{"id":157021,"date":"2026-10-04T09:00:19","date_gmt":"2026-10-04T07:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157021"},"modified":"2026-10-02T13:15:24","modified_gmt":"2026-10-02T11:15:24","slug":"hinweise-der-woche-479","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157021","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157021#h01\">Von der Waffenhilfe zur Kriegsintegration?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157021#h02\">Diplomatie oder Drohung: Darum ging es beim Treffen Wadephul &ndash; Lawrow<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157021#h03\">Auch &Auml;gypten warnte Israel vor 7. Oktober<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157021#h04\">Energiekrise: EU-L&auml;nder sollen Gas und Strom sparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157021#h05\">Gemeinschaftsdiagnose im Herbst 2026 &ndash; wie man sich selbst intellektuell ins Bein schie&szlig;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157021#h06\">Bin ich ein &bdquo;Arbeiterkind&ldquo;? Warum mir diese Frage bis heute keine Ruhe l&auml;sst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157021#h07\">Austerit&auml;tspolitik und der Aufstieg rechter Parteien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157021#h08\">Das Wahldesaster der Berliner SPD: Wie es zum historischen Absturz kam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157021#h09\">Wer regieren darf: Antisemitismus als Koalitionsfrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157021#h10\">Absurde Friedenspreisverleihung an die Nato<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Von der Waffenhilfe zur Kriegsintegration?<\/strong><br>\nDeutschland und die Ukraine bauen eine gemeinsame R&uuml;stungs-, Entwicklungs- und Datenbasis auf<br>\nAm 2. September telefonierte Bundeskanzler Friedrich Merz mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj. Mitgeteilt hat er ihm die deutsche Bewertung des Vorfalls am Flughafen Leipzig\/Halle, und davon handelte anschlie&szlig;end auch die Berichterstattung. Besprochen haben beide aber noch etwas anderes. Die Arbeitsst&auml;be der zwei L&auml;nder stellen den Text eines deutsch-ukrainischen &bdquo;Drone Deal&ldquo; fertig, und die Pr&auml;sidenten sprachen &uuml;ber den Zeitpunkt der Unterzeichnung.<br>\nNach Berichten von Reuters umfasst diese Vereinbarung die gemeinsame Entwicklung verschiedener Drohnentypen, dazu Raketen und die zugeh&ouml;rige Software. Deutschland liefert der Ukraine damit l&auml;ngst nicht mehr nur Waffen. Es finanziert ukrainische R&uuml;stungsproduktion, deutsche und ukrainische Unternehmen fertigen und entwickeln gemeinsam, und Deutschland erh&auml;lt Daten aus dem Einsatz dieser Systeme im Krieg. Damit stellt sich eine Frage, die in der deutschen Debatte kaum vorkommt. Wie weit kann sich Deutschland in die materielle und technologische Reproduktion der ukrainischen Kriegf&uuml;hrung integrieren, ohne dass sich der Charakter der eigenen Beteiligung am Krieg ver&auml;ndert?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/von-der-waffenhilfe-zur-kriegsintegration\/\">Arno Gottschalk auf Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Diplomatie oder Drohung: Darum ging es beim Treffen Wadephul &ndash; Lawrow<\/strong><br>\nDie Nachricht klang sensationell und machte gro&szlig;e Hoffnung: Der russische Au&szlig;enminister Lawrow hat sich am Rande der UN-Vollversammlung mit seinem deutschen Amtskollegen Wadephul getroffen. Doch danach setzte schnell Ern&uuml;chterung ein.<br>\nWas nach dem rund 20-min&uuml;tigen Treffen, das offenbar auf deutsche Initiative zustande kam, verlautete, klingt eher nach einer Drohung als nach Diplomatie. [&hellip;]<br>\nDiplomatie wurde dabei an die Bedingung gebunden, da&szlig; sich Russland &ldquo;ernsthaft&rdquo; in Verhandlungen begibt (Germany will pursue diplomacy if Russia seriously engages in negotiations). Was seltsam ist, wenn man bedenkt, da&szlig; Deutschland und die EU bisher nicht mal am Verhandlungstisch sitzen!<br>\nOb Wadephul im Namen der gesamten EU und\/oder der Ukraine sprach, wie das ZDF kolportierte, lie&szlig; sich hier in Br&uuml;ssel zun&auml;chst nicht &uuml;berpr&uuml;fen. Es klang eher nach einer harten deutschen Message. Und nach einer verpassten Chance, endlich mit der EU in Verhandlungen einzusteigen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/drohung-statt-diplomatie-darum-ging-es-beim-treffen-wadephul-lawrow\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vom Baum herunter<\/strong><br>\nDie Meldung &uuml;ber das Treffen zwischen Sergej Lawrow und Johann Wadephul auf der Internetseite des russischen Au&szlig;enministeriums war mehr als lakonisch: Wadephul habe die schon verschiedentlich ge&auml;u&szlig;erten Positionen der deutschen Regierung wiederholt. Man h&auml;tte sich die Zeit f&uuml;r die 20min&uuml;tige Begegnung auch schenken k&ouml;nnen, sagte Lawrow im Anschluss m&uuml;ndlich. Es war eine Geste gro&szlig;er Geringsch&auml;tzung. (&hellip;)<br>\nDagegen musste sich Wadephul gegen&uuml;ber deutschen Leitmedien f&ouml;rmlich winden, um schon die Tatsache zu rechtfertigen, sich mit Lawrow an einen Tisch gesetzt zu haben: Es sei von seiten &raquo;anderer Kollegen&laquo; an ihn die Bitte herangetragen worden, das Gespr&auml;ch mit Lawrow zu suchen, so Wadephul etwa gegen&uuml;ber den &raquo;Tagesthemen&laquo;. (&hellip;)<br>\nDaher suchte Wadephul an zwei Stellen den R&uuml;ckw&auml;rtsgang: erstens bei den Getreideexporten &uuml;ber das Schwarze Meer. Die Ausfuhr von Weizen aus der Ukraine &raquo;und auch Russland&laquo; m&uuml;sse wieder m&ouml;glich werden, sonst drohten im globalen S&uuml;den Hungersn&ouml;te. Nun unterliegt der Getreideexport aus Russland formal keinen Sanktionen; gleichwohl ist der Witz an Wadephuls Mahnung, dass er sie eigentlich an die Adresse der Ukraine h&auml;tte richten m&uuml;ssen. Denn die greift im Schwarzen Meer, soweit sie es noch kann, Handelsschiffe mit russischen Exportg&uuml;tern an. Die USA und die T&uuml;rkei haben sich dar&uuml;ber bereits auf diplomatischem Wege beschwert.<br>\nDer zweite Punkt, an dem Wadephul leise zur&uuml;ckruderte, war die Behandlung des Leipziger Drohnenvorfalls, den die Bundesregierung Russland anlastet: Deutschland erwarte, dass dieser Vorfall ein Einzelfall bleibe, zitierte sich Wadephul gegen&uuml;ber der ARD. Eigentlich interessant war wieder das, was Wadephul nicht offen sagte: dass im Falle, dass ein Vorfall wie der Leipziger ein Einzelfall bleibe, man dar&uuml;ber auch irgendwann wieder zur Tagesordnung &uuml;bergehen k&ouml;nne. Nur: Wer hat den Vorfall denn so aufgeblasen? Moskau oder Berlin?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/530561.vom-baum-herunter.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Jeffrey Sachs: Wor&uuml;ber Wadephul und Lawrow das n&auml;chste Mal sprechen sollten<\/strong><br>\nIn einem Gastbeitrag f&uuml;r World News Monitor erl&auml;utert der &Ouml;konom und Spitzendiplomat Jeffrey Sachs, warum das Treffen der Au&szlig;enminister Russlands und Deutschlands eine Chance ist. [&hellip;]<br>\nDeutschland hat aufgrund des Dr&auml;ngens der USA wiederholt seine eigenen Interessen in Friedensfragen und im Handel mit Russland zur&uuml;ckgestellt. Vor 2022 machte russisches Pipelinegas mehr als die H&auml;lfte der deutschen Gasimporte aus und bildete eine Grundlage der deutschen Industrie. Sein Wegfall hat Chemie, Stahl und Glas hart getroffen, und die Wirtschaft schrumpfte 2023 und 2024. Die deutsche Industrie braucht kosteng&uuml;nstige Energie, und Russland bleibt die entscheidende Quelle. Frieden und normaler Handel sind keine &bdquo;Zugest&auml;ndnisse&ldquo; an Moskau, sondern eine Frage der wirtschaftlichen Zukunft Deutschlands.<br>\nUkraine wird zerst&ouml;rt<br>\n Europa muss anerkennen, dass Russlands zentrale Sicherheitsbedenken legitim sind. Die Vereinigten Staaten w&uuml;rden niemals akzeptieren, dass Mexiko oder Kanada einem chinesischen oder russischen Milit&auml;rb&uuml;ndnis beitreten. Russlands Beharren darauf, dass die Ukraine au&szlig;erhalb der NATO bleibt, ist eine vern&uuml;nftige Forderung nach unteilbarer Sicherheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/top-news\/2026\/09\/28\/jeffrey-sachs-worueber-wadephul-und-lawrow-das-naechste-mal-sprechen-sollten\/\">World News Monitor<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Sevim Da&#287;delen zu Wadephul: Er muss sich gegen die Falken durchsetzen<\/strong><br>\nDie BSW-Politikerin h&auml;lt es im Interview mit World News Monitor f&uuml;r m&ouml;glich, dass die Bundesregierung es ernst meint mit dem Dialog mit Russland. Nun m&uuml;ssten weitere Initiativen folgen. [&hellip;]<br>\nWas auch immer die Beweggr&uuml;nde der Bundesregierung gewesen sein m&ouml;gen &ndash; vielleicht sogar die Blamage, dass selbst die US-Amerikaner mit den Russen sprechen, nur die Deutschen nicht &ndash;, man muss von einer l&auml;ngeren Vorbereitung auch f&uuml;r dieses kurzfristig anberaumte Gespr&auml;ch ausgehen. Das aber macht Hoffnung. Man sieht es auch daran, wie stark Wadephul von den Falken seiner eigenen Fraktion, wie Herrn Kiesewetter, unter Beschuss ger&auml;t, f&uuml;r die jeder Kontakt Verrat ist und offenbar nur die Kriegsvorbereitung z&auml;hlt. Auch der geringste Dialogversuch muss sich gegen diese Kriegsfreunde durchsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/sevim-dagdelen-zu-wadephul-er-muss-sich-gegen-die-falken-durchsetzen\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Auch &Auml;gypten warnte Israel vor 7. Oktober<\/strong><br>\nBereits Anfang September haben israelische Medien berichtet, dass Israels Premier Benjamin Netanjahu kurz vor dem &Uuml;berfall der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 von den Vereinigten Arabischen Emiraten gewarnt worden war. Laut einem am Freitag (Ortszeit) ver&ouml;ffentlichten Bericht des US-Magazins &bdquo;The Atlantic&ldquo; soll Netanjahu auch von &Auml;gypten vor einem &bdquo;gro&szlig;angelegten Angriff&ldquo; gewarnt worden sein. Bisher wies Netanjahu das zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3443348\/\">ORF<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Narrative &auml;ndern sich, Israels Gewalt bleibt<\/strong><br>\nW&auml;hrend sich die Rechtfertigungen f&uuml;r Israels Gewalt immer wieder ver&auml;ndert haben &ndash; vom Kampf gegen den Nationalismus &uuml;ber den Marxismus bis hin zum radikalen Islam oder was auch immer gerade als Begr&uuml;ndung dient &ndash;, sind die zugrunde liegenden politischen Praktiken dieselben geblieben: Besatzung, Vertreibung und territoriale Expansion. Der Text hinterfragt die westliche Rhetorik, mit der Israels Verbrechen in Pal&auml;stina und der weiteren Region ideologisch und moralisch gerechtfertigt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/die-narrative-aendern-sich-israels-gewalt-bleibt\/\">etos.media<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Energiekrise: EU-L&auml;nder sollen Gas und Strom sparen<\/strong><br>\nEs wird immer verr&uuml;ckter. Dieselbe EU-Kommission, die die neue Energiekrise leugnet und den Bau von energiefressenden KI-Rechenzentren f&ouml;rdert, fordert nun die Mitgliedstaaten auf, Gas und Strom zu sparen.<br>\nIn einem Schreiben an die Energieminister der 27 Mitgliedstaaten erkl&auml;rte Energiekommissar J&oslash;rgensen, die Abh&auml;ngigkeit der Region von importierten fossilen Brennstoffen lege die Turbulenzen auf den Energiem&auml;rkten offen.<br>\nEr rief die Regierungen auf, sich dringend auf die Heizperiode vorzubereiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/energiekrise-eu-laender-sollen-gas-und-strom-sparen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Mit Nordafrikas Energie aus der US-Abh&auml;ngigkeit<\/strong><br>\nDie Bundesregierung treibt den Import von Energie aus Nordafrika voran, um die Abh&auml;ngigkeit von US-Fl&uuml;ssiggas zu reduzieren. Nachdem seinem Verzicht auf Pipelinegas aus Russland bezieht Deutschland den Gro&szlig;teil seiner LNG-Importe aus den Vereinigten Staaten. Pl&auml;ne, die Abh&auml;ngigkeit mit Fl&uuml;ssiggas aus Qatar zu verringern, sind durch die Blockade der Stra&szlig;e von Hormus vorerst gescheitert. Berlin richtet den Blick deshalb verst&auml;rkt auf Afrika. Algerien soll k&uuml;nftig Erdgas und gr&uuml;nen Wasserstoff liefern; Anfang Juli erreichte erstmals eine Fl&uuml;ssiggaslieferung des algerischen Staatskonzerns Sonatrach das LNG-Terminal Wilhelmshaven 1. Zugleich nimmt die Bundesregierung einen neuen Anlauf, in gro&szlig;em Stil erneuerbaren Strom aus Marokko zu importieren. Mit dem Projekt &bdquo;Sila Atlantik&ldquo; sollen Deutschland und Marokko durch das weltweit l&auml;ngste Untersee-Stromkabel verbunden und bis zu f&uuml;nf Prozent des deutschen Strombedarfs gedeckt werden. Ende August gab die marokkanische Regierung gr&uuml;nes Licht f&uuml;r das Vorhaben. Auch Frankreich verfolgt eigene W&uuml;stenstromprojekte in Marokko. Diese ber&uuml;hren nicht zuletzt den Konflikt um die Westsahara, die &ndash; als Afrikas letzte Kolonie &ndash; bis heute von Marokko besetzt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10560\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>EU prophezeit &ldquo;sehr hohe&rdquo; Energiepreise im Winter<\/strong><br>\nDie Energiepreise sind angesichts des Kriegs im Nahen Osten hoch. Mit Blick auf den Winter d&uuml;rfte die Nachfrage in Europa steigen und mit ihr die Preise. Die EU beziffert die Zusatzkosten f&uuml;r die Versorgung auf bereits mehr als 100 Milliarden Euro.<br>\nDie Europ&auml;ische Union hat f&uuml;r den kommenden Winter vor &ldquo;sehr hohen&rdquo; Energiepreisen gewarnt. &ldquo;Es besteht kein Zweifel daran, dass wir auf einen Winter zugehen, der herausfordernd sein wird&rdquo;, sagte EU-Energiekommissar Dan J&ouml;rgensen nach einem Treffen der Energieminister in Dublin. &ldquo;Wir rechnen nicht mit Problemen bei der Versorgungssicherheit, aber wir rechnen mit sehr hohen Preisen&rdquo;, f&uuml;gte er hinzu. Auch der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, der gemeinsam mit J&ouml;rgensen vor die Presse trat, sprach von einem &ldquo;sehr schwierigen Winter&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/EU-prophezeit-sehr-hohe-Energiepreise-im-Winter-id31362093.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>US-Botschafterin in Griechenland soll Sturz der rum&auml;nischen Regierung angedeutet haben<\/strong><br>\nHintergrund sind laut einem Bericht des &ldquo;Wall Street Journal&rdquo; Interessen der USA beim Verkauf von Fl&uuml;ssiggas nach Europa<br>\nWirbel um Kimberly Guilfoyle, die US-Botschafterin in Griechenland: Laut einem Artikel des Wall Street Journal (WSJ) hat die Ex-Verlobte von Donald Trump jun., dem Sohn des US-Pr&auml;sidenten, im Gespr&auml;ch mit einem griechischen Regierungsmitglied gro&szlig;spurig Einblick in zweifelhafte Machtambitionen ihres Landes gegeben. Bei einem Abendessen in Athen im M&auml;rz dieses Jahres soll Guilfoyle mit Energieminister Stavros Papastavrou &uuml;ber den &ndash; damals noch bevorstehenden &ndash; Sturz der rum&auml;nischen Regierung gesprochen und eine Involvierung Washingtons angedeutet haben. &ldquo;Wir k&ouml;nnen das in jedem Land tun, in dem wir wollen&rdquo;, sagte sie demnach. &ldquo;Auch hier.&rdquo;<br>\nDas Wall Street Journal beruft sich dabei auf einen Zeugen, der bei der Unterhaltung anwesend war. Ihm zufolge habe Papastavrou sich einigerma&szlig;en konsterniert gezeigt und eingewandt, die USA k&ouml;nnten nicht einfach eine gew&auml;hlte Regierung beseitigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000341705\/us-botschafterin-in-griechenland-soll-sturz-der-rumaenischen-regierung-angedeutet-haben\">der Standard<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gemeinschaftsdiagnose im Herbst 2026 &ndash; wie man sich selbst intellektuell ins Bein schie&szlig;t<\/strong><br>\nDie GD ist ein Ph&auml;nomen, aber nein, ich meine ihre Mitarbeiter. Die schaffen es n&auml;mlich, die ganze einfache makro&ouml;konomische Wahrheit in eine Tabelle zu packen, ist die Tabelle jedoch erstellt, stellen sie sofort das Denken ein. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r 2026 weist die Tabelle einen Einnahme&uuml;berschuss (Sparen) der privaten Haushalte von fast 300 Milliarden Euro aus. F&uuml;r die Unternehmen wird erwartet, dass sie 86 Mrd. Euro &Uuml;berschuss machen. Das sind fast 400 Mrd., die der Volkwirtschaft in diesem Jahr an Nachfrage fehlen.<br>\nWer gleicht das aus? Jetzt kommen die &uuml;brigen zwei Bereiche ins Spiel, der Staat und das Ausland. Beide werden nach der Erwartung der GD fast identische Defizite machen, also mehr ausgeben als einnehmen. Bei beiden stehen daf&uuml;r 192 Milliarden zu Buche. Das hei&szlig;t, etwa die H&auml;lfte der deutschen Nachfragel&uuml;cke wird vom Ausland geschlossen, die andere H&auml;lfte schlie&szlig;t der Staat.<br>\nF&uuml;r 2027 (auf der n&auml;chsten Seite) wird die Lage noch schwieriger. Die Institute erwarten einen Anstieg der unternehmerischen Ersparnis auf 130 Mrd. und bei den privaten Haushalten auf &uuml;ber 300 Mrd. Folglich m&uuml;ssen auch die Defizite deutlich ansteigen. Die Institute &ldquo;l&ouml;sen&ldquo; das Problem, in dem sie dem Ausland &bdquo;auferlegen&ldquo;, noch h&ouml;here Schulden zu machen. Aber auch das Staatsdefizit steigt.<br>\nDie Bewertung der Institute ist mehr als unverst&auml;ndlich, ja, geradezu absurd. Sie scheiben von einer &bdquo;Finanzpolitik auf Abwegen&ldquo;. Wo ist der Abweg? Der Staat kontrolliert weder die Sparentscheidungen der privaten Haushalte noch die der privaten Unternehmen. Folglich ist er mit deren Nachfragel&uuml;cke konfrontiert, ob er will oder nicht. Auch auf die Entscheidungen des Auslandes hat er keinen Zugriff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/09\/27\/gemeinschaftsdiagnose-im-herbst-2026-wie-man-sich-selbst-intellektuell-ins-bein-schiesst\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bin ich ein &bdquo;Arbeiterkind&ldquo;? Warum mir diese Frage bis heute keine Ruhe l&auml;sst<\/strong><br>\nBin ich ein Arbeiterkind? Diese Frage l&auml;sst mich bis heute nicht los. Ich wei&szlig;, woher ich komme. Trotzdem f&uuml;hlt sich der Begriff f&uuml;r mich nicht selbstverst&auml;ndlich an.<br>\nEigentlich schien meine Geschichte eine klassische Aufstiegsgeschichte zu werden: aufgewachsen in einer Arbeiterfamilie, als Erste in der Familie Abitur gemacht, studiert. Nur dass mein K&ouml;rper und meine Psyche irgendwann nicht mehr mitspielten. (&hellip;)<br>\nMeine Eltern kommen aus der Arbeiterklasse. Mein Vater ist Elektriker. Anders als alle seine Br&uuml;der hat er nicht Maurer gelernt. Meine Mutter hat in der K&uuml;che, als Servicekraft in der Gastronomie, im Verkauf und sp&auml;ter im Altenheim gearbeitet.<br>\nBei uns zuhause gab es kein B&uuml;cherregal. Mein Vater las jeden Tag die Regionalzeitung, meine Mutter manchmal einen Liebesroman. Die wenigen B&uuml;cher auf dem Wohnzimmerschrank waren geerbt, alt und ungelesen. Sie standen dort zur Dekoration.<br>\nAls ich lesen lernte, &ouml;ffnete sich f&uuml;r mich eine Welt, die es bei uns zu Hause nicht gab. Ich verschlang B&uuml;cher. Dank der gut ausgestatteten Bibliothek in meinem Schulort hatte ich immer genug Lesestoff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/arbeiterkind-janina-luett-warum-mich-meine-eltern-nicht-aufs-gymnasium-liessen\">Janina L&uuml;tt in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Austerit&auml;tspolitik und der Aufstieg rechter Parteien<\/strong><br>\nFriedrich Merz trat vors Volk und bezeichnete es als faul, es wolle es sich nur in der Lifestyle- und Teilzeit-H&auml;ngematte bequem machen, aber es will partout nicht arbeiten. Nun bekommt er von den Ossis nach und nach die Rechnung daf&uuml;r pr&auml;sentiert. In einer Demokratie ist der gew&auml;hlte Herrscher Diener des Volkes und sollte sich auch dementsprechend &uuml;berlegen, was er von sich gibt. Angela Merkel hatte schon gewusst, warum sie Friedrich Merz von den Regierungsgesch&auml;ften fernhielt. Merz ist als echter Blackrockianer eben gewohnt nach unten zu treten, um unselbst&auml;ndige Arbeitnehmer in Angst und Schrecken zu versetzen, wodurch sie ihren Flei&szlig; verdoppeln und die Profite erh&ouml;hen.<br>\nDie sch&ouml;ne Brandmauer, errichtet, um die AfD vom Regieren abzuhalten, steht immer noch felsenfest da, doch die Mehrheit des Volkes versammelt sich hinter anstatt vor der Mauer. Woran kann das blo&szlig; liegen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/09\/30\/austeritaetspolitik-und-der-aufstieg-rechter-parteien\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Wahldesaster der Berliner SPD: Wie es zum historischen Absturz kam<\/strong><br>\nDer Autor, ehemals Redenschreiber von Willy Brandt, erl&auml;utert, wer in der Hauptstadt die Verantwortung f&uuml;r den Niedergang der Sozialdemokratie tr&auml;gt. [&hellip;]<br>\nFachleute kreiden dem SPD-Kandidaten Steffen Krach an, dass er so unklug war, in einem Bus mit der riesigen Aufschrift &bdquo;Krach gegen Nazis&ldquo; durch die Stadt kutschiert zu sein. Ungeachtet der allseits beklagten Tatsache, dass damit wieder einmal die Aufmerksamkeit auf die AfD und nicht auf Themen gelenkt wurde, f&uuml;r die sich die Berliner SPD engagiert, sei die historische Sensibilit&auml;t auf der Strecke geblieben, hei&szlig;t es. Richtung links verschwinde die historische Erfahrung fast vollst&auml;ndig.<br>\nInnerparteiliche Kritik musste sich Krach dann ausgerechnet von dem anh&ouml;ren, der ihn nach Berlin geholt und auf den Schild gehoben hatte, weil er wohl ahnte, dass diese Abgeordnetenhauswahl ein Desaster werden k&ouml;nnte: vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh. Der kritisierte Krachs wahlkampfgerechten Sprung in die saubere Spree und gab kurz darauf bekannt, dass er nicht wieder f&uuml;r den Fraktionsvorsitz kandidieren werde.<br>\n&bdquo;Endlich!&ldquo;, kommentierte der Ex-SPD-Abgeordnete Erol &Ouml;zkaraca, der wegen Saleh und Michael M&uuml;ller aus der SPD ausgetreten ist. Denn auch M&uuml;ller ist gewiss ein Teil des Problems der Berliner SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/das-wahldesaster-der-berliner-spd-wie-es-zum-historischen-absturz-kam-10429129\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wer regieren darf: Antisemitismus als Koalitionsfrage<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt zu den bemerkenswerten Wiederholungen der j&uuml;ngeren europ&auml;ischen Politik, dass Antisemitismusvorw&uuml;rfe gegen Parteien links der Sozialdemokratie besonders h&auml;ufig mit der Frage ihrer Regierungsf&auml;higkeit verbunden werden, sobald diese nicht mehr nur protestieren, sondern reale politische Gestaltungsmacht gewinnen k&ouml;nnen.<br>\nIn Gro&szlig;britannien erkl&auml;rten 2018 drei gro&szlig;e j&uuml;dische Zeitungen gemeinsam, dass eine Regierung unter Jeremy Corbyn eine &raquo;existential threat&laquo; f&uuml;r j&uuml;disches Leben darstelle. Kurz zum Hintergrund: In Labour hatte es damals tats&auml;chlich einzelne antisemitische &Auml;u&szlig;erungen gegeben. Relevant f&uuml;r die Debatte waren diese nicht wirklich, denn ein gro&szlig;er Teil, der gegen Corbyn und Labour erhobenen Vorw&uuml;rfe, hatte sich weniger an diesen entz&uuml;ndet als an den damit in Verbindung gebrachten kritischen &Auml;u&szlig;erungen &uuml;ber die israelische Regierung &ndash; deren Einordnung als antisemitisch wiederum selbst Gegenstand heftiger politischer und wissenschaftlicher Auseinandersetzungen wurde. So weit, so bekannt. Letztlich widersprach Corbyn der Behauptung, eine von ihm gef&uuml;hrte Regierung gef&auml;hrde j&uuml;disches Leben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/wer-regieren-darf-antisemitismus-als-koalitionsfrage\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Absurde Friedenspreisverleihung an die Nato<\/strong><br>\nEine wirtschaftliche und politische Elite adelt das milit&auml;rische B&uuml;ndnis mit einem Friedenspreis, der f&uuml;r etwas ganz anderes steht.<br>\nDie Entscheidung, der Nato am 1. Oktober 2026 im Historischen Rathaus zu M&uuml;nster den Internationalen Preis des Westf&auml;lischen Friedens zu verleihen, ist ein geschichtspolitisches Blendwerk. Sie vernebelt die reale Wahrheit hinter einer scheinheiligen Fassade, indem ausgerechnet die Nato, ein atomar bewaffnetes Milit&auml;rb&uuml;ndnis, mit einem Friedenspreis geadelt werden soll. Stellvertretend wird Generalsekret&auml;r Mark Rutte die Auszeichnung entgegennehmen, w&auml;hrend Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Laudatio h&auml;lt. (&hellip;)<br>\nDer Nato den Internationalen Preis des Westf&auml;lischen Friedens zu verleihen, verkehrt das Erbe von 1648 in sein exaktes Gegenteil. Das historische Vorbild macht diese Ehrung f&uuml;r das milit&auml;rische B&uuml;ndnis vollends absurd: Der Westf&auml;lische Friede von 1648 beendete den verheerenden Dreissigj&auml;hrigen Krieg nicht durch den Sieg einer milit&auml;rischen Supermacht, sondern durch jahrzehntelange, gleichberechtigte Diplomatie und gegenseitige Zugest&auml;ndnisse aller Kriegsparteien. Er begr&uuml;ndete ein System der staatlichen Souver&auml;nit&auml;t, in dem Sicherheit durch Kooperation und nicht durch milit&auml;rische Blockbildung und Ausgrenzung definiert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/absurde-friedenspreisverleihung-an-die-nato\/\">Manfred B&ouml;hm auf Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Merz attackiert Russland so scharf wie noch nie: &bdquo;Moskau Einhalt gebieten&ldquo;<\/strong><br>\nDer diplomatische Faden zwischen Deutschland und Russland scheint nach nur wenigen Tagen bereits wieder abgerissen zu sein. Bundeskanzler Merz sagt: Russland will eine &bdquo;revisionistische, imperiale Expansion&ldquo;.<br>\nAnl&auml;sslich der Verleihung des Westf&auml;lischen Friedenspreises and die Nato hielt Bundeskanzler Friedrich Merz am Mittwoch in M&uuml;nster eine Art au&szlig;enpolitischer Grundsatzrede. Merz widmete sich in einer langen Passage Russland und attackierte die Politik der Regierung scharf &ndash; in der vielleicht sch&auml;rfsten Form bisher (Wortlaut der kompletten Russland-Passage hier).<br>\nMerz sagte: Frieden und Freiheit seien &bdquo;heute durch den gewaltt&auml;tigen, expansiven Revisionismus Russlands bedroht&ldquo;. Russland habe einen Krieg &bdquo;entfesselt&ldquo; &ndash; in &bdquo;Missachtung und Verachtung der Grunds&auml;tze, die noch mit der fr&uuml;heren Sowjetunion ausgehandelt waren&ldquo;. Die Grausamkeit &bdquo;der Angreifer, sie st&ouml;&szlig;t uns ab&ldquo;. Russland breche &bdquo;in der Ukraine mit &auml;u&szlig;erster Brutalit&auml;t die grundlegendsten Regeln des V&ouml;lkerrechts und der europ&auml;ischen Ordnung&ldquo;. Wenn es nicht gelinge, &bdquo;Moskau Einhalt zu gebieten, dann wird sich die russische Kriegsmaschinerie fr&uuml;her oder sp&auml;ter auch gegen uns, gegen die NATO, selbst richten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/top-news\/merz-attackiert-russland-so-scharf-wie-noch-nie-moskau-einhalt-gebieten\/\">World News Monitor<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Friedenspreis f&uuml;r die NATO? Hurra! Dieser Adlige wird die Ehrung in M&uuml;nster verleihen<\/strong><br>\nIn der Jury sitzen Spitzenpolitiker von CDU, SPD und Gr&uuml;nen: Hinter dem Internationalen Preis des Westf&auml;lischen Friedens steht ein Lobby-Verein, der sich als &bdquo;Gesinnungsgemeinschaft&ldquo; und &bdquo;Bastion&ldquo; versteht: Wof&uuml;r sie jetzt die NATO ehrt<br>\nNein, nicht am 1. April, sondern am 1. Oktober wird der NATO der &bdquo;Internationale Preis des Westf&auml;lischen Friedens&ldquo; verliehen. Dank des au&szlig;ergew&ouml;hnlich hohen Preisgeldes von 50.000 Euro wird das Friedensb&uuml;ndnis nun in die Lage versetzt, seinen friedensbewegten Aufr&uuml;stungskurs ungebremst fortzusetzen und noch mehr F-35-Tarnkappenbomber zum St&uuml;ckpreis von 250 Millionen Euro zu kaufen.<br>\nAusgeschrieben wird der Preis &uuml;brigens von der &bdquo;Wirtschaftlichen Gesellschaft f&uuml;r Westfalen und Lippe&ldquo;, einem r&uuml;hrigen, schon 1919 gegr&uuml;ndeten Lobby-Verein, in dem sich Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Direktoren der regionalen Wirtschaft die Klinke in die Hand geben:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgang-michal\/westfaelischer-friedenspreis-fuer-die-nato-dieser-adlige-wird-ihn-ueberreichen\/0830568d-bfce-46fd-a881-8d04e4b5d089\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ein &bdquo;Vegetarierpreis f&uuml;r Metzger&ldquo;: NATO wird f&uuml;r &bdquo;Frieden&ldquo; geehrt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156939\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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