{"id":15736,"date":"2013-01-08T09:18:17","date_gmt":"2013-01-08T08:18:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736"},"modified":"2013-01-08T15:02:35","modified_gmt":"2013-01-08T14:02:35","slug":"hinweise-des-tages-1792","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h01\">Stephan Hebel: Lob der Aufkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h02\">Inmitten der Krise des Euroraums &ndash; Herausforderungen f&uuml;r die Wirtschaftspolitik 2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h03\">Dierk Hirschel &ndash; Die Risiken des deutschen Zaubertranks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h04\">Die legale Steuerflucht &ndash; Wie internationale Unternehmen L&uuml;cken im Fiskus ausnutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h05\">Vorurteile statt Fakten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h06\">Michael J. Sandel &ndash; Die moralischen Grenzen der M&auml;rkte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h07\">Austerity: A Colossal Failure of Economic Policy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h08\">Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze mit -0,9% zum Vorjahresmonat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h09\">Der erfundene Experte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h10\">Handelsstr&ouml;me<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h11\">Griechenland spart sich nach rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h12\">Jung, gut ausgebildet, arbeitslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h13\">Aus f&uuml;r Air-Berlin-Chef Mehdorn &ndash; Der Ungeliebte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h14\">Wissenschaftler widersprechen Bundespr&auml;sident Gauck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h15\">Wirtschaftslobby bezirzt Bundestag mit Voodoo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h16\">Schwarzer Filz: Wie CDU-Politiker eine rechtsfreie Parallelkommune in Baden-W&uuml;rttemberg aufgebaut haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736#h17\">Sahra Wagenknecht &ndash; &ldquo;Morgens um acht &ndash; da muss man mich hintragen&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15736&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Stephan Hebel: Lob der Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nBeginnen wir das Jahr mit einem herzlichen Dankesch&ouml;n. Wir wollen Wolfgang Sch&auml;uble danken. Und Philipp R&ouml;sler. Den Bundesministern f&uuml;r Finanzen und Wirtschaft geb&uuml;hrt unser Dank f&uuml;r besondere Ehrlichkeit in der Politik. Nach den j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen der beiden gehen wir ins Jahr der Bundestagswahl mit der ministeriellen Best&auml;tigung, dass der Neoliberalismus keineswegs am Ende ist, sondern sich im Gegenteil unter den Fittichen von Bundeskanzlerin Angela Merkel bester Gesundheit erfreut. Nicht dass nachher einer sagt, er habe nicht Bescheid gewusst, was uns bl&uuml;ht, wenn Merkel erneut ins Kanzleramt zieht. (&hellip;) Die CDU-Vorsitzende Merkel wird ihren gef&auml;hrlichen Kurs des deutschen und europ&auml;ischen Spardiktats unbeirrt fortsetzen. Sie wird weiter daran mitwirken, dass L&auml;nder wie Griechenland finanziell auf Jahre nicht gesunden. Und sie wird dabei sogar in Kauf nehmen, dass sie damit das bisherige Modell der wirtschaftlichen Vorherrschaft Deutschlands in Europa gef&auml;hrdet: Wir exportieren, was das Zeug h&auml;lt, und die anderen verschulden sich bis zum Tode, um unsere Waren zu kaufen. Es g&auml;be sinnvolle Alternativen: Die Schuldenprobleme vergemeinschaften, also solidarisch zu l&ouml;sen; die Haushalte auch durch gerechtere Steuern f&uuml;r Verm&ouml;gende und Spitzenverdiener entlasten; die Ungleichgewichte im Handel abbauen, indem Deutschland die eigene Binnennachfrage st&auml;rkt &ndash; aber all das kommt f&uuml;r die Kanzlerin nicht in Frage. Angesichts der ideologisch verbohrten Handlungsweise unserer Regierung ist es h&ouml;chste Zeit, der Kanzlerin das soziale M&auml;ntelchen vom Leib zu rei&szlig;en, mit dem sie ihre reale Politik so erschreckend erfolgreich verdeckt. Immerhin dazu hat Wolfgang Sch&auml;uble jetzt beigetragen. Sch&auml;ubles zweiter Beitrag zur Aufkl&auml;rung liegt in den &Uuml;berlegungen seines Ministeriums, die zur Weihnachtszeit bekannt geworden sind. Darin sind ein paar sch&ouml;ne Hinweise darauf enthalten, dass es nicht nur darum geht, selbst die kleinsten Verbesserungen bei der Rente zu verhindern. In Wahrheit wird die n&auml;chste im Sozialabbau vorbereitet. Das k&ouml;nnen noch so viele Dementis nicht verbergen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/lob-der-aufklaerung\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Chapeau, Herr Hebel! Treffend beschreibt Stephan Hebel am Beispiel der Rentenpolitik das Merkelsche &ldquo;Propaganda-System&rdquo;:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Drittens lernen wir, dass die Sparpolitik auf Kosten des Sozialstaats uns weiterhin als Seifenoper mit lustig verteilten Rollen pr&auml;sentiert werden wird. In Wirklichkeit hat n&auml;mlich Wolfgang Sch&auml;uble etwas abgelehnt, was der CDU-Parteitag &uuml;berhaupt nicht beschlossen hatte, auch wenn es so aussehen sollte: die sofortige Besserstellung der M&uuml;tter bei der Rente. Der Finanzierungsvorbehalt war auch im Parteibeschluss schon enthalten. Aber es n&uuml;tzt Angela Merkel mehr, wenn es so aussieht, als h&auml;tte die Partei sich bedingungslos f&uuml;r Rentnerinnen eingesetzt (soziale Kompetenz) und der Finanzminister (finanzielle Kompetenz) dann pl&ouml;tzlich warnend den Zeigefinger erhoben. Das ist zwar reines Polit-Theater, verfehlt aber in der schnelllebigen Mediendemokratie seine Wirkung trotzdem nicht. Am Ende stehen alle als Gewinner da, die Kanzlerin und ihre Partei, weil sie sich so gut k&uuml;mmern &ndash; und die Kanzlerin und ihre Partei, weil sie so gut sparen. Und keiner beschwert sich. Im Ernst. So funktioniert Politik unter Angela Merkel.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Bleibt nur noch zu erg&auml;nzen, da&szlig; das &ldquo;System Merkel&rdquo; (so auch die z&auml;hlebige M&auml;r der angeblich von ihr betriebenen &ldquo;Sozialdemokratisierung der Union&rdquo;) hinsichtlich der W&auml;hlermanipulation nur dehalb so reibungslos funktioniert, weil es auch den F&uuml;hrungsgremien von SPD und Gr&uuml;nen an der gebotenen Distanz zur elitenorientierten neoliberalen Ideologie mangelt und &ndash; wohl noch gravierender &ndash; der weit &uuml;berwiegende Teil der hiesigen Mainstream-Medien dem rechtskonservativen und neoliberalen Dogma verhaftet ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Inmitten der Krise des Euroraums &ndash; Herausforderungen f&uuml;r die Wirtschaftspolitik 2013<\/strong><br>\nDie hohen Kosten der gerade von deutscher Seite forcierten Minimalstrategie zur L&ouml;sung der Krise des Euroraums werden nun nicht nur in den Krisenl&auml;ndern sondern auch in Deutschland selbst sichtbar: die drastisch zur&uuml;ckgehende Nachfrage aus dem Euroraum belastet die deutsche Konjunktur erheblich. Die Ank&uuml;ndigung der Europ&auml;ischen Zentralbank, grunds&auml;tzlich unbegrenzt Staatsanleihen zu kaufen, hat jetzt schon Wirkung gezeigt und l&auml;sst einen verhaltenen Optimismus f&uuml;r das Jahr 2013 aufkommen. Aber das Risiko eines konjunkturellen Absturzes im Sog der Krise im Euroraum ist hoch. Deshalb sollte derzeit die Wirtschaftspolitik in Deutschland aus einer europ&auml;ischen Perspektive handeln. Die deutsche Fiskalpolitik sollte den wegen der Schuldenbremse begrenzten Spielraum n&uuml;tzen, um expansive Impulse zu setzen und den Euroraum aus der Krise zu f&uuml;hren. Deutschland muss zu einer makro&ouml;konomisch orientierten Lohnpolitik zur&uuml;ckzukehren, bei der die L&ouml;hne im Schritt mit der mittelfristigen Produktivit&auml;tsentwicklung und dem Preisziel der EZB steigen. Gesamtwirtschaftlich w&auml;re es vorteilhaft, wenn f&uuml;r eine bestimmte Zeit die L&ouml;hne in Deutschland sogar schneller wachsen w&uuml;rden, um den Anpassungsprozess im Euroraum zu unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_79_2013.pdf\">IMK Report [PDF &ndash; 981 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dierk Hirschel &ndash; Die Risiken des deutschen Zaubertranks<\/strong><br>\nIm europ&auml;ischen Haus streiten die Nachbarn. Erst schimpfte Angela Merkel auf die su&#776;deurop&auml;ischen Kellerkinder. Weniger Urlaub, mehr arbeiten &ndash; dann klappt&acute;s auch mit der Wirtschaft, t&ouml;nte es aus Berlin. Jetzt kriegt der franz&ouml;sische Nachbar sein Fett ab. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble will Paris zeigen, wie richtige Reformpolitik geht. Am deutschen Zaubertrank soll Europa genesen. H&ouml;rt sich gut an, schlie&szlig;lich ist Deutschland der letzte Gesunde im Euro Lazarett. Eine brummende Wirtschaft, ein Besch&auml;ftigungswunder, viele Exportmeisterschaften und ein fast schuldenfreier Haushalt sprechen fu&#776;r sich. In Frankreich hingegen lahmt die Wirtschaft die Arbeitslosigkeit steigt der Au&szlig;enhandel schreibt rote Zahlen und die Schulden wachsen. [&hellip;]<br>\nDoch Vorsicht, bevor Fran&ccedil;ois und Marie vom teutonischen Zaubertrank trinken sollten, sie die Risiken und Nebenwirkungen kennen. Entgegen der offiziellen Lesart schufen Agenda 2010 und Hartz IV kein Jobwunder. Der angebliche Besch&auml;ftigungsboom sprengte nicht den Rahmen einer gew&ouml;hnlichen Konjunkturerholung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/faz_7_1_2013.pdf\">FAZ [PDF &ndash; 175.5 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die legale Steuerflucht &ndash; Wie internationale Unternehmen L&uuml;cken im Fiskus ausnutzen<\/strong><br>\nPolitiker haben den Konzernen viel Gestaltungsspielraum gelassen. Angesichts klammer Staatskassen erh&ouml;hen EU und G20 nun den Druck, um allzu gro&szlig;e Steuerschlupfl&ouml;cher zu schlie&szlig;en.<br>\nSteuerbefreiung in Luxemburg, Niedrigsts&auml;tze in Irland oder Holding-Geschenke auf Zypern &ndash; der Gestaltungsspielraum, den Finanzpolitiker fast aller Fraktionen f&uuml;r Konzerne seit den 1990er Jahren freiger&auml;umt haben, ist riesengro&szlig;. Das hat inzwischen auch die EU-Kommission in Br&uuml;ssel erkannt. &raquo;Etwa eine Billion Euro gehen Jahr f&uuml;r Jahr durch Steuerhinterziehung und Steuerumgehung verloren&laquo;, mahnte der litauische EU-Kommissar Algirdas &brvbar;emeta kurz vor Weihnachten. Das ist weit mehr als alle &ouml;ffentlichen Defizite in diesem Jahr zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.axel-troost.de\/article\/6761.die-legale-steuerflucht-wie-internationale-unternehmen-luecken-im-fiskus-ausnutzen.html\">Neues Deutschland via Axel Troost<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vorurteile statt Fakten<\/strong><br>\nVerwaiste Polo-Stadien, Korruption: Die Spiegel-TV-Serie &bdquo;Europa am Abgrund&ldquo; zeigt reichlich Klischees &uuml;ber die Ursachen der Eurokrise. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Europa am Abgrund&ldquo;, hei&szlig;t die Spiegel-TV-Reportageserie zur Eurokrise, die heute auf Sat.1 startet. Zumindest die ersten beiden Folgen, Griechenland und Italien, verfilmen den deutschen Blickwinkel auf die Misere im S&uuml;den. In dem sind Misswirtschaft, Korruption, Staatsschulden und s&uuml;dliche Faulheit verantwortlich daf&uuml;r; Finanzspekulation, deutscher Exportwahn und die Merkel&rsquo;sche Krisenpolitik tragen keine Mitschuld. [&hellip;]<br>\nMit der aktuellen Krise hat das ebenso wenig zu tun wie die von Scollo besuchten Fiat-Werke, deren Probleme sp&auml;testens in den Neunzigern begannen. Spiegel-TV sucht die Bilder zum Klischee &ndash; und findet sie, nat&uuml;rlich. Man k&ouml;nnte &auml;hnliche auch in Deutschland ausmachen: Aber w&auml;re Kurt Becks N&uuml;rburgring ein Beweis f&uuml;r &bdquo;Deutschland am Abgrund&ldquo;?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/TV-Reportage-zur-Eurokrise\/%21108545\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Michael J. Sandel &ndash; Die moralischen Grenzen der M&auml;rkte<\/strong><br>\nEs gibt heute kaum etwas, was man nicht f&uuml;r Geld kaufen kann.<br>\nWenn Sie in Santa Barbara (Kalifornien) zu einer Haftstrafe verurteilt werden und Ihnen die Standardunterkunft nicht zusagt, k&ouml;nnen Sie f&uuml;r etwa 90 Dollar pro Nacht ein Upgrade f&uuml;r Ihre Gef&auml;ngniszelle erwerben.<br>\nWenn Sie etwa gegen die tragische Tatsache tun wollen, dass jedes Jahr tausende von Babys geboren werden, deren M&uuml;tter drogenabh&auml;ngig sind, k&ouml;nnen Sie an eine Organisation spenden, die das Problem mit Marktmechanismen bek&auml;mpft: einer Barzahlung von etwa 300 Dollar f&uuml;r jede drogenabh&auml;ngige Frau, die bereit ist, sich sterilisieren zu lassen.<br>\nOder falls sie einer Anh&ouml;rung im US-Kongress beiwohnen m&ouml;chten, aber nicht stundenlang anstehen wollen, k&ouml;nnen Sie die Dienste eines Unternehmens in Anspruch nehmen, das dies f&uuml;r Sie &uuml;bernimmt. Dieses heuert Obdachlose und andere Bed&uuml;rftige an, um an Ihrer Stelle Schlange zu stehen &ndash; wenn&rsquo;s sein muss, &uuml;ber Nacht. Unmittelbar vor der Anh&ouml;rung k&ouml;nnen die zahlenden Kunden dann ihren Platz in der Schlange einnehmen und so einen Sitz in der ersten Reihe des Anh&ouml;rungssaals beanspruchen.<br>\nIst etwas falsch daran, derartige Dinge zu kaufen oder zu verkaufen? Manche sagen nein; die Leute sollten ihr Geld f&uuml;r alles ausgeben k&ouml;nnen, was jemand anderer verkaufen m&ouml;chte. Andere sind der Ansicht, dass es bestimmte Dinge gibt, die nicht k&auml;uflich sein sollten. Aber warum? Was genau ist unrecht daran, Upgrades f&uuml;r Gef&auml;ngniszellen an jene zu verkaufen, die sie sich leisten k&ouml;nnen, oder Bargeld f&uuml;r Sterilisationen anzubieten, oder Leute anzuheuern, die f&uuml;r Sie Schlange stehen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/what-money-can-t-buy-by-michael-j--sandel\/german\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Austerity: A Colossal Failure of Economic Policy<\/strong><br>\nThis is what Paul Krugman called the austerity blunder in his latest New York Times column. He also had some praise for the latest paper by IMF Chief Economist Olivier Blanchard, in which he admitted that austerity had a profoundly negative effect, even though they should have known from the start that this was going to happen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.social-europe.eu\/2013\/01\/austerity-a-colossal-failure-of-economic-policy\/\">Social Europe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze mit -0,9% zum Vorjahresmonat<\/strong><br>\nDas Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete heute Morgen erneut von schwachen deutschen Einzelhandelsums&auml;tzen auch f&uuml;r den Monat November 2012. Die nominalen Einzelhandelsums&auml;tze bei den unbereinigten Originaldaten stiegen zwar um +1,6% zum Vorjahresmonat, aber die unbereinigten realen Ums&auml;tze sanken um -0,9% zum Vorjahresmonat. Der November 2012 hatte wie der November 2011 26 Verkaufstage. (&hellip;) Der postulierte deutsche Konsumboom war und ist ein Konstrukt des Wunschdenkens. Monat f&uuml;r Monat wird diese Propaganda von den harten belastbaren Daten zu den Einzelhandelsums&auml;tzen, von den monatlichen Umsatzsteuereinnahmen des Staates und den viertelj&auml;hrlichen VGR-Daten zu den Konsumausgaben der privaten Haushalte als L&uuml;ge entlarvt. Das schiefe deutsche Wirtschaftsmodell, die einseitige Exportorientiertheit und auf der anderen Seite die viel zu schwache Binnennachfrage werden in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung meist verdr&auml;ngt bzw. dieser Irrweg (Ungleichgewicht) wird als Zeichen des Erfolges umstilisiert!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/deutschland-reale-einzelhandelsumsatze-mit-09-zum-vorjahresmonat\/\">Querschuesse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der erfundene Experte<\/strong><br>\nExperten wissen alles: Sie haben kluge Ansichten zum Rettungsschirm, zu Euro-Bonds, zu eigentlich jedem Thema. Das Beispiel von Dr. Myron L. Fox lehrt uns, dass bei manchen Statements durchaus Skepsis angebracht w&auml;re.<br>\nIn der letzten Zeit muss ich h&auml;ufiger an Dr. Myron L. Fox denken. Der Grund ist das geradezu inflation&auml;re Auftreten von Experten, die allesamt tief begr&uuml;ndete Ansichten zum Besten geben, zum Rettungsschirm im Allgemeinen, zu Euro-Bonds im Speziellen, Pro die einen, Kontra die anderen und dann wieder umgekehrt. Es gibt kraftvolle Analysen zu Inflation und Deflation und zu jedem erdenklichen wirtschaftspolitischen Thema zwischen Energiewende, &uuml;berhitzter oder durch Abk&uuml;hlung bedrohter Konjunktur in China oder globalem Klimawandel. Und f&ouml;hnfrisierte Nachwuchsphilosophen erkl&auml;ren kurzerhand mal eben die Welt. Alle reden mit der Inbrunst tiefer Kenntnis vor allem in ungez&auml;hlten Talkshows, aber auch auf B&uuml;hnen und an Rednerpulten vor einem jedes Mal wieder &uuml;berzeugten Publikum. Nun soll hier kein Zweifel an der Kompetenz einzelner Aussagen gen&auml;hrt werden. Nur unterm Strich, alles zusammengenommen, entsteht in dieser Kakofonie ein ziemlicher Unsinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.harvardbusinessmanager.de\/heft\/artikel\/a-829241.html\">Harvard Business Manager<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Handelsstr&ouml;me<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/atlas.media.mit.edu\/explore\/tree_map\/export\/deu\/all\/show\/2010\/\">The Observatory<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dies ist eine sehr interessante Web-Applikation, mit der man die Au&szlig;enhandelsstr&ouml;me der Volkswirtschaften sehr detailliert betrachten kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Griechenland spart sich nach rechts<\/strong><br>\nDie neofaschistische Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenr&ouml;te) findet immer st&auml;rkeren Anklang &ndash; auch weil sie im zusammenkrachenden Sozialstaat den Armen unter die Arme greift. [&hellip;]<br>\nIhre Botschaften &ndash; &laquo;Griechenland den Griechen&raquo; und &laquo;Wir haben nicht genug f&uuml;r alle, also helfen wir den Griechen zuerst&raquo; &ndash; kommen offenbar gut an. Laut einer aktuellen Umfrage des griechischen Meinungsforschungsinstituts Pulse RC ist die Goldene Morgenr&ouml;te mittlerweile die drittpopul&auml;rste Partei: Ihr stimmen rund 13,5 Prozent der Bev&ouml;lkerung zu. St&auml;rker sind nur noch die konservative Nea Dimokratia (25 Prozent) und das linke B&uuml;ndnis Syriza (24 Prozent). Die sozialdemokratische Partei Pasok hat sie bereits hinter sich gelassen. (&hellip;) Voupouras ist davon &uuml;berzeugt, dass es in Griechenland mittlerweile einen Staat im Staat<br>\ngibt. Die Polizei geht Anzeigen gegen faschis&shy;tische Angreifer nur selten nach und sch&uuml;tzt die Kundgebungen der Faschisten, statt einzugreifen. Nat&uuml;rlich brauche Griechenland Hilfe, sagt Voupouras. Er meint damit nicht die Hilfe der Troika aus EU, Europ&auml;ischer Zentralbank und W&auml;hrungsfonds; die f&uuml;hre das Land nur weiter in den Abgrund. Sondern eine Hilfe zur Ausarbeitung einer langfristigen Strategie, die dem Land aus der Misere hilft &ndash; und den Zulauf zu den Faschisten stoppt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1251\/die-griechischen-neofaschistinnen\/griechenland-spart-sich-nach-rechts\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jung, gut ausgebildet, arbeitslos<\/strong><br>\nIhre Karrieretr&auml;ume hat sie l&auml;ngst aufgegeben, Leserin K. Neureuter sucht seit neun Monaten einfach nur Arbeit. Denn sie steht kurz davor, ALG II zu beziehen.<br>\nJung, gut ausgebildet, erste Berufserfahrung &ndash; und arbeitslos: Vor neun Monaten sah ich das noch ganz locker. Dass es in solch einer Situation enden wird, konnte ich mir nicht vorstellen.<br>\nIn meinem ersten Job, als Redakteurin und PR-Referentin, arbeitete ich dreieinhalb Jahre, bis mein Arbeitgeber massiv Stellen abbaute. Ich erhielt eine betriebsbedingte K&uuml;ndigung. Das erschien mir zun&auml;chst noch nicht als ernsthaftes Problem. Nach Sozialplan ist man als ledige Frau ohne Kind halt schnell wegrationalisiert. Aber dank Studium, Praktikum, erstem Job, dazu Soft Skills und nat&uuml;rlich Fremdsprachenkenntnissen, wirst du schnell wieder etwas finden, dachte ich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/2012-12\/leserartikel-jung-arbeitslos\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ja ja, der &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;. Und in Hartz IV sind nur die, die faul und dumm und unflexibel sind.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Ausbildung zum Geomatiker &ndash; Die Vermesser der Welt<\/strong><br>\nIhre Arbeit steckt im Navigationsger&auml;t, in der Wanderkarte oder der Wegweiser-App: Geomatiker verwandeln Daten in Karten. Die Jobaussichten sind gut &ndash; und in der Ausbildung gibt es viel frische Luft. Denn messen m&uuml;ssen die Azubis am Anfang selbst. [&hellip;]<br>\nUdo Stichling, Pr&auml;sident des Deutschen Dachverbandes f&uuml;r Geoinformation, fasst zusammen, was Azubis mitbringen m&uuml;ssen: Spa&szlig; an der Arbeit mit moderner Technik, keine Angst vor Zahlen und ein Grundverst&auml;ndnis f&uuml;r Geometrie und Mathematik. Die Geh&auml;lter variieren zwischen 500 und 900 Euro brutto im Monat, das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt im Schnitt bei 2000 Euro brutto. Die Berufsperspektiven sind sehr gut.<br>\n&ldquo;Der Fachkr&auml;ftemangel hat auch die Geobranche erreicht: Sowohl in Beh&ouml;rden als auch in der Privatwirtschaft werden qualifizierte Fachkr&auml;fte dringend ben&ouml;tigt&rdquo;, sagt Stichling. &ldquo;Vom Routenplaner bis zur App auf dem Smartphone &ndash; der Bedarf an Geodaten wird immer gr&ouml;&szlig;er.&rdquo; Jobs finden Geomatiker zum Beispiel in Ingenieurb&uuml;ros, in Verlagen der Kartografie oder in Medienagenturen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/ausbildung-zum-geomatiker-ein-job-mit-guten-aussichten-a-875780.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Fachkr&auml;ftemangel ist so schlimm, da&szlig; die Geh&auml;lter mit 11,50 Euro pro Stunde schon knapp &uuml;ber der Niedriglohnschwelle liegen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Aus f&uuml;r Air-Berlin-Chef Mehdorn &ndash; Der Ungeliebte<\/strong><br>\nNach nur 16 Monaten gibt Hartmut Mehdorn seinen Posten als Chef von Air Berlin wieder auf. Wie schon bei der Bahn wurde er als hemds&auml;rmeliger Sanierer geholt. Und auch bei der Fluglinie kann er seine Aufgabe nicht zu Ende f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/hartmut-mehdorn-bilanz-als-chef-von-air-berlin-a-876149.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Erstaunlich, dass Mehdorn immer noch Reputation als Manager und &bdquo;respektierter&ldquo; Sanierer besitzt. Das einzige Konzept, dass Mehdorn kennt ist ein brutaler Sparkurs, der vielleicht kurzfristig Rendite generiert aber mit einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung nichts zu tun hat.Das Desaster, das er bei der Bahn angerichtet hat (Stichwort: Berliner S-Bahn) sollte nicht vergessen werden.<\/em><br>\n<em>Das gleiche Konzept hat Mehdorn nun bei der Air Berlin versucht, inklusive Lohndumping was bei derartigen Sparprogrammen immer eine zentrale Rolle spielt, da selbstredend in Mehdorns Gedankenwelt Mitarbeiter nur l&auml;stige Kostenfaktoren sind. Darin spiegelt sich auch das ganze Elend des kurzfristigen Shareholder Value Denkens wieder. Leider werden Typen wie Mehdorn in bestimmten Kreisen immer noch als vorbildliche Manager gefeiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wissenschaftler widersprechen Bundespr&auml;sident Gauck<\/strong><br>\nAgrar&ouml;konomen, Volks- und Betriebswirte, Wirtschaftsethiker und Juristen warnen vor einer Instrumentalisierung und Fehlinterpretation der Wissenschaft. Popul&auml;re Vorurteile d&uuml;rfen keine Grundlage f&uuml;r folgenschwere politische Entscheidungen werden, mit denen die Hungersn&ouml;te weltweit weiter versch&auml;rft werden k&ouml;nnen. In einem offenen Brief reagieren 40 Wissenschaftler verschiedener Universit&auml;ten und Institute auf eine Rede des Bundespr&auml;sidenten Joachim Gauck. Anl&auml;sslich des Festaktes &bdquo;50 Jahre Welthungerhilfe&ldquo; am 14. Dezember sagte Gauck: &bdquo;Wenn [&hellip;] schwankende Preise armen Menschen sprichw&ouml;rtlich die Mittel zum Leben absch&ouml;pfen, ist Handeln aus politischer, sozialer und nat&uuml;rlich auch aus ethischer Notwendigkeit dringend geboten. Ich finde es darum gut, wenn deutsche Banken Verantwortungsbewusstsein zeigen und entsprechend ausgelegte Fonds pr&uuml;fen und hoffentlich zur&uuml;ckziehen.&ldquo;<br>\nBundespr&auml;sident Gauck griff damit die Kritik einiger zivilgesellschaftlicher Organisationen an der Finanzspekulation mit Agrarrohstoffen auf. Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die von ihm aufgegriffene Forderung nicht dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand entspricht und bitten den Bundespr&auml;sidenten, einen Dialog in Gang zu setzen, in dem die Erkenntnisse und Argumente der internationalen Forschung Geh&ouml;r finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news513196\">idw<\/a>\n<p><strong>Dazu auf den NachDenkSeiten:<\/strong> &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14415\">Wissenschaft und Spekulation<\/a>&ldquo; und &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14325\">Lebensmittelspekulation: Wenn Wirtschaftsethiker der Unmoral das Wort reden<\/a>&ldquo;<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wirtschaftslobby bezirzt Bundestag mit Voodoo<\/strong><br>\nDie Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft will die Abgeordneten im Bundestag mit schwarzer Magie bearbeiten. Sie schickte den Parlamentariern eine Voodoo-Puppe. Die warnt vor den geheimen Schmerzen, die Mindestl&ouml;hne und Frauenquote mit sich bringen. Oder so. [&hellip;]<br>\nAlso griff die Lobbygruppe zur dunklen Magie. Doch was soll der Voodoo-Zauber genau bedeuten? Wer sticht hier wen? &ldquo;Die Puppe steht f&uuml;r den W&auml;hler an sich&rdquo;, kl&auml;rt ein Sprecher der Kampagne auf. Die Nadeln sollen zeigen, dass manche &ldquo;Wahlversprechen schmerzhafte Auswirkungen&rdquo; haben k&ouml;nnten. Die Politik verschweige n&auml;mlich die schmerzhafte Seite des Mindestlohns. [&hellip;]<br>\nNicht zum ersten Mal f&auml;llt die Lobbyarbeit der INSM durch Peinlichkeiten auf. Besonders viel Echo rief vor Jahren ein Fall von Schleichwerbung hervor. Die Interessenvertreter hatten in der ARD-Vorabend-Seifenoper &ldquo;Marienhof&rdquo; geheime Werbung gekauft, die beispielsweise die Zeitarbeit in ein positives Licht r&uuml;cken sollte. Ein Schauspieler bekam in der Sendung dann einen Job bei einer Zeitarbeitsfirma und fand das ganz toll (hier ein PDF-Report von Lobbycontrol).<br>\nZuletzt fiel auch der Blog auf der Website der INSM negativ auf. Eine Autorin kommentierte die Ank&uuml;ndigung der Europ&auml;ischen Zentralbank, Staatsanleihen von Krisenstaaten kaufen zu wollen, unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Willkommen in der EUdSSR&rdquo;. Diese skurrile Abk&uuml;rzung stellt die EU mit der Sowjetunion gleich und ist ein beliebtes Schm&auml;hwort in der Szene von Rechtspopulisten und Verschw&ouml;rungstheoretikern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/insm-wirtschaftslobby-bezirzt-bundestag-mit-voodoo-1.1566851\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/185769_471226649608002_530440392_n.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/185769_471226649608002_530440392_n_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die INSM wird immer peinlicher und hat ihre Satisfaktionsf&auml;higkeit l&auml;ngst verspielt. Leider sind die Ideen und Ideologien hinter der INSM immer noch verbreitet und werden auch von vielen Politikern von CDU, SPD, FDP und Gr&uuml;nen geteilt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schwarzer Filz: Wie CDU-Politiker eine rechtsfreie Parallelkommune in Baden-W&uuml;rttemberg aufgebaut haben<\/strong><br>\nMeine Heimatgemeinde Pattonville wird als Zweckverband verwaltet. Den Zweckverbandsvorsitz teilen sich der Oberb&uuml;rgermeister der am Zweckverband Pattonville beteiligten Stadt Remseck am Neckar, Karl-Heinz Schlumberger (CDU), und die Oberb&uuml;rgermeisterin der Stadt Kornwestheim (formal parteilos, aber auf schwarzem Ticket im schwarzen Filz unterwegs), die die meisten Zweckverbandsgesch&auml;fte von ihrem B&uuml;rgermeister Dietmar Allgaier (CDU) erledigen l&auml;sst.<br>\nNun ist sehr ungew&ouml;hnlich, dass eine lebendige Gemeinde mit rund 7000 Einwohnern als Zweckverband verwaltet wird. In der Regel wird das nur bei Kl&auml;ranlagen und Krematorien gemacht. In Pattonville gibt es aber gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r. Der am wenigsten wichtige Grund liegt darin, dass der\/die Zweckverbandsvorsitzende f&uuml;r die T&auml;tigkeit im Zweckverband, die ohnehin zu den Aufgaben der Rathausspitze geh&ouml;ren, 4800 Euro extra im Jahr erh&auml;lt, der\/ die Stellvertreter(in) 2400 Euro.<br>\nAu&szlig;erdem konnte der ebenfalls auf schwarzem Ticket reisende und f&uuml;r viele CDUler ausgesprochen n&uuml;tzliche abgew&auml;hlte fr&uuml;here B&uuml;rgermeister von Schlaitdorf, Dieter Girrbach, mit der Position eines Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers des Zweckverbandes versorgt werden. Patronage geh&ouml;rt seit den Zeiten des Ministerpr&auml;sidenten und fr&uuml;heren Marinerichters Filbinger zu den Herrschaftsinstrumenten im schwarzen Filz Baden-W&uuml;rttembergs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cduwatch.de\/2013\/schwarzer-filz-wie-cdu-politiker-eine-rechtsfreie-parallelkommune-in-baden-wurttemberg-aufgebaut-haben\/\">CDU Watch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &ndash; &ldquo;Morgens um acht &ndash; da muss man mich hintragen&rdquo;<\/strong><br>\nLinke-Vizechefin Sahra Wagenknecht joggt viel und hat in ihrer Freizeit promoviert. Nur fr&uuml;hes Aufstehen ist ihre Sache nicht. Ein &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;-Expertengespr&auml;ch &uuml;ber Selbstdisziplin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article112421882\/Morgens-um-acht-da-muss-man-mich-hintragen.html\">WELT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15736","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15736","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15736"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15736\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15757,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15736\/revisions\/15757"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15736"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15736"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15736"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}