{"id":157684,"date":"2026-10-16T08:20:27","date_gmt":"2026-10-16T06:20:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684"},"modified":"2026-10-16T07:22:31","modified_gmt":"2026-10-16T05:22:31","slug":"hinweise-des-tages-5205","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p><p><em>Hinweis in eigener Sache: Da das Team der NachDenkSeiten sich heute zu einer Redaktionsklausur trifft, fallen die Hinweise des Tages II aus.<\/em><br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h01\">&Ouml;lkonzern TotalEnergies rechnet mit Gewinnsprung durch Irankrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h02\">&bdquo;Steuerparadies f&uuml;r Gro&szlig;erben&ldquo;: BSW will Milliarden-Erlass f&uuml;r Firmenerben kippen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h03\">Merz und die Mission Rotstift<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h04\">Trotz Angriffen und Sanktionen: Moskau steigert &Ouml;l- und Gaseinnahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h05\">Wirtschaftswachstum in den USA verdankt sich fast ausschlie&szlig;lich dem Ausbau der K&uuml;nstlichen Intelligenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h06\">Das Kerosin wird knapp<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h07\">&ldquo;H&uuml;seyin Dogru<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h08\">Berliner Mieterverein legt 10-Punkte-Plan Wohnen vor: &bdquo;Ins Handeln kommen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h09\">VW-Arbeiter kommen in die Offensive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h10\">Machtkampf in der Fifa &ndash; Gro&szlig;e Bescherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h11\">Wie Staatssekret&auml;r Flasbarth im Ruhestand Kasse macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h12\">Demokratieindex zeigt 44 Staaten auf dem Weg zur Autokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h13\">Todesrate bei j&uuml;ngeren Amerikanern stieg in einem Jahrzehnt um 70 Prozent an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h14\">&raquo;Ein Regime, das Wahlen unterbinden muss, ist kein starkes&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h15\">Deutschland steigt wohl mit 50 Prozent beim R&uuml;stungskonzern KNDS ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h16\">Die folgenlose Redefreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157684#h17\">Die 20 gr&ouml;&szlig;ten Medienkonzerne der Welt: Wer Nachrichten, Fernsehen, Streaming, Musik und Social Media kontrolliert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&Ouml;lkonzern TotalEnergies rechnet mit Gewinnsprung durch Irankrieg<\/strong><br>\nDie gesamte Wirtschaft leidet unter hohen Energiepreisen? Nein, es gibt auch Profiteure der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten. So rechnet der &Ouml;lkonzern TotalEnergies mit einem Rekordergebnis.  [&hellip;]<br>\nDie Raffineriemarge d&uuml;rfte sich im Vergleich zum Vorjahr fast vervierfacht haben, teilte das Unternehmen mit. TotalEnergies erwarte f&uuml;r das abgelaufene Quartal eine Marge von 33,2 Dollar je Barrel, nach 8,4 Dollar je Barrel im Vorjahreszeitraum.<br>\nZudem verzeichnete das Unternehmen eine &raquo;&uuml;berdurchschnittliche Entwicklung&laquo; im Handel mit Gas und Fl&uuml;ssiggas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/iran-krieg-und-die-folgen-oelkonzern-totalenergies-stellt-rekordergebnis-in-aussicht-a-c6d539f7-c56a-4ee4-84e6-e3abd3361c05\">SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Auf die Hintergr&uuml;nde bin ich im Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147530\">&bdquo;Benzinpreis-Wut in Deutschland &ndash; Warum die Kritik an Steuern und Abgaben am Problem vorbeigeht&ldquo;<\/a>. Die im Artikel genannte Raffineriemarge von 33,2 Dollar wird im Artikel so beschrieben:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>W&auml;hrend das Bundeskartellamt vor allem die Preise an den Tankstellen beobachtet, entstehen die wirklich gro&szlig;en Gewinne weiter vorn in der Wertsch&ouml;pfungskette. Wenn beispielsweise eine Raffinerie den Preis f&uuml;r Diesel erh&ouml;ht, obwohl sich weder die Rohstoffkosten noch die Betriebskosten ver&auml;ndert haben, entsteht eine zus&auml;tzliche Marge. In der Branche nennt man diese Differenz den &bdquo;Crack Spread&ldquo;. Gerade in Krisenzeiten w&auml;chst dieser Spread oft massiv.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Es kann also kein Politiker oder Journalist nun &uuml;berrascht sein. Genau dieser Entwicklung war vorherzusehen. Und die L&ouml;sung hatte ich damals auch gleich mitgeliefert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Wenn Raffinerien aufgrund ihrer Gr&ouml;&szlig;e ohnehin ein strukturelles Oligopol darstellen, stellt sich daher eine grunds&auml;tzliche Frage: Sollten sie &uuml;berhaupt in privater Hand gewinnorientierter Konzerne liegen? Ohne tiefgreifende Eingriffe &ndash; etwa eine Zerschlagung der vertikal integrierten &Ouml;lkonzerne oder eine Vergesellschaftung der Raffinerien &ndash; wird sich an den strukturellen Problemen dieses Marktes kaum etwas &auml;ndern.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Diesen Weg wird die Politik aber nicht gehen. Stattdessen senkt man die Steuern und die Konzerne schlagen dieses &bdquo;Geschenk&ldquo; in Teilen am n&auml;chstens Tag auf die internen Verrechnungspreise innerhalb der vertikalen Wertsch&ouml;pfungskette. Der Autofahrer zahlt fast genau so viel und die Raffinieriemargen und andere Margen in dieser Kette steigen. Auch die Transportkosten haben sich in den letzten Quartalen massiv verteuert. Dazu wird demn&auml;chst ein Artikel auf den NachDenkSeiten erscheinen. <\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Nur zwei Drittel des Tankrabatts kommen laut DIW bei Autofahrern an<\/strong><br>\nSeit Anfang Oktober soll eine Steuersenkung das Tanken g&uuml;nstiger machen. Doch Wirtschaftsforscher sehen L&uuml;cken bei der Weitergabe. Die Mineral&ouml;lbranche widerspricht und verweist auf den Weltmarktpreis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/spritpreise-tankrabatt-durch-steuersenkung-kommt-laut-oekonomen-nur-teilweise-an-a-7646ed55-b736-459e-8d67-506c470f3f84\">SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Steuerparadies f&uuml;r Gro&szlig;erben&ldquo;: BSW will Milliarden-Erlass f&uuml;r Firmenerben kippen<\/strong><br>\nIn einem neuen Sieben-Punkte-Papier zur Reform der Erbschaftssteuer fordert das BSW h&ouml;here Abgaben auf gro&szlig;e Verm&ouml;gen und die R&uuml;ckkehr der Verm&ouml;gensteuer.<br>\nIn nur 34 F&auml;llen haben die Finanz&auml;mter 2025 Steuern von 3,7 Milliarden Euro erlassen, rund 94 Prozent der eigentlich f&auml;lligen Steuer. Es ging jeweils um Firmenverm&ouml;gen von mehr als 26 Millionen Euro, das vererbt oder verschenkt wurde.<br>\nDas BSW will solche Erlasse abschaffen. Der Parteivorstand hat dazu ein Sieben-Punkte-Papier zur Erbschafts- und Verm&ouml;genssteuer beschlossen, das dieser Zeitung exklusiv vorliegt. Zeitgleich pr&uuml;ft das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die geltenden Regeln der Erbschaftssteuer.<br>\nFirmenerben sollen zahlen wie Aktienerben<br>\nWer eine Firma erbt, soll k&uuml;nftig nach denselben Grunds&auml;tzen zahlen wie jemand, der ein Depot oder ein Mietshaus erbt. Die Verschonung gro&szlig;er Betriebsverm&ouml;gen will das BSW komplett streichen. Ausgenommen bliebe nur das selbstgenutzte Wohneigentum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/steuerparadies-fuer-grosserben-bsw-will-milliarden-erlass-fuer-firmenerben-kippen-10496944\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Merz und die Mission Rotstift<\/strong><br>\nFriedrich Merz will den EU-Haushalt die n&auml;chsten Jahre schrumpfen sehen. Beim Gipfel in Br&uuml;ssel zeigt sich: Der Widerstand dagegen wird gro&szlig; sein. [&hellip;]<br>\nDer angez&auml;hlte Kanzler, der in Berlin um sein politisches &Uuml;berleben k&auml;mpft, will in Br&uuml;ssel aufs Ganze gehen &ndash; und massive K&uuml;rzungen beim Mittelfristigen Finanzrahmen (dem EU-Budget) f&uuml;r die Jahre 2028 bis 2034 durchsetzen. &bdquo;Der gegenw&auml;rtige Vorschlag liegt 50 Prozent &uuml;ber dem, was wir im laufenden Finanzrahmen finanzieren&ldquo;, sagte Merz zu Beginn des zweit&auml;gigen Gipfels. Die fast 2 Billionen Euro, die die EU-Kommission f&uuml;r die kommenden sieben Jahre veranschlagt hat, seien v&ouml;llig abwegig, so der Kanzler. Aber auch der gek&uuml;rzte irische Kompromissvorschlag in H&ouml;he von 1,826 Billionen Euro sei nicht tragbar.<br>\nMerz sieht sich mit seiner Haltung allerdings gro&szlig;em Widerstand ausgesetzt. 17 Mitgliedstaaten haben sich gegen K&uuml;rzungen im Gemeinschaftsbudget ausgesprochen. Nur 6 L&auml;nder fordern, angef&uuml;hrt von Deutschland, harte Einschnitte. Allerdings sind sie sich nicht einig, wo sie den Rotstift ansetzen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Verhandlungen-ueber-EU-Haushalt\/!6208010\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Trotz Angriffen und Sanktionen: Moskau steigert &Ouml;l- und Gaseinnahmen<\/strong><br>\nDie russischen Steuereinnahmen aus &Ouml;l- und Gasverk&auml;ufen sind im Oktober sch&auml;tzungsweise um 10 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr gestiegen &ndash; auf rund eine Billion Rubel. Dies meldet die &ldquo;Moscow Times&rdquo; unter Verweis auf Reuters. Zwar sei die Produktion leicht gesunken, daf&uuml;r sind aber die Weltmarktpreise gestiegen. Insgesamt liegen die Einnahmen aus fossilen Energien offenbar auf dem von Moskau erwarteten Level. Dies ist bemerkenswert &ndash; denn die EU und die Ukraine begr&uuml;nden ihre Sanktionen und Milit&auml;rschl&auml;ge mit dem Ziel, die Einnahmen aus dem &Ouml;l- und Gasgesch&auml;ft zu dr&uuml;cken. Bemerkenswert ist auch, da&szlig; diese Einnahmen laut Reuters nur rund ein F&uuml;nftel der gesamten Staatseinnahmen ausmachen. Davon, da&szlig; Russland seine Kriegskasse mit Gas und &Ouml;l f&uuml;lle, kann also nur sehr begrenzt die Rede sein. Letztlich widerlegen die Zahlen zwei immer wieder bem&uuml;hte Mythen der westlichen Propaganda &ndash; pardon: unserer Qualit&auml;ts-Medien.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/trotz-angriffen-und-sanktionen-moskau-steigert-oel-und-gaseinnahmen\/?utm_source=twitter&amp;utm_medium=social\">Lost in EUrope<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.themoscowtimes.com\/2026\/10\/15\/russias-oil-and-gas-revenues-forecast-to-rise-10-year-on-year-in-october-to-12bln-a93992\">Moscow Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wirtschaftswachstum in den USA verdankt sich fast ausschlie&szlig;lich dem Ausbau der K&uuml;nstlichen Intelligenz<\/strong><br>\nVor allem dank wachsender Verschuldung gibt es in Deutschland mit vermuteten 1,3% ein h&ouml;heres Wirtschaftswachstum als erwartet. F&uuml;r die USA liegt es trotz der Eskapaden der US-Regierung unter Trump und einer enormen Staatsverschuldung mit 2,3% h&ouml;her. Die Energiepreise sind deutlich niedriger, auch wenn sie durch den Krieg gegen den Iran in den USA in die H&ouml;he gingen, vornehmlich sind es die Investitionen in Rechenzentren und KI, die das BIP ansteigen lassen.<br>\nSchaut man sich die Situation n&auml;her an, wird die Unwucht in den USA allerdings deutlich. Sie zeigt das Risiko des vornehmlich durch Investitionen in KI getriebenen Wachstums, das Pr&auml;sident Trump mit allen Kr&auml;ften f&ouml;rdert. Nach Daten von &Ouml;konomen der Harvard Kennedy School ist besonders auff&auml;llig, wie Derek Thompson herausgearbeitet hat, wie stark der Bau von Rechenzentren angestiegen ist, der in den USA allerdings auch zu einer Protestwelle gef&uuml;hrt hat (Maschinensturm gegen KI- Rechenzentren).<br>\nSieht man sich die von ihm ver&ouml;ffentlichte Grafik an, wird die einseitige Entwicklung &uuml;berdeutlich. Der Bausektor ist f&uuml;r das gesamte Wirtschaftswachstum ein wichtiger Faktor. 2026 sind die Ausgaben f&uuml;r den Bau von Rechtenzentren bis August um mehr als 60 Prozent gewachsen. Nur noch die Ausgaben f&uuml;r Energie, die auch mit Rechenzentren verbunden sind, liegen mit 4% im positiven Bereich. In allen anderen Sektoren wie dem Neubau von Mehrfamilienh&auml;usern, von Geb&auml;uden im Gesundheitswesen, im Bildungsbereich oder f&uuml;r den Einzelhandel oder B&uuml;ros brachen die Ausgaben ein. In der Industrie, die Trump besonders f&ouml;rdern wollte, schrumpften die Ausgaben f&uuml;r Neubauten mit fast 24 Prozent am st&auml;rksten. Eine Folge der explodierenden Bauprojekte f&uuml;r KI ist, dass Arbeitskr&auml;fte kurzfristig von anderen Branchen abgezogen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/wirtschaftswachstum-in-den-usa-verdankt-sich-fast-ausschliesslich-dem-ausbau-der-kuenstlichen-intelligenz\/\">Overton<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Kerosin wird knapp<\/strong><br>\nDie Treibstoffversorgung am gr&ouml;&szlig;ten deutschen Flughafen in Frankfurt ist eingeschr&auml;nkt. Auch die Trockenheit tr&auml;gt dazu bei. [&hellip;]<br>\nZu den Modalit&auml;ten ihrer Treibstoffbeschaffung &auml;u&szlig;ert sich die Fluggesellschaft nicht weiter. Die Nachrichten aus Frankfurt d&uuml;rften aber im Zusammenhang mit der allgemein angespannten Lage auf dem Markt der sogenannten Mitteldestillate stehen. Das sind die Fraktionen des Roh&ouml;ls, die zwischen dem leichten Benzin und dem Schwer&ouml;l stehen. Zu diesen z&auml;hlen neben dem Kerosin auch der Diesel und das Heiz&ouml;l.<br>\nDie Mitteldestillate sind in Europa derzeit besonders knapp, was sich auch daran zeigt, dass ihr Preis zuletzt deutlich st&auml;rker gestiegen ist als der Weltmarktpreis von Roh&ouml;l. An den Tankstellen reflektiert der Dieselpreis die knappe Versorgungslage: Der Liter Diesel ist inzwischen teurer als der Liter Benzin, obwohl die Mineral&ouml;lsteuer f&uuml;r Diesel geringer ist.<br>\nInsbesondere die europ&auml;ische Energieb&ouml;rse ICE spiegelt die Knappheiten wider: Der Terminkontrakt f&uuml;r Diesel und Mitteldestillate (Low Sulphur Gasoil Future) stieg in den vergangenen Monaten deutlich st&auml;rker als der Preis f&uuml;r Roh&ouml;l. Anfang des Jahres notierte die Tonne noch bei rund 600 Dollar, inzwischen kostet sie mehr als 1.400 Dollar. W&auml;hrend der Roh&ouml;lpreis sich aktuell etwa auf dem Niveau von M&auml;rz befindet, stieg der Index f&uuml;r Mitteldestillate seither um mehr als 50 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Angespannter-Oelmarkt\/!6221833\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>H&uuml;seyin Dogru<\/strong><br>\nDer EU-Rat hat mir einen Brief mit seiner Entscheidung geschickt, die Sanktionen gegen mich NICHT aufzuheben. Das bedeutet mindestens noch ein weiteres Jahr unter Sanktionen.<br>\nDie Gr&uuml;nde, die sie angeben, sollten eine Warnung f&uuml;r alle sein &uuml;ber die Richtung, in die der europ&auml;ische Autoritarismus geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/hussedogru\/status\/2110664314277294101\">H&uuml;seyin Dogru via X<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Berliner Mieterverein legt 10-Punkte-Plan Wohnen vor: &bdquo;Ins Handeln kommen&ldquo;<\/strong><br>\nAm 20. September haben die Berliner:innen einen wohnungspolitischen Kurswechsel gew&auml;hlt. Jetzt erwarten sie, dass die Gespr&auml;che ins konkrete Handeln f&uuml;hren.&ldquo;, sagt Wibke Werner, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Berliner Mietervereins. &bdquo;Mit unserem 10-Punkte-Plan wollen wir den Parteien wieder die Dringlichkeit der Wohnungskrise vor Augen f&uuml;hren.&ldquo;<br>\nDer Berliner Mieterverein legt den sondierenden Parteien einen &bdquo;10-Punkte-Plan Wohnen&ldquo; f&uuml;r die ersten 100 Tage der neuen Landesregierung vor. Damit appelliert der BMV, die wohnungspolitischen Verhandlungen wieder auf die konkrete Situation der Mieter:innen und die Wohnungskrise zu lenken. Neben zehn kurzfristig umsetzbaren Ma&szlig;nahmen enth&auml;lt das Papier eine wohnungspolitische Agenda f&uuml;r die Legislaturperiode.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.berliner-mieterverein.de\/presse\/pressearchiv\/berliner-mieterverein-legt-10-punkte-plan-wohnen-vor.htm\">Berliner Mieterverein <\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.berliner-mieterverein.de\/uploads\/2026\/10\/BMV-10-Punkte-Plan-_Wohnen-2030.pdf\">Der 10-Punkte-Plan (PDF)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>VW-Arbeiter kommen in die Offensive<\/strong><br>\nGegen Leisetreterei und R&uuml;stungsproduktion: Bei Volkswagen melden sich &raquo;Gewerkschafter von unten&laquo; mit einem offenen Brief zu Wort<br>\nLange haben die Gewerkschafter in den deutschen Industriekonzernen alles M&ouml;gliche hingenommen: Entgeltabschl&uuml;sse, die kaum die Preissteigerung ausgleichen, Arbeitszeitverl&auml;ngerungen und Verzicht auf Sonderverg&uuml;tungen &ndash; wenn nur viele Stellen gesichert werden. Doch nun regt sich in Unternehmen der Automobilindustrie Widerstand von der Basis. Nach einer Protestresolution des Vertrauensk&ouml;rpers bei Mercedes Untert&uuml;rkheim haben sich Vertrauensleute und Betriebsr&auml;te aus Werken des Volkswagen-Konzerns zu Wort gemeldet.<br>\nSeit Monaten drohen die VW-Bosse mit dem Abbau Tausender Arbeitspl&auml;tze und der Schlie&szlig;ung ganzer Werke. Die K&uuml;ndigung der zentralen Tarifvertr&auml;ge Ende September durch die Gesch&auml;ftsleitung und ihre Bereitschaft, R&uuml;stungsg&uuml;ter statt ziviler Automobile zu produzieren, scheint nun den innerbetrieblichen Widerstand voranzubringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531595.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Machtkampf in der Fifa &ndash; Gro&szlig;e Bescherung<\/strong><br>\nVor der Sitzung des Fifa-Rats d&uuml;rfen sich die Nationalverb&auml;nde &uuml;ber Aussch&uuml;ttungen in Rekordh&ouml;he freuen. Pr&auml;sident Infantino k&auml;mpft um seinen Posten. [&hellip;]<br>\nAuf dem Fifa-Kongress am 18. M&auml;rz in Rabat in Marokko stellt sich der Schweizer zur Wiederwahl. Bis zum 18. November ist Zeit, eine Gegenkandidatur einzubringen. [&hellip;]<br>\nAm Mittwoch, just einen Tag vor der mit Spannung erwarteten Sitzung des 37-k&ouml;pfigen Fifa-Rats, dem neun Uefa-Vertreter angeh&ouml;ren, wurden wiederum Zahlen ganz anderer Art ins Spiel gebracht. Unter Berufung auf ein Fifa-Dokument berichtet die US-Nachrichtenagentur AP, der Weltverband wolle zwischen 2027 und 2030 rund 5,6 Milliarden Euro an seine Mitglieder verteilen. Die einzelnen Nationalverb&auml;nde k&ouml;nnten mit rund 22,3 Millionen Euro rechnen. Was f&uuml;r eine Bescherung, welche die gr&ouml;&szlig;ten Infantino-Kritiker fast ein wenig l&auml;cherlich aussehen l&auml;sst. [&hellip;] Die Zustimmungswerte f&uuml;r Infantino, der derzeit ohnehin &uuml;ber eine komfortable Machtbasis durch Unterst&uuml;tzer aus Afrika, Asien, S&uuml;damerika und Ozeanien verf&uuml;gt, d&uuml;rfte diese Nachricht nicht schm&auml;lern. In Erwartung der &uuml;ppigen Zuwendungen wird sich das Feuer der Emp&ouml;rung wegen Infantinos eigenm&auml;chtigem Handeln nicht so leicht entfachen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Machtkampf-in-der-Fifa\/!6221574\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie Staatssekret&auml;r Flasbarth im Ruhestand Kasse macht<\/strong><br>\nDer Wechsel von Umweltstaatssekret&auml;r Jochen Flasbarth zu einer Klimastiftung ist fragw&uuml;rdig. Wegen des Tempos &ndash; und der f&uuml;rstlichen Verg&uuml;tung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/staatssekretaer-jochen-flasbarth-vergoldet-seinen-karriereherbst-wechsel-zur-european-climate-foundation-a-e76b553f-06b6-4c40-8efb-780f8b024fa8\">SPIEGEL (hinter Bezahlschranke)<\/a>\n<p><em><strong>Zusammenfassung:<\/strong> Umweltstaatssekret&auml;r Jochen Flasbarth (SPD) wechselt im Februar an die Spitze der finanzstarken European Climate Foundation. Seine Vorg&auml;ngerin verdiente dort zuletzt rund 664.000 Euro j&auml;hrlich. Zugleich sichert sich Flasbarth durch seinen vorzeitigen Ruhestand Pensionsanspr&uuml;che von gesch&auml;tzt mindestens 6.700 Euro monatlich. Kritiker bem&auml;ngeln die kurze Karenzzeit und m&ouml;gliche Interessenkonflikte: Das Umweltministerium f&ouml;rderte Projekte im Umfeld der Stiftung mit Millionenbetr&auml;gen, w&auml;hrend Flasbarth dort Staatssekret&auml;r war. Ob er bereits w&auml;hrend seiner Amtszeit &uuml;ber den Wechsel verhandelte, ist unklar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Demokratieindex zeigt 44 Staaten auf dem Weg zur Autokratie<\/strong><br>\nDeutschland geh&ouml;rt nach den aktuellen V-Dem-Daten nicht zu den 44 Staaten, die als autokratisierend eingeordnet werden. Diese Abgrenzung ist wichtig, weil ein wissenschaftlicher Index nicht dasselbe misst wie politische Stimmung, Unzufriedenheit oder das Gef&uuml;hl vieler B&uuml;rger, dass sich das Land in eine ung&uuml;nstige Richtung bewegt. Die Umfragedaten zeigen jedoch, warum der Befund gesellschaftlich trotzdem anschlussf&auml;hig ist. Im Deutschland-Monitor stimmen fast alle Befragten der Idee der Demokratie zu, aber nur 60 Prozent sind mit dem Funktionieren der Demokratie zufrieden. Zugleich sehen 71 Prozent eher eine negative Entwicklung der Demokratie in Deutschland. Damit entsteht kein Beleg daf&uuml;r, dass Deutschland laut V-Dem bereits auf dem Weg zur Autokratie ist. Es zeigt aber, dass sich in der Bev&ouml;lkerung zunehmend der Eindruck verbreitet, demokratische Verfahren w&uuml;rden ihre Probleme nicht mehr &uuml;berzeugend l&ouml;sen.<br>\nDiese Wahrnehmung ist f&uuml;r die politische Forschung relevant, weil demokratische Stabilit&auml;t nicht nur durch Verfassungen, Gerichte und Wahlen entsteht. Sie h&auml;ngt auch davon ab, ob B&uuml;rger Institutionen als handlungsf&auml;hig, fair und kontrollierbar erleben. Wenn Vertrauen sinkt, k&ouml;nnen autorit&auml;re Deutungen leichter an Zustimmung gewinnen, selbst wenn die formalen demokratischen Strukturen weiter bestehen. Eine fr&uuml;here Untersuchung zu politischem Misstrauen zeigte bereits, dass Misstrauen gegen&uuml;ber Politik eng mit populistischen Weltbildern verbunden sein kann. Der Demokratieindex erfasst diesen Stimmungswandel nicht direkt als Autokratisierung, ordnet ihn aber in ein gr&ouml;&szlig;eres Muster ein: Demokratien geraten besonders dann unter Druck, wenn institutionelle Kontrolle, &ouml;ffentliche Debatte und gesellschaftliches Vertrauen gleichzeitig schw&auml;cher werden. (&hellip;)<br>\nAnders als Deutschland wird Gro&szlig;britannien im V-Dem-Bericht als neuer autokratisierender Staat genannt. Der Bericht f&uuml;hrt das Land zusammen mit mehreren europ&auml;ischen Staaten in der Gruppe neuer F&auml;lle auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.forschung-und-wissen.de\/nachrichten\/gesellschaft\/demokratieindex-zeigt-44-staaten-auf-dem-weg-zur-autokratie-133711302\">Forschung und Wissen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Todesrate bei j&uuml;ngeren Amerikanern stieg in einem Jahrzehnt um 70 Prozent an<\/strong><br>\nEs sieht nicht gut aus in dem Land, das vom besten Pr&auml;sidenten jemals regiert wird und wieder einem Goldenen Zeitalter entgegengeht, in dem die meisten Tech-Milliard&auml;re leben und das von KI und Rechenzentren &uuml;berzogen wird, das Billionen in Sicherheit investiert und daher seit Jahrzehnten gerne in Kriege zieht und in dem der amerikanische Traum wohnt. Es ist das Land, in dem die Lebenserwartung absinkt und die Todesraten f&uuml;r die Menschen zwischen 25 und 44 Jahren in die H&ouml;he steigen, wie eine in The Milbank Quarterly ver&ouml;ffentlichte Studie von Steven H. Woolf von der Virginia Commonwealth University School of Medicine zeigt.<br>\nNicht nur Corona spielte eine Rolle, wenn die Sterbef&auml;lle der 25-44-J&auml;hrigen zwischen 2010 und 2021 von 140 je 100.000 Menschen auf 239 angestiegen sind. Das sind &uuml;ber 70 Prozent mehr. Die Lebenserwartung sinkt entsprechend, wenn die Menschen fr&uuml;her sterben. In 60 L&auml;ndern ist das Risiko geringer, vor dem Alter von 40 Jahren zu sterben, als in den USA. Die USA, das eigentlich reichste Land mit dem gr&ouml;&szlig;ten BIP, fallen bei der Lebenserwartung auf den 38. Platz zur&uuml;ck. Sogar das BIP pro Kopf ist noch hoch, deutlich h&ouml;her als in Deutschland. Aber es ist eine Klassengesellschaft, die den amerikanischen Traum kultiviert, weil die meisten unten bleiben &ndash; und viele fr&uuml;h sterben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/todesrate-bei-juengeren-amerikanern-stieg-in-einem-jahrzehnt-um-70-prozent-an\/\">Florian R&ouml;tzer auf Overton<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Ein Regime, das Wahlen unterbinden muss, ist kein starkes&laquo;<\/strong><br>\nDie EU versprach Frieden, Demokratie und europ&auml;ische Selbstbestimmung. Herausgekommen sei ein autorit&auml;res Gebilde, das seine B&uuml;rger entmachtet und Europa immer abh&auml;ngiger von Washington macht, sagt der Journalist Thomas Fazi im Interview.<br>\nDer britisch-italienische Journalist Thomas Fazi beobachtet seit mehr als einem Jahrzehnt die Entwicklung der Europ&auml;ischen Union und begleitet diese publizistisch. In seinem neu erschienenen Buch &raquo;Die Br&uuml;ssler Tyrannei&laquo; kritisiert er die EU und zeigt auf, inwieweit der Prozess der Europ&auml;ischen Einigung von Beginn an auf das Monster zusteuerte, welches wir heute sehen: eine Union, in der Wahlen annulliert, Dissenten mit Sanktionen erstickt und die V&ouml;lker kriegst&uuml;chtig gemacht werden.<br>\nRoberto De Lapuente hat mit Thomas Fazi &uuml;ber sein Buch und seine Diagnose &uuml;ber den Zustand der EU gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/im-gespraech\/ein-regime-das-wahlen-unterbinden-muss-ist-kein-starkes\/\">Overton<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Deutschland steigt wohl mit 50 Prozent beim R&uuml;stungskonzern KNDS ein<\/strong><br>\nB&ouml;rsengang geplant, verschoben &ndash; und jetzt abgesagt: Der deutsch-franz&ouml;sische R&uuml;stungskonzern KNDS wird laut Medienberichten wohl zum Staatskonzern. Das Unternehmen produziert Panzer &ndash; auch in Kassel. [&hellip;]<br>\nBislang geh&ouml;rt KNDS jeweils zur H&auml;lfte dem franz&ouml;sischen Staat und den deutschen Eigent&uuml;merfamilien Bode und Braunbehrens. Letztere wollen ihre Anteile schon l&auml;nger ver&auml;u&szlig;ern. Laut dem Bericht wollen die Eigent&uuml;mer ihren Anteil jetzt an die Bundesregierung verkaufen.<br>\nDer Konzern w&auml;re dann ganz in staatlicher Hand, h&auml;lftig aufgeteilt zwischen Deutschland und Frankreich. Wann genau und f&uuml;r welchen Preis verkauft werden soll, ist wohl noch nicht klar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/wirtschaft\/deutschland-steigt-mit-50-prozent-beim-ruestungskonzern-knds-ein-v1,knds-kassel-staatskonzern-100.html\">Hessenschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die folgenlose Redefreiheit<\/strong><br>\nMan kann heute alles sagen, aber es juckt die Herrschenden nicht &mdash; soziale Medien wurden so zum Sicherheitsventil des Status quo.<br>\nFr&uuml;her f&uuml;rchteten Machthaber die freie Rede, weil aus Worten Bewegungen werden konnten. Heute kann jeder seine Emp&ouml;rung &ouml;ffentlich herausschreien &mdash; jederzeit und vor einem Millionenpublikum. Doch was passiert, wenn Protest jederzeit m&ouml;glich ist, aber kaum noch etwas bewirkt? Vielleicht liegt darin ein Paradox unserer Zeit, &uuml;ber das wir bisher zu wenig nachgedacht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-folgenlose-redefreiheit\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die 20 gr&ouml;&szlig;ten Medienkonzerne der Welt: Wer Nachrichten, Fernsehen, Streaming, Musik und Social Media kontrolliert<\/strong><br>\nWer ist der gr&ouml;&szlig;te Medienkonzern der Welt? Nicht Disney, nicht Netflix und auch kein Zeitungsverlag. An der Spitze stehen Alphabet mit Google und YouTube, Meta mit Facebook und Instagram sowie ByteDance mit TikTok. Das zeigt, wie stark sich Medienmacht verschoben hat. Heute entscheidet nicht nur, wer Nachrichten, Filme oder Musik produziert. Entscheidend ist auch, wer Suche, Feeds, App Stores, Ger&auml;te, Werbeauktionen und Netze kontrolliert.<br>\nDas folgende Ranking ordnet die 20 weltweit gr&ouml;&szlig;ten Medien- und Wissenskonzerne nach ihrem medienrelevanten Umsatz im Jahr 2024. Dazu kommen ihre wichtigsten Marken, Gewinne und Verflechtungen sowie politische Konflikte und Probleme durch Marktkonzentration. (&hellip;)<br>\nDie Rangliste widerspricht dem alten Bild vom Medienkonzern als Sammlung von Zeitungen, Sendern und Filmstudios. Ein gro&szlig;er Teil der Macht liegt heute bei Unternehmen, die Aufmerksamkeit organisieren. Alphabet kontrolliert Google, YouTube und wichtige Teile der Werbung. Meta und ByteDance kontrollieren Feeds. Apple und Google bestimmen wichtige Zug&auml;nge zu Apps. Comcast und Charter besitzen Netze. Amazon und Microsoft verbinden Inhalte mit Cloud, Ger&auml;ten und Plattformen.<br>\nDie vier gr&ouml;&szlig;ten Konzerne vereinen 50,8 Prozent des gesamten Medienumsatzes der Top 20. Die Top 10 kommen auf 82,3 Prozent. 13 der 20 Konzerne stammen aus den USA, vier aus China. Aus Europa schaffen es nur Bertelsmann und Spotify in die Top 20.<br>\nF&uuml;r Medienvielfalt ist deshalb nicht nur entscheidend, wie viele Redaktionen oder Filmstudios es gibt. Wichtig ist auch, wer Inhalte verteilt, empfiehlt und finanziert. Ebenso entscheidend ist, welche Plattformen den Zugang zum Publikum kontrollieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/groesste-medienkonzerne-der-welt\/\">Kontrast.at<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Tageszeitungen in &Ouml;sterreich: Eigent&uuml;mer und politische Ausrichtung<\/strong><br>\n&Ouml;sterreichs Medienlandschaft zeichnet sich durch eine geringe Pressevielfalt und eine enorme Konzentration am Tageszeitungs-Markt aus. Die wichtigsten Eigent&uuml;mer der 12 noch bestehenden Tageszeitungen sind reiche Familien, Investoren und die katholische Kirche. Wir geben eine &Uuml;bersicht &uuml;ber Eigent&uuml;mer, politische Ausrichtung, Auflagenst&auml;rke, Reichweite und &ouml;ffentliche F&ouml;rderungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/zeitungen-oesterreich\/\">Kontrast.at<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n<p><em>Hinweis in eigener Sache: Da das Team der NachDenkSeiten sich heute zu einer Redaktionsklausur trifft, fallen die Hinweise des Tages II aus.<\/em> <\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-157684","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157684","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=157684"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157684\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":157688,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157684\/revisions\/157688"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=157684"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=157684"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=157684"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}