{"id":157475,"date":"2026-10-13T08:46:52","date_gmt":"2026-10-13T06:46:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475"},"modified":"2026-10-13T08:46:52","modified_gmt":"2026-10-13T06:46:52","slug":"hinweise-des-tages-5202","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h01\">DJV wirft Siegmund Einsch&uuml;chterung von ZDF-Reporter vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h02\">Angst vor Abweichlern? CDU will bei Ministerpr&auml;sidentenwahl geschlossen den Saal verlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h03\">Jeffrey Sachs: &bdquo;Deutschland braucht einen Leader, der die Wahrheit sagt und Frieden will&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h04\">Europa braucht eine eigenst&auml;ndige Aussenpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h05\">Trump will Selenskyj st&uuml;rzen &ndash; die EUrop&auml;er st&uuml;tzen ihn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h06\">Digitalminister will KI-Ums&auml;tze in Deutschland besteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h07\">&ldquo;Diese Energieministerin klebt am Gas wie Schnecken an Salatbl&auml;ttern&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h08\">EU weitet Beitrittsverhandlungen mit Ukraine und Moldau aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h09\">Post mit Portorekord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h10\">Preise f&uuml;r Israel-Kritiker &ndash; Zwei Ohrfeigen f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h11\">Soziale Unruhen nun auch in Belgien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h12\">Die illegale Rasterfahndung der Medienanstalten und deren widerspr&uuml;chliche Rechtfertigungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h13\">Vorlesungsbeginn in NRW, wo Duckm&auml;user-Professoren Schneefl&ouml;ckchen unterrichten sollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h14\">Anti-Tagi: B&ouml;hmermann &uuml;berrollt AfD-Politiker, f&uuml;nf Tage sp&auml;ter herrscht Trauer in Brandenburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h15\">Wenn die Brandmauer bricht: Was Frankreichs Medienkrise f&uuml;r Deutschland bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h16\">Israel verweigert taz-Korrespondentin die Einreise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h17\">Der entm&uuml;ndigte B&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157475#h18\">Debatte kaputt, Moral gerettet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>DJV wirft Siegmund Einsch&uuml;chterung von ZDF-Reporter vor<\/strong><br>\nDer Deutsche Journalisten-Verband findet, dass AfD-Politiker Siegmund eine rote Linie &uuml;berschreite: &bdquo;Erst kritische Journalisten unter Druck setzen, dann Sender abwickeln wollen&ldquo;.<br>\nDer Deutsche Journalisten-Verband hat AfD-Politiker Ulrich Siegmund scharf f&uuml;r sein Auftreten gegen&uuml;ber einem ZDF-Reporter der &bdquo;heute-show&ldquo; kritisiert. &bdquo;Erst kritische Journalisten unter Druck setzen, dann Sender abwickeln wollen: Das ist kein Medienkonzept, das ist pure Einsch&uuml;chterung&ldquo;, sagte DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster in einer Mitteilung. Wer kritische Berichterstattung mit der beruflichen Existenz verkn&uuml;pfe, &uuml;berschreite eine rote Linie.<br>\nDer ZDF-Reporter Fabian K&ouml;ster (31) war vergangene Woche f&uuml;r die &bdquo;heute-show&ldquo; im ZDF bei der konstituierenden Landtagssitzung und hatte AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund im Landtag f&uuml;r ein Interview abgepasst. Im Laufe des Gespr&auml;chs fragte Siegmund K&ouml;ster, was der denn mache, wenn die AfD noch in diesem Jahr den Medienstaatsvertrag k&uuml;ndige: &bdquo;Haben Sie sich schon einen Job gesucht?&ldquo; &Auml;hnlich hatte Siegmund auch bereits w&auml;hrend des Wahlkampfes bei einem Treffen reagiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien-und-film\/ulrich-siegmund-djv-wirft-afd-politiker-einschuechterung-vor-accg-201309050.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ach Gottchen, der DJV badet wieder in Gratismut. Wer austeilt, sollte auch einstecken k&ouml;nnen und dass es sich bei Siegmunds &Auml;u&szlig;erung <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YbRrJWVDaDs\">um einen Spa&szlig;<\/a> handelt, ist eigentlich offensichtlich. Dort wo Journalisten wirklich durch das brutale Statuieren von Exempeln &bdquo;eingesch&uuml;chtert&ldquo; werden &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=155107\">wie im Fall Dogru<\/a> &ndash; schweigt der DJV beharrlich. Feigheit, Angepasstheit und Doppelmoral &ndash; aber wehe ein AfD-Politiker &bdquo;witzelt&ldquo; mal zur&uuml;ck.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Angst vor Abweichlern? CDU will bei Ministerpr&auml;sidentenwahl geschlossen den Saal verlassen<\/strong><br>\nNach gegenseitigen Vorw&uuml;rfen, die Kandidaten der AfD in das Landtagspr&auml;sidium gew&auml;hlt zu haben, ist die CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt tief gespalten. Nun deutet sich eine Ann&auml;herung der beiden Lager an. [&hellip;]<br>\nDem Vorschlag vorausgegangen war eine Nachricht des CDU-Bundestagsabgeordneten Sepp M&uuml;ller in einer WhatsApp-Gruppe des Landesvorstandes, die dieser Zeitung vorliegt. Gegen 11 Uhr hatte M&uuml;ller dort angeregt, dass die CDU-Abgeordneten bei der Ministerpr&auml;sidentenwahl geschlossen den Saal verlassen. Er habe sich am Wochenende mit vielen Parteimitgliedern und Staatsrechtlern beraten und sei nach intensiver Abw&auml;gung zu diesem Vorschlag gekommen.<br>\n&bdquo;Wer keinen Stimmzettel abgibt, dem kann hinterher niemand etwas unterstellen&ldquo;, schrieb M&uuml;ller. Niemand m&uuml;sse sich dann noch einmal einzeln befragen lassen, wie er abgestimmt habe. &bdquo;Das war unw&uuml;rdig, und das sollten wir nicht noch einmal mit uns machen lassen.&ldquo; Es gehe um die Integrit&auml;t der Fraktion, der Partei und des gesamten Parlaments.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/angst-vor-abweichlern-cdu-will-bei-ministerpraesidentenwahl-geschlossen-den-saal-verlassen-10488273\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Und im dritten Wahlgang, in dem die einfache Mehrheit reicht, will die CDU dann mitstimmen? Warum sollten dann ihre vier &bdquo;Heckensch&uuml;tzen&ldquo; dann nicht f&uuml;r Siegmund stimmen? Irgendwie wirkt dieser Plan wenig durchdacht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Jeffrey Sachs: &bdquo;Deutschland braucht einen Leader, der die Wahrheit sagt und Frieden will&ldquo;<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom Jeffrey Sachs sagt im Interview mit World News Monitor: Die Politik von Bundeskanzler Merz sei ein Fehlschlag, weil er auf Panikmache und Militarisierung statt auf Diplomatie setzt.<br>\nDie wirtschaftliche Krise in Europa sei die Folge einer verfehlten Politik, sagt der &Ouml;konom und Spitzendiplomat Jeffrey Sachs, dessen Buch seit Montag im Handel ist. Sachs erkl&auml;rt im Interview mit World News Monitor die Konsequenzen dieser Politik: Die Militarisierung habe Frankreich Unruhen auf den Stra&szlig;en und der CDU ihr schlechtestes politisches Abschneiden in ihrer Geschichte gebracht. Die Menschen wollten Frieden und Wohlstand. Der Ukraine-Krieg sei &bdquo;irrational, unn&ouml;tig, sehr kostspielig und durch Diplomatie und das Konzept inklusiver Sicherheit l&ouml;sbar&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/jeffrey-sachs-deutschland-braucht-einen-leader-der-die-wahrheit-sagt-und-frieden-will\/\">World New Monitor<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Ein strategischer Irrtum<\/strong><br>\nJeffrey Sachs analysiert in seinem neuen Buch, wie eine tief im westeurop&auml;ischen Denken eingewobene Russophobie den Ausgleich mit Russland verhindert. Er spricht von einem &bdquo;systematischen Wahrnehmungsfehler, der politische Trag&ouml;dien beg&uuml;nstigt&ldquo;. Multipolar ver&ouml;ffentlicht Ausz&uuml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/ein-strategischer-irrtum\">Multipolar<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Europa braucht eine eigenst&auml;ndige Aussenpolitik<\/strong><br>\nDer Politologe Glenn Diesen kritisiert die europ&auml;ische Politik scharf. Sie taumle sehenden Auges auf einen Grosskrieg zu.<br>\nW&auml;hrend europ&auml;ische Regierungen und Medien die transatlantische Geschlossenheit betonen, warnt eine wachsende Zahl von Realpolitikern vor einem historischen Fehlkurs. Zu ihnen geh&ouml;rt der norwegische Politikwissenschaftler Prof. Dr. Glenn Diesen. In seinem aktuellen &laquo;Youtube&raquo;-Video The USA is destroying Europe from within sowie auf Facebook zeichnet er ein deutliches Bild: Der Kontinent opfert seine wirtschaftliche Basis und Sicherheit f&uuml;r die Interessen der USA und man&ouml;vriert sich direkt in die Handlungsunf&auml;higkeit. Am Beispiel von Bundeskanzler Friedrich Merz kritisiert er eine brandgef&auml;hrliche Eskalationsspirale ohne Exit-Strategie, die Europa zur handlungsunf&auml;higen Last der USA degradiert.<br>\nGlenn Diesen lehrt nach Stationen in Amsterdam, Australien und Moskau als Professor an der Universit&auml;t S&uuml;dost-Norwegen. Seine Schwerpunkte sind russische Aussenpolitik und Geopolitik. Mit elf ver&ouml;ffentlichten Fachb&uuml;chern ist Diesen ein produktiver Analyst, der den Wandel globaler Machtstrukturen untersucht. Kritiker werfen ihm russische Propaganda vor, der russische Sender &laquo;RT&raquo; zitiert Glenn Diesen immer wieder.<br>\nDiesen zufolge verschiebe sich die geopolitische Landkarte rasant, und Europa drohe dabei einer der gr&ouml;ssten Verlierer zu werden. Glenn Diesens zentrale These ist so einfach wie provokant: Europa begeht geopolitischen Suizid. Angetrieben von einer Elite, die jeglichen Sinn f&uuml;r Realpolitik verloren habe, opfere der Kontinent seine eigene Zukunft auf dem Altar der US-Hegemonie. Diesen kritisiert vor allem vier Punkte: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/europa-braucht-eine-eigenstaendige-aussenpolitik\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Trump will Selenskyj st&uuml;rzen &ndash; die EUrop&auml;er st&uuml;tzen ihn<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Trump hat die Abl&ouml;sung des ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenskyj gefordert. Die EUrop&auml;er st&auml;rken ihm den R&uuml;cken &ndash; bedingungslos<br>\nMit Selenskyj k&ouml;nne man keine &ldquo;Deals&rdquo; machen und keinen Frieden schlie&szlig;en, sagte Trump, nachdem er einen umstrittenen Deal mit Kremlchef Putin zur Lieferung von russischem Diesel abgeschlossen hatte.<br>\nSelenskyj reagierte w&uuml;tend und sprach abf&auml;llig von einer &ldquo;schwachen&rdquo; F&uuml;hrung in den USA &ndash; bevor er sich hilfesuchend an die EUrop&auml;er wandte. Er telefonierte das ganze Wochenende &ndash; offenbar mit Erfolg.<br>\nJedenfalls stellte sich der britische Premier Burnham hinter Selenskyj: &ldquo;Complete solidarity&rdquo;. In Paris erkl&auml;rte Staatschef Macron &bdquo;Frankreich steht weiterhin an der Seite der Ukraine und zu Pr&auml;sident Selenskyj.&ldquo; Ohne Vorbehalte!<br>\nBedingungslose Unterst&uuml;tzung<br>\nErstaunlich ist das nicht &ndash; schlie&szlig;lich f&uuml;hren beide die &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo;, die der Ukraine absolute Treue geschworen hat. Au&szlig;erdem haben sie Selenskyjs Angriffe auf russische Energieanlagen nach Kr&auml;ften unterst&uuml;tzt.<br>\nBemerkenswerter ist die Haltung der deutschen CDU-Politiker Wadephul und von der Leyen. Wadephul hatte zuletzt den Eindruck erweckt, als setze er auf Diplomatie. Von der Leyen hat mit Au&szlig;enpolitik normalerweise nichts zu tun.<br>\nNun stellen sie sich hinter Selenskyj, dessen regul&auml;re Amtszeit l&auml;ngst abgelaufen ist. Wadephul sagte, die Bundesregierung werde Selenskyj &ldquo;bei der Aus&uuml;bung seines schweren Amtes voll unterst&uuml;tzen&rdquo;. Bedingungen? Keine!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/trump-will-selenskyj-loswerden-wadephul-und-frau-leyen-stuetzen-ihn\/\">Lost in EUrope<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Digitalminister will KI-Ums&auml;tze in Deutschland besteuern<\/strong><br>\nFirmen verdienen mit k&uuml;nstlicher Intelligenz Milliarden. Bundesminister Karsten Wildberger fordert eine Abgabe auf die Wertsch&ouml;pfung und hat auch eine Idee, wof&uuml;r er das Geld ausgeben w&uuml;rde. [&hellip;]<br>\nBundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat sich daf&uuml;r ausgesprochen, die Ums&auml;tze mit k&uuml;nstlicher Intelligenz in Deutschland zu besteuern. Mit dem Geld sollte aus seiner Sicht der Wandel des Arbeitsmarkts bezahlt werden. &raquo;Den extrem hohen Umsatz mit dieser Technologie m&uuml;ssen wir besteuern, und mit dem Geld k&ouml;nnen wir den Umbau finanzieren, das ist auch mein Ansatz&laquo;, sagte Wildberger dem Tagesspiegel. &raquo;Wenn hierzulande Wachstum und Wertsch&ouml;pfung entstehen, m&uuml;ssen hierzulande auch Steuern gezahlt werden.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/digitalminister-karsten-wildberger-will-ki-umsaetze-in-deutschland-besteuern-a-a10bfd19-847f-4d49-b0ee-f32a5ea1a285\">SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Klingt oberfl&auml;chlich gut, ist es aber bei n&auml;herer Betrachtung nicht. Diese Steuer w&uuml;rde aller Voraussicht nach nur private Endkunde und kleine deutsche Unternehmen treffen, die durch diese Kosten (a) einen Wettbewerbsnachteil gegen&uuml;ber ausl&auml;ndischen Unternehmen und Gro&szlig;konzernen haben, die ihre &bdquo;KI-Ausgaben&ldquo; m&uuml;helos an Tochterfirmen im Ausland auslagern k&ouml;nnen, oder (b) diese Kosten 1:1 an die Endkunden weiterreichen. Das Thema KI-Besteuerung ist alles andere als profan und wird uns in den n&auml;chsten Jahren und Jahrzehnten noch besch&auml;ftigen. Mit dem herk&ouml;mmlichen Steuersystem ist das nicht zu leisten; dieses Steuersystem wurde f&uuml;r die analoge Welt entworfen, in der physische G&uuml;ter gehandelt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Diese Energieministerin klebt am Gas wie Schnecken an Salatbl&auml;ttern&rdquo;<\/strong><br>\nDie europ&auml;ischen Gasnetzbetreiber haben angesichts der niedrigen F&uuml;llst&auml;nde zus&auml;tzliche Einspeicherungen angemahnt. &ldquo;Jedes zus&auml;tzliche heute verf&uuml;gbare Molek&uuml;l &ndash; entweder im Speicher oder &uuml;ber LNG &ndash; st&auml;rkt die Lage in Europa&rdquo;, erkl&auml;rte am Donnerstag der Generaldirektor der Betreiberorganisation Entsog, Piotr Ku&#347;. Eine Gefahr f&uuml;r die Versorgung gebe es aber nicht.<br>\nMit 72 Prozent seien die Gasspeicher in der EU auf einem &ldquo;historisch niedrigen&rdquo; Stand, teilten die Netzbetreiber mit. In Deutschland liegen die F&uuml;llst&auml;nde nach Angaben der Bundesnetzagentur vom Mittwoch bei 59,2 Prozent und damit noch unter dem Durchschnitt. Die t&auml;glichen Einspeicherungen seien zuletzt &ldquo;zum Teil weiterhin recht niedrig gewesen&rdquo;, teilte die Bundesnetzagentur mit. (&hellip;)<br>\nDoch das Bundeswirtschaftsministerium plant nach t-online-Informationen derzeit keine solchen Ma&szlig;nahmen. Wie aus der Antwort auf eine schriftliche Anfrage von Michael Kellner, dem energiepolitischen Sprecher der Gr&uuml;nen im Bundestag, hervorgeht, ist man im Ministerium von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zuversichtlich, dass die Versorgung &ldquo;auch ohne zus&auml;tzliche Einsparungen&rdquo; gesichert ist.<br>\n&ldquo;Die aktuell hohen Preise f&uuml;r Gas, Kerosin, Benzin und Diesel setzen einen Anreiz, die Nachfrage entsprechend zu reduzieren&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben, das t-online vorliegt. Das hei&szlig;t: Man geht davon aus, dass Verbraucher und Unternehmen eigenst&auml;ndig Gas und Sprit sparen werden.<br>\n&ldquo;Diese Energieministerin klebt am Gas wie Schnecken im Garten an Salatbl&auml;ttern&rdquo;, urteilt Kellner. &ldquo;Es wird Zeit, Gas einzusparen, aber davon will diese Regierung leider nichts wissen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/energie\/id_101472732\/gaspreise-klettern-weiter-alarm-in-europa-doch-reiche-bleibt-gelassen.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist dreist vom gr&uuml;nen Herrn Kellner, nun von den B&uuml;rgern in Deutschland zu verlangen, dass sie Gas und Sprit sparen sollen. Er m&ouml;chte aus irdeologischen Gr&uuml;nden auf fossile Energietr&auml;ger &ndash; iinsbesondere, wenn sie aus Russland stammen &ndash; verzichten. Als Staatsekret&auml;r unter Bundesminister Habeck hat er u.a. mit zu verantworten, dass Deutschland kein g&uuml;nstiges Gas mehr aus Russland bezieht und <a href=\"https:\/\/www.bundeswirtschaftsministerium.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2025\/20250430-Fuellstandsvorgaben-fuer-Gasspeicheranlagen.html\">die F&uuml;llstandsvorgaben f&uuml;r Gasspeicheranlagen gesenkt wurden<\/a>. Und es ist dreist und manipulierend von &bdquo;t-online&ldquo;, nicht zu erw&auml;hnen, dass eben dieser energiepolitische Sprecher der gr&uuml;nen Bundestagsfraktion zuvor als Staatssrekret&auml;r f&uuml;r die miserable Energiepolitik in Deutschland ma&szlig;geblich mit-verantwortlich ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU weitet Beitrittsverhandlungen mit Ukraine und Moldau aus<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union hat eine Ausweitung ihrer Beitrittsgespr&auml;che mit der Ukraine und Moldau beschlossen. Vertreter der 27 EU-Mitgliedsstaaten verst&auml;ndigten sich darauf, Gespr&auml;che zu zwei weiteren Themenbl&ouml;cken aufzunehmen, wie die irische EU-Ratspr&auml;sidentschaft mitteilte.<br>\nDabei geht es um den Binnenmarkt sowie um Wettbewerbsf&auml;higkeit und inklusives Wachstum. Zum Binnenmarkt geh&ouml;ren etwa der freie Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr sowie die Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit. Die Wettbewerbsf&auml;higkeit betrifft unter anderem die Wirtschafts- und Steuerpolitik, Bildung und Forschung.<br>\nEU-Ratspr&auml;sident Ant&oacute;nio Costa begr&uuml;&szlig;te die Entscheidung der EU&#8209;Staaten. Der formelle Schritt soll demnach bei einem Treffen an diesem Dienstag in Luxemburg erfolgen.  (&hellip;)<br>\nIm Verhandlungsprozess f&uuml;r eine Aufnahme in die EU wird &uuml;berpr&uuml;ft, ob ein Beitrittskandidat alle Voraussetzungen f&uuml;r eine Mitgliedschaft erf&uuml;llt. Mit einem Abschluss der Gespr&auml;che wird vor allem bei der Ukraine nicht vor dem n&auml;chsten Jahrzehnt gerechnet. Das Land ist nach Einsch&auml;tzung von Experten unter anderem im Bereich der Korruptionsbek&auml;mpfung noch weit von EU-Standards entfernt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-10\/eu-beitrittsverhandlungen-ukraine-moldau-binnenmarkt-wettbewerbsfaehigkeit\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Soso, die Ukraine sei &ldquo;noch weit von EU-Standards entfernt&rdquo;. Und wie gut sind diese EU-Stadndards angesichts z.B. einer Intransparenz gegen&uuml;ber den Pfizer-Vertr&auml;gen im Zusammenhang mit der Coronazeit? Bitte lesen Sie dazu u.a.  auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113572\">Nun ermittelt auch die EU-Staatsanwaltschaft gegen von der Leyen &ndash; und die deutschen Medien schweigen noch immer<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Post mit Portorekord<\/strong><br>\nDer Brief ist ein Auslaufmodell, hei&szlig;t es. Seit Jahren schon. Komisch nur: Beh&ouml;rden verschicken ihre Bescheide weiter per Post, Gerichte Beschl&uuml;sse, Urteile oder Ladungen. Millionen Menschen erhalten wichtige Dokumente noch immer im gelben Umschlag. Totgesagt wird der Brief regelm&auml;&szlig;ig. Ausgerechnet die Kleinkunden sollen f&uuml;r sein &Uuml;berleben bezahlen.<br>\nZum Jahreswechsel 2027 droht nun der n&auml;chste Preisaufschlag, berichtete dpa am Montag. &raquo;Erh&ouml;hungsspielraum&laquo; nennt das die zust&auml;ndige Bundesnetzagentur. H&ouml;here Kosten d&uuml;rfen &uuml;ber Porti umgelegt werden. Um mehr als 20 Prozent k&ouml;nnte das &raquo;Bef&ouml;rderungsentgelt&laquo; steigen. Ein Rekord. Die Kosten f&uuml;r einen Standardbrief, der heute noch 95 Cent kostet, d&uuml;rften dann deutlich &uuml;ber einem Euro liegen. Seit 2012 h&auml;tte sich das Briefporto dann verdoppelt. Die Standardformel zum Standardbrief: Das Briefaufkommen sinkt, die Kosten steigen &ndash; f&uuml;r Personal, Energie, Infrastruktur.<br>\nDie Digitalisierung hat den Briefverkehr nahezu halbiert. Verschickten Unternehmen, Beh&ouml;rden und Privatleute 2005 noch 16,9 Milliarden Sendungen, waren es zwei Jahrzehnte sp&auml;ter nur noch 9,4 Milliarden. Dennoch: Der Verweis auf digitale Alternativen ist zynisch. Wer jung, gesund und technikaffin ist, mag vieles online erledigen k&ouml;nnen. F&uuml;r Alte, Kranke oder Gehandicapte gilt das oft nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531421.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Preise f&uuml;r Israel-Kritiker &ndash; Zwei Ohrfeigen f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nDie Rede war eine Ohrfeige. Es sei &bdquo;unanst&auml;ndig&ldquo;, &uuml;ber israelische Kriegsverbrechen zu schweigen und &bdquo;diejenigen zum Schweigen zu bringen, die versuchen, diese Verbrechen anzuprangern&ldquo;, wandte sich der franz&ouml;sisch-britische Jurist Philippe Sands an die Bundesregierung, als er am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegennahm. Das sa&szlig;. Der Bundespr&auml;sident r&uuml;hrte keine Hand, als das Publikum Sands applaudierte.<br>\nErst am Freitag hatte das Nobelkomitee in Oslo mit seiner Ank&uuml;ndigung, der s&uuml;dafrikanischen Juristin Navi Pillay den Friedensnobelpreis zu verleihen, Vertreter der deutschen &bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo; vor den Kopf gesto&szlig;en. Denn Pillay leitete zuletzt eine UN-Untersuchungskommission, die Israel vorwarf, im Gazastreifen einen V&ouml;lkermord zu ver&uuml;ben. In Deutschland kommt so etwas nicht gut an. Bereits vor vier Jahren boykottierte Berlins damalige Regierende B&uuml;rgermeisterin Franziska Giffey eine Preisverleihung an Pillay in der Hauptstadt, weil diese schon damals Sanktionen gegen Israel forderte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Mehrere-renommierte-Preise-fuer-Israel-Kritiker-zeigen-Die-Bundesregierung-steht-zunehmend-allein-da\/!6220844\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Soziale Unruhen nun auch in Belgien<\/strong><br>\nBei Ausschreitungen am Rande eines gewerkschaftlichen Aktionstags sind am Freitag mehr als hundert Menschen festgenommen worden.<br>\nIn Br&uuml;ssel haben am Freitag Demonstranten laut BX1 Einsatzkr&auml;fte mit Steinen, Flaschen und Feuerwerksk&ouml;rpern angegriffen. Sie errichteten Barrikaden und z&uuml;ndeten einen Linienbus an. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tr&auml;nengas ein.<br>\nDie Gewerkschaftsdemonstration mit Zehntausenden Teilnehmern verlief dagegen friedlich. Die sozialistische FGTB\/ABVV und die christliche CSC\/ACV protestierten gegen weitere Sparma&szlig;nahmen der F&ouml;deralregierung. Nach Polizeiangaben geh&ouml;rten die gewaltt&auml;tigen Gruppen nicht zur Gewerkschaftsveranstaltung, berichtet der Belgische Rundfunk.<br>\nSch&uuml;lerproteste mit Bezug zu Frankreich<br>\nBei den parallel stattfindenden Sch&uuml;lerprotesten beschreibt BX1 ein &Uuml;bergreifen der franz&ouml;sischen Bewegung auf Belgien, insbesondere auf den Raum L&uuml;ttich. Die Jugendlichen fordern mehr Mittel f&uuml;r Schulen, bessere Geb&auml;ude und zus&auml;tzliches Lehrpersonal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/soziale-unruhen-nun-auch-in-belgien\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die illegale Rasterfahndung der Medienanstalten und deren widerspr&uuml;chliche Rechtfertigungen<\/strong><br>\nDie Medienanstalt Hessen behauptet mir gegen&uuml;ber neuerdings, mit der k&uuml;nstlichen Intelligenz KIVI suchten die Landesmedienanstalten nur nach Verst&ouml;&szlig;en gegen den Jugendmedienschutz. Sie widerspricht damit &ouml;ffentlichen Aussagen der Anstalten und einer fr&uuml;heren Aussage mir gegen&uuml;ber. Tats&auml;chlich betreiben die Anstalten offenbar unter dem Vorwand des Jugendmedienschutzes stellvertretend f&uuml;r die Polizei eine Art Rasterfahndung, die die Polizei mutma&szlig;lich selbst nicht in dieser extensiven Form betreiben d&uuml;rfte.<br>\nEine Datenanfrage nach DSGVO bei der f&uuml;r mich zust&auml;ndigen Medienanstalt Hessen ergab, wie berichtet, dass mit dem KI-Tool KIVI der Landesmedienanstalten in einem Dreimonatszeitraum Dutzende Beitr&auml;ge von mir und &uuml;ber mich aus dem Netz gefischt und gespeichert wurden, bei denen keinerlei Indizien f&uuml;r Rechtswidrigkeit erkennbar sind. Auf meinen Antwortbrief, in dem ich an dieser Auskunft allerlei monierte, Nachfragen stellte und umfassendere Datenauskunft verlangte, bekam ich einen Brief von der Medienanstalt mit sehr fragw&uuml;rdigen Behauptungen und zum Teil sinnwidrigen Erl&auml;uterungen der Nutzung von KIVI.<br>\nMeine Korrespondenz mit der Medienanstalt <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/korrespondenz-medienanstalt-hessen\/\">ist hier dokumentiert<\/a>.<br>\nZu erkl&auml;ren hatte die Medienanstalt, warum vor allem Beitr&auml;ge von mir aus dem Komplex Meinungskontrolle und Zensur im Filter von KIVI h&auml;ngengeblieben sind und gespeichert wurden. Ich verlangte Auskunft unter anderem dar&uuml;ber, welche Metadaten, Kategorien, Tags, Scors oder sonstigen Bewertungen zusammen mit den Beitr&auml;gen gespeichert wurden. Au&szlig;erdem monierte ich, dass die Auskunft nicht als Verwaltungsakt mit Rechtsbehelfsbelehrung und Namen des Verantwortlichen ergangen war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/medienanstalten-rasterfahndung\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Vorlesungsbeginn in NRW, wo Duckm&auml;user-Professoren Schneefl&ouml;ckchen unterrichten sollen<\/strong><br>\nHeute beginnen an den Universit&auml;ten in Nordrhein-Westfalen, an denen fast ein Viertel der deutschen Studenten eingeschrieben sind, die Vorlesungen. F&uuml;r das Lehrpersonal hei&szlig;t das allerh&ouml;chste Vorsicht, nur ja nichts Streitbares zu sagen, zu viel von einer studierenden oder mitarbeitenden Person zu fordern oder diese gar zu kritisieren. Denn nach dem neuen Hochschulrecht in NRW kann jede Beschwerde zur umgehenden beruflichen Vernichtung f&uuml;hren.<br>\nDas im Juli von CDU, Gr&uuml;nen und SPD im nordrhein-westf&auml;lischen Landtag beschlossene Hochschul&ldquo;st&auml;rkungs&ldquo;gesetz soll die Hochschulen des Landes zu Safe Spaces (sicheren R&auml;umen) nach kalifornischem Vorbild machen. Keine studierende oder mitarbeitende Person soll hier mehr strengen oder den eigenen &Uuml;berzeugungen widersprechenden Worten einer lehrenden Person ausgesetzt sein. F&uuml;hlt sich ein Student oder Doktorand durch so etwas diskriminiert und in seinem Studium oder wissenschaftlichen Streben ernsthaft behindert, so ist er eingeladen, sich bei der Hochschule zu beschweren. Diese verh&auml;ngt gem&auml;&szlig; &sect;98 bei Vorliegen &bdquo;zureichender tats&auml;chlicher Anhaltspunkte f&uuml;r die Begehung eines Integrit&auml;tsversto&szlig;es&ldquo; gegen den Professor oder die Professorin &bdquo;nach pflichtgem&auml;&szlig;em Ermessen&ldquo; Integrit&auml;tsma&szlig;nahmen. Ein Nachweis oder auch nur ein Verfahren zur Aufkl&auml;rung, genannt Integrit&auml;tsverfahren, ist daf&uuml;r nicht n&ouml;tig. Der Verdacht gen&uuml;gt f&uuml;r Ma&szlig;nahmen, die bis zu einem Lehr- und Betretungsverbot reichen. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/nrw-hochschule\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Anti-Tagi: B&ouml;hmermann &uuml;berrollt AfD-Politiker, f&uuml;nf Tage sp&auml;ter herrscht Trauer in Brandenburg<\/strong><br>\nJan B&ouml;hmermann spielt einen AfD-Politiker auf einem Moped. Ein Lastwagen &uuml;berrollt ihn, f&auml;hrt zur&uuml;ck und &uuml;berrollt ihn ein zweites Mal. Im ZDF-Studio wird gelacht.<br>\nEin linkspolitischer Satiriker inszeniert die T&ouml;tung eines politischen Gegners, produziert f&uuml;r einen Sender, der sich aus den Geb&uuml;hren von Millionen Zuschauern finanziert. Das ZDF macht daraus Unterhaltung auf Kosten seiner Geb&uuml;hrenzahler und verkauft die Szene unter dem Etikett Satire.<br>\nDer Clip wurde am 2. Oktober ver&ouml;ffentlicht, f&uuml;nf Tage vor dem t&ouml;dlichen Mopedunfall in Brandenburg, bei dem vier Jugendliche ums Leben kamen.<br>\nZwischen den beiden Ereignissen besteht kein Zusammenhang. Der zeitliche Abstand macht die Szene nicht zur Reaktion auf die Trag&ouml;die. Die Frage nach dem Umgang des &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehens mit inszenierter Gewalt stellt sich trotzdem. Satire darf provozieren, &uuml;bertreiben und auch geschmacklos sein. Doch wenn der Tod eines politischen Gegners zur Pointe wird, zeigt sich, wie weit die Grenzen des Humors ausgereizt werden. Bei einem AfD-Politiker unter den R&auml;dern eines Lastwagens geh&ouml;rt das Gel&auml;chter offenbar zum Programm.<br>\nDer Vergleich mit Uwe Steimle dr&auml;ngt sich auf. Seine &Auml;u&szlig;erung &ldquo;Wo ist Stauffenberg, wenn man ihn braucht&rdquo; f&uuml;hrte zu staatsanwaltlichen Ermittlungen. Ermittlungen sind kein Schuldspruch, und die beiden &Auml;u&szlig;erungen sind juristisch nicht automatisch gleich zu bewerten. Wortlaut, Kontext und konkrete Umst&auml;nde z&auml;hlen. Trotzdem bleibt der Eindruck unterschiedlicher Ma&szlig;st&auml;be, wenn die Gewaltfantasie gegen einen politischen Gegner im einen Fall als Satire pr&auml;sentiert wird und eine andere &Auml;u&szlig;erung Ermittlungen nach sich zieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/294487-anti-tagi-boehmermann-ueberrollt-afd\/\">Hans-Ueli L&auml;ppli auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157187\">Der echte Antisemitismus kommt aus der selbsternannten Mitte<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wenn die Brandmauer bricht: Was Frankreichs Medienkrise f&uuml;r Deutschland bedeutet<\/strong><br>\nEin Untersuchungsausschuss hat gravierende Missst&auml;nde in den franz&ouml;sischen Staatsmedien aufgedeckt. Das ist auch f&uuml;r den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland alarmierend. [&hellip;]<br>\nDen Anfang machte eine Untersuchungskommission &uuml;ber die Neutralit&auml;t, die Funktionsweise und die Finanzierung des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks in Frankreich. Schon die Einberufung dieser Kommission geriet zum Politikum. Von der extremen Linken &uuml;ber die Gr&uuml;nen bis zu Macrons Partei stimmten die Abgeordneten dagegen. [&hellip;]<br>\nEine der kontroversesten Enth&uuml;llungen der Kommission betraf die Verteilung der Redezeit politischer Akteure w&auml;hrend der letzten Kommunalwahlkampagne. Charles Alloncle zitierte Daten, denen zufolge 60 Prozent der Redezeit des Rassemblement National (RN) beim Radiosender France Inter ausschlie&szlig;lich zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens gesendet wurde &ndash; also au&szlig;erhalb der Hauptsendezeiten, wenn die wenigsten Zuschauer einschalten. Auf France Info lag der Anteil bei rund 70 Prozent im gleichen Zeitfenster.<br>\nDoch nach Mitgliederzahlen und aktuellen Umfragen ist der rechte RN heute faktisch Frankreichs gr&ouml;&szlig;te Partei. Marine Le Pen oder Jordan Bardella gehen mit rund einem Drittel der Erststimmen als Favoriten in die Pr&auml;sidentschaftswahl 2027.<br>\nDas Thomas-More-Institut hat gezeigt, dass auf der Grundlage einer Analyse von 2000 Stunden Sendematerial 68 Prozent der Beitr&auml;ge auf France Inter eine linke Schlagseite haben, gegen&uuml;ber 13 Prozent rechtsgerichteten und 19 Prozent neutralen Beitr&auml;gen.<br>\nAls Reaktion auf die fehlende Pluralit&auml;t engagierte France Inter den konservativen Kolumnisten Charles Sapin. Daraufhin trat ein Gro&szlig;teil der Belegschaft in einen mehrw&ouml;chigen Streik und erkl&auml;rte, das Magazin, f&uuml;r das Sapin hauptberuflich arbeite, vertrete rechtsextreme Ideen und sei gerichtlich verurteilt worden, insbesondere wegen rassistischer Beleidigung. Nach zwei Eins&auml;tzen war die Zusammenarbeit mit dem Kolumnisten beendet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/wenn-die-brandmauer-bricht-was-frankreichs-medienkrise-fuer-deutschland-bedeutet-10483340\">Ole Skambraks in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Israel verweigert taz-Korrespondentin die Einreise<\/strong><br>\nOffenbar in Verbindung mit ihrer kritischen Berichterstattung verweigert Israel der taz-Journalistin Bilanceri die Einreise. Sie spricht von einer schlechten Nachricht f&uuml;r die Pressefreiheit. Auch israelische Kollegen sind besorgt. [&hellip;]<br>\nAuch einem italienischen Journalisten und einer franz&ouml;sischen Reporterin wurde die Einreise bereits verweigert. Serena Bilanceri hatte zuletzt eine dreimonatige Aufenthaltsgenehmigung. Als die auslief, reiste sie aus. Ihr Antrag auf ein l&auml;nger g&uuml;ltiges Arbeitsvisum wurde nicht genehmigt.Dass das mit ihrer kritischen Berichterstattung &uuml;ber die israelische Regierung zusammenh&auml;ngt, belegt eine Erkl&auml;rung des &ldquo;Ministeriums f&uuml;r Diasporaangelegenheiten und den Kampf gegen Antisemitismus&rdquo;: Darin wird aus zwei Kommentaren Bilanceris aus dem Jahr 2025 zitiert.<br>\nEiner handelt von der erwiesenerma&szlig;en katastrophalen Lage im Gazastreifen im vergangenen Jahr, von Pl&auml;nen der EU-Kommission, Israels Regierung deswegen zu sanktionieren und von der Tatsache, dass die Bundesregierung solche Sanktionen verhinderte. Bilanceri schreibt, Sanktionen w&auml;ren ein &ldquo;bitter notwendiges Zeichen an die israelische Regierung.&rdquo;Ein anderer Kommentar handelt von der Gewalt durch j&uuml;dische Siedler im Westjordanland an Pal&auml;stinensern, die bis heute unter der Regierung Netanjahu ein nie gekanntes Ausma&szlig; erreicht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/israel-pressefreiheit-korrespondentin-taz-einreise-verweigert-100.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Der entm&uuml;ndigte B&uuml;rger<\/strong><br>\nDie Effizienzsteigerung durch Technisierung und Digitalisierung macht den Menschen zu einem Objekt der Technik und zerst&ouml;rt jeden Raum f&uuml;r Leben.<br>\nDer Wahn der totalen Effizienzsteigerung dringt in alle Lebensbereiche vor. Alles wird der vermeintlichen Verbesserung des Lebens durch Digitalisierung und Technisierung unterworfen. In diesem Zuge werden immer mehr Alltagsgegenst&auml;nde, die unproblematisch manuell zu bedienen w&auml;ren, nicht nur technisiert, sondern auch digitalisiert und an das Internet angeschlossen. Die Automatisierung der Abl&auml;ufe macht immer mehr menschliche Handgriffe &uuml;berfl&uuml;ssig. Was praktisch und effizient klingt, entzieht dem Nutzer allerdings die Kontrolle und zerst&ouml;rt jeden Raum f&uuml;r individuelle Bed&uuml;rfnisse und Eigenst&auml;ndigkeit. Eine Entwicklung, die durchaus gewollt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-entmundigte-burger-2\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Debatte kaputt, Moral gerettet<\/strong><br>\nFr&uuml;her musste ich in politischen Debatten tats&auml;chlich noch argumentieren. Eine entbehrungsreiche Zeit war das: Fakten, Zuh&ouml;ren, Zusammenh&auml;nge, wom&ouml;glich sogar ein eigener Gedanke. Heute geht das wesentlich effizienter. Ein einziges Wort gen&uuml;gt: Antisemitismus. Schon heulen die moralischen Sirenen, die Rolll&auml;den gehen runter und der Gespr&auml;chspartner wird per Schleudersitz aus der Debatte gekeult. Was er gesagt hat, ist fortan ungef&auml;hr so interessant wie die Bedienungsanleitung einer Nagelschere. Spannender ist die Frage, was f&uuml;r ein schlechter Mensch er eigentlich ist.<br>\nIch bewundere diese Effizienz. Frage ich, was an einer &Auml;u&szlig;erung konkret antisemitisch sein soll, stehe ich schon unter Verdacht. Bitte ich gar um Belege, wird es ernst. Und bitte ich dann auch darum, zwischen Judenhass, Israelkritik und Kritik an einer rechtsradikalen israelischen Regierung gef&auml;lligst zu unterscheiden, empfiehlt sich vorsorglich ein erweitertes F&uuml;hrungszeugnis samt Schufa-Auskunft. Differenzierung ist schlie&szlig;lich gef&auml;hrlich. Sie k&ouml;nnte dazu f&uuml;hren, dass zwei Dinge gleichzeitig wahr sind.<br>\nDabei ist Antisemitismus viel zu ernst, um ihn als politisches Konfetti zu verstreuen. Judenhass, Verschw&ouml;rungsmythen, Holocaustrelativierung oder die Vorstellung, j&uuml;dische Menschen m&uuml;ssten f&uuml;r Entscheidungen der israelischen Regierung geradestehen, sind real und widerw&auml;rtig. Genau deshalb ist es fahrl&auml;ssig, den Begriff auf alles zu kleben, was politisch unangenehm riecht. Wenn jeder entz&uuml;ndete Streichholz zum Gro&szlig;brand erkl&auml;rt wird, fragt beim echten Feuer irgendwann jemand, ob es diesmal wirklich brennt. Schon der Begriff Antisemitismus ist ein sprachliches Erbst&uuml;ck seines Erfinders: 1879 wollte Wilhelm Marr seinem Judenhass offenbar etwas mehr akademischen Glanz verleihen. Judenhass klang wohl zu ehrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/os-rundschau.de\/rundschau-magazin\/kalla-wefel\/kallas-kolumne-die-antisemitismuskeule-als-totschlagargument\/?shem=aimgspe\">Osnabr&uuml;cker Rundschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-157475","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157475","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=157475"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157475\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":157477,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157475\/revisions\/157477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=157475"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=157475"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=157475"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}