{"id":157689,"date":"2026-10-18T09:00:35","date_gmt":"2026-10-18T07:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157689"},"modified":"2026-10-16T07:30:52","modified_gmt":"2026-10-16T05:30:52","slug":"hinweise-der-woche-481","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157689","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157689#h01\">Die Nazi-Keule hilft, demokratische Regeln au&szlig;er Kraft zu setzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157689#h02\">Friedenspreis f&uuml;r Philippe Sands &ndash; &bdquo;Es ist ein guter Tag&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157689#h03\">Der Friedensnobelpreis als Kampfansage an die USA und Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157689#h04\">Stimmte das BSW f&uuml;r die AfD, Frau Wittig? &bdquo;Kommen Sie mir nicht mit so einem Quatsch&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157689#h05\">&Ouml;lkonzern TotalEnergies rechnet mit Gewinnsprung durch Irankrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157689#h06\">Jeffrey Sachs: &bdquo;Deutschland braucht einen Leader, der die Wahrheit sagt und Frieden will&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157689#h07\">Europa braucht eine eigenst&auml;ndige Aussenpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157689#h08\">DJV wirft Siegmund Einsch&uuml;chterung von ZDF-Reporter vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157689#h09\">Geschlossenheit um jeden Preis: Die CDU und ihr absurder Kampf gegen Abweichler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157689#h10\">&bdquo;Komplize des Massenmords&ldquo;: Politologe Varwick zeigt CDU-Au&szlig;enpolitiker Kiesewetter an<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Nazi-Keule hilft, demokratische Regeln au&szlig;er Kraft zu setzen<\/strong><br>\nDie Brandmauer hat die AfD stark gemacht und das Land gespalten, meint Sahra Wagenknecht in ihrem Gastbeitrag. Sie fordert, mit allen Parteien nach Mehrheiten zu suchen &ndash; auch mit der AfD.<br>\nDass man &bdquo;&hellip; niemals mehr von Freiheit reden h&ouml;rt, als wenn eine Partei die andere unterjochen will&ldquo;, war dem deutschen Dichter Goethe schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufgefallen. Ersetze &bdquo;Freiheit&ldquo; durch &bdquo;Demokratie&ldquo;, und wir befinden uns im Deutschland der Zwanzigerjahre des 21. Jahrhunderts.<br>\nDie Demokratie ist heute, da sind sich ihre selbsternannten Verteidiger von der Union bis zur Linken einig, in gro&szlig;er Gefahr. Allerdings r&uuml;hrt die Gef&auml;hrdung in ihren Augen nicht etwa daher, dass deutsche Regierungen seit Jahren bei zentralen Themen &ndash; von der Rente &uuml;ber die Migration bis hin zur Inkaufnahme einer wachsenden Kriegsgefahr &ndash; Politik gegen die W&uuml;nsche der gro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung machen. Als demokratiegef&auml;hrdend wird auch nicht angesehen, dass die Meinungsfreiheit eingeschr&auml;nkt, Zensur im Netz ausgebaut und die Privatsph&auml;re der B&uuml;rger immer ungenierter &uuml;berwacht wird, also elementare demokratische Grundrechte unter Druck geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/sahra-wagenknecht-die-nazi-keule-hilft-demokratische-regeln-ausser-kraft-zu-setzen-10494237\">Sahra Wagenknecht in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Friedenspreis f&uuml;r Philippe Sands &ndash; &bdquo;Es ist ein guter Tag&ldquo;<\/strong><br>\nDer V&ouml;lkerrechtsexperte und Schriftsteller Philippe Sands erh&auml;lt in der Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Und findet klare Worte zur israelischen Politik. [&hellip;]<br>\nEs ist in der Tat ein guter Tag, sagt Philippe Sands, auch mit Blick auf die zwei Tage zuvor bekanntgegebene Entscheidung &uuml;ber den Friedensnobelpreis. Applaus erh&auml;lt er, als er seine Bewunderung f&uuml;r jene Richter:innen und Anw&auml;lt:innen in den USA bekundet, die in diesen Zeiten ihre Unabh&auml;ngigkeit bewahren. Langer Applaus, als er &uuml;ber die Ukraine sagt: &bdquo;Ihr Kampf ist unser Kampf!&ldquo; Nicht alle klatschen, Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier etwa nicht, als Sands sagt, dass sowohl in Israel als auch anschlie&szlig;end in Gaza und im Westjordanland V&ouml;lkerrechtsverbrechen begangen wurden. Verhaltener Applaus, als er daran erinnert, dass gerade Deutschland sich mit ethnischen S&auml;uberungen auskenne, und fragt: Warum also das Schweigen gegen&uuml;ber Israel?<br>\nViele in der ersten Reihe applaudieren nicht, allen voran Steinmeier, als Sands &uuml;ber notwendige Kritik an Israels Vorgehen gegen die Pal&auml;stinenser:innen sagt: &bdquo;Es ist nicht antisemitisch, es ist nicht Anti-Israel, es ist die Wahrheit.&ldquo; Schweigen sei nicht der richtige Weg, betont er mit Emphase. Und er mahnt: &bdquo;Lassen Sie uns nicht so werden wie jene, die wir bek&auml;mpfen.&ldquo; Am Ende steht ein Verweis auf Leonard Cohens Lied &bdquo;Anthem&ldquo;, dessen Botschaft von Hoffnung selbst in finsteren Zeiten handelt. Ergreifend. Und am Ende seiner Rede? Alle stehen auf. Oder fast alle. Man kann es nicht genau sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/gesellschaft\/friedenspreis-fuer-philippe-sands-es-ist-ein-guter-tag-94535395.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Friedensnobelpreis als Kampfansage an die USA und Israel<\/strong><br>\nIsraels Regierung und Trump greifen Navi Pillay an. Die Medien beider L&auml;nder zeichnen dagegen ein differenziertes Bild der Preistr&auml;gerin. (&hellip;)<br>\nAuch wenn das Nobelkomitee seine Entscheidung nicht als unmittelbare politische Stellungnahme verstanden wissen will, ist das Signal an die USA und Israel angesichts der milit&auml;rischen Konflikte mit Iran sowie des Vorgehens gegen&uuml;ber den Pal&auml;stinensern und im Libanon und in Syrien kaum zu &uuml;bersehen. Viele Israelis sehen allerdings, gerade im Umfeld des 7. Oktober, einen Anstieg des Antisemitismus und damit eine Gefahr f&uuml;r die Juden in aller Welt. Auch der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, warnt.<br>\nDie israelische Regierung sieht die Entscheidung aus Oslo jedoch als reine Kampfansage und h&auml;lt dagegen.<br>\nIsraels Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu hat die Vergabe des Friedensnobelpreises an Navi Pillay mit pers&ouml;nlichen Angriffen auf die Juristin beantwortet. Das Nobelkomitee habe seinen &bdquo;moralischen Kompass verloren&ldquo;, erkl&auml;rte sein B&uuml;ro am Freitag. Pillay habe ihre Karriere darauf aufgebaut, Anschuldigungen gegen den j&uuml;dischen Staat zu erfinden und zu verbreiten. In der von der Times of Israel dokumentierten Erkl&auml;rung wirft Netanjahu dem Komitee vor, die D&auml;monisierung von Juden zu belohnen.<br>\nDie 85-j&auml;hrige s&uuml;dafrikanische Juristin und fr&uuml;here UN-Menschenrechtskommissarin erh&auml;lt den Friedensnobelpreis 2026 f&uuml;r ihren Einsatz f&uuml;r Frieden und V&ouml;lkerrecht. Das Nobelkomitee w&uuml;rdigte bei der Bekanntgabe am 9. Oktober insbesondere ihren Beitrag zur strafrechtlichen Verfolgung von Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und V&ouml;lkermord. Die Entscheidung solle die Bedeutung einer internationalen Rechtsordnung unterstreichen &ndash; gerade angesichts von Sanktionen gegen Richter und Angriffen auf deren Institutionen. &bdquo;Frieden braucht Gerechtigkeit&ldquo;, hei&szlig;t es in der Begr&uuml;ndung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/der-friedensnobelpreis-als-kampfansage-an-die-usa-und-israel\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Nach Nobelpreis: USA versch&auml;rfen Sanktionen gegen IstGH<\/strong><br>\nNach der Verk&uuml;ndung des Friedensnobelpreises f&uuml;r die fr&uuml;here IStGH-Richterin Navi Pillay versch&auml;rfen die USA ihre Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IstGH).<br>\nUS-Au&szlig;enminister Marco Rubio sagte heute, die USA w&uuml;rden &bdquo;s&auml;mtliche Gesch&auml;fte mit diesem Schurkengericht verbieten, seine Ressourcen beschneiden und seine Handlungsf&auml;higkeit entscheidend schw&auml;chen&ldquo;. Pr&auml;sident Donald Trump werde es dem Gericht &bdquo;niemals erlauben, Amerikaner zu verfolgen&ldquo;, betonte Rubio.<br>\nMan werde Transaktionen mit dem Gericht untersagen, seine Ressourcen abschneiden und seine Handlungsf&auml;higkeit einschr&auml;nken, teilte das US-Au&szlig;enministerium mit. Zuvor hatte es bereits Sanktionen gegen einzelne Richter und Richterinnen und Ankl&auml;ger gegeben.<br>\nDie EU-Kommission zeigte sich in einer ersten Reaktion besorgt &uuml;ber das Vorgehen der USA. Sie k&uuml;ndigte an, weiter mit dem Weltstrafgericht zusammenarbeiten zu wollen, damit dieses effektiv arbeiten k&ouml;nne. Zugleich hofft sie auf einen Dialog, da die Sanktionen nach Angaben der Kommission erst mit einer Verz&ouml;gerung von sechs Monaten in Kraft treten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3444612\/\">ORF.at<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;hrend die US-Regierung entscheidet, zeigt sich die EU &bdquo;besorgt&ldquo; und hoffe auf einen Dialog innerhalb des n&auml;chsten halben Jahres. Das ist ein weiteres Beispiel f&uuml;r die zunehmende Machtlosigkeit der EU und ihrer Mitgliedstaaten &ndash; sie verh&auml;ngen Sanktionen gegen Russland, die der EU (und insbesondere Deutschland) mehr schaden als Russland, aber schweigen bei den Kriegen Israels und der USA. Es mangelt der EU an Druckmitteln, sie folgt oftmals &bdquo;blind&ldquo; den Interessen in den USA und erscheint u.a. deshalb wie dessen Vasall. Und wenn den Worten des Chefs der Atlantik-Br&uuml;cke, Sigmar Gabriel, geglaubt werden darf, ist es wohl so, denn der sagte Anfang dieses Jahres, dass die USA NATO und EU erfunden haben, um die Deutschen kleinzukriegen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Stimmte das BSW f&uuml;r die AfD, Frau Wittig? &bdquo;Kommen Sie mir nicht mit so einem Quatsch&ldquo;<\/strong><br>\nEin Dinner mit der AfD bei Compact sorgt f&uuml;r Streit im BSW. Im Interview weist Claudia Wittig den Vorwurf der Kumpanei zur&uuml;ck und greift ihre Kritiker an. [&hellip;]<br>\nVergangenen Mittwoch haben Sie einen gemeinsamen Antrag mit der AfD f&uuml;r Frieden in der Ukraine vorgestellt. Wie kam es dazu?<br>\nDas hatten wir beide schon im Wahlkampf auf der Agenda. BSW und AfD sind unter anderem f&uuml;r diese friedenspolitischen Positionen gew&auml;hlt worden. Hier ist unsere gro&szlig;e Schnittmenge, auch wenn wir sonst andere Themen bespielen.<br>\nRemigration.<br>\nZum Beispiel. Daf&uuml;r sind wir nicht gew&auml;hlt worden. F&uuml;r Frieden sind wir beide gew&auml;hlt worden. Deswegen haben wir beschlossen, dass es das Erste ist, womit dieses Parlament rausgeht. Wir sind Repr&auml;sentanten. Wir sprechen nicht nur f&uuml;r uns selbst, sondern f&uuml;r die Menschen, die uns gew&auml;hlt haben. [&hellip;]<br>\nEs ist bemerkenswert, dass Fraktionen, sofern sie keinen Koalitionsvertrag unterschrieben haben, einen gemeinsamen Antrag ins Parlament einbringen.<br>\nEs ist ein Zeichen daf&uuml;r, dass zwei Fraktionen im Landtag sitzen, die daf&uuml;r gew&auml;hlt wurden, diese Eskalation weiter zu verhindern. Wir werden den Antrag gemeinsam durchbringen. Es werden auch weitere Antr&auml;ge von uns allein folgen, die sicherlich nicht die Zustimmung der AfD finden werden. Wir wissen, wo die Grenzen der Zusammenarbeit sind. [&hellip;]<br>\nUnd wieso ging das nicht, dass man mit der AfD zusammen sagt, man ist gegen jegliche Waffenlieferungen?<br>\nWeil die da nicht zugestimmt h&auml;tten. Mit dem Antrag haben wir meiner Ansicht nach h&ouml;chstwahrscheinlich eine Mehrheit. Oder wir schreiben alles rein, was wir wollen, und finden den Antrag perfekt, aber dann kriegt er keine Mehrheit. Das ist unsinnig.<br>\nDas ist genau das, was die Friedensbewegung aktuell auch so spaltet: dass man immer sagt: Wir m&ouml;chten unsere Maximalforderungen und wir m&ouml;chten das mit den richtigen Leuten machen und unter den richtigen Bedingungen und Umst&auml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/claudia-wittig-compact-bsw-afd-sachsen-anhalt-10483215?utm_campaign=mrf-twitter-berlinerzeitung&amp;utm_source=twitter&amp;utm_medium=social&amp;mrfcid=202610136ac8e7b0ea61d6314ffb59ed\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Ouml;lkonzern TotalEnergies rechnet mit Gewinnsprung durch Irankrieg<\/strong><br>\nDie gesamte Wirtschaft leidet unter hohen Energiepreisen? Nein, es gibt auch Profiteure der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten. So rechnet der &Ouml;lkonzern TotalEnergies mit einem Rekordergebnis.  [&hellip;]<br>\nDie Raffineriemarge d&uuml;rfte sich im Vergleich zum Vorjahr fast vervierfacht haben, teilte das Unternehmen mit. TotalEnergies erwarte f&uuml;r das abgelaufene Quartal eine Marge von 33,2 Dollar je Barrel, nach 8,4 Dollar je Barrel im Vorjahreszeitraum.<br>\nZudem verzeichnete das Unternehmen eine &raquo;&uuml;berdurchschnittliche Entwicklung&laquo; im Handel mit Gas und Fl&uuml;ssiggas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/iran-krieg-und-die-folgen-oelkonzern-totalenergies-stellt-rekordergebnis-in-aussicht-a-c6d539f7-c56a-4ee4-84e6-e3abd3361c05\">SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Auf die Hintergr&uuml;nde bin ich im Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147530\">&bdquo;Benzinpreis-Wut in Deutschland &ndash; Warum die Kritik an Steuern und Abgaben am Problem vorbeigeht&ldquo;<\/a> . Die im Artikel genannte Raffineriemarge von 33,2 Dollar wird im Artikel so beschrieben:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>W&auml;hrend das Bundeskartellamt vor allem die Preise an den Tankstellen beobachtet, entstehen die wirklich gro&szlig;en Gewinne weiter vorn in der Wertsch&ouml;pfungskette. Wenn beispielsweise eine Raffinerie den Preis f&uuml;r Diesel erh&ouml;ht, obwohl sich weder die Rohstoffkosten noch die Betriebskosten ver&auml;ndert haben, entsteht eine zus&auml;tzliche Marge. In der Branche nennt man diese Differenz den &bdquo;Crack Spread&ldquo;. Gerade in Krisenzeiten w&auml;chst dieser Spread oft massiv.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Es kann also kein Politiker oder Journalist nun &uuml;berrascht sein. Genau dieser Entwicklung war vorherzusehen. Und die L&ouml;sung hatte ich damals auch gleich mitgeliefert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Wenn Raffinerien aufgrund ihrer Gr&ouml;&szlig;e ohnehin ein strukturelles Oligopol darstellen, stellt sich daher eine grunds&auml;tzliche Frage: Sollten sie &uuml;berhaupt in privater Hand gewinnorientierter Konzerne liegen? Ohne tiefgreifende Eingriffe &ndash; etwa eine Zerschlagung der vertikal integrierten &Ouml;lkonzerne oder eine Vergesellschaftung der Raffinerien &ndash; wird sich an den strukturellen Problemen dieses Marktes kaum etwas &auml;ndern.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Diesen Weg wird die Politik aber nicht gehen. Stattdessen senkt man die Steuern und die Konzerne schlagen dieses &bdquo;Geschenk&ldquo; in Teilen am n&auml;chstens Tag auf die internen Verrechnungspreise innerhalb der vertikalen Wertsch&ouml;pfungskette. Der Autofahrer zahlt fast genau so viel und die Raffinieriemargen und andere Margen in dieser Kette steigen. Auch die Transportkosten haben sich in den letzten Quartalen massiv verteuert. Dazu wird demn&auml;chst ein Artikel auf den NachDenkSeiten erscheinen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Jeffrey Sachs: &bdquo;Deutschland braucht einen Leader, der die Wahrheit sagt und Frieden will&ldquo;<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom Jeffrey Sachs sagt im Interview mit World News Monitor: Die Politik von Bundeskanzler Merz sei ein Fehlschlag, weil er auf Panikmache und Militarisierung statt auf Diplomatie setzt.<br>\nDie wirtschaftliche Krise in Europa sei die Folge einer verfehlten Politik, sagt der &Ouml;konom und Spitzendiplomat Jeffrey Sachs, dessen Buch seit Montag im Handel ist. Sachs erkl&auml;rt im Interview mit World News Monitor die Konsequenzen dieser Politik: Die Militarisierung habe Frankreich Unruhen auf den Stra&szlig;en und der CDU ihr schlechtestes politisches Abschneiden in ihrer Geschichte gebracht. Die Menschen wollten Frieden und Wohlstand. Der Ukraine-Krieg sei &bdquo;irrational, unn&ouml;tig, sehr kostspielig und durch Diplomatie und das Konzept inklusiver Sicherheit l&ouml;sbar&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/jeffrey-sachs-deutschland-braucht-einen-leader-der-die-wahrheit-sagt-und-frieden-will\/\">World New Monitor<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Ein strategischer Irrtum<\/strong><br>\nJeffrey Sachs analysiert in seinem neuen Buch, wie eine tief im westeurop&auml;ischen Denken eingewobene Russophobie den Ausgleich mit Russland verhindert. Er spricht von einem &bdquo;systematischen Wahrnehmungsfehler, der politische Trag&ouml;dien beg&uuml;nstigt&ldquo;. Multipolar ver&ouml;ffentlicht Ausz&uuml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/ein-strategischer-irrtum\">Multipolar<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Europa braucht eine eigenst&auml;ndige Aussenpolitik<\/strong><br>\nDer Politologe Glenn Diesen kritisiert die europ&auml;ische Politik scharf. Sie taumle sehenden Auges auf einen Grosskrieg zu.<br>\nW&auml;hrend europ&auml;ische Regierungen und Medien die transatlantische Geschlossenheit betonen, warnt eine wachsende Zahl von Realpolitikern vor einem historischen Fehlkurs. Zu ihnen geh&ouml;rt der norwegische Politikwissenschaftler Prof. Dr. Glenn Diesen. In seinem aktuellen &laquo;Youtube&raquo;-Video The USA is destroying Europe from within sowie auf Facebook zeichnet er ein deutliches Bild: Der Kontinent opfert seine wirtschaftliche Basis und Sicherheit f&uuml;r die Interessen der USA und man&ouml;vriert sich direkt in die Handlungsunf&auml;higkeit. Am Beispiel von Bundeskanzler Friedrich Merz kritisiert er eine brandgef&auml;hrliche Eskalationsspirale ohne Exit-Strategie, die Europa zur handlungsunf&auml;higen Last der USA degradiert.<br>\nGlenn Diesen lehrt nach Stationen in Amsterdam, Australien und Moskau als Professor an der Universit&auml;t S&uuml;dost-Norwegen. Seine Schwerpunkte sind russische Aussenpolitik und Geopolitik. Mit elf ver&ouml;ffentlichten Fachb&uuml;chern ist Diesen ein produktiver Analyst, der den Wandel globaler Machtstrukturen untersucht. Kritiker werfen ihm russische Propaganda vor, der russische Sender &laquo;RT&raquo; zitiert Glenn Diesen immer wieder.<br>\nDiesen zufolge verschiebe sich die geopolitische Landkarte rasant, und Europa drohe dabei einer der gr&ouml;ssten Verlierer zu werden. Glenn Diesens zentrale These ist so einfach wie provokant: Europa begeht geopolitischen Suizid. Angetrieben von einer Elite, die jeglichen Sinn f&uuml;r Realpolitik verloren habe, opfere der Kontinent seine eigene Zukunft auf dem Altar der US-Hegemonie. Diesen kritisiert vor allem vier Punkte: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/europa-braucht-eine-eigenstaendige-aussenpolitik\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>DJV wirft Siegmund Einsch&uuml;chterung von ZDF-Reporter vor<\/strong><br>\nDer Deutsche Journalisten-Verband findet, dass AfD-Politiker Siegmund eine rote Linie &uuml;berschreite: &bdquo;Erst kritische Journalisten unter Druck setzen, dann Sender abwickeln wollen&ldquo;.<br>\nDer Deutsche Journalisten-Verband hat AfD-Politiker Ulrich Siegmund scharf f&uuml;r sein Auftreten gegen&uuml;ber einem ZDF-Reporter der &bdquo;heute-show&ldquo; kritisiert. &bdquo;Erst kritische Journalisten unter Druck setzen, dann Sender abwickeln wollen: Das ist kein Medienkonzept, das ist pure Einsch&uuml;chterung&ldquo;, sagte DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster in einer Mitteilung. Wer kritische Berichterstattung mit der beruflichen Existenz verkn&uuml;pfe, &uuml;berschreite eine rote Linie.<br>\nDer ZDF-Reporter Fabian K&ouml;ster (31) war vergangene Woche f&uuml;r die &bdquo;heute-show&ldquo; im ZDF bei der konstituierenden Landtagssitzung und hatte AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund im Landtag f&uuml;r ein Interview abgepasst. Im Laufe des Gespr&auml;chs fragte Siegmund K&ouml;ster, was der denn mache, wenn die AfD noch in diesem Jahr den Medienstaatsvertrag k&uuml;ndige: &bdquo;Haben Sie sich schon einen Job gesucht?&ldquo; &Auml;hnlich hatte Siegmund auch bereits w&auml;hrend des Wahlkampfes bei einem Treffen reagiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien-und-film\/ulrich-siegmund-djv-wirft-afd-politiker-einschuechterung-vor-accg-201309050.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ach Gottchen, der DJV badet wieder in Gratismut. Wer austeilt, sollte auch einstecken k&ouml;nnen und dass es sich bei Siegmunds &Auml;u&szlig;erung um einen Spa&szlig; handelt, ist eigentlich offensichtlich. Dort wo Journalisten wirklich durch das brutale Statuieren von Exempeln &bdquo;eingesch&uuml;chtert&ldquo; werden &ndash; wie im Fall Dogru &ndash; schweigt der DJV beharrlich. Feigheit, Angepasstheit und Doppelmoral &ndash; aber wehe ein AfD-Politiker &bdquo;witzelt&ldquo; mal zur&uuml;ck.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Geschlossenheit um jeden Preis: Die CDU und ihr absurder Kampf gegen Abweichler<\/strong><br>\nBei Siegmunds Wahl im Dezember sollen alle CDU-Abgeordneten den Saal verlassen. Ausbuchstabiert bedeutet das: Die Partei opfert parlamentarische Freiheit f&uuml;r ein politisches Alibi. [&hellip;]<br>\nDie CDU kann Siegmund ablehnen und ihre Abgeordneten davon zu &uuml;berzeugen versuchen. Sie muss aber aushalten, dass jemand ihrer Begr&uuml;ndung nicht folgt. Andernfalls reduziert sie das freie Mandat auf die Freiheit, der Partei zuzustimmen.<br>\nSelbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnen sich Abgeordnete aus eigener &Uuml;berzeugung f&uuml;r einen Boykott entscheiden. Doch die erkl&auml;rte Absicht dieses Auszugs ist, jeden Verdacht abweichender Stimmen auszuschlie&szlig;en. Die CDU tr&auml;gt ihren Konflikt damit nicht aus. Sie beseitigt die Gelegenheit, bei der er sichtbar werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/die-cdu-fuerchtet-abweichler-mehr-als-sie-die-freiheit-ihrer-abgeordneten-respektiert-auf-kosten-parlamentarischer-freiheit-die-cdu-und-ihr-absurder-kampf-gegen-abweichler-10490995\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Komplize des Massenmords&ldquo;: Politologe Varwick zeigt CDU-Au&szlig;enpolitiker Kiesewetter an<\/strong><br>\nDer Streit &uuml;ber den Ukraine-Krieg nimmt eine juristische Wendung. Johannes Varwick wehrt sich gegen schwere Vorw&uuml;rfe, die auch den fr&uuml;heren Bundeswehrgeneral Erich Vad betreffen sollen.<br>\nDer Politikwissenschaftler Johannes Varwick hat nach eigenen Angaben Anzeige gegen den CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter erstattet. Hintergrund sind Anschuldigungen, die der Au&szlig;enpolitiker nach Darstellung Varwicks &uuml;ber ihn und den fr&uuml;heren Bundeswehrgeneral Erich Vad erhoben haben soll. Dabei geht es um die Bezeichnungen &bdquo;Einflussagent Moskaus&ldquo; und &bdquo;Komplize des Massenmords an der Ukraine&ldquo;.<br>\n&bdquo;Ich mache grunds&auml;tzlich politische Auseinandersetzungen nicht zu rechtlichen Streitigkeiten. Aber ich habe Anzeige gegen @RKiesewetter erstattet&ldquo;, schrieb Varwick am Dienstag auf der Plattform X. Zugleich ver&ouml;ffentlichte der Professor f&uuml;r Internationale Beziehungen an der Universit&auml;t Halle-Wittenberg einen Screenshot einer WhatsApp-Nachricht, die er nach eigenen Angaben an Kiesewetter geschickt hatte. Beide kennen sich laut Varwick seit vielen Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/varwick-kiesewetter-anzeige-ukraine-streit-10492235\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157689\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-157689","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=157689"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157689\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":157692,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157689\/revisions\/157692"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=157689"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=157689"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=157689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}