrainischen &bdquo;Drone Deal&ldquo; fertig, und die Pr&auml;sidenten sprachen &uuml;ber den Zeitpunkt der Unterzeichnung.<br>\nNach Berichten von Reuters umfasst diese Vereinbarung die gemeinsame Entwicklung verschiedener Drohnentypen, dazu Raketen und die zugeh&ouml;rige Software. Deutschland liefert der Ukraine damit l&auml;ngst nicht mehr nur Waffen. Es finanziert ukrainische R&uuml;stungsproduktion, deutsche und ukrainische Unternehmen fertigen und entwickeln gemeinsam, und Deutschland erh&auml;lt Daten aus dem Einsatz dieser Systeme im Krieg. Damit stellt sich eine Frage, die in der deutschen Debatte kaum vorkommt. Wie weit kann sich Deutschland in die materielle und technologische Reproduktion der ukrainischen Kriegf&uuml;hrung integrieren, ohne dass sich der Charakter der eigenen Beteiligung am Krieg ver&auml;ndert?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/von-der-waffenhilfe-zur-kriegsintegration\/\">Arno Gottschalk auf Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler demonstrieren gegen m&ouml;gliche Wehrpflicht<\/strong><br>\nBundesweit sind Zehntausende Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler auf die Stra&szlig;e gegangen, um gegen eine m&ouml;gliche Wehrpflicht zu demonstrieren. Wie die Initiative Schulstreik gegen Wehrpflicht mitteilte, waren &uuml;ber 45.000 Sch&uuml;ler in rund 100 St&auml;dten auf der Stra&szlig;e. Die Polizei ver&ouml;ffentlicht regionale, aber keine bundesweiten Zahlen zu Demonstrationen. Demnach demonstrierten im Berliner Stadtteil Wedding 2.400 und in Frankfurt am Main 180 Menschen.<br>\n&raquo;Erst Frageb&ouml;gen, jetzt die angek&uuml;ndigten Zwangsmusterungen, die eigentlich erst Juli 2027 beginnen sollten. Die Bundesregierung meint es ernst damit, die Wehrpflicht schrittweise einzuf&uuml;hren&laquo;, sagte Bela Breitner von Schulstreik gegen Wehrpflicht der Nachrichtenagentur dpa. &raquo;Die R&uuml;ckmeldung der Frageb&ouml;gen zeigt, dass Jugendliche nicht zur Bundeswehr wollen&laquo;, f&uuml;gte der Sprecher der Initiative hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-09\/schulstreik-wehrpflicht-proteste-schueler-musterung-wehrdienstgesetz-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese Streiks sind wichtig und es gut, dass Sch&uuml;ler sie mit-organisieren und daran teilnehmen. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156731\">Zeichen f&uuml;r Frieden: Sch&uuml;ler streiken gegen Wehrpflicht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der iranische Pr&auml;sident: &bdquo;Wir f&uuml;rchten keinen Krieg zur Verteidigung unseres Landes, und wir scheuen keine Verhandlungen f&uuml;r den Frieden&ldquo;<\/strong><br>\nDer iranische Pr&auml;sident Massud Peschekian hielt vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen eine flammende Rede und wies die Bezeichnung des Iran als &bdquo;Terroristenstaat&ldquo; durch US-Pr&auml;sident Donald Trump zur&uuml;ck.<br>\nIn seiner Rede am Mittwoch, dem 23. September 2026, auf der 81. Sitzung der UN-Generalversammlung erkl&auml;rte Peschekian, der Iran betrachte seine Nachbarn nicht als Sicherheitsrivalen und w&uuml;nsche sich, dass sie stark seien. Peschekian erkl&auml;rte, Iran sei selbst Opfer von Terrorismus geworden und beschuldigte die USA und Israel, Angriffe auf iranisches Territorium ver&uuml;bt zu haben. Er sprach auch &uuml;ber Angriffe auf iranische Zivilisten und Institutionen, darunter eine Schule, und verteidigte Irans Reaktion. Peschekians &Auml;u&szlig;erungen fallen in eine Zeit eskalierender Spannungen zwischen Iran, den USA und Israel und lenken die Aufmerksamkeit auf die j&uuml;ngste Konfrontation zwischen den USA und Iran vor der UN-Generalversammlung<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globale-gleichheit.de\/der-iranische-praesident-wir-fuerchten-keinen-krieg-zur-verteidigung-unseres-landes-und-wir-scheuen-keine-verhandlungen-fuer-den-frieden\/\">Globale Gleichheit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Iranische Regierung soll den USA Plan f&uuml;r Kriegsende vorgelegt haben<\/strong><br>\nDer Iran soll der US-Regierung einen neuen Vorschlag f&uuml;r ein Ende des Krieges unterbreitet haben. Die New York Times und die Financial Times berichten &uuml;bereinstimmend, dass der iranische Au&szlig;enminister Abbas Araghtschi am Rande der laufenden UN-Woche in New York vor Journalisten verk&uuml;ndet habe, dass der US-Regierung ein Plan vorgelegt worden sei. Dieser sehe vor, dass die Stra&szlig;e von Hormus innerhalb von sieben Tagen wieder ge&ouml;ffnet werden k&ouml;nne, wenn bestimmte Bedingungen erf&uuml;llt seien.<br>\nDer Plan k&ouml;nne sofort nach Zustimmung der US-Regierung umgesetzt werden, sagte Araghtschi demnach. Welche Bedingungen der Iran stellt, geht aus den Berichten jedoch nicht hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-09\/iran-usa-verhandlungen-krieg-strasse-von-hormus-abbas-araghtschi-gxe\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Nach dem Gipfel: Poker um den Iran geht weiter<\/strong><br>\nChinas Pr&auml;sident Xi Jinping und US-Pr&auml;sident Donald Trump haben bei ihrem Gipfel auch &uuml;ber den Iran gesprochen. Peking h&auml;lt milit&auml;risch offiziell Abstand und &uuml;bernimmt die iranische Position nicht. Gleichzeitig nutzt Teheran chinesische Technologie, die seine Aufkl&auml;rungskapazit&auml;ten st&auml;rkt.<br>\nBeim Gipfel in Washington erkl&auml;rten Xi und Trump, Iran m&uuml;sse an seiner Verpflichtung festhalten, keine Atomwaffen zu entwickeln. Au&szlig;erdem d&uuml;rfe kein Staat Geb&uuml;hren f&uuml;r die Passage durch internationale Wasserstra&szlig;en erheben. Das chinesische Au&szlig;enministerium f&uuml;hrte beide Punkte als Ergebnisse des Treffens auf. Auch Au&szlig;enminister Wang Yi hatte zuletzt zwar von den &bdquo;legitimen Rechten und Interessen&ldquo; Irans gesprochen, zugleich aber Zur&uuml;ckhaltung, neue Gespr&auml;che und eine &Ouml;ffnung der Stra&szlig;e von Hormus gefordert. China balanciert damit mehrere Interessen aus: enge Wirtschaftsbeziehungen zu Iran, gute Beziehungen zu den Golfstaaten und die eigene Abh&auml;ngigkeit von sicheren Energie- und Handelswegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/china\/2026\/09\/28\/nach-dem-gipfel-poker-um-den-iran-geht-weiter\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Milit&auml;rkooperation mit Israel<\/strong><br>\nDeutschland baut seine milit&auml;rische, polizeiliche und auf Cybersecurity bezogene Zusammenarbeit mit Israel systematisch aus. Dies geht aus Vereinbarungen hervor, die beide Seiten bereits zu Jahresbeginn geschlossen haben und die jetzt umgesetzt werden. So sieht der im Januar unterzeichnete &bdquo;Cyber- und Sicherheitspakt&ldquo; eine engere Kooperation der Polizeibeh&ouml;rden sowie den Aufbau eines &bdquo;Cyberdome&ldquo; in Deutschland vor; Berlin kooperiert mit Israel, um &bdquo;praxisnahe Erkenntnisse aus einem Land mit hoher Einsatzfrequenz&ldquo; zu erhalten. Ein im Februar geschlossenes Abkommen &uuml;ber eine deutlich intensivierte Milit&auml;rzusammenarbeit zielt darauf ab, die Bundeswehr in der Praxis &bdquo;kriegsf&auml;hig&ldquo; zu machen. Dazu sollen die israelischen Landstreitkr&auml;fte ihre F&auml;higkeiten und Erfahrungen, die sie in Israels vergangenen und aktuellen Kriegen erlangt haben, an das Deutsche Heer weitergeben. Mit ihrem &bdquo;un&uuml;bertroffenen Fachwissen im Bereich Bodenoperationen&ldquo; k&ouml;nnten die Israel Defense Forces (IDF) der Bundeswehr helfen, &bdquo;sich auf ein zunehmend unbest&auml;ndiges globales Umfeld einzustellen&ldquo;, hei&szlig;t es. Die St&auml;rkung der Kooperation erfolgt vor dem Hintergrund der gegenw&auml;rtigen Kriege um die Dominanz in Nah- und Mittelost.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10557\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Israel: U-Boot aus Deutschland als Warnung an die T&uuml;rkei<\/strong><br>\nEin neues U-Boot aus Deutschland ist in Haifa angekommen. Die &bdquo;INS Drakon&ldquo; verst&auml;rkt die strategischen F&auml;higkeiten der israelischen Marine zu einem Zeitpunkt, da die Spannungen zwischen Israel und der T&uuml;rkei wachsen.<br>\nDas in Kiel gebaute U-Boot legte nach Angaben der Times of Israel rund 8.000 Kilometer auf dem Seeweg zur&uuml;ck. Die Zeitung beschreibt die &bdquo;Drakon&ldquo; als bislang gr&ouml;&szlig;tes israelisches U-Boot und verweist auf neue, teils geheime Systeme sowie l&auml;ngere Tauchzeiten. Verteidigungsminister Israel Katz bezeichnete die Ankunft in Haifa vor allem als Botschaft an Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/2026\/09\/28\/israel-u-boot-aus-deutschland-als-warnung-an-die-tuerkei\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Auch &Auml;gypten warnte Israel vor 7. Oktober<\/strong><br>\nBereits Anfang September haben israelische Medien berichtet, dass Israels Premier Benjamin Netanjahu kurz vor dem &Uuml;berfall der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 von den Vereinigten Arabischen Emiraten gewarnt worden war. Laut einem am Freitag (Ortszeit) ver&ouml;ffentlichten Bericht des US-Magazins &bdquo;The Atlantic&ldquo; soll Netanjahu auch von &Auml;gypten vor einem &bdquo;gro&szlig;angelegten Angriff&ldquo; gewarnt worden sein. Bisher wies Netanjahu das zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3443348\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Was hat es mit der hysterischen Reaktion Israels auf die Preiskr&ouml;nung des Filmes &ldquo;Naza&rdquo; in Venedig auf sich?<\/strong><br>\nAm 10. September 2026 fand im Rahmen des Wettbewerbs um den Goldenen L&ouml;wen die Weltpremiere von NAZA bei den 83. Internationalen Filmfestspielen von Venedig statt. Regie f&uuml;hrten Yuval Abraham und Rachel Szor, die bereits zu den Regisseuren von No Other Land geh&ouml;rten. Es handelt sich um einen investigativen Dokumentarfilm, der die milit&auml;rischen und nachrichtendienstlichen Systeme hinter den israelischen Luftangriffen auf Gaza untersucht &ndash; besonders die Frage, wie viele zivile Opfer bei den operativen Entscheidungsprozessen einbezogen bzw. in Kauf genommen werden.<br>\nIm Zentrum des Films stehen 24 israelische Soldaten, Geheimdienstmitarbeiter und Offiziere, mit denen Abraham und Szor &uuml;ber einen Zeitraum von etwa drei Jahren gesprochen haben. Gesichter und Stimmen wurden zum Schutz der Informanten digital ver&auml;ndert. Ihre Aussagen betreffen u.a. den Einsatz von KI-gest&uuml;tzten bzw. automatisierten Systemen bei der Suche und Auswahl von Angriffszielen; die geheimdienstlichen Verfahren, mit denen bestimmt wird, welches Geb&auml;ude angegriffen werden soll; die Einsch&auml;tzung, wie viele pal&auml;stinensische Zivilisten bei einem Angriff voraussichtlich get&ouml;tet werden; die Tatsache, dass nach den Aussagen der Informanten zivile Opfer teilweise nicht blo&szlig; als unbeabsichtigte Nebenfolge, sondern als kalkulierbare Gr&ouml;&szlig;e in die milit&auml;rische Entscheidungsfindung eingehen. Der Titel NAZA bezeichnet dabei einen hebr&auml;ischen milit&auml;rischen Begriff (Akronym) f&uuml;r die erwartete Zahl ziviler Opfer eines Angriffs &ndash; also eine b&uuml;rokratisch-technische Kennzahl f&uuml;r &ldquo;Kollateralsch&auml;den&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/israel-und-naza\/\">Overton Magazin <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kuba kritisiert US-Druck und drohenden Milit&auml;reinsatz<\/strong><br>\nKuba hat gestern bei der UNO-Generaldebatte die US-Politik gegen&uuml;ber der Insel scharf verurteilt. Die US-&Ouml;lblockade gegen den sozialistischen Karibik-Staat sowie der Druck, den Washington auf Unternehmen und Regierungen mit Beziehungen zu Kuba aus&uuml;be, h&auml;tten dramatische humanit&auml;re Folgen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung, sagte Au&szlig;enminister Bruno Rodriguez gestern in New York.<br>\nAuch &bdquo;die Androhung milit&auml;rischer Gewalt gegen Kuba besteht weiterhin, was einen Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht darstellt&ldquo;, sagte Rodriguez. Kuba sei stets zum Dialog mit Washington bereit.<br>\nDie US-Regierung hat Kuba in den vergangenen Monaten mit einer Reihe von Sanktionen belegt. Dadurch haben sich die jahrelange Wirtschafts-und Energiekrise sowie die humanit&auml;re Notlage in dem Karibik-Staat mit 9,4 Millionen Einwohnern und Einwohnerinnen dramatisch versch&auml;rft.<br>\nInfolge der versch&auml;rften US-Politik und der sukzessiven Druckma&szlig;nahmen l&auml;gen mehr als 7.000 Container mit etwa Lebensmitteln, Medikamenten und medizinischen Ger&auml;ten in H&auml;fen anderer L&auml;nder fest, ohne Kuba erreichen zu k&ouml;nnen, sagte Rodriguez. Dar&uuml;ber hatte die &bdquo;New York Times&ldquo; berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3443356\/\">ORF.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Union nur noch bei 19 Prozent &ndash; Gr&uuml;ne klettern auf h&ouml;chsten Wert seit drei Jahren<\/strong><br>\nDie Union f&auml;llt laut einer Insa-Umfrage bundesweit auf 19 Prozent &ndash; und damit auf den niedrigsten Wert in dieser Legislaturperiode. &Uuml;berraschungen gibt es bei den Gr&uuml;nen.<br>\nDie Unionsparteien sind einer Umfrage zufolge bundesweit auf 19 Prozent gefallen und erreichen damit ihren niedrigsten in dieser Legislaturperiode gemessenen Wert. Im aktuellen Sonntagstrend des Instituts Insa f&uuml;r die &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo; verlieren CDU\/CSU einen Prozentpunkt. Die AfD kommt unver&auml;ndert auf 29 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6ab8640ea8b3f6fdb1edc5ff\/insa-umfrage-union-nur-noch-bei-19-prozent-gruene-klettern-auf-hoechsten-wert-seit-drei-jahren.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wackelt Spahns Posten im Haushaltsausschuss?<\/strong><br>\nNach seinem R&uuml;cktritt als Fraktionschef sitzt Jens Spahn nun im Haushaltsausschuss. Doch in der Union gibt es nach ARD-Informationen Unmut &ndash; &uuml;ber einen Urlaub Spahns w&auml;hrend einer Ausschusssitzung. [&hellip;]<br>\nDass Spahn trotzdem zun&auml;chst bleiben darf, liegt offenbar an seinem Nachfolger im Amt des Fraktionsvorsitzenden. Ex-Kanzleramtschef Thorsten Frei will Spahn eine Gnadenfrist gew&auml;hren. Bis Dezember darf er demnach zun&auml;chst Mitglied im Ausschuss bleiben. Dabei sei er allerdings &ldquo;auf Bew&auml;hrung&rdquo;. Soll hei&szlig;en: Spahn darf sich keinen Ausrutscher mehr leisten.<br>\nBei mehreren Unionsabgeordneten, mit denen das ARD-Hauptstadtstudio sprechen konnte, sorgt dieses Vorgehen f&uuml;r Unmut. Sie sehen in der Gnadenfrist eine Sonderbehandlung. Der ehemalige Fraktionschef d&uuml;rfe sich offenbar &ldquo;alles erlauben&rdquo;. Weiter hei&szlig;t es, &ldquo;Karrieristen&rdquo; wie Spahn seien sch&auml;dlich f&uuml;r das bundesweite Ansehen der Union.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/spahn-haushaltsausschuss-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Neuer &Auml;rger f&uuml;r Jens Spahn &ndash; Sardinientrip l&ouml;st Unions-Krach aus<\/strong><br>\nFotos vom Flughafen statt Ausschusssaal: Jens Spahn steht unter massivem Druck in der eigenen Fraktion. Nachdem der Ex-CDU-Fraktionschef bereits eine Sitzung wegen seines erkrankten Kindes verpasst hatte, fehlte er auch bei einem weiteren Termin seines neuen Jobs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6ab7be5fa8b3f6fdb1edc0e0\/fehlen-im-ausschuss-neuer-aerger-fuer-jens-spahn-sardinientrip-loest-unions-krach-aus.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Friedrich Merz k&ouml;nnte seine Tiraden &uuml;ber die angeblich fehlende Arbeitsmoral und die &ldquo;Lifestyle-Teilzeit&rdquo; der Deutschen vielleicht besser an die Abgeordneten der eigenen Partei richten &ndash; oder zumindest an einen bestimmten Abgeordneten. Dass Spahn nach allen seinen Skandalen und Verfehlungen weiter gut im Sattel sitzt und auch im Haushaltsausschuss noch eine &ldquo;letzte Chance&rdquo; bekommt, weist doch daraufhin, dass er Protektion von &ldquo;ganz oben&rdquo; hat &ndash; mindestens vom CDU-Bundesvorsitzenden und Bundeskanzler Merz, wahrscheinlich aber von noch h&ouml;her. N&auml;mlich von den &ldquo;Familienunternehmern&rdquo; und Multimilliard&auml;ren, die die Union sponsern und anscheinend f&uuml;r eine schwarz-blaue Koalition gerne einen Kanzlerkandidaten in Reserve h&auml;tten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fr&uuml;here Cum-Ex-Ermittlerin: J&auml;hrlich 100 Milliarden Euro Verlust durch Wirtschaftskriminalit&auml;t<\/strong><br>\nDas deutsche Sozialsystem ist ein milliardenschwerer Apparat. Wenn so viel Geld unterwegs ist, sind oftmals Betr&uuml;ger nicht weit &ndash; Sozialbetr&uuml;ger. Sie schummeln und f&auml;lschen, um m&ouml;glichst viel staatliche Unterst&uuml;tzung abzugreifen. Die Bundesregierung hat nun einen Aktionsplan gegen den Missbrauch von Sozialleistungen auf den Weg gebracht. Doch ist Sozialbetrug wirklich unser gr&ouml;&szlig;tes Problem? Oder schwimmen die dicken Fische an anderer Stelle? Antworten von der fr&uuml;heren Oberstaatsanw&auml;ltin, Cum-Ex-Ermittlerin und heutigen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der &ldquo;B&uuml;rgerbewegung Finanzwende&rdquo;, Anne Brorhilker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/steuerhinterziehung-sozialbetrug-cum-ex-brorhilker,wirtschaftskriminalitaet-100.html\">mdr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es d&uuml;rfte l&auml;ngst bekannt sein, dass das Ausma&szlig; der Steuerhinterziehung um ein Vielfaches h&ouml;her ist als Sozialbetrug. Dennoch schaffen es Medien und Politik in unregelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden, den gegenteiligen Eindruck zu vermitteln. Und ob ausgerechnet diese Bundesregierung ernsthaft Steuerhinterziehung bek&auml;mpfen wird, ist zu bezweifeln.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Was der Mensch zum Leben braucht<\/strong><br>\nDiese Untersuchung ist gerade in einer Zeit, in der Regelleistungen von der Union eingefroren oder sogar abgesenkt werden sollen, von elementarer Bedeutung. Es w&auml;re zu hoffen, dass die SPD nicht jede Sozialk&uuml;rzung der Union mitmacht. Ein Einfrieren des Regelsatzes ist eine Sozialk&uuml;rzung. [&hellip;]<br>\nLutz Hausstein positioniert sich mit der Studie in der Diskussion um Politiker der Regierungsparteien, insbesondere von CDU und CSU, die das B&uuml;rgergeld, die H&ouml;he des Regelsatzes und die Leistungsbeziehenden immer wieder scharf angegriffen haben. Diese Politiker forderten, das B&uuml;rgergeld abzuschaffen und die Regelleistung einzufrieren oder sogar abzusenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/aktuelles\/archiv\/studie-was-der-mensch-zum-leben-braucht.html\">Tacheles Sozialhilfe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bin ich ein &bdquo;Arbeiterkind&ldquo;? Warum mir diese Frage bis heute keine Ruhe l&auml;sst<\/strong><br>\nBin ich ein Arbeiterkind? Diese Frage l&auml;sst mich bis heute nicht los. Ich wei&szlig;, woher ich komme. Trotzdem f&uuml;hlt sich der Begriff f&uuml;r mich nicht selbstverst&auml;ndlich an.<br>\nEigentlich schien meine Geschichte eine klassische Aufstiegsgeschichte zu werden: aufgewachsen in einer Arbeiterfamilie, als Erste in der Familie Abitur gemacht, studiert. Nur dass mein K&ouml;rper und meine Psyche irgendwann nicht mehr mitspielten. (&hellip;)<br>\nMeine Eltern kommen aus der Arbeiterklasse. Mein Vater ist Elektriker. Anders als alle seine Br&uuml;der hat er nicht Maurer gelernt. Meine Mutter hat in der K&uuml;che, als Servicekraft in der Gastronomie, im Verkauf und sp&auml;ter im Altenheim gearbeitet.<br>\nBei uns zuhause gab es kein B&uuml;cherregal. Mein Vater las jeden Tag die Regionalzeitung, meine Mutter manchmal einen Liebesroman. Die wenigen B&uuml;cher auf dem Wohnzimmerschrank waren geerbt, alt und ungelesen. Sie standen dort zur Dekoration.<br>\nAls ich lesen lernte, &ouml;ffnete sich f&uuml;r mich eine Welt, die es bei uns zu Hause nicht gab. Ich verschlang B&uuml;cher. Dank der gut ausgestatteten Bibliothek in meinem Schulort hatte ich immer genug Lesestoff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/arbeiterkind-janina-luett-warum-mich-meine-eltern-nicht-aufs-gymnasium-liessen\">Janina L&uuml;tt in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gemeinschaftsdiagnose im Herbst 2026 &ndash; wie man sich selbst intellektuell ins Bein schie&szlig;t<\/strong><br>\nDie GD ist ein Ph&auml;nomen, aber nein, ich meine ihre Mitarbeiter. Die schaffen es n&auml;mlich, die ganze einfache makro&ouml;konomische Wahrheit in eine Tabelle zu packen, ist die Tabelle jedoch erstellt, stellen sie sofort das Denken ein. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r 2026 weist die Tabelle einen Einnahme&uuml;berschuss (Sparen) der privaten Haushalte von fast 300 Milliarden Euro aus. F&uuml;r die Unternehmen wird erwartet, dass sie 86 Mrd. Euro &Uuml;berschuss machen. Das sind fast 400 Mrd., die der Volkwirtschaft in diesem Jahr an Nachfrage fehlen.<br>\nWer gleicht das aus? Jetzt kommen die &uuml;brigen zwei Bereiche ins Spiel, der Staat und das Ausland. Beide werden nach der Erwartung der GD fast identische Defizite machen, also mehr ausgeben als einnehmen. Bei beiden stehen daf&uuml;r 192 Milliarden zu Buche. Das hei&szlig;t, etwa die H&auml;lfte der deutschen Nachfragel&uuml;cke wird vom Ausland geschlossen, die andere H&auml;lfte schlie&szlig;t der Staat.<br>\nF&uuml;r 2027 (auf der n&auml;chsten Seite) wird die Lage noch schwieriger. Die Institute erwarten einen Anstieg der unternehmerischen Ersparnis auf 130 Mrd. und bei den privaten Haushalten auf &uuml;ber 300 Mrd. Folglich m&uuml;ssen auch die Defizite deutlich ansteigen. Die Institute &ldquo;l&ouml;sen&ldquo; das Problem, in dem sie dem Ausland &bdquo;auferlegen&ldquo;, noch h&ouml;here Schulden zu machen. Aber auch das Staatsdefizit steigt.<br>\nDie Bewertung der Institute ist mehr als unverst&auml;ndlich, ja, geradezu absurd. Sie scheiben von einer &bdquo;Finanzpolitik auf Abwegen&ldquo;. Wo ist der Abweg? Der Staat kontrolliert weder die Sparentscheidungen der privaten Haushalte noch die der privaten Unternehmen. Folglich ist er mit deren Nachfragel&uuml;cke konfrontiert, ob er will oder nicht. Auch auf die Entscheidungen des Auslandes hat er keinen Zugriff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/09\/27\/gemeinschaftsdiagnose-im-herbst-2026-wie-man-sich-selbst-intellektuell-ins-bein-schiesst\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Verbraucher neigen laut Studie vermehrt zum Sparen<\/strong><br>\nMenschen in Deutschland neigen angesichts der wirtschaftlichen Lage aktuell vermehrt zum Sparen. Das geht aus der j&uuml;ngsten Studie der Marktforschungsinstitute NIM und GfK zum Konsumklima hervor. Die Sparneigung ist kr&auml;ftig gestiegen und erreicht einen Wert, wie er seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr gemessen wurde. Die Einkommenserwartungen seien gleichzeitig deutlich gesunken, teilten die Institute als Ergebnis ihrer monatlichen Erhebung mit. Auch die Bereitschaft zu gr&ouml;&szlig;eren Ausgaben sei leicht zur&uuml;ckgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2026-09\/konsumklima-deutschland-nim-gfk-energiepreise-gxe\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Binnenkonsum ist in Deutschland seit Jahrzehnten ein &bdquo;Sorgenkind&ldquo;. Das Ph&auml;nomen ist allerdings auch hausgemacht. Sehr viel wert ist auf den Export gelegt worden. Hohe Energiepreise resultieren insbesondere durch den Verzicht auf g&uuml;nstige Energietr&auml;ger aus Russland, hinzu kommt z.B. der Verzicht auf russischen D&uuml;ngemittel. Wenn nun durch einen unn&ouml;tigen Krieg gegen den Iran durch Israel und den USA u.a. auch noch Diesel knapp und teurer wird, in Deutschland fast zeitgleich ein massiver Sozialabbau stattfindet, ist das &bdquo;Sparen&ldquo; der Verbraucherinnen und Verbraucher verst&auml;ndlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Nun wenden sich auch noch die L&auml;nder gegen die Rentenreform<\/strong><br>\nDie geplante Rentenreform der Bundesregierung st&ouml;&szlig;t auf neuen Widerstand. Mehrere Bundesl&auml;nder wollen verhindern, dass die 16 Tr&auml;ger der Deutschen Rentenversicherung zu einer zentral gesteuerten Organisation zusammengelegt werden. Das geht aus einem Beschlussvorschlag f&uuml;r die Amtschefkonferenz der Arbeits- und Sozialminister hervor. Der Vorschlag liegt der ZEIT zusammen mit einem ausf&uuml;hrlichen Positionspapier vor.<br>\nDie L&auml;nder warnen vor hohen Kosten und erheblichem Verwaltungsaufwand. Eine vollst&auml;ndige Zentralisierung ben&ouml;tigt enorme Kapazit&auml;ten, die die Umsetzung der &uuml;brigen Rentenreformen verz&ouml;gern k&ouml;nnten. Nach ihrer Einsch&auml;tzung drohten auch Nachteile f&uuml;r die Versicherten: Regionale Beratungsstellen, pers&ouml;nliche Ansprechpartner und gewachsene Netzwerke etwa mit Reha-Einrichtungen k&ouml;nnten geschw&auml;cht werden, weil Reha-Antr&auml;ge k&uuml;nftig zentral bearbeitet werden. Dadurch k&ouml;nnten Angebote weniger flexibel auf die Bed&uuml;rfnisse vor Ort reagieren. Die f&ouml;derale Struktur habe sich grunds&auml;tzlich bew&auml;hrt, weil sie kurze Wege und eine lokale Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Versicherte, Unternehmen und Menschen in Rehabilitation erm&ouml;gliche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2026-09\/rentenreform-kommission-laender-beschlussvorschlag-amtschefkonferenz\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Altersvorsorgedepot: Warum die Finanzbranche auf einen Ansturm setzt<\/strong><br>\nEs k&ouml;nnte eines der folgenreichsten Vorhaben der aktuellen Bundesregierung werden: Ab Januar 2027 k&ouml;nnen die Deutschen &uuml;ber ein Altersvorsorgedepot in den Kapitalmarkt investieren. Mit &uuml;ppiger F&ouml;rderung vom Staat und unter sehr g&uuml;nstigen steuerlichen Bedingungen. Es ist nach den Riestervertr&auml;gen ein weiterer Versuch, die Menschen von der privaten Altersvorsorge zu &uuml;berzeugen, dieses Mal allerdings mit gr&ouml;&szlig;eren Aussichten auf Erfolg.<br>\nNun hofft die Geldanlagebranche auf einen Kundenansturm &ndash; auch Christian Schneider-Sickert vom digitalen Verm&ouml;gensverwalter Liqid. &bdquo;Das hat gro&szlig;e gesellschaftliche Signalwirkung&ldquo;, sagt Schneider-Sickert im Capital Wirtschaftspodcast.<br>\nDer Gr&uuml;nder und Chef des Finanzdienstleisters glaubt, dass vor allem ein Denkfehler die Riestervertr&auml;ge belastet hat: &bdquo;Es ist daran gescheitert, dass der Staat versucht hat, mit Garantierenditen die Kehrseite des Kapitalmarkts aus dem Weg zu r&auml;umen&ldquo;, sagt er. Das aber habe Geld und Rendite gekostet und das System kompliziert gemacht. (&hellip;)<br>\nDieses Problem gibt es beim Altersvorsorgedepot nicht mehr: Es d&uuml;rfen auch Anlagel&ouml;sungen angeboten werden, die den Schwankungen des Marktes ausgesetzt sind &ndash; also mehr Verluste, aber auch mehr Gewinne einfahren k&ouml;nnen. &bdquo;Ich hoffe, der Run wird so gro&szlig;, wie die Finanzindustrie es annimmt&ldquo;, sagt Schneider-Sickert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/altersvorsorgedepot--warum-die-finanzbranche-auf-einen-ansturm-setzt-38308740.html\">Capital<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Finanzindustrie hofft also auf eine erneute Geldspritze, f&uuml;r die die schwarz-rote Bundesregierung sorgen soll. Insbesondere Herr Merz hat seit vielen Jahren f&uuml;r eine kapitalgedeckte Altersvorsorge pl&auml;diert. Profitieren d&uuml;rften vor allem Unternehmen, an denen auch der (fr&uuml;here) Arbeitgeber des derzeitigen Bundeskanzlers beteiligt ist: BlackRock.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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