{"id":157513,"date":"2026-10-14T08:15:40","date_gmt":"2026-10-14T06:15:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513"},"modified":"2026-10-14T08:04:21","modified_gmt":"2026-10-14T06:04:21","slug":"hinweise-des-tages-5203","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h01\">Stimmte das BSW f&uuml;r die AfD, Frau Wittig? &bdquo;Kommen Sie mir nicht mit so einem Quatsch&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h02\">Wie die S&auml;chsische Zeitung aus einer Friedenstaube eine russische &bdquo;Tapferkeitsmedaille&ldquo; machte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h03\">Ein strategischer Irrtum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h04\">&bdquo;Komplize des Massenmords&ldquo;: Politologe Varwick zeigt CDU-Au&szlig;enpolitiker Kiesewetter an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h05\">Zum Nord-Stream-Prozess &ndash; &bdquo;Im Krieg d&uuml;rfen zivile Objekte nicht angegriffen werden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h06\">Zur&uuml;ck nach Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h07\">Wegfall von Pflegegrad 1 &ndash; Ohne Marc ist das nicht zu schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h08\">Sechs Euro brutto, kein Urlaub<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h09\">Sparpolitik in Belgien: Nationaler Aktionstag der Gewerkschaften brachte zehntausende Demonstranten nach Br&uuml;ssel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h10\">US-Demokratieabbau ist &laquo;beispiellos in der modernen Geschichte&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h11\">Amoklauf gegen Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h12\">Even the Lowest-Ranking Target Justified Civilian Casualties&rsquo;: Israeli Intelligence Soldiers Detail Gaza Policy Shift<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h13\">Aus brennenden Rechenzentren in Russland wird kein Bot-Ausfall bei der AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h14\">BND und BfV: Auf dem Weg zu Sabotage, Terror und Stasimethoden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h15\">Kriegsjubel beim &raquo;Arbeitgebertag&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h16\">Bas verjagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h17\">Geschlossenheit um jeden Preis: Die CDU und ihr absurder Kampf gegen Abweichler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157513#h18\">Die Kommunikation als Grundlage internationaler Verst&auml;ndigung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Stimmte das BSW f&uuml;r die AfD, Frau Wittig? &bdquo;Kommen Sie mir nicht mit so einem Quatsch&ldquo;<\/strong><br>\nEin Dinner mit der AfD bei Compact sorgt f&uuml;r Streit im BSW. Im Interview weist Claudia Wittig den Vorwurf der Kumpanei zur&uuml;ck und greift ihre Kritiker an. [&hellip;]<br>\nVergangenen Mittwoch haben Sie einen gemeinsamen Antrag mit der AfD f&uuml;r Frieden in der Ukraine vorgestellt. Wie kam es dazu?<br>\nDas hatten wir beide schon im Wahlkampf auf der Agenda. BSW und AfD sind unter anderem f&uuml;r diese friedenspolitischen Positionen gew&auml;hlt worden. Hier ist unsere gro&szlig;e Schnittmenge, auch wenn wir sonst andere Themen bespielen.<br>\nRemigration.<br>\nZum Beispiel. Daf&uuml;r sind wir nicht gew&auml;hlt worden. F&uuml;r Frieden sind wir beide gew&auml;hlt worden. Deswegen haben wir beschlossen, dass es das Erste ist, womit dieses Parlament rausgeht. Wir sind Repr&auml;sentanten. Wir sprechen nicht nur f&uuml;r uns selbst, sondern f&uuml;r die Menschen, die uns gew&auml;hlt haben. [&hellip;]<br>\nEs ist bemerkenswert, dass Fraktionen, sofern sie keinen Koalitionsvertrag unterschrieben haben, einen gemeinsamen Antrag ins Parlament einbringen.<br>\nEs ist ein Zeichen daf&uuml;r, dass zwei Fraktionen im Landtag sitzen, die daf&uuml;r gew&auml;hlt wurden, diese Eskalation weiter zu verhindern. Wir werden den Antrag gemeinsam durchbringen. Es werden auch weitere Antr&auml;ge von uns allein folgen, die sicherlich nicht die Zustimmung der AfD finden werden. Wir wissen, wo die Grenzen der Zusammenarbeit sind. [&hellip;]<br>\nUnd wieso ging das nicht, dass man mit der AfD zusammen sagt, man ist gegen jegliche Waffenlieferungen?<br>\nWeil die da nicht zugestimmt h&auml;tten. Mit dem Antrag haben wir meiner Ansicht nach h&ouml;chstwahrscheinlich eine Mehrheit. Oder wir schreiben alles rein, was wir wollen, und finden den Antrag perfekt, aber dann kriegt er keine Mehrheit. Das ist unsinnig.<br>\nDas ist genau das, was die Friedensbewegung aktuell auch so spaltet: dass man immer sagt: Wir m&ouml;chten unsere Maximalforderungen und wir m&ouml;chten das mit den richtigen Leuten machen und unter den richtigen Bedingungen und Umst&auml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/claudia-wittig-compact-bsw-afd-sachsen-anhalt-10483215?utm_campaign=mrf-twitter-berlinerzeitung&amp;utm_source=twitter&amp;utm_medium=social&amp;mrfcid=202610136ac8e7b0ea61d6314ffb59ed\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Erkl&auml;rung des AGBSW Sprecherrates vom 13.10.2026<\/strong><br>\nDas BSW steht vor einer Richtungsentscheidung &uuml;ber seine Position und seinen zuk&uuml;nftigen Kurs. Wir haben 2024 das BSW mitgegr&uuml;ndet und aufgebaut, um eine soziale und friedenspolitische Alternative sowohl gegen die regierenden Parteien der &bdquo;Mitte&ldquo; als auch gegen die Rechtsau&szlig;enpartei AfD zu schaffen. Es sollte eine Partei f&uuml;r die Masse der arbeitenden Menschen und ihrer Familien werden, die von der SPD schon lange verlassen wurden und die von der Linkspartei nicht angesprochen, sondern durch fehlgeleitete oder &uuml;berzogene Positionen abgeschreckt werden. Und eine Partei, die sich konsequent gegen Krieg und die Hochr&uuml;stung und Kriegsvorbereitung richtet, die von den Herrschenden vorangetrieben werden.<br>\n2025 haben wir die AGBSW gegr&uuml;ndet, um ankn&uuml;pfend am Arbeitnehmerwahlaufruf &bdquo;Frieden w&auml;hlen&ldquo;! Deshalb BSW!&ldquo; in den Gewerkschaften wie im BSW f&uuml;r gewerkschaftlich orientierte Ziele und gegen Krieg und Hochr&uuml;stung zu arbeiten. Wir verstehen uns zugleich als Teil der Arbeiterbewegung und der Friedensbewegung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/agbsw.de\/agbsw\/fuer-ein-bsw-als-glaubwuerdige-arbeitnehmerpartei-fuer-frieden-soziale-gerechtigkeit-und-demokratie\/\">AGBSW<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wie die S&auml;chsische Zeitung aus einer Friedenstaube eine russische &bdquo;Tapferkeitsmedaille&ldquo; machte<\/strong><br>\nEine angeblich milit&auml;rische Auszeichnung, die keine ist; ein unverpixeltes Kind; keine M&ouml;glichkeit zur Stellungnahme f&uuml;r den Betroffenen: Verst&ouml;&szlig;t die SZ erneut gegen den Pressekodex? [&hellip;]<br>\nStattdessen erschien dort am 10. Oktober ein Text &uuml;ber &bdquo;Querdenker&ldquo; bei den Jazztagen Dresden, geschrieben vom Feuilletonchef Oliver Reinhard. Darin hei&szlig;t es, Eisbrenner habe &bdquo;laut dem Historiker Ilko Sascha Kowalczuk unl&auml;ngst uniformierte Kinder mit Tapferkeitsmedaillen&ldquo; ausgezeichnet, &bdquo;wie auf einem Foto zu sehen ist&ldquo;. Online steht dazu ein Foto mit der Bildzeile: &bdquo;Tino Eisbrenner zeichnet ein uniformiertes russisches Kind mit einer Medaille aus.&ldquo;<br>\nWas das Foto tats&auml;chlich zeigt<br>\nDas Foto liegt dieser Zeitung vor, Eisbrenner hatte es selbst auf Facebook ver&ouml;ffentlicht. Es zeigt eine Stra&szlig;enszene im Fr&uuml;hlingsgr&uuml;n. Der S&auml;nger in Cordjacke und mit Umh&auml;ngetasche beugt sich zu einem M&auml;dchen von vielleicht f&uuml;nf Jahren hinunter und befestigt etwas an ihrem Kragen. Das Kind tr&auml;gt eine nachgeschneiderte Rotarmisten-Uniform mit Feldm&uuml;tze und Koppel, dazu eine rosa Schleife im Zopf. Dahinter l&auml;chelt die Mutter, am Bildrand lacht ein Begleiter. Der Gegenstand zwischen Eisbrenners Daumen und Zeigefinger ist kaum gr&ouml;&szlig;er als eine Fingerkuppe, nach Augenma&szlig; ein bis zwei Zentimeter. Ein Ordensband ist nicht zu sehen, ebenso wenig Podium, Publikum oder Zeremoniell.<br>\nSchon das passt nicht zur Darstellung der SZ.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/tino-eisbrenner-und-die-angebliche-tapferkeitsmedaille-was-das-foto-aus-moskau-wirklich-zeigt-10489421\">Florian Warweg in der Ostdeutschen Allgemeinen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein strategischer Irrtum<\/strong><br>\nJeffrey Sachs analysiert in seinem neuen Buch, wie eine tief im westeurop&auml;ischen Denken eingewobene Russophobie den Ausgleich mit Russland verhindert. Er spricht von einem &bdquo;systematischen Wahrnehmungsfehler, der politische Trag&ouml;dien beg&uuml;nstigt&ldquo;. Multipolar ver&ouml;ffentlicht Ausz&uuml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/ein-strategischer-irrtum\">Multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Komplize des Massenmords&ldquo;: Politologe Varwick zeigt CDU-Au&szlig;enpolitiker Kiesewetter an<\/strong><br>\nDer Streit &uuml;ber den Ukraine-Krieg nimmt eine juristische Wendung. Johannes Varwick wehrt sich gegen schwere Vorw&uuml;rfe, die auch den fr&uuml;heren Bundeswehrgeneral Erich Vad betreffen sollen.<br>\nDer Politikwissenschaftler Johannes Varwick hat nach eigenen Angaben Anzeige gegen den CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter erstattet. Hintergrund sind Anschuldigungen, die der Au&szlig;enpolitiker nach Darstellung Varwicks &uuml;ber ihn und den fr&uuml;heren Bundeswehrgeneral Erich Vad erhoben haben soll. Dabei geht es um die Bezeichnungen &bdquo;Einflussagent Moskaus&ldquo; und &bdquo;Komplize des Massenmords an der Ukraine&ldquo;.<br>\n&bdquo;Ich mache grunds&auml;tzlich politische Auseinandersetzungen nicht zu rechtlichen Streitigkeiten. Aber ich habe Anzeige gegen @RKiesewetter erstattet&ldquo;, schrieb Varwick am Dienstag auf der Plattform X. Zugleich ver&ouml;ffentlichte der Professor f&uuml;r Internationale Beziehungen an der Universit&auml;t Halle-Wittenberg einen Screenshot einer WhatsApp-Nachricht, die er nach eigenen Angaben an Kiesewetter geschickt hatte. Beide kennen sich laut Varwick seit vielen Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/varwick-kiesewetter-anzeige-ukraine-streit-10492235\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zum Nord-Stream-Prozess &ndash; &bdquo;Im Krieg d&uuml;rfen zivile Objekte nicht angegriffen werden&ldquo;<\/strong><br>\nDer Prozess um einen Ukrainer, der die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines organisiert haben soll, beginnt. V&ouml;lkerrechtler Kai Ambos erkl&auml;rt die Anklage.<br>\ntaz: Herr Ambos, ein Ukrainer steht jetzt in Hamburg vor Gericht, weil er vor vier Jahren die Nord-Stream-Pipelines gesprengt haben soll. Manche Leute halten die damalige Aktion f&uuml;r eine gute Sache, weil die R&ouml;hren &uuml;berwiegend dem russischen Unternehmen Gazprom geh&ouml;rten und Russland die Ukraine milit&auml;risch angegriffen hat. Warum nun dieser Prozess?<br>\nKai Ambos: Nach deutschen Strafrecht sind mehrere Tatbest&auml;nde erf&uuml;llt. Man darf nicht einfach eine Pipeline zerst&ouml;ren. Sie dient ja in erster Linie der Energieversorgung. Wer das als &bdquo;gute Sache&ldquo; bezeichnet, spielt denen in die H&auml;nde, die glauben, milit&auml;rische Gewalt zu beliebigen Zwecken einsetzen zu d&uuml;rfen.<br>\ntaz: Generalbundesanwalt Jens Rommel klagt Serhii K., den angeblichen Chef des Sprengkommandos, wegen eines Kriegsverbrechens nach dem deutschen V&ouml;lkerstrafgesetzbuch an. Worin soll dieses Kriegsverbrechen bestehen?<br>\nKai Ambos: In seiner Ablehnung der Haftbeschwerde von Serhii K. hat der Bundesgerichtshof die Pipelinesprengung in den Rahmen des bewaffneten Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine eingeordnet. Selbst im Krieg d&uuml;rfen zivile Objekte nicht angegriffen werden &ndash; gegen dieses Gebot soll der Angeklagte versto&szlig;en haben. Die Frage lautet: Handelt es sich bei Nord Stream 1 und 2 tats&auml;chlich um zivile Objekte? Der Bundesgerichtshof meint &bdquo;ja&ldquo;.<br>\ntaz: Dem V&ouml;lkerrecht zufolge darf sich ein angegriffener Staat milit&auml;risch zwar wehren, aber nicht, indem er zivile Einrichtungen attackiert?<br>\nKai Ambos: Genau. F&uuml;r den Angreifer und den Angegriffenen gelten die gleichen Regeln des sogenannten Rechts des bewaffneten Konflikts. Die Russen d&uuml;rfen keine ukrainischen Bahnh&ouml;fe oder die Akademie der Wissenschaften in Kyjiw zerst&ouml;ren. Und f&uuml;r die Ukrainer m&uuml;ssten umgekehrt zivile Einrichtungen in Russland tabu sein. Umstritten ist beispielsweise, ob sie die Lager von russischen Versandunternehmen attackieren d&uuml;rfen, die ihrer Ansicht nach auch milit&auml;rische Produkte verschicken und deshalb legitime milit&auml;rische Ziele sind. [&hellip;]<br>\ntaz: Sind die Pipelines wirklich nur zivile Objekte? Die russische Regierung hat mit den Gaslieferungen, beziehungsweise Nichtlieferungen 2021 und 2022 Deutschland erpresst und versucht, die Bundesregierung von der Unterst&uuml;tzung der Ukraine abzuhalten. Das Gas hatte eine Bedeutung im Krieg.<br>\nKai Ambos: Das mag sein, aber zu allgemein, um die genannten Regeln des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts zu &auml;ndern. Die meisten V&ouml;lkerrechtler, das IKRK, der Bundesgerichtshof und auch ich vertreten eine restriktive Position. Was wirklich ein milit&auml;risches Ziel darstellt, sollte man sehr eng definieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Zum-Nord-Stream-Prozess\/!6221273\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die taz kommt mit einer haneb&uuml;chenen Logik daher, nach der die Sprengung von Nord Stream, so sie von der Ukraine als armem Opfer betrieben wurde, eine gute Sache und ein legitimer Akt der Notwehr und im Krieg erlaubt w&auml;re, weil &ldquo;[d]as Gas [&hellip;] eine Bedeutung im Krieg&rdquo; hatte, z. B. finanzielle Gewinne f&uuml;r Russland. Zum Gl&uuml;ck r&uuml;ckt der V&ouml;lkerrechtler diesen Unsinn mit Hinweis auf den zivilen Charakter der Gaslieferungen zurecht. Nach taz-Lesart darf die Ukraine anscheinend ungestraft s&auml;mtliche Kriegsverbrechen begehen, derer sie f&auml;hig ist, weil es angeblich keine Verbrechen sind.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Die Anti-Ukraine-Pipeline<\/strong><br>\nDie Ukraine hatte schon fr&uuml;h gegen den Bau von Nord Stream 2 protestiert, weil ihr dadurch Durchleitungsgeb&uuml;hren als Transitland f&uuml;r russisches Erdgas entgehen.<br>\nUnter dem Namen Nord Stream sind zwei Pipelineprojekte zur Belieferung Deutschlands mit russischem Erdgas zusammengefasst, die der Versorgung Deutschlands mit russischem Erdgas dienen sollten.<br>\nNord Stream 1 f&uuml;hrt vom russischen Wyborg durch die Ostsee bis nach Lubmin bei Greifswald und ging 2011 in Betrieb. Die in der Schweiz ans&auml;ssige Betreibergesellschaft der doppelrohrigen Pipeline geh&ouml;rt mehrheitlich einer Tochter des russischen Gaskonzerns Gazprom, weitere Anteile halten die deutschen Konzerne Wintershall DEA und E.ON, die franz&ouml;sische Gasunie und die niederl&auml;ndische Engie.<br>\nIn den Jahren vor Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine wurden durch Nord Stream 1 jeweils fast 60 Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Deutschland geliefert &ndash; etwa die H&auml;lfte der zur Energiegewinnung ben&ouml;tigten Erdgasmenge.<br>\nNoch einmal fast dieselbe Kapazit&auml;t sollte das Projekt Nord Stream 2 hinzuf&uuml;gen, das vom etwas weiter s&uuml;dlich als Wyborg gelegenen russischen Ostseehafen Ust-Luga nach Lubmin f&uuml;hrt, &uuml;ber weite Strecken parallel zur ersten Pipeline. Die beiden R&ouml;hren wurden 2021 fertiggestellt und geh&ouml;ren zu 100 Prozent dem Gazprom-Konzern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Das-ist-Nord-Stream\/!6221119\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Ukraine hatte also ein wirtschaftliches Interesse daran, an den Gaslieferungen von Russland nach Deutschland zu verdienen &ndash; mit anderen Worten, &uuml;berhaupt nichts gegen die Gaslieferungen an sich. Dieses wirtschaftliche Interesse liefert der Ukraine aber mitnichten einen legitimen Grund zur Zerst&ouml;rung von Nord Stream. Und neben den Geb&uuml;hren gab es noch weitere Gr&uuml;nde f&uuml;r die Pipelines an der Ukraine vorbei: die Ukraine war notorisch unzuverl&auml;ssig, zweigte gelegenlich unerlaubt Gas f&uuml;r den Eigenbedarf ab und zahlte nicht immer die vereinbarten Geb&uuml;hren f&uuml;r Lieferungen ins eigene Land.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zur&uuml;ck nach Europa<\/strong><br>\nMittel- und Osteuropa gewinnen angesichts sinkender deutscher Exporte nach China und in die USA stark an Bedeutung als Absatzmarkt. Wirtschaftsvertreter fordern eine weitere Ausdehnung des EU-Binnenmarkts nach Osten.<br>\nMittel- und Osteuropa gewinnen angesichts sinkender Ausfuhren nach China und in die USA stark an Bedeutung f&uuml;r die deutsche Exportwirtschaft. W&auml;hrend die deutschen Exporte in die beiden gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaften der Welt zuletzt deutlich zur&uuml;ckgingen, konnten steigende Ausfuhren nach Mittel- und Osteuropa die Verluste mehr als ausgleichen. Besonders stark w&auml;chst das Gesch&auml;ft mit den Visegr&aacute;d-Staaten. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen die deutschen Exporte nach Polen um 9,2 Prozent und nach Tschechien um 14 Prozent; gleichzeitig gingen sie nach China um 12,4 Prozent und in die USA um 6,5 Prozent zur&uuml;ck. Deutschland exportiert inzwischen fast 50 Prozent mehr Waren nach Polen als nach China. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft spricht von einer &bdquo;Schl&uuml;sselregion f&uuml;r den deutschen Export&ldquo; und fordert, den EU-Binnenmarkt durch die Aufnahme weiterer Staaten in die EU nach Osten und S&uuml;dosten auszudehnen. Gleichzeitig w&auml;chst in Osteuropa der wirtschaftliche Einfluss Chinas. Chinesische Unternehmen treten dabei allerdings nicht nur als Konkurrenten deutscher Konzerne auf, sondern werden zunehmend in deren europ&auml;ische Produktionsketten integriert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10574\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wegfall von Pflegegrad 1 &ndash; Ohne Marc ist das nicht zu schaffen<\/strong><br>\nF&auml;llt der Pflegegrad 1 weg, erschwert das den Alltag von Betroffenen, von Einkaufs- &uuml;ber Haushaltshilfe bis hin zur Wegbegleitung. Eine Mutter erz&auml;hlt. [&hellip;]<br>\nDurch die Reform der Pflegeversicherung soll der Pflegegrad 1 neu strukturiert werden. Der sogenannte monatliche Entlastungsbetrag in H&ouml;he von 131 Euro soll ab kommendem Jahr ersatzlos wegfallen und durch neue &bdquo;Angebote&ldquo; ersetzt werden. So sieht es jedenfalls der Entwurf aus dem Gesundheitsministerium vor. Diesen Entlastungsbeitrag nutzen viele f&uuml;r Hilfen im Alltag, also f&uuml;r jemanden, der mit anpackt, einkaufen geht, begleitet, im Haushalt hilft &ndash; und so die Pflegeperson entlastet. Wer wei&szlig;, wie teuer eine Haushaltshilfe oder ein Babysitter ist, wei&szlig; auch, dass man mit 131 Euro im Monat nicht weit kommt. [&hellip;]<br>\nDoch Marcs Leistung soll jetzt gestrichen werden. In Deutschland hatten zuletzt rund 863.000 Menschen den Pflegegrad 1, etwa 15 Prozent aller Leis&shy;tungs&shy;emp&shy;f&auml;n&shy;ge&shy;r:in&shy;nen in der Pflegeversicherung. Sie alle haben Anspruch auf die monatliche Entlastungsleistung. Zugegeben, der Name suggeriert, als sei die Pflegebed&uuml;rftigkeit meines Kindes eine Last. Die eigentliche Last ist aber die fehlende Unterst&uuml;tzung. Mit dem Entlastungsbetrag wurde ich wenigstens ein wenig von all den zus&auml;tzlichen Anstrengungen entlastet. All das f&auml;llt nun weg. F&uuml;r nicht wenige Menschen bedeutet das, die Wohnung &uuml;berhaupt einmal verlassen zu k&ouml;nnen, und sei es, um im Park die Tauben zu f&uuml;ttern (was zwar verboten ist, aber Lebensqualit&auml;t darstellt).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Weggfall-von-Pflegegrad-1\/!6220817\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sechs Euro brutto, kein Urlaub<\/strong><br>\nIn der schwedischen Landwirtschaft werden &raquo;Praktikanten&laquo; aus Afrika, Asien und Osteuropa ausgebeutet. Eindr&uuml;cke von einer Bustour [&hellip;]<br>\nInternationale Austauschprogramme zwischen landwirtschaftlichen Jugendorganisationen gibt es seit Jahrzehnten. In Schweden verstanden gewiefte Landwirtschaftsunternehmer vor einigen Jahren, dass die Programme erlaubten, billige Arbeitskraft ins Land zu holen.<br>\nWer &uuml;ber den landwirtschaftlichen Jugendverband JUF ein Praktikum in Schweden bekommt, erh&auml;lt w&auml;hrend der ersten sechs Monate einen Bruttolohn von sechs Euro pro Stunde, danach wird der Lohn f&uuml;r sechs weitere Monate auf acht Euro pro Stunde angehoben. Als w&auml;re die geringe Entlohnung nicht problematisch genug, gibt es weitere Unertr&auml;glichkeiten: Die wenigsten dieser Arbeitskr&auml;fte machen tats&auml;chlich ein Praktikum, die meisten werden als universale Hilfskr&auml;fte eingesetzt. Agraringenieure aus Tansania melken K&uuml;he, Pflanzentechnologen aus der Ukraine holen Heu ein. Zudem wird das schwedische Arbeitsrecht missachtet: Auch f&uuml;r Praktikanten gelten tarifvertraglich abgesicherte Rechte auf Urlaub sowie Entgeltung bei &Uuml;berstunden, Nachtschichten und Wochenendarbeit. Dies wird jedoch von vielen Unternehmern ignoriert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531345.schwedische-landwirtschaft-sechs-euro-brutto-kein-urlaub.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sparpolitik in Belgien: Nationaler Aktionstag der Gewerkschaften brachte zehntausende Demonstranten nach Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nDie christliche Gewerkschaft ACV und die sozialistische Gewerkschaft ABVV organisieren an diesem Freitag, dem 9. Oktober, einen weiteren nationalen Aktionstag, um ihren Protest gegen die Politik der Regierung De Wever zum Ausdruck zu bringen. Am Montag, dem 12. Oktober, findet zudem ein Streik im gesamten &ouml;ffentlichen Dienst statt. Es ist mit St&ouml;rungen zu rechnen, vor allem bei den Verkehrsbetrieben, an den Flugh&auml;fen und im Bildungswesen. Die f&ouml;derale Regierung muss ein Abkommen zum Haushalt erzielen und zum Ausgleich m&uuml;ssen 10 Mia. &euro; gefunden werden.<br>\nF&uuml;r die belgischen Gewerkschaften ist dies bereits mindestens der 10. gro&szlig;e Protest gegen die Politik der F&ouml;deralregierung. Ausl&ouml;ser f&uuml;r den aktuellen Protest ist die Haushaltsplanung der Regierung. Die Gewerkschaften bef&uuml;rchten, dass einmal mehr die breite Bev&ouml;lkerung die Hauptlast der Sparma&szlig;nahmen tragen muss.<br>\nDie ABVV organisiert an diesem Freitag eine Demonstration durch die Stra&szlig;en von Br&uuml;ssel. Der Zug startet am Zentralbahnhof und f&uuml;hrt zum Bahnhof Br&uuml;ssel-S&uuml;d\/Midi. &bdquo;Finger weg von unserem Geldbeutel&ldquo; lautet das Motto des Aufrufs zur Demonstration. &bdquo;Wir wollen ein deutliches Zeichen setzen und die Regierung warnen, die Finger von der Kaufkraft, dem Index der Lebenshaltungskosten und der Mehrwertsteuer zu lassen&ldquo;, erkl&auml;rte ABVV- Sprecher Daan Nelen gegen&uuml;ber VRT NWS.<br>\nNach Sch&auml;tzungen der Polizei beteiligten sich rund 30.000 Personen an der Demo der sozialistischen Gewerkschaft. Die ABVV\/ACOD sprach hingegen von rund 50.000 Demonstranten.<br>\nGetr&uuml;bt wurde dieser Erfolg von der Tatsache, dass diese Gewerkschaftsaktion von Krawallmachern gekapert wurde. Die ABVV sagte dazu, dass die Randalierer nichts mit ihrer Veranstaltung zu tun h&auml;tten. Auch bei der ACV und bei den Sch&uuml;lerverb&auml;nden distanzierte man sich von diesen Leuten. Letztendlich best&auml;tigte auch die Br&uuml;sseler Polizei, dass &bdquo;die, die f&uuml;r Krawall sorgen, nicht mit der nationalen Demonstration zu tun haben.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie ACV hat sich f&uuml;r Protestaktionen vor den Zentralen der Regierungsparteien entschieden und zieht vor die B&uuml;ros der fl&auml;mischen Nationaldemokraten N-VA, der christdemokratischen CD&amp;V, der sozialistischen Vooruit (wo sie empfangen wurden) sowie der franz&ouml;sischsprachigen liberalen MR und der frankophonen Zentrumspartei Les Engag&eacute;s. An jedem Standort werden sich mehrere hundert Aktivisten versammeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vrt.be\/vrtnws\/de\/2026\/10\/08\/sparpolitik-in-belgien-nationaler-aktionstag-am-freitag-und-str\/?utm_source=vrtnws&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=vrt-nws-de&amp;utm_content=449650&amp;utm_term=13103949\">vrt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>US-Demokratieabbau ist &laquo;beispiellos in der modernen Geschichte&raquo;<\/strong><br>\nDie USA befinden sich im demokratiepolitischen Krebsgang. Das zeigen jetzt auch wissenschaftliche Untersuchungen.<br>\nDie USA sind keine liberale Demokratie mehr: Dies best&auml;tigen die j&auml;hrlich publizierten Demokratie-Ratings. So etwa der V-Dem-Democracy-Report 2026 des schwedischen V-Dem Instituts (Varieties of Democracy, Universit&auml;t G&ouml;teborg) f&uuml;r das Beobachtungsjahr 2025. Gem&auml;ss der Definition des Instituts muss eine liberale Demokratie nicht nur freie und kompetitive Wahlen durchf&uuml;hren, sondern unter anderem auch Rechtsstaatlichkeit, Medienfreiheit, individuelle Freiheitsrechte und starke institutionelle Begrenzungen der Exekutive gew&auml;hrleisten.<br>\n&laquo;Aggressive Machtkonzentration&raquo;<br>\nUnd genau hier hapert es besonders: &laquo;Pr&auml;sident Trumps zweite Amtszeit zeichnet sich durch eine schnelle und aggressive Machtkonzentration beim Pr&auml;sidenten aus&raquo;, heisst es im Bericht. Die Geschwindigkeit des R&uuml;ckbaus der amerikanischen Demokratie bezeichnet das V-Dem-Institut als &laquo;beispiellos in der modernen Geschichte&raquo;. Die b&uuml;rgerlichen Freiheitsrechte, die Gleichheit vor dem Gesetz sowie die Meinungs&auml;usserungs- und Medienfreiheit seien &laquo;heute auf dem tiefsten Stand seit 60 Jahren&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/us-demokratieabbau-ist-beispiellos-in-der-modernen-geschichte\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Amoklauf gegen Recht<\/strong><br>\nUSA wollen IStGH ausschalten. Wozu das Theater? Das hat sich so mancher gefragt, als die US-Regierung am Freitag umfassende Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag ank&uuml;ndigte. Man wei&szlig; doch l&auml;ngst: Wenn der IStGH es wagt, US-B&uuml;rger anzuklagen, dann folgen drastische Strafma&szlig;nahmen gegen seine Juristen. Wie 2020 gegen seine Ankl&auml;gerin Fatou Bensouda, die es gewagt hatte, wegen US-Kriegsverbrechen in Afghanistan zu ermitteln. Man wei&szlig; zudem: Mehr als 100 Staaten haben den USA schriftlich zugesagt, nie US-B&uuml;rger an den IStGH auszuliefern. Und sollte es doch einmal dazu kommen, dass US-B&uuml;rger nach Den Haag &uuml;berstellt werden k&ouml;nnten, dann erm&auml;chtigt ein US-Gesetz aus dem Jahr 2002 den Pr&auml;sidenten, &raquo;alle erforderlichen Mittel&laquo; einzusetzen, um angeklagte US-Amerikaner zu befreien. &raquo;Alle&laquo; &ndash; das schlie&szlig;t milit&auml;rische Mittel ein. Glaubt denn wirklich jemand, irgendein Land w&uuml;rde sich nur zugunsten eines IStGH-Verfahrens der Gefahr aussetzen, von den Vereinigten Staaten &uuml;berfallen zu werden?<br>\nDerlei &Uuml;berlegungen greifen aber, wie sich nun zeigt, zu kurz. In Washington mag bei der Entscheidung f&uuml;r die neuen umfassenden Sanktionen die Erw&auml;gung eine Rolle gespielt haben, es sei vorteilhaft, jedes Restrisiko auszuschlie&szlig;en: Wenn man den IStGH einfach kurzerhand komplett beseitigt, dann er&uuml;brigen sich umst&auml;ndliche Vorsichtsma&szlig;nahmen. Vermutlich reicht die Sache jedoch tiefer. Beim Versuch, ihren globalen Abstieg zu stoppen, schlagen die USA wild um sich, f&uuml;hren eine Mordkampagne gegen tats&auml;chliche oder angebliche Drogendealer in der Karibik, verschleppen den Pr&auml;sidenten eines Landes und hungern die Bev&ouml;lkerung eines anderen Landes per Totalblockade aus, starten Angriffskriege nach Belieben. Schon im Januar hat Donald Trump ausdr&uuml;cklich bekr&auml;ftigt, ihm sei internationales Recht ganz egal. Jetzt zeigt sich: Es st&ouml;rt sogar. Denn was auch immer man &uuml;ber den IStGH denkt: Er h&auml;lt den Gedanken wach, es k&ouml;nne Normen geben, die &uuml;ber den Vereinigten Staaten stehen. Darauf kann Kritik an der US-Gewaltpolitik aufbauen. Washington geht es offenbar darum, der Kritik jeglichen Boden zu entziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531426.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Even the Lowest-Ranking Target Justified Civilian Casualties&rsquo;: Israeli Intelligence Soldiers Detail Gaza Policy Shift<\/strong><br>\nIntelligence and drone personnel describe loosened targeting rules, strikes approved despite the risk of hundreds of civilian casualties, and orders not to question their missions. The IDF disputes their account of its strike approval policy<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/israel-news\/israel-security\/2026-10-12\/ty-article-magazine\/.premium\/even-the-lowest-ranking-target-justified-civilian-casualties-israeli-intel-soldiers-describe-shift-in-targeting-policy-in-gaza\/000001a1-2ab9-d02f-a5bb-6fff7e540000\">Haaretz<\/a>\n<p><em>Kurzzusammenfassung: Vier israelische Geheimdienstsoldaten berichten gegen&uuml;ber Haaretz, dass die israelische Armee nach dem 7. Oktober 2023 ihre Einsatzregeln im Gazastreifen drastisch lockerte. Selbst die T&ouml;tung unbedeutender Hamas-Mitglieder rechtfertigte demnach hohe zivile Opferzahlen. Wohngeb&auml;ude wurden ohne Evakuierung bombardiert. Bei einem Angriff auf das Fl&uuml;chtlingslager Dschabalia nahm die Armeef&uuml;hrung laut Zeugenaussagen bis zu 300 zivile Opfer in Kauf. Die Aussagen legen nahe, dass die massenhaften zivilen Opfer keine tragischen Einzelf&auml;lle waren, sondern Ergebnis einer bewussten milit&auml;rischen Strategie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Aus brennenden Rechenzentren in Russland wird kein Bot-Ausfall bei der AfD<\/strong><br>\nIn sozialen Netzwerken und Medien kursiert das Ger&uuml;cht, dass die ukrainischen Angriffe auf russische Rechenzentren die Aktivit&auml;t rechter Social Bots minimiert h&auml;tte. Daf&uuml;r gibt es bislang keine Belege. Vielmehr d&uuml;rfte die Nachricht auf einer Verwechslung beruhen, was Bots eigentlich sind. [&hellip;]<br>\nNun scheint die ukrainische Strategie, russische Rechenzentren zu attackieren, durchaus Wirkung zu zeigen und die Internetkonnektivit&auml;t sowie den Traffic aus einzelnen Rechenzentren deutlich zu minimieren. Innerhalb Russlands mehren sich die Beschwerden &uuml;ber ausgefallene Bezahl-Apps, Kartendienste und Websites, die auf die Infrastruktur von Yandex angewiesen sind.<br>\nDoch das l&auml;sst sich nicht auf die globale Aktivit&auml;t von Social Bots &uuml;bertragen, die ohnehin schwer zu messen ist. Denn im Gegensatz zum normalen Bot-Traffic versuchen Social Bots sich als Menschen zu verschleiern, weil sie in sozialen Netzwerken als solche gesehen werden wollen. Es ist wahrscheinlich, dass Monitoringsysteme wie das von Cloudflare einen guten Teil dieser Social Bots gar nicht erfassen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2026\/angriffe-auf-yandex-aus-brennenden-rechenzentren-in-russland-wird-kein-bot-ausfall-bei-der-afd\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Schon interessant. Diese Fake News wurden <a href=\"https:\/\/www.threads.com\/@robin_schlingheider\/post\/DeW8cl0jdsa\">von einem Gr&uuml;nen-Politiker gestreut<\/a> und dann &ndash; nat&uuml;rlich ungepr&uuml;ft &ndash; in Windeseile in den einschl&auml;gigen X- und Bluesky-Accounts verbreitet. Das nennt man dann wohl &bdquo;Desinformations-Kampagne&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>BND und BfV: Auf dem Weg zu Sabotage, Terror und Stasimethoden<\/strong><br>\nAnh&ouml;rung im Bundestag: Die angebliche Reform der Geheimdienste dient der Vorbereitung auf Krieg und der Bek&auml;mpfung von Widerstand gegen den Krieg.<br>\nUm damit anzufangen: Das BfV und der BND haben die NSU-Mordserie nicht verhindert, sondern sind im Gegenteil darin verstrickt und sabotieren die Aufkl&auml;rung. Dasselbe gilt f&uuml;r den Anschlag vom Breitscheidplatz. Warum sollten diese Geheimdienste also gest&auml;rkt werden?<br>\nEs geht bei dem Gesetzesvorhaben vor allem um das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) und den Bundesnachrichtendienst (BND). Die Bundesregierung redet von Reform und der Schaffung von &bdquo;echten Geheimdiensten&ldquo;, so Bundesinnenminister Alexander D., CSU. Ziel sei die St&auml;rkung der &bdquo;wehrhaften Demokratie&ldquo;. Geheimdienste von einer Art, wie wir sie, sollte man erg&auml;nzen, in diesem Land auch schon hatten. Tats&auml;chlich geht es in diesen Zeiten der Kriege um die Kriegst&uuml;chtigmachung auch der Nachrichtendienste.<br>\nZitat: &bdquo;Staatliche Souver&auml;nit&auml;t und unser Gemeinwesen sind vermehrt mit Bedrohungen aus dem In- und Ausland, etwa durch Spionage, Sabotage oder hybride Angriffe, konfrontiert. Das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz und der Bundesnachrichtendienst ben&ouml;tigen daher zeitgem&auml;&szlig;e Befugnisse, um wirksam agieren zu k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nPreisfrage: Wer hat&rsquo;s gesagt? Antwort: Die Bundesregierung aus Union und SPD.<br>\nZitat: &bdquo;Ohne jeden Zweifel braucht es eine Reform des Nachrichtendienstrechts. Angesichts gestiegener Bedrohungslagen von innen wie von au&szlig;en muss man dringend etwas tun.&ldquo;<br>\nPreisfrage: Von wem kommt&rsquo;s? Antwort: Von den Gr&uuml;nen.<br>\nZitat: &bdquo;St&auml;rkung der nationalen Souver&auml;nit&auml;t und der operativen F&auml;higkeiten des Bundesnachrichtendienstes. Die Bundesrepublik Deutschland befindet sich in einer sich grundlegend ver&auml;ndernden geopolitischen Weltordnung, die von wachsender Instabilit&auml;t, geopolitischer Rivalit&auml;t und komplexen Machtverschiebungen gepr&auml;gt ist. Vor diesem Hintergrund sieht sich Deutschland auch mit zunehmenden hybriden Bedrohungen konfrontiert, darunter Cyberangriffe, Spionage und Sabotage durch staatliche und nichtstaatliche Akteure. Die Gew&auml;hrleistung der nationalen Souver&auml;nit&auml;t, von Resilienz und strategischer Handlungsf&auml;higkeit erfordert daher eine eigenst&auml;ndige und leistungsf&auml;hige nachrichtendienstliche Aufkl&auml;rung als einem zentralen Instrument strategischer Lagebeurteilung.&ldquo;<br>\nPreisfrage: Wer hat das geschrieben? Antwort: Die AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/bnd-und-bfv-auf-dem-weg-zu-sabotage-terror-und-stasimethoden\/\">Thomas Moser im Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157236\">&bdquo;Das Corona-Regime war ein Anschlag von innen&ldquo;<\/a>. Erinnert sei z.B. auch an dieses Interview: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74513\">Vom NSU-VS- bis zum Amri-Komplex &ndash; Interview mit Thomas Moser<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kriegsjubel beim &raquo;Arbeitgebertag&laquo;<\/strong><br>\nKapitalisten und Regierung schworen die Deutschen beim &raquo;Arbeitgebertag&laquo; in Berlin auf m&ouml;rderische Zeiten ein<br>\n&raquo;Mehr als acht Stunden zu arbeiten, ist keine Ausbeutung&laquo;, sagte Friedrich Merz am Dienstag beim &raquo;Arbeitgebertag&laquo; in Berlin. Daf&uuml;r gab es warmen Applaus. Mit vier Bundesministern war der Kanzler vom &raquo;Bundesverband der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde&laquo; (BDA) an den Alexanderplatz geladen worden. Wie jedes Jahr ging es um die Feinabstimmung gemeinsamer Direktiven.<br>\nBDA-Pr&auml;sident Rainer Dulger gab mit seiner Er&ouml;ffnungsrede den Ton vor. &raquo;Gute Standortbedingungen entstehen nicht von selbst&laquo;, erkl&auml;rte er mit reichlich Gel im Haar. Sie seien Ergebnis &raquo;politischer F&uuml;hrungsleistung&laquo;. Das sage er &raquo;mit Blick auf diejenigen in der Koalition, die im Bremsh&auml;uschen sitzen: Wer bremst, f&uuml;hrt nicht. Wer bremst, handelt verantwortungslos.&laquo;<br>\nGegebenenfalls wird solches Personal ausgetauscht. Urspr&uuml;nglich hatte auch B&auml;rbel Bas als Bundesarbeitsministerin bei den &raquo;Arbeitgebern&laquo; Rede und Antwort stehen sollen. Sie hatte am Vortag das Handtuch geworfen.<br>\nDulger sagte sehr genau, was er von denen erwartet, die unter seinesgleichen regieren: &raquo;Sozialversicherungsbeitr&auml;ge unter 40 Prozent&laquo;, &raquo;Staatsquote bei deutlich unter 45 Prozent&laquo; &ndash; &raquo;Das ist f&uuml;r mich ein Zielbild. Das ist Deutschland 2036.&laquo; Alles andere ist f&uuml;r ihn &raquo;&ouml;konomischer Selbstmord&laquo;, wie er im Wirtschaftsteil der FAZ vom Dienstag ausf&uuml;hrte. &raquo;Wenn wir jetzt noch die Erbschaftssteuer erh&ouml;hen (&hellip;), wird hier bald gar keine Maschine mehr montiert.&laquo;<br>\nAm Alex war der Maschinenbauunternehmer, dessen Firma Prominent hei&szlig;t, um etwas weniger Apokalypse und mehr gute Stimmung bem&uuml;ht: &raquo;Ein gutes Beispiel ist die BASF. Da am Standort Ludwigshafen Arbeitspl&auml;tze durch Ver&auml;nderungen im Unternehmen wegfallen, unterst&uuml;tzt sie die betroffenen Besch&auml;ftigten bei der beruflichen Neuorientierung.&laquo; Seine Rede endete wie das Manuskript mit: &raquo;Lieber Friedrich, du hast das Wort.&laquo; (&hellip;)<br>\nGro&szlig;e Profite erhoffen sich die deutschen Kapitalisten von der KI, noch gr&ouml;&szlig;ere und konkretere von der Kriegswirtschaft. Darum hatte nicht etwa Sportskanone Oliver Kahn den meistumjubelten Auftritt beim &raquo;Arbeitgebertag&laquo;, sondern SPD-R&uuml;stungsminister Boris Pistorius. Nachdem der &raquo;Willen und Entschlossenheit&laquo; beschworen und erste Ergebnisse verk&uuml;ndet hatte &ndash; &raquo;Wir sind die gr&ouml;&szlig;te Bundeswehr seit Aussetzung der Wehrpflicht!&laquo; &ndash;, nahm er den Feind ins Visier: &raquo;Entscheidend ist, dass Russland Bescheid wei&szlig;.&laquo; Gro&szlig;er Applaus.<br>\nPistorius lie&szlig; ihn abklingen, nickte feldherrenm&auml;&szlig;ig: &raquo;Ja, wir r&uuml;sten auf.&laquo; Und dr&uuml;ckte sich den ganzen Saal an seine Brust: &raquo;In allen Bereichen wachsen wir auf, und jetzt setzen wir auf die Industrie.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531497.kapitalverb%C3%A4nde-kriegsjubel-beim-arbeitgebertag.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Arbeitgeber und Regierung Hand in Hand in die Kriegswirtschaft. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=154211#h14\">Der Staat als Motor der Faschisierung<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bas verjagt<\/strong><br>\nRegierungskrise: Vor einem Monat forderte CDU-Strippenzieher Christian von Stetten den R&uuml;cktritt der SPD-Ministerin &ndash; am Montag war es soweit [&hellip;]<br>\nDie Zerr&uuml;ttung der Koalition aus CDU\/CSU und SPD kommt voran. Am Montag, kurz nach acht Uhr, teilte Arbeits- und Sozialministerin B&auml;rbel Bas mit, dass sie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) um ihre Entlassung gebeten habe und auch als SPD-Kovorsitzende ausscheide. Sie behalte ihr Bundestagsmandat. Bas f&uuml;hrte zwei Gr&uuml;nde f&uuml;r ihren Teilr&uuml;ckzug an: &raquo;Nach dem Tod meiner Stieftochter habe ich festgestellt, dass ich Zeit brauche, um die Trauer zu verarbeiten.&laquo; Sowie: &raquo;Dar&uuml;ber hinaus muss ich leider feststellen, dass die &ouml;ffentlichen Angriffe auf mich, leider auch aus den Reihen des Koalitionspartners, in dieser f&uuml;r mich pers&ouml;nlich schwierigen Zeit weiter forciert wurden.&laquo; Gemeint war eine wochenlange Treibjagd aus den Reihen von CDU und CSU.<br>\nPraktisch gleichzeitig mit der Ver&ouml;ffentlichung ihrer Mitteilung schlug ihr Parteikovorsitzender Lars Klingbeil als Nachfolger im Kabinett Alexander Schweitzer vor. Schweitzer war von 2024 bis 2026 SPD-Ministerpr&auml;sident von Rheinland-Pfalz. Merz k&uuml;ndigte auf einer Pressekonferenz am Montag mittag an, den neuen Minister noch am selben Tag Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier vorzuschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531420.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Geschlossenheit um jeden Preis: Die CDU und ihr absurder Kampf gegen Abweichler<\/strong><br>\nBei Siegmunds Wahl im Dezember sollen alle CDU-Abgeordneten den Saal verlassen. Ausbuchstabiert bedeutet das: Die Partei opfert parlamentarische Freiheit f&uuml;r ein politisches Alibi. [&hellip;]<br>\nDie CDU kann Siegmund ablehnen und ihre Abgeordneten davon zu &uuml;berzeugen versuchen. Sie muss aber aushalten, dass jemand ihrer Begr&uuml;ndung nicht folgt. Andernfalls reduziert sie das freie Mandat auf die Freiheit, der Partei zuzustimmen.<br>\nSelbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnen sich Abgeordnete aus eigener &Uuml;berzeugung f&uuml;r einen Boykott entscheiden. Doch die erkl&auml;rte Absicht dieses Auszugs ist, jeden Verdacht abweichender Stimmen auszuschlie&szlig;en. Die CDU tr&auml;gt ihren Konflikt damit nicht aus. Sie beseitigt die Gelegenheit, bei der er sichtbar werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/die-cdu-fuerchtet-abweichler-mehr-als-sie-die-freiheit-ihrer-abgeordneten-respektiert-auf-kosten-parlamentarischer-freiheit-die-cdu-und-ihr-absurder-kampf-gegen-abweichler-10490995\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Kommunikation als Grundlage internationaler Verst&auml;ndigung<\/strong><br>\nDie neuen &bdquo;sozialen&ldquo; Medien und das Internet f&ouml;rdern gesellschaftliche Spaltung und Isolation mehr als Verst&auml;ndigung. Zumindest f&uuml;r den deutschsprachigen Raum kann die Autorin das mit einiger Gewi&szlig;heit sagen und ist sicherlich nicht die Einzige, die diese Entwicklung so beschreibt.<br>\nSchreiben und Lesen gelten als Grundlage der Alphabetisierung, die Soziologen zufolge den Grad der Entwicklung einer Gesellschaft markiert. Die so erm&ouml;glichte zwischenmenschliche Kommunikation wiederum ist die Voraussetzung daf&uuml;r, dass sich innerhalb einer Gesellschaft und auch international Lernen, Wissen, Verst&auml;ndigung und  Verantwortung entwickelt. Ziel ist, dass ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen, in Gesellschaften und zwischen Staaten entstehen kann. Kinder lernen Bilder, Farben, Formen, Buchstaben und Zahlen und sie k&ouml;nnen sich durch dieses Lernen Wissen und Verantwortung erarbeiten, um dann Entscheidungen treffen zu k&ouml;nnen. Heute hat man den Eindruck, dass h&auml;ufig die &auml;ltere Generation diese F&auml;higkeit verloren hat.<br>\nVielleicht erinnert sich der eine, die andere daran, dass Eltern fr&uuml;her &ndash; vermutlich nicht erst in den 1950iger Nachkriegs-Jahren &ndash; ihren Kindern vor dem Einschlafen eine Geschichte vorlasen? Dass B&uuml;cher und Informationen &bdquo;verschlungen&ldquo; wurden? Neue B&uuml;cher, Berichte, Gedanken, Ideen wurden diskutiert, verbreitet, &uuml;berarbeitet, &uuml;bernommen oder auch verworfen. Es wurde mit und an Texten gearbeitet, es wurde weiter recherchiert und diese Arbeit floss in die gesellschaftliche Intelligenz und Formierung ein. Vielleicht war diese Entwicklung beeinflu&szlig;t von der UN-Charta nach dem 2. Weltkrieg und nach den Atombombenabw&uuml;rfen auf Hiroshima und Nagasaki, die Gleichberechtigung aller Frauen und M&auml;nner, ungeachtet ihrer Religion und Hautfarbe und die Gleichberechtigung aller Staaten, egal ob gro&szlig; oder klein in den Mittelpunkt internationalen politischen Handelns zu stellen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-kommunikation-als-grundlage-internationaler-verstaendigung\/?utm_source=mailpoet&amp;utm_medium=email&amp;utm_source_platform=mailpoet&amp;utm_campaign=globalbridge-updates-3\">Karin Leukefeld auf Globalbridge<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-157513","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157513","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=157513"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157513\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":157516,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157513\/revisions\/157516"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=157513"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=157513"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=157513"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}