{"id":15712,"date":"2013-01-07T08:48:10","date_gmt":"2013-01-07T07:48:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712"},"modified":"2013-01-07T08:48:10","modified_gmt":"2013-01-07T07:48:10","slug":"hinweise-des-tages-1791","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h01\">Christoph Butterwegge &ndash; Arbeiten bis der Hartz kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h02\">Wirtschaftswachstum, nicht Hartz IV, sorgt f&uuml;r Besch&auml;ftigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h03\">Es reicht nicht, Arbeitslose nur durchzuf&uuml;ttern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h04\">Der Autobahn-Klau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h05\">Schienenkartell soll Verkehrsbetriebe ausgenommen haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h06\">Joseph E. Stiglitz &ndash; Die gro&szlig;en Zentralbank-L&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h07\">Claus Offe &ndash; Europa in der Falle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h08\">Robert Misik &ndash; Geht doch nach Dr&uuml;ben!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h09\">Bundesregierung befreit nach Parteispende Teile der Textilindustrie von &Ouml;kostromumlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h10\">2013: Das Web zur&uuml;ckerobern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h11\">Jean Ziegler &ndash; &bdquo;Ich bin so radikal, weil ich die Opfer kenne&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h12\">Die Wahrheit, was wirklich passierte und was in der Zeitung stand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h13\">Wolfgang Michal &ndash; Die SPD kann die Bundestagswahl gewinnen &ndash; im September 2017<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h14\">Anatomie eines Umfrage-Desasters &ndash; oder: Wie gesch&auml;tzt 40-50 Leutchen deutsche Politik steuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h15\">Der Fall Augstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712#h16\">Modern Money Theory: A Primer on Macroeconomics for Sovereign Monetary Systems<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15712&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Christoph Butterwegge &ndash; Arbeiten bis der Hartz kommt<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich erregte ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates beim Bundeswirtschaftsministerium gro&szlig;es Aufsehen, in dem neoliberale &Ouml;konomen zu belegen suchten, dass Altersarmut in Deutschland &bdquo;kein dr&auml;ngendes Problem&ldquo; sei. In den Tageszeitungen fanden sich daraufhin Schlagzeilen wie &bdquo;Die Legende von den armen Alten&ldquo; sowie der Ratschlag, die Regierung solle sich lieber um junge Menschen und Migranten k&uuml;mmern, die besser gef&ouml;rdert werden m&uuml;ssten, um das Entstehen von Altersarmut zu verhindern. So wurden auf infame Weise mehrere von hohen Armutsrisiken betroffene Gruppen gegeneinander ausgespielt.<br>\n&bdquo;Die Einkommens- und Verm&ouml;genssituation der &Auml;lteren von heute ist &uuml;berdurchschnittlich gut&ldquo;, hei&szlig;t es im Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsberichts. Diesen will das Bundeskabinett nun endlich Ende Januar beraten, nachdem Wirtschaftsminister Philipp R&ouml;sler (FDP) &ndash; nicht zuf&auml;llig derselbe Minister, dessen Beratergremium jetzt die Altersarmut besch&ouml;nigt &ndash; Einspruch gegen einige Passagen der Ursprungsfassung erhoben und Teile der Ergebnisse dann entsch&auml;rfte oder ganz strich. Die Beschlussfassung &uuml;ber den Bericht wurde au&szlig;erdem immer wieder hinausgez&ouml;gert, obwohl dieser laut Parlamentsbeschluss eigentlich zur Mitte der Legislaturperiode vorliegen soll. Systematisch wird die gesellschaftliche Realit&auml;t besch&ouml;nigt, die soziale Ungleichheit geleugnet und die &Ouml;ffentlichkeit get&auml;uscht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/arbeiten-bis-der-hartz-kommt\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Mit dem Stichwort &ldquo;Bildung&rdquo; versuchen die hiesigen Neoliberalen, die (Alters-)Armut auf eine individuelle Schiene zu heben (Stichwort: &ldquo;Eigenverantwortung&rdquo;), blenden jedoch zugleich gerne aus, da&szlig; die Bildungsausgaben in  Prozent der Wirtschaftsleistung in Deutschland erheblich unterhalb des OECD-Durchschnitts liegen.  Dieser Befund wird noch dadurch versch&auml;rft, da&szlig; auch zehn Jahre nach dem &ldquo;Pisa-Schock&rdquo; die Chancengerechtigkeit in deutschen Schulen ungen&uuml;gend ist. Nach wie vor ist die Abh&auml;ngigkeit zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg riesengro&szlig;. So haben Kinder armer Eltern oder von Migranten nach wie vor in allen Bundesl&auml;ndern deutlich geringere Chancen, nach der Grundschule ein Gymnasium zu besuchen als Kinder von Akademikern &ndash; <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/schule\/schule\/bildungspolitik\/tid-25246\/chancengerechtigkeit-deutschlands-schulsystem-bleibt-ungerecht_aid_723191.html\">selbst bei gemessener gleicher Intelligenz<\/a>. Der deutsche Niedriglohnsektor ist laut einer Analyse des Instituts f&uuml;r Arbeit und Qualifikation (IAQ) dadurch gekennzeichnet, da&szlig; ein sehr hoher Anteil der dort Besch&auml;ftigten &uuml;ber eine Ausbildung verf&uuml;gt: Nur 19,4 Prozent der im Niedriglohnsektor Besch&auml;ftigten haben keine Berufsausbildung, 70,1 Prozent verf&uuml;gen &uuml;ber eine Berufsausbildung, 10,5 Prozent haben sogar einen Universit&auml;ts- oder Fachhochschulabschlu&szlig;. Bildung ist also hierzulande mitnichten eine Garantie f&uuml;r eine ausk&ouml;mmliche Entlohnung und somit auch kein hinreichender Schutz gegen Altersarmut.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wirtschaftswachstum, nicht Hartz IV, sorgt f&uuml;r Besch&auml;ftigung<\/strong><br>\nVergangene Woche meldete das Statistische Bundesamt: &ldquo;Zahl der Erwerbs&shy;t&auml;tigen erreicht im Jahr 2012 er&shy;neut H&ouml;chst&shy;stand&rdquo;. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt, indem es bis zum Jahr 2005 zur&uuml;ckblickt. Allein das ist schon ein zweifelhaftes Unterfangen. Die Erfolgsmeldung selbst aber vers&auml;umt es Ursachen und Wirkungszusammenh&auml;nge aufzuzeigen, die die Entwicklung am Arbeitsmarkt erkl&auml;ren k&ouml;nnten. Nur das aber kann zu einer Bewertung der Arbeitsmarktpolitik beitragen. Ohne begr&uuml;ndete Erkl&auml;rungen kann Arbeitsmarktpolitik auch nicht rational und schwerlich dauerhaft erfolgreich sein.<br>\nWie nicht anders zu erwarten, &uuml;berschlugen sich die Medien wieder einmal aufgrund der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes. &ldquo;Verdauen&rdquo; die meisten Journalisten doch nur das, was man ihnen eben hierzu vorsetzt. Wenn diese Art Journalismus sich durch etwas auszeichnet, dann vielleicht durch das Prinzip Schnelligkeit vor Gr&uuml;ndlichkeit. So dr&ouml;hnte die Wirtschaftswoche: &ldquo;Es ist der sechste Rekordstand in Folge.&rdquo; Die Welt meldete: &ldquo;Im sechsten Jahr in Folge habe die Zahl der Erwerbst&auml;tigen nun schon einen neuen H&ouml;chststand erreicht, erkl&auml;rten die Statistiker.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=7969\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Es reicht nicht, Arbeitslose nur durchzuf&uuml;ttern<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsforscher Karl Aiginger pl&auml;diert f&uuml;r einen radikalen Strategiewechsel im Kampf gegen die Eurokrise. N&ouml;tig sei eine andere Sparpolitik. Gleichzeitig m&uuml;ssten die Krisenl&auml;nder und die EU mehr tun, um die Wirtschaft anzukurbeln. Das Wort des Chefs des &Ouml;sterreichischen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung hat Gewicht: Im Auftrag der EU-Kommission hat er zusammen mit anderen europ&auml;ischen Forschern erkundet, wie S&uuml;deuropa gerettet werden k&ouml;nnte. Was &uuml;berrascht: Obwohl Deutschland derzeit als Wachstumsmotor Europas gelobt wird, empfiehlt Aiginger auch der Bundesrepublik eine neue Wirtschaftsstrategie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/wirtschaftsforscher--es-reicht-nicht--arbeitslose-nur-durchzufuettern-,1472780,21391136.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die Formulierung der FR-Redaktion von &ldquo;Deutschland als Wachstumsmotor Europas&rdquo; stellt die Fakten geradezu auf den Kopf. Denn die permanenten deutschen Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse mit den Staaten der Eurozone treiben deren Auslands- sowie Staatsverschuldung weiter nach oben. Nur derjenige, der dies sowie weitere Fakten ausblendet, kann &ldquo;&uuml;berrascht&rdquo; sein, da&szlig; der Cef des &ouml;sterreichischen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung &ldquo;auch der Bundesrepublik eine neue Wirtschaftsstrategie empfiehlt&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Mit der Wachstumslokomotive zu liberalen H&ouml;henfl&uuml;gen!<\/strong><br>\nDie Karriere von Begriffen ist manchmal das Ergebnis von Zuf&auml;llen. So ist die &ldquo;Agenda 2010&Prime; eine Idee von Doris Schr&ouml;der-K&ouml;pf gewesen. Der damalige Bundeskanzler und seine Berater suchten einen Titel f&uuml;r seine ber&uuml;hmt gewordene Regierungserkl&auml;rung im M&auml;rz 2003. Weil man nichts anderes fand, blieb man an diesem Titel h&auml;ngen. Er bestimmt bis heute die Wahrnehmung der Regierung Schr&ouml;der und der SPD. Wie der &ldquo;Stabilit&auml;tsanker&rdquo; den Weg in die politische Rede fand, ist nicht auszumachen. Hans H&uuml;tt sieht als Urheber den Bundesverteidigungsminister und den Bundesbankpr&auml;sidenten. Auf jeden Fall machte er schnell Karriere. Der Stabilit&auml;tsanker vermittelt ein wohliges Gef&uuml;hl der Sicherheit. Er erinnert mich an die deutsche Eiche, sturmfest und erdverwachsen, nicht nur in Niedersachsen. In seinem Vortrag auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs in Hamburg dekonstruierte Hans H&uuml;tt den Stabilit&auml;tsanker sowie die &ldquo;Wachstumslokomotive&rdquo;. Dabei zeigte er, wie sich wohlige Gef&uuml;hle beim H&ouml;ren von Stabilit&auml;tsankern ins Nichts aufl&ouml;sen, wenn man genauer hinschaut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2013\/01\/05\/mit-der-wachstumslokomotive-zu-liberalen-hohenflugen\/\">Wiesaussieht<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Peter Bofinger f&uuml;r h&ouml;here Geh&auml;lter &ndash; Wirtschaftsweiser dr&auml;ngt auf sattes Lohnplus<\/strong><br>\nEuro-Rettung einmal anders: Geht es nach dem &Ouml;konomen Peter Bofinger, dann m&uuml;sste die Produktion in Deutschland dringend teurer werden, um Staaten wie Griechenland g&uuml;nstiger werden zu lassen. Wie das gehen soll? Zum Beispiel durch eine kr&auml;ftige Erh&ouml;hung der L&ouml;hne. [&hellip;]<br>\nDurch eine kr&auml;ftige Lohnsteigerung k&ouml;nnten die Deutschen den notwendigen Anpassungsprozess abfedern. Und: Die Renten m&uuml;ssten dabei genauso zulegen wie die Hartz-IV-S&auml;tze, auch wenn dann die Preise st&auml;rker stiegen. &ldquo;Wir haben nur die Wahl zwischen h&auml;sslichen Alternativen: entweder eine zeitweise h&ouml;here Inflationsrate bei uns oder eine Deflation in S&uuml;deuropa.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/peter-bofinger-fuer-hoehere-gehaelter-wirtschaftsweiser-draengt-auf-sattes-lohnplus-1.1566034\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Bofinger ist ein Rufer in der W&uuml;ste.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Autobahn-Klau<\/strong><br>\nDas Bundesverkehrsministerium will immer mehr Autobahnabschnitte privatisieren. Das kostet sogar mehr? Egal. Dann ignoriert man die Studien eben.<br>\nDie teilweise Privatisierung von Autobahnen wird vorangetrieben, obwohl sie dem Staat manchmal gar keine &ouml;konomischen Vorteile bringt, sondern vor allem private Konzerne profitieren l&auml;sst. Das zeigen umfangreiche Recherchen der taz in dem intransparenten Beziehungsgeflecht zwischen Politikern, Beratern und internationalen Unternehmen.<br>\nSeit rund zwei Jahren pr&uuml;ft das Bundesverkehrsministerium, ob Teile der Bundesautobahn A7 in Niedersachsen privatisiert werden k&ouml;nnen. Dabei sollen einzelne Abschnitte von einem Konsortium &uuml;bernommen werden. Private Unternehmen finanzieren und bauen in Vorleistung, der Staat zahlt &uuml;ber Jahrzehnte gest&uuml;ckelt seine Schulden ab, indem er den Unternehmen auf der Strecke die Lkw-Maut &uuml;berl&auml;sst. Das Verfahren wird als &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaft bezeichnet, kurz: &Ouml;PP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Privatisierung-um-jeden-Preis\/!108298\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Markt regelt gar nichts<\/strong><br>\nWas soll schlecht daran sein, wenn nicht der Staat die Autobahn oder das Rathaus baut, sondern ein privates Konsortium? Ganz einfach: Es wird viel teurer. Das ist belegt.<br>\nBestenfalls naive Politiker setzen sich trotzdem weiter f&uuml;r &ouml;ffentlich-private Partnerschaft (&Ouml;PP) ein, weil ihre ideologische Platte einen Sprung hat: &bdquo;Der Staat ist ineffizient, am besten regelt es der Markt.&ldquo;<br>\nFakten st&ouml;ren das geschlossene Weltbild dieses autorit&auml;tsh&ouml;rigen Politikertypus, der ungern selbst denkt. Etwa die Berichte der Rechnungsh&ouml;fe. Oder wissenschaftlich fundierte Studien der Hochschule f&uuml;r Verwaltungswissenschaften Speyer. Alle kommen zum Ergebnis: &Ouml;PP ist ein h&ouml;chst unseri&ouml;ses Instrument und schon gar nicht billiger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Private-Finanzierung\/!108482\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schienenkartell soll Verkehrsbetriebe ausgenommen haben<\/strong><br>\nNicht nur die Deutsche Bahn war Opfer: Ein Stahl-Kartell soll nach SZ-Informationen jahrzehntelang auch st&auml;dtische Verkehrsgesellschaften aus ganz Deutschland betrogen haben. Nun fordern die kommunalen Betriebe Schadenersatz. Es geht um viele Millionen Euro Steuergeld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ermittlungsunterlagen-schienenkartell-soll-verkehrsbetriebe-ausgenommen-haben-1.1566391\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Derartige Gesch&auml;ftspraktiken sind nicht unbedingt neu, &uuml;berraschend ist allenfalls die jahrzentelang dauernde Dreistigkeit, mit der hier der Staat und die Kommunen ausgenommen werden wie eine Weihnachtsgans. Erstaunlich, dass von &ouml;sterreichischer Unternehmensseite eine Selbstanzeige kam. Vielleicht gibt es doch noch so etwas wie Verantwortungsbewusstsein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Joseph E. Stiglitz &ndash; Die gro&szlig;en Zentralbank-L&uuml;gen<\/strong><br>\nEine unabh&auml;ngige Zentralbank, die sich ausschlie&szlig;lich um Preisstabilit&auml;t k&uuml;mmert, ist das Kernst&uuml;ck der magischen Formel von der ,,Wirtschaftsreform&rdquo;. Wie so viele dieser Maximen wurde auch diese so oft wiederholt, dass man mittlerweile auch daran glaubt. Aber k&uuml;hne, selbst von Zentralbankern aufgestellte Behauptungen ersetzen weder Forschung noch kritische Analyse.<br>\nForschungsergebnisse deuten n&auml;mlich darauf hin, dass sich inflationsorientierte Zentralbanken am besten der Inflationskontrolle widmen sollen. Inflationskontrolle ist jedoch auch kein Selbstzweck: Sie ist nur ein Mittel, um f&uuml;r schnelleres und stabileres Wachstum und geringere Arbeitslosigkeit zu sorgen.<br>\nUm diese realen Variablen geht es n&auml;mlich und es gibt wenig Beweise, dass Zentralbanken, die sich ausschlie&szlig;lich um Preisstabilit&auml;t k&uuml;mmern in diesen entscheidenden Bereichen mehr erreichen. George Akerlof, der mit mir im Jahr 2001 den Wirtschaftsnobelpreis gewann, wies gemeinsam mit seinen Kollegen eindringlich darauf hin, dass es eine optimale Inflationsrate &uuml;ber Null gibt. Die r&uuml;cksichtslose Politik der Preisstabilit&auml;t gef&auml;hrdet also eigentlich das Wirtschaftswachstum und den Wohlstand. J&uuml;ngste Forschungsergebnisse n&auml;hren sogar Zweifel, ob die ausschlie&szlig;liche Ausrichtung auf Preisstabilit&auml;t den Trade-off zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit reduziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/big-lies-about-central-banking\/german\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Claus Offe &ndash; Europa in der Falle<\/strong><br>\nEuropa befindet sich in seiner wohl schwersten Krise seit 1945. Eine wachsende Zahl historisch versierter Zeitgenossen sieht sich bereits an die Lage vor 1933 erinnert. L&auml;sst diese Krise sich nicht &uuml;berwinden, so werden sowohl das politische Projekt der europ&auml;ischen Integration als auch die europ&auml;ische und die Weltwirtschaft schweren Schaden nehmen, ganz abgesehen vom Ausma&szlig; der sozialen Zerst&ouml;rungen, die die Krise schon in den L&auml;ndern der europ&auml;ischen Peripherie angerichtet hat.<br>\nDie Krise ist so ernst, weil sie einen unl&ouml;sbar erscheinenden Widerspruch aufwirft. Einfach gesagt: Was dringend getan werden m&uuml;sste, ist extrem unpopul&auml;r und deshalb auf demokratischem Wege nicht durchzusetzen. Aber auch auf postdemokratisch-technokratische Weise ist ein Ausweg kaum zu finden. Alle Kenner sind sich &bdquo;im Prinzip&ldquo; einig, was nottut &ndash; n&auml;mlich eine langfristige Schuldenvergemeinschaftung oder andere Formen grenz&uuml;berschreitender Lasten-Umverteilung gro&szlig;en Stils; aber das l&auml;sst sich<br>\ndem w&auml;hlenden Publikum der reichen L&auml;nder kaum vermitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/Claus_Offe-Europa_in_der_Falle.pdf\">Claus Offe [PDF &ndash; 205 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Robert Misik &ndash; Geht doch nach Dr&uuml;ben!<\/strong><br>\nGerard Depardieu will Steuern sparen &ndash; also verlegte er erst seinen Wohnsitz nach Belgien, und dann nahm er auch noch die russische Staatsb&uuml;rgerschaft an. Wird V&auml;terchen Prost zu einem Role-Model? Wer k&ouml;nnte k&ouml;nnte ihm demn&auml;chst folgen? Bestimmt w&auml;re auch f&uuml;r Scheuch und Co. eine russische Staatsb&uuml;rgerschaft Part of the Game. Und welche h&uuml;bschen Destinations f&uuml;r Sozialstaats-Fl&uuml;chtlinge g&auml;be es noch?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1356426870967\/Geht-doch-nach-Drueben\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bundesregierung befreit nach Parteispende Teile der Textilindustrie von &Ouml;kostromumlage<\/strong><br>\nNachdem Union und FDP in vergangenen Monaten zunehmend f&uuml;r ihre energetische Klientelpolitik zum Nutzen der Wirtschaft und zu Lasten der B&uuml;rger in Kritik geraten sind, erkl&auml;rte Angela Merkel auf dem Deutschen Arbeitgebertag Ende 2012, die Rabatte f&uuml;r die Industrie &uuml;berpr&uuml;fen zu wollen. Nun l&auml;sst sich beobachten, zu welchem Ergebnis diese &Uuml;berpr&uuml;fung gef&uuml;hrt hat.<br>\nNachdem Teile der deutschen Textilindustrie gegen die EEG-Umlage klagen wollten, hat das FDP-gef&uuml;hrte Wirtschaftsministerium sich mit den betreffenden Unternehmen nun geeinigt. [&hellip;]<br>\nGanz zur Freude der FDP gab es nach einem Bericht von Abgeordnetenwatch.de im Dezember 2012 von eben diesem Verband eine gro&szlig;z&uuml;gige Parteispende in H&ouml;he von 65.000&euro; an die FDP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cduwatch.de\/2013\/lobbyismus-bundesregierung-befreit-nach-parteispende-teile-der-textilindustrie-von-okostromumlage\/\">CDUWatch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>2013: Das Web zur&uuml;ckerobern<\/strong><br>\nFacebook, Twitter, Google, Tumblr, Apple, Instagram, Pinterest und wie sie alle hei&szlig;en &hellip; sie machen das Web kaputt.<br>\nVorbei die Zeiten, in denen f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit gedachte Inhalte im &ouml;ffentlichen Raum &ndash; dem Web n&auml;mlich &ndash; stattfanden, wo sie in den meisten F&auml;llen von allen Internet-Nutzern gefunden, gesehen, verlinkt und kommentiert werden konnten. Vorbei auch die Zeiten, in denen die eigene Repr&auml;sentanz im Netz gleichbedeutend mit einer eigenen Homepage oder einem Blog war, auf denen ein individuelles Archiv der Meinungen, Links und Netzfundst&uuml;cke der Betreiber entstand.<br>\nHeutzutage vergraben wir unsere kurzen Gedanken und Links in der Twitter-W&uuml;ste, unauffindbar nach nur wenigen Tagen. Wir posten l&auml;ngere Artikel bei G+ und k&ouml;nnen nur hoffen, dass Google den Dienst nicht irgendwann genauso einstellt wie viele andere Dienste zuvor. Und wenn wir das tolle Video suchen, das neulich jemand auf Facebook geteilt hat, dann sind wir aufgeschmissen, sobald die Facebook-Timeline es verschluckt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spreeblick.com\/2012\/12\/28\/2013-das-web-zuruck-erobern\/\">Spreeblick<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Jean Ziegler &ndash; &bdquo;Ich bin so radikal, weil ich die Opfer kenne&ldquo;<\/strong><br>\nAlle f&uuml;nf Sekunden stirbt ein Kind an Hunger &ndash; das l&auml;sst Jean Ziegler nicht ruhen. Er nennt Banken und Konzerne &bdquo;Massenm&ouml;rder&ldquo;. Und hofft auf die Revolte von unten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/aktivist-jean-ziegler-ich-bin-so-radikal-weil-ich-die-opfer-kenne\/7589416.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Wahrheit, was wirklich passierte und was in der Zeitung stand<\/strong><br>\nMartin Haase und Kai Biermann hielten auf dem 29c3 einen interessanten Beitrag mit dem Titel &ldquo;Die Wahrheit, was wirklich passierte und was in der Zeitung stand&rdquo; &uuml;ber Sprache. Auch ihr Blog neusprech.org sollte ebenfalls aufgesucht werden.<br>\nInhaltlich wurde das Thema &ldquo;Framing&rdquo; mit Beispielen er&ouml;rtert. Diese waren das &ldquo;Guttenberg-Passiv&rdquo; und das &ldquo;Merkel-wir&rdquo;. Eine gute Sensibilisierung der Sprache und des verwendeten Stils die die Vortragenden kommunizierten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.philipp-thom.de\/blog\/2012\/12\/die-wahrheit-was-wirklich-passierte-und-was-in-der-zeitung-stand\/\">Philipp Thom<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein wirklich interessanter Vortrag.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wolfgang Michal &ndash; Die SPD kann die Bundestagswahl gewinnen &ndash; im September 2017<\/strong><br>\nDass der schneidige Peer Steinbr&uuml;ck der falsche Kandidat f&uuml;r einen Gerechtigkeitswahlkampf in einer Mediendemokratie ist, d&uuml;rfte inzwischen (fast) jedem Sozialdemokraten klar geworden sein. Die Partei wei&szlig; aber auch: Der blo&szlig;e Austausch ihres Spitzenkandidaten l&ouml;st das Problem nicht. Die Partei als Ganzes muss sich &auml;ndern. [&hellip;]<br>\nWill die SPD 2017 mehr sein als ein zusammengeschrumpfter Seeheimer Kreis, muss sie deutlich machen, dass sie mit den Gr&uuml;nen, den Linken und den Piraten ins Gespr&auml;ch kommen und gegebenenfalls in einer Wahlallianz kooperieren will. Die jetzige &bdquo;Vierteilung der Opposition&ldquo; n&uuml;tzt nur dem politischen Gegner. Sie l&auml;hmt die eigenen Kr&auml;fte und ignoriert die Entwicklung der gesellschaftlichen Lebensverh&auml;ltnisse in den letzten Jahrzehnten. Die Vierteilung der Opposition ist die sichere Gew&auml;hr daf&uuml;r, dass die l&auml;ngst existierende gesellschaftliche Mehrheit diesseits der CDU (die in Umfragen zwischen 51 und 60 Prozent der Stimmen auf sich vereint) nicht die Regierung bilden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/52747\/die-spd-kann-die-bundestagswahl-gewinnen-im-september-2017\/\">Carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Anatomie eines Umfrage-Desasters &ndash; oder: Wie gesch&auml;tzt 40-50 Leutchen deutsche Politik steuern<\/strong><br>\nLaut einer gestern ver&ouml;ffentlichten und viele hundert Male rezitierten Forsa-Umfrage favorisieren 76 Prozent der FDP-W&auml;hler Rainer Br&uuml;derle f&uuml;r den Posten des FDP-Vorsitzenden im Vergleich mit Philipp R&ouml;sler. Nur acht Prozent sehen das nicht so. Auf welcher Basis entstehen eigentlich solche Umfragen, die die Politik unseres Landes entscheidend mitbestimmen? Im konkreten Fall liegt der Verdacht nahe, dass bestenfalls drei bis vier Dutzend Befragte zu anschlie&szlig;end medial und politisch bis auf die Knochen ausgeschlachteten Umfrageergebnissen f&uuml;hren. [&hellip;]<br>\nNun pl&auml;tschtert die FDP in der Sonntagsfrage laut den ebenfalls von Forsa ermittelten Wahltrends derzeit bei rund vier Prozent. Das hei&szlig;t: Wenn ich 1003 Bundesb&uuml;rger repr&auml;sentativ aussuche, lande ich aktuell bei rund 40 Menschen, die sich derzeit als FDP-W&auml;hler zu erkennen geben. [Das ist nat&uuml;rlich nur eine grobe Sch&auml;tzung*, wen es interessiert, bitte unten in der Fu&szlig;note nachlesen]<br>\nBleiben wir aber bei der Sch&auml;tzung von vier Prozent von 1003. Und diese so ermittelten 40 FDP-W&auml;hler frage ich dann, ob sie Herrn Br&uuml;derle eventuell f&uuml;r den besseren FDP-Vorsitzenden halte? Ein interessanter Gedanke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftswunder.ftd.de\/2013\/01\/03\/anatomie-eines-umfrage-desasters-oder-wie-geschatzt-40-50-leutchen-deutsche-politik-steuern\/\">Wirtschaftswunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Fall Augstein<\/strong><br>\n[&hellip;] Man muss die Gesetze der Aufmerksamkeits&ouml;konomie kennen, um den Fall zu begreifen. Auch der Einsatz f&uuml;r die gute Sache l&auml;uft nicht von allein. Wer die Welt verbessern (und dabei seine Organisation am Leben halten) will, braucht Anerkennung, Mitglieder, Spenden. Je spektakul&auml;rer die Gefahr, vor der es zu warnen gilt, desto sicherer die Anteilnahme des Publikums. &ldquo;Wie viele amerikanische Organisationen lebt das Wiesenthal-Zentrum von Drittmitteln&rdquo;, hat der Historiker Michael Wolffsohn, der das Institut gut kennt, in einem Interview erkl&auml;rt. &ldquo;Ich darf daran erinnern, das Wiesenthal-Zentrum hat bereits nach dem Fall der Mauer, also Ende 1989, vom &lsquo;Vierten Reich&rsquo; gesprochen und die gro&szlig;e Gefahr an die Wand gemalt, dass nun ein vereinigtes Deutschland wieder die Juden insgesamt vernichten wollte, w&uuml;rde, werde.&rdquo;<br>\nSchon die Erfindung einer Top-Ten-Liste weist auf die N&auml;he zum Unterhaltungsgewerbe hin, wo man wei&szlig;, wie man die Leute bei der Stange h&auml;lt: die gr&ouml;&szlig;ten Flops der Filmgeschichte, die furchtbarsten Kleiderpannen &ndash; oder eben die schlimmsten Judenhasser. Ich wei&szlig; nicht, ob es f&uuml;r Augstein ein Trost ist, aber das Wiesenthal-Zentrum ist auch in der Vergangenheit ziemlich gro&szlig;z&uuml;gig bei der Verleihung seiner Antisemitismus-Medaille vorgegangen.<br>\nIn 2010 stand der Filmemacher Oliver Stone wegen irgendwelcher Bemerkungen auf der Liste, die man im Zentrum als judenfeindlich empfand; dazu Twitter, Facebook und Yahoo, weil sich auf ihren Seiten auch echte Antisemiten tummeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/antisemitismus-debatte-der-fall-augstein-a-875976.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Modern Money Theory: A Primer on Macroeconomics for Sovereign Monetary Systems<\/strong><br>\n[&hellip;] The euro provides a good example of the difference between sovereign and non-sovereign monetary systems. The Nations that joined the euro had to give up their sovereign currencies. The euro is not a sovereign currency because it is not issued or backed by a sovereign nation. We can observe the tragic consequences of the twin policy failure &ndash; abandoning their national sovereign currencies and adopting an international currency that lacked sovereignty. Eurozone citizens are being told that because they adopted the euro they must give up essential attributes of sovereignty. The situation is not parallel to the sovereign States joining the United States of America and agreeing to a system of dual sovereignty. There is no &ldquo;United States of the Eurozone&rdquo; and no political entity is taking over the lost attributes of sovereignty.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.economonitor.com\/lrwray\/2013\/01\/06\/fdl-book-salon-bill-blacks-introduction\/\">Economonitor<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.J.:<\/strong> Bill Black pr&auml;sentiert das Buch seines Kollegen Randy Wray und stellt das europ&auml;ische und das US-amerikanische W&auml;hrungssystem paradigmatisch gegen&uuml;ber. Des Pudels Kern<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15712","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15712","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15712"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15712\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15715,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15712\/revisions\/15715"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15712"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15712"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15712"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}