{"id":157111,"date":"2026-10-05T09:00:49","date_gmt":"2026-10-05T07:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157111"},"modified":"2026-10-05T10:05:35","modified_gmt":"2026-10-05T08:05:35","slug":"eine-multipolare-welt-entsteht-ulrike-guerot-auf-dem-ost-west-forum-in-istanbul","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157111","title":{"rendered":"Eine multipolare Welt entsteht \u2013 Ulrike Gu\u00e9rot auf dem Ost-West-Forum in Istanbul"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Eine multipolare Welt entsteht &ndash; und das ist auch gut so&ldquo;, so Ulrike Gu&eacute;rot in ihrer Er&ouml;ffnungsrede beim Ost-West-Forum in Istanbul am 26. September 2026. Die US-Hegemonie k&ouml;nne und m&uuml;sse enden, ein globaler Krieg verhindert werden. Gu&eacute;rot entwirft die Vision eines Europas, das sich von EU, NATO und USA emanzipiert und zwischen Ost und West vermittelt &ndash; und ruft dazu auf, gemeinsam an diesem Europa zu arbeiten. Von <strong>Redaktion<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nAm 26. September trafen sich beim Ost-West-Forum in Istanbul Diplomaten, Wissenschaftler, Sicherheitsexperten und ehemalige Milit&auml;rs aus 30 L&auml;ndern, um &uuml;ber die sich ver&auml;ndernde Weltordnung zu diskutieren. Das von <a href=\"http:\/\/harici.com.tr\/\"><em>Harici Media<\/em><\/a> und der Berliner <a href=\"http:\/\/www.european-transcontinental-initiative.org\/\">European Transcontinental Initiative (ETI)<\/a> veranstaltete zweit&auml;gige Forum brachte Teilnehmer aus Europa, Asien, dem Nahen Osten und Nordamerika zusammen &ndash; darunter Ulrike Gu&eacute;rot, Michael von der Schulenburg, Pascal Lottaz, Hauke Ritz und Thomas Fazi.<\/p><p>Im Mittelpunkt standen der &Uuml;bergang von der westlich dominierten unipolaren zu einer multipolaren Weltordnung, die Verschiebung des globalen Machtgleichgewichts sowie die Frage nach einer k&uuml;nftigen Sicherheitsarchitektur. Diskutiert wurden zudem die wachsende Gefahr direkter Konflikte zwischen Gro&szlig;m&auml;chten, das erneut gestiegene Risiko einer nuklearen Eskalation und die Folgen neuer, durch K&uuml;nstliche Intelligenz erm&ouml;glichter Kriegstechnologien.<\/p><p>Wir werden in den n&auml;chsten Tagen und Wochen auf unserem YouTube-Kanal einige der dort gehaltenen Vortr&auml;ge und Paneldiskussionen ver&ouml;ffentlichen, beginnend mit der Er&ouml;ffnungsrede von Dr. Ulrike Gu&eacute;rot, Direktorin der European Transcontinental Initiative (ETI).<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/WmASTWFxy24\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p>Da die Inhalte auf unserem Kanal nur im englischen Original mit deutschen Untertiteln ver&ouml;ffentlicht werden, drucken wir hier die deutsche &Uuml;bersetzung ab:<\/p><p><strong>Er&ouml;ffnungsrede zum ersten Ost-West-Forum in Istanbul am 26. September 2026 <\/strong><\/p><p><strong>von Dr. Ulrike Gu&eacute;rot<\/strong><\/p><p>&bdquo;Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>verehrte G&auml;ste,<\/p><p>sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer,<\/p><p>es ist mir eine gro&szlig;e Ehre und eine echte Freude, Sie im Namen der t&uuml;rkischen Medienplattform Harici und der European Transcontinental Initiative zum ersten Ost-West-Forum in Istanbul willkommen zu hei&szlig;en.<\/p><p>Mein herzlicher Dank gilt meinem engagierten Kollegen und Freund Tun&ccedil; Akko&ccedil; sowie seinem gesamten Team, die die Initiative ergriffen haben, dieses Forum ins Leben zu rufen und dieses neue internationale Format hier in Istanbul zu verwirklichen &ndash; einer Stadt, die seit Jahrhunderten die Br&uuml;cke zwischen Ost und West bildet.<\/p><p>Mit dem Ost-West-Forum wollen wir eine Plattform f&uuml;r die globale kritische Gemeinschaft schaffen. F&uuml;r all jene, die noch an den Frieden glauben, in einer Zeit, in der die Welt am Rande eines dritten Weltkriegs steht. F&uuml;r all jene, die das 21. Jahrhundert im Streben nach Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit f&uuml;r alle Menschen gestalten wollen &ndash; so wie es Immanuel Kant bereits in seiner Abhandlung &uuml;ber den ewigen Frieden vorgesehen hat. Und f&uuml;r all jene, die noch immer an die Charta der Vereinten Nationen glauben, die wie ein Juwel das erstmals 1789 verk&uuml;ndete Versprechen bewahrt: dass alle Menschen frei und gleich an W&uuml;rde und Rechten geboren sind.<\/p><p>Mehr als zwei Jahrhunderte sp&auml;ter ist es an der Zeit, diesem Ziel n&auml;her zu kommen. Und die Welt des 21. Jahrhunderts verf&uuml;gt &uuml;ber alle Ressourcen, die sie daf&uuml;r ben&ouml;tigt.<\/p><p><strong>Was fehlt<\/strong><\/p><p>Was heute fehlt, ist nicht Energie. Nicht Nahrung. Nicht Kommunikation. Nicht Ressourcen. All das gibt es bereits. Diskurse &uuml;ber Knappheit sind neo-feudale Diskurse &ndash; die Sprache derer, die nicht teilen wollen.<\/p><p>Buddhistische, muslimische und christliche Traditionen kennen alle eine tiefere Wahrheit: Wo F&uuml;lle ist, wird die F&uuml;lle wachsen. Daran glauben wir hier in Istanbul &ndash; hier, auf der Br&uuml;cke, am Schnittpunkt der Kulturen.<\/p><p>Was heute fehlt, ist Diplomatie. Weisheit. Politischer Wille. Und Liebe.<\/p><p>Und wir hoffen, dass dieses Signal heute von Istanbul aus in die Weltpresse geht &ndash; genau an dem Tag, an dem die UN-Generalversammlung zu Ende geht:<\/p><p>Ja, eine andere Weltordnung ist m&ouml;glich.<br>\nJa, die US-Hegemonie kann und muss ein Ende finden.<br>\nJa, Frieden kann erreicht werden.<br>\nJa, ein globaler Krieg kann vermieden werden.<br>\nJa, eine multipolare Welt entsteht &ndash; und das ist auch gut so.<br>\nJa, die Welt wird das Ende dessen &uuml;berstehen, was wir fr&uuml;her &bdquo;den Westen&ldquo; nannten.<br>\nJa, die sogenannte &bdquo;regelbasierte Ordnung&ldquo; hat sich als hohl erwiesen &ndash; und die internationale Gemeinschaft kann zu den Regeln der UN-Charta zur&uuml;ckkehren.<\/p><p>Heute senden wir diese Gr&uuml;&szlig;e von Istanbul nach New York. Wir sind hier, um &uuml;ber die internationale Ordnung des 21. Jahrhunderts nachzudenken und nach Alternativen zum Status quo zu suchen.<\/p><p><strong>Die Lage der Welt<\/strong><\/p><p>Das wird nicht einfach sein. Die internationale Ordnung ist, wie Sie alle wissen, in Unordnung geraten.<\/p><p>Gerade in diesem Moment erleben wir Kriege im Plural. K&auml;mpfe um Ressourcen. Die Besetzung von L&auml;ndern und Gebieten. Und vor allem eine Situation in Gaza, die UN-Generalsekret&auml;r Antonio Guterres als unertr&auml;glich bezeichnet hat.<\/p><p>Die Welt wird nicht vergessen, was Israel dort tut. Und wir alle verfolgen den von S&uuml;dafrika vor dem Internationalen Gerichtshof angestrengten Fall.<\/p><p>Lassen Sie mich Nelson Mandela zitieren: <em>&bdquo;Wir wissen nur zu gut, dass unsere Freiheit ohne die Freiheit der Pal&auml;stinenser unvollst&auml;ndig ist.&ldquo;<\/em><\/p><p>Neben diesen tektonischen Verschiebungen im internationalen System erleben wir gleichzeitig auf mehreren Ebenen einen Paradigmenwechsel.<\/p><p>Da ist das Ende der liberalen Ordnung.<\/p><p>Da sind K&uuml;nstliche Intelligenz und Robotik, die die Frage nach dem &Uuml;berleben unserer Spezies aufwerfen und die Hybris des Transhumanismus &ndash; des <em>homo deus<\/em> &ndash; offenbaren.<\/p><p>Und da ist der Ehrgeiz, den Mars zu erobern, als ob diese Erde, der einzige Globus, den wir alle teilen, nicht gut genug f&uuml;r uns w&auml;re &ndash; wenn wir uns doch nur richtig um sie k&uuml;mmern w&uuml;rden. Deshalb bin ich pers&ouml;nlich sehr traurig, dass der Vatikan in diesem Jahr letztendlich keinen Vertreter zum Ost-West-Forum entsenden konnte, denn Papst Leo XIV. hat in seiner j&uuml;ngsten Enzyklika <em>Magnifica Humanitas<\/em> inspirierende Gedanken zu all dem niedergeschrieben.<\/p><p><strong>Eine europ&auml;ische Stimme<\/strong><\/p><p>Nun, als diejenige, der die Ehre zuteil wird, dieses erste Ost-West-Forum zu er&ouml;ffnen, gestatten Sie mir bitte ein paar Worte als <strong>europ&auml;ische<\/strong> B&uuml;rgerin.<\/p><p>Vor vielen Jahren arbeitete ich f&uuml;r Jacques Delors, den Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischen Kommission von 1985 bis 1995 &ndash; einen Mann, der gemeinsam mit Fran&ccedil;ois Mitterrand und Helmut Kohl eine friedliche, demokratische und soziale Europ&auml;ische Union anstrebte. Delors war Sozialist, Katholik und Gewerkschafter.<\/p><p>Das Europa, das er sich vorgestellt hat, ist heute bis zur Unkenntlichkeit verzerrt worden. Und das ist eine Trag&ouml;die &ndash; nicht nur f&uuml;r Europa, sondern f&uuml;r die ganze Welt.<\/p><p>Ich spreche hier f&uuml;r die vielen europ&auml;ischen B&uuml;rger, die keinen Krieg mit Russland wollen. Die nicht l&auml;nger f&uuml;r US-amerikanische geostrategische Interessen instrumentalisiert werden wollen, die f&uuml;r den europ&auml;ischen Kontinent selbstm&ouml;rderisch sind. Die nach wie vor an der in der Charta von Paris von 1990 festgeschriebenen Vision festhalten:<\/p><p>einer europ&auml;ischen Sicherheitsarchitektur mit Russland.<\/p><p>Die immer noch von einem politisch vereinten Europa tr&auml;umen &ndash; nicht von einem, das von engstirnigen oder rachs&uuml;chtigen Interessen einer Hohen Vertreterin f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik gekapert wird, die nicht die Interessen von 450 Millionen europ&auml;ischen B&uuml;rgern widerspiegeln. Diese 450 Millionen haben genug von l&auml;cherlichen False-Flag-Operationen wie am Leipziger Flughafen und den durchsichtigen Bem&uuml;hungen, NATO-Staaten in den Ukraine-Krieg hineinzuziehen, den sogar die Ukrainer bald beenden wollen.<\/p><p>Und diese B&uuml;rger wollen nicht mit ansehen, wie eine immer technokratischere Union in autorit&auml;re Gewohnheiten abdriftet &ndash; indem kritische Stimmen auf extralegale EU-Sanktionslisten gesetzt werden und der Kontinent der Aufkl&auml;rung zur&uuml;ck ins dunkle Mittelalter gezogen wird.<\/p><p>Erlauben Sie mir auch ein Wort als <strong>deutsche<\/strong> B&uuml;rgerin.<\/p><p>Ich spreche f&uuml;r die schweigende Mehrheit der deutschen B&uuml;rger, die fassungslos sind, dass kritische Infrastruktur auf unserem Territorium von einem Land zerst&ouml;rt werden kann, das einst unser Freund und Partner war &ndash; und dass unsere Regierung dazu nichts zu sagen hat.<\/p><p>Diese Deutschen sind ebenso schockiert, dass unsere Regierung immer noch Wolodymyr Selenskyj unterst&uuml;tzt, der &ndash; und ich zitiere hier Marsha Havrishkos j&uuml;ngsten Friedensbeitrag auf Substack &ndash; <a href=\"https:\/\/martahavryshko.substack.com\/p\/volodymyr-zelensky-the-jewish-face\">&bdquo;Das j&uuml;dische Gesicht einer rechtsextremen Renaissance in der Ukraine&ldquo;<\/a> ist, den ich Ihnen allen zur Lekt&uuml;re empfehle.<\/p><p>Diese stille &ndash; oder zum Schweigen gebrachte &ndash; Mehrheit der deutschen B&uuml;rger ist emp&ouml;rt dar&uuml;ber, dass die Regierung des einzigen Landes, das f&uuml;r die Shoa des letzten Jahrhunderts verantwortlich ist, heute faschistoides und rassistisches Verhalten sowie milit&auml;rische Aktionen der ukrainischen und israelischen Regierungen unterst&uuml;tzt. Es liegt nicht in meiner Macht, dies zu tun. Aber wenn ich es k&ouml;nnte, w&uuml;rde ich mich daf&uuml;r entschuldigen!<\/p><p><strong>Warum wir hier sind<\/strong><\/p><p>Mein pers&ouml;nliches Ziel, als ich gemeinsam mit Tun&ccedil; Akko&ccedil; und Harici das Istanbul East-West Forum gr&uuml;ndete, war es, einige der brillantesten und unabh&auml;ngigsten K&ouml;pfe der Welt zusammenzubringen, um uns Europ&auml;ern dabei zu helfen, den Strudel des gegenw&auml;rtigen Nihilismus zu &uuml;berwinden, der das EU-Europa beherrscht.<\/p><p>Ich zitiere meinen geliebten franz&ouml;sischen Dichter Rimbaud: &bdquo;<em>Qui ne peut pas construire, doit d&eacute;truire<\/em>.&ldquo; (Wer nicht aufbauen kann, muss zerst&ouml;ren.) So wie die Dinge stehen, scheint Europa unf&auml;hig zu sein, einen Weg zu finden, bei der Beendigung des Krieges in der Ukraine eine konstruktive Rolle zu spielen, ohne das Gesicht zu verlieren. Und so zieht es die Eskalation vor: um sich nicht seiner eigenen Schuld, seinem eigenen Versagen, seiner eigenen politischen Schw&auml;che stellen zu m&uuml;ssen.<\/p><p>Meine Damen und Herren, bitte verstehen Sie: Dieses EU-Europa ist gef&auml;hrlich &ndash; nicht wegen seiner St&auml;rke, sondern wegen einer Schw&auml;che, die es nicht eingestehen kann, und eines Nihilismus, der es in die Selbstzerst&ouml;rung rei&szlig;en k&ouml;nnte.<\/p><p>Die European Transcontinental Initiative, die ich gemeinsam mit Hauke Ritz und Isabell Casel gegr&uuml;ndet habe &ndash; die beide heute eine Podiumsdiskussion moderieren werden &ndash;, hat daher zwei Leitmotive:<\/p><p><strong>Europa jenseits der EU gestalten<\/strong><br>\n<strong>und Europa f&uuml;r eine multipolare Welt gestalten.<\/strong><\/p><p>Ein Europa, das zwischen Ost und West vermittelt. Und nat&uuml;rlich spielt in diesem Europa die T&uuml;rkei &ndash; denn wir befinden uns heute in der T&uuml;rkei &ndash; eine wichtige Rolle! Wir m&ouml;chten, dass Sie wissen: Viele, ja die meisten europ&auml;ischen B&uuml;rger tr&auml;umen davon! Ein Europa, das sich von der EU, von der NATO und von den USA emanzipiert, gerade um f&uuml;r eine multipolare Welt bereit zu sein. Bitte helfen Sie uns, dieses Europa zu gestalten!<\/p><p><strong>So werden wir arbeiten<\/strong><\/p><p>Heute werden wir vier Themen in vier Podiumsdiskussionen er&ouml;rtern.<\/p><p>(&hellip;.)<\/p><p>Meine Damen und Herren, das Ost-West-Forum ist gekommen, um zu bleiben!<\/p><p>Von nun an werden wir uns jedes Jahr am dritten Septemberwochenende in Istanbul treffen. Bitte tragen Sie die Termine schon jetzt in Ihre Kalender ein.<\/p><p>Die Gestaltung des 21. Jahrhunderts wird viel Arbeit erfordern &ndash; konzeptionelle, intellektuelle und emotionale Arbeit. Eine Konferenz wird nicht ausreichen.<\/p><p>Und bitte vergessen Sie nicht: SIE sind kein Publikum. Sie <em>sind<\/em> die Konferenz.<\/p><p>Morgen Vormittag brauchen wir Sie. Um dieses Forum herum wollen wir ein Netzwerk aufbauen: einen Ver&ouml;ffentlichungsplan, Arbeitsgruppen, einen Wirtschaftsrat zur Finanzierung der kommenden Jahre, einen wissenschaftlichen Beirat und eine Gruppe von Medienpartnern.<\/p><p>Mit Ihren Netzwerken, Ihren Kan&auml;len, Ihren Ideen, Ihrer Forschung, Ihren Schriften und Ihren Kontakten &ndash; wir alle zusammen sind das Istanbuler Ost-West-Forum.<\/p><p>Also bitte: Engagieren Sie sich. Seien Sie anspruchsvoll. Und helfen Sie uns, dieses Forum in den kommenden Jahren gr&ouml;&szlig;er, st&auml;rker und sichtbarer zu machen.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Ihre Anwesenheit. Vielen Dank an Sie alle, dass Sie hier sind!&ldquo;<\/p><p><em>(Aus dem Englischen &uuml;bersetzt von Maike Gosch)<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Harici Media<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Eine multipolare Welt entsteht &ndash; und das ist auch gut so&ldquo;, so Ulrike Gu&eacute;rot in ihrer Er&ouml;ffnungsrede beim Ost-West-Forum in Istanbul am 26. September 2026. Die US-Hegemonie k&ouml;nne und m&uuml;sse enden, ein globaler Krieg verhindert werden. Gu&eacute;rot entwirft die Vision eines Europas, das sich von EU, NATO und USA emanzipiert und zwischen Ost und West<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157111\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":157112,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,181,211],"tags":[3481,3204,1426,2301,3276,3673,303,259,3348,3438,1556],"class_list":["post-157111","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-europapolitik","category-veranstaltungshinweiseveranstaltungen","tag-friedliche-koexistenz","tag-guerot-ulrike","tag-hegemonie","tag-konfrontationspolitik","tag-multipolare-welt","tag-ost-west-forum-istanbul","tag-palaestina","tag-russland","tag-transhumanismus","tag-un-charta","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/261004-Istanbul-East-West-Forum-Rede-Ulrike-Guerot-Titelbild.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157111","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=157111"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157111\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":157122,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157111\/revisions\/157122"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/157112"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=157111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=157111"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=157111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}