{"id":157628,"date":"2026-10-15T15:00:53","date_gmt":"2026-10-15T13:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157628"},"modified":"2026-10-15T15:37:22","modified_gmt":"2026-10-15T13:37:22","slug":"spd-in-der-provinz-ein-lokalpolitiker-gibt-sein-parteibuch-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157628","title":{"rendered":"SPD in der Provinz: Ein Lokalpolitiker gibt sein Parteibuch zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Eine Geschichte ern&uuml;chternden politischen Alltags in unruhigen Zeiten: Poetisch klingt es, sein Parteibuch zur&uuml;ckzugeben. &Ouml;ffentlichkeitswirksam &auml;u&szlig;erten sich ein ehemaliger Parteibuchbesitzer und seine Partei in der vogtl&auml;ndischen Stadt Plauen in einer Stellungnahme zu den Gr&uuml;nden. Der Zustimmung, dem Respekt vor der scheinbaren Konsequenz des altgedienten Sozialdemokraten folgte beim Lesen der Erkl&auml;rung Ern&uuml;chterung. Konsequent sein ist anders, die Kritik t&ouml;nte zu sp&auml;t und unvollst&auml;ndig, die weichgesp&uuml;lte Beschwerde Richtung Parteispitze wird wohl keine Folgen haben. Ein Zwischenruf von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Der Bernd hat wieder einen rausgehauen<\/strong><\/p><p>F&uuml;r Provinzverh&auml;ltnisse war die Information eine Nachricht in den lokalen Gazetten wert &uuml;ber einen einheimischen Politiker, einen bekannten wie umtriebigen Mitb&uuml;rger:<\/p><blockquote><p>\n<em>Mit gro&szlig;em Respekt und tiefem Bedauern nimmt der SPD-Ortsverein Plauen den Austritt von Bernd Stubenrauch entgegen. Seit 1999 im Plauener Stadtrat, seit 2000 Mitglied der SPD und seit 2009 im Kreistag, hat er &uuml;ber ein Vierteljahrhundert sozialdemokratische Kommunalpolitik in Plauen und im Vogtland gepr&auml;gt. Daf&uuml;r danken wir ihm ausdr&uuml;cklich. Bernd Stubenrauch hat sich bereit erkl&auml;rt, weiterhin als parteiloses Mitglied in den Fraktionen der SPD zu verbleiben. Er sieht sich den Zielen der SPD vor Ort weiterhin verbunden.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>So sieht es aus. Landauf, landab brodelt es an der Basis unserer altgedienten Volksparteien &ndash; auch in Plauen, Spitzenstadt im s&auml;chsischen Vogtland, meine Heimatstadt. Austritte inklusive. Der SPD-Mann Bernd Stubenrauch hat&acute;s getan und ich dachte sofort: &bdquo;Der Bernd hat wieder einen rausgehauen.&ldquo; Den Plauener Stubenrauch kenne ich seit Ewigkeiten, ich hatte mit ihm via Presse und Sport und Stadtrat zu tun und kann mich noch gut an eine Veranstaltung zum Thema Deutsche Einheit plus und minus erinnern. Stubenrauch brillierte im Dialog, im Talk mit mir, die Einheit sei vollendet und sei das Beste, was uns Ostdeutschen je so geschehen sei. Und ja, zugegeben, Probleme g&auml;be es auch. Das war vor einigen Jahren. Die Probleme haben zugenommen.<\/p><p>In der Stadt begegnen wir uns &ouml;fter, man gr&uuml;&szlig;t sich, ich denke manchmal an seine Aktionen, die er &ndash; Stubenrauch, Macher, Unternehmer, ehemaliger Torh&uuml;ter meiner Lieblingsfu&szlig;ballmannschaft, F&ouml;rderer der ber&uuml;hmten Plauener Spitze &ndash; gern im Lichte der &Ouml;ffentlichkeit dargeboten hat: 1.000 Euro f&uuml;r denjenigen, der die Vandalen vom Schlosshang findet, war so eine. Kommunalpolitik macht er auch schon lange. Ich vermisse jedoch, dass er sich in den vergangenen Jahren richtig laut und intensiv &auml;u&szlig;erte gegen die mehr und mehr abdriftende Politik in Richtung Asozialit&auml;t, R&uuml;stungswahn, Umbau der Gesellschaft mit Folgen bis tief in die Niederungen der Provinz. Nun kam Bernd Stubenrauch mit seinem Ortsverein doch zusammen, um ein w&uuml;tendes &bdquo;Es-reicht-Statement&ldquo;, also eine Stellungnahme zu ver&ouml;ffentlichen. Den Austritt aus der Partei gab es als Sahnebonbon obendrauf. Ich las und blieb ratlos zur&uuml;ck. Die Stellungnahme in der Presse war geradezu vorsichtig formuliert, um wohl ja keinen echten &Auml;rger zu entfachen. Tacheles ist was anderes. Und ohnehin, Bernd bleibt ja parteilos weiter an Bord, dachte ich noch. Dabei ist es l&auml;ngst Zeit f&uuml;r echte Emp&ouml;rung, f&uuml;r Aufbruch, f&uuml;r Widerstand &ndash; die h&ouml;chste Pflicht, da der Laden gegen die Wand gefahren wird.<\/p><p><strong>Stimmt, wie einst Willy Brandt sagte: Nie wieder Krieg! Aber &hellip;<\/strong><\/p><p>Richtig war: Stubenrauch wies darauf hin, dass die Forderung von Verteidigungsminister Boris Pistorius, Deutschland m&uuml;sse &bdquo;kriegst&uuml;chtig&ldquo; werden, nicht die Sprache der Partei Willy Brandts sei. Sie ist es gerade aber doch. Wenn Pistorius &ndash; immerhin laut Hauptmedien, die den Minister ohne Widerspruch in den Himmel heben, der beliebteste Politiker des Landes &ndash; wenn dieser Politiker eine Sprache nutzt, die nicht die von Willy Brandt ist, dann ist das nur die halbe Geschichte: Es ist eben auch nicht die Sprache der Basis, der einfachen Leute. Es sei denn, einfache Leute, und die soll es auch geben, schreiten begeistert und fanatisch hinter der Fahne des Pistorius und seiner politischen Klasse hinterher.<\/p><p>Dass sich mein Lokalpolitiker in seiner Austrittserkl&auml;rung auf die Entspannungspolitik von Willy Brandt, Helmut Schmidt und Egon Bahr berief, war f&uuml;r mich zun&auml;chst gut und wichtig. Beim Namen Schmidt zuckte ich jedoch zusammen: Kanzler Schmidt war ein gem&auml;&szlig;igter Hardliner, einer, der eine Doppelstrategie verfolgte und das Wort &bdquo;Abschreckung&ldquo; sehr eigent&uuml;mlich buchstabierte: Aufr&uuml;stung, NATO-Doppelbeschluss, den er trotz der gr&ouml;&szlig;ten Demonstrationen in der alten Bundesrepublik und trotz viel Gegenwinds aus der DDR durchdr&uuml;ckte.<\/p><p>Und heute? Abschreckung ist wieder das Wort der herrschenden Politiker.<\/p><p>Und weiter las ich, dass Stubenrauch die Bereitschaft der deutschen Bundesregierung zu mehr diplomatischen Engagements sowie einen ernsthaften Abr&uuml;stungswillen vermisse und die sozialen Sorgen der Menschen in der SPD nur noch nachrangig behandelt w&uuml;rden. Ich stimmte zu und war doch entt&auml;uscht: Wo ist die SPD an der Basis all die Jahre geblieben? In Plauen gab es in dieser Zeit zahlreiche Demonstrationen gegen soziale Ungerechtigkeit, f&uuml;r einen Wandel, f&uuml;r eine neuerliche Wende, f&uuml;r Abr&uuml;stung. Jeden Samstag standen und stehen seit Jahren ein paar B&uuml;rger zur Mahnwache in der Innenstadt und fordern Frieden und Diplomatie. Ich beobachte, dass unsere etablierten Parteien vor Ort mit ihrem Personal weit weniger Mut f&uuml;r Mahnwachen und letztlich die gleiche Ausstrahlung haben wie die aus den gro&szlig;en Parteizentralen. Kann es sein, dass das eine Mischung aus Parteidisziplin, R&auml;son, geschlossene Reihen ist? Wenn das Ergebnis aber unsere gegenw&auml;rtigen katastrophalen Verh&auml;ltnisse sind, l&auml;uft etwas falsch.<\/p><p><strong>Stubenrauchs Kritik klingt gut, doch ist sie formuliert fern der Sprache der B&uuml;rger<\/strong><\/p><p>Kommunalpolitiker Stubenrauch hat mit seinen SPD-Genossen im Pressestatement der SPD zumindest gesagt:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Die aktuelle Reformpolitik in Berlin und Dresden geht in die falsche Richtung. Es wird zu viel &uuml;ber K&uuml;rzungen gesprochen und zu wenig &uuml;ber die Ver&auml;nderungen, die unser Land wirklich braucht: eine verl&auml;ssliche Gesundheitsversorgung, finanziell gest&auml;rkte Kommunen und sp&uuml;rbare Investitionen in Infrastruktur. Hinzu kommt eine komplizierte und oft unverst&auml;ndliche Kommunikation, die die Menschen vor Ort nicht mehr erreicht.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Sch&ouml;n und gut, allein ist die Stellungnahme eine fern der Sprache der B&uuml;rger. Da haben wir sie, die &bdquo;unverst&auml;ndliche Kommunikation&ldquo;. Was soll falsch kommuniziert werden, wenn es ohnehin falsch ist? Merz und Klingbeil ziehen ihr Ding durch und beklagen, dass der B&uuml;rger nur nicht richtig begreift. So etwa?<\/p><p>Nicht &uuml;berrascht war ich von der unvollst&auml;ndigen Aufz&auml;hlung der &bdquo;M&auml;ngel&ldquo;, nicht vom Ausdruck &bdquo;aktuelle Reformpolitik&ldquo; (ist das wirklich eine Politik der Verbesserungen?). Stubenrauch und seinem Team nahm ich auch inhaltliche Fehler krumm: Denn es wird nicht nur &uuml;ber K&uuml;rzungen gesprochen, es wird tats&auml;chlich gek&uuml;rzt, was die Rotstifte durchstreichen k&ouml;nnen, w&auml;hrend an anderer Stelle das liebe Geld keine Rolle spielt und\/oder einfach da ist. Zig Milliarden. Die B&uuml;rger erleben derweil den Niedergang in der Heimat, sie sehen wohl die Proteste f&uuml;r Frieden, gegen K&uuml;rzungen (Gesundheit, Kultur, Soziales). Sie sehen dagegen den Jubel lokaler wie &uuml;berregionaler Politiker, dass in der s&auml;chsischen Stadt sowieso Panzer gebaut werden, in einer anderen Marschflugk&ouml;rper, in einer weiteren &ndash; eine idyllisch gelegene Kommune im Vogtland &ndash; R&uuml;stungsg&uuml;ter f&uuml;r das Weltall. Und wo protestieren die Kommunalpolitiker? Sie meinen gar, dass diese neuen Produktionslinien Zukunft h&auml;tten. Sie folgen dem Kanzler und in Sachsen dem Ministerpr&auml;sidenten, der R&uuml;stung f&uuml;r wichtig h&auml;lt. Denen ist es egal, ob ein kleiner Politiker an der Basis sein Parteibuch zur&uuml;ckgibt.<\/p><p><strong>Eine weitere wichtige Forderung, doch auch hier fehlt der Mut<\/strong><\/p><p>Die Erkl&auml;rung Stubenrauchs beinhaltete den Krieg in der Ukraine und die Forderung, diesen sofort zu beenden. Richtig. Dass milit&auml;rische Abschreckung &bdquo;allein&ldquo; keinen dauerhaften Frieden schaffe, las sich f&uuml;r mich wie das Zugest&auml;ndnis an die Hardliner in Berlin und Dresden. Die Formulierungen der Basisparteigruppe und ihres nun parteilosen Mitstreiters sind weich gesp&uuml;lt, aber zumindest fand ich das Wort Abr&uuml;stung.<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Wir verurteilen den v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine und fordern als Demokraten die Kriegsparteien auf, den Krieg und das damit verbundene Sterben sofort zu beenden und die Wurzeln dieses Konflikts ohne Aufschub anzugehen. Im SPD-Kreisverband Vogtland haben wir aber bereits im Juli 2025 gemeinsam festgehalten, dass milit&auml;rische Abschreckung allein keinen dauerhaften Frieden schafft. Wir fordern verst&auml;rkte diplomatische Initiativen, die Wiederbelebung von R&uuml;stungskontrolle und Abr&uuml;stung sowie eine breite Debatte im Bundestag &uuml;ber die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Parteibuch-R&uuml;ckgabe: Anlass f&uuml;r Richtungswechsel der SPD?<\/strong><\/p><p>Im sch&ouml;nsten Parteideutsch formulierten schlie&szlig;lich Ortsverein und Stubenrauch, dass die Parteif&uuml;hrung die Ausrichtung der SPD grunds&auml;tzlich ver&auml;ndern m&uuml;sse. Stubenrauchs Austritt darf ja nicht umsonst sein. Mal sehen, was die stellvertretende Parteivorsitzende Petra K&ouml;pping aus Sachsen dazu sagt &ndash; &uuml;brigens eine Hardlinerin, die in den vergangenen Jahren ihren gewichtigen Anteil als Ministerin dazu beitrug, unsere Gesellschaft zu spalten. Auf die Idee, Konsequenzen zu fordern, kam bisher niemand an der Parteibasis. An der gesellschaftlichen Basis, gemeint sind die einfachen B&uuml;rger, an denen fortw&auml;hrend unbeirrt vorbeiregiert, gek&uuml;rzt und denen gegen&uuml;ber missverst&auml;ndlich kommuniziert wird, kommen Leute aber schon deutlicher auf den Punkt: R&uuml;cktritt, Neuwahlen, Wende. Wie w&auml;re es mit einer neuerlichen, einer progressiven, den Menschen zugewandten &bdquo;Zeitenwende&ldquo;?<\/p><p>Hier finden interessierte Leser die <a href=\"https:\/\/spd-vogtland.de\/2026\/10\/09\/bernd-stubenrauch-spd-austritt-plauen\/\">Stellungnahme im Wortlaut<\/a>.<\/p><p><small>Titel: Berit Kessler \/ Shutterstock<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Geschichte ern&uuml;chternden politischen Alltags in unruhigen Zeiten: Poetisch klingt es, sein Parteibuch zur&uuml;ckzugeben. &Ouml;ffentlichkeitswirksam &auml;u&szlig;erten sich ein ehemaliger Parteibuchbesitzer und seine Partei in der vogtl&auml;ndischen Stadt Plauen in einer Stellungnahme zu den Gr&uuml;nden. Der Zustimmung, dem Respekt vor der scheinbaren Konsequenz des altgedienten Sozialdemokraten folgte beim Lesen der Erkl&auml;rung Ern&uuml;chterung. Konsequent sein ist anders,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157628\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":157629,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[172,165,191],"tags":[2035,423,3293,329,2013,2434,1648,3333],"class_list":["post-157628","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aufruestung","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-spd","tag-abschreckungsstrategie","tag-austeritaetspolitik","tag-bellizismus","tag-brandt-willy","tag-entspannungspolitik","tag-kommunalpolitik","tag-parteiaustritt","tag-pistorius-boris"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/shutterstock_2809163751.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=157628"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157628\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":157632,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157628\/revisions\/157632"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/157629"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=157628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=157628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=157628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}