{"id":157595,"date":"2026-10-15T08:20:14","date_gmt":"2026-10-15T06:20:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595"},"modified":"2026-10-15T08:14:39","modified_gmt":"2026-10-15T06:14:39","slug":"hinweise-des-tages-5204","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h01\">Die Nazi-Keule hilft, demokratische Regeln au&szlig;er Kraft zu setzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h02\">Au&szlig;enpolitik made in Magdeburg: AfD und BSW setzen Russlandlinie im Landtag durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h03\">Elon Musk bremst Starlink f&uuml;r die Ukraine aus: Warum ein Tempolimit das Milit&auml;r vor erhebliche Probleme stellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h04\">Der erste angeklagte Kriegsverbrecher in Russlands Krieg ist Ukrainer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h05\">Deutsche gegen schnellen Ukraine-Beitritt &ndash; doch die EU treibt ihn voran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h06\">Friedenspl&auml;ne und Drohungen: Was die USA mit der Ukraine vorhaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h07\">EUropa verpasst die vielleicht letzte Chance f&uuml;r Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h08\">Gasspeicher nur zu 60 Prozent voll &ndash; ausgerechnet der Rekord-El-Ni&ntilde;o k&ouml;nnte Deutschland jetzt helfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h09\">Norway fund withdraws $661m from Israeli banks amid ethical review<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h10\">IWF warnt: Wie zirkul&auml;re KI-Deals zum Risiko f&uuml;r Aktien und Anleihen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h11\">Desinformation: Washington macht Druck, Br&uuml;ssel weicht zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h12\">Die geplante Eskalation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h13\">Das R&auml;tsel um Pakistan, Saudi-Arabien, den Jemen und Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h14\">Der Vertrag von Kensington soll fit f&uuml;r den Krieg machen &ndash; R&uuml;stige Freundschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h15\">&bdquo;Veritable Gleichschaltung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157595#h16\">Die vorauseilende Angst &ndash; Wie Antisemitismusvorw&uuml;rfe Entscheidungen im Kulturbetrieb ver&auml;ndern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Nazi-Keule hilft, demokratische Regeln au&szlig;er Kraft zu setzen<\/strong><br>\nDie Brandmauer hat die AfD stark gemacht und das Land gespalten, meint Sahra Wagenknecht in ihrem Gastbeitrag. Sie fordert, mit allen Parteien nach Mehrheiten zu suchen &ndash; auch mit der AfD.<br>\nDass man &bdquo;&hellip; niemals mehr von Freiheit reden h&ouml;rt, als wenn eine Partei die andere unterjochen will&ldquo;, war dem deutschen Dichter Goethe schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufgefallen. Ersetze &bdquo;Freiheit&ldquo; durch &bdquo;Demokratie&ldquo;, und wir befinden uns im Deutschland der Zwanzigerjahre des 21. Jahrhunderts.<br>\nDie Demokratie ist heute, da sind sich ihre selbsternannten Verteidiger von der Union bis zur Linken einig, in gro&szlig;er Gefahr. Allerdings r&uuml;hrt die Gef&auml;hrdung in ihren Augen nicht etwa daher, dass deutsche Regierungen seit Jahren bei zentralen Themen &ndash; von der Rente &uuml;ber die Migration bis hin zur Inkaufnahme einer wachsenden Kriegsgefahr &ndash; Politik gegen die W&uuml;nsche der gro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung machen. Als demokratiegef&auml;hrdend wird auch nicht angesehen, dass die Meinungsfreiheit eingeschr&auml;nkt, Zensur im Netz ausgebaut und die Privatsph&auml;re der B&uuml;rger immer ungenierter &uuml;berwacht wird, also elementare demokratische Grundrechte unter Druck geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/sahra-wagenknecht-die-nazi-keule-hilft-demokratische-regeln-ausser-kraft-zu-setzen-10494237\">Sahra Wagenknecht in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Au&szlig;enpolitik made in Magdeburg: AfD und BSW setzen Russlandlinie im Landtag durch<\/strong><br>\nSachsen-Anhalts Landtag streitet &uuml;ber Waffenlieferungen an die Ukraine und Sanktionen gegen Russland. Die Debatte wird laut, auch der neue Landtagspr&auml;sident mischt sich ein. [&hellip;]<br>\nAm Ende setzen AfD und BSW ihren gemeinsamen Antrag, den sie am 7. Oktober einbrachten, mit ihrer Mehrheit durch. CDU, SPD, Gr&uuml;ne und Linke stimmen geschlossen dagegen, Enthaltungen gibt es keine. Damit fordert der Landtag die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene f&uuml;r ein Ende der Waffenlieferungen, die Einstellung finanzieller Hilfen &uuml;ber humanit&auml;re Unterst&uuml;tzung hinaus und die sofortige Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland einzusetzen. Langfristig soll die Ukraine ein neutraler Staat werden.<br>\nAu&szlig;enpolitik made in Magdeburg also. Dabei kann der Landtag &uuml;ber all diese Fragen selbst nicht entscheiden. Die Landesregierung soll sich stattdessen im Bundesrat f&uuml;r die Forderungen einsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/sachsen-anhalt-afd-bsw-ukraine-waffenlieferungen-10494964\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Magdeburger Landtag jetzt Au&szlig;enstelle des Kreml<\/strong><br>\nAfD und BSW bringen in Sachsen-Anhalt den ersten gemeinsamen Antrag zum Thema Frieden in der Ukraine durch. Rechtlich verbindlich ist er aber nicht. (&hellip;)<br>\nPassenderweise tr&auml;gt der Antrag von AfD und BSW das Datum des Geburtstages des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin. Das war gewisserma&szlig;en auch der Inhalt des Antrags: Es ist ein nachtr&auml;gliches Geburtstagsgeschenk der beiden Landtagsfraktionen, die ausdauernd Narrative der russischen Propaganda in den &ouml;ffentlichen Diskurs tragen, um die Unterst&uuml;tzung der Ukraine nach der russischen Vollinvasion 2022 zu untergraben.<br>\nRechtlich verbindlich ist der Antrag nicht, zumal ein Landtag nicht f&uuml;r Au&szlig;enpolitik zust&auml;ndig ist. Sie fordern damit lediglich den noch amtierenden Ministerpr&auml;sidenten Sven Schulze (CDU) auf, sich &bdquo;mit allen Mitteln&ldquo; im Bundesrat daf&uuml;r einzusetzen, die Ukraine-Hilfe einzustellen. Der hatte w&auml;hrend seiner Rede gesagt, dass sich das Kabinett damit befassen werde.<br>\nDer eigentliche Zweck des Antrags mit dem unverf&auml;nglichen Titel &bdquo;Friedensgespr&auml;che statt Ausweitung des Krieges in der Ukraine&ldquo; war Demagogie. Die brachte BSW-Frontfrau Claudia Wittig in ihrer ersten Landtagsrede besonders gut zur Auff&uuml;hrung. Das vor allem Putin einen Frieden ablehnt, erw&auml;hnte sie nicht. Auch andere st&ouml;rende Fakten tauchten im Antrag und ihrer Rede nicht auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ukraine-Sonderplenum-in-Sachsen-Anhalt\/!6221580\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die ehemals alternative &ldquo;taz&rdquo; ganz treu an der Seite der Gr&uuml;nen und weiterer Kriegstreiber-Parteien &ndash; russophob und gegen jede Initiative f&uuml;r Frieden in der Ukraine.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Elon Musk bremst Starlink f&uuml;r die Ukraine aus: Warum ein Tempolimit das Milit&auml;r vor erhebliche Probleme stellt<\/strong><br>\nElon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX hat &uuml;ber Nacht das Starshield-Satelliteninternet des ukrainischen Milit&auml;rs ohne Vorwarnung mit einem Tempolimit ausgebremst. Der ukrainische Pr&auml;sidentenberater Serhii Beskrestnov teilte am Mittwoch in sozialen Netzwerken mit, dass f&uuml;r Starlink-Empf&auml;nger ab sofort eine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt.<br>\n&bdquo;Ich best&auml;tige, dass SpaceX vergangene Nacht Geschwindigkeitsbeschr&auml;nkungen f&uuml;r Starlink-Terminals in Bewegung eingef&uuml;hrt hat. Derzeit gilt die Beschr&auml;nkung f&uuml;r das milit&auml;rische Servicepaket Starshield und begrenzt die Geschwindigkeit auf 100 Meilen pro Stunde (etwa 160 Kilometer pro Stunde)&ldquo;, schrieb Beskrestnov. Starshield ist die R&uuml;stungsvariante des Satellitennetzwerks Starlink von SpaceX.[&hellip;]<br>\nUkrainische Milit&auml;rs gehen davon aus, dass SpaceX die Tempobremse auf Wunsch der Regierung von US-Pr&auml;sident Donald Trump einf&uuml;hrte. Bereits am 12. Oktober hatte der &bdquo;Kyiv Independent&ldquo; berichtet, dass Trump der Ukraine mit dem Entzug von Geheimdienstinformationen und weiterer Unterst&uuml;tzung gedroht habe, um russische &Ouml;lraffinerien vor ukrainischen Angriffen zu sch&uuml;tzen.<br>\nParallel zum Tempolimit bei Starshield erhielt die ukrainische Luftverteidigung in der vergangenen Nacht nach Angaben aus Kiew keine Satellitendaten aus dem US-Fr&uuml;hwarnsystem, bevor Russland die Hauptstadt mit ballistischen Raketen angriff. Der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj erkl&auml;rte dazu auf der Plattform X: &bdquo;Erneut fehlt eine Warnung seitens unserer Partner.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/elon-musk-bremst-starlink-fuer-die-ukraine-aus-tempolimit-stellt-militaer-vor-probleme\/\">Business Insider<\/a>\n<p>dazu: <strong><a href=\"https:\/\/x.com\/JulianRoepcke\/status\/2110362971637530678\">Julian R&ouml;pcke auf X<\/a>:<\/strong><br>\n[&hellip;] Seit der vergangenen Nacht funktionieren Starlink und\/oder der milit&auml;rische Ableger Starshield bei ukrainischen Drohnen ab einer bestimmten Geschwindigkeit nicht mehr.<br>\nZun&auml;chst war von einem Verbindungsabbruch ab 160 km\/h die Rede. Mittlerweile wurde best&auml;tigt, dass die Drohnen bereits ab 70 km\/h nicht mehr &uuml;ber Elon Musks System gesteuert werden k&ouml;nnen.<br>\nDas hat weitreichende Implikationen &ndash; allesamt katastrophal f&uuml;r die ukrainischen Streitkr&auml;fte und das transatlantische Verh&auml;ltnis.<br>\n1.Mid-Range-Strikes werden nahezu unm&ouml;glich.<br>\nBei Angriffen auf Ziele in einer Entfernung von 25 bis 150 Kilometern setzt die Ukraine fast ausschlie&szlig;lich auf Starlink-gesteuerte Drohnen, allen voran die &bdquo;Hornet&ldquo;, aber auch einheimische Alternativen. Diese Angriffe auf die russische Logistik in Richtung Front und in den besetzten Gebieten sind seit heute Morgen nicht mehr m&ouml;glich.<br>\n2.Deep Strikes werden erheblich erschwert.<br>\nAuch zahlreiche Langstreckendrohnen nutzen Starlink als redundantes Kommunikationssystem, obwohl die Funktionalit&auml;t &uuml;ber russischem Gebiet ohnehin eingeschr&auml;nkt ist. Diese Angriffe werden durch den Ausfall ebenfalls erschwert.<br>\n3.Die Kommunikation am Boden funktioniert bislang weiter.<br>\nStarlink-Terminals, die zur Kommunikation zwischen ukrainischen Stellungen eingesetzt werden, sind bislang(!) nicht betroffen. Gleiches gilt f&uuml;r Starlink-Systeme auf unbemannten Bodenfahrzeugen (UGVs), die aufgrund ihrer geringen Geschwindigkeit offenbar weiterhin funktionieren.<br>\n4.Ohne Starlink w&auml;re die ukrainische Armee verloren.<br>\nK&ouml;nnen Mid- und Deep-Strikes nicht rasch wieder aufgenommen werden, drohen verheerende Konsequenzen f&uuml;r die Front. Russlands Offensive ist seit der nur noch einseitigen Nutzung von Starlink innerhalb der Ukraine im Februar 2026 um mehr als 80% verlangsamt worden. M&ouml;glich, dass sie bei anhaltendem Wegfall der Drohnen-Komponente f&uuml;r die ukrainischen Streitkr&auml;fte wieder auf das Niveau vom Vorjahr zur&uuml;ckbeschleunigt. Stoppen Musk und Trump Starlink f&uuml;r die Ukraine komplett &ndash; also auch die Kommunikation am Boden &ndash; k&auml;me es zur Katastrophe f&uuml;r die ukrainische Armee.<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was genau sie US-Regierung zu diesem Schritt bewogen hat, ist unbekannt. Sowohl Axel Springer (Business Insider) als R&ouml;pcke irren &uuml;brigens, wenn sie Elon Musk f&uuml;r die Einschr&auml;nkung verantwortlich machen. Starshield wurde zwar von Musks SpaceX entwickelt und technisch betrieben, geh&ouml;rt jedoch der US-Regierung und wird vom Pentagon operativ betrieben. <\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Selenskyj erkl&auml;rt, er f&uuml;hle sich von Trump &raquo;verraten&laquo;<\/strong><br>\nErst der Dieseldeal mit Putin, dann offenbar die Drosselung des SpaceX-Satellitensystems: Der ukrainische Pr&auml;sident beklagt den Verlust der USA als Partner. Auch Elon Musk schaltet sich ein &ndash; mit Schuldzuweisung gen Washington. [&hellip;]<br>\nSelenskyj sagte im Interview mit Morgan  nun, es sei schade, &raquo;dass wir einen starken Partner verlieren&laquo;. Die Ukraine k&ouml;nne sich keine Schw&auml;che erlauben. &raquo;Wir verkaufen unser Land nicht.&laquo; Es gehe nicht ums Gesch&auml;ft, sondern um das Leben und das eigene Land. Es sei schmerzhaft, wenn Trump nicht ihre Seite w&auml;hle, sagte der ukrainische Pr&auml;sident. Es sei okay, wenn der US-Pr&auml;sident &raquo;in der Mitte&laquo; st&uuml;nde. &raquo;Aber wenn man in der Mitte ist, muss man in der Mitte bleiben.&laquo; Er wisse nicht, wer Trump auf die falsche Seite dr&auml;nge. &raquo;Aber das ist nicht die richtige Seite der Geschichte.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/russland-ukraine-krieg-wolodymyr-selenskyj-erklaert-er-fuehle-sich-von-donald-trump-verraten-a-154bfb87-108f-4784-a45e-10610f43d8f9\">SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ukraine to resume strikes on Russian refineries, Zelenskyy says<\/strong><br>\nUkrainian president expresses anger in FT interview at &lsquo;dangerous&rsquo; withdrawal of US intelligence sharing and weakening of Starlink satellite internet service. [&hellip;]<br>\nZelenskyy said that stopping energy strikes also risked only encouraging the US and Russia to pursue more deals, potentially providing more money for Putin&rsquo;s war machine.<br>\n&ldquo;The question will be when will the next deal be? Maybe it will be gas. Definitely it will be gas.&rdquo;<br>\n&ldquo;Business is interesting between the United States and Russia,&rdquo; he added. &ldquo;I think that they [America] want to have energy projects and&thinsp;.&thinsp;.&thinsp;.&thinsp;[that] of course for them is difficult to have when there is war in Europe.&rdquo; [&hellip;]<br>\nZelenskyy said fighting without the US would be &ldquo;very difficult&rdquo; and conceded Europe would be stronger if truly united.<br>\nBut a spate of elections in Europe over the next 12 months, with possible gains for pro-Russian parties, could bring &ldquo;a lot of challenges&rdquo; for Ukraine, he added. Asked about French far-right leader Marine Le Pen&rsquo;s vow to stop financing Ukraine, he said France had a lot to lose because experience of the Ukrainian battlefield was essential for its defence companies. &ldquo;It&rsquo;s a win-win.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/4d79b52f-1f0d-4739-82ab-7ecfb4251326?syn-25a6b1a6=1\">Financial Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der erste angeklagte Kriegsverbrecher in Russlands Krieg ist Ukrainer<\/strong><br>\nDer ukrainische Offizier Serhii K. soll f&uuml;r die Sprengung der Gaspipeline 2022 verantwortlich sein. War das ein Verbrechen gegen das V&ouml;lkerrecht? [&hellip;]<br>\nDie Bundesanwaltschaft wirft Serhii K. vor, der Kopf eines Spezialkommandos der ukrainischen Armee gewesen zu sein, das von R&uuml;gen aus mit einer Segeljacht in See gestochen war und vom 7. bis zum 22. September 2022 sechs Sprengladungen mit Zeitz&uuml;ndern an den Pipeline-R&ouml;hren befestigt haben soll. Ziel der Aktion sei es gewesen, so die Anklageschrift, zu unterbinden, dass Russland mit seinen Gaslieferungen seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine finanziert. [&hellip;]<br>\nSollte die Bundesanwaltschaft eine Tatbeteiligung von K. nachweisen k&ouml;nnen, schlie&szlig;en sich Rechtsfragen an, die das Verfahren brisant machen: Ist der Angriff ein Versto&szlig; gegen das Kriegsv&ouml;lkerrecht? Oder war die Nord-Stream-Pipeline ein legitimes Kriegsziel im Abwehrkampf der Ukraine?<br>\nDie Verteidigung argumentiert, die Einnahmen des Gazprom-Konzerns gingen direkt in die russische Staatskasse, Gazprom sei selbst Kriegspartei. Der Konzern habe eigene Kampfeinheiten aufgestellt und finanziere &uuml;ber Tochtergesellschaften die Unterbringung und Umerziehung aus der Ukraine entf&uuml;hrter Kinder.<br>\nSchlie&szlig;lich m&uuml;sse das Gericht bewerten, ob Serhii K., wenn der Angriff denn rechtswidrig war, dies h&auml;tte erkennen m&uuml;ssen &ndash; und ob er sich Befehlen h&auml;tte widersetzen k&ouml;nnen. Dies aber sei ohne eine Aussagegenehmigung f&uuml;r den Angeklagten nicht zu kl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Prozess-um-Nord-Stream-Sprengung\/!6212605\/\">taz<\/a>\n<blockquote><p>\nSerhii K.s Hamburger Strafverteidiger Jes Meyer-Lohkamp verlangt die Einstellung des Verfahrens. Sein Mandant habe als Soldat der Ukraine keine Aussagegenehmigung erhalten. Er k&ouml;nne sich nicht zum Tatgeschehen &auml;u&szlig;ern, ohne sich in seiner Heimat strafbar zu machen. Nicht einmal mit seinen Anw&auml;lten d&uuml;rfe er dar&uuml;ber reden.<br>\nDamit sei sein Recht auf umfassende Verteidigung nicht gew&auml;hrleistet und ein faires Verfahren gef&auml;hrdet.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Na das ist ja mal eine originelle Argumentation. Aber auch die Verteidigungslinie der publizistischen Verteidiger ist bestenfalls widerspr&uuml;chlich. Mal macht man geltend, dass der Anschlag die Energieversorgung Deutschlands gar nicht gef&auml;hrden konnte, da &bdquo;der Russe uns ja das Gas zuvor abgestellt&ldquo; h&auml;tte. Mal hei&szlig;t es, das Motiv der Ukrainer sei legitim, da Russland durch Nord Stream &bdquo;den Angriffskrieg finanziere&ldquo;. So gesehen ist Nord Stream wohl Schr&ouml;dingers Pipeline. die gleichzeitig kein Gas liefert und Russlands Kriegskasse finanziert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche gegen schnellen Ukraine-Beitritt &ndash; doch die EU treibt ihn voran<\/strong><br>\nDie Unterst&uuml;tzung f&uuml;r eine schnelle Aufnahme der Ukraine in die EU br&ouml;ckelt. Einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung zufolge sprechen sich nur noch 47 Prozent der EU-B&uuml;rger f&uuml;r den Beitritt in den n&auml;chsten Jahren aus. Eine Mehrheit von 53 Prozent ist dagegen. Die Deutschen sind mit nur 41 Prozent Zustimmung besonders skeptisch. Zu Beginn des Krieges 2022 bef&uuml;rworteten noch 60 Prozent in Deutschland einen raschen EU-Beitritt. Die Stiftung hat ihre Umfrage regelm&auml;&szlig;ig wiederholt; die Werte sind kontinuierlich gesunken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/deutsche-gegen-ukraine-beitritt-eu-treibt-verhandlungen-energisch-voran\/?utm_source=twitter&amp;utm_medium=social\">Lost in EUrope<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Friedenspl&auml;ne und Drohungen: Was die USA mit der Ukraine vorhaben<\/strong><br>\nDie EU spricht von einem unverbindlichen &ldquo;Brainstorming&rdquo; &uuml;ber die Zukunft der Ukraine. Doch bei den Gespr&auml;chen am letzten Freitag in Florida ging es offenbar um mehr, viel mehr &ndash; auch f&uuml;r Europa.<br>\nDies berichtet Star-Kolumnist Ignatius in der &ldquo;Washington Post&rdquo;. Seine Analyse des diskreten Treffens in Miami, an dem neben Amerikanern und Ukrainern auch EU-Vertreter teilnahmen, liefert spannende Details.<br>\nDemnach bewegen sich die USA und Europa langsam auf einen gemeinsamen Vorschlag zu, der nicht nur der Ukraine hilft, sondern auch Russland einschlie&szlig;t und weit &uuml;ber bisherige Pl&auml;ne hinausgeht.<br>\nNach dem Motto &ldquo;think big&rdquo; sprach man in Miami offenbar &uuml;ber eine neue europ&auml;ische Friedensordnung, die weit &uuml;ber den Krieg in der Ukraine und die Feindschaft zwischen der EU und Russland hinausweist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/friedensplaene-und-drohungen-was-die-usa-mit-der-ukraine-vorhaben\/?utm_source=twitter&amp;utm_medium=social\">Lost in EUrope<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EUropa verpasst die vielleicht letzte Chance f&uuml;r Frieden<\/strong><br>\nAls US-Pr&auml;sident Trump 2025 einen ersten Vorschlag f&uuml;r eine Friedensl&ouml;sung in der Ukraine machte, bi&szlig; er in Europa auf Granit. Der Plan gebe nur russische W&uuml;nsche wieder und sei keine Verhandlungsbasis, hie&szlig; es in Br&uuml;ssel und Berlin.<br>\nDoch statt einen akzeptablen Gegenvorschlag vorzulegen, machten sich die EUrop&auml;er die ukrainischen Maximalpositionen zu eigen &ndash; keine Konzessionen im Donbass, umfassende Sicherheitsgarantien, russische Reparationen usw. Die Chance auf Frieden wurde verpasst.<br>\nNun wiederholt sich das Trauerspiel. Wieder macht Trump einen unseri&ouml;sen Vorsto&szlig;: Er will die Sanktionen gegen Russland lockern, Diesel bei seinem Kumpel Putin kaufen und das Ganze als Einstieg in Friedensverhandlungen verkaufen, obwohl es ihm vor allem um Wahlkampf geht.<br>\nWieder verpasst die EU ihre Chance. Sie h&auml;tte den Ball von Trump aufnehmen und ins ukrainisch-europ&auml;ische Feld spielen k&ouml;nnen, mit eigenen Ideen. Sie k&ouml;nnte ebenfalls einige ihrer zahllosen Russland-Sanktionen lockern, um die Gespr&auml;chsbereitschaft in Moskau zu testen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/europa-verpasst-die-vielleicht-letzte-chance-fuer-frieden\/\">Lost in EUrope<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gasspeicher nur zu 60 Prozent voll &ndash; ausgerechnet der Rekord-El-Ni&ntilde;o k&ouml;nnte Deutschland jetzt helfen<\/strong><br>\nGasspeicher bei 60 Prozent, Gaspreis &uuml;ber 87 Euro: Wie der Super-El-Ni&ntilde;o 2026\/27 Asiens LNG-Nachfrage senken und Deutschlands Gasversorgung helfen k&ouml;nnte.<br>\nenn es in Tokio im Januar mild bleibt, k&ouml;nnte Gas in Berlin billiger werden. Im Pazifik baut sich laut der US-Klimabeh&ouml;rde NOAA ein El Ni&ntilde;o auf, der alle Vorg&auml;nger seit 1950 &uuml;bertreffen k&ouml;nnte. F&uuml;r Deutschlands halb leere Gasspeicher ist das eine der wenigen guten Nachrichten dieses Herbstes.<br>\nDenn El Ni&ntilde;o beschert Ostasien warme Winter. Und dort sitzen Europas h&auml;rteste Konkurrenten beim Kauf von Fl&uuml;ssiggas.<br>\nVier Grad zu warm: Der Pazifik steuert auf einen Rekord zu<br>\nIm &ouml;stlichen Pazifik liegt das Meer stellenweise mehr als vier Grad &uuml;ber dem Normalwert, meldete die NOAA am 8. Oktober. Die Chance auf ein historisches Ereignis zwischen Oktober und Dezember beziffert sie auf 83 Prozent. [&hellip;]<br>\nDas Analysehaus Rystad Energy rechnet &auml;hnlich n&uuml;chtern. Selbst mit einem Grad mehr &uuml;ber den ganzen Winter br&auml;uchte Europa noch mindestens sieben Millionen Tonnen LNG mehr als im Vorjahr.<br>\nEl Ni&ntilde;o f&uuml;llt Europas Speicher also nicht. Er nimmt Europa aber Konkurrenz um die knappen Tanker ab, und in einem Markt ohne Puffer z&auml;hlt jede Ladung.<br>\nEuropas eigenes Winterwetter h&auml;ngt dagegen kaum am Pazifik. K&auml;lteeinbr&uuml;che in Deutschland bleiben jederzeit m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/gasspeicher-nur-zu-60-prozent-voll-ausgerechnet-der-rekord-el-nino-koennte-deutschland-jetzt-helfen-10492835\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Norway fund withdraws $661m from Israeli banks amid ethical review<\/strong><br>\nNorway&rsquo;s sovereign wealth fund has withdrawn $661 million in investments from five Israeli banks, valued as of last June, as part of an ethical review of its holdings in the Israeli banking sector. [&hellip;]<br>\nNorway&rsquo;s Government Pension Fund Global is the world&rsquo;s largest, valued at around $1.9 trillion, with investments in more than 8,600 companies worldwide. The Norwegian Central Bank manages it through Norges Bank Investment Management. In August 2025, it decided to divest from the US-based Caterpillar Inc. and five Israeli banks for &ldquo;ethical reasons.&rdquo;<br>\nIt said then that it excluded the entities &ldquo;due to the unacceptable risk that the companies contribute to serious violations of individuals&rsquo; rights in situations of war or conflict.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arabnews.com\/world\/norway-fund-withdraws-661m-from-israeli-banks-amid-ethical-review-3005949\">Arab News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>IWF warnt: Wie zirkul&auml;re KI-Deals zum Risiko f&uuml;r Aktien und Anleihen werden<\/strong><br>\nTech-Konzerne finanzieren KI-Kunden, die daf&uuml;r ihre Dienste kaufen. Der IWF warnt: Wankt ein Glied, brechen Beteiligung, Kredit und Umsatz zugleich ein.<br>\nIn der Tech-Branche hat sich ein Gesch&auml;ftsmodell etabliert, das &Ouml;konomen zunehmend Kopfzerbrechen bereitet. Es funktioniert im Prinzip recht einfach: Ein gro&szlig;er Konzern beteiligt sich an einem Kunden, leiht ihm Geld, und im Gegenzug verspricht der Kunde, in den kommenden Jahren bei dem Konzern einzukaufen.<br>\nAuf dem Papier sieht das gut aus und beide Parteien k&ouml;nnen mitunter gl&auml;nzen: Der eine hat einen prall gef&uuml;llten Auftragsbestand, der andere frisches Kapital.<br>\nGenau diese Gesch&auml;fte in der KI-Branche hat der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) durchgerechnet. Das Ergebnis: Seit 2023 gibt es demnach 14 Gesch&auml;fte dieser Art, dabei geht es um rund 300 Milliarden US-Dollar Eigenkapital, 650 Milliarden US-Dollar Schulden und Zusagen &uuml;ber k&uuml;nftige Ums&auml;tze von 1,4 Billionen US-Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/IWF-warnt-Wie-zirkulaere-KI-Deals-zum-Risiko-fuer-Aktien-und-Anleihen-werden-11488737.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em>Zu den &bdquo;Kreislaufgesch&auml;ften&ldquo; der KI-Konzerne hatten die NachDenkSeiten bereits berichtet: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=141525\">&bdquo;KI &ndash; die irrsinnige Billionen-Dollar-Wette der USA&ldquo;<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Desinformation: Washington macht Druck, Br&uuml;ssel weicht zur&uuml;ck<\/strong><br>\nEine Konferenz nimmt die USA ins Visier. Washington interveniert, der EU-Au&szlig;endienst zieht sich zur&uuml;ck. Wie weit reicht Europas Souver&auml;nit&auml;t? Eine Analyse. [&hellip;]<br>\n&ldquo;#Disinfo2026&rdquo; nennt die Br&uuml;sseler NGO EU DisinfoLab ihre Jahreskonferenz, die am 7. und 8. Oktober 2026 &ndash; nach Vorab-Workshops am 6. &ndash; in der litauischen Hauptstadt Vilnius stattfand. Gut 120 Rednerinnen und Redner listete die Konferenz-Website: Faktenchecker, Forscher, Journalisten, Juristen, Beh&ouml;rdenvertreter, Ministerialbeamte (Programm; Sprecherliste).<br>\nWenige Tage vor der Er&ouml;ffnung aber verschwanden die Logos dreier Schirmherren von Bannern und Unterlagen &ndash; Kanada, Gastgeberland Litauen und der diplomatische Dienst der EU. Der Grund sa&szlig; in Washington.<br>\nWashington fordert klare Bekenntnisse<br>\nWas in den Tagen vor der Konferenz geschah, rekonstruierte das US-Magazin Politico am 8. Oktober 2026 anhand von Ausz&uuml;gen einer Depesche des US-Au&szlig;enministeriums, die der Redaktion nach eigenen Angaben vorliegt.<br>\nDemnach wies das B&uuml;ro des US-Au&szlig;enministers die Botschaften in Frankreich, Norwegen, Rum&auml;nien und Polen sowie die Vertretung bei der EU an, den Gastgebern Washingtons Missfallen zu &uuml;bermitteln &ndash; m&uuml;ndlich, ausdr&uuml;cklich nicht schriftlich.<br>\nDie Diplomaten sollten zudem &ldquo;bewerten&rdquo; (&ldquo;assess&rdquo;), ob die betreffenden Regierungen die Einstufung der USA als FIMI-Akteur teilen. FIMI steht f&uuml;r &ldquo;foreign information manipulation and interference&rdquo;, einen Begriff, den die EU f&uuml;r Einflussoperationen von au&szlig;en pr&auml;gte &ndash; in der Regel mit Blick auf Russland.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Desinformation-Washington-macht-Druck-Bruessel-weicht-zurueck-11484243.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.politico.com\/news\/2026\/10\/07\/disinformation-conference-europe-us-pressure-01111134\">Politico &ndash; EU, Canada and Lithuania pull out of disinformation conference after US pressure<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die geplante Eskalation<\/strong><br>\nDer Krieg gegen den Iran ist nur ein weiteres imperiales Projekt der USA.<br>\nAls die USA Anfang des Jahres gemeinsam mit Israel die ersten Angriffe auf den Iran flogen, kam das f&uuml;r viele &uuml;berraschend. Gerade erst war ein vermeintlicher Kompromiss in Bezug auf die iranische Uranpolitik ausgehandelt worden. Dann eskalierte es. Sp&auml;ter wurde klar, dass diese Verhandlungen vor allem einem Zweck dienten: Sie sollten Zeit schinden. Diese Vorgehensweise zeigt, dass es sich nicht um einen klassischen Konflikt zwischen zwei Akteuren handelt. Das Ganze hat eine imperiale Dimension, denn eine Partei nimmt sich heraus, &uuml;berall auf der Welt nach dem eigenen Gutd&uuml;nken zu intervenieren. (&hellip;)<br>\nLetztlich werden sich die Vereinigten Staaten, wie schon in Vietnam, im Irak oder in Afghanistan, zur&uuml;ckziehen, ohne ihre erkl&auml;rten Ziele erreicht zu haben. Ganz im Gegenteil: Auch wenn Trump noch so laut den Sieg verk&uuml;ndet, f&auml;llt der Krieg auf ihn zur&uuml;ck, denn der explosionsartige Anstieg der Benzinpreise l&ouml;st in den Vereinigten Staaten selbst eine schwere wirtschaftliche und politische Krise aus. Israel hingegen, das seit Langem auf die Zerst&ouml;rung von Staaten und die Balkanisierung, also Zersplitterung aller L&auml;nder hinarbeitet, die sich seiner Vorherrschaft widersetzen &mdash; Libanon, Syrien, Irak, heute Iran, morgen m&ouml;glicherweise auch die T&uuml;rkei (4) &mdash;, k&ouml;nnte sein Ziel, den Nahen Osten zu beherrschen, zumindest teilweise und vor&uuml;bergehend erreichen, indem es dort Terror und Chaos verbreitet (5). Doch langfristig wird Israel eines Tages verlieren, wenn es weiterhin den Hass der Bev&ouml;lkerungen sch&uuml;rt, die es massakriert. Und dann k&ouml;nnte es die israelische Bev&ouml;lkerung sein, die den hohen Preis f&uuml;r die selbstm&ouml;rderische Politik ihrer techno-faschistischen F&uuml;hrer zahlen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-geplante-eskalation\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das R&auml;tsel um Pakistan, Saudi-Arabien, den Jemen und Iran<\/strong><br>\nDas Haus Saud greift Ansarallah an, um den Todeskult in Westasien zu sch&uuml;tzen. W&auml;hrend die Diplomatie &ndash; selbst in Ersatzform &ndash; in einer Sackgasse steckt, k&ouml;nnte die Eskalationsleiter im Handumdrehen au&szlig;er Kontrolle geraten und aufgrund eines einzigen Funkens die H&ouml;lle losbrechen.<br>\nBeginnen wir mit exklusiven Informationen. Am Donnerstag &uuml;berreichte Yahya Ali al-Rai, Sprecher des in Sanaa ans&auml;ssigen Repr&auml;sentantenhauses unter Ansarallah, Sardar Ayaz Sadiq, dem Sprecher der pakistanischen Nationalversammlung, einen Brief, in dem er Pakistan um Vermittlung zwischen Ansarallah und Riad ersucht. Rai, der weithin respektiert wird, ist seit 2008 Sprecher in Sanaa. Sadiq trat seine derzeitige Amtszeit als Sprecher in Islamabad im M&auml;rz 2024 an.<br>\nDieser direkte parlamentarische Kanal ist als diplomatische Ann&auml;herung &auml;u&szlig;erst bedeutsam &ndash; da Pakistan sowohl im Inland als auch in den L&auml;ndern der islamischen Welt gro&szlig;em Druck ausgesetzt ist, hinsichtlich seines tats&auml;chlichen Engagements im Konflikt Saudi-Arabiens mit dem Jemen, wie er von der Mekka-Verteidigungsallianz definiert wurde.<br>\nSo undurchsichtig die gesamte Situation tats&auml;chlich ist, direkte Informationen aus Islamabad und Teheran von h&ouml;chster Ebene &ndash; wie von mir gezielt angefragt &ndash; haben vier zentrale Punkte best&auml;tigt:<br>\nIslamabad beharrt darauf, dass Pakistan Ansarallah nicht angreifen und keine Truppen zu diesem Zweck entsenden wird<br>\nDie Vereinbarung von Riad aus der vergangenen Woche schloss ein Eindringen auf jemenitisches Territorium aus. Pakistanische Streitkr&auml;fte sollen bei jeglichen Bodenoffensiven gegen Ansarallah au&szlig;en vor bleiben. Das scheint der Fall zu sein &ndash; f&uuml;rs Erste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/294342-raetsel-um-pakistan-saudi-arabien\/\">Pepe Escobar auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Vertrag von Kensington soll fit f&uuml;r den Krieg machen &ndash; R&uuml;stige Freundschaft<\/strong><br>\n[&hellip;] Schluss mit Unfug: Der im vergangenen Juli in London geschlossene Kensington-Vertrag &uuml;ber Freundschaft und bilaterale Zusammenarbeit &ndash; so hei&szlig;t er mit vollem Titel &ndash; besitzt f&uuml;r den Ausbau der deutsch-britischen R&uuml;stungskooperation einen zentralen Stellenwert. Ihm ging ein l&auml;ngerer Vorlauf voraus; mit einer intensiven Zusammenarbeit der Waffenschmieden beider L&auml;nder befassten sich bereits Erkl&auml;rungen der Regierungschefs aus Berlin und London vom April 2024 und der Verteidigungsminister vom Juli 2024, bevor das Trinity House Agreement vom Oktober 2024 erste &bdquo;konkrete Schl&uuml;sselprojekte f&uuml;r den gemeinsamen F&auml;higkeitsaufbau in allen Dimensionen&ldquo; auflistete. Es folgte der Kensington-Vertrag, in dem nun abschlie&szlig;end eine umfassende R&uuml;stungskooperation vereinbart wurde. Eine ganze Reihe bilateraler Projekte war bereits vorher systematisch in die Wege geleitet worden. Nach der Unterzeichnung des Kensington-Vertrags aber gewann die Zusammenarbeit so richtig Schwung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ruestige-freundschaft-4818980\/\">Unsere Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Veritable Gleichschaltung&ldquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Hetzjagd auf die Berliner &bdquo;Linke&ldquo; &ndash; und das Streben nach Regierungsf&auml;higkeit<br>\nDie Berliner Linkspartei schwimmt zwischen den Auswirkungen einer massiven Hetzkampagne und der Anpassungswilligkeit f&uuml;r das rot-gr&uuml;n-rote B&uuml;ndnis. UZ sprach mit Wieland Hoban, Vorsitzender der &bdquo;J&uuml;dischen Stimme f&uuml;r gerechten Frieden in Nahost&ldquo;, &uuml;ber Antisemitismusvorw&uuml;rfe und das Einknicken vor der Staatsr&auml;son.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/veritable-gleichschaltung-4818994\/\">Unsere Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Ein j&uuml;discher Mitb&uuml;rger erkl&auml;rt, worum es tats&auml;chlich geht, den Schutz von Gewinninteressen z.B. der Wohnungskonzerne. Da wird dann der tats&auml;chliche Inhalt von Antisemitismus verdreht, bis er herrschenden Interessen nutzt. Aber Vorsicht, die der &bdquo;J&uuml;dische Stimme f&uuml;r gerechten Frieden in Nahost&ldquo;, wurde in Deutschland als &ldquo;antisemitisch&rdquo; geframt. Hie&szlig; es weiland, wer Jude ist bestimmen wir, so heute, wer Antisemit ist, bestimmen wir. Praktisch.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die vorauseilende Angst &ndash; Wie Antisemitismusvorw&uuml;rfe Entscheidungen im Kulturbetrieb ver&auml;ndern<\/strong><br>\n2025 forderte die Stadt Hannover ein queeres, postmigrantisches Literaturfestival auf, einen Programmpunkt zu streichen. Hintergrund waren Antisemitismusvorw&uuml;rfe, die sie nach eigener Aussage in der K&uuml;rze der Zeit nicht pr&uuml;fen konnte. Ein Jahr sp&auml;ter ger&auml;t dasselbe Festival erneut in die Kritik. Cali Dentice &uuml;ber einen Kulturbetrieb, in dem bereits die Erwartung eines Vorwurfs mitbestimmen kann, wer eingeladen, gef&ouml;rdert und geh&ouml;rt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/kultur\/die-vorauseilende-angst-wie-antisemitismusvorwuerfe-entscheidungen-im-kulturbetrieb-veraendern\/\">etos.media<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-157595","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157595","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=157595"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157595\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":157597,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157595\/revisions\/157597"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=157595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=157595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=157595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}