{"id":157440,"date":"2026-10-12T08:39:48","date_gmt":"2026-10-12T06:39:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440"},"modified":"2026-10-12T08:39:48","modified_gmt":"2026-10-12T06:39:48","slug":"hinweise-des-tages-5201","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h01\">Friedenspreis f&uuml;r Philippe Sands &ndash; &bdquo;Es ist ein guter Tag&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h02\">Der Friedensnobelpreis als Kampfansage an die USA und Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h03\">Die Richter und ihr Henker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h04\">AfD und BSW feiern gemeinsam in Magdeburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h05\">Vitales Interesse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h06\">Jugendprotestbewegung in Frankreich: Eine Generation, die Geh&ouml;r verlangt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h07\">Donald Trump zur Ukraine und Russland: &bdquo;Es ist ein Krieg, der nie h&auml;tte beginnen d&uuml;rfen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h08\">&ldquo;Russland ist bereit, bereits im Oktober eine zus&auml;tzliche Dieselmenge an den US-Markt zu liefern&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h09\">Was der Tankrabatt &uuml;ber ihre Politik verr&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h10\">Studie rechnet mit sinkender Besch&auml;ftigung in fast allen Bundesl&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h11\">Wohngeld in Deutschland &ndash; Bundestag versteckt Debatte um Sozialk&uuml;rzungen in die Nacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h12\">System Lima: Ukrainer lassen russische Raketen denken, sie w&auml;ren in Peru<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h13\">Warum milit&auml;rische KI mehr Diplomatie verlangt &ndash; nicht weniger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h14\">Dieser verdruckste Umgang mit Reformen hilft niemandem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h15\">Der Globale S&uuml;den bekr&auml;ftigt das Recht auf Entwicklung f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h16\">Doppeldenker des Tages: Friedrich Merz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h17\">Auff&auml;lligkeiten in den Berliner Wahlergebnissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157440#h18\">Kalter Krieger des Tages: Mathias D&ouml;pfner<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Friedenspreis f&uuml;r Philippe Sands &ndash; &bdquo;Es ist ein guter Tag&ldquo;<\/strong><br>\nDer V&ouml;lkerrechtsexperte und Schriftsteller Philippe Sands erh&auml;lt in der Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Und findet klare Worte zur israelischen Politik. [&hellip;]<br>\nEs ist in der Tat ein guter Tag, sagt Philippe Sands, auch mit Blick auf die zwei Tage zuvor bekanntgegebene Entscheidung &uuml;ber den Friedensnobelpreis. Applaus erh&auml;lt er, als er seine Bewunderung f&uuml;r jene Richter:innen und Anw&auml;lt:innen in den USA bekundet, die in diesen Zeiten ihre Unabh&auml;ngigkeit bewahren. Langer Applaus, als er &uuml;ber die Ukraine sagt: &bdquo;Ihr Kampf ist unser Kampf!&ldquo; Nicht alle klatschen, Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier etwa nicht, als Sands sagt, dass sowohl in Israel als auch anschlie&szlig;end in Gaza und im Westjordanland V&ouml;lkerrechtsverbrechen begangen wurden. Verhaltener Applaus, als er daran erinnert, dass gerade Deutschland sich mit ethnischen S&auml;uberungen auskenne, und fragt: Warum also das Schweigen gegen&uuml;ber Israel?<br>\nViele in der ersten Reihe applaudieren nicht, allen voran Steinmeier, als Sands &uuml;ber notwendige Kritik an Israels Vorgehen gegen die Pal&auml;stinenser:innen sagt: &bdquo;Es ist nicht antisemitisch, es ist nicht Anti-Israel, es ist die Wahrheit.&ldquo; Schweigen sei nicht der richtige Weg, betont er mit Emphase. Und er mahnt: &bdquo;Lassen Sie uns nicht so werden wie jene, die wir bek&auml;mpfen.&ldquo; Am Ende steht ein Verweis auf Leonard Cohens Lied &bdquo;Anthem&ldquo;, dessen Botschaft von Hoffnung selbst in finsteren Zeiten handelt. Ergreifend. Und am Ende seiner Rede? Alle stehen auf. Oder fast alle. Man kann es nicht genau sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/gesellschaft\/friedenspreis-fuer-philippe-sands-es-ist-ein-guter-tag-94535395.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Friedensnobelpreis als Kampfansage an die USA und Israel<\/strong><br>\nIsraels Regierung und Trump greifen Navi Pillay an. Die Medien beider L&auml;nder zeichnen dagegen ein differenziertes Bild der Preistr&auml;gerin. (&hellip;)<br>\nAuch wenn das Nobelkomitee seine Entscheidung nicht als unmittelbare politische Stellungnahme verstanden wissen will, ist das Signal an die USA und Israel angesichts der milit&auml;rischen Konflikte mit Iran sowie des Vorgehens gegen&uuml;ber den Pal&auml;stinensern und im Libanon und in Syrien kaum zu &uuml;bersehen. Viele Israelis sehen allerdings, gerade im Umfeld des 7. Oktober, einen Anstieg des Antisemitismus und damit eine Gefahr f&uuml;r die Juden in aller Welt. Auch der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, warnt.<br>\nDie israelische Regierung sieht die Entscheidung aus Oslo jedoch als reine Kampfansage und h&auml;lt dagegen.<br>\nIsraels Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu hat die Vergabe des Friedensnobelpreises an Navi Pillay mit pers&ouml;nlichen Angriffen auf die Juristin beantwortet. Das Nobelkomitee habe seinen &bdquo;moralischen Kompass verloren&ldquo;, erkl&auml;rte sein B&uuml;ro am Freitag. Pillay habe ihre Karriere darauf aufgebaut, Anschuldigungen gegen den j&uuml;dischen Staat zu erfinden und zu verbreiten. In der von der Times of Israel dokumentierten Erkl&auml;rung wirft Netanjahu dem Komitee vor, die D&auml;monisierung von Juden zu belohnen.<br>\nDie 85-j&auml;hrige s&uuml;dafrikanische Juristin und fr&uuml;here UN-Menschenrechtskommissarin erh&auml;lt den Friedensnobelpreis 2026 f&uuml;r ihren Einsatz f&uuml;r Frieden und V&ouml;lkerrecht. Das Nobelkomitee w&uuml;rdigte bei der Bekanntgabe am 9. Oktober insbesondere ihren Beitrag zur strafrechtlichen Verfolgung von Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und V&ouml;lkermord. Die Entscheidung solle die Bedeutung einer internationalen Rechtsordnung unterstreichen &ndash; gerade angesichts von Sanktionen gegen Richter und Angriffen auf deren Institutionen. &bdquo;Frieden braucht Gerechtigkeit&ldquo;, hei&szlig;t es in der Begr&uuml;ndung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/der-friedensnobelpreis-als-kampfansage-an-die-usa-und-israel\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Nach Nobelpreis: USA versch&auml;rfen Sanktionen gegen IstGH<\/strong><br>\nNach der Verk&uuml;ndung des Friedensnobelpreises f&uuml;r die fr&uuml;here IStGH-Richterin Navi Pillay versch&auml;rfen die USA ihre Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IstGH).<br>\nUS-Au&szlig;enminister Marco Rubio sagte heute, die USA w&uuml;rden &bdquo;s&auml;mtliche Gesch&auml;fte mit diesem Schurkengericht verbieten, seine Ressourcen beschneiden und seine Handlungsf&auml;higkeit entscheidend schw&auml;chen&ldquo;. Pr&auml;sident Donald Trump werde es dem Gericht &bdquo;niemals erlauben, Amerikaner zu verfolgen&ldquo;, betonte Rubio.<br>\nMan werde Transaktionen mit dem Gericht untersagen, seine Ressourcen abschneiden und seine Handlungsf&auml;higkeit einschr&auml;nken, teilte das US-Au&szlig;enministerium mit. Zuvor hatte es bereits Sanktionen gegen einzelne Richter und Richterinnen und Ankl&auml;ger gegeben.<br>\nDie EU-Kommission zeigte sich in einer ersten Reaktion besorgt &uuml;ber das Vorgehen der USA. Sie k&uuml;ndigte an, weiter mit dem Weltstrafgericht zusammenarbeiten zu wollen, damit dieses effektiv arbeiten k&ouml;nne. Zugleich hofft sie auf einen Dialog, da die Sanktionen nach Angaben der Kommission erst mit einer Verz&ouml;gerung von sechs Monaten in Kraft treten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3444612\/\">ORF.at<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;hrend die US-Regierung entscheidet, zeigt sich die EU &bdquo;besorgt&ldquo; und hoffe auf einen Dialog innerhalb des n&auml;chsten halben Jahres. Das ist ein weiteres Beispiel f&uuml;r die zunehmende Machtlosigkeit der EU und ihrer Mitgliedstaaten &ndash; sie verh&auml;ngen Sanktionen gegen Russland, die der EU (und insbesondere Deutschland) mehr schaden als Russland, aber schweigen bei den Kriegen Israels und der USA. Es mangelt der EU an Druckmitteln, sie folgt oftmals &bdquo;blind&ldquo; den Interessen in den USA und erscheint u.a. deshalb wie dessen Vasall. Und wenn den Worten des Chefs der Atlantik-Br&uuml;cke, Sigmar Gabriel, geglaubt werden darf, ist es wohl so, denn der sagte Anfang dieses Jahres, dass die USA NATO und EU erfunden haben, <a href=\"https:\/\/de-rt.com\/kurzclips\/video\/266750-gabriel-bei-maischberger-usa-haben\/\">um die Deutschen kleinzukriegen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Richter und ihr Henker<\/strong><br>\nDie Trump-Regierung greift den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag mit Sanktionen an. Wie sich das anf&uuml;hlt, wei&szlig; Richterin Kimberly Prost.<br>\nReed Rubinstein kam nach New York, um zu drohen. Im Juli 2025 nahm der US-Berater am Treffen der 125 Staaten des R&ouml;mischen Statuts im UN-Hauptquartier teil &ndash; obwohl die USA nicht dazu geh&ouml;ren. Mit dem Vertrag hatte die Staatengemeinschaft 2002 den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) zur Verfolgung von Verbrechen wie V&ouml;lkermord errichtet. Es sollte das letzte Treffen auf US-Territorium sein.<br>\nDer Gerichtshof habe &bdquo;unrechtm&auml;&szlig;ige&ldquo; Ma&szlig;nahmen gegen die USA und Israel ergriffen, behauptete Rubinstein. Seine Regierung werde dagegen &bdquo;alle geeigneten&ldquo; Mittel einsetzen. &bdquo;Lassen Sie mich unmissverst&auml;ndlich klarstellen&ldquo;, schloss Rubinstein: &bdquo;S&auml;mtliche Ermittlungen und s&auml;mtliche Haftbefehle&ldquo; gegen die USA und Israel m&uuml;ssten eingestellt werden. &bdquo;Andernfalls bleiben alle Optionen auf dem Tisch.&ldquo; [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/US-Sanktionen-gegen-IStGH\/!6220564\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>AfD und BSW feiern gemeinsam in Magdeburg<\/strong><br>\nBei der Party eines rechtsextremen Magazins posieren Abgeordnete des BSW mit Kollegen der AfD &ndash; sehr zum Unwillen der BSW-Bundesspitze.<br>\nEin Treffen zwischen Politikern der AfD und des BSW in Sachsen-Anhalt hat bei der Parteispitze des BSW Unmut ausgel&ouml;st. Es d&uuml;rfe &bdquo;nicht der Eindruck der Kumpanei oder einer privilegierten Partnerschaft entstehen&ldquo;, schrieb Parteichef Fabio de Masi am Freitagabend in einem Beitrag in sozialen Medien. Ausl&ouml;ser waren Fotos, die das rechtsextreme Magazin Compact ver&ouml;ffentlicht hatte. Sie zeigen Spitzenpolitiker von AfD und BSW aus Sachsen-Anhalt bei einer gemeinsamen Abendveranstaltung. Anlass der Zusammenkunft war laut Angaben des Magazins die Er&ouml;ffnung eines &bdquo;TV-Studios&ldquo; von Compact in Magdeburg am Donnerstag.<br>\nNach Angaben von J&uuml;rgen Els&auml;sser, Herausgeber und Chefredakteur von Compact, seien &bdquo;alle f&uuml;nf Abgeordneten&ldquo; des BSW und &bdquo;ungef&auml;hr 20&ldquo; von der AfD da gewesen. [&hellip;]<br>\nWeitere Bilder zeigen, wie die G&auml;ste in vertrauter Atmosph&auml;re beim Essen am Tisch sitzen. Es wird gelacht, Wein getrunken und angesto&szlig;en &ndash; zu viel der N&auml;he, fanden die BSW-Parteioberen. Er sei als Parteivorsitzender auch gew&auml;hlt, um darauf zu achten, dass &bdquo;auch die Unterschiede zur AfD deutlich werden!&ldquo;, schrieb Parteichef de Masi in seinem Beitrag. BSW-Generalsekret&auml;r Christian Leye teilte in sozialen Medien einen Post, in dem es hie&szlig;: &bdquo;Diese Distanzlosigkeit und Kumpanei mit der AfD muss ein Ende haben.&ldquo;<br>\nDerlei Kritik konterte Claudia Wittig, die stellvertretende Fraktionschefin des BSW, ebenfalls mit einem Beitrag in sozialen Medien: &bdquo;Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten k&ouml;nnen zusammen essen und auch ein Glas Wein zusammen trinken&ldquo;, schrieb Wittig am Samstag auf X.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/afd-bsw-compact-sachsen-anhalt-juergen-elsaesser-tobias-rausch-li.3561717\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;V&ouml;llig daneben&rdquo;: Wagenknecht pfeift Wittig zur&uuml;ck<\/strong><br>\n[&hellip;] Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der BSW-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, Claudia Wittig, hat den gemeinsamen Abend mit AfD-Vertretern bei der Er&ouml;ffnung des &ldquo;Compact&rdquo;-TV-Studios in Magdeburg als Fehler bezeichnet. &ldquo;Es war unklug, auch zum anschlie&szlig;enden Essen zu bleiben. Wir bedauern den Fehler, so etwas wird sich nicht wiederholen&rdquo;, sagte sie dem &ldquo;Spiegel&rdquo;. [&hellip;]<br>\nBesonderes Gewicht hat eine &Auml;u&szlig;erung, die ebenfalls dem &ldquo;Spiegel&rdquo; vorliegt: Sahra Wagenknecht, Gr&uuml;nderin und pr&auml;gende Figur der Partei, hat sich klar positioniert. &ldquo;Mit allen im Landtag vertretenen Parteien zu reden, ist richtig. Gemeinsame Dinner sind v&ouml;llig daneben&rdquo;, sagte sie. Wagenknecht zieht damit die Linie, die BSW-Bundesvorsitzender Fabio De Masi bereits am Tag nach dem Vorfall auf X gezogen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_101476228\/sachsen-anhalt-wagenknecht-kritisiert-bsw-fraktion-nach-afd-dinner.html\">t-online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was f&uuml;r ein seltsames Statement. Entweder es ist &bdquo;unklug&ldquo;, dass die BSW-Fraktion geschlossen Els&auml;sser ihre Aufwartung macht. Oder halt nicht. Aber es als lediglich als &bdquo;unklug&ldquo; zu bezeichnen, nach der gemeinsamen Els&auml;sser-Aufwartung mit der AfD noch gemeinsam zu essen und ein paar Gl&auml;ser Wein zu trinken ist genau das Herumgeeier, das so viele zu Recht beim BSW kritisieren. Nur zur Erinnerung: Vor nicht all zu langer Zeit <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sahra-wagenknecht-diether-dehm-verklagt-wagenknecht-wegen-ehrenruehriger-aussage-a-dd5eab53-6340-4d5e-994d-f529592cde76\">twittere Sahra Wagenknecht noch<\/a> &bdquo;wer &raquo;Compact&laquo; ein Interview [geben w&uuml;rde], der habe nicht mehr alle Tassen im Schrank&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte nicht falsch verstehen: Dass die sachsen-anhaltinischen BSW-Abgeordneten sich inhaltlich mit ihren AfD-Kollegen austauschen, ist v&ouml;llig richtig und wenn dabei so etwas wie <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen-anhalt\/landespolitik\/ukraine-russland-sanktionen-104,afd-bsw-antrag-100.html\">die geplante Sondersitzung zum Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine und zum Sanktions-Stopp gegen Russland herauskommt<\/a>, ist das sogar zu begr&uuml;&szlig;en. Sich aber ausgerechnet unter der Regie des dubiosen und nicht gerade als verschwiegen bekannten Publizisten J&uuml;rgen Els&auml;sser bei einem &bdquo;lockeren Treffen&ldquo; in dessen R&auml;umlichkeiten ablichten zu lassen, zeugt schon von einer gewissen politischen Instinktlosigkeit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vitales Interesse<\/strong><br>\nSondierungen in Berlin<br>\nKeine drei Wochen nach dem Erfolg bei der Abgeordnetenhauswahl l&auml;uft die Berliner Linkspartei zu alter Form auf. Die politischen Techniken sind ja nicht neu. War nach der Wahl von 2001 eine Kampagne im alten Frontstadt-Stil gef&uuml;hrt worden, um die PDS (bei den Funktion&auml;ren war das leicht zu haben) zur feierlichen Verurteilung der &raquo;unheilvollen&laquo; Geschichte von SED und DDR zu zwingen &ndash; Resultat war damals jene &raquo;historische&laquo; Pr&auml;ambel zum Koalitionsvertrag, die f&auml;llig war, um sodann neoliberale Sanierungs- und Privatisierungspolitik machen zu k&ouml;nnen &ndash;, ist es 25 Jahre sp&auml;ter ein Trommelfeuer aus schrillen Antisemitismusvorw&uuml;rfen, mit dem die Partei unter eine versch&auml;rfte und jederzeit aktivierbare Aufsicht gezwungen werden soll, bevor die Kandidatin der Partei ins Rathaus eingelassen werden muss.<br>\nDenn es sieht trotz der Aktivierung politischer Fossile &ndash; zuletzt wurden Wolfgang Thierse, Joschka Fischer und Peter Altmaier aufgeboten &ndash; nicht danach aus, als w&uuml;rden sich in Berlin SPD und Gr&uuml;ne dazu &uuml;berreden lassen, die CDU im Rathaus zu halten. Obschon die verlogene Kampagne also ersichtlich dabei ist, sich totzulaufen, geschieht das Erwartbare: Die Linke wehrt sich nicht nur nicht politisch, sondern akzeptiert implizit die strategische Pr&auml;misse der Kampagne, also die Behauptung, dass der mit der pal&auml;stinasolidarischen Bewegung verbundene Teil der Partei latent oder offen antisemitisch ist bzw. &raquo;ein Problem&laquo; mit Antisemitismus hat. Das ist der politische Kern jener kleinteiligen &raquo;Vereinbarung zum Start der Sondierungen&laquo;, die am Donnerstag vorgestellt wurde.<br>\nFaktisch steht im Raum, dass gew&auml;hlte Abgeordnete aus dem pal&auml;stinasolidarischen Spektrum der Linke-Fraktion nur unter Vorbehalt angeh&ouml;ren. Die Arbeitsgrundlage f&uuml;r die Ahndung von Antisemitismus soll offenbar die sogenannte IHRA-Definition sein, gegen die sich 2025 ein Linke-Bundesparteitag ausgesprochen hat. Das macht Appetit auf mehr: Ohne Widerspruch konnte SPD-Wahlverlierer Steffen Krach bei der Pressekonferenz am Donnerstag den Ausschluss von Ferat Ko&ccedil;ak aus der Linke-Bundestagsfraktion fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531189.vitales-interesse.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Jugendprotestbewegung in Frankreich: Eine Generation, die Geh&ouml;r verlangt<\/strong><br>\nPressenza hat sich entschlossen, diese E-Mail einer chilenischen Humanistin an eine franz&ouml;sische Humanistin zu ver&ouml;ffentlichen. Darin stellt die Autorin aufschlussreiche &Uuml;berlegungen zu den Formen und der Bedeutung der Jugendprotestbewegung in Frankreich an.<br>\nLiebe Freundin, nachdem ich deine Kommentare gelesen und mit den Informationen verglichen habe, die derzeit &uuml;ber die Ereignisse kursieren, glaube ich, dass ein wichtiger Punkt hervorzuheben ist: Dein Bericht beschreibt nicht blo&szlig; eine Sch&uuml;ler*innendemonstration. Bestimmte Aspekte deuten vielmehr darauf hin, dass hier eine viel umfassendere Sensibilit&auml;t innerhalb einer ganzen Generation entsteht. Manches erinnerte mich stark an die Studierendenproteste in Chile vor dem sozialen Aufstand von 2019. Ich versuche, mir dazu eine eigene Sichtweise und Meinung zu bilden. Aus all den Informationen, die mich erreichen, ergibt sich f&uuml;r mich folgendes Bild.<br>\nWas derzeit in Frankreich geschieht, nahm einen ganz konkreten Anfang: Sch&uuml;ler*innen, vor allem an Gymnasien in den Arbeitervierteln der Pariser Vororte, begannen, sich f&uuml;r bessere Lernbedingungen einzusetzen.<br>\nDoch schon bald nahm der Protest eine andere Dimension an. Die Sch&uuml;ler*innen prangern ganz konkrete Probleme an: fehlende Vertretungen f&uuml;r abwesende Lehrkr&auml;fte, &uuml;berf&uuml;llte Klassen, marode Schulgeb&auml;ude, unzureichende Mittel, M&auml;ngel in der Infrastruktur, zu lange Schultage, Schwierigkeiten beim Zugang zur Hochschulbildung und den enormen Druck, der auf ihnen im Hinblick auf ihre Zukunft lastet. Zudem stellen sie das System der Studienplatzvergabe infrage, insbesondere &bdquo;Parcoursup&ldquo;, das ihrer Ansicht nach &uuml;ber ihre akademische Zukunft entscheiden kann.<br>\nHinter diesen konkreten Forderungen steckt jedoch etwas Tieferes: das Gef&uuml;hl, nicht die gleichen Chancen zu haben wie andere junge Menschen in Frankreich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/10\/jugendprotestbewegung-in-frankreich-eine-generation-die-gehoer-verlangt\/\">Pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Donald Trump zur Ukraine und Russland: &bdquo;Es ist ein Krieg, der nie h&auml;tte beginnen d&uuml;rfen&ldquo;<\/strong><br>\nTrump wirft Selenskyj vor, Friedensabkommen abgelehnt zu haben. Zugleich kritisiert er Angriffe auf russische Raffinerien und fordert einen anderen Pr&auml;sidenten. Seine Aussagen im Wortlaut.<br>\nor einer Reise nach Tennessee beantwortete der US-Pr&auml;sident am Sonnabend in Washington Fragen von Journalisten. Auf die Frage, ob ein Gesch&auml;ft mit russischem Diesel den Krieg in der Ukraine verl&auml;ngern k&ouml;nnte, warf er dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj vor, mehrfach eine Einigung ausgeschlagen zu haben. Wir dokumentieren seine Aussagen im Wortlaut &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/donald-trump-zur-ukraine-und-russland-es-ist-ein-krieg-der-nie-haette-beginnen-duerfen-10480535\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Russland ist bereit, bereits im Oktober eine zus&auml;tzliche Dieselmenge an den US-Markt zu liefern&rdquo;<\/strong><br>\nRussland liefert haupts&auml;chlich den USA und auch anderen Parteien (nicht Europa) Millionen Tonnen von Diesel. Trump hebt daf&uuml;r die entsprechenden Sanktionen auf. Besser kann man der Welt nicht vorf&uuml;hren, dass sie auf russische Ressourcen angewiesen ist und es vorteilhaft, ja rettend ist, die Sanktionen aufzuheben. Und was f&uuml;r ein herrlicher Zug gegen die EU, die sich v&ouml;llig von allem abgeschnitten hat durch die Sanktionen von Ursula und anderen Kriegstreibern.<br>\nDie EU steht blamiert da und muss das den Menschen erkl&auml;ren, dass ihre Wirtschaft ruiniert wird, w&auml;hrend &ldquo;unsere Freunde&rdquo; russischen Diesel bekommen. Und die Ukraine-Fans mit ihren Handlangern? Werden sie weiterhin russische Raffinerien angreifen wollen? Nur zu. Schlagt weitere N&auml;gel in Euren Sarg. Man k&ouml;nnte lachen, wohnte man nicht selbst in der EU.<br>\nDie EU wird aber auch kaum etwas aus Raffinerien des Nahen Ostens bekommen. Diese Anlagen sind teilweise zerst&ouml;rt oder nicht erreichbar. Und der Iran? Er hat mit seinem Widerstand daf&uuml;r gesorgt, dass die Sanktionen teilweise aufgehoben werden m&uuml;ssen und die Abh&auml;ngigkeit von Russland erkennbar wird. Russland, China, Iran &ndash; sie haben sich abgestimmt. Iran profitiert auch davon, da er weiterhin das eigene &Ouml;l durch die &bdquo;Blockade&ldquo; der USA bringen wird. Er profitiert davon, weil die US-Blockade erkennbar den USA und dem Rest der Welt schadet.<br>\nRettet Russland Trump? Kaum, denn der ist nicht zu retten. Aber der normale Amerikaner versteht, wer Diesel geliefert hat. Russland wird einen guten Preis erhalten und profitiert politisch. Es l&auml;sst sich kaum leugnen, dass die russische Entscheidung genial ist. Die R&uuml;ckkehr Trumps zu den bisherigen Sanktionen ist nicht unm&ouml;glich, aber noch sch&auml;dlicher und noch d&uuml;mmer als zuvor. Die Europ&auml;er stehen einmal mehr da als das, was sie sind. Und gleichzeitig k&ouml;nnen sich Europ&auml;er nur selbst retten. Die herrschende Klasse muss zun&auml;chst gezwungen werden, dieses politische Personal abzuziehen. Der n&auml;chste Schritt ist das, was das Potsdamer Abkommen einst Deutschland auferlegte: Es gilt nun f&uuml;r ganz Europa, dass die gro&szlig;en Monopole aufgel&ouml;st und die Schl&uuml;sselbereiche der &Ouml;konomie in &ouml;ffentliches Eigentum &uuml;berf&uuml;hrt werden m&uuml;ssen. Dazu geh&ouml;ren heute nicht nur die Banken und die Kriegsindustrien, sondern auch die Medienkonzerne, die uns in den Krieg hetzen. (M.L.)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/russland-ist-bereit-bereits-im-oktober-eine-zusaetzliche-dieselmenge-an-den-us-markt-zu-liefern\">Martin Leo auf Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Was der Tankrabatt &uuml;ber ihre Politik verr&auml;t<\/strong><br>\nDonald Tusk und Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt. Beim Tankrabatt setzen ihre Regierungen auf unterschiedliche Mittel.<br>\nDer Kontrast zwischen den Reaktionen der deutschen und der polnischen Regierung auf die Explosion der Preise an den Zapfs&auml;ulen k&ouml;nnte gr&ouml;&szlig;er nicht sein. W&auml;hrend sich die von Friedrich Merz gef&uuml;hrte Regierung in Berlin erst angesichts der Wahlschlappe in Sachsen-Anhalt zu einem Tankrabatt in Form der Absenkung der Mineral&ouml;lsteuer durchrang, die die Staatskasse belastet, bittet Polens eigentlich wirtschaftsliberaler Premierminister Donald Tusk die Mineral&ouml;lkonzerne mit einer &Uuml;bergewinnsteuer zur Kasse.<br>\nW&auml;hrend das Finanzministerium und das Kartellamt in Deutschland die Mineral&ouml;lkonzerne freundlich dazu auffordern, den Steuernachlass m&ouml;glichst an die Kunden weiterzugeben &ndash; wozu die Unternehmen aber nicht verpflichtet sind &ndash;, f&uuml;hrt Warschau gesetzliche Maximalpreise ein, deren &Uuml;berschreiten f&uuml;r die Konzerne mit Strafen verbunden w&auml;re. Kurzum: W&auml;hrend Berlin vor den m&auml;chtigen Mineral&ouml;lkonzernen und insgesamt der Wirtschaftslobby kuscht, nimmt die Regierung Tusk im Interesse der Polinnen und Polen den Unternehmen die Freude an ihren &Uuml;bergewinnen der letzten Monate. Deren Verband, die Polnische Organisation der Mineral&ouml;lindustrie und des Mineral&ouml;lhandels (POPiHN), bei der auch ausl&auml;ndische Konzerne Mitglied sind, protestiert zwar. Doch ohne Erfolg.<br>\nDer Tankrabatt sowie seine konkreten Umsetzungen sind bereits f&uuml;r sich genommen ein Thema, das eine breite Auseinandersetzung verdient, die hier im Folgenden in Grundz&uuml;gen erl&auml;utert wird. Doch die Debatte gibt dar&uuml;ber hinaus einen wichtigen Hinweis darauf, warum Polens Regierungschef seit drei Jahren fest im Sattel sitzt und seine Gruppierung, die B&uuml;rgerkoalition (KO), seit dem Wahlerfolg von 2023 die Zustimmung unter den Menschen &ndash; wenn auch vor allem auf Kosten eines ihrer beiden Koalition&auml;re &ndash; sogar noch leicht ausgebaut hat. Und das Beispiel verdeutlicht zugleich, warum die beiden Regierungsparteien in Berlin nur anderthalb Jahre nach den Bundestagswahlen sukzessive an Boden verloren haben und verlieren &ndash; mit der CDU laut Umfragen inzwischen bei unter 20 Prozent (Bundestagswahl 2025: 28,5 Prozent) und mit Kanzler Merz auf der politischen Abschussliste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/tankrabatt-polen-deutschland-tusk-merz-spritpreise-10471910\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Studie rechnet mit sinkender Besch&auml;ftigung in fast allen Bundesl&auml;ndern<\/strong><br>\nTrotz verbesserter Konjunkturaussichten drohen deutschlandweit Besch&auml;ftigungsverluste. Experten prognostizieren nur in drei Bundesl&auml;ndern Zuw&auml;chse.<br>\nIn Deutschland d&uuml;rfte die Besch&auml;ftigung 2027 laut einer Studie nur in drei Bundesl&auml;ndern steigen. Lediglich in Berlin werde mit 0,7 Prozent sowie in Brandenburg und Niedersachsen mit je 0,1 Prozent noch mit einem Zuwachs gerechnet, teilte das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit. Demnach wird die Besch&auml;ftigung in den meisten Bundesl&auml;ndern sinken. Zugleich soll dem Forschungsinstitut zufolge die Arbeitslosigkeit in zehn von 16 L&auml;ndern steigen. &raquo;Trotz verbesserter Konjunkturaussichten zeigt sich auf den regionalen Arbeitsm&auml;rkten noch keine generelle Trendwende&laquo;, sagte &Ouml;konomin Anja Rossen. [&hellip;]<br>\nAls Gr&uuml;nde f&uuml;r die Entwicklung nennen die Forschenden die anhaltende Schw&auml;che in der Industrie und den demografischen Wandel. &raquo;Die ung&uuml;nstige Lage im verarbeitenden Gewerbe ist auf die strukturellen Herausforderungen in der Branche zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, denen die j&uuml;ngste konjunkturelle Aufhellung bisher zu wenig entgegensetzen kann&laquo;, sagte Sarah Kuhn vom IAB. Besonders die Automobilindustrie stehe unter verst&auml;rktem Anpassungsdruck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2026-10\/iab-prognose-beschaeftigung-arbeitslosigkeit-2027-bundeslaender-gxe\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man wundert sich, dass trotz des angeblichen Fachkr&auml;ftemangels die Besch&auml;ftigung sinken soll &ndash; aber eigentlich wundert man sich &uuml;ber gar nichts mehr. Und die Politik wundert sich dar&uuml;ber, dass die Menschen mit der Bundesregierung extrem unzufrieden sind, weil im siebten Jahr einer Rezession\/Stagnation\/Quasi-Rezession immer noch nichts besser, sondern nur schlimmer wird und die Bundesregierung mit den angek&uuml;ndigten Sozialk&uuml;rzungen das Leben f&uuml;r die meisten Menschen noch schwieriger macht, w&auml;hrend gleichzeitig zig Milliarden f&uuml;r &ndash; auch volkswirtschaftlich &ndash; sinnlose Aufr&uuml;stung zum Fenster rausgeworfen wird. Tja.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wohngeld in Deutschland &ndash; Bundestag versteckt Debatte um Sozialk&uuml;rzungen in die Nacht<\/strong><br>\nNachts um halb eins bespricht der Bundestag K&uuml;rzungen beim Wohngeld, die Millionen Haushalte in Deutschland treffen. Die Opposition ist sich sicher: &bdquo;Sie sollten sich sch&auml;men!&ldquo;<br>\n&bdquo;Sie sollten sich was sch&auml;men&ldquo;, emp&ouml;rt sich Linken-Abgeordnete Sahra Mirow nachts um kurz vor eins am Rednerpult des Bundestags in Berlin. Doch besonders viele Abgeordnete h&ouml;ren ihre Kritik nicht mehr. Das Plenum ist zu dieser sp&auml;ten Stunde merklich ausged&uuml;nnt. Von den 208 Sitzen der CDU sind nur noch knapp 20 besetzt. Und auch in den anderen Fraktionen sieht es nicht viel besser aus. Ein Gro&szlig;teil der Abgeordneten scheint nicht bereit zu sein, sich zu so sp&auml;ter Stunde noch mit den K&uuml;rzungen beim Wohngeld auseinanderzusetzen.<br>\nDabei hat das Thema hohe Relevanz, gerade in St&auml;dten, in denen die Mietpreise immer weiter ansteigen. Laut Statistischem Bundesamt bezogen Ende 2024 rund 1,24 Millionen Haushalte Wohngeld. Von den angestrebten K&uuml;rzungen sollen laut Wohnministerium alle bisherigen Empf&auml;nger betroffen sein.<br>\nRund ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte erhalte k&uuml;nftig kein Wohngeld mehr, erkl&auml;rte ein Sprecher. Bund und L&auml;nder sollen so im kommenden Jahr 1,5 Milliarden und im darauffolgenden Jahr rund zwei Milliarden Euro einsparen.<br>\nDie Pl&auml;ne der Regierung, bei den Menschen mit niedrigen Eink&uuml;nften zu sparen, sto&szlig;en auf Kritik. Auch aus den eigenen Reihen. Vor der Wahl in Berlin hatte etwa der Spitzenkandidat der SPD, Steffan Krach, in einem Brandbrief Zweifel an dem Gesetzentwurf ge&auml;u&szlig;ert. &bdquo;Wir k&ouml;nnen im Landtagswahlkampf nicht glaubw&uuml;rdig f&uuml;r bezahlbares Wohnen werben und gleichzeitig erkl&auml;ren, warum Menschen, die sich ihre Wohnung trotz Arbeit oder Rente kaum leisten k&ouml;nnen, k&uuml;nftig weniger Unterst&uuml;tzung bekommen&ldquo;, hie&szlig; es in dem Schreiben an die Parteikollegin Verena Hubertz.<br>\nUnd auch in der Freitagnacht (9. Oktober) muss sich die Regierung einiges an Kritik anh&ouml;ren. Zumindest die Teile der Regierung, die noch im Plenarsaal sitzen. &bdquo;Es ist mitten in der Nacht, die Presse ist weg, und genau jetzt wollen sie &uuml;ber K&uuml;rzungen beim Wohngeld&ldquo;, kritisiert Sarah Milow (Linke). Die Abgeordnete ist sich sicher: &bdquo;Sie legen die Debatte zur K&uuml;rzung des Wohngelds in die Tiefe der Nacht, weil sie sich sch&auml;men. Und sie sollten sich sch&auml;men!&ldquo;<br>\nDenn, so Mirow, die Regierung wolle &bdquo;klammheimlich&ldquo; Millionen Familien, Alleinerziehenden und Rentnern das Fundament unter den F&uuml;&szlig;en wegziehen. &bdquo;So wird aus einer Haushaltsk&uuml;rzung eine soziale Katastrophe und sie riskieren damit den sozialen Zusammenhalt in diesem Land.&ldquo; [&hellip;]<br>\nUnd dennoch bleibt die Frage, ob die Debatte nicht eine prominentere Position auf der Tagesordnung verdient h&auml;tte. Themen wie die &bdquo;&Uuml;berweisungen im vereinfachten Verfahren&ldquo; oder &bdquo;Befristungsrecht im Wissenschaftsbereich&ldquo; haben es fr&uuml;her auf die Tagesordnung geschafft.<br>\nSicher auch wichtige Themen, doch ob die Aufmerksamkeit eher auf ihnen liegen sollte als auf einer Sozialk&uuml;rzung, die mehr als eine Million Haushalte trifft, die darauf angewiesen sind, ist zumindest fraglich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/politik\/wohngeld-in-deutschland-bundestag-versteckt-debatte-um-sozialkuerzungen-in-die-nacht-79552304.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> So n&ouml;tig das Wohngeld leider ist, sollte man nie vergessen, dass es sich hier nicht um eine &bdquo;Sozialleistung&ldquo; f&uuml;r &auml;rmere Haushalte handelt, sondern dass das Geld direkt auf die Konten der Vermieter geht, die Mieten aufrufen, die in einem normalen Markt ohne Subventionen schlicht nicht umsetzbar w&auml;ren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>System Lima: Ukrainer lassen russische Raketen denken, sie w&auml;ren in Peru<\/strong><br>\nDas System Lima nutzt eine Methode namens &bdquo;Spoofing&ldquo;. Klassische St&ouml;rsender erzeugen meist nur starkes elektronisches Rauschen, um feindliche Funkverbindungen zu &uuml;bert&ouml;nen. Damit k&ouml;nnen Drohnen und Raketen im Zielanflug gest&ouml;rt werden und schlagen hoffentlich auf einer Freifl&auml;che ein, wo sie kaum Schaden anrichten. Lima geht einen Schritt weiter: Die Anlage sendet manipulierte Satellitennavigations-Signale &uuml;ber eine Reichweite von rund 190 Kilometern aus.<br>\nEmpf&auml;ngt ein Flugk&ouml;rper diese gef&auml;lschten Daten, melden seine Navigationsrechner falsche Koordinaten &ndash; etwa den Standort Lima in Peru. F&uuml;r eine ballistische Rakete oder einen Marschflugk&ouml;rper, der mit extremer Geschwindigkeit fliegt, hat das fatale Folgen: Die Steuerung glaubt, massiv vom Kurs abgekommen zu sein &ndash; zwischen Lima und Kyjiw liegen schlie&szlig;lich &uuml;ber 12.000 Kilometer.<br>\nDie Rakete leitet daraufhin abrupte Korrekturman&ouml;ver ein, was nat&uuml;rlich vollkommen aussichtslos ist. Im November gelang Night Watch laut WSJ so der Abschuss einer als von Russland als unbesiegbar bezeichneten Hyperschallrakete vom Typ Kinschal: Durch die pl&ouml;tzliche Kurs&auml;nderung bei extremem Tempo zerbrach der Flugk&ouml;rper schlicht unter dem eigenen aerodynamischen Druck in der Luft. Das ist &uuml;brigens eines der Kernprobleme von Hyperschallwaffen, weshalb deren Wirksamkeit von Experten in Zweifel gezogen wird. Die Physik l&auml;sst sich eben nicht austricksen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000343397\/system-lima-ukrainer-lassen-russische-raketen-denken-sie-waeren-in-peru\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Warum milit&auml;rische KI mehr Diplomatie verlangt &ndash; nicht weniger<\/strong><br>\nK&uuml;nstliche Intelligenz zieht mit gro&szlig;er Geschwindigkeit in die Landesverteidigung ein. Aufkl&auml;rung, Fr&uuml;hwarnung, Zielerkennung, Einsatzplanung &ndash; &uuml;berall versprechen lernende Systeme schnellere Auswertung, schnellere Reaktion, schnellere Entscheidung. In milit&auml;rischen Zusammenh&auml;ngen klingt das nach Fortschritt. In Wahrheit versch&auml;rft KI ein Sicherheitsproblem, das technisch nicht zu l&ouml;sen ist. Wer es dennoch versucht, riskiert das Gegenteil dessen, was er anstrebt. (&hellip;)<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump sieht in der ungebremsten Weiterentwicklung der KI kein Problem. Der hohe IQ eines Pr&auml;sidenten sei die einzige &bdquo;Leitplanke&ldquo;, die KI ben&ouml;tige, so dass die Amerikaner sich keine Sorgen machen m&uuml;ssten.<br>\nDies behauptet er sogar angesichts der von f&uuml;hrenden KI-Entwicklern aus den USA vorgetragenen Bedenken gegen&uuml;ber einer weiteren ungebremsten KI-Entwicklung. Nach Trump w&uuml;rde der chinesische Pr&auml;sident Xi ebenfalls kein Problem sehen, das die schnelle Weiterentwicklung der KI verhindern k&ouml;nnte. Gleichzeitig werden immer mehr Ereignisse &ouml;ffentlich, bei der KI-Agenten sich verselbstst&auml;ndigen und andere Systeme angreifen. Dies fand nicht nur in den USA, sondern auch in China statt. Des Weiteren wurde der autonome Angriff eines KI-Agenten des US-Unternehmens Open AI auf ein australisches Regierungsportal bekannt sowie weitere Ereignisse in den USA, bei denen Schw&auml;rme von KI-Agenten sich unbefugt Eintritt in gesch&uuml;tzte Bereiche zu verschaffen suchten.<br>\nIst nun bereits der Punkt &uuml;berschritten, bei dem der Mensch noch die Kontrolle &uuml;ber die von ihm entwickelte KI besitzt? Wie weit ist es noch, dass sich eine Superintelligenz entwickelt, die sich selbstst&auml;ndig optimiert, &uuml;bermenschliche F&auml;higkeiten in verschiedenen Leistungsspektren entwickelt und sich &ndash; ohne Auftrag &ndash; gegen den Menschen wendet?<br>\nAnthropic-Chef Dario Amodei warnt nun auch vor dem UN-Sicherheitsrat vor den Risiken einer weiterhin unreglementierten KI-Entwicklung:<br>\n&bdquo;Wenn sie schlecht verwaltet wird, glaube ich sogar, dass KI ein Risiko f&uuml;r die gesamte Menschheit darstellen k&ouml;nnte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/10\/warum-militaerische-ki-mehr-diplomatie-verlangt-nicht-weniger\/\">Pressenza<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Pflichtlekt&uuml;re f&uuml;r alle Interessierte am Thema &ldquo;Zukunft der Gesellschaft und KI&rdquo; <\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Verband: KI-Firmen kaufen deutsche Antiquariate leer<\/strong><br>\nDer Verband Deutscher Antiquare warnt vor einem massenhaften B&uuml;cherverkauf an KI-Firmen aus den USA. Es gebe deutsche Antiquare, die in wenigen Wochen mit Massenverk&auml;ufen bis zu 50.000 Euro ad hoc umgesetzt h&auml;tten, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbands Deutscher Antiquare, Brandis, der Katholischen Nachrichten-Agentur.<br>\nIn den USA beriefen sich die Firmen auf das &bdquo;Fair use principle&ldquo;. Dieses Prinzip erlaube Vervielf&auml;ltigungen eines urheberrechtlich gesch&uuml;tzten Werks, wenn dies beispielsweise der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung oder der Bildung dient.<br>\nGr&ouml;&szlig;tenteils handle es sich bei den K&auml;ufen um Fachb&uuml;cher und Ratgeberliteratur, sagte Brandis. In letzter Zeit h&auml;tten die Anfragen aus den USA auch vermehrt auf fremdsprachige B&uuml;cher abgezielt.<br>\nIn der &Ouml;ffentlichkeit sei das Problem kaum bekannt, so der Verbandschef weiter. Auch gebe es keine Initiativen auf politischer Ebene, um die Rechte von Urhebern besser zu sch&uuml;tzen. In Europa gilt das &bdquo;Fair use principle&ldquo; nicht; geistiges Eigentum ist generell in analogen, aber auch in digitalen B&uuml;chern, deren Autoren entweder noch leben oder deren Ableben noch nicht 70 Jahre her ist, vom Urheberrecht gesch&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/verband-ki-firmen-kaufen-deutsche-antiquariate-leer-104.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Dieser verdruckste Umgang mit Reformen hilft niemandem<\/strong><br>\nDie Regierung freut sich &uuml;ber ein zartes Wachstum &ndash; und sediert die B&uuml;rger mit immer neuen Milliardengeschenken wie dem Tankrabatt. Mehr Wahrheit w&auml;re mutiger. [&hellip;]<br>\nJe mehr man sich diesem Aufschwung n&auml;hert, desto kleiner wird er<br>\nZwar wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 1,3 Prozent zum Vorjahr wachsen. Im n&auml;chsten Jahr werden es allerdings nur noch 1,1 Prozent. Und 2028 k&ouml;nnte der Aufschwung mit einem Plus von nur noch 0,6 Prozent bereits wieder enden.<br>\nJe mehr man sich diesem Aufschwung n&auml;hert, desto kleiner wird er. Denn Grundlage f&uuml;r das Wachstum sind vor allem die Exporte und die hohen Staatsausgaben &ndash; beide Impulse sind nicht nachhaltig.<br>\nDen Exporteuren hat ausgerechnet die Blockade der Stra&szlig;e von Hormus geholfen. Weil dadurch viele asiatische Unternehmen nicht nach Europa liefern konnten, waren deutsche Produkte gefragt. Davon profitierten vor allem Chemieunternehmen. Das bedeutet aber auch, dass dieser Sondereffekt endet, sobald der Konflikt beigelegt ist.<br>\nUnd die hohen Staatsausgaben f&uuml;r die Bundeswehr, die Bahn, f&uuml;r neue Stra&szlig;en und Br&uuml;cken haben zwar f&uuml;r Wachstum gesorgt, doch der Preis daf&uuml;r ist hoch. 2026 wird das Defizit des Staates wohl bei vier Prozent des BIP liegen, im kommenden Jahr sogar auf gut 4,6 Prozent steigen. Erlaubt sind in der EU nur drei Prozent. F&auml;hrt die Regierung bei den Ausgaben nicht einen Gang herunter, wird sich das auf die Bonit&auml;t auswirken. Deutschland k&ouml;nnte seine Bestbewertung bei den Ratingagenturen verlieren.<br>\nRobustes Wachstum entsteht erst, wenn Privatleute wieder mehr konsumieren und Unternehmen wieder mehr investieren, wenn sie neue Maschinen kaufen, einen zweiten Standort er&ouml;ffnen. Doch die wieder anziehenden Preise schw&auml;chen die Kaufkraft, und auch der Arbeitsmarkt ist labil. Und wer um seinen Job f&uuml;rchtet, der wird bei steigenden Zinsen auch kein Haus bauen und auch sonst weniger Geld ausgeben.<br>\nEine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigte k&uuml;rzlich, dass Unternehmen und private Haushalte in den vergangenen sechs Jahren im Schnitt nichts zum Wachstum des realen BIP beigetragen haben. Allein den Staatsausgaben sei es zu verdanken, dass die Wirtschaftsleistung in diesem Zeitraum leicht gestiegen sei. So h&auml;lt keine Volkswirtschaft lange durch. [&hellip;]<br>\nNat&uuml;rlich sind Einschnitte bei den W&auml;hlern unbeliebt. Aber die Bundesregierung selbst hat den Fehler begangen, in der Bev&ouml;lkerung eine falsche Erwartungshaltung zu sch&uuml;ren. Weil Merz es so aussehen lie&szlig;, als k&ouml;nnte er schnell tiefgreifende Ver&auml;nderungen vornehmen, die rasch zu sp&uuml;rbaren Verbesserungen f&uuml;hren w&uuml;rden. [&hellip;.]<br>\nDieser verdruckste Umgang mit Zumutungen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung tr&auml;gt dazu bei, dass die &ouml;konomische Vernunft im Land verk&uuml;mmert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2026-10\/reformplaene-bundesregierung-herbstprognose-wirtschaftspolitik-wachstum#cid-83690145\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Autorin dieses Machwerks fordert also einen Schlag in die Magengrube (&ldquo;Reformen&rdquo; bzw. &ldquo;Einschnitte&rdquo; bzw. &ldquo;Zumuntungen&rdquo; &ndash; die Worte der Autorin) bei den Leuten, die jetzt schon jeden Cent dreimal umdrehen m&uuml;ssen und die &ndash; nach ihrer eigenen Aussage! &ndash; zu wenig konsumieren, unter der hohen Inflation leiden und um ihren Job f&uuml;rchten. *Gleichzeitig* schreibt sie: &ldquo;Robustes Wachstum entsteht erst, wenn Privatleute wieder mehr konsumieren&rdquo; &ndash; was ja durch noch mehr Einschnitte und Lohnk&uuml;rzungen garantiert verhindert wird. Den ganzen eigenen Irrsinn kr&ouml;nt sie mit der Eigenbezeichnung als &ldquo;&ouml;konomische Vernunft&rdquo; &ndash; und da haben wir extreme Export&uuml;bersch&uuml;sse, zu niedrige L&ouml;hne und viel zu niedrige Unternehmensteuers&auml;tze noch gar nicht diskutiert. So ein Schrott in der angeblichen Qualit&auml;tszeitung, die einfach nur den &uuml;blichen neoliberalen Bullshit absondert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Globale S&uuml;den bekr&auml;ftigt das Recht auf Entwicklung f&uuml;r alle<\/strong><br>\n400 Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen, internationalen Menschenrechtsorganisationen und Forschungseinrichtungen aus 100 L&auml;ndern nahmen am Forum &uuml;ber Globale Menschenrechtsgovernance in Beijing teil. Sie diskutierten und bekr&auml;ftigten das Recht auf Entwicklung f&uuml;r alle. Sie prangerten die ungleiche wirtschaftliche und soziale Entwicklung zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen S&uuml;den an und identifizierten die internationale Finanzarchitektur, zunehmende einseitige Konflikte und den sich verst&auml;rkenden Klimawandel als haupts&auml;chliche Hindernisse bei der Umsetzung grundlegender Menschenrechte.<br>\nSeit der Annahme der Agenda 2030 durch die 193 UN-Mitgliedstaaten im Jahr 2015 ringen die L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens um die Umsetzung der 17 Nachhaltigen Entwicklungsziele. Nur bei 36 % der Ziele wurden bis heute Fortschritte gemacht, bei 15 % ist die Situation schlechter als 2015.<br>\nDas Forum fand 40 Jahre nach der Annahme der Erkl&auml;rung &uuml;ber das Recht auf Entwicklung durch die UNO-Generalversammlung am 4. Dezember 1986 statt. 146 L&auml;nder stimmten damals f&uuml;r die Erkl&auml;rung, die USA lehnte sie als einziges Land ab. D&auml;nemark, Deutschland, Finnland, Grossbritannien, Island, Israel, Japan und Schweden enthielten sich.<br>\nVertreterinnen und Vertreter des S&uuml;dens bekr&auml;ftigten am Forum das Recht auf Entwicklung als Grundlage f&uuml;r ein w&uuml;rdiges Leben f&uuml;r alle, einschliesslich dem Zugang zu sauberem Trinkwasser, Gesundheitsversorgung, Bildung, passendem Wohnraum und Ern&auml;hrung. &laquo;360 Millionen Menschen weltweit leiden unter akutem Hunger. Gleichzeitig besitzen zw&ouml;lf M&auml;nner mehr Verm&ouml;gen als die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung&raquo;, sagte Surya Deva, UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r das Recht auf Entwicklung. Mohammed B. S. Jallow, Vizepr&auml;sident von Gambia, betonte, es gebe keine nachhaltige Entwicklung ohne Umweltschutz: &laquo;Wenn Gemeinschaften den Zugang zu sauberem Wasser verlieren, wird das Recht auf Gesundheit verletzt. Wenn die Landwirtschaftsproduktion wegen Klimaschwankungen abnimmt, ist das Recht auf Nahrung bedroht.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-globale-sueden-bekraeftigt-das-recht-auf-entwicklung-fuer-alle\/?utm_source=mailpoet&amp;utm_medium=email&amp;utm_source_platform=mailpoet&amp;utm_campaign=globalbridge-updates-3\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Doppeldenker des Tages: Friedrich Merz<\/strong><br>\nTage gabs, da der Kanzler des Kanzlers kaum anders gedachte denn mit Z&auml;rtlichkeit. Im Fr&uuml;hjahr 2010 etwa, als Merz in Anwesenheit des Sozialstaatkillers Clement von Schr&ouml;ders Agenda 2010 schw&auml;rmte. Schr&ouml;der sa&szlig; damals im Aufsichtsrat bei Gasprom, Clement bei der Zeitarbeitsfirma DIS. Merz sollte sp&auml;ter bei Blackrock anheuern, nicht als Altersvorsorge, aus &Uuml;berzeugung.<br>\n16 Jahre sp&auml;ter ist das alles vergessen. Merz sei, so Regierungsvizesprecher Meyer, &raquo;zutiefst emp&ouml;rt&laquo;, dass Schr&ouml;der dieser Tage in Moskau seine lupenreine M&auml;nnerfreundschaft mit Putin zelebriert. Nun, wenigstens kann man dem nicht nachsagen, dass er anders redet als handelt. Putin hat die Souver&auml;nit&auml;t eines europ&auml;ischen Staats milit&auml;risch verletzt, einen von einer Minderheit bewohnten Teil abgetrennt und den Vorgang nachtr&auml;glich durch eine Volksabstimmung in nur diesem Teil legitimiert. Warum sollte ausgerechnet Schr&ouml;der ausgerechnet damit ein Problem haben? Er hat es ihm 1999 vorgemacht.<br>\nMerz hingegen ist ein reicher Mann, wo andere einen Ma&szlig;stab haben, hat er gleich zwei. Putin zeichne verantwortlich f&uuml;r &raquo;unermessliches Leid, f&uuml;r zivile Opfer, f&uuml;r Familien, die auseinandergerissen werden, f&uuml;r Tote und Verwundete&laquo;, lie&szlig; er via Sprecher ausrichten. Merzens fr&uuml;herer Verein Blackrock h&auml;lt an 12 der 20 gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;stungskonzerne weltweit betr&auml;chtliche Anteile (20 von 20, rechnet man die staatlichen raus). Von Lockheed Martin bis Rheinmetall liefert man munter Waffen in Kriegsgebiete, sorgt also f&uuml;r &raquo;unermessliches Leid, f&uuml;r zivile Opfer, f&uuml;r Familien, die auseinandergerissen werden, f&uuml;r Tote und Verwundete&laquo;. Seit Ausbruch des Gazakriegs zudem hat Merz zwei Solidarit&auml;tsvisiten bei der Regierung Netanjahu absolviert, die auf ihre Art sorgt f&uuml;r &raquo;unermessliches Leid, f&uuml;r zivile Opfer, f&uuml;r Familien, die auseinandergerissen werden, f&uuml;r Tote und Verwundete&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531259.doppeldenker-des-tages-friedrich-merz.html\">junge Welt<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Der fromme Friedrich und der gl&auml;ubige Thomas. Gastbeitrag von Klaus Kenke<\/strong><br>\nGro&szlig;e Worte, gesprochen auf dem letzten Parteitag der CDU. Thomas Rachel, Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU, erinnerte seine Partei an die Wertegrundlegung der eigenen Politik.<br>\nWenn wir die Glaubw&uuml;rdigkeit nicht verlieren wollen, m&uuml;ssen wir st&auml;ndig an dieser Aufgabe arbeiten, so Rachel.<br>\nEine ganz andere Geisteshaltung offenbarte Kanzler Merz, als er Anfang Oktober in Kiew erschien. Er hatte sich trotz Warnung vor russischen Angriffen auf den Weg gemacht. Aber er war nicht allein und es war sicher kein Zufall, dass ihn eine beachtliche Entourage von Waffenh&auml;ndlern begleitete: Hensoldt, Diehl Defence, Quantum Systems. Und nat&uuml;rlich im Hintergrund immer dabei: Blackrock und Blackstone.<br>\nEs war eine Art Kontrastprogramm zur Rede Thomas Rachels auf dem Parteitag.<br>\nNichts hatte sich am Credo des Bundeskanzlers ge&auml;ndert: Die Ukraine muss den Krieg gewinnen und Russland muss den Krieg verlieren, der R&uuml;stungsindustrie sei Dank.<br>\nVielleicht w&auml;re es von kluger Weitsicht gewesen, h&auml;tte Kanzler Friedrich Merz als gl&auml;ubiger Katholik Papst Leo XIV. gebeten, mit ihm zusammen als Berater nach Kiew zu fahren. Der Papst h&auml;tte ihn vermutlich darauf aufmerksam gemacht, wie gef&auml;hrlich es sei, wenn die R&uuml;stungsindustrie zu einem Schl&uuml;sselfaktor der Wirtschaft wird. Die R&uuml;stungsindustrie und die L&auml;nder, die Waffen liefern, profitieren vom Krieg und es geht sozusagen darum, den Krieg &bdquo;am Laufen zu halten&ldquo;, damit die Quelle von Macht und Profit niemals versiege, so der Papst.<br>\nJa, und au&szlig;erdem h&auml;tte Leo XIV. Merz auf den falschen Realismus hingewiesen, als ob der Krieg ein unvermeidlicher Bestandteil der menschlichen Natur w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/der-fromme-friedrich-und-der-glaeubige-thomas-gastbeitrag-von-klaus-kenke\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Auff&auml;lligkeiten in den Berliner Wahlergebnissen<\/strong><br>\nEin etwas tieferer Blick in die vorl&auml;ufigen Wahlbezirksergebnisse der Berliner Abgeordnetenhauswahl offenbart einige Sonderbarkeiten, die vor Feststellung des endg&uuml;ltigen Ergebnisses unbedingt genauer betrachtet und bei Bedarf ausger&auml;umt werden sollten.<br>\nDie Wahlaussch&uuml;sse werden das sicherlich von sich aus tun, aber sie k&ouml;nnten ja vielleicht doch das eine oder andere &uuml;bersehen. Deshalb hier eine Liste dessen, was mir aufgefallen ist, als ich mich mit etwaigen Diskrepanzen zwischen Urnenwahl- und Briefwahlergebnissen auseinandergesetzt habe. Alles nat&uuml;rlich ohne Gew&auml;hr. Verwendet habe ich die Datei Zweitstimmenergebnisse der Wahlbezirke (Urnen und Brief) von der Seite des Amts f&uuml;r Statistik Berlin-Brandenburg.<br>\nWeil Vertreter der AfD verschiedentlich ihre Anh&auml;nger dazu aufgerufen haben, nicht per Brief sondern pers&ouml;nlich zu w&auml;hlen, habe ich auff&auml;llig niedrige Briefwahlergebnisse der AfD ignoriert. Allerdings sind die vielen Briefwahlbezirke mit Nullstimmenergebnis oder extrem niedriger Stimmenzahl der AfD auch unter diesen Umst&auml;nden auff&auml;llig. Die Nullstimmenergebnisse des BSW, soweit sie auff&auml;llig sind, sind unten aufgef&uuml;hrt. Von anderen Parteien habe ich solche nicht gefunden. Es scheint mehrfach das gleiche Problem aufgetreten zu sein wie bei der Bundestagswahl. BSW stand weit hinten auf dem Wahlzettel (Nr 24). Weiter vorne waren einige Klein- und Kleinstparteien mit oft oder meist null Stimmen. Mutma&szlig;lich wurde hier und da irrt&uuml;mlich der Stapel mit BSW-Stimmen einer dieser Klein- oder Kleinstparteien zugeschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/auffaelligkeiten-berlinwahl\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kalter Krieger des Tages: Mathias D&ouml;pfner<\/strong><br>\nBild ist allbekannt als Synonym f&uuml;r IQ-befreite Hirnbl&auml;hungen. Und es gibt nicht viele Arbeitspl&auml;tze, wo man mit langen Geiferspeichelf&auml;den (aus beiden Mundwinkeln) Geld verdienen kann. Mathias D&ouml;pfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE (Hetzpresse f&uuml;r das Blitzbirnenklientel) hat mal wieder ausgeteilt, unter anderem gegen die Partei Die Linke. Sein langer Artikel aus der Wochenendausgabe, ein Kommentar zum Berliner Linksb&uuml;ndnis, tr&auml;gt den Titel: &raquo;Rotlackierte Faschisten!&laquo; N&auml;her werden wir das nicht ausf&uuml;hren, da wir eine gewisse Verantwortung f&uuml;r die geistige Hygiene unserer Leser tragen. Aus den &uuml;ber tausend W&ouml;rtern wollen wir lediglich sechs abbilden. Beim Lotto reicht das v&ouml;llig: &raquo;Vergesellschaftung&laquo;, &raquo;Rote Hilfe&laquo;, &raquo;Hamas&laquo; &raquo;RAF&laquo;, &raquo;SED&laquo; und &raquo;antisemitisch&laquo;. Damit hat er eine ganze Seite vollgeschrieben. Aber wer wei&szlig;, vielleicht war es wieder eine KI-Kreation, wie im Juni dieses Jahres in der Welt. Dann w&auml;re auch gekl&auml;rt, warum der Text so obsessiv lang ist. Oder entspricht das nur dem Inhalt? Obsessiv hei&szlig;t &uuml;brigens: zwanghaft, triebgesteuert.<br>\nDie Frage an die KI war dann wohl: &raquo;Mach mal die Linkspartei fertig! Stilistisch in Baumarktmanier: Yippiejaja-yippie-yippie-yeah!&laquo; Ja, so geht Gro&szlig;buchstabenzeitung. Und f&uuml;r die, die den Springer-H&auml;uptling sonst nicht kennen, hier ein feines Zitat: &raquo;Die Ossis sind entweder Kommunisten oder Faschisten (&hellip;) man sollte die ehemalige DDR in eine Agrar- und Produktionszone mit Einheitslohn verwandeln.&laquo; Dieses Zitat verdanken wir einer Zeit-Recherche von 2023, in der hausinterne Chats D&ouml;pfners ausgewertet wurden. Daf&uuml;r gab es dann 1.000 Anzeigen wegen Volksverhetzung (Paragraph 130 StGB)! Gut, nicht? Nein, nicht gut, es gab n&auml;mlich keine einzige Anzeige, null. Und wir wissen alle warum. Und der Mann mit den tausend W&ouml;rtern wei&szlig; es auch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531323.html\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-157440","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157440","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=157440"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157440\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":157442,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157440\/revisions\/157442"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=157440"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=157440"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=157440"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}