{"id":156827,"date":"2026-09-29T08:47:40","date_gmt":"2026-09-29T06:47:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827"},"modified":"2026-09-29T08:47:40","modified_gmt":"2026-09-29T06:47:40","slug":"hinweise-des-tages-5192","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h01\">Energiekrise: EU-L&auml;nder sollen Gas und Strom sparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h02\">Breite Zustimmung f&uuml;r Wadephuls Initiative, mit Russland zu sprechen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h03\">&bdquo;Vorposten des Westens&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h04\">Aufw&auml;rmen f&uuml;r das Feuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h05\">Sachsen-Anhalt: CDU macht bei Suche nach Anti-AfD-Ministerpr&auml;sidenten nicht mit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h06\">SPD will mit Linken und Gr&uuml;nen sondieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h07\">Norbert H&auml;ring: Scharfer Gegenwind gegen das BSW als konsequente Friedenspartei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h08\">Information wird Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h09\">Krankenkasse wird teurer, doch kein Brief kommt: So erkennen Rentner die Erh&ouml;hung rechtzeitig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h10\">&bdquo;Trifft mal wieder Frauen&ldquo;: VdK-Pr&auml;sidentin wettert gegen Linnemanns K&uuml;rzungspl&auml;ne bei Kinderkrankentagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h11\">Regierung beschlie&szlig;t digitalen Kassenbon ab 2028<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h12\">Corona-Untersuchungsausschuss: Sachsens Regierung ordnete psychiatrische Einweisung f&uuml;r &bdquo;Quarant&auml;ne-Verweigerer&ldquo; an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h13\">Sparkasse Karlsruhe k&uuml;ndigt Journalisten wegen falschem Interviewpartner das Konto<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h14\">Was uns das Schicksal der Schuhmacher im viktorianischen England &uuml;ber unsere KI-Zukunft sagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156827#h15\">Das Letzte: Absurde Friedenspreisverleihung an die Nato<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Energiekrise: EU-L&auml;nder sollen Gas und Strom sparen<\/strong><br>\nEs wird immer verr&uuml;ckter. Dieselbe EU-Kommission, die die neue Energiekrise leugnet und den Bau von energiefressenden KI-Rechenzentren f&ouml;rdert, fordert nun die Mitgliedstaaten auf, Gas und Strom zu sparen.<br>\nIn einem Schreiben an die Energieminister der 27 Mitgliedstaaten erkl&auml;rte Energiekommissar J&oslash;rgensen, die Abh&auml;ngigkeit der Region von importierten fossilen Brennstoffen lege die Turbulenzen auf den Energiem&auml;rkten offen.<br>\nEr rief die Regierungen auf, sich dringend auf die Heizperiode vorzubereiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/energiekrise-eu-laender-sollen-gas-und-strom-sparen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>US-Botschafterin in Griechenland soll Sturz der rum&auml;nischen Regierung angedeutet haben<\/strong><br>\nHintergrund sind laut einem Bericht des &ldquo;Wall Street Journal&rdquo; Interessen der USA beim Verkauf von Fl&uuml;ssiggas nach Europa<br>\nWirbel um Kimberly Guilfoyle, die US-Botschafterin in Griechenland: Laut einem Artikel des Wall Street Journal (WSJ) hat die Ex-Verlobte von Donald Trump jun., dem Sohn des US-Pr&auml;sidenten, im Gespr&auml;ch mit einem griechischen Regierungsmitglied gro&szlig;spurig Einblick in zweifelhafte Machtambitionen ihres Landes gegeben. Bei einem Abendessen in Athen im M&auml;rz dieses Jahres soll Guilfoyle mit Energieminister Stavros Papastavrou &uuml;ber den &ndash; damals noch bevorstehenden &ndash; Sturz der rum&auml;nischen Regierung gesprochen und eine Involvierung Washingtons angedeutet haben. &ldquo;Wir k&ouml;nnen das in jedem Land tun, in dem wir wollen&rdquo;, sagte sie demnach. &ldquo;Auch hier.&rdquo;<br>\nDas Wall Street Journal beruft sich dabei auf einen Zeugen, der bei der Unterhaltung anwesend war. Ihm zufolge habe Papastavrou sich einigerma&szlig;en konsterniert gezeigt und eingewandt, die USA k&ouml;nnten nicht einfach eine gew&auml;hlte Regierung beseitigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000341705\/us-botschafterin-in-griechenland-soll-sturz-der-rumaenischen-regierung-angedeutet-haben\">der Standard<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Breite Zustimmung f&uuml;r Wadephuls Initiative, mit Russland zu sprechen<\/strong><br>\nDer Politikwissenschaftler Hans-Joachim Funke analysiert die Reaktionen in Deutschland auf das erste Treffen der Au&szlig;enminister Russlands und Deutschlands seit Kriegsbeginn. [&hellip;]<br>\nDer deutsche Au&szlig;enminister hat den Bann jedenfalls gebrochen. Die Gespr&auml;chsverweigerung ist Geschichte. Er hat damit die arrogante Position der deutschen Au&szlig;enpolitik kassiert, die bestimmen wollte, wann der Gespr&auml;chskanal wieder ge&ouml;ffnet wird.<br>\nDie gro&szlig;e Pose ist geplatzt<br>\nFriedrich Merz hatte sich in der Stunde des CDU-Desasters in Mecklenburg-Vorpommern als m&auml;chtiger Kanzler, der die Dinge in Europa kl&auml;rt, inszeniert. Doch die Pose war eher eine Karikatur als die von ihm beanspruchte, Carl Schmitt nachempfundene Allmachtsinszenierung vom gro&szlig;en Kanzler, der den Feind stellt. Merz war nicht einmal nach New York gereist, sondern musste aus innenpolitischer Schw&auml;che zu Hause bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/2026\/09\/29\/breite-zustimmung-fuer-wadephuls-initiative-mit-russland-zu-sprechen\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Vorposten des Westens&ldquo;<\/strong><br>\nDie israelische Rechtsau&szlig;enregierung treibt ihre Kooperation mit Parteien der extremen Rechten in Europa voran und nimmt dabei auch die AfD in den Blick. Nach einer systematischen Aufnahme der Zusammenarbeit mit Parteien des Zusammenschlusses Patriots for Europe (PfE), dem beispielsweise der franz&ouml;sische Rassemblement National (RN) und der belgische Vlaams Belang (VB) angeh&ouml;ren, n&auml;hern sich israelische Minister jetzt der FP&Ouml; an. Israels Diasporaminister Amichai Chikli (Likud) etwa stuft eine Rede von FP&Ouml;-Chef Herbert Kickl, in der dieser seine Partei zu &bdquo;neuen Schutzherren f&uuml;r j&uuml;dische Interessenlagen&ldquo; erkl&auml;rte, als &bdquo;historischen Wendepunkt&ldquo; in den Beziehungen &bdquo;zwischen der FP&Ouml;&ldquo; und &bdquo;dem Staat Israel&ldquo; ein. Chikli hatte schon kurz nach der Bundestagswahl im Februar 2025 erkl&auml;rt, auch mit der AfD sei eine Kooperation m&ouml;glich, sofern diese sich von einzelnen NS-verherrlichenden Protagonisten l&ouml;sen k&ouml;nne. Der Ausbau der Rechtsau&szlig;enkooperation begleitet die Gewaltpolitik, mit der Israel seine Macht st&auml;rken will &ndash; in Kooperation auch mit Berlin, das &uuml;ber Israel mehr Einfluss in Nah- und Mittelost zu erlangen sucht. Gegner dieser Politik werden in einer v&ouml;llig enthemmten Kampagne attackiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10559\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Aufw&auml;rmen f&uuml;r das Feuer<\/strong><br>\nEuropa r&uuml;stet sich f&uuml;r den Krieg &mdash; und wer r&uuml;stet sich f&uuml;r den Frieden?<br>\nDeutschland bereitet seine Krankenh&auml;user auf bis zu 1.000 verwundete Soldaten am Tag vor. Die deutsche und amerikanische R&uuml;stungsindustrie soll enger verzahnt werden. Milliarden flie&szlig;en in Raketen und Drohnen f&uuml;r die Ukraine. NATO-Kampfjets schie&szlig;en Drohnen &uuml;ber Litauen ab. Bundeskanzler Friedrich Merz spricht davon, Russland f&uuml;hre Krieg gegen &bdquo;die Ukraine und den Westen&ldquo;. Was ist eigentlich los in Europa?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/aufwarmen-fur-das-feuer\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sachsen-Anhalt: CDU macht bei Suche nach Anti-AfD-Ministerpr&auml;sidenten nicht mit<\/strong><br>\nDrei Wochen nach seinem Wahlsieg hat AfD-Mann Ulrich Siegmund immer noch keine Koalition in Aussicht. Die SPD will nun andere M&ouml;glichkeiten ausloten, die CDU aber zeigt kein Interesse [&hellip;]<br>\nDie SPD-Einladung angenommen haben die Linke, die Gr&uuml;nen und auch das BSW. Nicht dabei sein wird die CDU. Sie war bei der Wahl um 20 Punkte abgesackt und nur noch bei 17,2 Prozent gelandet. Sie sieht ihre Rolle in der Opposition und die AfD am Zug. &ldquo;Das Wahlergebnis ist relativ eindeutig, der Ball liegt im Spielfeld der AfD&rdquo;, sagt CDU-Landesvizechef Marco Tullner. Kritik an der Absage der CDU kommt von Gr&uuml;nen, Linken und SPD. &ldquo;Es muss schnell eine Regierung geben&rdquo;, mahnt Gr&uuml;nen Landeschefin Suse Sziborra-Seidlitz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000341598\/sachsen-anhalt-cdu-macht-bei-suche-nach-anti-afd-ministerpraesidenten-nicht-mit\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>SPD will mit Linken und Gr&uuml;nen sondieren<\/strong><br>\nDer Vorstand der Berliner SPD hat sich nach Informationen des rbb zu Sondierungsgespr&auml;chen mit Linkspartei und Gr&uuml;nen bereit erkl&auml;rt. Damit haben nun alle drei Parteien Sondierungen zugestimmt.<br>\nDie Berliner SPD wird Sondierungsgespr&auml;che mit den Linken und Gr&uuml;nen f&uuml;hren. Das hat der Landesvorstand der SPD nach rbb-Informationen am Samstag beschlossen. Dem Sondierungsteam sollen bis zu f&uuml;nf Personen angeh&ouml;ren, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Darunter seien die beiden Landesvorsitzenden Bettina K&ouml;nig und Steffen Krach sowie Derya Caglar f&uuml;r die Fraktion. Hinzu k&auml;men je nach Gespr&auml;chsthema bis zu zwei weitere Mitglieder des gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Landesvorstands oder andere Expertinnen und Experten der Partei. Zuvor hatten die Linken am Freitagabend bei einem Sonderparteitag mit gro&szlig;er Mehrheit beschlossen, Sondierungen mit Gr&uuml;nen und SPD aufzunehmen. Die Gr&uuml;nen hatten den Gespr&auml;chen bereits unter der Woche zugestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/berlin-spd-linke-gruene-sondierungen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Norbert H&auml;ring: Scharfer Gegenwind gegen das BSW als konsequente Friedenspartei<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsjournalist Norbert H&auml;ring erkl&auml;rt im Interview mit World News Monitor, warum das BSW nicht abgeschrieben werden sollte. [&hellip;]<br>\nWarum immer so knapp: 4,9 Prozent waren es schon bei der Bundestagswahl?<br>\nGenau genommen waren es 4,981 Prozent. Weniger als 10.000 Stimmen fehlten angeblich. Wenn und falls nachgez&auml;hlt wird, wird sich herausstellen, dass das BSW nicht gescheitert ist. Da bin ich sehr zuversichtlich. Genauso zuversichtlich bin ich, dass das Bundesverfassungsgericht wegen seiner bisherigen Rechtsprechung nicht darum herumkommen wird, eine Nachz&auml;hlung anzuordnen. Dass bis dahin aber eine Regierung, die bei korrekter Z&auml;hlung keine Mehrheit h&auml;tte, in Deutschland regieren darf, ist ein Skandal. Die Altparteien zeigen mit der einhelligen Ablehnung der gut begr&uuml;ndeten Wahlbeschwerde des BSW, was &bdquo;unsere Demokratie&ldquo; f&uuml;r sie bedeutet. Es bedeutet Demokratie unter ihrer Kontrolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/2026\/09\/28\/norbert-haering-scharfer-gegenwind-gegen-das-bsw-als-konsequente-friedenspartei\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Information wird Politik<\/strong><br>\nIn Moskau diskutieren Journalisten, Nachrichtenagenturen und Medienexperten aus zahlreichen L&auml;ndern &uuml;ber Desinformation, k&uuml;nstliche Intelligenz und die Macht &uuml;ber &ouml;ffentliche Wirklichkeit. Beim Forum &bdquo;Dialog &uuml;ber Fakes 4.0&ldquo; geht es um weit mehr als einzelne Falschmeldungen. Es wird gesprochen &uuml;ber Vertrauen, journalistische Souver&auml;nit&auml;t und wie Informationen gepr&uuml;ft werden k&ouml;nnen, bevor aus Behauptungen politische Tatsachen werden.<br>\nEine falsche Nachricht braucht heute keine Redaktion mehr. Ein Smartphone gen&uuml;gt. Ein t&auml;uschend echtes Video l&auml;sst sich erzeugen, eine Stimme klonen, ein Bild ver&auml;ndern und innerhalb von Minuten &uuml;ber Kontinente verbreiten. Die Korrektur kommt sp&auml;ter. Wenn sie &uuml;berhaupt kommt.<br>\nUm dieses Problem kreiste am 22. September in Moskau das vierte internationale Forum &bdquo;Dialog &uuml;ber Fakes 4.0&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/information-wird-politik\/\">Sabiene Jahn auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Krankenkasse wird teurer, doch kein Brief kommt: So erkennen Rentner die Erh&ouml;hung rechtzeitig<\/strong><br>\nBisher kam der Brief zuverl&auml;ssig. Erh&ouml;hte die Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag, musste sie jedes Mitglied vorher schriftlich warnen und auf das Recht zum Kassenwechsel hinweisen. Seit dem 30. Juli 2026 ist diese Pflicht gestrichen, berichtete die Berliner Zeitung bereits im Sommer. F&uuml;r Rentner hat das eine T&uuml;cke, die kaum jemand kennt: Bei ihnen taucht eine Erh&ouml;hung erst zwei Monate sp&auml;ter auf dem Konto auf. Ohne Brief bleibt sie deshalb oft lange unbemerkt<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/krankenkasse-wird-teurer-doch-kein-brief-kommt-so-erkennen-rentner-die-erhoehung-rechtzeitig-10430662\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Um die Folgen ihrer eigenen Politik &ndash; Erh&ouml;hung der Zusatzbeitr&auml;ge bei Krankenkassen &ndash; vor dem B&uuml;rger zu verbergen, streicht der Deutsche Bundestags einfach die bisherige Informationspflicht der Krankenkassen. Alles mit mit freundlicher Unterst&uuml;tzung der Spezialdemokraten, die &uuml;ber ihre katastrophalen Wahlergebnisse entsetzt sind. Die Erh&ouml;hung l&auml;sst sich nicht verbergen, sie kommt sp&auml;ter raus und sorgt dann f&uuml;r &Auml;rger.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Trifft mal wieder Frauen&ldquo;: VdK-Pr&auml;sidentin wettert gegen Linnemanns K&uuml;rzungspl&auml;ne bei Kinderkrankentagen<\/strong><br>\nDie von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) angek&uuml;ndigte K&uuml;rzung der Kinderkrankentage st&ouml;&szlig;t beim Sozialverband VdK auf scharfe Kritik. Verbandspr&auml;sidentin Verena Bentele warnt, die Reform werde die Belastung f&uuml;r Frauen weiter erh&ouml;hen &ndash; und widerspreche damit dem politischen Ziel, mehr Frauen in Vollzeit zu bringen.<br>\nLinnemann hatte am Mittwoch in der Regierungsbefragung im Bundestag klargemacht, dass die w&auml;hrend der Corona-Pandemie erh&ouml;hten Kinderkrankentage nach 2026 nicht verl&auml;ngert werden. &bdquo;Das ist eine Regel, die wir eingef&uuml;hrt haben w&auml;hrend Corona&ldquo;, so der Minister. Sonderregeln aus der Pandemiezeit m&uuml;ssten wieder zur&uuml;ckgenommen werden. Ab 2027 sinkt der Anspruch damit von derzeit 15 auf 10 Tage pro Kind und Elternteil. Bei Alleinerziehenden halbiert sich der Anspruch von 30 auf 20 Tage im Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/trifft-mal-wieder-frauen-vdk-praesidentin-wettert-gegen-linnemanns-kuerzungsplaene-bei-kinderkrankentagen-zr-94511455.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sozialproteste stellen sich breiter auf<\/strong><br>\nDie Gewerkschaften wagen einen erneuten Versuch, in die Offensive zu kommen. F&uuml;r das kommende Wochenende ruft der DGB zu bundesweiten Sozialprotesten gegen die K&uuml;rzungspl&auml;ne der Bundesregierung auf. Unter dem Motto &bdquo;Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente&ldquo;, sind in 15 St&auml;dten Kundgebungen geplant, darunter in Berlin, Essen und Frankfurt am Main. Alleine f&uuml;r die Kundgebung in Essen, wo DGB-Chefin Yasmin Fahimi reden soll, erwartet die Gewerkschaft 10.000 Teilnehmer:innen.<br>\nZuletzt hatte der DGB allerdings mit Mobilisierungsproblemen zu k&auml;mpfen. So hatten die Gewerkschaften bereits Anfang Juli gemeinsam mit der Linkspartei zu einem Aktionstag aufgerufen, zu dem in Berlin kaum 1.000 Menschen kamen. Dass da durchaus Potenzial nach oben ist, zeigte zwar ein DGB-Protest in Hamburg, der immerhin 4.000 Menschen mobilisierte &ndash; eine nachhaltige Protestbewegung entwickelte sich jedoch nicht.<br>\nNun versuchen es die Gewerkschaften also erneut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gewerkschaftsproteste-gegen-Kuerzungen\/!6215691\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Regierung beschlie&szlig;t digitalen Kassenbon ab 2028<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will die Bonpflicht abschaffen und mehr elektronische Kassen vorschreiben. Das Kabinett billigte dazu am Mittwoch einen Gesetzentwurf des Finanzministeriums, wie dieses in Berlin mitteilte. Papierbelege sollen ab 2028 durch digitale Alternativen ersetzt werden. &ldquo;Das bedeutet f&uuml;r alle weniger B&uuml;rokratie &ndash; sowohl f&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger als auch f&uuml;r Unternehmen&rdquo;, sagte Finanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil. Mit digitalen Kassen w&uuml;rden alle Ums&auml;tze erfasst.<br>\n&bdquo;Damit verhindern wir Steuerhinterziehung und schaffen faire Wettbewerbsbedingungen. Ich will, dass die Ehrlichen nicht die Dummen sind.&ldquo;<br>\nLars Klingbeil, Finanzminister und SPD-Chef<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/deutschland\/bonpflicht-papierbelege-handel-elektronische-kassen-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Donnerwetter, was f&uuml;r ein m&auml;chtiger Schlag &ndash; ein digitaler Kassenbon soll Steuerhinterziehung verhindern und zugleich f&uuml;r weniger B&uuml;rokratie f&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sowie f&uuml;r Unternehmen sorgen. Immerhin ist zu entnehmen, dass der Papierbon wegen der &bdquo;speziellen Beschichtung&ldquo; kein harmloses Papier ist. Ob die Umwelt durch einen digitalen Bon wirklich weniger belastet wird, ist fraglich &ndash; immerhin ben&ouml;tigen digitale Vorg&auml;nge auch Energie, die letztlich ihren Ursprung in der Natur hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corona-Untersuchungsausschuss: Sachsens Regierung ordnete psychiatrische Einweisung f&uuml;r &bdquo;Quarant&auml;ne-Verweigerer&ldquo; an<\/strong><br>\nDie s&auml;chsische Landesregierung hat in der Fr&uuml;hphase der Corona-Krise angeordnet, Corona-&bdquo;Quarant&auml;ne-Verweigerer&ldquo; in psychiatrische Einrichtungen einzuweisen. Vorgesehen waren dabei insgesamt 22 Pl&auml;tze in vier psychiatrischen Landeskrankenh&auml;usern. Das geht aus einem seinerzeit von Gesundheits-Staatssekret&auml;rin Dagmar Neukirch (SPD) gezeichneten Erlass hervor, den die BSW-Fraktion Ende August 2026 im s&auml;chsischen Corona-Untersuchungsausschuss bekanntmachte. Dabei habe es sich um &bdquo;Zwangseinweisungen nach richterlichem Beschluss&ldquo; gehandelt, sagte die BSW-Abgeordnete Ines Biebrach in einem Bericht der Journalistin Claudia Jaworski.<br>\nBereits am 17. Juli 2026 hatte der s&auml;chsische Innenminister Armin Schuster (CDU) auf eine AfD-Anfrage hin einger&auml;umt, dass zwischen April 2021 und M&auml;rz 2022 insgesamt vier &bdquo;Ansteckungsverd&auml;chtige und Ausscheider&ldquo; in einer Landeseinrichtung, direkt neben der Justizvollzugsanstalt (JVA) Dresden, zwangsweise untergebracht worden waren &ndash; darunter ein 14-j&auml;hriger Junge, vom 29. April bis zum 9. Mai 2021.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0462\">Multipolar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist herausgekommen, weil es in Sachsen einen Untersuchungsausschuss &uuml;ber die merk-w&uuml;rdigen Coronajahre gibt. Wenn nun jedes Landesparlament und der Deutsche Bundestag einen Corona-Untersuchungsausschuss eingerichtet h&auml;tte &ndash; was w&uuml;rde dann wohl alles ans Tageslicht kommen? Manche Tagungen der Corona-Enquetekommission des Bundestages hat ja bereits einiges offenbart, was f&uuml;r die &bdquo;Experten&ldquo; und politischen Verantwortlichen vermutlich eher unangenehm ist. Erinnert sei z.B. daran, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=143725\">dass Spahns Auftritt zum Desaster geworden ist und Konsequenzen unabdingbar sind<\/a>. Interessant ist auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=143246#h12\">die Vernehmung des Herrn Drosten | Prof. Homburg<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sparkasse Karlsruhe k&uuml;ndigt Journalisten wegen falschem Interviewpartner das Konto<\/strong><br>\nDie Sparkasse Karlsruhe hat die Gr&uuml;nde mitgeteilt, aus denen sie dem freien Journalisten Flavio von Witzleben das Gesch&auml;ftskonto gek&uuml;ndigt hat. Der Vorwand ist Geldw&auml;scheverdacht, doch die vorgebrachten Gr&uuml;nde k&ouml;nnten auf die meisten freien Journalisten angewendet werden. Von Witzleben klagt gegen die Sparkasse.<br>\nDie Gr&uuml;nde f&uuml;r die K&uuml;ndigung wurden dem Kl&auml;ger von Witzleben erst jetzt mitgeteilt, obwohl das Konto schon im letzten Jahr gek&uuml;ndigt wurde. Zu der langen Verz&ouml;gerung beigetragen hat, dass erst die Zentralstelle f&uuml;r Finanztransaktionsuntersuchungen den entsprechenden Schriftsatz gegen&uuml;ber dem Gericht freigeben musste. Finanzinstituten ist bei Strafe verboten, Geldw&auml;scheverd&auml;chtigen die Verdachtsgr&uuml;nde oder auch nur die Tatsache des Verdachts mitzuteilen. Andererseits d&uuml;rfen Sparkassen, anders als Gesch&auml;ftsbanken, nicht willk&uuml;rlich Konten k&uuml;ndigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/sparkasse-von-witzleben\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Was uns das Schicksal der Schuhmacher im viktorianischen England &uuml;ber unsere KI-Zukunft sagt<\/strong><br>\nDurch das Aufkommen von N&auml;hmaschinen verschwanden 153.000 Jobs. Gleichzeitig entstanden jedoch 140.000 neue, rechnet eine Studie vor. Was bedeutet das f&uuml;r heutige Umw&auml;lzungen?<br>\nEs war eine der Boomindustrien im England des 19. Jahrhunderts: Bekleidung und Schuhe herzustellen war ein anspruchsvolles Handwerk, das Geschick, Erfahrung und Zeit erforderte. Um 1851 gab es im Land rund 220.000 Schuhmacher. Mit der Erfindung von N&auml;hmaschinen, die dickes Schuhleder verarbeiten konnten und die sich rasch durchsetzten, kam es zu einem tiefgreifenden Umbruch in der Branche.<br>\n&ldquo;Die Leute waren sogar bereit, Geld zu bezahlen, nur um die Maschine in Aktion zu sehen&rdquo;, sagt Hillary Vipond vom Complexity Science Hub (CSH) Vienna &uuml;ber die Innovation, die letztlich zusammen mit der Verlagerung in Fabriken die gesamte Bekleidungsindustrie ver&auml;ndert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000341631\/n228hmaschine-statt-ki-wie-technologie-den-arbeitsmarkt-umkrempelte\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Absurde Friedenspreisverleihung an die Nato<\/strong><br>\nEine wirtschaftliche und politische Elite adelt das milit&auml;rische B&uuml;ndnis mit einem Friedenspreis, der f&uuml;r etwas ganz anderes steht.<br>\nDie Entscheidung, der Nato am 1. Oktober 2026 im Historischen Rathaus zu M&uuml;nster den Internationalen Preis des Westf&auml;lischen Friedens zu verleihen, ist ein geschichtspolitisches Blendwerk. Sie vernebelt die reale Wahrheit hinter einer scheinheiligen Fassade, indem ausgerechnet die Nato, ein atomar bewaffnetes Milit&auml;rb&uuml;ndnis, mit einem Friedenspreis geadelt werden soll. Stellvertretend wird Generalsekret&auml;r Mark Rutte die Auszeichnung entgegennehmen, w&auml;hrend Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Laudatio h&auml;lt. (&hellip;)<br>\nDer Nato den Internationalen Preis des Westf&auml;lischen Friedens zu verleihen, verkehrt das Erbe von 1648 in sein exaktes Gegenteil. Das historische Vorbild macht diese Ehrung f&uuml;r das milit&auml;rische B&uuml;ndnis vollends absurd: Der Westf&auml;lische Friede von 1648 beendete den verheerenden Dreissigj&auml;hrigen Krieg nicht durch den Sieg einer milit&auml;rischen Supermacht, sondern durch jahrzehntelange, gleichberechtigte Diplomatie und gegenseitige Zugest&auml;ndnisse aller Kriegsparteien. Er begr&uuml;ndete ein System der staatlichen Souver&auml;nit&auml;t, in dem Sicherheit durch Kooperation und nicht durch milit&auml;rische Blockbildung und Ausgrenzung definiert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/absurde-friedenspreisverleihung-an-die-nato\/\">Manfred B&ouml;hm auf Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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