{"id":157702,"date":"2026-10-19T08:48:48","date_gmt":"2026-10-19T06:48:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702"},"modified":"2026-10-19T08:48:48","modified_gmt":"2026-10-19T06:48:48","slug":"hinweise-des-tages-5206","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h01\">Siedlergewalt im Westjordanland: Siedler greifen Journalisten und Diplomaten an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h02\">EU-Einsatz im Libanon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h03\">Sondierungen in Berlin: Vergesellschaftung ist nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h04\">Gabriele Krone-Schmalz: &bdquo;Ich w&uuml;rde die russischen Drohungen sehr ernst nehmen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h05\">Russland und die Nato: Wie 2029 zum Datum der Aufr&uuml;stung wurde <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h06\">R&uuml;stung, Seltene Erden und Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h07\">Milliarden steuerfrei vererbt: Das Privileg der reichsten Unternehmerfamilien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h08\">Hochschulpolitik: Bund und L&auml;nder setzen den Rotstift an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h09\">Entfesselter Mob &uuml;berschattet Proteste in Frankreich, Regierung &uuml;berfordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h10\">China kontert EU: Wir sind nicht schuld an euren Problemen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h11\">Stimmungsmache im Netz: Das Gesch&auml;ft mit der Rentenangst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h12\">Todessto&szlig; f&uuml;r das Bargeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h13\">Multipolare Welt: Ein neues historisches System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157702#h14\">Die Omissions-Kommission der Schwurbler<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Siedlergewalt im Westjordanland: Siedler greifen Journalisten und Diplomaten an<\/strong><br>\nEine US-Fotojournalistin und eine europ&auml;ische Diplomatendelegation werden im Westjordanland von Siedlern attackiert. Israels Regierung wiegelt ab.<br>\nIm Oktober steigt die Gewalt religi&ouml;s-nationalistischer j&uuml;discher Siedler gegen Pal&auml;stinenser wieder einmal an. Denn es ist die Zeit der Olivenernte im Westjordanland &ndash; und die Extremisten versuchen, die Pal&auml;stinenser eben daran zu hindern. Zwei Angriffe haben in den vergangenen Tagen f&uuml;r viel Medienaufmerksamkeit gesorgt, und scharfe Verurteilungen auf h&ouml;chster Ebene hervorgerufen.<br>\nAm Freitagmorgen wurde die 64-j&auml;hrige Fotografin der Washington Post, Heidi Levine, zusammen mit zwei weiteren Personen bei einem Angriff von Siedlern im Dorf Abu Falah n&ouml;rdlich von Ramallah verletzt. Levine berichtete, sie sei von &bdquo;mindestens 25, vielleicht 50 Personen&ldquo; angegriffen worden. Diese h&auml;tten sie &bdquo;etwa zehn Minuten lang&ldquo; wiederholt getreten; au&szlig;erdem ihre Tasche zerrissen und ihr Handy sowie ihre Kameraausr&uuml;stung an sich genommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Siedlergewalt-im-Westjordanland\/!6222316\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wieso l&auml;sst es sich die EU gefallen, dass sogar ihre Diplomaten angegriffen werden? Nachdem das beileibe nicht der erste Vorfall dieser Art war und die Siedlungen sowieso illegal sind, w&auml;re der anstelle von schnell verhallenden Protesten eine Komplettsanktionierung und der Abbruch aller Verbindungen und Kontakte mit Israel eine normale Folgerung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU-Einsatz im Libanon<\/strong><br>\nDer Bundeswehr steht mutma&szlig;lich ein weiterer Auslandseinsatz im Libanon bevor. Wie Diplomaten berichten, wird sich wohl auch Deutschland an der geplanten EU-Intervention in dem Land beteiligen, die die Au&szlig;enminister der Union vergangene Woche beschlossen haben. Sie soll der UN-Truppe UNIFIL folgen, die zum Jahresende den Dienst beendet. Die Bundeswehr war seit 2006 an UNIFIL beteiligt &ndash; mit einer maritimen Komponente. Ziel des k&uuml;nftigen EU-Einsatzes ist es, Streitkr&auml;fte und innere Repressionsapparate des Libanon zu st&auml;rken, um den Einfluss der Hizbollah im Land systematisch zu reduzieren und ein &bdquo;extrem gef&auml;hrliches Sicherheitsvakuum&ldquo; zu verhindern. Dazu wird der Einsatz eine milit&auml;rische wie eine zivile S&auml;ule haben. Vor allem Frankreich macht sich bereits seit geraumer Zeit f&uuml;r ihn stark, um, wie Experten urteilen, einen weiteren Einflussverlust in seinem ehemaligen Protektorat zu verhindern und seine Stellung im Nahen Osten zu st&auml;rken. Der geplante EU-Einsatz soll auch verhindern, dass die Truppen Israels k&uuml;nftig im Libanon ohne Zeugen tun, was sie wollen. Beteiligt sich die Bundeswehr, dann ger&auml;t sie in Widerspruch zu den israelischen Streitkr&auml;ften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10584\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sondierungen in Berlin: Vergesellschaftung ist nicht<\/strong><br>\nParteiprominenz von Gr&uuml;nen und SPD wehrt sich gegen Berliner Sondierungen. Bauministerin Hubertz will Enteignungsverbot. Linke-Sondersitzung.<br>\nSteinig ist er, der Weg zu einer &raquo;rot-gr&uuml;n-roten&laquo; Koalition in Berlin. Bockig sind die, die angeblich Gemeinsamkeiten finden wollen. Auch, weil sich die Chefetagen von Gr&uuml;nen und SPD nach Kr&auml;ften gegen einen Erfolg der Sondierungen mit der Partei Die Linke wehren. Nach der von den m&ouml;glichen Juniorpartnern inszenierten Gespr&auml;chspause will man nun auch von der Ministerebene aus N&auml;gel mit K&ouml;pfen machen. &raquo;So schnell es geht&laquo; wolle Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) nach Aussage gegen&uuml;ber T-Online ein Gesetz gegen die Vergesellschaftung von Wohnraum auf den Weg bringen. Das Thema stand am Freitag auf der Agenda der Verhandler in der Hauptstadt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531679.sondierungen-in-berlin-vergesellschaftung-ist-nicht.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Brandmauer nach links: Union attackiert Rot-Gr&uuml;n-Rot<\/strong><br>\nDie Vorbereitung eines Linksb&uuml;ndnisses in Berlin bringt CDU und CSU in Rage. Auf dem Deutschlandtag der Jungen Union werden konkrete Konsequenzen gefordert &ndash; auch die nach einer neuen Brandmauer.<br>\nNach der Einigung zwischen Linke, Gr&uuml;ne und SPD in Berlin auf Koalitionsverhandlungen droht die Union mit Konsequenzen auf Bundesebene. CSU-Chef Markus S&ouml;der stellte sich hinter einen Beschluss der Jungen Union, der f&uuml;r den Fall eines Linksb&uuml;ndnisses in der Hauptstadt den Ausschluss der Landesregierung von Informationen des Bundesverfassungsschutzes und des Bundeskriminalamts fordert.<br>\n&bdquo;Wenn man mal &uuml;ber Brandmauern redet, dann braucht es eher mal nach links eine&ldquo;, sagte der bayerische Ministerpr&auml;sident beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn. &bdquo;Mit solchen Kr&auml;ften darf Deutschland nicht an der Spitze identifiziert werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/agenturmeldungen\/dpa\/brandmauer-nach-links-union-attackiert-rot-gruen-rot-201597952.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Hier tun sich die extremistischsten Kr&auml;fte der Union, insbesondere die JU, S&ouml;der und Merz, zusammen, um eine demokratisch gew&auml;hlte, m&ouml;gliche Koalition in Berlin grundgesetzwidrig maximal zu torpedieren. Ein Hinweis: die Partei Die Linke wird im Gegensatz zur AfD nicht als &ldquo;gesichert extremistisch&rdquo; oder wenigstens &ldquo;extremistischer Verdachtsfall&rdquo; eingesch&auml;tzt; kein Wunder bei einer derma&szlig;en angepassten &ldquo;Oppositionspartei&rdquo;, die sogar die schnellere Kanzlerwahl im zweiten Versuch erm&ouml;glicht hat und in Teilen sogar die potentiell unbegrenzte Aufr&uuml;stung an der Schuldenbremse vorbei bef&uuml;rwortet. (Wobei das in meinen Augen durchaus eine extremistische Haltung ist.) Nebenbei machen diese Unions-Extremisten die SPD und die Gr&uuml;nen, mit denen sie im Bund bzw. in den L&auml;ndern in Koalitionen regieren, zu Antidemokraten. Im &Uuml;brigen hat Bodo Ramelow zehn Jahre\/zwei Amtszeiten in Th&uuml;ringen als Ministerpr&auml;sident einer linksgef&uuml;hrten rot-rot-gr&uuml;nen Koalition regiert, ohne dass damals &auml;hnliche Forderungen aufkamen. Aber die JU hat sich seitdem weiter radikalisiert und m&uuml;sste beim Verfassungsschutz als Verdachtsfall gef&uuml;hrt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gabriele Krone-Schmalz: &bdquo;Ich w&uuml;rde die russischen Drohungen sehr ernst nehmen&ldquo;<\/strong><br>\nGabriele Krone-Schmalz glaubt, dass die Verh&auml;rtung im Verh&auml;ltnis von Russland und dem Westen sehr gef&auml;hrlich ist. Im Interview mit World News Monitor fordert die Russland-Kennerin dringend vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen.<br>\nDie Journalistin und Buchautorin Gabriele Krone-Schmalz glaubt, dass die Beziehungen der EU und Deutschlands zu Russland schwer gest&ouml;rt sind. Das Klima des Misstrauens sei st&auml;rker als im Kalten Krieg. Sie sagt im Interview mit World News Monitor, der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin habe sich durch den Konflikt sehr ver&auml;ndert. Er glaube nicht mehr an ein vertrauensvolles Verh&auml;ltnis zu Europa. Krone-Schmalz: &bdquo;Den Putin, den wir heute haben, hat der Westen mit seiner Politik zu einem gro&szlig;en Teil geschaffen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/geopolitik\/gabriele-krone-schmalz-ich-wuerde-die-russischen-drohungen-sehr-ernst-nehmen\/\">World News Monitor<\/a>\n<p>dazu: <strong>Putin beim Waldai-Klub: Gemeinsame Verantwortung f&uuml;r Zukunft statt Konfrontation<\/strong><br>\n&laquo;Kriege sind Teil unseres Lebens geworden&raquo; und das globale Kr&auml;fteverh&auml;ltnis befindet sich im Umbruch: So beschrieb Wladimir Putin am 1. Oktober auf dem j&uuml;ngsten Treffen des Waldai-Klubs in Moskau die aktuelle Weltlage. Der ungarische Journalist G&aacute;bor Stier ist langj&auml;hriges Mitglied des Klubs und war pers&ouml;nlich vor Ort &ndash; wo G&auml;ste aus dem Westen mittlerweile selten geworden sind. Seine Analyse wirft ein anderes Licht auf das Treffen und stellt der westlichen Berichterstattung die Aussagen vor Ort gegen&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/putin-beim-waldai-klub-gemeinsame-verantwortung-fuer-zukunft-statt-konfrontation\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Gefahr Nummer eins&ldquo;: Ukraine warnt vor russischem Satellitennetz Rasswet<\/strong><br>\nW&auml;hrend die USA den milit&auml;rischen Starlink-Dienst f&uuml;r Kiews Truppen drosseln, arbeitet Moskau an einem eigenen Satellitennetz. Die Ukraine sucht nach Gegenma&szlig;nahmen.<br>\nRussland k&ouml;nnte nach Einsch&auml;tzung eines Beraters des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj in etwa sechs Monaten eine vollst&auml;ndige Satellitenabdeckung &uuml;ber der Ukraine erreichen und damit Drohnen und Raketen in Echtzeit steuern.<br>\nDas sagte Serhij Beskrestnow, der Selenskyj in Fragen der R&uuml;stungstechnologie ber&auml;t, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP, &uuml;ber das am Wochenende auch das ukrainische Nachrichtenportal Strana berichtete.<br>\nBeskrestnow bezeichnete das im Aufbau befindliche russische Satellitennetz Rasswet als &bdquo;Gefahr Nummer eins&ldquo; unter den technologischen Herausforderungen f&uuml;r die Ukraine und auch f&uuml;r das restliche Europa.<br>\nRussische Operatoren k&ouml;nnten damit Shahed-Drohnen, Aufkl&auml;rungsdrohnen sowie g&uuml;nstige Marschflugk&ouml;rper wie Banderol und Dan-M direkt lenken. Die &uuml;ber das Land verteilten ukrainischen Systeme zur elektronischen St&ouml;rung von Funksignalen w&uuml;rden dadurch weitgehend wirkungslos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/satellitennetz-rasswet-kiew-fuerchtet-echtzeit-steuerung-von-drohnen-10505920\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Berliner Kongress zur deutschen Neutralit&auml;t: Gegen Drohnen, mehr Patriots, mehr Krieg<\/strong><br>\nR&uuml;stung dr&auml;ngt zum Krieg: &bdquo;Reaktion auf Ukraine-Krieg&ldquo; &ndash; mit dieser Einleitung berichtet die staatliche Tagesschau &uuml;ber die Anschaffung neuer Patriot-Raketen. Auch der Kauf von Netzwerferdrohnen zum &bdquo;Schutz vor Spionage und Sabotage&ldquo; wird auf diesem Hintergrund begr&uuml;ndet. Zwar hat Russland uns nicht bedroht, aber Medien und Politik tun so, als st&uuml;nde ein russischer Abgriff unmittelbar bevor. Dieses Kriegsgetrommel ist mehr als Psychologie, es bereitet einen Krieg aktiv vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/berliner-kongress-zur-deutschen-neutralitaet\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Russland und die Nato: Wie 2029 zum Datum der Aufr&uuml;stung wurde<\/strong><br>\nEin m&ouml;glicher Angriff wird zum politischen Zeitplan. Wie belastbar ist das Szenario &ndash; und was rechtfertigt es? Ein Buchauszug.<br>\nDer nachfolgende Artikel basiert auf einem Kapitel aus dem k&uuml;rzlich bei PapyRossa erschienen Buch &ldquo;Kriegst&uuml;chtig an allen Fronten: Kanonen statt Butter &ndash; R&uuml;stung durch Sozialabbau&rdquo;.<br>\nAus der aktuellen Mittelfristigen Finanzplanung vom Juli 2026 geht hervor, dass die Bundesregierung die ohnehin bereits von 58,3 Milliarden Euro (2022) auf 126,3 Milliarden Euro (2026) rasant gestiegenen Milit&auml;rausgaben noch einmal drastisch auf 200,9 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 anheben will (Verteidigungshaushalt plus andere milit&auml;rrelevante Posten).<br>\nDennoch offenbart die j&uuml;ngste Bev&ouml;lkerungsumfrage der Bundeswehr einmal mehr eine relativ hohe Zustimmung f&uuml;r steigende Milit&auml;rausgaben.<br>\nDazu tr&auml;gt vor allem die gebetsm&uuml;hlenartig beschworene Bedrohung durch Russland bei, die als zentrale Rechtfertigung f&uuml;r den aktuellen R&uuml;stungsschub herhalten muss. Im Zentrum steht dabei die Behauptung, Russland sei im Jahr 2029 sowohl willens als auch in der Lage Nato-Territorium anzugreifen, mit der sich in der Folge kritisch auseinandergesetzt werden soll.<br>\nWo kommt diese Aussage eigentlich her? Und vor allem: Wie plausibel ist sie?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Russland-und-die-Nato-Wie-2029-zum-Datum-der-Aufruestung-wurde-11485153.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Alle Zahlen und andere Angaben weisen darauf hin, dass ein russischer Angriff auf NATO-Staaten\/auf die NATO selbstm&ouml;rderisch w&auml;re, und trotzdem wird das als eine wahrscheinliche Zukunft postuliert. Es ist alles total widerspr&uuml;chlich und offenbar lobbygesteuert &ndash; dass trotzdem immer noch eine Mehrheit der Bundesb&uuml;rger die irre Aufr&uuml;stung bef&uuml;rwortet, zumal gleichzeitig Sozialstaat, Bildung und Infrastruktur noch mehr zusammengek&uuml;rzt werden, ist schwer verstehbar.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Tamedia: So fragt kein Journalist, sondern ein Zudiener<\/strong><br>\nEin Ukraine-Waffenstillstand bedeute &laquo;unvermeidlich&raquo; Krieg in Europa, warnt ein &laquo;Kremlkenner&raquo;. &laquo;Auch die Schweiz w&auml;re betroffen.&raquo;<br>\nNato-Korrespondent Dominique Eigenmann verbreitete das fast zweiseitige Interview mit Keir Giles in Tamedia-Zeitungen der halben Schweiz. &Uuml;ber zehn Zeitungsspalten prangte am 15. Oktober der riesige Titel: &laquo;Kommt es zum Waffenstillstand, wird es f&uuml;r Europa gef&auml;hrlich&raquo;.<br>\nNur dank der Ukraine w&uuml;rde Russland noch keine Ziele in Europa angreifen. Nach diesem Krieg sei &laquo;ein Konflikt unvermeidlich&raquo;. Giles warnt: &laquo;Die Schweiz sollte nicht glauben, das sie sich von dem, was um sie herum passiert, abkapseln kann.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/tamedia-so-fragt-kein-journalist-sondern-ein-zudiener\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>R&uuml;stung, Seltene Erden und Frieden<\/strong><br>\nAktuell schwanken Meldungen und Kommentare in den Medien st&auml;ndig hin und her wie ein Betrunkener auf dem Weg in die n&auml;chste Kneipe. Vom Jubel &uuml;ber erwartete 1,3 Prozent Wirtschaftswachstum geht&lsquo;s zu griesgr&auml;migem Gejammer &uuml;ber fehlende Rohstoffe und preisg&uuml;nstige Energie in Deutschland.<br>\nSchaut man genauer hin, wird deutlich, wo der Pferdefu&szlig; des wahrscheinlich Regierungs-seitig verordneten Optimismus&lsquo; steckt. Die Autoindustrie will Besch&auml;ftigte befristet an R&uuml;stungsunternehmen verleihen, wie das Handelsblatt schreibt, beispielsweise von Audi an Diehl, Airbus, MBDA und KNDS, es handelt sich um Ingenieure, Projektmanager und Arbeiter. V&ouml;llig klar ist offiziell, dass das alles rein auf Freiwilligkeit der Besch&auml;ftigten beruht, sie bleiben beim Ursprungskonzern angestellt und verdienen genausoviel oder wenig wie zuvor auch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ruestung-seltene-erden-und-frieden\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutschland wird Gro&szlig;schadensfall<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=157633\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Milliarden steuerfrei vererbt: Das Privileg der reichsten Unternehmerfamilien<\/strong><br>\nFirmenerben zahlen oft null Steuern auf Milliardenverm&ouml;gen &ndash; w&auml;hrend Immobilienerben zur Kasse gebeten werden. Ein Kommentar zur Schieflage.<br>\nVor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe fand am vergangenen Dienstag (13.10.2026) die m&uuml;ndliche Verhandlung dar&uuml;ber statt, ob die weitgehende Verschonung von Betriebsverm&ouml;gen im Rahmen der Erbschaft- und Schenkungsteuer mit dem Grundgesetz vereinbar ist oder nicht.<br>\nEr&ouml;rterungsgegenstand war eine Verfassungsbeschwerde (Az.: 1 BvR 804\/22) des bei Transparency International aktiven fr&uuml;heren Bankmanagers Heinrich Fischwasser, der sich als Erbe ausschlie&szlig;lich nicht beg&uuml;nstigten Privatverm&ouml;gens, darunter Grundverm&ouml;gen und ein Wertpapierdepot, gegen&uuml;ber Firmenerben steuerlich benachteiligt f&uuml;hlt.<br>\nDies verst&ouml;&szlig;t seines Erachtens gegen das Gleichbehandlungsprinzip und das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes. Wie die Richter\/innen mit den roten Roben erkennen lie&szlig;en, stellt der Erste Senat alle Verschonungstatbest&auml;nde, darunter die Regel- und Optionsverschonung, die Verschonungsbedarfspr&uuml;fung, den Vorwegabschlag und die Lohnsummenregelung, auf den Pr&uuml;fstand.<br>\nSteuerfrei dank Verschonungsregeln<br>\nDas bestehende Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht beg&uuml;nstigt reiche Familien, denen die intergenerationale Weitergabe gro&szlig;er Verm&ouml;gen erleichtert wird. Um die Gr&ouml;&szlig;enordnung zu verdeutlichen: 90 Kindern im Alter von unter 14 Jahren wurden in den Jahren 2011 bis 2014 zusammen 29,4 Milliarden Euro &uuml;bertragen, weil ihre Eltern f&uuml;rchteten, dass nach dem letzten Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Erbschaftsteuer f&uuml;r Firmenerben versch&auml;rft w&uuml;rde. Durchschnittlich erhielt jedes dieser Kinder mehr als 327 Millionen Euro &ndash; wohlgemerkt: steuerfrei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Milliarden-steuerfrei-vererbt-Das-Privileg-der-reichsten-Unternehmerfamilien-11491584.html\">Christoph Butterwegge auf Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sehr gut, dass Butterwegge noch einmal drauf hinweist, dass es nicht nur die Union, sondern auch SPD und Gr&uuml;ne waren, die 2016 (in Bundestag und Bundesrat) der &ldquo;Verschonungsbedarfspr&uuml;fung&rdquo; (schon das Wort ist ein sarkastischer Witz &ndash; Multimillion&auml;re und -milliard&auml;re werden &ldquo;verschont&rdquo;) zugestimmt haben. Also die Parteien, die heute die Verschonungsbedarfspr&uuml;fung lauthals beklagen und zur&uuml;ckdrehen wollen, weil sie (das stimmt zumindest) sozial ungerecht ist und den Staat viel zu viel Geld kostet. Das alles, wie Butterwegge ebenfalls erw&auml;hnt, *ohne dass jemals eine vererbte Firma wegen der Erbschaftsteuerzahlung insolvent geworden w&auml;re*. Ein reines Lobbygesetz, und &ldquo;die demokratischen Parteien der Mitte&rdquo; (meiner Meinung nach die konservativen neoliberalen Parteien weit rechts) haben den Wunsch der Familienunternehmen u.a. brav abgenickt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hochschulpolitik: Bund und L&auml;nder setzen den Rotstift an<\/strong><br>\nMehr Geld auf dem Papier, doch dahinter stehen Jahre der K&uuml;rzungen. NRW und Hessen bauen Personal ab, obwohl die Studierendenzahlen steigen. Ein &Uuml;berblick.<br>\nF&uuml;r 2027 sieht der Regierungsentwurf (21\/7300) f&uuml;r das Forschungsministerium 21,97 Milliarden Euro vor, rund 3,95 Prozent des Gesamthaushalts. Das ist mehr als 2026, als der Etat bei etwa 21,3 Milliarden Euro lag. Doch ein steigender Haushalt ist noch keine Trendwende. Die Bundesregierung erh&ouml;ht den Etat, nachdem sie ihn zuvor deutlich zusammengestrichen hat. Gemessen am Gesamthaushalt verliert die Forschung weiter an Gewicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Hochschulpolitik-Bund-und-Laender-setzen-den-Rotstift-an-11484486.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Entfesselter Mob &uuml;berschattet Proteste in Frankreich, Regierung &uuml;berfordert<\/strong><br>\nKonsternation nach den Krawallen: Frankreich registriert ein bisher unbekanntes Ausma&szlig; an Gewalt, Brandschatzung und Pl&uuml;nderung. Die Regierung macht einen Pr&auml;sidentschaftskandidaten mitverantwortlich<br>\nGuillaume Gu&eacute;rin musste die Tr&auml;nen zur&uuml;ckhalten. &ldquo;Ein Rathaus, das ist doch das Haus der Republik und des Service Public!&rdquo;, klagte der B&uuml;rgermeister der Stadt Limoges, nachdem das Rathaus in Flammen aufgegangen war. &ldquo;So viel Dummheit, so viel Hass auf unsere Flagge, auf unsere Institutionen, das kann doch nicht sein!&rdquo;<br>\nAber es war so. Das Bild des in die Flammen st&uuml;rzenden Rathaust&uuml;rmchens in Limoges erinnerte an den Brand der Pariser Kathedrale Notre Dame vor sieben Jahren. Diesmal war es Brandstiftung. Entgeistert verfolgte die Nation das Geschehen &uuml;ber die Live-Sendungen, wo zu den spektakul&auml;ren Bildern nur noch von &ldquo;Chaos&rdquo; und &ldquo;Aufstand&rdquo; die Rede war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/3000000344750\/entfesselter-mob-ueberschattet-proteste-in-frankreich-regierung-ueberfordert\">der Standard<\/a>\n<p>dazu: <strong>Worum es bei den Protesten in Frankreich wirklich ging<\/strong><br>\nDie Bilder der Gewalt &uuml;berlagerten den Protest von hunderttausenden Franzosen. Sie demonstrierten, weil sie sich das Leben einfach nicht mehr leisten k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/europa\/worum-es-bei-den-protesten-in-frankreich-wirklich-ging\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>China kontert EU: Wir sind nicht schuld an euren Problemen<\/strong><br>\nDie EU bereitet weitere Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Importe aus China vor. Peking weist die Verantwortung f&uuml;r das Handelsungleichgewicht zur&uuml;ck und verweist auf hausgemachte Probleme Europas. [&hellip;]<br>\nDie staatliche Global Times wirft Br&uuml;ssel unter Berufung auf chinesische Wissenschaftler vor, das Handelsdefizit in den Mittelpunkt zu stellen und dabei strukturelle Probleme der europ&auml;ischen Wirtschaft auszublenden.<br>\nZhou Mi von der Chinese Academy of International Trade and Economic Cooperation argumentiert, die blo&szlig;e H&ouml;he des Handelsdefizits sage wenig dar&uuml;ber aus, welchen wirtschaftlichen Nutzen Unternehmen und Verbraucher aus dem Austausch z&ouml;gen. Importbeschr&auml;nkungen k&ouml;nnten aus seiner Sicht das Vertrauen in die Handelsgespr&auml;che besch&auml;digen und zugleich die Kosten f&uuml;r europ&auml;ische Unternehmen erh&ouml;hen.<br>\nJian Junbo vom Center for China-Europe Relations der Fudan-Universit&auml;t f&uuml;hrt das Ungleichgewicht vor allem auf Unterschiede bei Produktionskapazit&auml;ten und Wettbewerbsf&auml;higkeit zur&uuml;ck. Hohe Energiekosten, technologische Schw&auml;chen und Probleme der europ&auml;ischen Industrie seien wesentliche Ursachen. Importbeschr&auml;nkungen k&ouml;nnten einzelne Hersteller kurzfristig sch&uuml;tzen, w&uuml;rden diese strukturellen Probleme aber nicht l&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/world-news-monitor.de\/china\/china-kontert-eu-wir-sind-nicht-schuld-an-euren-problemen\/\">World News Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Stimmungsmache im Netz: Das Gesch&auml;ft mit der Rentenangst<\/strong><br>\nIn den sozialen Medien zweifeln sogenannte &ldquo;Renten-Influencer&rdquo; die gesetzliche Rente immer wieder an. Eine Recherche des NDR Teams Verifikation &amp; Faktencheck zeigt, wie sie davon profitieren.<br>\nEigentlich wollte Pascal M&uuml;ller* nur f&uuml;r seine Rente vorsorgen. Stattdessen hat der junge Handwerker aus Hamburg heute Schulden von mehr als 13.000 Euro. Die Schulden hat er bei einem Versicherungsvermittler. Bei ihm hat M&uuml;ller einen Vertrag f&uuml;r eine private Altersversicherung abgeschlossen.<br>\nAuf den Vermittler wurde M&uuml;ller &uuml;ber die Social-Media-Plattform Instagram aufmerksam. Dort hie&szlig; es: Beim Abschluss einer privaten Altersvorsorge bei diesem Anbieter w&uuml;rde er als Handwerker einen Bonus auf seine Rente bekommen. M&uuml;ller war interessiert, lie&szlig; sich beraten und unterschrieb.<br>\nDoch die Kosten f&uuml;r die Vermittlung erwiesen sich als deutlich h&ouml;her als erwartet. Ein gro&szlig;er Teil seiner monatlichen Zahlungen floss nicht in seine Altersvorsorge, sondern als Verg&uuml;tung an den Vermittler.<br>\n&Uuml;ber einen Teil der Kosten sei zwar gesprochen worden, sagt M&uuml;ller. Wie viel er am Ende wirklich bezahlen m&uuml;sse, habe er jedoch nicht verstanden. M&uuml;ller k&uuml;ndigte deshalb den Vorsorgevertrag. Den Vermittler muss er jedoch weiterbezahlen. Insgesamt mehr als 13.000 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/stimmungsmache-im-netz-das-geschaeft-mit-der-rentenangst,rente-546.html\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sehr wohltuend, mal so etwas beim &Ouml;RR zu lesen, der sonst auch gro&szlig; und breit selber die gesetzliche Umlagerente schlecht macht, &ldquo;Reformen&rdquo; (weitere K&uuml;rzungen) fordert und private Altersvorsorge anpreist. Und die &ldquo;fondsgebundene[&hellip;] Rentenversicherung&rdquo;, vor der die Verbraucherzentrale Hamburg zu Recht warnt, und auch vor den hohen Kosten, werden gerade massiv von der Bundesregierung beworben und mit dem &ldquo;Vorsorgedepot&rdquo; demn&auml;chst staatlich gef&ouml;rdert. Union und SPD sind ja auch Versicherungsdr&uuml;cker und Lobbyisten.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Linken-Politikerin Vollath kritisiert Fr&uuml;hstartrente: Kein Beitrag zur Chancengleichheit<\/strong><br>\nDie Linke hat ihre Ablehnung der sogenannten Fr&uuml;hstartrente untermauert. Die rentenpolitische Sprecherin im Bundestag, Vollath, sagte im Deutschlandfunk, es d&uuml;rfe niemand dazu gezwungen werden, an den Kapitalmarkt zu gehen. Auch sollte dies nicht staatlich subventioniert werden.<br>\nDar&uuml;ber hinaus sei es &bdquo;fast ein bisschen unanst&auml;ndig&ldquo;, zu behaupten, wenn man Kindern zehn Euro im Monat gebe, sei dies ein Beitrag zur Chancengleichheit. Wohlhabende Eltern k&ouml;nnten den Betrag bis zur Obergrenze um fast 7.000 Euro im Jahr aufstocken, und sie sparten dabei auch noch Steuern. &Auml;rmeren M&uuml;ttern und V&auml;tern sei dies hingegen nicht m&ouml;glich, sagte die Linken-Politikerin.<br>\nDer Bundestag stimmt heute &uuml;ber die von der Regierung geplante Einf&uuml;hrung einer sogenannten Fr&uuml;hstartrente ab. Der Staat will damit die private Altersvorsorge bei der jungen Generation unterst&uuml;tzen und anreizen. Beginnend mit dem Geburtsjahrgang 2020 soll jedes Kind im Alter zwischen sechs und 18 Jahren zehn Euro pro Monat vom Staat bekommen, die in ein Vorsorgedepot flie&szlig;en. Eltern k&ouml;nnen den Betrag erh&ouml;hen. Auszahlungen sollen ab dem 65. Geburtstag m&ouml;glich sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/linken-politikerin-vollath-kritisiert-fruehstartrente-kein-beitrag-zur-chancengleichheit-100.html\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Einfach nur pervers, dass die &ldquo;Fr&uuml;hstartrente&rdquo; zus&auml;tzlich noch als Steuersparmodell f&uuml;r die Eltern ausgelegt ist.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ein Buch f&uuml;r 80 Millionen: &bdquo;When I get older &hellip;&ldquo; Wenn wir einmal alt sind &ndash; das Rentenbuch.<\/strong><br>\nEs gibt &auml;u&szlig;erst wenig B&uuml;cher zur Rente und zur Rentenpolitik. Obwohl das Thema sehr intensiv in Medien und in der Politik behandelt wird, gibt es seit langem nichts wirklich Aufkl&auml;rendes. Jetzt wird endlich ein Buch von RentenZukunft herausgegeben, das umfassend und allgemeinverst&auml;ndlich das Thema, das letztlich jeden Menschen in diesem Land angeht, erkl&auml;rt. Das geschieht vor allem aus der Perspektive der gut 80 Millionen Betroffenen und setzt Kontrapunkte zu der herrschenden Propaganda f&uuml;r die Kontra-Reformen. Es werden positive und negative geschichtliche Erfahrungen dargestellt, mehrere Blicke &uuml;ber den nationalen Rententellerrand gew&auml;hrt und schlie&szlig;lich Reformvorschl&auml;ge und deren konkrete Umsetzung, inklusive Finanzierung, entwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniorenaufstand.de\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Todessto&szlig; f&uuml;r das Bargeld<\/strong><br>\nEine geplante EU-Verordnung will Scheine und M&uuml;nzen systematisch unattraktiv oder unbrauchbar machen.<br>\nDie Bundesregierung pr&auml;sentiert sich gern als Freundin des Bargelds. Hinter verschlossenen T&uuml;ren l&auml;uft der Hase anders: Berlin k&auml;mpft in Br&uuml;ssel daf&uuml;r, dass &Auml;mter, Busse und Bahnen Bargeld ablehnen d&uuml;rfen. Gleichzeitig wird ein Annahmezwang f&uuml;r bargeldlose Zahlungsmittel in die Wege geleitet. Die f&uuml;r Verbraucher kostenpflichtige Privatisierung des Zahlungsverkehrs ist im vollen Gange, kritische oder &bdquo;altmodische&ldquo; Kunden werden ohne R&uuml;cksicht abgeh&auml;ngt. Die Medien schweigen weitgehend &uuml;ber diese Vorg&auml;nge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/todesstoss-fur-das-bargeld\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Multipolare Welt: Ein neues historisches System<\/strong><br>\nDer Soziologe und Publizist Ignacio Ramonet hat auf einer Konferenz in Mexiko eine ausf&uuml;hrliche Analyse der gegenw&auml;rtigen Umw&auml;lzungen vorgelegt (Langfassung)<br>\nViele Menschen sind verunsichert und aus dem Gleichgewicht gebracht. Angesichts der Ereignisse herrschen enorme Ungewissheit, tiefe Besorgnis, sogar Angst. Einmal mehr verstehen wir nicht, was in unseren Gesellschaften und auf unserem Planeten geschieht. Und die Informationen, die wir erhalten, helfen uns nicht weiter, sondern verwirren uns noch mehr. Viele unserer begrifflichen Werkzeuge erm&ouml;glichen es uns nicht mehr, die Geschehnisse zu interpretieren und zu entschl&uuml;sseln. Das ist normal. Denn das, was wir erleben, ist nicht einfach nur eine neue internationale Krise. Es handelt sich nicht nur um eine neue Phase der Rivalit&auml;t zwischen den Gro&szlig;m&auml;chten. Ebensowenig geht es lediglich um eine neue technologische Revolution. Was geschieht, ist etwas weitaus Tiefgreifenderes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/531706.multipolare-welt-ein-neues-historisches-system.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Omissions-Kommission der Schwurbler<\/strong><br>\nEin Buch des Westend-Verlags bietet Innenansichten der Corona-Enquete-Kommission. Mit etwas Vorwissen zur Krise von 2020 bis 2023 ist es ein Augen&ouml;ffner.<br>\nWer bitter lachen, bitter weinen und feige Niedertracht studieren mag, der ist mit dem neuen Buch &bdquo;5 Minuten gegen die Macht&ldquo; von Ulrike und Tom Lausen bedient. Tom Lausen ist sachverst&auml;ndiges Mitglied der Corona-Enquete-Kommission und berichtet von den dortigen Ereignissen. Allerdings setzt die W&uuml;rdigung des in K&uuml;rze erscheinenden Werks etwas Allgemeinwissen zu den Corona-Jahren voraus. Ich erinnere deshalb zuerst an ein paar Tatsachen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/die-omissions-kommission-der-schwurbler-10491501\">Michael Andrick in der Berliner Zeitung (Bezahlschranke)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/archive.is\/LTTH8\">Webarchiv<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-157702","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157702","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=157702"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157702\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":157705,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/157702\/revisions\/157705"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=157702"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=157702"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=157702"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}