{"id":157517,"date":"2026-10-14T09:00:55","date_gmt":"2026-10-14T07:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157517"},"modified":"2026-10-14T09:01:01","modified_gmt":"2026-10-14T07:01:01","slug":"frankreich-staatsschulden-und-der-elefant-im-raum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157517","title":{"rendered":"Frankreich, Staatsschulden und der Elefant im Raum"},"content":{"rendered":"<p>Mainstream-&Ouml;konomen warnen in Mainstream-Medien mal wieder vor einer <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Oekonomin-warnt-vor-dramatischer-Gemengelage-in-Frankreich-id31394423.html\">&bdquo;Staatsschuldenkrise&ldquo;<\/a> in Frankreich. Man kennt diese Warnungen aus den 2010ern. Es ist, als h&auml;tte man eine Zeitreise unternommen. Wie Heiner Flassbeck es bereits in einem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156510\">Interview auf den <em>NachDenkSeiten<\/em><\/a> erkl&auml;rt hat, sind die Warnungen makro&ouml;konomisch ziemlich unsinnig. Spannend ist die Debatte dennoch, da der steigende Schuldendienst nicht nur in Frankreich in direkter Konkurrenz zu den R&uuml;stungs- und Kriegskosten steht und sich schon bald die Frage stellen wird, ob man sich die gigantischen R&uuml;stungskosten &uuml;berhaupt noch leisten kann und will. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7575\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-157517-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/261013_Frankreich_Staatsschulden_und_der_Elefant_im_Raum_NDS.mp3?_=1\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/261013_Frankreich_Staatsschulden_und_der_Elefant_im_Raum_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/261013_Frankreich_Staatsschulden_und_der_Elefant_im_Raum_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/261013_Frankreich_Staatsschulden_und_der_Elefant_im_Raum_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=157517-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/261013_Frankreich_Staatsschulden_und_der_Elefant_im_Raum_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"261013_Frankreich_Staatsschulden_und_der_Elefant_im_Raum_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wenn es um die Staatsverschuldung geht, ist meist von der Staatsschuldenquote die Rede. Diese Zahl gibt an, wie hoch die Staatsschulden im Verh&auml;ltnis zur Wirtschaftsleistung des jeweiligen Landes sind. Das ist ziemlicher Unsinn, da man hier eine Bestandsgr&ouml;&szlig;e wie die ausstehenden Staatsschulden mit einer Stromgr&ouml;&szlig;e wie dem Bruttoinlandprodukt vergleicht. Zumindest ich habe bereits im Grundstudium der Volkswirtschaftslehre gelernt, dass solche Vergleiche wissenschaftlich nicht gerade sinnvoll sind. Das Ganze nur als Umverteilung von Steuerertr&auml;gen zu Zinsertr&auml;gen zu sehen, ist gesamtwirtschaftlich zwar vollkommen korrekt, verkennt jedoch auch die Gefahr, die durch einen steigenden Schuldendienst unter den gegebenen Bedingungen f&uuml;r die Staatshaushalte entsteht.<\/p><p>Um dies zu verdeutlich, lohnt sich ein Blick auf eine andere Zahl &ndash; den Anteil, den der Schuldendienst am Haushaltsvolumen einnimmt. Als hierzulande vor rund zehn Jahren die gro&szlig;e Panik wegen der angeblichen Staatsschuldenkrise kursierte, war diese Zahl unbedeutend, und bis zur Corona-Krise sollte sie sogar noch unbedeutender werden. Wir erinnern uns: Vor gerade einmal sechs Jahren waren die Zinsen f&uuml;r deutsche und franz&ouml;sische Staatsanleihen noch negativ. Der Staat verlangte also Geld daf&uuml;r, dass man ihm Staatsanleihen abkaufte, also Geld lieh. Aus heutiger Sicht waren das verr&uuml;ckte Zeiten, doch es sollte bekanntlich nicht so bleiben. Seit 2022 stiegen &ndash; angefeuert durch die &bdquo;Zinswende&ldquo; der gro&szlig;en Notenbanken &ndash; die Zinsen f&uuml;r Staatsanleihen wieder und der Schuldendienst wurde zu einem wichtigen Faktor.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/261014-Frankreich-03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/261014-Frankreich-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Zins f&uuml;r 10-j&auml;hrige deutsche Staatsanleihen<br>\nQuelle: Trading Economics<\/small><\/p><p>Der Bund ist heute mit rund 1.840 Milliarden Euro verschuldet* und das Haushaltsvolumen betr&auml;gt 525 Milliarden Euro. Der Bund ist also mit rund 350 Prozent seines j&auml;hrlichen Budgets verschuldet. Doch auch hier handelt es sich wieder um eine Bestands- und eine Stromgr&ouml;&szlig;e. Um zu ermessen, welche Bedeutung diese Zahlen f&uuml;r den politischen Spielraum haben, ist es sinnvoll, die zwei Stromgr&ouml;&szlig;en Schuldendienst (also die Zinsen, die der Bund zahlen muss) und Bundeshaushalt zu vergleichen. Und um das Ganze auch international vergleichbar zu machen**, kann man hierbei den aktuellen Zinssatz f&uuml;r zehnj&auml;hrige Anleihen auf die Summe der ausstehenden Schulden des Bundes anlegen und diese Zahl mit dem Haushaltsvolumen vergleichen. Bei aktuell 3,42 Prozent Zinsen w&auml;ren dies 63 Milliarden Euro Schuldendienst, also rund 12 Prozent des Bundeshaushalts. Von 100 Euro, die der Bund ausgibt, entfallen also 12 Euro auf die Zinsen f&uuml;r seine Schulden.<\/p><p>Wie sieht diese Zahl international aus? Nehmen wir die USA als Vergleich. Dort betr&auml;gt dieses hypothetische Verh&auml;ltnis von Schuldendienst zu Staatsschulden der US-Bundesregierung 26 Prozent. Japan, das &uuml;ber Jahrzehnte keine Probleme hatte, da es trotz vergleichsweise hoher Staatschulden nur sehr geringe Zinsen zahlen musste, kommt heute auf durchaus problematische 34 Prozent &ndash; in Japan flie&szlig;t also jeder dritte vom Staat ausgegebene Yen in die Zinsen. Und Frankreich? Auch dort ist diese Quote mit 29 Prozent deutlich h&ouml;her als in Deutschland. Dies ist &ndash; auch wenn dies noch keiner ausspricht &ndash; auch einer der Gr&uuml;nde, warum derzeit in Frankreich die Menschen auf die Barrikaden gehen.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/261014-Frankreich-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/261014-Frankreich-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Zins f&uuml;r 10-j&auml;hrige japanische Staatsanleihen<br>\nQuelle: Trading Economics<\/small><\/p><p>Wie problematisch diese Zahlen f&uuml;r die genannten L&auml;nder noch werden k&ouml;nnen, kann man erahnen, wenn man die gleiche Quote einmal mit einem Zinssatz ausrechnet, der zwei Prozentpunkte &uuml;ber dem jeweiligen aktuellen Zinssatz liegt &ndash; also ein Szenario mit steigenden Zinsen. Deutschland k&auml;me in einem solchen Szenario auf eine Schuldendienst-Quote von 19 Prozent und, wenn man das gesamte &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; f&uuml;r die R&uuml;stungsausgaben miteinrechnet, auf 24 Prozent. W&uuml;rden die Zinsen also k&uuml;nftig deutlich steigen, w&uuml;rde jeder vierte Euro des Bundeshaushalts nur f&uuml;r Zinsen ausgegeben werden m&uuml;ssen. F&uuml;r die oben genannten Vergleichsstaaten w&auml;re dieses Szenario jedoch noch dramatischer. Die USA m&uuml;ssten bei zwei Prozentpunkte h&ouml;heren Zinsen und gleichbleibenden Steuereinnahmen 37 Prozent, Japan 57 Prozent und Frankreich 41 Prozent des Haushalts nur f&uuml;r die Zinsen ausgeben. Sicher, bei solchen Horrorszenarien w&uuml;rden zumindest in den USA und in Japan die jeweiligen Notenbanken intervenieren. Ob die EZB dies tun w&uuml;rde, ist jedoch fraglich, widerspr&auml;che eine solche Intervention doch dem monetaristischen Kurs der EZB.<\/p><p>Aber bleiben wir bei Frankreich. Bereits die aktuellen Zahlen und mehr noch die prognostizierten Zahlen bei weiterhin steigendem Zinssatz stellen die franz&ouml;sische Regierung auf eine harte Probe. Man st&uuml;nde vor der Wahl, den ausufernden Schuldendienst entweder durch Neuverschuldung oder durch Einsparungen zu finanzieren. Und diese Frage k&ouml;nnte noch sehr interessant werden. Dass der franz&ouml;sische Staat sich in einer Situation, in der er ernsthafte Probleme hat, seinen Schuldendienst &uuml;berhaupt zu finanzieren, durch massive Neuverschuldung noch weiter in eine Schuldenspirale begibt, ist eher unwahrscheinlich. Ein Blick auf die aktuelle Situation auf den Stra&szlig;en Frankreichs zeigt jedoch, dass der politische Spielraum f&uuml;r K&uuml;rzungen ebenfalls begrenzt ist.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/261014-Frankreich-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/261014-Frankreich-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Zins f&uuml;r 10-j&auml;hrige franz&ouml;sische Staatsanleihen<br>\nQuelle: Trading Economics<\/small><\/p><p>W&auml;ren da nicht die auch in Frankreich f&ouml;rmlich explodierenden Ausgaben f&uuml;r die R&uuml;stung &ndash; aktuell <a href=\"https:\/\/table.media\/security\/analyse\/wie-frankreich-seine-verteidigungsplaene-finanzieren-koennte\">plant die Regierung Macron<\/a> f&uuml;r die Fiskalperiode von 2024 bis 2030 stolze 413 Milliarden Euro f&uuml;r die R&uuml;stung ein. Das entspricht, &auml;hnlich wie die deutschen 500 Milliarden Euro, nahezu einem kompletten Jahreshaushalt. Wie lange die europ&auml;ischen Staaten sich diese irrwitzigen R&uuml;stungsausgaben noch leisten k&ouml;nnen und wollen, ist eine relevante Frage. Frankreich k&ouml;nnte &ndash; wenn man diese Zahlen betrachtet &ndash; der &bdquo;Kanarienvogel in der Goldmine&ldquo; sein; also der Staat, der als erster wegen finanzieller Schwierigkeiten aus dem Hochr&uuml;stungswahnsinn aussteigen &bdquo;muss&ldquo;, weil das Volk K&uuml;rzungen in anderen Bereichen nicht mehr hinnimmt.<\/p><p>Und was f&uuml;r Frankreich gilt, gilt spiegelbildlich mit Abstrichen auch f&uuml;r andere Staaten. Auch wenn es selbstverst&auml;ndlich mit progressiver Geldpolitik L&ouml;sungen g&auml;be, haben sich vor allem die EU-Staaten teils selbst in eine Sackgasse man&ouml;vriert; teils wurden sie von den USA in diese Sackgasse gedr&auml;ngt. Und Kern des Problems sind weniger die Staatsschulden als solche, sondern die Zinsh&ouml;he auf der einen und die explodierenden Kosten f&uuml;r R&uuml;stung auf der anderen Seite. An beiden Posten sind die USA &ndash; freundlich formuliert &ndash; nicht ganz unschuldig. Die Zinssteigerungen sind vor allem Folge der fatalen Fehlentscheidungen der EZB als Reaktion auf die steigenden Energiepreise &ndash; die EZB hat es bis heute nicht verstanden, dass man klar definierte externe Preisschocks nicht mit h&ouml;heren Zinsen in den Griff bekommen kann. Ausl&ouml;ser dieser Preisschocks ist die Kriegspolitik der USA, und die R&uuml;stungsausgaben sind ebenfalls Folge der Unterwerfung Europas unter das Diktat der USA. Man kann also sagen, die USA haben &bdquo;uns&ldquo; in diese Sackgasse gelenkt. Den Weg dorthin beschritten haben &bdquo;wir&ldquo; aber vollkommen ohne Not selbst.<\/p><p>Es geht bei der gesamten Debatte &ndash; und das ist der Elefant im Raum &ndash; nicht um Schulden, sondern darum, wie lange Europa es sich &uuml;berhaupt noch leisten kann, sich entgegen seiner eigenen Interessen von den USA am Nasenring durch die Manege ziehen zu lassen. Der Widerstand wird kommen, und es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass er zuerst in Frankreich ausbricht, ist Frankreich doch auf Basis dieser Zahlen das Land, das als erstes &ouml;konomisch und gesellschaftlich an der Hochr&uuml;stung zerbrechen wird.<\/p><p><small>Titelbild: janews\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/60a842ef911a4ef7b418ba7448b9c044\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] nur Schulden des Bundes und nicht der L&auml;nder, Kommunen und Sozialsysteme; das &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; f&uuml;r die R&uuml;stung ist nur in der H&ouml;he ber&uuml;cksichtigt, in der es bereits in Anspruch genommen wurde.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;**<\/a>] den realen Schuldendienst f&uuml;r unterschiedliche Staaten zu prognostizieren, ist nicht so ohne Weiteres m&ouml;glich, da es teils gro&szlig;e Unterschiede bei den Zinss&auml;tzen f&uuml;r kurzfristige und langfristige Anleihen gibt und nicht der aktuelle Kurs der Anleihe, sondern ausschlie&szlig;lich der Kurs\/Zinssatz bei der Ausgabe der jeweiligen Anleihe ma&szlig;geblich ist.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mainstream-&Ouml;konomen warnen in Mainstream-Medien mal wieder vor einer <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Oekonomin-warnt-vor-dramatischer-Gemengelage-in-Frankreich-id31394423.html\">&bdquo;Staatsschuldenkrise&ldquo;<\/a> in Frankreich. Man kennt diese Warnungen aus den 2010ern. Es ist, als h&auml;tte man eine Zeitreise unternommen. Wie Heiner Flassbeck es bereits in einem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=156510\">Interview auf den <em>NachDenkSeiten<\/em><\/a> erkl&auml;rt hat, sind die Warnungen makro&ouml;konomisch ziemlich unsinnig. Spannend ist die Debatte dennoch, da der steigende<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157517\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":157518,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,172,135,30],"tags":[423,507,1043,1367,637,325,1556,2029],"class_list":["post-157517","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-aufruestung","category-finanzpolitik","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-austeritaetspolitik","tag-ezb","tag-frankreich","tag-ruestungsausgaben","tag-staatsanleihen","tag-staatsschulden","tag-usa","tag-zinspolitik"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/shutterstock_2760128625.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157517","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=157517"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157517\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":157522,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157517\/revisions\/157522"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/157518"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=157517"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=157517"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=157517"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}